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SManuel

Straßenverkehrs-Ordnung, Thema Radfahrer

Empfohlene Beiträge

SManuel
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Letzter Beitrag:
Was sagt der §1 in der STVO in Deutschland.
 

§ 1
Grundregeln.
 
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
 
(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.
 
 
 
Was sagt der §35 ( Sonderrechte ) in Absatz 8
 
(8) Die Sonderrechte dürfen nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden.
 


Wie schaut das aus in einer Einbahnstr. gegen die Einbahnstr. mit dem Fahrrad zu fahren und ist das Erlaubt ??
 
Laut STVO in Deutschland ist das VERBOTEN aber nur wenn kein Zeichen 220 dran steht.
 

Ge- oder Verbot.
Ist Zeichen 220 mit diesem Zusatzzeichen angeordnet, bedeutet dies:
Wer ein Fahrzeug führt, muss beim Einbiegen und im Verlauf einer Einbahnstraße auf Radverkehr entgegen der Fahrtrichtung Achten. Erläuterung
Das Zusatzzeichen zeigt an, dass Radverkehr in der Gegenrichtung zugelassen ist.
 
 
Beim Vorbeifahren an einer für den gegen- läufigen Radverkehr freigegebenen Einbahnstraße bleibt gegen- über dem ausfahrenden Radfahrer der Grundsatz, dass Vorfahrt hat, wer von rechts kommt (§ 8 Absatz 1 Satz 1) unberührt. Dies gilt auch für den ausfahrenden Radverkehr. Mündet eine Einbahnstraße für den gegenläufig zugelassenen Radverkehr in eine Vorfahrtstraße, steht für den aus der Einbahnstraße ausfahrenden Radverkehr das Zeichen 205.
 
 
 
 
Hier nochmal verdeutlicht.
 
 

Schaut euch den Letzten abschnitt genau an.
 
Kopiert:
Aus Gewohnheit fahren leider immer mehr Radfahrer in alle möglichen gesperrten Straßen hinein mit der Meinung das man das dürfe. Bitte prüfen Sie als Radfahrer deshalb, ob es sich um eine »echte« Einbahnstraße handelt, wo Sie dann keinesfalls in entgegengesetzter Richtung fahren dürfen!
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MUC3200GT
Geschrieben

Radfahreer dürfen doch auch ohne diese Freigabe entgegen der Fahrtrichtung fahren, weil aufgrund des muskelbasierten Antriebs kein NOx anfällt, und zwar unabhängig von der verwendeten Software, aber gleichzeitig der enstehende Umweg der aufgrund genauer Befolgung der StVo enstehen würde, genau aus diesem Grunde (muskelbasiert) nicht zumutbar wäre...

 

oder so ähnlich..

SManuel
Geschrieben (bearbeitet)

Genau das meinen viele Radfahrer und das ist falsch.

 

Kopiert:

Bitte prüfen Sie als Radfahrer deshalb, ob es sich um eine »echte« Einbahnstraße handelt, wo Sie dann keinesfalls in entgegengesetzter Richtung fahren dürfen!

Deswegen gibt es ja die Zeichen ( Zusatzschilder mit dem Fahrrad ).

bearbeitet von SManuel
MUC3200GT
Geschrieben

Genau das meinen viele Radfahrer und das ist falsch.

Rechtlich ist das natürlich falsch, aber es ist Gewohnheitsrecht...

JaHaHe
Geschrieben

Ich fahre ständig mit dem Fahrrad gegen die Einbahnstraße und wenn frei ist auch über rote Ampeln.

Ja ich bekenne mich , ich bin ein Rowdy.

 

 

guzzi97
Geschrieben

..schlimm finde ich..

