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Macht euch Autofahren noch Spaß?


quax

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Geschrieben

Dazu möchte ich gerne noch anmerken, längere strecken , speziell auf unbekannten terrain empfinde ich noch als spannend.

Letzen spätsommer mit dem BMW in die Ukraine, waren einfach knapp 2500 km , in 28 Stunden ohne schlafen und nur zum tanken gehalten. Das war recht heftig aber super spannend. Oder wohl dieses Jahr nach Griechenland , sind auch knapp 2000km .

Das sind unbekannte Straßen und auch weniger Verkehr, das macht mir noch Spaß

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Geschrieben

Danke für die zahlreichen Meldungen. Nun weiß ich, dass ich nicht alleine bin. Und ich dachte echt mit mir stimmt was nicht. :-)

Es freut mich auch sehr, dass es noch viele von Euch gibt, welche noch richtig Spaß am Autofahren haben.

Auch ich wohne ländlich, habe aber dennoch das Problem, dass ich irgendwie schon alle Richtungen in und auswendig kenne. Ich arbeite von zu Hause und muss mich gar nicht durch den Berufsverkehr zwängen. Doch auch Sonntags sind mir die Straßen teilweise zu voll, zumindest sobald man dann in Stadtnähe oder beliebtere Ausflugsziele kommt.

Aber der Wiesmann macht mir dennoch Spaß, aber nicht mehr unbedingt wegen dem Autofahren selbst. Das sieht man nei mir sehr schön an der Fahrleistung. In den letzten 4 Jahren sind gerade mal ca. 13.000 km draufgekommen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ein schlechtes Gewissen der Umwelt gegenüber habe, ziellos durch die Gegend zu fahren.

Was mir aber im Moment echten Spaß macht, eine Runde mit dem bestromten MTB zu fahren. Weil man dort die Umwelt viel bewusster wahrnimmt und sich körperlich fit halten kann.

Auch toll, sind für mich die Wohnmobiltouren, bei denen man gemütlich und flexibel reisen kann. Man bleibt da stehen wo es einem gefällt und auch das Fahren ist irgendwie entschleunigend.

Geschrieben

JA:

Morgens um 6:00 los fahren, um zur Eröffnung und Sonnenaufgang als erster am Timmelsjoch zu sein!

Letztens 2 Tage Probefahrt mit dem Renault ZOE (Elektroauto).

Nach Betriebsschluss und Sperrung noch einmal den Großglockner runter und wieder rauf düsen, oben bleiben, nur um das Ganze am nächsten Morgen (vor Öffnung) wiederholen zu können!

Im Februar mit dem Wohnmobil und Spikesreifen durch Finnland und Norwegen zum Nordkapp und auf die Lofoten fahren.

Abseits der Hauptsaison und der Hauptzeiten den längsten, kurvigsten und an Höhenmetern reichsten Weg von Genf nach Nizza suchen!

NEIN:

Mit 60 - 80 Kolonnenschleichen auf der Landstraße.

Im Stau auf der Autobahn stehen. (ok, herumstehen fällt genau genommen ja nicht unter die Frage des Threadstarters).

Von A nach B fahren MÜSSEN!

Ständig für andere Verkehrsteilnehmer mitdenken müssen, da die offensichtlich mit was auch immer (jedoch nicht Autofahren) anderweitig beschäftigt sind!

Zusammenfassung:

Ich suche mir ganz bewußt den Spaß (und habe den dann auch), abseits der Massenströme und vor allem Zeiten!

Im "Alltag" jedoch----hab ich eher keinen (mehr) beim Auto fahren!

Geschrieben

Ich habe Spaß beim Autofahren, und zwar sogar in dem Sinne, dass ich nicht "noch" Spaß habe, sondern eigentlich erst jetzt :-))!.

Früher war das Auto für mich bloßes Mittel zum Zweck, genauer zum Zwecke der möglichst einfachen Überbrückung der Distanz von A nach B, wenn es denn sein musste, d.h. wenn man aus irgendwelchen Gründen halt nach B musste. Fahren um des Fahrens oder des Autos willen kam mir nicht in den Sinn.

