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Mosche41

Bremsverschleiß 612 Carbon

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Mosche41
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Hallo zusammen 

Mein Steuergerät behauptet, dass nach nur 33.500 km die Carbonscheiben an meinem 612er bereits zu 98% verschlissen wären.

Nachdem ich weder Rennstrecke damit fahre noch permanent Extrembremsungen veranstalte kann das eigentlich nicht sein.

Der Verschleiß ist beim 612er ja ein rein rechnerischer Wert, der mittels Verzögeungssensoren und wahrscheinlich Drucksensoren aus dem Bremssystem errechnet wird. Deswegen gehe ich davon aus, dass entweder die Sensoren falsche Werte liefern, oder das Steuergerät falsch auswertet. Nachdem die Bremsscheiben richtig teuer sind, und laut Ferrari eigentlich 100.000 km halten sollten will ich nicht einfach die Scheiben runte schmeißen, nur weil das Steuergerät das vorschlägt.

Hat jemand von Euch schon ähnliches erlebt?

Oder weiß jemand was das Mindestgewicht der Scheiben ist (die werden ja durch Verschleiß nicht dünner sonden leichter) dann könnte ich einfach wiegen.

Ich bin für jeden Tipp dankbar

Friedrich

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tollewurst
Geschrieben

Sagt es 98% verschlissen oder 98% Guthaben? Oder meint es die Bremsbeläge?

Die Scheiben kann man ausbauen, Sichtprüfen, wiegen und messen. Wenn alles passt kann man sie weiterfahren.

Mosche41
Geschrieben

es sagt 98% verschlissen und meint die Scheiben

das mit dem Wiegen werde ich dann wohl machen, nur fehlt mir die Angabe was die untere Grenze fürs Gewicht ist.

tollewurst
Geschrieben

Die Werte stehen auf dem Bremsentopf der jeweiligen Scheibe.

Mosche41
Geschrieben

Super, danke für die Info.

Dann werden wir die Scheiben mal demontieren und wiegen.

Ich hoffe dass man nach neun Jahren die Werte auf dem Bremsscheibentopf noch lesen kann.

F40org
Geschrieben

Und? War die Anzeige defekt oder ist der Verschleiß wirklich schon 98%?

Mosche41
Geschrieben

Der Verschleiß war wirklich 98%

Inzwischen (36.000 km) sind sie untergewichtig

Gast
Geschrieben

Erstaunlich, bei meinem 599 sind die Scheiben bei rund 50 Tkm noch weit von der Verschleißgrenze entfernt. Und ich fahre nicht unbedingt "omahaft". So viel schwerer ist der 612 ja nun auch nicht.

au0n0m
Geschrieben

Kann es sein dass die über die Jahre austrocknen ? 9 Jahre sind ja eine lange Zeit 

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Eigentlich nicht. Carbonbremsen sind langzeitstabil, insbesondere auch korrosionsbeständig (-er, als Stahl). Eher könnten vielleicht verglaste Beläge zu einem erhöhten Verschleiß führen (nur eine Hypothese)? Hat es denn beim Bremsen gequietscht? Das wäre indiziell für Belagverglasung.

bearbeitet von Gast
Mosche41
Geschrieben

gequitscht hat die Bremse nicht, aber der Vermutung mit der verglasung der Beläge werde ich mal nachgehen. Vor Weihnachten kommen nämlich noch die neuen Scheiben mit neuen Belägen drauf, dann schau ich mir die Beläge mal genau an

Es beruhigt auf jeden Fall wenn ich höre, dass die Scheiben auf vergleichbaren Autos länger halten.

kkswiss
Geschrieben

Ein CCM Killer sind billige Felgenreiniger! Wenn die Flüssigkeit (Säure) auf die Bremsscheiben genebelt wird, wird der Zersetzungsprozess extrem beschleunigt.

 

Thorsten0815
Geschrieben

Also ich hatte auch schon mal einen Satz CCM Scheiben nach ca. 30'000 km durch gehabt.

Mit einen F430. Das geht schon, allerdings habe ich die Bremsen auch gut benutzt. Viele Pässe gefahren. 

:)

Jetzt war ich mit dem 458 nach ca. 20'000 km zur Inspektion und fragte beim Abholen ob die Bremsscheiben gewogen wurden und wie lange diese noch halten.

Nein, seinen nicht gewogen worden, denn das wäre nach so wenig km nicht nötig. Nach meinem Einwand: F430 Erfahrungen, wieder viele Pässe, deutsche Autobahn, usw. sind wir zum Wagen gegangen und der Serviceleiter hat die Scheiben angeschaut.

Diese seien noch sehr gut. Zum Vergleich zeigte er mir die sehr rauen, ausgebrannten(?) Scheiben eines anderen 458 nach knapp 90'000 km zum Vergleich und erklärte mir, das diese neue Generation der CCM Scheiben deutlich länger hält als die Scheiben beim z.B. F430.

 

Und zum Vergleich wie sehr die Fahrweise sich auf den Verschleiss auswirkt möchte ich noch anfügen, das ich mit meinem Alltagsauto  mit billigen Stahlbremsen, z.B. so fahre, dass die erste Kupplung nach 115'000 km zusammen mit den ersten, noch nicht ganz runter gefahren Bremsbelägen gewechselt wurde.

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