In der Grundschule wird das Teilnehmer am öffentlichen Straßenverkehr geübt und nach einigen Wochen des
überns mit dem "Wachtelmeister" es gibt sogar eine "Radprüfung" mit Zertifikat..
Das ganze läuft solange gut, bis die kurzen, das erste Mal mit ihren Vorbilder (Eltern) unterwegs sind.
Sprich, da wird nebeneinander gefahren, Rotlicht wird ignoriert (und das oft bei 4 bis 5-spurigen Straßen !!
 Fußgängerüberweg  ebenso Bushaltestellen, Fugängerzone und vieles mehr da ist "falsch" Fahren in der
Einbahnstraße od. auf der "falschen" Seite, das kleinste übel.
Die meisten Unfälle bei uns in der Fahrradastadt sind :
- Rad gegen Rad wobei hier  75% Schwerverletzte sind. Denn, Du bremst nur einmal an einer roten
Ampel und sofort rauschen 5 bis 10 "rasante" Radfahrer in Dich/über Dich hinein.

Aber, der böse, böse Autofahrer......

joejackson
Geschrieben

 

Die meisten Unfälle bei uns in der Fahrradastadt sind :
 

Jetzt musste ich doch gleich mal mal nachschauen, ob du auch aus Münster kommst! :-))!

 

Viele Grüße unbekannterweise,
Gert

guzzi97
Geschrieben

Jetzt musste ich doch gleich mal mal nachschauen, ob du auch aus Münster kommst! :-))!

 

Viele Grüße unbekannterweise,
Gert

..mist, ertappt :):)

Gast amc
Geschrieben

Ich fahre ständig mit dem Fahrrad gegen die Einbahnstraße und wenn frei ist auch über rote Ampeln.

Ja ich bekenne mich , ich bin ein Rowdy.

Vor allem bist Du Deinen Führerschein los wenn Du bei letzterem erwischt wirst, und das mit Recht (wenn Du nicht die übersichtliche Ampel nachts um 2 meinst wenn nix los ist, alles schläft und auch keine Kinder zuschauen).

Warum bleibst Du mit dem Auto bei roter Ampel stehen wenn frei ist?

RamonS
Geschrieben

Vor allem bist Du Deinen Führerschein los wenn Du bei letzterem erwischt wirst, und das mit Recht

 

Also laut der tabelle gibt es "nur0" einen Punkt: http://bussgeld.org/fahrrad/rote-ampel/ von fahrverboten steht ja jetzt explizit nix drin?! hast du irgendwas, wo das steht?! geldstrafe und eugs ist ja schon doof genug...

 

aber am ende, ja, wär wohl auch für die radler das stehen bleiben sicherer. sie sind ja am wenigsten geschützt-....

MUC3200GT
Geschrieben (bearbeitet)

Ich denke Radfahrer hören auf diese "Sachen" zu machen wenn die Autofahrer aufhören auf dem Bürgersteig zu parken (auch wenns nur mit einer Fahrzeughälfte oder zwei Rädern ist)...

Also will sagen: jeder sucht sich seine Freiräume bei denen er das Recht anderer beeinträchtigt. ...und zu einem gewissen Teil ist das dann als "pragmatisch" akzeptiert

bearbeitet von MUC3200GT
Gast amc
Geschrieben

Also laut der tabelle gibt es "nur0" einen Punkt: http://bussgeld.org/fahrrad/rote-ampel/ von fahrverboten steht ja jetzt explizit nix drin?! hast du irgendwas, wo das steht?! geldstrafe und eugs ist ja schon doof genug...

Du hast Recht - es macht in Bezug auf die Anzahl Punkte und Fahrverbot einen Unterschied ob man Autofahrer oder Radfahrer ist. Als Radfahrer sammelt man nur Bussgeld und Punkte, das automatische 1 monatige Fahrverbot bei mehr als 1s Rot gilt nur für Autofahrer - allerdings muss man natürlich mit dem "Punktesammeln" aufpassen. Auch nur 1 Punkt ist ja nicht mehr so wenig wie es mal war...

