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Ab 16 km/h - Punkt in Flensburg


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Wer mit Regeln, auch wenn sie ad hoc geändert werden, nicht einverstanden ist, sollte sich politisch engagieren.

Sich darüber einfach hinweg setzen, zeugt von wenig Sozialkompetenz.

 

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Puh also gibt ja doch hier ziemlich viele User die scheinbar bei 100 erlaubten km/h auch 100 fahren. Habe ich zwar auf Ausfahrten quasi noch nie erlebt, aber scheint es zu geben.    Regeln s

Thorsten0815

Ja, das haben sich viele Städte auf die Fahnen geschrieben und setzten das mit Tempo 30 und neuerdings auch schon Tempo 20 und sogar 10 Zonen um. Bushaltestellen werden wieder auf die Fahrspur zurück

Das grundsätzliche Problem ist die in diesem Fall nicht vorhandene Verhältnismäßigkeit, auf welcher unser Rechtssystem doch angeblich basiert!   Jemand fährt 20 Jahre lang ohne Punkte... und

Moin,

@Eno: Ist meiner meinung nach auch nur teilweise richtig, vielleicht ist diese Geschwindigkeitsbeschränkung auf den Fahrbahnzustand zurückzuführen? Da ist D noch weit hinterher, um BAB`s wieder "Vollgastauglich" zu machen.

Bestes Beispiel bei uns auf der A1: Auf der "Dauerbaustelle" zwischen Bremer Kreuz und Dreieck Stuhr ist die Fahrbahn von 1988!!! Jetzt wird immer nur ein Fahrstreifen ausgebessert, anstatt einmal alles vernünftig zu machen und dann wieder 10 Jahre Ruhe. Muss man das verstehen?

MfG Ulf.

PS: Dieser Post sollte eigentlich direkt unter Eno`s letztem Post erscheinen, ist also darauf gemünzt, hier kommt man stellenweise gar nicht mehr mit dem Schreiben hinterher, schon waren 2 andere dazwischen:).

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Ja, solche Fälle gibt es - in dem Beispielfall ist die Bahn aber relativ neu und im super Zustand. (Teile der Strecke im Rahmen der Erneuerung erst letztes Jahr fertiggestellt).

Mit der Begrenzung des Streckenabschnitts haben sie übrigens gewartet, bis die Baustellen komplett weg waren.
Es gab eben wegen der Baustellen öfters Stau und u.a. dort "LKW auf Stauende" Unfälle.
Zusatzschild unter dem 130er auf 52 km ist dann jetzt auch folgerichtig "Auffahrunfallgefahr" (52 km lang Auffahrunfallgefahr, das führt natürlich zu einer hohen Einsicht bei den Fahrern!)

Das Ganze grenzt an einen Schildbürgerstreich.
Als die Baustellen noch aktiv waren, durfte man vor und nach denen noch frei fahren. Eine Begrenzung schon vorher einzuführen, hätte die zu erwartende "Erfolgsmeldung bei Limit" Statistik wohl verfälscht - also führt man das Limit genau dann ein, wenn die Strecke komplett fertig gebaut ist und es keine Baustellen mehr gibt.
Und auf einmal gibts (natürlich wegen des Limits!) keine Unfälle mehr.

vor einer Stunde schrieb Andreas.:

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst - etc. :D https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/_inhalt.html - "Im Jahr 2019 sind in Deutschland 3 059 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 216 Todesopfer oder 6,6 % weniger als im Jahr 2018 (3 275 Todesopfer). Damit erreichte die Zahl der Verkehrstoten den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren. Auch die Zahl der Verletzten ging 2019 gegenüber dem Vorjahr zurück, und zwar um 3,0 % auf rund 384 000 Personen." 3.000+x klingt viel, 2009 waren es noch 4.000+x. Vor 50 Jahren müsste ich nachschauen, bin ich zu faul ;)

Wo denn? Ich appeliere an "Konkludenz", das ist das Gegenteil von Diffamierung. Wasser predigen & Wein trinken - diese Einstellung teile ich nicht. Und das meine Meinung/Lebenseinstellung, keine Hetze oder Diffamierung anders Denkender/Handelnder.

