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Welches Auto verbraucht bei 300 km/h am wenigsten?


TopSp

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ich fürchte der Veyron ist kein geeigneter Kandidat. Irgendwo habe ich gelesen, das er bei Max Leistung innerhalb weniger Minuten seinen Tank vollständig leert. Da wird er auch bei 70%/75% Leistung nicht zum Sparbrötchen mutieren :wink:

Das stimmt, bei voller Leistung verbraucht er einen Liter pro Kilometer. Aber wie gesagt kein Fahrzeug wäre soweit von seinem Grenzbereich entfernt. Es ging um diese These. Leider habe ich keinen um es zu testen. Aber sobald ich einen Zonda und einen laFerrari habe, werde ich auf einen Veyron sparen. O:-)

Finde den Thread auch äußerst interessant. Da kann man noch was lernen. :-))!

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Anders formuliert:

Für 300km/h braucht man etwa 380-400PS. Nun braucht man nur noch einen Motor, der diese Leistung in seinem Wirkungsgrad-Optimum (charakterisiert durch Drehzahl und Last) abgibt . Anschließend verbaut man ein Getriebe, damit diese Motordrehzahl einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 300km/h entspricht.

Eine kleine Rechnung hierzu:

angenommene Leistung für 300km/h: 400PS

angenommener Wirkungsgrad: 230g/kWh (Ottomotor) (etwa 38%)

=> Spritverbrauch: 30l/100km bei 300km/h

EDIT: Und wenn man annimmt, dass sich das Wirkungsgrad-Optimum meist bei etwa halber Maximalleistung befindet, wird wohl ein Auto mit etwa 800PS bei 300km/h am genügsamsten sein. Wenn es einen sehr lang übersetzten Overdrive-Gang besitzt.

Guter Ansatz.

Sicherlich sind doch hier einige Vertreter, die Verbrauchswerte angeben können. Wie schon oben erwähnt verbraucht der M6 (E63, V10) ca. 36 Liter bei 300 kmh. Ich meine mich erinnern zu können, das ein getunter Hummer H2 (Motor nicht bekannt) ca. 60 Liter verbraucht, bei erzielten 300 kmh.

Der Alpina B6 (E63, V8 mit Radialverdichter) benötigt ca. 26 Liter bei 300.

Bin gespannt auf weiter Werte.

Persönlich halte ich alle Nachkommastellen bei Verbrauchswerten (jeglicher Art) als Stammtischphrasen.

Bei Dieseln ist der höhere Energiegehalt des Treibstoffs zu beachten (falls man nur die Literzahl betrachten will brauchen wir ja auch über Elektro nicht zu reden), das sind soweit ich weiß immerhin um die 20%. Bei gleichem Verbrauch an Kraftstoff verbraucht der Diesel also mehr Energie.

@cheater:

kannst du deine These mit dem Wirkungsgradmaximum bei halber Leistung belegen oder ist das nur ein Bauchgefühl?

Ich möchte hier vielleicht noch einen anderen Vergleich ins Feld führen:

Die Aktuelle Formel 1!

Der V6 Motor ist theoretisch in der Lage viel höher zu drehen (25% meine ich irgendwo gelesen zu haben) Sprich er hätte dann dort auch mehr Leistung.

Aus Effizienzgründen betriebt man ihn aber mit geringerer Drehzahl.

Vielleicht sollten wir daher nicht das Wirkungsgradmaximum bei 50% sondern eher bei 75% suchen...

Grundsätzlich ist aber ein Turbomotor immer besser vom Wirkungsgrad als ein Saugmotor, da er die Physik einfach besser ausnutzt!

1. kann man bei weniger Motor (weniger Reibung, weniger Massen...) die gleiche Menge Energie freisetzen.

2. kann man die Energie die jeder Saugmotor prinzipbedingt durch den Auspuff blässt dazu nutzen, dass ein aufgeladener Motor bei jedem ersten Takt bereits Energie zugeführt bekommt (durch den Überdruck der komprimierten Frischluft) und keine Energie zum Ansaugen aufwenden muss.

