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stunna

Donkervoort D8 GTO RS vs. McLaren 720s

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stunna
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Hallo zusammen,

möchte mir einen neuen Flitzer anschaffen.

Leider kenne ich mich nicht besonders mit Autos aus, möchte aber was schnelles und seltenes für den Sommer.

Was würdest du dir kaufen?

Donkervoort  D8 GTO RS oder ein McLaren 720s oder doch was ganz anderes?

Vielen Dank und schönen Abend

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F40org
Geschrieben

Bist Du schon einmal mit solch einem Donky gefahren?

Sowas muss man mögen. Wenn man damit vernünftig umgehen kann, sind die dann sehr seltenen "Landstraßen-Gegner" meist auf 1-spurigen Fahrzeugen unterwegs. 

 

Zum McL gibt es hier bei CP ja genug Erfahrungsberichte und Besitzer die bestimmt gerne mit Rede und Auskünften zur Verfügung stehen. 

stunna
Geschrieben

Vielen Dank :-))!

Was würdest du wählen?

K-L-M
Geschrieben (bearbeitet)

Viele Kilometer mit dem Vorgänger hinter mir.

ist ein sehr extremes Auto. Ohne ausreichende Erfahrung und Verantwortung nicht zu empfehlen.

 

Vor Jahren hat ein Tester geschrieben: 
“Die Familie war immer froh wenn ich gesund von einer Ausfahrt zurück kam.“

 

Folgender Artikel trifft es ziemlich gut. 
 

https://www.autobild.de/artikel/donkervoort-d8-gto-2016-fahrbericht-10534181.html

 

McLaren bin ich nie gefahren. Glaube aber die zwei Autos sind nicht vergleichbar.

 

Wenn Du einmal in München bist ist evtl. eine Mitfahrt denkbar.

 

 

 

 

bearbeitet von K-L-M
Jamarico
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb stunna:

 

Donkervoort  D8 GTO RS oder ein McLaren 720s

User GT_MF5_026 hat m.W. einen GTO besessen und fährt jetzt u.a. einen 720s ?

Gast Dany430
Geschrieben (bearbeitet)

Der Donky ist abartig zu fahren, im positiven Sinne, es sind mit dem Motor auch problemlos 550 PS möglich. Das ist einfach ein Schönewetterauto. Der 720 ist  alltagstauglicher. 

bearbeitet von Dany430
Andreas.
Geschrieben
vor 22 Stunden schrieb stunna:

Leider kenne ich mich nicht besonders mit Autos aus, möchte aber was schnelles und seltenes für den Sommer.

Bahnticket oder Flugreisen. Dein Ansatz endet als Tragödie.

stunna
Geschrieben

Danke für die ehrlichen Worte.?

Aber leider wird wieder die Unvernunft siegen ?

 

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      OK macht nichts als alle Papiere übergeben wurden war es soweit , wollen Sie oder soll ich Ihn aus der Halle fahren ? Ich sagte machen Sie und Stand mich dahinter wollte ja mal den Sound von der ach so Lauten Anlage hören ! Als er Ihn Startete machte ich und einige Kunden einen Satz nach Hinten , man das Ding hörte sich an wie ein Panzer und so kam Langsam Grinsen in mein Gesicht !


      Es war Sommer 2001
      Zum Fahrzeug :
      Es war ein Ende 1999er Maserati 3200 GT Silber/Schwarz ca. 20.000km ohne verstellbares Fahrwerk , das heißt ohne Sporttaste um das Fahrwerk in der Härte zu verstellen !
      Preis 72.000€

      Meine Eindrücke :


      Motor/Leistung, Klima usw.
      Schon in Serien Trimm mit einer Leistung von 271/368KW/PS und 3.2 Liter Hubraum ist der Motor beeindruckend , vor allem die Leistungsabgabe, Sie erfolgt nach alter Manier , erst nichts und dann aber heftig . Macht sehr viel Spaß ,nur es kommt einem immer Schneller vor als man in Wirklichkeit ist. Wobei ich hier eindeutig erwähnen muss das er von der Leistung einem 360 Modena in nichts nach steht , obwohl er ein Leergewicht laut Fahrzeugschein von 1716 Kg
      hatte .( variiert ja nach Konfiguration der Ausstattung )
      Der Motor und die Lader machten in der Ganzen Zeit keine Probleme , selbst unter strengster Belastung nichts, alles war immer bestens in Ordnung und alles lief sehr sehr zuverlässig!
      Als ich mal zwei Stunden im Stau stand auf einer Ital. Autobahn bei 40 Grad, war auch alles Bestens. Die Temperatur des Motors stieg nie an somit war für mich Klar das auch der Kühl Kreislauf bestens Funktionierte. Auch die Klima Anlage funktionierte tadellos !!
      Nur einmal viel Sie aus , aber nicht aus technischem Defekt sondern weil ein schlauch ein leck hatte.