Aber genau das sagt Eno doch...die Todesfälle werden immer weniger, wahrscheinlich auf Grund von sichereren Autos. Wenn die Geschwindigkeit von 50 auf 65 erhöht wird, könnte man durchaus annehmen, dass dann die Unfallzahl wieder steigt.

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vor 34 Minuten schrieb Eno:

dann wittere ich Willkür und habe ein Problem damit.

Es steht Dir und jedem anderen Bürger frei gegen Tempolimit vorzugehen. Das kann man mit einem Auskunftsgesuch machen, um die Hintergründe für die Entscheidung zu erfahren oder man kann gegen bestehende Tempolimits rechtlich vorgehen. Eine "Willkür" gibt es dabei nicht, denn es ist ziemlich genau geregelt, warum wieso und weshalb Tempolimits aufgestellt werden können.

 

Es steht Dir und jedem anderen Bürger aber nicht frei, nach einem Gutdünken (oder auch willkürlich 😉 ) zu entscheiden, welche Regeln für Dich gelten oder nicht. Oder präziser ausgedrückt, natürlich steht es jedem frei selbst zu entscheiden, ob er sich an Regeln hält oder nicht, aber dann darf er eben auch nicht überrascht sein, wenn er bei der Nicht-Einhaltung erwischt wird und die Konsequenzen zu tragen hat.

 

Und dieses lächerliche Argument, dass man ja jetzt seinen Ferrari nicht mehr als im ersten Gang ausdrehen kann, weil man sonst direkt einen Monat zu Fuß geht, dem kann ich nur den Beitrag weiter oben ans Herz legen, ob derjenige dann überhaupt geistig reif genug ist einen solch motorisierten Wagen zu fahren.

 

Ich fahre auch einen höhermotorisierten Wagen und damit ist man auch viel zu schnell außerhalb der StVO unterwegs. Und ich fahre noch einen Z3 mit relativ wenig Leistung (im Verhältnis zum Durchschnitt sicherlich genug) und damit macht es eine wahre Freude, manuell durch die Gänge zu schalten und beim Herausfahren aus dem Ort mal gute 10 Sekunden voll auf dem Stempel zu stehen. Das macht enorm viel mehr Spaß, als mit meinem Daily kurz das Gas anzutippen und 100 zu fahren.

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vor 1 Stunde schrieb Chris King:

könnte man durchaus annehmen

Jep, kann man. Oder eben auch nicht, weil aktive & passive Sicherheit der Fahrzeuge diese Erhöhung der Limits kompensieren könnte :D Ich hoffe, du weisst, wie ich das meine? ;) Ich sehe das Problem hinter dem Lenkrad - egal ob Tempo 15, Tempo 30, 50 oder 200.

Moin,

um nochmal auf "Eno`s Autobahn" zu kommen, Master P hat irgendwie auch recht, Gesetze sind dazu da, um eingehalten zu werden und evtl. hat sich auch einer der Theoretiker "am grünen Tisch" was dabei gedacht, das Tempolimit einzuführen, aber wie das so ist, Theorie und Praxis. (Wahrscheinlich wird Geld gebraucht, es dauert bestimmt nicht lange, bis da Blitzerkästen stehen:)).

Ich persönlich fahre auch, wenn es sich ergibt, mal 10 15 KM/H schneller (Ausfallstrasse, nachts um 1, kein Mensch auf der Strasse, aber 50!!)

Ausserdem, ehrlich gesagt, wenn ich genau 50 in der Stadt fahre, fühle ich mich zeitweise als Hindernis, einige Drängeln ganz schön, ich erhöhe dann auch mein Tempo, um im Verkehr flüssig mitzufliessen, ist m.E. auch Umweltfreundlicher als immer wieder Gas geben und abbremsen. Das einzige "NO GO" für eine Übertretung ist vor Schulen und Kindergärten, da spiele ich öfter mal "Verkehrshindernis", da da schon Tempo 30 zu schnell sein kann, wenn mit einem mal ein Kind auf die Strasse läuft.

