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madhenne

Kaufberatung für Mercedes AMG GT

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madhenne
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Moin zusammen,

 

ich bin momentan Besitzer eines Porsche 991 4S von 2014 als Cabrio, aber nicht so richtig glücklich, ich weiß ein schweres Problem.

 

Daher überlege ich momentan den Neuerwerb eines anderen Fahrzeugs, da kam mir der AMG GTs in den Sinn.

 

Bin mir aber bei dem eventuellen Wechsel nicht sicher, ob ich vom Regen in die Traufe komme.

 

Mein Budget liegt bei 110tsd.

 

Ich nutze den Porsche nicht jeden Tag, wenn schönes Wetter ist und das Moped stehen bleibt, nehme ich den Waagen für private Ausfahrten, Laufleistung liegt damit leider unter 10.000 km per Anno,

also ein reines Spassauto und irgendwie fehlt da momentan der Spass beim Fahren

Da ich keine Rennstrecke fahre und auch nicht der Raser vor dem Herrn bin, werde ich also auch nie das volle Leistungspotential des Porsche abfordern können.

Zum Cruisen und "schnellerem Dahingleiten" toll, einfach ein perfektes Auto ohne Ecken und Kannten, für mich irgendwie zu perfekt.

 

Es fehlt mir das Grinsen im Gesicht beim Fahren, wenn ihr wisst was ich meine.

 

Ich war vorher im Besitz eines Gallardos LP 560 und daher etwas verwöhnter was Ecken und Kannten angeht und auch leider vom Sound, der definitiv beim Porsche fehlt.

 

Der Lambo war aber keine Option mehr, da hier einfach die Händlerabdeckung für mich miserabel ist.

 

Daher meine Frage, macht es Sinn den AMG näher in Betrachtung zu ziehen?

 

Optisch gefällt mir das Fahrzeug sehr gut, habe einige Tests auf YouTube geschaut und etwas hier im Forum gestöbert.

 

Gibt es Erfahrungen hier über den GTs, über das angesprochene Grinsen beim Fahren ?

 

Ich möchte keine Diskussion über Marken beginnen, daher bitte keine Antworten über Porsche und Mercedes und wer die besseren Sportwagen oder nicht Sportwagen baut.

 

Jetzt schon mal besten Dank für die Antworten.

 

Gruß und frohes Schwitzen

 

madhenne

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Gast amc
Geschrieben

Da es um Gefühle und nicht um objektive Eigenschaften geht wirst Du es wohl selber ausprobieren müssen.

 

Es gibt Leute die den AMG Sound sehr mögen und denen das als Spaßfaktor reicht. Aber das ist wirklich alles subjektiv. Mir macht mein alter 230 PS Z4 auf der Landstraße deutlich mehr Spaß als mein M5. Klar ist er langsamer. Sehr viel langsamer. Aber ich habe eben auch mehr davon. Ich kann mal einen Gang ausdrehen, und es ist nicht egal ob ich im 2., 3., 4. oder 5. Gang zum überholen ansetze. Und er klingt interessanter. Die fehlenden Ansauggeräusche der Turbos nehmen einfache eine Facette aus dem Klangbild heraus.

 

Du musst Dir meine ich noch etwas klarer werden was es wirklich ist das Dir fehlt. Es kann sein - und bitte nicht lachen - daß Du mit einem MX5 glücklicher bist, auch wenn das auf den ersten Blick ein "Abstieg" von 2 Klassen ist.

madhenne
Geschrieben

Ja vielleicht hast du Recht, überraschender Weise bin ich den Fiat 124 als Abarth gefahren, netter Sound, bringt leider nur ein leichtes Grinsen hervor, daher keine Option, wobei es auch kein Cabrio mehr sein muss.

 

Leistung darf das Fahrzeug schon haben !

 

Ein weniger perfektes Auto sollte es halt sein, auf alle Fälle nichts  um als Poser durch die Stadt zu eiern und den dicken Max zu machen.