      Getriebe :

      Das Getriebe ist nicht das Beste was die Auto Welt je gesehen hat . Es macht seltsame Geräusche und man meint es wäre ausgeschlagen .
      Beim gas geben im unteren Drehzahl Bereich spricht es verzögert an , das heißt es macht einen kleinen schlag und los geht's. Sehr schwer zu erklären , es fühlt sich an als ob es eben ausgeschlagen wäre , ist es aber nicht .
      Laut aussage von Maserati sei das Normal .
      Vom schalten her muss ich sagen , ist es gar nicht mal so schlecht, Knackig und nicht all zu lange Schaltwege. Selbst im Kalten zustand ist es gut zu schalten !


      Fahrwerk:

      Na ja man muss sich daran gewöhnen , jeglicher aller aussagen das , dass tieferlegen schlecht wäre
      und das Fahrzeug nichtmehr fahrbar wäre , muss ich sagen das ich besser damit Klar kam , bin ganz erschrocken als ich einen Leihwagen mit dem Gleichen Fahrwerk gefahren bin , dass nicht runtergeschraubt wurde .selbst auf dem Track war ich schneller damit als andere mit gleichem Fahrwerk in Normalstellung .
      Es sollte jeder selbst entscheiden mit was er besser Klar kommt , es steht auch einem Einbau eines KW Gewindefahrwerk nichts im Weg. Mit diesem soll er angeblich liegen wie ein Brett .
      Aber Fakt ist , das dass Serien Fahrwerk nicht zu den Besten der Automobil Branche gehört !

      Innenraum :

      Persönlich habe ich mich sehr wohl gefühlt , das Ambiente und der Flair ist wirklich super ,
      wie immer bei Italo Sportler.
      Verarbeitung ist wirklich OK , ich konnte nichts Negatives feststellen !

      Ergonomie :
      Na ja die Sitze sind nicht gerade gut geformt , ich dachte eher ich Sitze auf einem Ball , als in einem Sitz . Aber wenn man die Sitze vom 4200 GT Montiert oder sogar die Sitze des GS ist die Position gut .
      Die hinteren Platze :
      Also auch für nicht so grosse Erwachsene bis 1,70m überhaupt kein Problem .
      Und für Kinder ist es Natürlich Perfekt .

      Bremsen :
      Die Bremsen sind für diese Fahrzeugklasse vollkommend ausreichend , es ist ja kein direkter Sportwagen sonder ein GT . Auf der Rennstrecke machen Sie zwar nach 4-6 Runden schlapp aber , dafür ist er ja auch nicht konzipiert und wer macht das schon mit einem Maserati .
      (Mal Kaputte wie mich ausgeschlossen )

      Service Kosten :
      Nun ja das ist ein Thema das genau wie bei Ferrari zu behandeln ist .
      Ich habe die 50.000er Inspektion vorm Verkauf machen lassen , die Betrug incl. Neuer Kupplung ca 6500€ . Das ist ziemlich teuer wobei noch die Bremsen vorne und Hinten neu belegt wurden .

      Verbrauch :
      Der verbrauch ist enorm bei Sportlicher Fahrweise , ein schnitt von 35 l war ohne Probleme zu erreichen . Wobei ich auch mit 14 l auskam.
      Kleines Beispiel
      Fahrt vom Bodensee nach Mugello (Italien-Toscana) Hin und zurück , doppelter verbrauch wie mit einem 360 Challange Stradale !!!!!!!!
      Aber was will man bei diesem Gewicht in Verbindung mit einem 8 Zylinder Doppel Turbo erwarten !

