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Ein H-Kennzeichen zu erhalten wird demnächst schwieriger


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http://www.rp-online.de/auto/ratgeber/Schaerfere-Richtlinie-fuer-Oldtimer-Kennzeichen_aid_1023946.html

Reichte bislang beim Erhaltungszustand historischer Fahrzeuge die Note 3 aus, schreibt ab dem 1. November eine neue Richtlinie des Bundesverkehrsministeriums die Zustandsnote 2 oder besser vor.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wieviele Fahrzeuge davon betroffen wären. Bei einem jüngst im H-Club aufgenommmenen Audi Quattro mach ich mir da wenig Sorgen, eher schon um Golf 1 und Käfer.

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Wer auch immer diesen Schwachsinn in die Welt gesetzt hat: Er ist grundlegend FALSCH. Die neuen Richtlinien sprechen von keinen Zustandsnoten mehr und erlauben es daher, auch Fahrzeugen mit Patina an H-Kennzeichen zu kommen. Ich empfehle in diesem Zusammenhang die Lektüre der "Oldtimer Markt", die zu diesem Thema in einer der letzten Ausgabe ausführlich berichtete und zu der fälschlicherweise in immer mehr Medien verbreiteten Meinungsmache von wegen "Note 2 oder besser" ebenfalls eine Stellungnahme gebracht hat.

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  • 2 Wochen später...

Die neue Richtlinie ist in drei Kapitel unterteilt und gegen Ende des ersten Kapitel heisst es "Das Fahrzeug muss in einem erhaltungswürdigen Zustand sein. Voraussetzung ist die nachgewiesene Vorschriftsmässigkeit und ein Zustand gemäss ZIFFER 2." Mit 2 ist hier allerdings das Kapitel 2 der Richtlinie gemeint, nicht die Zustandsnote 2. Die Zustandsnote muss weiterhin in etwa 3 betragen.

Steht alles in der neuen Ausgabe der Oldtimer-Praxis, 11/2011, Seite 4.

Wie schon oben von netburner geschrieben, hat die Presse das wohl in den falschen Hals gekriegt. Allerdings befürchte ich irgendwann doch noch eine Verschärfung der H-Zulassung ähnlich wie bei den 07er-Nummern, wenn man sich so ansieht, was alles mit H-Kennzeichen durch die Gegend fährt.

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Allerdings befürchte ich irgendwann doch noch eine Verschärfung der H-Zulassung ähnlich wie bei den 07er-Nummern, wenn man sich so ansieht, was alles mit H-Kennzeichen durch die Gegend fährt.

Nur als Randnotiz:

07er Kennzeichen werden nicht mehr vergeben.

Diese Kennzeichen waren ursprünglich gedacht für Youngtimer ab 20 Jahren. Leider waren mehr Krücken mit diesen Kennzeichen unterwegs, als erhaltungswürdige Youngtimer.

Das bedeutet, es gibt nur noch die H-Kennzeichen für Fahrzeuge ab 30 Jahren.

Die jetzigen 07er Kennzeichen bleiben natürlich gültig, haben aber nach Abmeldung des Fahrzeuges keinen Bestandschutz wenn du den Landkreis wechselst!

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Allerdings befürchte ich irgendwann doch noch eine Verschärfung der H-Zulassung ähnlich wie bei den 07er-Nummern, wenn man sich so ansieht, was alles mit H-Kennzeichen durch die Gegend fährt.

Wobei der "privilegierte Schrott" schon drastisch ausgedünnt wurde. Wo man einst noch alte 3er BMW (BRen E30 und E36; oder ähnliches) sah, die meist etwas weißes als Grundfarbe zu haben schienen, welche allerdings einen überdeutlichen Braunstich auf den letzten vorhandenen Blechteilen hatten, gibt es mittlerweile auf 07er-Kennzeichen etliche sehr gut erhaltene, top gepflegte oder komplett restaurierte Fahrzeuge aus Sammlungen zu sehen. Da stört es dann auch nicht mehr, wenn die HU nicht alle 2, sondern 5 Jahre durchgeführt wird.