Was ich damit sagen will ist, das man die Regeln in Maßen zu seinen Gunsten auslegen kann, sowohl positiv( zu schnell) oder negativ( langsamer als erlaubt), eben je nach Verkehrslage.

MfG Ulf.

Und nochmal ich,

natürlich hat auch Andreas Recht, es kommt drauf an, wer im FZ. sitzt, jemand, der Mitdenkt, oder jemand, der beim Einsteigen sein Gehirn ausschaltet und nur "Vollgas oder Bremsen" kennt. Letzterem gehört, wie Master P schon schrieb, der Führerschein entzogen.

MfG Ulf. 

Puh also gibt ja doch hier ziemlich viele User die scheinbar bei 100 erlaubten km/h auch 100 fahren. Habe ich zwar auf Ausfahrten quasi noch nie erlebt, aber scheint es zu geben. 

 

Regeln sind dazu da um eingehalten zu werden. Sagte gerade meine Frau zu mir weil sie mich ärgern wollte, als wir mit 30 km/h auf einer langen Brücke in Esslingen gefahren sind und dort ist seit kurzer Zeit auch 30 erlaubt. Quasi 1 km geradeaus. Begründung: Bodenwellen. Da sind aber keine und es war nichts los. Blitzer haben sie aber. Selbst meine Frau schüttelte den Kopf.

 

Dann will man den öffentlichen Nahverkehr stärken und richtet Busspuren ein und nimmt dafür Anwohnern den Parkplatz ohne Alternativen. Oder man richtet 20 Meter vor der Ampel eine neue Busspur ein. Die Folge: Aus zwei Autospuren macht eine. 2 km Stau der vorher nie da war. Der Bus steht auch im Stau, kann aber die 20 Meter ganz vorne dann wieder 3 Autos überholen. 

 

Ich denke oft das da unheimliche Idioten in der Verwaltung sitzen müssen. Und dafür bekommen die Geld. Wahnsinn!

 

Ich ärgere mich auch über Drängler und Raser. Das ist man wegen 20 km/h zu viel auf der Bundesstraße aber nicht. Wer immer die Geschwindigkeit 100% einhält darf sich gerne damit rühmen, soll sich aber mit Äußerungen  wie "ist dann wahrscheinlich geistig nicht fähig einen Sportwagen zu führen" zurück halten. 

 

Ich rede vom ganz normalen Alltag und da fahren vielleicht 30% genau nach der Geschwindigkeitsbegrenzung, wenn überhaupt. 

 

Übrigens musste ich herzlich über die Aussage mit dem Z4 und "10 Sekunden auf dem Pinsel stehen" lachen. Wenn ich das mit dem F430 mache ist der Lappen aber nicht nur ein Monat weg sondern für sehr viel längere Zeit.

 

Klar muss sich jeder bewusst sein wenn er es krachen lässt hart bestraft zu werden. Aber wegen 26 außerorts Fahrverbot. Dafür habe ich kein Verständnis! Bin vor 3 Jahren mit einer Stretchlimousine auf der Autobahn ganz gemütlich gefahren. 120 war erlaubt und hatte Tempomat 130 eingestellt. Habe dummerweise ein 100er Schild übersehen, welches temporär dort in Verbindung mit einem Blitzer eingerichtet war. Folge: 1 Punkt und über 100 €. Jetzt wäre der Lappen weg. LÄCHERLICH!!!

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vor 8 Stunden schrieb jo.e:

Ich denke oft das da unheimliche Idioten in der Verwaltung sitzen müssen. Und dafür bekommen die Geld. Wahnsinn!

Es steht Dir frei gegen jede Entscheidung vorzugehen oder alternativ Dich in der politischen Entscheidung einzubringen.

 

vor 8 Stunden schrieb jo.e:

Wer immer die Geschwindigkeit 100% einhält darf sich gerne damit rühmen, soll sich aber mit Äußerungen  wie "ist dann wahrscheinlich geistig nicht fähig einen Sportwagen zu führen" zurück halten. 

