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88er Camaro IROC-Z und Unterhaltskosten ?

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VespaFahrer
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Hallo,

Ich hätte die Gelegenheit mir einen 88er Camaro IROC-Z anzulachen, den einer im Bekanntenkreis verkaufen will.

Wie steht`s bei einem solchen Wagen mit den Unterhaltskosten ? Hab im Internet ein wenig gesucht aber meist werden nur spätere Modelle gelistet.

 

Ich möchte den Wagen nicht nur zu Treffen fahren sondern auch im Alltag dh ein H-Kennzeichen fällt wohl aus, oder? Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass man damit eh nur zu Veranstaltungen, Werkstätten usw fahren darf. Mal abgesehen davon ist er wohl noch nicht alt genug. Welche Möglichkeiten der Zulassung gibt es und was haut bei einem solchen Wagen (ich schätze da sind sich die meisten alten Amis ähnlich) kostenmässig besonders rein? Mal abgesehen von Spritkosten. Soweit ich lese ist die Technik ja relativ solide.

Lars

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PoxiPower
Geschrieben

Mit H-Kennzeichen gibt es keinerlei Einschränkungen und Du darfst damit auch in die städtischen Umweltzonen - egal ob mit oder ohne Kat. Kfz-Steuer kostet pauschal amifreundliche 190 Euro, Versicherung auch günstig. Aber: Kannst Du in Deinem Fall frühestens 2018 kriegen und Fahrzeug muss in gutem Zustand, original oder maximal zeitgenössisch umgebaut sein.

Vorgesagtes gilt im Wesentlichen für das 07er-Kennzeichen, bei dem es in der Nutzung aber mehrere Einschränkungen gibt und es für den Alltag damit nicht taugt. Dafür darf man sich vom TÜV-Besuch verabschieden und bis zu 7 Autos mit einem Kennzeichen fahren.

Zum Camaro selbst kann ich nichts sagen, nur dass ich das Design der Karre liebe :-))!

Hessenspotter
Geschrieben

Beschränkung auf 10.000km im Jahr beim H-Kennzeichen ;-)

SManuel
Geschrieben

Ich habe die Info das man mit einem H-Kennzeichen nicht jeden Tag fahren darf.

Ein H-Kennzeichen kann man auch nicht mit Saisonkennzeichen fahren.

Hab ich erst kürzlich ( vor 2 Monate ca ) in der Zeitung für Oldtimer gelesen.

Nicht jedes Fahrzeug Lohnt sich für ein H-Kennzeichen. Kann auch sein das man mit einem H teurer ist.

Max A8
Geschrieben
Beschränkung auf 10.000km im Jahr beim H-Kennzeichen ;-)

Das ist aber nicht zulassungsbedingt! Kann und wird allenfalls von der jeweiligen Versicherung gefordert.

Selbstverständlich darf man mit einem Fahrzeug mit H-Zulassung auch jeden Tag fahren. Häufig wird vom Versicherer aber der Nachweis eines Alltagsfahrzeugs gefordert, diese Dinge sind genau wie die Kilometerbeschränkung individuell.

H-Zulassung kostet 191 Euro und ein paar zerquetschte an Steuern. Lohnt sich insbesondere bei katlosen Autos. Ein Vergleich mit nem Saisonkennzeichen kann sich aber auch lohnen, muss man halt mal ausrechnen. Ein solches käme im Übrigen als einzige Alternative zur normalen Zulassung für Dich, Lars, in Betracht, falls Du noch ein Winterauto hast.

Grüße

Max

baseman23
Geschrieben

Ist ja witzig. Genau so ein Auto ist gerade auch so ein bisschen unter meinen Favoriten. Hatte mir erst in USA einen angeschaut. Ist ne "coole Karre".

Aber ich schätze fast, dass man das Ding lieber runter fährt. Sind ja nicht dramatisch teuer und ich denke wenn du da wirklich ein perfektes Liebhaberfahrzeug haben willst, musst du viel rein stecken - ob es das wert ist, weiß ich nicht. Ist ja auch nicht der typische Klassiker (wird es aber vielleicht noch).