Beim H-Kennzeichen kann ich daher etwas Anpassung und Änderungen bei Vergabe und Nutzungsrichtlinien nur willkommen heißen.

Ich habe keinesfalls etwas dagegen, wenn ein Fahrzeug nach 30 Jahren oder noch mehr noch immer nicht restauriert wurde. Deswegen müssen sie weder komplett durch sein, noch eine Verkehrsgefährdung darstellen, obwohl sie halt nicht mehr wie ladenneu glänzen und funkeln und schon ein, zwei Kampfspuren durch stolze Lebenserfahrungen tragen. Allerdings missfällt mir zunehmend, dass etliche historische Fahrzeuge im tag-täglichen Betrieb für Gewerbetreibende unterwegs sind. Nichts gegen den weißen Hochzeits-Rolls oder das Muscle Car für den gelegentlichen Filmdreh, aber subventionierte Steuersätze und andere Privilegien für Stadtrundfahrten, den Paketboten oder den Lieferservice samt entsprechender Werbungbeschriftungen halte ich für vollkommen deplatziert, wenn auch deutlich ersichtlich ist, dass hier keine Kulturpflege beabsichtigt ist.

Das wird zwangsläufig wieder zu Missstimmungen und Vorurteilen allen anderen (berechtigten und gewillten) Nutzern gegenüber führen, wie es bereits beim 07-Kennzeichen der Fall war. Durch den einstigen Missbrauch bleibt es nun zahlreichen Youngtimern und echten Kulturgütern vorenthalten. Und eine ebenso drastische Reformierung beim H-Kennzeichen würde vielen (künftigen) Oldtimern die Daseinsberechtigung endgültig entziehen.

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Allerdings missfällt mir zunehmend, dass etliche historische Fahrzeuge im tag-täglichen Betrieb für Gewerbetreibende unterwegs sind. Nichts gegen den weißen Hochzeits-Rolls oder das Muscle Car für den gelegentlichen Filmdreh, aber subventionierte Steuersätze und andere Privilegien für Stadtrundfahrten, den Paketboten oder den Lieferservice samt entsprechender Werbungbeschriftungen halte ich für vollkommen deplatziert, wenn auch deutlich ersichtlich ist, dass hier keine Kulturpflege beabsichtigt ist.

Das sehe ich etwas anders.

Ein schöner, alter Stadtrundfahrtbus, ein alter VW-Bus mit schön gestalteter Werbung für die Confiserie Schlagmichtot, ein Citroen HY mit der Beschriftung für den Weinladen Haumichplatt, ein Unimog, alle diese Fahrzeuge sind meines Erachtens des H-Kennzeichens würdig, sie sind ebenfalls automobiles Kulturgut und verlangen auch einen höheren Pflegeaufwand als moderne Fahrzeuge.

Schlimm finde ich allerdings die von Herrn Tritt-ihn eingeführte Hochsetzung des Mindestalters von 25 auf 30 Jahre, in Verbindung mit der sinnlosen Umweltzone führt das schlicht zu einer de-facto-Enteignung zahlloser Autobesitzer.

Und grundsätzlich bin ich sogar eher für eine Verschärfung der H-Kennzeichen-Kriterien, nicht-serienmäßige bzw. verunstaltete Fahrzeuge, nachträglich aufgeschnittene Cabrioumbauten und auf Basis eines alten Käfers entstandene Repliken wie die "Scheib-Bugattis" oder die diversen "Porsche Speedsters" sollten kein H-Kennzeichen bekommen, dafür aber ein gut erhaltenes BMW-Baur-Cabrio oder ein 635 csi.

Ausnahmsweise gar nicht grüne Grüße, Hugo.

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Das sehe ich etwas anders.