 

Vielleicht gibt es ja auch Alternativen zum GTs....

TonyKa
Geschrieben

Da werfe ich mal direkt den Jaguar F-Type R (aber ohne Allrad) in den Ring als garantierte Grins-Alternative?...liegste sogar deutlich unter deinem max Budget!

nero_daytona
Geschrieben

Beim AMG GT-R wirst du ziemlich sicher ein Grinsen während der Fahrt haben, bei den Standardmodellen nur mit Abstrichen.

Jones16v
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb TonyKa:

Da werfe ich mal direkt den Jaguar F-Type R (aber ohne Allrad) in den Ring als garantierte Grins-Alternative?...liegste sogar deutlich unter deinem max Budget!

 

Passenderweise ist gerade ein F-Type R Cabrio als RWD hier im Marktplatz inseriert.

Andreas.
Geschrieben

GT/GTs ist ein sehr harmonisches, schnelles und unterhaltsames Fahrzeug. Aber, wie oben geschrieben, für den „einfachen“ Spaß sind diese Boliden nix. Wenn ein Z4 E85 zu „untermotorisiert“ ist, schau im Thread 

 Neu ist ein F-Type 380PS RWD mit Sperrdiff als 1,5to Coupe wirklich nicht übel ... BMW M2 QP ist ja auch ein Burner mit Unterhaltungswert :) Gibt zahllose Lösungen, aber den GT musst du „fordern“, dann macht der richtig, richtig Musik & Laune. Geht halt lt. StVO nicht straffrei ;)

 

 

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      Der Wertverlust eines großen BMW in den ersten Jahren ist hoch. Aus kaufmännischen Gründen würde ich mir ein solches Auto nie neu kaufen. Wahrscheinlich bin ich auch da ein wenig von meinen Elfern versaut. Da der E60 nicht mehr produziert wird, stand diese Entscheidung jedoch ohnehin nicht zur Debatte. Was auffiel, war, dass man, wenn man einen guten M5 findet, sehr viel Auto für überschaubares Geld bekommt.
        Zwar wurden recht viele Autos produziert, doch trotz allem war das Angebot für mich übersichtlich. Dies hatte mehrere Gründe:
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      2.2. Unfallfreiheit war ein Muss. Kleinkram wie Parkrempler etc. bezeichne ich nicht als Unfall. Nachlackierungen wegen Steinschlägen sind auch völlig normal.

      2.3. Im Ausland würde ich keinen M5 kaufen, insbesondere nicht in den osteuropäischen Ländern. Die dort übliche „Tachojustierung“ halte ich für vollkommen inakzeptabel. Kann einem natürlich auch in Deutschland passieren, also aufpassen.

      2.4. Eine zumindest Rest-Garantie von BMW war gewünscht, um die Kaufdurchsicht nicht zu intensiv betreiben zu müssen. Dafür muss man nicht bei BMW kaufen, sondern kann das Auto auch von einem Privatmann erwerben, der diese Versicherung (EuroPlus heißt das bei BMW) abgeschlossen hat, da sie übertragbar ist. Aber diesen Punkt hätte ich ggf. auch fallen lassen, dann muss eben genauer hingeschaut werden.

      2.5. Einen Touring wollte ich nicht, da ich ihn optisch nicht so schön finde, den Platz nicht brauche und der Apparat 100 kg mehr wiegt, also ein schlechteres Leistungsgewicht hat.

      2.6. Die 5er erhielten in 2007 ein Facelift, in dessen Rahmen einige sinnvolle Verbesserungen vorgenommen wurden (neues iDrive mit frei programmierbaren Tasten für präferierte Funktionen, neues Außendesign mit Klarglasscheinwerfern und Heckleuchten mit LEDs etc.). Da es zu Anfang der M5-Produktion auch Probleme mit dem SMG und einige andere Themen gegeben haben soll, kam ein Modell vor Facelift für mich nicht in Frage.