      Versicherung :
      Ich hatte Ihn bei der Allianz Versichert . Geht ohne Probleme, der Maserati wird im Gegensatz zum Ferrari in der normalen Fahrzeug Liste geführt .
      Beitragssatz war 45% in der Teil und Vollkasko SF 8 2500€ SB im Jahr ca 2800€

      Zum Kauf :

      Hier gilt für mich das gleiche wie bei einem Ferrari .
      Wenn Kaufen dann bei einem Offiziellen Vertragshändler .
      Man bekommt die Maserati Tridente Gebrauchtwagen Garantie , die immer wieder Verlängert werden kann. (Kostet ca 1800€ im Jahr und ist empfehlenswert )
      Man sollte auch den Service immer beim Offiziellen durchfuhren lassen , da Kulanz Ansprüche und Garantie fälle so ohne Probleme durchgeführt werden .
      Die Fahrzeuge sind bei einem Offiziellen im schnitt ca 4000€ bis 8000€ teurer als im Privaten Handel es ist aber zu empfehlen den höheren Preis zu bezahlen .
      Die meisten Privat angebotenen Autos befinden sich nicht in außerordentlich gutem zustand, so wie ich es in Erfahrung gebracht habe , selbst wenn Sie in gutem zustand sein sollten , wäre es mir bei einem 8 Zylinder Doppel Turbo zu gefährlich , denn auch hier gilt wenn was kommt wird es ziemlich teuer !!


      Fazit Maserati 3200 GT

      Ich fand den Wagen nicht schlecht , aber ich muss sagen es kam mir so vor als ob sie Ihn nur zu 80% fertig entwickelt haben. Denn manche Kleinigkeiten hätten noch verbessert werden können .
      Aber wenn ich die fast zwei Jahre und 30.000 km Revue passieren lasse muss ich auch sagen , er hat mich nie im stich gelassen , er hat weite Strecken hinter sich gebracht und für Gepäck war auch genug Platz.


      Ich habe hier meine Meinung und meine Erfahrung niedergeschrieben die natürlich Subjektiv ist und von Käufer zu Käufer und Besitzer zu Besitzer abweicht ich hoffe aber man kann sich hier Anregungen holen und es ist behilflich beim Kauf eines Maserati 3200GT

      Gruß

      A:Strauß
    • Liebe Grüße ans Forum. Immer etwas mitgelesen aber bis vor Kurzem noch nicht das nötige Kleingeld gehabt, mitzumachen.
       
      Ich habe 150’000€ und einen Garagenstellplatz übrig und möchte mir nach 3 Jahren Selbstständigkeit voller Überstunden nun auch mal wieder etwas genehmigen - die Jungsträume die man in der Kindheit/Jugend/den jungen Jahren so hatte einfach einmal zur Realität werden lassen.

      Träume habe ich viele aber ich möchte auch etwas "rational" an die Sache gehen, so doof das auch klingen mag, nämlich irgendwas wo ich auch in ein paar Jahren auch noch etwas vom Kauf haben könnte - und zwar im Bezug auf die Wirtschaftlichkeit. Am liebsten wäre mir ein Auto was ohne Wartung über 5 Jahre 20% an Wert gewinnt und nicht viel Versicherung kostet - also die eierlegende Wollmilchsau, wer will das nicht?

      Also ihr habt es vielleicht rausgehört, ich weiß dass mein Wunsch unrealistisch ist aber dennoch würde ich wirklich gerne von euch erfahren, was dem am Nächsten kommt. Die Wertentwicklung ist natürlich schwieriger einzuschätzen als die Börsenkurse von morgen aber sicherlich habt ihr ja vielleicht das eine oder andere Lesezeichen bei dem ihr denkt, dass da Potential drin steht und man nicht jährlich 20'000€ verliert.
       
      Die Interessen sind breit gestreut aber momentan liegt der Fokus auf 360, F430 und 458 bei Ferrari und Gallardo bei Lamborghini, wobei aber Maranello bei mir emotional bedeutend mehr auslöst.
       
      Die 150’000€ sind keineswegs eine Wunschsumme, die Zahl kommt einfach nur von den 458 Angeboten unter 40’000km, das ist für mich dann aber auch finanziell die absolute Obergrenze. Preislich wären mir natürlich die Anderen lieber.
       
      Leider bin ich automatikverwöhnt und hätte nach so vielen Jahren Wandler und DSG zu viel Angst, bei einem Schalter Überdreher o.Ä. zu verursachen, weshalb manuelle Schaltgetriebe für mich komplett rausfallen.

