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Auspuff-Klappe beim Start zu (mein Ziel)


Gast

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Mich persönlich stört, dass der Wagen mit offenen Klappen startet und erst nach kurzer Zeit die Klappen schließt. Es braucht nicht das gesamte nähere Umfeld zu wissen, dass ich den Wagen anlasse.

 

Es gibt verschiedene nachrüstbare Klappensteuerungen, bei denen aber ausschließlich der "Zu-Zustand" gleichsam überbrückt wird, also die Klappen immer auf sind, damit es so schön lärmt, und zwar immer. Bei keiner dieser Lösungen kann die Klappe geschlossen werden, wenn die Motorsteuerung diese normalerweise offen haben will (wie offenbar beim Start).

 

Die Funktionsweise ab Werk scheint beim 599 ungewöhnlich zu sein, nämlich dass die Klappen normal offen sind (federbelastet), und mittels Unterdruck gegen diesen Federdruck durch die Klappendosen geschlossen werden. Dies führt wohl auch zu dem lauten Start, der dann bald leise wird, nämlich mit Aufbau des Unterdrucks durch den laufenden Motor und entsprechender Ansteuerung über ein Ventil, welches den Unterdruck an die Klappendosen durchschaltet.

 

Ich grübele nun, wie ich mein Ziel erreichen könnte. Ein Punkt scheint zu sein, dass Unterdruck bereits vor dem Anlassen zur Verfügung stehen muss, damit die Klappen geschlossen sein können. Hier stellt sich als erste Frage, ob und ggf. wo sich ein Unterdruckspeicher befindet, dessen Unterdruck auch den einen oder anderen Tag anhält.

 

Wenn ein solcher Unterdruckspeicher schon existiert (oder einfach nachgerüstet wird, das ist ja kein Hexenwerk), dann könnte über ein elektrisch gesteuertes Dreiwegeventil die gewünschte Funktion erreicht werden. Dieses möglicherweise mit einer Zeitsteuerung von beispielsweise 30 Sekunden ab Einschaltung der Zündung.

 

Der Funktionsablauf wäre wie folgt. Das Dreiwegeventil verbindet die Dosen mit dem Unterdruckspeicher über eine zusätzlich zu legende Unterdruckleitung. Wird das Ventil angesteuert, beispielsweise über besagte Zeitschaltung, dann schaltet es von der Leitung zum Unterdruckspeicher auf die reguläre Unterdruckleitung um und die Klappensteuerung folgt dem normalen Modus ab Werk.

 

Gerne alle Ideen und Gedanken hierzu, auch alternative Lösungen, hier, Danke im voraus.

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Beim Aston Martin DB11 gibt es den quiet-start-mode: drückt man den Schlüssel beim Anlassen des Motors etwas länger, sind die Klappen zu beim Motorstart. Finde ich eine gute Idee, welche wohl wohl auf dem System der Start-Stop-Automatik basiert.

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Wenn ich mich nicht vertue, gibt es eine ähnliche Funktion beim Cali in der Ausführung mit Start/Stop. Wenn ich mich weiterhin nicht vertue, hat der Cali ebenfalls Klappen, die "normal offen" sind (also ohne Unterdruck an der Dose offen). Gehen muss es also möglicherweise auch allein über die Motorsteuerung. Weiss da jemand vielleicht etwas? Eventuell aus der "Cali-Ecke"?

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  • 2 Jahre später...

Hier würde ich mich gern anhängen, auch wenn es sich bei meinem "Problem" um einen Maserati handelt. Das Gebrüll beim Anlassen würde ich mir gern aussuchen können. Gibts dazu schon irgendwelche Ansätze? Technisch bestehen da ja eventuell Analogien.

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  • 1 Jahr später...

1,5 Jahre später🤣🤣🤣

 

Dies hat technik bedingte Gründe. Ferrari hat seit dem 355er einiges dazulernen müssen. Die Steuerung beim 355er war genau so wie ihr es euch wünscht….,doch nach dem Ausschalten passiert folgendes: 

Die Klappen gehen zu und es bildet sich ein Hitzestau welcher die Krümmer zerstören kann. Und auch defekte in der Klappe sorgten dafür das die Klappe dauerhaft geschlossen war dadurch einiges kaputtgegangen ist.


 

 

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Meinen Senf auch mal dazugebe 🙂 Das Kaltstartgeräusch ist ja primär nicht wegen der offenen Klappen so laut. Dies kommt vielmehr von einer auf spät verstellten Zündung während der ersten 20-60 Sekunden und der Kaltstartanreicherung (Lambda irgendwo zwischen 0,3 und 0,5) um die Kat`s möglichst schnell auf Temperatur zu bringen.