Ein schöner, alter Stadtrundfahrtbus, ein alter VW-Bus mit schön gestalteter Werbung für die Confiserie Schlagmichtot, ein Citroen HY mit der Beschriftung für den Weinladen Haumichplatt, ein Unimog, alle diese Fahrzeuge sind meines Erachtens des H-Kennzeichens würdig, sie sind ebenfalls automobiles Kulturgut und verlangen auch einen höheren Pflegeaufwand als moderne Fahrzeuge.

So isses, also klares Danke!

Ich will gar nicht zusammen rechnen wieviel Geld ich in meinen alten Opel reinstecke!

Der wurde sogar Nano versiegelt, und zwar alles! Polster, Lack, Scheiben, Felgen! :D

Bekomm mal Bremsschläuche für so ein altes Fahrzeug! Sehr viele Ersatzteile sind Einzelanfertigungen (oder in Kleinserien) und entsprechend teuer!

Ganz im Gegenteil für einen uralten (und oft ungepflegten) E30 oder MB 190E mit 500.000 km auf der Uhr und einem Zeitwert von einem Kasten alkoholfreiem Bier! Da kosten die gut erhältlichen Ersatzteile meistens nur ein Butterbrot!

Hier muss differenziert werden. Ich häte nichts dagegen eine H-Zulassung nur dann zu vergeben, wenn sich so ein Fahrzeug auch in einem entsprechend gepflegten Zustand befindet, also Zustandsnote mind 3!

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Es sollte auf jeden Fall schwieriger werden ein H-Kennzeichen zu bekommen. Das mache ich daran fest, anhand dem ganzen Schrott der rumfährt. Teilweise ein Witz.

Viel schlimmer ist aber eigentlich, das man für jedes Auto das man anmeldet die unverschämte Summe von 191,- Euro Steuern zahlen muss. Was fährt man mit dem Auto schon groß? Wenn es 5.000 km im Jahr sind, ist es ja schon extrem viel und dafür sind die 191,- Euro eine glatte Unverschämtheit. Ich bin schlichtweg zu geizig alle meine alten Autos anzumelden, nur deswegen. In Holland oder auch Schweden kostet so ein Auto im Verhältnis zu uns fast nichts.

Aber mit uns kann man es machen, immer schön abkassieren wo es nur geht. Das regt mich viel mehr auf als alles andere was mit dem Thema zu tun hat.

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Alles relativ. 191 Euro sind immer noch erheblich weniger als was man z.B. für einen katlosen Mercedes 6.9 OHNE H-Kennzeichen berappen müsste.

Gruß,

Markus

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Nur als Randnotiz:

07er Kennzeichen werden nicht mehr vergeben.

Diese Kennzeichen waren ursprünglich gedacht für Youngtimer ab 20 Jahren. Leider waren mehr Krücken mit diesen Kennzeichen unterwegs, als erhaltungswürdige Youngtimer.

Das bedeutet, es gibt nur noch die H-Kennzeichen für Fahrzeuge ab 30 Jahren.

Die jetzigen 07er Kennzeichen bleiben natürlich gültig, haben aber nach Abmeldung des Fahrzeuges keinen Bestandschutz wenn du den Landkreis wechselst!

Das ist nicht richtig.

Die 07er Kennzeichen gibt es nach wie vor.

Die Kriterien zur Vergabe der Kennzeichen sind allerdings seit 2007 die gleichen wie wie bei der Erteilung eines H-Kennzeichens.

Bei uns z.B. muss das Fahrzeug zwingend 30 Jahre alt sein und es muss ein Gutachten vorliegen, welches auch ein H-Kennzeichen ermöglichen würde.

Es können auch jüngere Fahrzeuge erfasst werden, wenn es denn einen sinnvollen Grund gibt.

Diese wären: sehr seltenes Exemplar (insgesamt geringe Bauzahl), dazu besonders guter Erhaltungszustand.