3. die Kompression kann zurückgenommen werden, was wiederum dazu führt, dass die Kolben weniger Energie aufwenden müssen um das Gemisch zu komprimieren.

Diese Punkte erhöhen den Wirkungsgrad eines Motors.

@cheater:

kannst du deine These mit dem Wirkungsgradmaximum bei halber Leistung belegen oder ist das nur ein Bauchgefühl?

Ich möchte hier vielleicht noch einen anderen Vergleich ins Feld führen:

Die Aktuelle Formel 1!

Der V6 Motor ist theoretisch in der Lage viel höher zu drehen (25% meine ich irgendwo gelesen zu haben) Sprich er hätte dann dort auch mehr Leistung.

Aus Effizienzgründen betriebt man ihn aber mit geringerer Drehzahl.

Vielleicht sollten wir daher nicht das Wirkungsgradmaximum bei 50% sondern eher bei 75% suchen...

Grundsätzlich ist aber ein Turbomotor immer besser vom Wirkungsgrad als ein Saugmotor, da er die Physik einfach besser ausnutzt!

1. kann man bei weniger Motor (weniger Reibung, weniger Massen...) die gleiche Menge Energie freisetzen.

2. kann man die Energie die jeder Saugmotor prinzipbedingt durch den Auspuff blässt dazu nutzen, dass ein aufgeladener Motor bei jedem ersten Takt bereits Energie zugeführt bekommt (durch den Überdruck der komprimierten Frischluft) und keine Energie zum Ansaugen aufwenden muss.

3. die Kompression kann zurückgenommen werden, was wiederum dazu führt, dass die Kolben weniger Energie aufwenden müssen um das Gemisch zu komprimieren.

Diese Punkte erhöhen den Wirkungsgrad eines Motors.

Man sollte für Leute die sich mit der F1 und Motoren nicht beschäftigen erwähnen, dass die Drehzahlbegrenzung reglementiert ist (Sicherheits- und Effizienzgründe). Nicht weil es die Teams und Fahrer wollen. Selbst bei der Annahme dass der beste Wirkungsgrad bei 50% oder 75% der Drehzahl liegt, steigt die Leistung bis zu einem gewissen Grad durch die erhöhten Umdrehungen.

Also einig sind wir uns jedenfalls mal alle bei den Punkten:

  • Aerodynamik
  • Aufgeladener Motor (Turbo)
  • Getriebeübersetzung
  • die Drehzahl bei 300km/h möglichst nah am besten Wirkungsgrad

Habe leider im Netz keine Informationen darüber gefunden, bei welcher Teilleistung der Wirkungsgrad bei einem Turbomotor in der Regel maximal ist. Insofern ist nicht klar, wie viele PS der Turbomotor ungefähr haben sollte, so dass er bei 300 km/h am effizientesten läuft.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie fett die Turbomotoren bei 300 km/h in der Praxis denn so laufen (lambda = ?).

Habe leider im Netz keine Informationen darüber gefunden, bei welcher Teilleistung der Wirkungsgrad bei einem Turbomotor in der Regel maximal ist. Insofern ist nicht klar, wie viele PS der Turbomotor ungefähr haben sollte, so dass er bei 300 km/h am effizientesten läuft.

Das ist ohnehin alles nicht so einfach. Man darf nicht vergessen daß für Turbomotoren dieser Leistungsklasse der Aufwand für Kühlung ziemlich aberwitzig ist. Auch das kostet alles Energie. Dann führt ein 700 PS-Motor der bei 300 km/h mit 65% Last läuft natürlich auch zu einem entsprechend stärker ausgelegten Antriebsstrang (Wellen, Kupplung/Getriebe, Hinterachsgetriebe) und auch breiteren und schwereren Reifen. Das Zeug verursacht mehr Reibung, Luft- und Rollwiderstand. Klar, theoretisch könnte man es anders bauen, aber es geht ja um realistische Fahrzeuge und nicht "bau mir ein Auto das keiner kauft weil es dämlich ist, das aber bei 300 am wenigsten Sprit verbraucht".