      Der Wagen wird sonst vermutlich mehr stehen als gefahren werden (denke mal weniger als 2000km/Jahr), Rennstrecke ausgeschlossen. Ich möchte ihn einfach in meiner Garage wissen, alle paar Tage damit einmal durch die Stadt und drumherum fahren um zu zeigen was für ein toller Hengst ich bin und auf Instagram alle 3 Stunden Bilder davon machen sodass es so aussieht als wäre es mein Daily.. Nein im Ernst, insbesondere der 458 ist für mich eine in sich nahezu perfekte Erscheinung. Es gibt nichts was ich an diesem Wagen ändern würde und der Gedanke daran, einfach zu jeder Tageszeit zur eigenen Garage zu laufen und dieses Kunstobjekt bestaunen zu können, lässt mein Herz aufgehen.
       
      Nun bin ich trotz allem nicht komplett auf den 458 eingeschossen, zum Angucken kann ich auch ins nächste (oder eher übernächste) Autohaus fahren.
       
      Wenn ihr meint, ein Boden im Preis ist noch nicht abzusehen und es kann gut sein dass der in 5 Jahren auch nur noch 100’000€ wert ist, muss es auch nicht unbedingt der 458 sein. Verglichen mit den Threads der letzten Dekade scheinen die aber im Preis wirklich nicht mehr wirklich zu fallen, zumal ja nun schon der Nachfolger des Nachfolgers draußen ist. Der letzte Sauger ist eben der letzte Sauger?
       
      Wenn ihr meint, die F1 Kupplung beim F430 überlebt im echten Leben nur 15’000 Kilometer, muss es auch nicht der 430 sein. 
       
      Dem Gallardo, zu dem ich zwar emotional keine Bindung habe aber dennoch nicht abgeneigt bin, traue ich am wenigsten Preisstabilität zu aber gerne höre ich auch dazu eure Meinung.
       
      McLaren finde ich zwar echt geil, allerdings optisch irgendwie zu "klein" es ist schwer zu beschreiben. Bin generell bisauf bei Bentley kein Fan von den Briten. Dann wäre in der Liga noch der AMG GT.. sehr krasses Auto aber in meinen Augen optisch nichts womit man bei der Masse groß aufschlagen kann - ist halt auch "nur" ein Mercedes, wird vom Weiten mit einem SLC verwechselt und leider lege ich bei Autos Wert darauf, was die Anderen denken :D Dann fällt mir noch der Porsche GT3 ein, allerdings, und da kommen wir wieder zum "was die Anderen denken" - einen Basis 991 kriegt man für die Hälfte, der Laie sieht nicht dass da 150'000€ rumfahren, und will dass er das sieht :x Außerdem kennt man mich hier schon mit einem Porsche (der aber nur ein Drittel davon kostet hahaha)
       
      Falls euch weitere Modelle einfallen bin ich auch ganz Ohr. Diese Liga ist für mich komplettes Neuland und umso ängstlicher bin ich, hier eine kolossale Fehlentscheidung zu treffen. Ich weiß noch nicht ob es in diesem Jahr noch etwas wird, vermutlich werde ich erstmal einen Haufen Geld auf den sich hoffentlich bald wieder erholenden Börsenmarkt schmeißen aber ich glaube bis 2022 werde ich nicht still sitzen können, irgendwas brauch ich dann einfach in der Hand :)
       
      Ich freue mich auf eure Antworten
    • Hallo Sportwagen-Freunde
       
      Schon seit einigen Jahren befasse ich mich mit dem Thema Lamborghini.
       
      Voll entflammt hat mich der Murciealgo aus der ersten Serie. 
      Diese wurden gemäss meinen Informationen zwischen 2001 bis 2006 gebaut. Dabei bevorzuge ich aus der ersten Serie die letzten Versionen bzw. Jahrgang 2005 aufwärts.
      Das Auto muss definitiv und mit allen bekannten Nachteilen ein E-Gear haben.
       
      Gemäss einem US-Lamborghini Schrauber sind letzten Versionen etwas ausgereifter.
       
      Selbstverständlich ist mir dabei klar, dass die jüngeren Murcielagos (LP 640 etc.) technisch besser und ausgereifter sind.
      Aber optisch gefällt mir die erste Version am besten und genau den möchte ich haben.
       
      In der Schweiz wurden diverse Murcielagos durch die Firma Affolter (Lamborghini Vertretung) umgebaut. Der Umbau hiess "Le Mans".
      Das Auto bekam an den Schwellern Karbon-Lufteinlässe sowie einen Karbon-Heckflügel und Work Felgen.
       