Mein Gedanke wäre gewesen: Was "fahrfertiges in mittlerem Zustand" für 8.000€ und fahren bis er auseinander fällt (natürlich Wartung und Reparaturen bis max. 1000€/Jahr).

Wünsche dir viel Erfolg. War dein Exemplar kürzlich in mobile? Werde mir evtl. Samstag einen anschauen (bin ja eigentlich auf der Suche nach einem F355, aber da steht einer "daneben"...)

PoxiPower
Geschrieben
Ich habe die Info das man mit einem H-Kennzeichen nicht jeden Tag fahren darf.

Dann solltest Du die Infoquelle mal wechseln O:-)

baseman23
Geschrieben

So, kann euch mitteilen, dass ich (gefühlt zum ersten Mal in meinem Leben) eine echte Bauchentscheidung getroffen habe: Habe mir auch letzten Samstag einen Iroc-Z (87er) angeschaut, am Montag mit der Versicherung gesprochen, Di die Anzahlung überwiesen, heute die Kennzeichen geholt und am Samstag kommt er zu mir in die Garage.

Wie in einigen Beiträgen zu lesen ist, bin ich auf der Suche nach einen F355 GTS - das bin ich immer noch, aber um mir die Wartezeit zu versüßen, hab ich mir jetzt einfach mal ein Lustauto für den Sommer gegönnt.

Zu deiner Frage aus dem Titel: Hab ja dann auch noch kein H-Kennzeichen. Kann aber sagen, dass mich die Saison 4-10 Versicherung und Steuern nur ca. 350€ kostet. Das Auto steht gut da, sodass nicht mehr als max. 500-1000€ zu investieren sind (und das auch nicht zwingend, hat nämlich gestern neuen TÜV bekommen). Somit halten sich die Unterhaltskosten wohl im Rahmen. Na ja und mal ehrlich: Bei dem Kaufpreis wäre ein "Totalverlust" auch kein Weltuntergang.

Hast du deinen 88er gekauft?

Appokalyps
Geschrieben
So, kann euch mitteilen, dass ich (gefühlt zum ersten Mal in meinem Leben) eine echte Bauchentscheidung getroffen habe: Habe mir auch letzten Samstag einen Iroc-Z (87er) angeschaut, am Montag mit der Versicherung gesprochen, Di die Anzahlung überwiesen, heute die Kennzeichen geholt und am Samstag kommt er zu mir in die Garage.

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baseman23
Geschrieben

Ich weiß...ich hol ihn am Samstag und dann gibts ein paar Bilder.

Die Farbe wäre zwar nicht meine erste Wahl gewesen (dunkelrot, innen grau), aber irgendwie passt es, sieht live besser aus als auf den Bildern und Zustand, Historie und Preis waren mit wichtiger.

Ist leider auch nicht mehr im Internet, daher hab ich gerade wirklich keine Bilder.

SManuel
Geschrieben

Die Info habe ich.

Oldtimerfahrzeug zeichnet sich dadurch aus, daß dieses als historisches Sammlerstück in der Regel nur noch zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes und nicht als übliches Beförderungsmittel eingesetzt wird.

Am häufigsten kommen diese Kraftfahrzeuge bei sogenannten Oldtimerrallys und ähnlichen Veranstaltungen zum Einsatz. Fahrten im Alttagsverkehr oder gewerblichen Zwecken sind nicht erlaubt (Kfz.-Steuerhinterziehung!)

In der 25. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften vom 22.7.1997 (im Hinweis angegebene Quelle: Verkehrsblatt Heft 16 vom 30.8.1997, Verlautbarung Nr. 155, Seite 532-539) der Verordnungsgeber seinen Willen, nämlich dass Oldtimer in der Regel keine alltäglichen Verkehrsmittel sein sollten und von gewöhnlichen Gebrauchtwagen abzugrenzen sind.