Ohne Zugang zu ausführlichen Daten wird man das nicht klären können - das sind alles nur Bauchmeinungen. Der realistischste Weg dem näherzukommen dürfte sein, das mit konkreten Fahrzeugen, aber bei konstant 200 km/h auszuprobieren. Da ist die Spannbreite der Fahrzeuge größer, es ist sinnvoll testbar, und die Ergebnisse dürften recht verlässlich übertragbar sein - jedenfalls weit besser als dieses Gerumgerate.

Wie schon oben erwähnt verbraucht der M6 (E63, V10) ca. 36 Liter bei 300 kmh. Ich meine mich erinnern zu können, das ein getunter Hummer H2 (Motor nicht bekannt) ca. 60 Liter verbraucht, bei erzielten 300 kmh.

Der Alpina B6 (E63, V8 mit Radialverdichter) benötigt ca. 26 Liter bei 300.

Dann wäre der Alpina wirklich sehr genügsam...

Ich kann nur einen Wert beitragen: Ferrari 360 Modena, 400 PS, V8-Sauger, 36l/100km bei Höchstgeschwindigkeit (296 km/h).

Interessant wäre auch die amerikanische Konkurrenz. Die aufgeladene C6 ZR1 soll sehr viel bei Vollast verbrauchen, aber wir sieht es bei der C6 Z06 oder C6 LS3 aus?

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo TopSp,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Sportwagen Kaufberatung (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Dann wäre der Alpina wirklich sehr genügsam...

Ich kann nur einen Wert beitragen: Ferrari 360 Modena, 400 PS, V8-Sauger, 36l/100km bei Höchstgeschwindigkeit (296 km/h).

Interessant wäre auch die amerikanische Konkurrenz. Die aufgeladene C6 ZR1 soll sehr viel bei Vollast verbrauchen, aber wir sieht es bei der C6 Z06 oder C6 LS3 aus?

Danke. Endlich mal ein weitere Anhaltswert.

Der langfristige Druchschnittswert des B6 ist 17 Liter bei "as fast as possible". Im Rhein-Main-Neckar Gebiet ist aber auch die 300 selten, jedoch 250 bis 270 öfters und problemlos.

Gibt es denn nicht in den Schubladen der Hersteller eine geschwindigkeitsabhänige Verbrauchstabelle der Modelle ? Immer diese sinnlosen Verbrauchsangaben, die sowieso keiner erzielt bzw. keiner erzielen kann.

Der langfristige Druchschnittswert des B6 ist 17 Liter bei "as fast as possible". Im Rhein-Main-Neckar Gebiet ist aber auch die 300 selten, jedoch 250 bis 270 öfters und problemlos.

Na ja, das heisst nicht viel. Der aktuelle M5 geht da auch nicht höher, bei konstant 250 km/h hätte er aber schon gern um die 25l - was bedeutet daß bei konstant 300 deutlich über 30l angesagt sein werden.

Na ja, das heisst nicht viel. Der aktuelle M5 geht da auch nicht höher, bei konstant 250 km/h hätte er aber schon gern um die 25l - was bedeutet daß bei konstant 300 deutlich über 30l angesagt sein werden.

Ich weiss, aber mehr kann ich leider nicht beitragen. Der aktuelle M5 ist V8 Biturbo. Ist der neue M6 oder der neue Alpina B6 sparsamer?

Viele lassen doch einen Leistungstest von ihrem Sportwagen machen, oder? Dann könnte man doch gleichzeitig mal den Verbrauch ablesen bei Volllast.

Was verbaucht denn die Porschefraktion (911, Panamera) bei 300?

Ich weiss, aber mehr kann ich leider nicht beitragen. Der aktuelle M5 ist V8 Biturbo. Ist der neue M6 oder der neue Alpina B6 sparsamer?

Es gibt eine Site die Schätzwerte ausrechnet (automobile-catalog.com), diese gibt folgendes an - allerdings machen die bei 260 Schluss:

M6 aktuell: 23l bei 260

M6 mit V10: 32.l bei 260

M5 aktuell: 23.9l bei 260 (das passt ganz gut zu meinen handabgelesenen ca. 25l, die müsste man ja auch in beide Richtungen messen und nicht nur grob auf Momentanverbrauchsanzeige geguckt).