      Nun habe ich mir ein solches Fahrzeug kürzlich angesehen. Das Auto hatte im Jahre 2015 die letzte Wartung.
      Danach wurde das Auto nur 560 km bewegt und anschliessend in einer gut belüfteten Garage stillgelegt. Der Besitzer war lange Zeit geschäftlich in Kanada Wohnhaft.
       
      Das Auto wurde vorher regelmässig bewegt und hat aktuell einen Kilometerstand von 49`000 km.
      Preislich würde mir der Besitzer entgegenkommen und dabei auch die bevorstehende Wartung berücksichtigen. 
       
      Das Auto steht optisch sehr gut da und entspricht genau meinen Vorstellungen (Le Mans Umbau). Natürlich ist es kein Neuwagen mehr.
      Die einzige Sorge die ich habe, sind die 49`000 km Laufleistung. 
       
      Sind hier meiner Sorgen berechtigt oder ist das für diesen Motor (12 Zylinder, 580 PS) kein Problem?
      Nach einem Kauf würde ich das Auto direkt zu Lamborghini Zürich bringen und eine grosse Wartung durchführen lassen.
      Dabei werden natürlich auch alle Flüssigkeiten ausgetauscht.
       
      Auf Feedbacks würde ich mich sehr freuen.
       
      Sonnige Grüsse aus der Schweiz
      swissmen
    • Hallo Zusammen!
      Bin neu hier weil ich nach fast 15 Jahren verschiedener 911 Cabrios Wechsel auf 458 Spider überlege und
      leider keinerlei Erfahrungen mit Ferraris habe.
      Hätte einen Spider, EZ 06-2013 mit ca. 40tsd km an der Hand, Servicegepflegt stets bei Ferrari, 2 Besitzer bisher.
      Leider aus der Garantie draussen! Von der Ausstattung her wäre er für mich OK...
      Meine grösste Sorge/Frage ist die Zuverlässigkeit von so einem Teil (von der Emotion her sowieso kein Thema),
      denn bei den bisherigen 911ern absolut null außertourliche Probleme, etc...
      Egal ob 996, 997, 991 oder aktuell 992 (wobei der ja fast neu ist).
      Wohne im westlichsten Österreich, nächster Ferrari Händler / Service in der Schweiz, ca. 1h entfernt.
      Hätte aber eine Fachwerkstatt ums Eck, welche seit Jahren Ferrari, MAserati, etc... betreut.
      VIELEN DANK für Eure Infos!
      SG MUST
       
    • Nachdem die Richtung bei unseren geliebten Autos immer mehr in Richtung Turbomotoren geht, habe ich mich entschlossen, mir den ein oder anderen „Sauger“ zu sichern.
       
      Angefangen habe ich mit einem BMW M5 E 60, dessen V10 ich für ein Meisterwerk des Motorenbaus halte, nachdem ich in der Vergangenheit häufiger M3s auf der Renne gefahren war und immer der Ansicht war, dass es sich um ganz passable Autos handelt, die allerdings meinen geliebten Elfern (Porsche) nie das Wasser reichen konnten. Aber egal: Markenbrille abgenommen, ein wenig die Fakten recherchiert, vorurteilsfrei ein Wochenende den neuen BMW M5 F10 (Bi-Turbo) zur Probe gefahren, danach einen gebrauchten BMW M5 E 60 (Sauger) derselben BMW Niederlassung und die Entscheidung war gefallen. Über den Preis wurden wir uns zügig einig, die Abwicklung war dann und ist noch immer ein wenig holprig, doch liegt das wahrscheinlich daran, dass unsereiner kein normaler Autokunde nach BMW-Vergleichsmaßstäben ist und die Abwicklung eher, na sagen wir mal, Einser-BMW like ist. Aber jetzt zu den Fakten:
      Der Wertverlust eines großen BMW in den ersten Jahren ist hoch. Aus kaufmännischen Gründen würde ich mir ein solches Auto nie neu kaufen. Wahrscheinlich bin ich auch da ein wenig von meinen Elfern versaut. Da der E60 nicht mehr produziert wird, stand diese Entscheidung jedoch ohnehin nicht zur Debatte. Was auffiel, war, dass man, wenn man einen guten M5 findet, sehr viel Auto für überschaubares Geld bekommt.
        Zwar wurden recht viele Autos produziert, doch trotz allem war das Angebot für mich übersichtlich. Dies hatte mehrere Gründe:
      2.1. Viele M5-Käufer haben insbesondere hinsichtlich der Innenausstattung einen anderen Geschmack als ich. Ich wollte ein Auto mit silberner oder schwarzer Außenfarbe, schwarzer Lederausstattung und ohne Holzapplikationen. Bei meinen Recherchen im Netz war ich erstaunt, wie viele Fahrzeuge mit weißem oder hellbraunem Leder es gibt, teilweise mit absolut unpassenden Außenfarben kombiniert.