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Hi

 

Die Capristo CES3 kann so programmiert werden, das geschlossen beim Kaltstart.

Ist allerdings der Unterdruck über Nacht verloren gegangen, so sind 1-2 Sekunden laut.

Fargt Tony was die CES3 kann.

 

In der Regel sind die Klappen ohne Unterdruck immer offen ( Serie )

 

 

Tom

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Bei Lambda 0,8 ist der Motor schon Fett eingestellt und verrückte mit Turbo nehmen Lambda 0,7 zu kühlen.

 

Kaltstar bei Frost ~ 0,9 Lambda, Katheizen Lambda 1,05-1,1

 

Tom

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vor 22 Stunden schrieb TomSchmalz:

In der Regel sind die Klappen ohne Unterdruck immer offen ( Serie )

Bei mir ist das genau umgekehrt.

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Das Thema muss man grundsätzlich angehen, da es hier verschiedene Systeme gibt:

-Unterdruckgesteuert, Klappe mit Unterdruck offen oder Klappe mit Unterdruck zu

- elektrisch betätigt, wird bei den neuen Fahrzeugen eingebaut. Spart den Unterdruck.

Bei dem 599, wie bei den meisten anderen"alten" Ferrari, wird die Klappe durch den Unterdruck gegen eine Feder auf "offen" gezogen. Das verhindert den Hitzestau zuverlässig, da ohne Unterdruck die Klappe immer offen ist. 

Bei unserem Boxster ist das genauso. Ein Unterdruckspeicher ist zwar vorhanden (wie von Gast angeregt), aber durch leichte Undichtigkeiten, die immer vorhanden sind, im System hält das auch nur ca. einen Tag. 

Das Problem ist die Unterdruckerzeugung im Stand. Solange der Motor nicht läuft, ist halt auch kein Unterdruck vorhanden, der die Klappe schließen kann.

Das bedeutet, es müsste ein genügend größer Unterdruckspeicher montiert werden, der beim Abstellen des Motors verschlossen werden muss, um den Unterdruck zu halten. Desweiteren muss dann beim Anlassen, bzw. kurz davor, der Unterdruck auf die Klappen gegeben werden. Um das alles zu automatisieren muss man schon einigen Aufwand betreiben. 

Elektrische Ansteuerung, elektrisch betätigtes Mehrwegeventil, Abgreifen der benötigten Signale. Ist Alles nicht ganz trivial, aber sicher umsetzbar. Der Speicher beim Boxster hat ca. 0,3 Liter Volumen.

Die elektrisch angetriebenen Klappen sind natürlich eleganter anzusteuern, aber ein Umbau dürfte auch aufwendig werden, da die Signale vom Steuergerät ja für die Unterdruck-Ansteuerung ausgelegt sind.

Meiner Meinung nach die "einfachste" Lösung wäre der nachträgliche Einbau einer elektrisch betätigen Klappe, die beim Anlassen geschlossen ist und dann nach X Sekunden öffnet, und dann die originale Klappe übernimmt. Die Schaltung muss natürlich so gebaut werden, daß die zusätzliche Klappe nach dem Abstellen offen bleibt und erst beim nächsten Anlassen zu geht. Wenn man aber schaut, was qualitativ hochwertige Klappen kosten, dann ist das auch nicht für ein Butterbrot zu haben. Und natürlich erlischt die BE, da die Auspuffanlage nachträglich verändert wurde, wenn auch zum Guten! 😉

Nachtrag zum Lambda-Wert: Kaltlauf maximal bei 0,7 eher bei 0,8.

Lambda 0,5 ist bereits unterhalb der Zündgrenze. Da läuft nichts mehr und es gibt nur nasse Kerzen!

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Ich habe mittlerweile davon Abstand genommen über ein Vermeiden des "Startbrüllens" beim 599 nachzudenken. Denn wer das so (wie auch immer) umbaut, dass die Klappen beim Start (und 30 Sekunden danach) zu sind, begeht vermutlich sogar eine Straftat. Nämlich die der Steuerhinterziehung. Abgesehen von dem Erlöschen der Betriebserlaubnis.

 

Denn nach meinen aktuellen Informationen würde ein solcher Umbau die Schadschoffklasse verschlechtern (und somit den Fahrer zu wenig Kfz Steuern zahlen lassen), denn der Kat wird mit offenen Klampen 2 oder 3 Sekunden schneller warm, als mit geschlossenen Klappen (Lambdasonden fangen typischweise schon nach 30 Sekunden oder weniger nach einem Kaltstart an zu regeln > Kat warm). Das muss also so, wegen der Umwelt.