Das liegt allerdings im Ermessen der Zulassungsstelle.

30 Jahre alten Kernschrott bekommt man aber gottseidank nicht mehr eingetragen.

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Alles relativ. 191 Euro sind immer noch erheblich weniger als was man z.B. für einen katlosen Mercedes 6.9 OHNE H-Kennzeichen berappen müsste.

Gruß,

Markus

Super Beispiel, dafür gibts mindestens gleich viel Gegenbeispiele. Golf I, Käfer, usw. die Autos kosten sogar wenn man sie regulär anmeldet ungefähr 50% von den 191,- Euro des H-Kennzeichens.

Man kann natürlich alles relativ sehen. Aber für mich ist es ein Witz. Das 07er Kennzeichen war eine gute Idee, dann haben lauter Asoziale es missbraucht, dann hat man die Verwendung so eingeschränkt, das man eigentlich nicht mehr damit rumfahren darf. Das heißt man muss jetzt für jedes Fahrzeug ein H-Kennzeichen haben wenn man damit auch ab und an fahren möchte. Das kann´s doch nicht sein.

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Ein schöner, alter Stadtrundfahrtbus, ein alter VW-Bus mit schön gestalteter Werbung für die Confiserie Schlagmichtot, ein Citroen HY mit der Beschriftung für den Weinladen Haumichplatt, ein Unimog, alle diese Fahrzeuge sind meines Erachtens des H-Kennzeichens würdig, sie sind ebenfalls automobiles Kulturgut und verlangen auch einen höheren Pflegeaufwand als moderne Fahrzeuge.

Ich bezweifele keinesfalls die erhöhten Aufwendungen für die Instandhaltung und Pflege von Oldtimern. Ich bin schließlich selber in der glücklichen Lage, dass einer in der Garage steht und sogar noch ein 07er-Kennzeichen trägt.

Ebenso habe ich überhaupt nichts gegen schöne Oldtimer als Werbe- und Repräsentationsfahrzeuge.

Wenn das aber darin endet, dass eigentlich jeder x-beliebige Bus kurzerhand noch einmal überlackiert wird und dann mit jeder noch so tollen Werbung für Druckerpatronenauffüllung, Fastfoodangeboten oder ähnlichen vollkommen zusammenhangslosen und v.a. historisch unvereinbarer Werbung daherkommt, die Pflege der Fahrzeuge sichtbar vernachlässig wird und sich die Freunde dann auch noch über zahlreiche Verkehrsvorschriften hinwegsetzen, dann frage ich mich wirklich, ob die Privilegierung gerechtfertigt ist. Da steht keine Kostendeckungsabsicht, sondern reines Gewinnkalkül dahinter. Und genau dieser "Missstand" nimmt zu. :cry:

Noch ärgerlicher wird es zudem, wenn man weiß, dass es Fahrzeuge gibt, die noch im Originalzustand sind, absolute Raritäten darstellen, aber die H-Zulassung verwehrt wird, weil das entsprechende Fahrzeug zwar über 30 Jahre alt ist, die Erstzulassung jedoch erst 10 Jahre später erfolgte. Warum muss so etwas in der Tiefgarage verrotten, während legal mit eher grenzwertigen Fahrzeugen richtig Geld verdient werden darf?

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Ebenso habe ich überhaupt nichts gegen schöne Oldtimer als Werbe- und Repräsentationsfahrzeuge.

Wenn das aber darin endet, dass eigentlich jeder x-beliebige Bus kurzerhand noch einmal überlackiert wird und dann mit jeder noch so tollen Werbung für Druckerpatronenauffüllung, Fastfoodangeboten oder ähnlichen vollkommen zusammenhangslosen und v.a. historisch unvereinbarer Werbung daherkommt, die Pflege der Fahrzeuge sichtbar vernachlässig wird und sich die Freunde dann auch noch über zahlreiche Verkehrsvorschriften hinwegsetzen, dann frage ich mich wirklich, ob die Privilegierung gerechtfertigt ist. Da steht keine Kostendeckungsabsicht, sondern reines Gewinnkalkül dahinter. Und genau dieser "Missstand" nimmt zu. :cry:

...und genau deshalb bin ich für eine Verschärfung der H-Kennzeichen-Kriterien.