      2.2. Unfallfreiheit war ein Muss. Kleinkram wie Parkrempler etc. bezeichne ich nicht als Unfall. Nachlackierungen wegen Steinschlägen sind auch völlig normal.

      2.3. Im Ausland würde ich keinen M5 kaufen, insbesondere nicht in den osteuropäischen Ländern. Die dort übliche „Tachojustierung“ halte ich für vollkommen inakzeptabel. Kann einem natürlich auch in Deutschland passieren, also aufpassen.

      2.4. Eine zumindest Rest-Garantie von BMW war gewünscht, um die Kaufdurchsicht nicht zu intensiv betreiben zu müssen. Dafür muss man nicht bei BMW kaufen, sondern kann das Auto auch von einem Privatmann erwerben, der diese Versicherung (EuroPlus heißt das bei BMW) abgeschlossen hat, da sie übertragbar ist. Aber diesen Punkt hätte ich ggf. auch fallen lassen, dann muss eben genauer hingeschaut werden.

      2.5. Einen Touring wollte ich nicht, da ich ihn optisch nicht so schön finde, den Platz nicht brauche und der Apparat 100 kg mehr wiegt, also ein schlechteres Leistungsgewicht hat.

      2.6. Die 5er erhielten in 2007 ein Facelift, in dessen Rahmen einige sinnvolle Verbesserungen vorgenommen wurden (neues iDrive mit frei programmierbaren Tasten für präferierte Funktionen, neues Außendesign mit Klarglasscheinwerfern und Heckleuchten mit LEDs etc.). Da es zu Anfang der M5-Produktion auch Probleme mit dem SMG und einige andere Themen gegeben haben soll, kam ein Modell vor Facelift für mich nicht in Frage.

      2.7. Auch später gab es noch Veränderungen bis hin zum letzten Modelljahr (ab Sommer 2009 gebaut), in das ein HDD-Navi eingebaut wurde, was ich persönlich sehr praktisch finde. Auf die Festplatte kann auch Musik eingelesen werden o.ä.