Abgesehen davon: im großen und ganzen ist die StVO ja nicht dämlich - die meisten Vorschriften haben schon ihre Berechtigung und sie dienen eben auch dazu sich Automatismen anzugewöhnen. Kein Mensch würde unter Idealbedingungen ein Risiko produzieren wenn er bei roter Ampel trotzdem fährt - ob Auto oder Fahrrad. Man ist ja aufmerksam und vorsichtig.  Nur ist man das eben nicht immer. Und so wie man sich den meist unnötigen vollen Schulterblick und das Setzen des Blinkers einfach antrainiert damit es auch geschieht wenn man einen schlechten Tag hat geht es auch mit der roten Ampel. Müde und genervt, die Gedanken bei einer Prüfung oder so, Kapuze auf dem Kopf, beginnender Regen - da ist es ganz gut wenn man ohne Nachzudenken bei Rot steht. Denn man schaut dann eben - bei weitem - nicht so genau.

 

SManuel
Geschrieben

Als Fahrer eines Fahrzeuges möchte man nicht dran denken wenn es zu einem Unfall kommt und der Radfahrer hat schuld was aber nicht immer gleich ersichtlich ist.

hugoservatius
Geschrieben

 

Warum bleibst Du mit dem Auto bei roter Ampel stehen wenn frei ist?

In der Regel nur wegen dieser dämlichen Blechschilder vorne und hinten am Auto!

Und es ist völlig normal, daß man mit dem Fahrrad eine etwas großzügigere Auslegung der Verkehrsregeln praktiziert, die nächste Stufe ist dann der Fußgänger, dessen Regeltreue normalerweise und ganz besonders bei mir gegen Null geht.

Und es bringt gar nichts, sich aufzuregen über diese unmöglichen Regelverstöße, als Autofahrer rege ich mich immer furchtbar über die Radfahrer auf, als Radfahrer natürlich über die Autofahrer und als Fußgänger über beide. Das liegt in der Natur des Menschen.

Anarchistische Grüße, Hugo.

 

Gast amc
Geschrieben

Und es bringt gar nichts, sich aufzuregen über diese unmöglichen Regelverstöße, als Autofahrer rege ich mich immer furchtbar über die Radfahrer auf, als Radfahrer natürlich über die Autofahrer und als Fußgänger über beide. Das liegt in der Natur des Menschen.

In der Tat - man darf nur die Verstöße der anderen nicht dazu verwenden seine eigenen zu legitimieren (haben wir hier im Thread ja auch schon gesehen). Die muss man schon selbst verantworten. 

nero_daytona
Geschrieben

Die lieben Radfahrer, ein Thema für sich. Ich finde es erstaunlich, dass die nicht besser aufpassen, schon aus Eigenschutz.

Selbst erlebt: Ich wollte vor einer Brücke rechts abbiegen, also in Schrittgeschwindigkeit gefahren, Blinker gesetzt nach hinten geschaut, nichts kommt von hinten auf dem Radweg. Als ich dann den Blick wieder nach vorne richtete, sehe ich noch wie aus dem Dunkel der Brückenunterführung vor mir ein Radfahrer mit vollen Tempo gegen die Fahrtrichtung herangeschossen kommt, vor mir eine Vollbremsung einlegt und dann quasi über meine Motorhaube fliegt. Ich war perplex. Zum Glück ist weder dem Radfahrer noch dem Auto (damals ein Mercedes SLK) nenneswerter Schaden erstanden. Ein mulmiges Gefühl blieb dennoch ...

guzzi97
Geschrieben (bearbeitet)

..würden die Fahrräder Nummernschilder tragen, wie z.b. in der Schweiz, so könnte mann auch viel leichter
die ganzen "Rowdies" ran kriegen, aber so...solange mann/frau nicht erwischt wird, ist mann/frau anonym
und kann weiter großzügig die Regeln für sich auslegen.

Mich wundert es aber auch, wie Kopflos viele Radler unterwegs sind, da wird einfach, trotz roter Ampel,
ein 6-spurige Straße im vollen Tempo überquert und wehe, der Bus / LKW hupt.
Dabei sind sie doch die "Verlierer" bei Unfällen.