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Das 07er Kennzeichen war eine gute Idee, dann haben lauter Asoziale es missbraucht, dann hat man die Verwendung so eingeschränkt, das man eigentlich nicht mehr damit rumfahren darf.

Die Missbrauchs-Quote war eigentlich gar nicht so hoch -

ca. 3-6%

- wobei sich vor allem die Bundesländer anno 2003/2004 für das Kennzeichen stark gemacht haben, die viele 07er im Land hatten (z.B. Berlin und Hessen).

Und die Gegnerschaft vor allem die Länder waren, die schon immer Probleme bei der Zulassung gemacht hatten (z.B. Bayern).

Ich denke es war mehr der Zeitaufwand unserer Zulassungsbürokratie die dieser Lösung den gar ausgemacht haben.

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... aber die H-Zulassung verwehrt wird, weil das entsprechende Fahrzeug zwar über 30 Jahre alt ist, die Erstzulassung jedoch erst 10 Jahre später erfolgte. Warum muss so etwas in der Tiefgarage verrotten, ... darf?

Einfach die Zulassungspapiere verlieren.

Die Zulassungsdaten wurden bis vor fünf,sechs Jahren

nach sieben Jahren gelöscht.

Keine Behörde weiß mehr, wann das Fahrzeug zugelassen war.

Dann kommt in die Papiere die Kalenderwoche der Produktion des Fahrzeuges. Wenn alle Papiere verloren sind.

Und es ist ganz offiziell 30 Jahre alt ;)

* natürlich nur, wenn wir von einem länger eingelagerten, abgemeldeten Fahrzeug sprechen *

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Super Beispiel, dafür gibts mindestens gleich viel Gegenbeispiele. Golf I, Käfer, usw. die Autos kosten sogar wenn man sie regulär anmeldet ungefähr 50% von den 191,- Euro des H-Kennzeichens.

Nur mit Einschränkungen richtig: Bei einem Fahrzeug ohne Kat gehts nur mit sehr kleinem Hubraum und Saisonzulassung auf unter 190 Euro Steuern/Jahr.

mecki

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>>>Es können auch jüngere Fahrzeuge erfasst werden, wenn es denn einen sinnvollen Grund gibt.<<<

Woraus leitest DU das ab? Gibt es hierzu eine Quelle?

http://www.adac.de/infotestrat/oldtimer-youngtimer/kauf-zulassung/zulassungsarten/default.aspx

Nach Aussage "meines" TÜV-Menschen gibt es nach wie vor einen sogenannten Raritäten-Status, welcher es einem Gutachter möglich macht,

sehr seltenen Exemplaren auch schon vorher den H-Status zu zu gestehen.

Ähnliches gilt auch bei Versicherungen.

Und sogar beim Zoll gibt es Ausnahmeregelungen für sehr seltene Fahrzeuge.

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Stimmt, liegt aber leider absolut im Ermessen der TÜV-Gutachter. Bei einem Bekannten von mir ist sein Audi 90 20V quattro als Exot durchgegangen und hat ein H-Kennzeichen bekommen (weiß es nicht mehr genau, aber gab nur noch niedrig zweistellige Zulassungszahlen von dem Modell), als er ihn dann verkauft hat, bekam der Nachfolgebesitzer das Kennzeichen von seinem Prüfer nicht mehr anerkannt.

Auf gut deutsch: Wenn der Prüfer keine Ahnung von der Materie hat und auch keine Lust darauf, sich einzuarbeiten, dann wird es nichts.

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