Die Erteilung eines Oldtimerkennzeichens als Saisonkennzeichen im Sinne des § 23 Abs. 1b StVZO ist ausgeschlossen.

PoxiPower
Geschrieben

Manuel, ich habe jetzt keine Zeit und Lust, die Herkunft des Textes und die ganzen Fundstellen zu hinterfragen. Ich vermute, dass es hier um die reinen "Zugangsvoraussetzungen" für ein Oldiekennzeichen ging.

Aber glaub es einfach: Mit dem H kann man von der Zulassungsseite her selbstverständlich ganz normal im Alltag fahren - habe ich jahrelang gemacht und wurde nicht wegen Steuerhinterziehung verknackt :D

Mit dem 07er dagegen nicht, dieses dient nur für Treffen, Erprobungsfahrten u. ä. unter ständiger Führung eines Fahrtenbuches.

LittlePorker-Fan
Geschrieben

Genau so sieht´s aus ...

Das H-Kennzeichen hat zwar eine Art "Widmung" - nämlich ´Die Erhaltung automobilen Kulturgutes´.

Dies hat aber weder etwas mit einem Zweitwagen noch mit Alltagsnutzung oder irgendwelchen Einschränkungen usw. zu tun.

Werden die Vorgaben erfüllt - und die sind allesamt nur Fahrzeug-bezogen

-maßgeblich mit dem § 23 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung-

kann der Wagen ganz normal genutzt werden.

-- Lediglich Oldtimer-Versicherungen verlangen oft einen Zweit-/Alltagswagen um eine vergünstigte Oldtimer-Versicherung zu erhalten. Ein H-Kennzeichen-Wagen kann aber auch regulär versichert werden ((natürlich in der Regel teurer)).

Fazit: man kann durchaus ein H-Kennzeichen Auto als einziges Fahrzeug im Alltag fahren.

Auch wenn dies der ursprünglichen ´Widmung´ widersprechen sollte ...

SManuel
Geschrieben

Nun mir kann es egal sein wie, wo, wer sein Fahrzeug nutzt.

Ich gebe nur das weiter was ich gehört wie auch gelesen habe.

Viel Spaß mit dem Oldtimer.

Grüßle

baseman23
Geschrieben

Noch ist es ja kein Oldtimer und wie schon geschrieben, kann ich mir kaum vorstellen, dass das preislich noch den großen Unterschied macht (wenn man eh nur im Sommer fährt und es sich nur um ein solches Auto wie den alten Camaro handelt).

Hier gibt es Bilder von einem, der meinem sehr ähnlich aussieht. Nur meiner ist innen hellgrau, Handschalter und hat nur manuelle Sitzverstellung (und natürlich ist er nicht mehr ganz so taufrisch wie der mit 2200mls auf der Uhr X-))

baseman23
Geschrieben

So, hier jetzt noch ein original Bild. Aber das solls dann gewesen sein, denn das Thema war ja ursprünglich ein anderes. Ich kann das Auto ja bei Gelegenheit in einem neuen Thema noch mal genauer vorstellen.

Bild

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      Zu mir, ich stöber nun schon länger in diesem Forum rum und habe mich nach nunmehr ein/zwei Jahren dazu entschlossen mich einfach mal anzumelden und an dem ganzen hier teilzuhaben, auch wenn ich mich eher bedeckt halten werde, da ich hier von Tuten und Blasen keine Ahnung habe

      Ansonsten studier ich Physik, wohne in NRW, bin 25 Jahre und denke außerdem dass das genug Informationen für meinen ersten Post sind

      Ein sehr schönes, angenehmes Forum mit eher weniger störenden Mitgliedern habt ihr euch hier aufgebaut. Und ich bin schon öfters auf Fragen wie meine gestoßen, die einem so durch den Kopf gehen, wenn man sich noch keinen Sportwagen leisten kann oder sehr bald einen leisten wird. Von einem Supersportwagen wage ich gar nicht zu träumen.