Ich bleibe bei der Aussage. Und es geht auch nicht darum, sich immer zu 100% an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten. Aber wer sich darüber aufregt, dass er auf der Straße Regeln einhalten muss und nach Gutdünken entscheiden will, dass nun ausgerechnet ER das nicht muss... Ja, der ist in meinen Augen geistig nicht reif genug überhaupt einen Wagen zu fahren, Geschweige denn einen Sportwagen.

 

vor 8 Stunden schrieb jo.e:

Übrigens musste ich herzlich über die Aussage mit dem Z4 und "10 Sekunden auf dem Pinsel stehen" lachen. Wenn ich das mit dem F430 mache ist der Lappen aber nicht nur ein Monat weg sondern für sehr viel längere Zeit.

1. Es geht um einen 23 Jahre alten Z3 und 2. war es ein Beispiel dafür, dass ich(!) mit deutlich kleinerer Motorisierung deutlich mehr Spaß habe, als in meinem Daily mit für den Einsatzzweck völlig übertriebener Leistung. Jeder muss sich so verhalten, dass er sich und andere nicht in Gefahr bringt. Und natürlich darfst Du nicht 10 Sekunden Vollgas geben bei einem fast 500PS Sportwagen, aber es kann nicht das Problem der Gesellschaft und des restlichen Verkehrs sein, dass Du Ferrari fährst und es Dir deshalb scheinbar schwerer fällt als anderen, Dich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten.

 

Übrigens fahre ich jedem Morgen aus dem Hamburger Süden über die Elbe nach Hamburg in die Innenstadt und bei jedem Tankvorgang schreibe ich mir den Verbrauch und die Durchschnittsgeschwindigkeit auf. Und obwohl ich Morgens über die Autobahn fahren (120) und Abends durchaus auch mal den Weg über eine unbegrenzte Autobahn nehme, ist die Durchschnittsgeschwindigkeit meines "Pendelautos" ganz selten über 50km/h im Durchschnitt. Dafür braucht's keine hohe Motorleistung und da bringt es auch gar nichts 70 anstatt 50 zu fahren.

 

Und auch das sei nochmal erwähnt: Es steht jedem frei sich über sämtliche Regeln hinwegzusetzen, aber dann möchte ich hier keinen Thread lesen, wie lächerlich es ist, dass man jetzt zu Fuß gehen muss. Wenn es für Dich nicht nachvollziehbar ist, dann siehe meinen ersten Satz in diesem Post.

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@master_p

Du willst mich wohl nicht verstehen!? Dann kann ich auch nicht helfen und habe kein Interesse an einer Diskussion die immer zum gleichen Ergebnis führt. Will keinen Streit, aber sinnhaftig ist die Diskussion eher nicht. Jeder darf seine Meinung haben. Du lässt dich gerne abzocken und heißt jede Entscheidung gut und ich eben nicht. Passt schon. 

 

Gegen jede Entscheidung politisch vorgehen - ja dann komme ich ja zu gar nichts mehr so viel Dummheit wie auf allen Ebenen vorherrscht.

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@master_p

Du willst mich wohl nicht verstehen!? Dann kann ich auch nicht helfen und habe kein Interesse an einer Diskussion die immer zum gleichen Ergebnis führt. Will keinen Streit, aber sinnhaftig ist die Diskussion eher nicht. Jeder darf seine Meinung haben. Du lässt dich gerne abzocken und heißt jede Entscheidung gut und ich eben nicht. Passt schon. 

 

Gegen jede Entscheidung politisch vorgehen - ja dann komme ich ja zu gar nichts mehr so viel Dummheit wie auf allen Ebenen vorherrscht.

 

Bei Dir sind Diskussionen beendet, wenn sie nicht das von Dir gewünschte Ergebnis haben?

Frei nach dem Motto:"Wir können gerne geteilter Meinung sein. Ich habe eine, und Du teilst sie."

Da ist es ja richtig gut, das Du an Politik nur so lange Interesse hast, wie sie dich keine Zeit und Mühe kostet. 

Zur Dummheit auf allen Ebenen:

Ich möchte hier Dieter Nuhr zitieren:"Wenn Mann keine Ahnung hat, einfach Mal ......."