Seit langer Zeit ist es aber nun glücklicherweise so, dass ich den Luxus habe (so empfinde ich es jedenfalls), nicht mehr in dieser Weise fahren zu müssen. Ins Büro und zurück zu Fuß, geschäftlich reisen muss ich kaum dank email und conference calls und wenn dann geht es anderweitig, jedenfalls muss ich nicht selbst fahren. Unter der Woche fahre ich daher 0,0 km. Wahnsinn, wie viel Zeit man da spart. Am Wochenende fahre ich dann, wenn ich will oder sogar einfach nur dumm in der Gegend rumfahren will X-), kann es mir also aussuchen. Und dann stört mich der hin und wieder auftauchende Stau auch nicht mehr, allerdings nur dann nicht, wenn ich im Ferrari sitze :wink:.

Der Schlüssel zum Spaß liegt also meines Erachtens darin, das Fahren zum bewussten freiwilligen Erlebnis zu machen. Wenn man jeden Tag fahren muss und im Berufsverkehr steckt, frage ich mich, warum es nicht mehr Menschen geht wie Michael Douglas in Falling Down :crazy:

Geschrieben

Der gute Thread hat mich inspiriert, wieder einmal über den tieferen Sinn meines Fuhrparkes nachzudenken. Rasch kam die Einsicht, dass die Autos eigentlich primär der Freude am Auto wegen in der Garage stehen. Dass sie auch beim Fahren Spass machen, ist nur die erwünschte Begleiterscheinung.

Eine ebenso erwünschte Begleiterscheinung sind die Ausfahrten mit Gleichgesinnten. Begleiterscheinung im doppelten Sinne. Denn hier geht es weniger ums Fahren als mehr ums Treffen.

Die gut einstündige An- und Rückfahrt zu den Passstrassen oder sonstigen Lieblingsstrecke empfinde ich nämlich nicht als Genuss - eher als notwendiges Übel. So könnte ich mir schlicht nicht vorstellen, berufsbedingt täglich stundenlang im Auto zu sitzen und irgendwelche langweiligen Strecken abzuspuhlen und mich in hoher Kadenz über andere Verkehrsteilnehmer zu nerven.

Geschrieben

Da so häufig in Euren Beiträgen das (schlechte/unkonzentrierte/dämliche...) Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer angesprochen wird, ein sehr gut funktionierender Trick, weshalb mich alles was Ihr schildert schon lange nicht mehr aufregen kann:

Ich gehe ständig vom übelsten Fall aus - für mich ist in jeder Situation der Urzustand der deutschen Straße der eines Tummelplatzes von Kindern ohne Über- oder Rücksicht: "Ist halt so".

Und dann freue mich, wenn es wider Erwarten nicht so kommt.

Und Ihr werdet staunen: erstaunlich häufig werde ich positiv überrascht!

Gerade komme ich von einem Termin zurück, insg. gute 280km heute früh hin und jetzt zurück.

Es war alles dabei, worüber Ihr klagt, Kurzstau, Stop&Go, überforderte / abgelenkte Fahrer etc.. Aber nichts davon hat mich gestört - weil ich genau davon ausging.

Aber es waren eben auch wunderbare Abschnitte dabei, z.B. eine völlig leere AB-Gerade auf der ich nach Erreichen der 300kmh-Grenze einfach vom Gas ging und gemütlich bis 150 ausrollen ließ. Zum Schluß ein kleiner Tupfer auf die Bremse - und ich war entspannt hinter dem überholenden LKW mit 90.

Alles easy! :wink:

Geschrieben

Ich denke eine wesentliche Spaßbremse in Ballungsgebieten ist auch die Verkehrsplanung bzw. das Baustellenmanagement. Das ist einfach nicht an die ständig steigende Zahl der Verkehrsteilnehmer angepasst. Dazu die maroden Brücken (in NRW direkt zwei wichtige über die A1 und A40) mit Fahrverboten von LKW, das produziert riesen Umwege und zusätzlichen Verkehr.

Mal ein persönliches Tiefpunkt Erlebnis der letzten Zeit:

Im Rahmen meines Jobs habe ich seit Jahren zweimal im Jahr ein Termin in Hagen kurz hinter Wuppertal. Start ist Neuss hinter Düsseldorf.

7 Uhr Fahrt beginnt 3 KM Landstraße zur Autobahn. 1 Ministau an einer Ampel in einem kleinen Örtchen welches durchfahren werden muß. 5 Ampelphasen später geht es weiter.

7.20 Uhr Auffahrt auf die Autobahn. 2 KM zäh da Zugangsreglung über Pförtnerampel. Zeitverlust gut 15 Minuten.

Fahrt auf der A 46 Richtung Neuss Süd. Da schon Rückstau der Fleher Brücke da hier die Autos nach Düsseldorf City abzweigen und erst sehr spät die rechte Spur aufsuchen das blockiert die beiden Spuren Richtung Wuppertal.