      Eventuell träumt jemand mit, oder ein erfahrenerer User hier gibt freiwillig Rat (oder "Abrat").

      Kommen wir zur Sache:

      Ja, ich träume derzeit von "so einem Auto", ja in den nächsten 4-5 Jahren ist damit definitiv noch nicht zu rechnen.

      Aber wenn ich mein Studium fertig habe, bin ich bereit 60-90k€ in so ein Auto zu investieren. Nicht sofort und nicht im ersten Jahr, klar. Aber mit ein wenig Sparsamkeit ist es drin.

      Die meisten dürften die Augen verdrehen, aber der Gallardo ist mir zB vor wenigen Jahren sehr in mein realistisches Interessengebiet gefallen. Ich empfand ihn persönlich schon immer als den schönsten Lambo. Die neueren sind mir zu krass im Design, der Murcielago ist mir optisch zu .. hm .. schwierig zu sagen .. zu "plump". Natürlich ist der Murcielago ein wunderschönes Auto und aufgrund seiner Größe und Leistung imposanter, aber der Gallardo ist einfach so unverschämt "knackig", so dass er mir - obwohl es der kleine Bruder ist - besser gefällt.

      Porsche kam mir noch nicht in den Sinn, da geht mir das Herz nicht wirklich auf. Ferrari hat im Schnitt mehr schöne Autos als Lamborghini, kommt aber mMn und für mich persönlich nicht an den Gallardo dran. Jaguar hilft mir nicht weiter .. usw. Bis auf Karren die in Richtung Muscle-Car gehen fände ich nichts abenteuerlich genug um ein Mal im Leben so ein Auto besitzen zu müssen. Nichtmal das Batmobil. Wer weiß was kommt, wenn man erstmal Kinder hat. Dann kommt der Flitzer weg und der nächste erst kurz vor der Rente.

      Ihr merkt an meiner (evtl. kindlichen) Wagenauswahl, dass ich damit eher nicht auf die Rennstrecke gehöre, sondern wirklich aus dem Bauch heraus entscheide, welches Auto "gut" ist und erst dann der Kopf gefragt wird ob das Sinn macht.

      Aber das waren bis vor wenigen Jahren sowieso alles Träume und ich dachte nicht dass es sinnvoll wäre, ernsthaft darüber nachzudenken sich jemals einen solchen Sportwagen zu holen. Da würde es doch eher ein schnellerer "Normalo" werden müssen. (AMG, BMW M-Serie, Audi S-Serie, oder doch einer aus Übersee? Ein "günstiger" Lotus, ja das fand ich noch realistisch.)

      Was soll ich sagen. Ich war echt baff, als ich las, dass man viele solcher "moderater" Sportwagen gebraucht für "so kleines Geld" schon bekommt. Also ein "vernünftiges" Modell v. Gallardo wird man in vier Jahren wohl schon für um die 60k€ bekommen.

      Aber ich habe viel schlechtes gelesen über ihn - nicht auf emotionaler Ebene natürlich - aber bzgl. der laufenden Kosten, im speziellen durch leider auch für Sportwagen überdurchschnittlichen Verschleiß.

      Ich müsste den Gallardo als mein einzigen Wagen nehmen und dann gelegentlich mal mit ÖPNV oder Fahrrad oder dem Auto der Freundin in die Stadt fahren Bin eh kein Stadtmensch. Die Einparkproblematik auch und vorallem bzgl. der Kupplung juckt daher wenig.

      Aber wenn ich mich recht durchgelesen habe, kann man bei 15Mm/Jahr durchaus von 1000€/Monat lfd.Kosten, also 12k€/Jahr ausgehen, richtig? Hier gehen die Vorstellungen ja teilweise etwas auseinander. Eine detaillierte Gallardo-Datenbank wäre natürlich aufschlussreich. Zumal insbesondere der Kupplungsverschleiß ja je nach Modell stark variiert. Korrigiert mich wenn ich bei irgendetwas falsch liege.