Die Umweltspuren in Düsseldorf z.B. dienen ausschließlich dazu, das Autofahren in der Innenstadt unattraktiv zu machen. Man will die Menschen für den ÖPNV interessieren. Das ist kein Geheimnis, sondern ein vom OB klar definiertes Ziel.

Und da jeder gerne den Vorder- und Nebenmann im ÖPNV sähe, aber sich selbst nicht; weiterhin jeder in etwa gleich denkt, wird das mit freundlichen Aufrufen seitens des Verkehrsamtes nichts werden.

Fazit: Neue Regeln müssen her, um die Masse der Individuen im positiven Sinne Steuern zu können.

 

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  • Verwirrt 1

Jetzt kriegen wir uns mal wieder ein bissel ein und verzichten auf Nuhr Zitate.


Ich sehe hier ebenfalls bei Einigen ein absichtliches Missverstehen, um sich dann an den folgend aufgebauten Strohmannargumenten abzuarbeiten. Das ist schlechter Stil, meine Herren!

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Moin,

schade, bisher machte es Spass hier zu diskutieren, aber der Thread ist dabei, wie so viele andere Interessante hier im Forum, in "Persönliches" zwischen verschiedenen Personen abzudriften, für mich ein Grund, in diesem Thread auch "Tschüs" zu sagen.

MfG Ulf.

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vor einer Stunde schrieb Kurt_Kroemer:

Fazit: Neue Regeln müssen her, um die Masse der Individuen im positiven Sinne Steuern zu können.

Falsch - bestehende Regeln gehören besser überwacht und Regelverstoß konsequenter umgesetzt. Damit meine ich nicht nur den Bürger, sondern insbesondere auch die Staatsorgane. Deren Fehler werden selten am eigenen Geldbeutel bestraft, der Bürger jedoch grundsätzlich. 

 

Eine Änderung am Bußgeldkatalog sorgt für eine noch ängstlichere Fahrweise der Mehrheit, erschwert durch unlogisch positionierte Schilder und teils mit Heimtücke "bewaffnete" Exekutive. Je intensiver reguliert wird, desto mehr Bürger fühlen sich bei einem Verstoß eines fremden Dritten in der Pflicht, per "Oberlehrer" zur Selbstjustiz zu greifen. Statt dann auch konsequent das Rechtsfahrgebot und einzuhaltende Mindestgeschwindigkeiten zu überprüfen, wird nur die Obergrenze angewendet.

 

Beispiel: Ich überhole niemanden auf der Landstrasse, wenn der sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. Aber durchaus, wenn der mit 70km/h dahinzuckelt, obwohl 100 erlaubt sind.

Ergebnis: Ich bin aber dann der Raser in den Augen des anderen Fahrers - verkehrte Welt ;)

 

Trotz 6 Jahre BaWü kam ich auf 0 Punkte in Flensburg seit Januar 2016 herunter - bis heute. Trotz 500PS+ im Alltag. Kann klappen, ist halt nicht immer einfach :) 

 

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Thorsten0815
vor 6 Minuten schrieb Kurt_Kroemer:

das Autofahren in der Innenstadt unattraktiv zu machen.

Ja, das haben sich viele Städte auf die Fahnen geschrieben und setzten das mit Tempo 30 und neuerdings auch schon Tempo 20 und sogar 10 Zonen um. Bushaltestellen werden wieder auf die Fahrspur zurück gebaut, Ampeln stoppen die Pendler morgens an der Einfahrt in die Stadt. 

 

Das bedeutet mehr Stress für die Menschen hinterm Steuer, Stop & Go ganzer Strassen voller Fahrzeuge hinter dem Bus. Von Bushaltestelle zu Bushaltestelle. Unnötiger Weise sehr hoher Benzinverbrauch und zuviel Bremsstaub. Also auch noch absolut umweltschädlich in den sowieso hoch belasteten Städten.

 

Dann sollten die Städte doch bitte Autos ganz verbieten und den ÖV richtig gut ausbauen. Das verkleinert aber wieder deren Einzugsbereich und erfordert bezahlbare Wohnungen in ÖV Reichweite, für die ja doch immer noch notwendige, arbeitende Bevölkerung.

