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circle

Hochstufung nach Übernahme des SFR eines Familienmitgliedes

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circle
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Letzter Beitrag:

Hallo Leute,

ich gehe mal davon aus, dass bei meiner Versicherung alles mit rechten Dingen zugeht, dennoch wollte ich euch mal fragen und den Sachverhalt schildern.

Ich habe den SFR von einem Familienmitglied durch meine Versicherung auf mich übertragen lassen, in der Hoffnung, dass ich so zukünftig weniger zahlen muss. Nun ist es so, dass das Familienmitglied vor der Übertragung einen Unfall hatte und mir die Hochstufung angelastet wird. Dies hat natürlich einen heftigen Preisaufschlag nach sich gezogen. Läuft das bei allen Versicherungen so ab oder liegt da ein Fehler in der Bearbeitung vor?

Hier mal eine Auflistung der Daten:

- Beitragssatz ohne übertragenen SFR vom Familienmitglied für das Jahr 2015

  • [Schadenfreie Jahre 10]
    [Beitragssatz 45%]
    [Regionalklasse R12]
    [Typklasse 16]


- Beitragssatz inkl. übertragenen SFR vom Familienmitglied für das Jahr 2015

  • [Schadenfreie Jahre 17]
    [Beitragssatz 24%]
    [Regionalklasse R12]
    [Typklasse 16]



- Beitragssatz inkl. übertragenen SFR vom Familienmitglied für das Jahr 2016

  • [Schadenfreie Jahre 8]
    [Beitragssatz 33%]
    [Regionalklasse R12]
    [Typklasse 17]



Die Reduzierung der schadenfreien Jahren von 17 auf 8 finde ich schon heftig, haben die sich da nicht vertan oder wie kommen die auf diesen Wert?

Danke für eure Hilfe

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Eno
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo circle und willkommen im Forum!

Hier schient was schief gelaufen zu sein.
Nach meinem Vollkasko Schaden wurde ich damals 2 Schadensklassen zurückgesetzt. (Kann ich heute Abend noch einmal prüfen)

9 Jahre sind zu viel für einen einzelnen Schaden.
Sieht so aus, als ob die Software die zusätzlich übertragenen Jahre nicht mitgerechnet hat.

Nebenbei:
Wie geht es denn, sich Jahre von einem Familienmitglied übertragen zu lassen? Wurden deine 10 gegen die 17 des Familienmitglieds ersetzt, oder diene 10 mit den 7 des Familienmitglieds addiert?
24% gibt es bei meiner Versicherung gar nciht, ich meine, bei 30% ist Schluss.

Gruß
Eno.

bearbeitet von Eno
matelko
Geschrieben

Beitragssätze (in Prozent) und Rückstufungen im Schadenfall sind in den Vertragsbedingungen festgelegt. Dort findest Du die allein richtige Antwort. Um aber ein Beispiel geben zu können (auf die Schnelle kann ich nur die Vertragsbedingungen des HDI Gerling von 2008 zitieren): Dort steht unter "Rückstufung im Schadenfall": Aus Klasse SF 17 bei 1 Schaden im Kalenderjahr nach SF 07 (KH) bzw. SF 09 (FV).  Bei 2 Schäden im Kalenderjahr nach SF 02 (KH und FV).

Insofern ist die Rückstufung nach SF 8 nicht ganz von der Hand zu weisen - aber, wie gesagt, das mußt du selbst in den Vertragsbedingungen der Versicherung recherchieren.

matelko
Geschrieben (bearbeitet)


24% gibt es bei meiner Versicherung gar nciht, ich meine, bei 30% ist Schluss.
 

Auch das ist eine Frage der Vertragsgestaltung bzw. Vertragsbedingungen. Grundsätzlich gibt es zwei Typen:
- Sehr hohe Schadenfreiheitsklassen (mit entsprechend hohen Rabatten) gehen einher mit großem Risiko für den Versicherungsnehmer, d.h. bei nur einem einzigen Schaden im Jahr folgt eine heftige Rückstufung.
- Eine "Deckelung" der möglichen
Schadenfreiheitsklassen (mit entsprechend geringeren Maximal-Rabatten) geht einher mit einer geringeren Rückstufung im Schadenfall.