      2.8. Letztendlich entschied ich mich dafür, einen der letzten gebauten M5 E 60 zu kaufen. Der Preisunterschied zu älteren Modellen war ohnehin nicht groß und ich wollte auch kein 100 tkm-Auto.
        In verschiedenen Foren taucht immer wieder der Hinweis auf, das Steuergerät auf die Anzahl der Launch Control-Einsätze auslesen zu lassen. Das würde ich nur beim Kauf von Privat machen, wenn mir die Aussagen des/der Vorbesitzer unglaubwürdig erscheinen. Ich habe die Launch Control noch nicht ein einziges Mal benutzt und kenne auch andere Besitzer von Autos mit diesem Feature, die es noch nie benutzt haben, weil es für sie nichts mit dem wirklich schnellen Fahren dieser Autos zu tun hat, sondern eher etwas für den Ampelsprint und etwas unreifere Zeitgenossen ist. Jemand, der die Mechanik seines Autos wirklich liebt, tut ihm das nicht an. Wenn Ihr das Auto bei BMW mit Garantie kauft, könnt ihr davon ausgehen, dass BMW, die den Speicher ja bei der Inzahlungnahme und beim Service ohnehin auslesen, ein solches Auto nicht in Zahlung nehmen oder nicht oder nur nach genauester Prüfung mit Garantie versehen werden, das sind nämlich auch Kaufleute. Bei meiner BMW-Niederlassung werden M5s nur nach Genehmigung des Verkaufsleiters zur Probefahrt herausgegeben und auch das nur äußerst selektiv. In den Probefahrtbedingungen steht ausdrücklich, dass das DSC nicht deaktiviert werden darf usw. usw. Beim Kauf von Privat würde ich die BMW-Werkstatt des Verkäufers kontaktieren, die Historie verifizieren und ggf. das Fahrzeug ohnehin von einem BMW-Fachbetrieb, der sich mit M-Fahrzeugen auskennt, checken lassen und ggf. dabei auch das Steuergerät auslesen lassen. Aber auch hier kommt es ein wenig auf die Papierform, den Zustand des Fahrzeugs und die Menschenkenntnis an. Diese entscheidet bei mir immer über die vorzunehmenden Kontrollen und ich bin damit bisher gut gefahren.
        Der M5 ist vollgestopft mit technischen/elektronischen Goodies. Die solltet Ihr beim Kauf ausprobieren, da Mängelbeseitigungen im Elektronikbereich schnell ins Geld gehen können. Das ist ein wenig zeitintensiv, doch erkennt man einen gepflegten Wagen auch daran, dass alles funktioniert. Kauft Ihr den Wagen mit EuroPlus Grantie, gilt das natürlich nur hinsichtlich des nicht versicherten Umfangs.
        Beim Kauf von BMW Händlern bekommt Ihr häufig auch das Premium Selection Zertifikat. Was das bedeutet, seht Ihr auf der Website von BMW. Auch das schränkt die notwendigen Prüfungshandlungen beim Check des Fahrzeugs ein wenig ein.
        Natürlich prüft man bei einem solchen Wagen, ob Reifen mit BMW-Kennung (Stern) aufgezogen sind, vier gleiche Reifen montiert sind, diese nicht nur ausreichend Profil aufweisen, sondern auch nicht zu alt und unbeschädigt sind, die Bremsen (Scheiben und Beläge) in Ordnung sind usw. usw., das würde jedoch diesen Thread überfrachten. Wichtig ist: Ihr kauft keinen 320d, also plant für die notwendigen Untersuchungen ein wenig Zeit ein.
        Der M5 ist von Haus aus bei 250 km/h abgeriegelt. Es gibt das sogenannte M-Drivers Package, mit dem das Limit auf echte 305 km/h angehoben wird. Der Vorteil dieses Packages ist, dass es garantiefähig ist. Außerdem wird die Geschwindigkeitserhöhung in die Fahrzeugpapiere eingetragen, so dass nicht die Zulassung des Fahrzeugs erlischt. Von nicht eingetragenen Veränderungen würde ich aus versicherungsrechtlichen und strafrechtlichen Gründen Abstand nehmen.
        Beschafft Euch die im Internet frei verfügbare Ausstattungsliste inkl. der verfügbaren Extras und überlegt Euch, was Euer Gebrauchter haben sollte. Das erleichtert ebenfalls das Eingrenzen des Angebots. Sinnvoll ist nach meiner Analyse das Navi Professional mit Bluetooth-Anbindung für Mobiltelefone, das HiFi-System Professional Logic 7 (ein digitales Surround Sound-System), der Skisack für das etwas sperrigere Gepäck, das M-Drivers Package wie oben beschrieben, der M-Sitz (mit aktiver Lehnenbreitenverstellung für Fahrer und Beifahrer), die USB-Schnittstelle (an die Ihr mit einem Adapter auch Euren iPod anschließen könnt) der optionale Heckspoiler (sehr dezent und reduziert den Auftrieb an der Hinterachse um die Hälfte!) und evt. noch der programmierbare Garagentoröffner für bis zu drei verschiedene elektronische Sender.
        Faszinierend ist, dass Ihr mit diesem Auto zwei Autos kauft, eine Limousine und einen Sportwagen. Für echte Fans einer der beiden Fahrzeuggattungen ist das natürlich ein Kompromiss. Der Automatikmodus des SMG ist wegen des fehlenden Drehmomentwandlers nicht mit einem normalen Automatik- oder Doppelkupplungsgetriebe vergleichbar. Dafür hat das SMG-Getriebe gegenüber dem Automatikgetriebe jedoch Gewichtsvorteile und auch die Leistungsverluste sind geringer. Die Fahrwerksabstimmung ist sportlich, auch auf der sogenannten Komfortstufe. Die Lenkung (Lenkwiderstand einstellbar) ist für eine Limousine relativ schwergängig. Für Sportwagenfahrer ist das alles jedoch nicht nur verzeihlich, es ist sogar teilweise erforderlich. Auf der anderen Seite kann man durch das Drücken einiger Knöpfe erfahren, dass die M-GmbH es durchaus ernst meint, wenn sie so einen Wagen bauen. Das Auto lässt sich dann sportwagenmäßig bewegen. Zu den zwei Gesichtern des Fahrzeuges gibt es ein nettes Video von Top Gear in zwei Teilen (auch wenn einige der Aussagen im Video falsch sind und nur von Unkenntnis über die möglichen Einstellungen zeugen):
         