Jetzt bin ich schon 45 Minuten unterwegs und habe grade mal 20 KM geschafft.

Jetzt geht es Richtung Wuppertal dreispurige flott aber ab Katernberg Baustelle 4 Kilometer zäh mit leichtem Stillstand.

Ganz nebenbei ich bin die Strecke Düsseldorf Wuppertal in den 27 Jahren in denen ich den Führerschein habe bestimmt x 100 mal gefahren. Das sind gut 30 Km und da bin ich noch nie in all der Zeit ohne Baustelle gefahren das sagt viel über die Planung aus...

OK Wuppertal geschafft ab Auf die A1 es läuft flüssig aber nur bis zur A 45 da wird eine Brücke erneuert. Wieder 3 Km Stau und zähfließend ab Westhofener Kreuz.

Jetzt noch bis zur Abfahrt und dann ein paar Ampelphasen in Hagen bis zum Ziel.

Für gut 90 KM, davon 15 Km Stadt / Landstraße und 75 AB knapp 2 Stunden unterwegs. und das bei Sonne, kein Schnee, kein Regen, kein Unfall etc. also eigentlich optimale Bedingungen. Und jetzt stellt euch mal die Strecke bei einem kleinen Unfall vor oder bei etwas Schnee im Winter...

Das ist nur ein exemplarisches Beispiel. Eine ähnliche Kracher Strecke ist es von Krefeld nach Köln zu fahren. Daher ist die Fahrt im täglichen Verkehr einfach durch die fehlenden Reserven und schlechten Zustände auf den Straßen in Ballungsgebieten eine Qual. Da reißt es dann auch die schöne Limousine oder der Sportwagen nicht mehr raus. Tendenz der Probleme leider steigend..

Ich beneide alle, die hier in Gegenden wohnen, die noch tolle Strecken direkt vor der Haustüre haben.... :wink:

Geschrieben

Ich beneide alle, die hier in Gegenden wohnen, die noch tolle Strecken direkt vor der Haustüre haben.... :wink:

Zugegebenermaßen sind meine Tipps für den Ruhrpott (sorry für die alte Bezeichnung) sicher nicht mehr so umsetzbar als hier für mein "Revier". Wobei München und Umland durchaus auch ihre Herausforderungen stellen (darauf ist "Littleporkerfan" mit seiner Schildung des nördlichen Einzugsgebietes um Pfaffenhofen ja bereits eingegangen).

Geschrieben

Ich beneide alle, die hier in Gegenden wohnen, die noch tolle Strecken direkt vor der Haustüre haben.... :wink:

Zieh UM! Wat willste auch im mittleren Westen, seit es keine Mantas mehr gibt und Uschi alt geworden ist! O:-)

Zusatz: "vespasian" war schneller, aber ich deutlicher! München ist aber auch nicht besser als Ruhrpott. Der einzig wirkliche Unterschied ist doch, dass die da auch noch peinliche Lederhosen tragen, meinen der Biergarten sei eine Kultur, und mit 2 Maß könne man noch Auto fahren. Ok, genau so fahren die dann auch!O:-)O:-)

Geschrieben
Zieh UM! Wat willste auch im mittleren Westen? Manta und Uschi is ja auch nich mehr! O:-)

Wenn ich nochmal umziehe, dann nicht innerhalb Deutschlands aber das ist ein anderes Thema und eher politisch motiviert und gehört daher hier nicht hin. ... :D

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo quax,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Verschiedenes über Autos (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Sehr interessanter Beitrag,

auch ich bin jetzt 46 und stelle fest, umso älter ich werde, umso häufiger hinterfrage ich mache Sachen, deshalb kann ich die Überlegung "Macht Euch Autofahren noch Spaß?" gut nachvollziehen.

Seit ich 15 bin fahre ich leidenschaftlich Motorrad und seit ca. 1,5 Jahren einen Wiesmann Mf3 (auch eins meiner Traumautos) und muss sagen, auch mir ging es so, dass ich oft gedacht habe es macht mir nicht mehr so viel Spaß wie früher, zu viel Verkehr usw.

Mittlerweile habe ich den Luxus, dass ich nur noch von Montag bis Donnerstag arbeite und ich Freitags frei habe, zumindest so lange bis die Kinder aus der Schule kommen.