Da im KFZ-Versicherungswesen heute üblicherweise durch die Internet-Vergleichsportale ein fast schon ruinöser Wettbewerb herrscht, finden sich in der Praxis fast nur noch Angebote vom ersten Vertragstyp. Denn damit kann man dem potentiellen Kunden (Versicherungsnehmer) geringere Kosten vorgaukeln, dann das auf ihn abfallende, höhere Risiko taucht in den Vergleichstabellen nicht auf... 

bearbeitet von matelko
circle
Geschrieben

Vielen Dank für eure hilfreichen Nachrichten und das Willkommen^^ ;-) Werde das nacher mal alles nachschauen, bin mal gespannt was dabei rumkommt.

Thorsten0815
Geschrieben

Und bitte die "Rückmeldung" nicht vergessen. ;) Interessiert mich auch, wegen meiner Tochter/Ex-Frau in Deutschland.

Danke.

kabe
Geschrieben (bearbeitet)

Nur mal zur Anregung: Wenn man seit 10 Jahren den Führerschein hat, kann man keinen Vertrag mit 17 Jahren Unfallfreiheit übernehmen, d.h. bei Vertragsübernahme verfallen 7 Jahre. 

bearbeitet von kabe
matelko
Geschrieben
Das klingt zwar durchaus plausibel, ist aber letztlich eine reine Verhandlungssache, wie die Erfahrung zeigt und kann von Versicherung zu Versicherung verschieden gehandhabt werden. Zumal der "Stifter" der schadenfreien Jahre anschließend sein opulentes Polster in gleicher Weise verliert.
circle
Geschrieben

Nebenbei:
Wie geht es denn, sich Jahre von einem Familienmitglied übertragen zu lassen? Wurden deine 10 gegen die 17 des Familienmitglieds ersetzt, oder diene 10 mit den 7 des Familienmitglieds addiert?
24% gibt es bei meiner Versicherung gar nciht, ich meine, bei 30% ist Schluss.
 

Meine 10 wurden mit 7 des Familienmitglieds addiert. Mehr zu übernehmen ging wohl nicht laut Auskunft der Versicherung.

circle
Geschrieben

Beitragssätze (in Prozent) und Rückstufungen im Schadenfall sind in den Vertragsbedingungen festgelegt. Dort findest Du die allein richtige Antwort. Um aber ein Beispiel geben zu können (auf die Schnelle kann ich nur die Vertragsbedingungen des HDI Gerling von 2008 zitieren): Dort steht unter "Rückstufung im Schadenfall": Aus Klasse SF 17 bei 1 Schaden im Kalenderjahr nach SF 07 (KH) bzw. SF 09 (FV).  Bei 2 Schäden im Kalenderjahr nach SF 02 (KH und FV).

Insofern ist die Rückstufung nach SF 8 nicht ganz von der Hand zu weisen - aber, wie gesagt, das mußt du selbst in den Vertragsbedingungen der Versicherung recherchieren.

Habe mal eben nachgeschaut, leider ist es bei der CosmosDirekt wirklich so extrem und man fällt bei 1. Schaden, mit Kfz-Haftpflichtversicherung, von SF17 auf SF8 zurück und der Beitrag erhöht sich von 24% auf 33%. Tja, echt dumm gelaufen, hätte mich vor der Übernahme mal besser erkundigen sollen.X-)

guzzi97
Geschrieben

....bei den ganzen SFR "geschiebe", übernahmen und Rückstufungen, sollte mann nicht vergessen,
dass es nur im ermessen der jeweilige Versicherungsgessellschaft ist. D.h. wechsel ich zu einer anderen
dann "verliere "ich alle "Vorzüge" die ich bei der "alten" hatte, vor allem die "1 Bums pro Jahr frei" Tarife..
die werden bei der neuen nicht annerkantn, da zählt der "Bums" als "Bums".

Mit solchen speziellen Vereinbarungen wollen die Versicherungen einen Wechsel erschweren und somit
den Kunden an sich binden..

Also, solche "Rabatte" sind mit "Vorsicht" zu geniesen.

 

Grüße
 

Eno
Geschrieben

Habe jetzt noch einmal nachgeschaut - hatte das etwas falsch im Kopf - für meinen Vollkaskoschaden (Totalschaden des Wagens) habe ich damals 4 SF Klassen eingebüßt. (War bei der Allianz.)

Die 4 Klassen habe ich beim Versicherungswechsel immer mitgenommen. Andere Abstufungen wurden da nicht beim jeweiligen Versicherer vorgenommen oder angepasst.

Gruß,
Eno.

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