      Falsch dargestellt ist im Video (wird in Teil 2 später teilweise revidiert): Ihr müsst nicht die M-Taste auf dem Lenkrad drücken, um die vollen 507 PS nutzen zu können, die Power Taste in der Mittelkonsole reicht. Wichtig ist, dass nach jedem Start zunächst nur 400 PS nutzbar sind, bis Ihr Euch entscheidet, die volle Leistung durch Drücken einer der beiden Tasten (Power oder M) verfügbar zu haben (auch die Gasannahme verändert sich spürbar). Auch lässt sich die Stimmausgabe des Navigationssystems natürlich stumm schalten und man kann sowohl die Lautstärke als auch den Sender am Lenkrad einstellen.. Das Fahrwerk ist einstellbar. In der Automatikstellungstellung „D“ sind 5 verschiedene Fahrprogramme abrufbar, die mit der gleichen Taste abrufbar sind, mit der beim sequentiellen Modus die Schaltpausen eingestellt werden. Den M-Modus konfiguriert Ihr über das iDrive-System. Dort habt Ihr noch einige Einstellungen exklusiv zur Verfügung: Weitere Verkürzung der Schaltpausen und noch spontanere Gasannahme. Das Rucken beim Hochschalten unter Last kann man durch kurzes Gaswegnehmen beim Schalten ganz einfach beseitigen, die Mechanik wird es Euch danken. Allgemein ist zu sagen, dass, wenn Ihr keine Erfahrungen mit dem SMG habt, es Euch wahrscheinlich zunächst nicht gefallen wird. Um es optimal nutzen zu können, bedarf es einiger Übung. Also lehnt das Fahrzeug nicht wegen des SMGs nach einer kurzen Probefahrt ab, da geht noch was.
       
      In den Foren liest man viel über gigantische Benzinverbräuche. Lasst Euch davon nicht abschrecken. Im Mix verbrauche ich bei zügiger, jedoch vorausschauender, Fahrweise 16-17 Liter. Wahr ist aber auch, dass ständiger Kurzstreckenbetrieb, intensiver Stadtverkehr und über längere Zeit freie Autobahnen zu deutlich höheren Verbräuchen führen. Wenn Ihr, wenn die Ampel auf Grün springt, Euren Mitbürgern immer zeigen müsst, dass Ihr den Größten habt, dann könnt Ihr auch locker über 30 Liter verbrauchen. Das ist aber bei fast jedem PS-stärkeren Sportwagen, den ich kenne, so.
       
      Die Versicherungskosten halten sich im gewohnten Rahmen. Rechnet bei einem langjährig schadenfreien Versicherungsvertrag mit um und bei EUR 1.000 für VK, TK, Haftpflicht mit guten Versicherungsbedingungen.
       
      Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, doch kann man es beim M5 nur wiederholen: Kauft nicht das billigste, sondern das beste Auto, das Ihr finden könnt. Das bezieht sich nicht so sehr darauf, ob das Auto 1. oder 2. oder 3. Hand ist (sagt ohnehin nichts über die Anzahl der Fahrer aus), sondern auf Unfallfreiheit, Wartungsnachweise (lückenloses Scheckheft inkl. der beim M5 vorgeschriebenen Einfahrkontrolle bei ca. 2000 km (dabei wird auch das Öl gewechselt)), Pflegezustand, nachvollziehbare Historie (auch garantierter KM-Stand!), Papiere und Schlüssel vollständig usw. Auch könnt Ihr im iDrive die Fahrzeugdiagnose aufrufen, die Euch anzeigt, ob Motoröl, Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge etc. zum Wechsel anstehen (sollte alles mit grünen Häkchen versehen sein).
       
      Wer für einen M5 E60 maximal TEUR 20 ausgeben will oder kann, interessiert sich für das falsche Auto. Ein schlecht behandeltes und/oder gewartetes Auto kann Euch in Rechnungen treiben, die Euch den Atem nehmen. Der „gute Bekannte“, der Euren alten Dreier doch immer so toll repariert hat, wenn mal was dran war, wird sich beim M5 E60 bei vielen Problemen nur am Kopf kratzen können, da sollte man Realist sein.
       
      Mit sportlichen Grüßen
      Need 4 Speed

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