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Countach Handbrems-Sättel...

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joho
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Letzter Beitrag:

Hallo Zusammen!

 

Ich bin neu hier und besitze zwar keinen Lamborghini,

habe allerdings eine spezielle Frage zum Thema Countach:

 

Ich habe mal vor vielen Jahren ein Fiat 2300S Coupé gekauft.
Im Kofferraum lagen damals (laut Verkäufer) die ausgebauten Bremssättel.
Bei näherer Betrachtung stellte sich allerdings raus, dass die Sättel gar nicht
vom Fiat waren, sondern von BMW (ATE).
Neben den vier ATE-Sätteln lagen da noch zwei spezielle
Handbremssättel aus Alu. Der Fiat hatte extra Sättel für die Handbremse.
Die Handbremssättel waren aber, wie ich dann feststellen musste, ebenfalls nicht vom Fiat.
Sie lagen seither in meinem Teilelager und ich habe immer mal
wieder versucht sie über irgendwelche Oldtimer-Foren zu identifizieren.
Was mir nicht gelang.
Vor einigen Tagen dachte ich mir: Gebe ich einfach mal auf blöd „Handbrems-Sattel“ bei Google
in die Bildersuche ein. Und Treffer:

Bei einem Nürnberger Lamborghini-Teilehändler werden die identischen Sättel, als

"Handbremssattel Countach" angeboten.

 

Nun habe ich dazu zwei Fragen:

1. Wurden diese Sättel speziell von/für Lamborghini hergestellt, oder hat man da in ein fremdes Regal gegriffen?

2. In welcher Serie Countach waren die Dinger verbaut?

 

Vielleicht weiß ja hier jemand Rat?

 

Besten Gruß & Schönes Wochenende!

jo

 

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Sabato
Geschrieben

Hallo,

Ich habe zu seiner Zeit bei Lamborghini Walter Wolf Ventures gearbeitet und kann mich nicht dran erinnern, dass ein Countach solche Hanbremszangen verbaut hätte.

Es könnte aber möglich sein, dass der Countach LP400 solche Sättel hat, dies müsste ich aber nochmal in Erfahrung bringen.

Garantieren kann ich dir aber dass der Countach  5000S eine andere Bremse hinten hat. Wenn es dich interessiert, kann ich dir Fotos machen, da ich so Fahrzeuge in Kundschaft habe, oder dir aus den Original Lamborghini Ersatzteil Katalogen ein Foto zukommen lassen kann.

Hoffe konnte dir helfen.

Viele Grüße

Sabato

 

joho
Geschrieben

Hallo Sabato,

 

danke für die Rückmeldung.

Ja, ich habe bereits auch Explosionszeichnungen im Internet gefunden,

auf denen andere Sättel zu sehen sind.

 

Habe denen auch schon gemailt, aber leider keine Antwort erhalten (vielleicht hätte ich behaupten

sollen meinen Countach restaurieren zu wollen...).

Jedenfalls könnte ich mir vorstellen, dass es sich um ein eher frühes Modell gehandelt haben müsste.

 

Viele Grüße,

jo

joho
Geschrieben

Bin inzwischen fündig geworden:

Die Sättel sind vom Urraco.

 

Gruß

jo

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    • Stocker85
      Hallo zusammen
      ich habe gehört wenn man die Bremsbeläge wechselt, das es danach ein einfahrprogramm gibt. Soll in etwa wie folgt aussehen. 
      von 120 km/h auf null bremsen dann von 180 und dann noch von 200. 
      Ist das jemand bekannt? 

      Wenn sie dann gewechselt sind, wie wird dem System gesagt das Neue drin sind? Denn man kann ja den Verschleiß auslesen. Ich denke das geht über das OBD und mit dem Auslese Geräte richtig? 
    • kkswiss
      Dieser Fred ist für meinen Freund Klaus (und natürlich für alle die das Thema interessiert) , aus dem wunderschönen Hessen.


      Um das hier verstehen zu können, muss man wissen, dass durch eine Bremsung, Bewegungsenergie nur in Wärmeenergie gewechselt wird.

      In diesem Fred geht es um Standard(Serienbremse) vs. verstärkte Bremse.

      Immer wieder kommt die Frage auf: Wie kann ich die Bremsleistung von meinem Fahrzeug erhöhen?

      Wer diese Frage stellt, muss sich erst einmal eine Gegenfrage stellen lassen: Kannst Du überhaupt eine Bremse richtig bedienen?

      Die Frage klingt ein wenig schwachsinnig, ist aber durchaus berechtigt.

      Sehr viele Sportwagenfahrer fahren relativ sportlich, bremsen aber vor einer Kurve sich in die Kurve hinein.