      Ich bin selten festgefahren, wobei mein Hauptaugenmerk tatsächlich auf dem Gallardo liegt, und bin gern offen für andere Vorschläge.

      Ich sollte wohl oder übel (bei 15Mm/Jahr) vorsichtshalber aber schon damit rechnen, dass - zumindest ein Gallardo - mich pro Jahr seine 15k€ kosten würde. Oder?

      Ich würde mir sogar einen Kredit für ein Auto aufnehmen, selbst wenn ich mit viel Pech riskiere einen Kredit abzubezahlen, für ein Auto, dass ich längst verschrotten müsste. Das wäre schade, aber wann sonst soll ich mir wieder so ein Auto leisten können? Und hier im speziellen nicht schimpfen, Sportwagenfahrer sind niemals vernünftig! Auch du/Sie nicht

      Der Wertverlust hielte sich bei einem bis dato 10 Jahre alten Auto wohl in Grenzen, und ein Verkauf steht rein rechnerisch außer Frage. In diese Rechnung fließt schlicht und ergreifend die folgende "Familienplanung", soweit man das planen kann, und die Tatsache dass dieser Lambo auf Dauer ein sündhaft teures Auto wird.

      Also der Plan - Wie stell ich mir das vor?

      Mal angenommen ich würde mir einen Kredit für 70k€ über eine Laufzeit von 36 Monaten holen mit einem realistischen Zinssatz von ~6% pro Jahr. Ich würde es am liebsten so handhaben, dass ich monatlich 1250€ zahle und am Ende eine "Schlusszahlung", statt Anzahlung, von ~34000€, dann käme ich durch den Kredit auf 79k€ für den 70k€ Gallardo nach drei Jahren. (Vorausgesetzt eine Bank lässt sich auf den Deal ein. Sonst wären es bei 1250€ ~66 Monate und damit ~ 82k€ in Summe)

      Vielleicht wäre es klüger das überschüssige Geld woanders anzulegen, statt es nach 3 Jahren auf einmal zu zahlen. Das spräche gegen eine sofortige Abzahlung nach ersten Raten im dritten Jahr. Vorallem wäre ich dann flexibler beim Verkaufszeitpunkt des Lambos und nicht auf jedes Angebot angewiesen. Aber ich nehme einfach mal das günstigere dieser beiden Finanzierungsszenarien als Grundlage meiner groben Kalkulation.

      Kommen wir zum Verkauf des Gallardo nach 3 Jahren. Ich sag einfach mal dass ein 70k€ Gallardo dann eventuell, mit 40Mm mehr auf dem Tacho, dann noch hoffentlich für 55k€ weg geht?

      Dann würden mich drei Jahre Gallardo doch
      1.) den Wertverlust von 15k€
      2.) ~10k€ zusätzlich für Kreditzinsen
      3.) 3 x Jahreskosten des Gallardo von 3 x 15k€ = 45k€
      insgesamt 70k€ kosten.

      Gell?

      Also müsste ich für einen Durchschnittsgallardo bei 15Mm im Jahr mit ~23k€/Jahr an Ausgaben insgesamt rechnen.

      Das ist ein Haufen Zaster, keine Frage, und gerade bei Einstiegsgehältern zunächst nicht so leicht zu finanzieren, aber möglich. Zwei/Drei Jahre weiterhin meinen schäbigen Studentenwagen durch die Gegend kutschieren, etwas Geld anhäufen und dann in die Unvernunft


      Jetzt meine Frage: Ist meine Schätzung der Kosten eines Gallardo etwas blauäugig oder durchaus realistisch?

      Ich wünschte es hieße nachher "Viel zu abwegig, die Kosten sind viel geringer!", aber damit rechne ich am wenigsten.


      gruß rubbel

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