Nur Lieferanten und Handwerker erhalten eine Ausnahmegenehmigung. Und nur in der Stadt wohnhafte. 

 

Klar hat man sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit zu halte. Es gibt immer mehr Menschen und damit auch immer mehr Idioten die keine Selbstverantwortung mitbringen. Ein Beispiel dafür sind für mich diese, aus bescheuerten US Filmen im echten Leben nachgemachten, Autorennen in Städten. 

 

Was in unsere hochtechnisierten Zeit aber nicht sein sollte, sind z.B. digitale Verkehrsschilder die Autobahnen auf 80 begrenzen wenn alles frei ist und die Begrenzung aufheben, wenn Stau und zäh fließender Verkehr herrschen. Auch keine Autobahnen mit herkömmlichen Schildern stumpf auf 130 km/h begrenzen und nachts bei freier Bahn Leuten den Führerschein entziehen die 147 km/h dahinrollen, oder bei weniger, ohne jedes Gefährdungspotential wie moderne Wegelagerer einfach durch erfolgsbeteiligte, private Firmen abkassieren lassen.  

 

Dieses Drangsalieren der Autofahrer, gepaart mit den Wegelagerern die aus rein kommerziellen Antrieb und nicht vor Schulen und an Unfallschwerpunkten einfach nur abkassieren, sind ganz klare, gezielte Anordnungen zur Benachteiligung und Ausbeutung der Autofahrer. Dazu wird der Autofahrer, egal ob beruflich oder privat unterwegs medial als Raser und Umweltverschmutzer deformiert. 

 

Im Ergebnis werden werden Städte künstlich verschmutzt und verstopft, Menschen gestresst und gegeneinander aufgewiegelt, die geforderte Mobilität am Arbeitsmarkt untergraben, usw.

 

Schlicht politisch versagt.

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Am 13.3.2020 um 08:50 schrieb jo.e:

Gegen jede Entscheidung politisch vorgehen - ja dann komme ich ja zu gar nichts mehr so viel Dummheit wie auf allen Ebenen vorherrscht.

Das machen ohnehin schon genug Leute, am Ende kommen dann beispielsweise Millionenkosten für die Umsiedlung von ein paar Eidechsen heraus. Prinzipiell stimmt es aber: wenn man sich mit den Vorgaben nicht abfinden mag, muss man eben versuchen, selbst Einfluss zu nehmen, etwa in der Rolle eines Gemeinderates.

 

Zum Thema: ich wurde vor Jahren auf einer leicht kurvigen Landstraße gelasert und musste zahlen inkl Punkte. Der Grund war wohl ein schwerer Unfall mit einem ollen Polo an selbiger Stelle (Abflug wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Kurve). Dass mein damaliger Porsche 944 eine wesentlich bessere Straßenlage hatte war natürlich unerheblich (ich hätte noch deutlich schneller fahren können). Man kommt sich in derartigen Situationen mit einem leistungsfähigeren Fahrzeug schon veräppelt vor, muss aber wohl oder übel zu seinem Vergehen stehen.

 

Manchmal frage ich mich aber schon, welchen Sinn einzelne Tempolimits haben... hier gibt es ein paar Straßen, die immer auf 70 begrenzt waren. Mittlerweile ist da 50 obwohl es keine Fußgänger gibt, geblitzt wird natürlich auch. Und das zuvor genannte Beispiel mit den freien Autobahnen bei Nacht... geht mir genau so. Da man aber neuerdings politisch gewünscht ein Raser ist, wenn man schneller als erlaubt fährt, wird das alles eher noch zunehmen.

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Kommt halt immer auf die Situation an. Kurvige Landstraße, vorausfahrendes Kriechtier mit  50 kmh bei erlaubten 100, rausziehen, durchdrücken, 70er Zone Schild zu spät gesehen, abgelasert mit 99 kmh, 50 Flöhe an Ort und Stelle in Tirol, 1 kmh unter der Anzeige.

 

Ist nunmal so, wenn man zügig überholen will, ist man mit unseren Autos schnell im strafbaren Bereich, dann kann man es entweder knicken oder jetzt den Lappen riskieren.