      2.7. Auch später gab es noch Veränderungen bis hin zum letzten Modelljahr (ab Sommer 2009 gebaut), in das ein HDD-Navi eingebaut wurde, was ich persönlich sehr praktisch finde. Auf die Festplatte kann auch Musik eingelesen werden o.ä.

      2.8. Letztendlich entschied ich mich dafür, einen der letzten gebauten M5 E 60 zu kaufen. Der Preisunterschied zu älteren Modellen war ohnehin nicht groß und ich wollte auch kein 100 tkm-Auto.
        In verschiedenen Foren taucht immer wieder der Hinweis auf, das Steuergerät auf die Anzahl der Launch Control-Einsätze auslesen zu lassen. Das würde ich nur beim Kauf von Privat machen, wenn mir die Aussagen des/der Vorbesitzer unglaubwürdig erscheinen. Ich habe die Launch Control noch nicht ein einziges Mal benutzt und kenne auch andere Besitzer von Autos mit diesem Feature, die es noch nie benutzt haben, weil es für sie nichts mit dem wirklich schnellen Fahren dieser Autos zu tun hat, sondern eher etwas für den Ampelsprint und etwas unreifere Zeitgenossen ist. Jemand, der die Mechanik seines Autos wirklich liebt, tut ihm das nicht an. Wenn Ihr das Auto bei BMW mit Garantie kauft, könnt ihr davon ausgehen, dass BMW, die den Speicher ja bei der Inzahlungnahme und beim Service ohnehin auslesen, ein solches Auto nicht in Zahlung nehmen oder nicht oder nur nach genauester Prüfung mit Garantie versehen werden, das sind nämlich auch Kaufleute. Bei meiner BMW-Niederlassung werden M5s nur nach Genehmigung des Verkaufsleiters zur Probefahrt herausgegeben und auch das nur äußerst selektiv. In den Probefahrtbedingungen steht ausdrücklich, dass das DSC nicht deaktiviert werden darf usw. usw. Beim Kauf von Privat würde ich die BMW-Werkstatt des Verkäufers kontaktieren, die Historie verifizieren und ggf. das Fahrzeug ohnehin von einem BMW-Fachbetrieb, der sich mit M-Fahrzeugen auskennt, checken lassen und ggf. dabei auch das Steuergerät auslesen lassen. Aber auch hier kommt es ein wenig auf die Papierform, den Zustand des Fahrzeugs und die Menschenkenntnis an. Diese entscheidet bei mir immer über die vorzunehmenden Kontrollen und ich bin damit bisher gut gefahren.
        Der M5 ist vollgestopft mit technischen/elektronischen Goodies. Die solltet Ihr beim Kauf ausprobieren, da Mängelbeseitigungen im Elektronikbereich schnell ins Geld gehen können. Das ist ein wenig zeitintensiv, doch erkennt man einen gepflegten Wagen auch daran, dass alles funktioniert. Kauft Ihr den Wagen mit EuroPlus Grantie, gilt das natürlich nur hinsichtlich des nicht versicherten Umfangs.
        Beim Kauf von BMW Händlern bekommt Ihr häufig auch das Premium Selection Zertifikat. Was das bedeutet, seht Ihr auf der Website von BMW. Auch das schränkt die notwendigen Prüfungshandlungen beim Check des Fahrzeugs ein wenig ein.
        Natürlich prüft man bei einem solchen Wagen, ob Reifen mit BMW-Kennung (Stern) aufgezogen sind, vier gleiche Reifen montiert sind, diese nicht nur ausreichend Profil aufweisen, sondern auch nicht zu alt und unbeschädigt sind, die Bremsen (Scheiben und Beläge) in Ordnung sind usw. usw., das würde jedoch diesen Thread überfrachten. Wichtig ist: Ihr kauft keinen 320d, also plant für die notwendigen Untersuchungen ein wenig Zeit ein.
        Der M5 ist von Haus aus bei 250 km/h abgeriegelt. Es gibt das sogenannte M-Drivers Package, mit dem das Limit auf echte 305 km/h angehoben wird. Der Vorteil dieses Packages ist, dass es garantiefähig ist. Außerdem wird die Geschwindigkeitserhöhung in die Fahrzeugpapiere eingetragen, so dass nicht die Zulassung des Fahrzeugs erlischt. Von nicht eingetragenen Veränderungen würde ich aus versicherungsrechtlichen und strafrechtlichen Gründen Abstand nehmen.
        Beschafft Euch die im Internet frei verfügbare Ausstattungsliste inkl. der verfügbaren Extras und überlegt Euch, was Euer Gebrauchter haben sollte. Das erleichtert ebenfalls das Eingrenzen des Angebots. Sinnvoll ist nach meiner Analyse das Navi Professional mit Bluetooth-Anbindung für Mobiltelefone, das HiFi-System Professional Logic 7 (ein digitales Surround Sound-System), der Skisack für das etwas sperrigere Gepäck, das M-Drivers Package wie oben beschrieben, der M-Sitz (mit aktiver Lehnenbreitenverstellung für Fahrer und Beifahrer), die USB-Schnittstelle (an die Ihr mit einem Adapter auch Euren iPod anschließen könnt) der optionale Heckspoiler (sehr dezent und reduziert den Auftrieb an der Hinterachse um die Hälfte!) und evt. noch der programmierbare Garagentoröffner für bis zu drei verschiedene elektronische Sender.
        Faszinierend ist, dass Ihr mit diesem Auto zwei Autos kauft, eine Limousine und einen Sportwagen. Für echte Fans einer der beiden Fahrzeuggattungen ist das natürlich ein Kompromiss. Der Automatikmodus des SMG ist wegen des fehlenden Drehmomentwandlers nicht mit einem normalen Automatik- oder Doppelkupplungsgetriebe vergleichbar. Dafür hat das SMG-Getriebe gegenüber dem Automatikgetriebe jedoch Gewichtsvorteile und auch die Leistungsverluste sind geringer. Die Fahrwerksabstimmung ist sportlich, auch auf der sogenannten Komfortstufe. Die Lenkung (Lenkwiderstand einstellbar) ist für eine Limousine relativ schwergängig. Für Sportwagenfahrer ist das alles jedoch nicht nur verzeihlich, es ist sogar teilweise erforderlich. Auf der anderen Seite kann man durch das Drücken einiger Knöpfe erfahren, dass die M-GmbH es durchaus ernst meint, wenn sie so einen Wagen bauen. Das Auto lässt sich dann sportwagenmäßig bewegen. Zu den zwei Gesichtern des Fahrzeuges gibt es ein nettes Video von Top Gear in zwei Teilen (auch wenn einige der Aussagen im Video falsch sind und nur von Unkenntnis über die möglichen Einstellungen zeugen):
         