Jetzt fahre ich meistens am Freitag-Vormittag eine Runde durch den Vogelsberg, den Spessart oder den Taunus und nehme mir ganz bewusst Zeit dafür.

Mal mit dem Motorrad und mal mit dem Wiesel, ganz nach dem Motto "der Weg ist das Ziel", wenn ich dann gegen 13 Uhr wieder zu Hause bin, bin ich ganz entspannt und das Familien-Wochenende kann beginnen.

Bei mir war das Entscheidende, mir ganz bewusst Zeit für das Hobby Auto/Motorrad zu nehmen und sich nicht immer nur zu hetzen, seitdem macht es mir auch wieder mehr Spaß.

Am allerschönsten ist es aber nach wie vor, sich ab und zu mit Gleichgesinnten zu treffen und gemeinsam eine Ausfahrt zu unternehmen oder sich bei verschiedenen Veranstaltungen zu treffen. :-))!

Herzliche Grüße,

Bernd

Geschrieben
Der einzig wirkliche Unterschied ist doch, dass die da auch noch peinliche Lederhosen tragen, meinen der Biergarten sei eine Kultur, und mit 2 Maß könne man noch Auto fahren. Ok, genau so fahren die dann auch!O:-)O:-)

Mia fa'hrn mit zwo Maß' no bessa ois wia de Preissn da obn in Südschwed'n wenn's stockniachta'n san.

8-):D

Geschrieben

Hallo,

im letzten Jahr habe auch ich erstmals den Eindruck gewonnen, dass ich nicht mehr so einen großen Spaß am fahren habe. Die wesentlichen Gründe wurden hier schon genannt: hohes Verkehrsaufkommen, zunehmende Geschwindigkeitsbeschränkungen, schlechte Strassen, Aggressionspotential der Verkehrsteilnehmer usw...dennoch:

ich freue mich auf gemeinsame Ausfahrten und Treffen und versuche die negativen Begleitumstände bestmöglichst zu umgehen. Dazu zählen die Auswahl des Tages und der Zeit und natürlich der Strecken. Das Sportmotorrad bleibt dabei eher stehen und der Cruiser (der Weg ist das Ziel :wink:) wird stärker genutzt. Ich meide möglichst Autobahnfahrten und genieße die Ausfahrten ohne Stress. Dabei hilft mir das "offen fahren" bzw. die Entschleunigungstour mit dem "Oldie". Wir müssen das beste daraus machen, besser wird es wohl eher nicht mehr:oops:, aber der Besitz allein reicht mir - noch - nicht, ich will auch fahren :-))!.

Grüße

Thomas

Geschrieben

Ich glaube, es geht hier gar nicht so sehr um das Thema Auto als um das Thema Gewohnheit.

Oder anders gesagt, nicht um ein Objekt an sich, sondern um das eigene Empfinden.

Sex nach 30 Jahren Erfahrung ist auch nicht mehr das gleiche wie am Anfang. Oder wenn man schon alles mögliche an Rezepten und Restaurants durchhat. Oder viele Konzerte erlebt hat. Und so weiter.

Die Lösung liegt daher in einem selber. Man muss sich innerlich leer machen, um wieder Empfindungstiefe zu erlangen.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Ich gehe ständig vom übelsten Fall aus

Ja, das ist die richtige Einstellung - nichts erwarten, dann wird man auch nicht enttäuscht.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Übrigens gibt es in der Gegend um Düsseldorf durchaus schöne Strecken.

Gruß,

Makus

Geschrieben

Gewoehnungseffekte gibt es ueberall; wenn man dann auch noch "muss". :oops:

Hier gibt es doch sicherlich einige, die "Hobby zum Beruf" gemacht haben -- und trotzdem den einen oder anderen Tag ob was auch immer darueber fluchen :D

Das taegliche Abendessen ist auch "langweilig-notwendiges Uebel", bis man es zu was besonderem macht.

Wenn einem halt die "besonderen Optionen" ausgehen.. :lol:

Geschrieben
Übrigens gibt es in der Gegend um Düsseldorf durchaus schöne Strecken.