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vor 22 Minuten schrieb ellbc:

schneller als erlaubt

wobei die gefühlte Geschwindigkeit hier zählt, nicht was auf einem Schild - zumindest sind einige Verkehrsteilnehmer auf dem Land hier echt überfordert mit 80km/h+ - obwohl mehr erlaubt. Und diese "Einzelschicksale"! müssen vor "uns arroganten Sportwagenfahrer" geschützt werden - :D 

 

@Thorsten0815 Passiert ja eher selten mit uns, aber diesmal bin ich sogar zu 100% deiner Meinung - hoffentlich liegt das nicht an Corona? ;)

 

Korrekt - und gerade mit einem Sportwagen geht wegen des üblicherweise höheren Grenzbereichs wesentlich mehr. Das führt dann in der Tat dazu, dass man gerne mal schneller unterwegs ist als erlaubt, aber wahrscheinlich dennoch sicherer als in ner ollen Schlurre 😉

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Wäre ich Unternehmer in der Personenbeförderungsbranche, würde ich bei manchen hier getätigten Posts ggf. 2 Sekunden überlegen, bevor ich auf Senden klicke...

 

Man weiss ja nie, wer alles mitliest.

@sebastian089

Erstens ist das schon länger nicht mehr meine Haupteinnahmequelle und zweitens finde ich keinerlei Posting von mir welches dein Posting verständlicher macht!? Wenn hier der Beamte mit liest welcher im Moment Esslingen umbauen lässt, kann er sich gerne bei mir melden. Ich wiederhole gerne auch alles persönlich!

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  • 2 Wochen später...
Am 12.3.2020 um 09:38 schrieb Eno:

(...)

Wie will man so Akzeptanz für Begrenzungen schaffen? Indem man immer mehr die Schrauben anzieht, sorgt man doch nur dafür, dass sich Frust anstaut.

 

Am 12.3.2020 um 02:36 schrieb Gast GT_MF5_026:

(...)

Da von "Daumenschrauben" und "drangsalieren" zu sprechen, finde ich unangebracht. 

 

Wegen der eingangs zitierten Praxisverschärfung wird sich die Erde weiterdrehen und der CO2-Ausstoss nicht abnehmen. Betroffen davon werden wenige sein. Und diese zu recht. Wo also liegt das Problem?

 

Wo das Problem liegt? Nun, das, was zuvor noch als "Bagatelle" (ein besserer Begriff fällt mir grad nicht ein) galt, wird künftig mit drastischen Maßnahmen verschärft. Aber die Strafen für Fahrer, die z.B. bis zu 60 km/h zu schnell unterwegs sind und somit schon heute ausserhalb der "Bagatelle" liegen, bleiben praktisch gleich: 240 EUR muß zahlen, wer meint, zwischen 151 und 160 km/h fahren zu müssen, wenn 100 km/h erlaubt sind, verbunden mit ebenfalls(!) einen Monat Fahrverbot, oder besser gesagt: nur einen Monat. Darüber kostet es zwei Monate Fahrverbot und 440 EUR. Drei Monate Fahrverbot und 600 EUR für jene, die mit 71 km/h und mehr über dem erlaubten Limit fahren. Daran wird sich nichts ändern. Die letztgenannten Beispiele kann man nur sehr schwer "aus Versehen" herbeiführen, die damit verbundenen Maßnahmen sind deshalb ohne Diskussion mindestens gerechtfertigt. Aber die Maßnahmen mit jenen des bisherigen "Bagatellbereichs" nahezu gleichzusetzen?

 

Ähnliches gilt für Innerorts. Hier verliert man den Führerschein für einen Monat künftig schon ab 21 km/h zu schnelles Fahren ohne Wiederholungstäter zu sein, während die Maßnahmen bei höheren Vergehen auch hier nicht angepasst werden sollen.

 

Am 11.3.2020 um 17:56 schrieb burkhardrandel:

(...) und die echten Raser werden weiter rasen!

 

So sieht's aus. Wenn die neue Regelung zunehmend einer "Flat-Rate" gleicht, wird man in der Tat Schwierigkeiten haben, Verständnis zu erzeugen.

 

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