      Falsch dargestellt ist im Video (wird in Teil 2 später teilweise revidiert): Ihr müsst nicht die M-Taste auf dem Lenkrad drücken, um die vollen 507 PS nutzen zu können, die Power Taste in der Mittelkonsole reicht. Wichtig ist, dass nach jedem Start zunächst nur 400 PS nutzbar sind, bis Ihr Euch entscheidet, die volle Leistung durch Drücken einer der beiden Tasten (Power oder M) verfügbar zu haben (auch die Gasannahme verändert sich spürbar). Auch lässt sich die Stimmausgabe des Navigationssystems natürlich stumm schalten und man kann sowohl die Lautstärke als auch den Sender am Lenkrad einstellen.. Das Fahrwerk ist einstellbar. In der Automatikstellungstellung „D“ sind 5 verschiedene Fahrprogramme abrufbar, die mit der gleichen Taste abrufbar sind, mit der beim sequentiellen Modus die Schaltpausen eingestellt werden. Den M-Modus konfiguriert Ihr über das iDrive-System. Dort habt Ihr noch einige Einstellungen exklusiv zur Verfügung: Weitere Verkürzung der Schaltpausen und noch spontanere Gasannahme. Das Rucken beim Hochschalten unter Last kann man durch kurzes Gaswegnehmen beim Schalten ganz einfach beseitigen, die Mechanik wird es Euch danken. Allgemein ist zu sagen, dass, wenn Ihr keine Erfahrungen mit dem SMG habt, es Euch wahrscheinlich zunächst nicht gefallen wird. Um es optimal nutzen zu können, bedarf es einiger Übung. Also lehnt das Fahrzeug nicht wegen des SMGs nach einer kurzen Probefahrt ab, da geht noch was.
       