B6 E63: 26l bei 260 - also wie man schon hörte deutlich sparsamer als der V10, das wird aber dann trotzdem deutlich über 30l bei 300 bedeuten.

Ich habe jeweils die Werte für die europäische Variante genommen (teilweise Unterschiede bei Getriebeauslegung).

B6 E63: 26l bei 260 - also wie man schon hörte deutlich sparsamer als der V10, das wird aber dann trotzdem deutlich über 30l bei 300 bedeuten.

Das kann ich so bestätigen.

Ich kam zwar noch nicht auf die schräge Idee, konstant 300 fahren zu wollen, aber ab 250 beginnt der Verbrauch sich Tacho/10 zu nähern.

mfg, Tom

Das macht ja auch keiner. Ich habe nur gesagt daß wenn schon 26l bei 260 anliegen der Verbrauch bei 300 auf jeden Fall über 30l sein muss. Die einmal genannten 26l des Alpina B6 bei 300 können damit nicht hinkommen und wurden zu Recht von TopSp hinterfragt.

Ich seh schon, dass eine nächtliche Testfahrt auf der A5 Darmstadt / Frankfurt notwendig wird. Bin aber momentan im Ausland und komme erst Anfang August zu näheren Erkenntnissen.

Trotzdem Danke an amc für den weiterführenden Link.

Das macht ja auch keiner.

Okay, jetzt habe ich verstanden worauf sich das bezog - die Tacho/10 Bemerkung von Tom. War aber denke ich auch von ihm nur so gemeint daß es in diesen Gewindigkeitsbereichen vorbei ist mit dem langsamen Anstieg des Verbrauchs.

War aber denke ich auch von ihm nur so gemeint daß es in diesen Gewindigkeitsbereichen vorbei ist mit dem langsamen Anstieg des Verbrauchs.

Genauso isses.

Mir ist schon klar, dass hier kein linearer Zusammenhang herrscht, deswegen schrieb ich ja auch "nähern".

Bei 300+ fängt auch der B6 ziemlich abartig zu saufen an - wobei hier wohl das meiste in den Beschleunigungsphasen verbraten wird, weil gleichmäßiges cruisen wegen der vielen Hindernisse auf der Straße nur sehr schwer möglich ist.

mfg, Tom

Würde dann der Porsche GT2 (leider nicht in der Aufstellung bei automobile catalog dabei) der verbrauchsgünstigste sein?

Nur 6 Zylinder, kleiner Hubraum, Vmax 328 demnach bei 300 keine Volllast?

Kennt jemand einen Anhaltswert des Verbrauches des GT2 ?

Ich würde da evtl. noch en SL 55 ins Spiel bringen, geht ja ohne Sperre auch problemlos über die 300 und Sl´s sind ja für die Leistung allgemein recht sparsam, wenigstens bei "normaler flotter" Fahrweise.

Denke bei Topspeed gibts nicht wirklich viele Sparwunder... :D

Grüße

Sascha

Ich würde da evtl. noch en SL 55 ins Spiel bringen, geht ja ohne Sperre auch problemlos über die 300 und Sl´s sind ja für die Leistung allgemein recht sparsam, wenigstens bei "normaler flotter" Fahrweise.

Denke bei Topspeed gibts nicht wirklich viele Sparwunder... :D

Grüße

Sascha

Ich denke dem wird das selbe Schicksal erteilen wie den Corvettes. Welche ja beim Cruisen und Reisegeschwindigkeiten zwischen 100 und 200 sehr genügsam sind. Aber sobald der Drehzahlmesser bei den Hubraummonstern auf über 4000 Umdrehungen anzeiget saufen die ohne Ende.

Ich würde da evtl. noch en SL 55 ins Spiel bringen, geht ja ohne Sperre auch problemlos über die 300 und Sl´s sind ja für die Leistung allgemein recht sparsam, wenigstens bei "normaler flotter" Fahrweise.

Wenn SL, dann der aktuelle SL63. Die 55er saufen unter Last ordentlich.

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