Gruß,

Makus

Das auf jeden Fall jedoch ist es heute kaum noch so, das man die mal fast alleine für sich hat außer man fährt an Zeiten wie nachts oder sonntags morgens . Der Bauboom der letzen Jahre trägt dazu genauso bei, dass es hier um Düsseldorf rum extrem voll ist wie die Mutti, die die Kinder zur Gitarre fährt und wider abholt um dann noch zum nächsten Kurs taxi Dienste zu erbringen. Die 200 verschiedenen Türklinken im Baumarkt müssen genau wie die 80 verschieden Sorten käse im Supermarkt transportiert werden und das war es dann mit der freien Fahrt.

Geschrieben

Aber es waren eben auch wunderbare Abschnitte dabei, z.B. eine völlig leere AB-Gerade auf der ich nach Erreichen der 300kmh-Grenze einfach vom Gas ging und gemütlich bis 150 ausrollen ließ.

Wie hast du denn deinen Traktor so aufgemotzt, dass er die 300 kmh-Grenze überschreitet. :lol::lol::lol::lol::lol:

Geschrieben
Die 200 verschiedenen Türklinken im Baumarkt müssen genau wie die 80 verschieden Sorten käse im Supermarkt transportiert werden und das war es dann mit der freien Fahrt.

Nur mal so am Rande: 200 gleiche Türklinken und dieselbe Menge Käse in einer oder zwei Sorten brauchen das Gleiche Transportvolumen.

Geschrieben
Nur mal so am Rande: 200 gleiche Türklinken und dieselbe Menge Käse in einer oder zwei Sorten brauchen das Gleiche Transportvolumen.

Hm, diese Aussage zum Käse ist doch nur dann richtig, wenn die eine wie die andere Sorte bei selber Menge (= selbe Kilogramm-Zahl oder auch selbe Stoffmenge) die selbe Dichte hätte, oder :wink:? Ist aber wahrscheinlich am Rande zum OT...

Geschrieben

Ich hab noch Freude am fahren und das fast Täglich im Stau und da noch die Leute im Auto zu beobachten können, ist etwas ganz für sich. Sehr Interessant finde ich die etwas Sportlichen Fahrzeugen die im Stau noch versuchen zu Drängeln.

Geschrieben
Was waren früher 180km/h in meinem Ascona so aufregend ...

Da kann ich nur empfehlen, sich ein Auto zu kaufen, in dem sich 180Km/h wieder aufregend anfühlen. Dann noch die richtigen Strecken raussuchen, und dann stellt sich die Frage nach Spaß beim Autofahren auch nicht mehr.

So mache ich das jedenfalls und daher kann ich die Ausgangsfrage auch völlig uneingeschränkt mit JA beantworten. Ich fahre immer noch leidenschaftlich gerne Auto.

Geschrieben
Da kann ich nur empfehlen, sich ein Auto zu kaufen, in dem sich 180Km/h wieder aufregend anfühlen.

Ja, moderne Sportwägen sind "leider" zu perfekt.

Geschrieben

Erst lässt sich der technikaffine und anspruchsvollen Autofahrer seine hoheitlichen Aufgaben für ein Heidengeld abnehmen - kuppeln, schalten, navigieren, auf Verkehrszeichen achten, Schulterblick und Spiegelbeachtung, Vorrausschauen, Abstand, Sensibilität für fahrdynamische Zustände usw. - und dann wundert man sich, dass Autofahren keinen Spass mehr macht?

Auch ich stehe in München jeden Tag im Stau, das macht mein F11 mit ZF8HP, Radar und Kamera aber möglichst angenehm für mich. Und Vespasians Einstellung, immer mit dem schlimmsten Verkehrsteilnehmer zu rechnen und sich dann positiv überraschen zu lassen, teile ich schon sehr lange.

Ich fahre beruflich sehr viele Modelle, Motoren und Optionen zur Probe. Vom kleinen Dreizylinder bis zu Highperformern. Ich finde dafür immer und überall kleine Oasen der Fahrdynamik rund um München, die Fahrspass ausserhalb Flensburger Punkte ermöglichen. Man nimmt sich Zeit, fährt und geniesst bewusst, da reichen schon ein paar Kilometer Landstrasse zweiter Ordnung. Und es macht mir jedesmal sehr sehr viel Freude, unabhängig von Modell und Motorleistung. Na ja, fast unabhängig von Motorleistung.

Und vergesst nicht, dass ein kleiner früher sonntäglicher Ausflug in einem Old- oder Youngtimer, die Sichtweise auf das, was man "unbedingt" im Auto braucht, immer wieder entscheidend verändern kann. Für Freude am Fahren braucht man weniger, als man manchmal denkt..

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