 

Wer beim Start die Karre weiter brüllen läßt, ist also ein waschechter Öko *gröhl*.

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Da hat @Jarama natürlich recht. Der Aspekt der Aufheizung ist nicht zu vernachlässigen. Obwohl das bei den beheizten Lambdasonden eigentlich nicht mehr ins Gewicht fällt.

vor 1 Stunde schrieb Jarama:

Ich habe mittlerweile davon Abstand genommen über ein Vermeiden des "Startbrüllens" beim 599 nachzudenken. Denn wer das so (wie auch immer) umbaut, dass die Klappen beim Start (und 30 Sekunden danach) zu sind, begeht vermutlich sogar eine Straftat. Nämlich die der Steuerhinterziehung. Abgesehen von dem Erlöschen der Betriebserlaubnis.

Vielleicht ist das die einfachste Lösung: Garagentor zulassen und zusätzlich dämmen! 😁 

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vor 7 Minuten schrieb Driver A.J.:

Obwohl das bei den beheizten Lambdasonden eigentlich nicht mehr ins Gewicht fällt.

Doch doch, schaue doch mal welchen "riesigen" Schritten es von Euro 2 bis Euro 6 sind. Da zählt mittlerweise jedes in der Warmlaufphase nicht katalytisch zersetzte Schadstoffmolekül.

 

Außerdem kommt es auf den Katalysator bzw. dessen Erreichen der "Anspringtemperatur" an. Wenn der noch nicht warm genug ist, regelt auch die beheizte Lambdasonde nix bzw. dann würde die Karre kaum laufen, wenn überhaupt. Offene Klappen bewirken halt, dass der Kat (wenige!) Sekunden früher anspringen kann, als bei geschlossenen Klappen. Damit ist die Welt vor dem Schadstoffmassentod bewahrt.

 

Die Warmlaufregler für Euro 1 > 2 bewirken auch nur ein schnelleres Aufheizen der Kats. In der ungeregelten Warmlaufphase, in der die Motronik unabhängig vom Lambdawert unter Kaltstartbedingungen ansteuert, wird mit dem Warmlaufreglerventil einfach "Nebenluft" in den Motor gelassen. Dadurch läuft er zu mager und wird schneller heiß, somit auch der Kat. Und dreht oft auch wie ein Sack Kartoffeln.

 

Das alles hört sich birnig an, ist aber wirklich eine Komponente der steigenden Anforderungen bei immer höheren Schadstoffklassen bei Benzinern ab Euro 2.

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...die Nebenluft wird in den Auspuffkrümmer geblasen und reichern somit das "fette Gemisch" mit Sauerstoff an....  hat mit Rundlauf nichts zu tun 

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übrigens, ein Bouwdenzug könne die Klappen zum starten ebenfalls schließen . Einige kennen ja noch den Chokezug und wären in der Handhabung von Vorteil; -

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vor 15 Stunden schrieb Roland V12:

...die Nebenluft wird in den Auspuffkrümmer geblasen und reichern somit das "fette Gemisch" mit Sauerstoff an....  hat mit Rundlauf nichts zu tun 

 

vor einer Stunde schrieb Roland V12:

brigens, ein Bouwdenzug könne die Klappen zum starten ebenfalls schließen . Einige kennen ja noch den Chokezug und wären in der Handhabung von Vorteil; -

Hmmmm,

natürlich wird die Nebenluft nicht in den Auspuffkrümmer geblasen........solche Tricksereien hat Lambo in den 80er Jahren gemacht. Da wurde durch einen Kompressor Luft in den Krümmer geblasen damit die Abgaswerte für die USA eingehalten wurden.

 

Und die mechanische Bowdenzug-Steuereinheit hinterm Lenkrad weiß natürlich ganz genau wann die Klappen geöffnet werden müssen damit kein Schaden entsteht ???😁

 

 

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vor 8 Stunden schrieb michael308:

 

Hmmmm,

natürlich wird die Nebenluft nicht in den Auspuffkrümmer geblasen........solche Tricksereien hat Lambo in den 80er Jahren gemacht. Da wurde durch einen Kompressor Luft in den Krümmer geblasen damit die Abgaswerte für die USA eingehalten wurden.

NIcht nur in den USA und auch nicht nur Lambo, durch die Nebenluft wurde der HC-Wert runtergedrückt weil das unverbrannte Gemisch im Auspuff nachverbrannt wurde.

Diese Pumpen hatten viele Ami-Autos, da kam sie ja her, waren nur bis zu einer bestimmten Drehzahl aktiv, darüber via Elektro-Kupplung abgetrennt (Ausschalten bei 2500, wieder einschalten bei 1500).

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