      Nur gerade dieses hineinbremsen mindert auf Dauer die Bremsleitung. Eine richtige Bremsung erfolgt vor der Kurve, mit einem heftigen Tritt (der Fahrer explodiert richtig auf dem Pedal) auf das Bremspedal. Man will als Fahrer die maximale Bremsleitung aus dem Fahrzeug holen. Ziel ist es, die Strecke der Bremsung so kurz wie möglich zu machen. Das erfordert allerdings eine gewisse Erfahrung auf diesem Fahrzeug. Der Fahrer muss die stärkste Bremsverzögerung von dem Fahrzeug kennen, um diese auch wirklich nutzen zu können.

      Bei den meisten Fahren ist dies nicht der Fall, hier wird vor einer Kurve frühzeitig und dafür länger gebremst. Wenn der Fahrer merkt es reicht noch nicht um mit dieser Geschwindigkeit durch die Kurve zu kommen, wird ein wenig fester auf das Bremspedal getreten.

      Oder, der Fahrer merkt, wenn ich so weiterbremse bin ich zu langsam in der Kurve, dann wird das Pedal ein wenig gelockert.

      Durch diese Bremsweise liegen die Bremsbeläge zu lange an der Bremsscheibe an und der eigentliche Bremsvorgang wird unnötig verlängert.

      Durch dieses längere Anliegen der Standardbeläge wird der Belag zu heiss und arbeitet nicht mehr richtig, da nun ein Bremsklotz mit einem anderen Temperaturfenster zu Einsatz kommen müsste.

      Ich gehe jetzt mal davon aus, dass alle Fahrer von hier einen Bremsvorgang richtig beherrschen.

      Fangen wir mit den Bremsklötzen an:
      Ein Bremsklotz besteht aus zwei, oder drei verschiedenen Materialien. Der Belagsfläche, der Trägerplatte (die Stahlplatte auf der der eigentliche Belag geklebt wird) und eventuell ein Antiquietschblech, oder Antiquietschpaste.

      Der Bremsbelag besteht aus Schmierstoffen (z. B. Russ, Graphite), aus Klebstoffen (Harz) und aus Reibwerterhöhern (div. Metalllegierungen, Keramikanteilen und/oder Kohlefaser)

      Der Standardbremsklotz ist für einen normalen Umgang mit der Bremse meistens ausreichend dimensioniert.

      Bei einer normalen Bremsung wird er Klotz über die Bremszange an die Bremsscheibe angelegt und wandelt durch den Reibungswiderstand die Bewegungsenergie in Wärmeenergie um. Diese Wärmeenergie wird über die Bremsscheibe und Radnabe in die eine Richtung, und über den Bremsbelag, Bremskolben, Bremsflüssigkeit, Bremssattel und Felge in die andere Richtung abgebaut.

      Dies alles spielt sich in „Temperaturfenstern“ ab. Also, ein Standardbremsbelag ist für ein bestimmtes, niedriges Temperaturfenster. Der Fahrzeughersteller dimensioniert seine Bremsen so, das er mit seiner Bremse ca. 70-80% aller Kunden zufrieden stellt.

      Wer sportlicher fährt begibt sich durch die Fahrweise in ein anderes Temperaturfenster.
      Nun muss gehandelt werden.


      Der erste und zulässige Schritt ist zu einem Bremsentuner zu gehen und sich eine grössere Bremse (Bremsscheibe, Bremssattel) einbauen zu lassen.
      Beim zweiten Weg, den für den nicht öffentlichen Strassenverkehr geht man wie folgt vor.

      Es werden die Standardbremsklötze gegen Motorsportbremsklötze gewechselt.
      Zusätzlich wird (und muss) noch die Bremsflüssigkeit gewechselt werden.

      Die erste Frage die immer wieder aufkommt, warum sind Motorsportbeläge verboten, wo sie doch die Bremsleistung erhöhen?

      Sämtliche Motorsportbremsklötze haben ein anderes Bremsverhalten wie Standardbeläge.

      Bei einem Motorsportbelag wird eine höhere Bremsleistung durch zwei Komponenten erreicht. Zum einen durch die Metalllegierung im Belag. Hier wird ein höherer Reibwert zwischen den Metallteilen im Belag und auf der Bremsscheibe erreicht.

      Zum Zweiten ist der Klebstoff (Harz) ist progressiv ausgelegt. Das Harz wird mit zunehmender Temperatur weicher und klebt mehr an der Bremsscheibe. Je heisser der Belag, um so mehr klebt das Harz und der Reibwert erhöht sich zusätzlich.

      Dieses Harz darf nicht in Standard(Serien)belägen verbaut werden. Durch dieses Harz, erhöht sich die Bremsleistung progressiv, d. h. bei gleich bleibenden Pedaldruck verstärkt sich die Bremsleistung.

      Durch dieses Verhalten hat der Motorsportbremsbelag keine Strassenzulassung.
      Fahrer die mit diesem Verhalten nicht umgehen können (eventuell den Bremsdruck reduzieren), werden überrascht und es könnte zu ungewollten Auffahrunfällen kommen.