Naja, seitdem ich in Münster wohne, führe ich im Auto, so einen dickes & längeres Stück aus Holz mit und
hat mir schon das eine odere andere Mal geholfen, die Meinung / Einstellung des Radfahrers zu ändern :D:D

bearbeitet von guzzi97
Kai360
Geschrieben (bearbeitet)

Naja, man kann sich aufregen man kann es auch sein lassen, hilft so wie so nichts, eher vielleicht ein wenig Toleranz, Rücksicht, ein Knüppel ist da kontraproduktiv! :P

Selbst wohne ich nun ja seit ein paar Monaten in der schönsten, tollsten, coolsten Großstadt Deutschlands, und was soll ich da sagen. Ich habe MEIN Fahrverhalten stark überarbeiten müssen, und zwar insbesondere als Radfahrer.
Es ist absolut unzählbar wie oft ich von Autofahrern geschnitten, extrem nah überholt wurde, Rechtsabbieger die Radfahrer nicht beachten (auf der linken Seite zu fahren ist im übrigen hier sehr oft offiziell erlaubt, genauso wie das Befahren von Einbahnstraßen in Gegenrichtung, nur hat sich beides bei den KFZ - Lenkern noch nicht herumgesprochen), usw. usw.

Von zugeparkten Rad- und Gehwegen gar nicht zu reden, das ist unzählbar.
Wenn man dann noch die fußgängigen Smartphonedaddler die quer über Radwege stolpern dazurechnet bleibt nur eins!

Rücksicht nehmen und für all die anderen mitdenken, denn ansonsten liegt man ja selbst auf der Nase.

Auf der anderen Seite als Autofahrer unterwegs fallen mir im übrigen weniger die Radfahrer unangenehm auf, als eher die Smartphonigen KFZ Lenker. Die Radfahrer empfinde ich höchstens als anstrengend, da ich eben auch (ungewohnterweise) beim Abbiegen in beide Richtungen gucken muss, welches nun ja höchst unangenehm ist und von der Whatsapperei ablenkt und der Kopf muss auch noch anstrengend in unmögliche Haltungen gezwängt werden!O:-)O:-)O:-)

bearbeitet von Kai360
guzzi97
Geschrieben

@ Kai: dann besuche mal die "Fahrradhauptsadt" und Du wirst Deine Meinung ändern.. :)
Die "armen" benachteiligten Radfahrer, die permanent durch die Fußgängerzonen
düsen, über rote Ampeln sich hinweg setzen, die Bus-Austeiger "umfahren", dazu die ganzen
Handy-Telefonierer..

Grüße

Gast amc
Geschrieben

Münster war schon vor 25 Jahren als ich dort noch wohnte eine Sondersituation.

Kai360
Geschrieben (bearbeitet)

Wer will schon in Münster wohnen?O:-)

Und es sprach.....: Am achten Tag in seinem Zorn erschuf der Herr Münster und Paderborn!

 

bearbeitet von Kai360
Jansen-Schw.
Geschrieben

Ich frage mich immer, wo der Selbsterhaltungstrieb vieler Radfahrer geblieben ist. Grundsätzlich habe ich meinen Wagen im Griff und kann bei komischen Radfahrmanövern schnell reagieren. Aber so rein wissenschaftlich interessiert es mich schon, warum die teilweise so viel riskieren. Sie sind nun mal gegen motorisierte Autos 'ne Fliegennummer. Wenn du von der Straße gekrazt werden musst helfen auch Paragraphen nicht weiter...

Wobei mich dieses "achten sie auf das Kind" auch nervt. Klar, wenn ich mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs bin, versuche ich immer dann nicht über rot drüber zu fahren, wenn Kinder da sind. Manchmal checke ichs aber auch nicht rechtzeitig. Und irgendwie spielt man den Kindern so eine heile Welt vor, die es in der Realität gar nicht gibt. Wäre es nicht viel besser den Kleinen zu erklären, dass man bei rot stehen bleiben sollte - dass andere Menschen das aber nicht so machen, aber dass diese zB sicherlich gut guckn, ob Verkehr kommt.

So kriegt das Kind beides mit: sicher stehen bleiben, oder rüber gehen, aber wenigsten vorher checken!

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