      In den Foren liest man viel über gigantische Benzinverbräuche. Lasst Euch davon nicht abschrecken. Im Mix verbrauche ich bei zügiger, jedoch vorausschauender, Fahrweise 16-17 Liter. Wahr ist aber auch, dass ständiger Kurzstreckenbetrieb, intensiver Stadtverkehr und über längere Zeit freie Autobahnen zu deutlich höheren Verbräuchen führen. Wenn Ihr, wenn die Ampel auf Grün springt, Euren Mitbürgern immer zeigen müsst, dass Ihr den Größten habt, dann könnt Ihr auch locker über 30 Liter verbrauchen. Das ist aber bei fast jedem PS-stärkeren Sportwagen, den ich kenne, so.
       
      Die Versicherungskosten halten sich im gewohnten Rahmen. Rechnet bei einem langjährig schadenfreien Versicherungsvertrag mit um und bei EUR 1.000 für VK, TK, Haftpflicht mit guten Versicherungsbedingungen.
       
      Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, doch kann man es beim M5 nur wiederholen: Kauft nicht das billigste, sondern das beste Auto, das Ihr finden könnt. Das bezieht sich nicht so sehr darauf, ob das Auto 1. oder 2. oder 3. Hand ist (sagt ohnehin nichts über die Anzahl der Fahrer aus), sondern auf Unfallfreiheit, Wartungsnachweise (lückenloses Scheckheft inkl. der beim M5 vorgeschriebenen Einfahrkontrolle bei ca. 2000 km (dabei wird auch das Öl gewechselt)), Pflegezustand, nachvollziehbare Historie (auch garantierter KM-Stand!), Papiere und Schlüssel vollständig usw. Auch könnt Ihr im iDrive die Fahrzeugdiagnose aufrufen, die Euch anzeigt, ob Motoröl, Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge etc. zum Wechsel anstehen (sollte alles mit grünen Häkchen versehen sein).
       
      Wer für einen M5 E60 maximal TEUR 20 ausgeben will oder kann, interessiert sich für das falsche Auto. Ein schlecht behandeltes und/oder gewartetes Auto kann Euch in Rechnungen treiben, die Euch den Atem nehmen. Der „gute Bekannte“, der Euren alten Dreier doch immer so toll repariert hat, wenn mal was dran war, wird sich beim M5 E60 bei vielen Problemen nur am Kopf kratzen können, da sollte man Realist sein.
       
      Mit sportlichen Grüßen
      Need 4 Speed
    • Künftig werde ich von meinen Erfahrungen und Erkenntnissen bei der Hege & Pflege des sich neuerdings in meiner Obhut befindlichen Ferrari 400GT erzählen.
      Nach Rücksprache mit Roland wird dieser Fortsetzungsroman in Form eines CP-Blogs veröffentlicht.
      Zur Einleitung des Blogs geht es hier entlang:
       
        Und der erste Blogbeitrag ist direkt hier zu finden:
        Dieser Thread hier soll dagegen für Kommentare, Rückfragen und allfällige Debatten genutzt werden, ich werde hier auch immer auf neue Blogbeiträge hinweisen.
      So bliebe einerseits die "zusammenhängende Story" im Blog ohne Unterbrechung gewahrt, andererseits steht ein Ort für Kommentare etc. zur Verfügung, auf die ich mich sehr freue!

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