      Weiter hat ein Motorsportbelag eine grössere Wärmeabfuhr. Er bringt also mehr Wärme von der Bremsscheibe weg als ein normaler Strassenbelag. Diese thermische Leitfähigkeit bringt mehr Wärme zum Bremssattel, so dass auch hier Hand angelegt werden muss.

      Eine normale Bremsflüssigkeit ist für ein normales, vom Fahrzeughersteller festgelegtes Temperaturfenster vorgesehen. Durch die Änderung der Bremsbeläge erhöhen wir ja dieses Temperaturfenster und so muss auch eine Sportbremsflüssigkeit eingefüllt werden.

      Diese hat Vorteile, aber auch Nachteile.

      Vorteil ist, auch bei hohen Temperaturen bleibt sie formstabil. Es bilden sich keine Dampfblasen in der Flüssigkeit.

      Zusätzlich leitet diese Flüssigkeit auftretende Temperaturen schneller weiter.
      Nachteil, die Flüssigkeit ist teuer und sie muss jährlich gewechselt werden, da sie mehr Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufnimmt und dadurch der Temperaturvorteil wieder singt.

      Nun gibt es ja nach Einsatzzweck, Temperaturfenster und Verschleisswilligkeit des Materials verschiedene Sportbremsbeläge. Diese sind nach Farben (die man natürlich für den eventuellen Strasseneinsatz (welcher ja verboten ist) mit schwarzmatt aus der Spraydose beseitigen kann) gekennzeichnet.

      Um nun den für sich richtige Bremsbelag zu finden gibt es Temperaturstreifen, die auf den Bremssattel geklebt werden und Farbe für die Bremsscheiben. Je nach benötigtem Temperaturfenster (welches durch den Fahrstil und Fahrzeug festgelegt wird) sollten nun die Sportbremsbeläge bestellt werden.

      Beim 360ger kannst Du Dir den Kauf aber sparen, da funzt am besten Pagid RS 19 gelb und Das Bremsöl von Castrol SRF - Racing Brake Fluid.

      Mit diesem Kleinen Umbau (Bremsklötze und Flüssigkeit) lässt sich die Bremsleistung um 15-20% erhöhen. Zudem gibt es keine thermischen Probleme mehr.

      Einen Nachteil gibt es aber auch, abgesehen von der Strassenzulässigkeit. Das Fahrzeug wird stärker beansprucht und benötigt sicher mehr Einstellarbeiten. Und hin und wieder können Sportbremsbeläge durch Quietschgeräusche unangenehm auffallen.

      Dies ist nur eine ganz grobe Zusammenfassung über ein Bremsentuning, es spielen noch viel mehr Faktoren (Be/Entlüftung, Bremsmaterialen, Fahrbarkeit, usw…) in diesem Bereich mit, aber ich möchte ja hier auch keine Doktorarbeit schreiben.
    • GUDI
      Hallo alle zusammen.
      Als wissbegieriges Wesen und potentieller Kaufinteressent eines Countach QV, verfolge ich intensiv die Gesprächsrunden in einzelnen Foren.
      Ist denn die original Anlage nun wirklich so schlecht ? oder, gilt dies nur für die US Versionen? Bringt also demnach eine neue Zündanlage die Vorteile,die man von solch horrenden Kosten erwarten darf ? $2000 oder mehr für ein paar E-Bauteile die man im Elektronikfachhandel für "wenige " Sous kriegt, das müsste doch die Lambo Gemeinschaft auf die Strasse bringen!! Oder bin ich ein ahnungsloser Nichtswisser ?
      Danke im Voraus für eure Wissensteilung.
      Gudi
    • Wiesmann666
      Guten Morgen,


      gibt es für den MF3 ( Baujahr 2008) staubarme Bremsbeläge

      Grüße Frank
    • stache
      Hallo zusammen,
      meine Diva zickt mal wieder bzw. wird heisser als sie es vermutlich verträgt 😉
       
      Problem:
      starkes Erhitzen der hinteren Bremsscheibe bei Fahrt auf beiden Seiten.
      Die Scheibe wird heißer als der Topf
       
      Feststellungen:
      Die inneren Bremsklötze liegen an der Scheibe an, die äußeren haben leicht Luft.
      Denke die sollten innen wie außen etwas Luft haben
      Handbremse möchte ich genauso wie die Radlager ausschließen.
       
      Bereits versucht:
      Bremsflüssigkeit ist OK und aufgefüllt
      Mehrmaliges Bremsen im Stand (um den Bremskolben zu bewegen)
      1 x leichtes zurückschieben der Bremsbeläge (Bremskolben) geht sehr schwer
       
      Fahrzeug parkt immer ohne angezogener Bremse
      Fahrzeug war vor kurzen (vor 250km) beim ZR-Wechsel
       
      Bin mal auf eure Tips zur Fehleranalyse gespannt.

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