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AronCanario

Wie sieht es mit unserer Zukunft aus?

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AronCanario
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Habe das hier gelesen, sollte das so stimmen, na dann Gute Nacht!

Die britische Bank Lloyds hat ihre Kunden gerade darüber informiert, dass Europa nun das finanzielle Armageddon drohe. Im Klartext: der Totalverlust von Bankguthaben und Lebensversicherungen. Denn es geht nicht mehr nur um Milliarden – es geht jetzt um Billionen.

Tausend Mal haben wir an dieser Stelle darüber berichtet, dass dieses Szenario bevorstehen könnte. Hunderttausend Mal hat man uns deshalb die Verbreitung von »Verschwörungstheorien« vorgeworfen. Selbst die US-Finanzaufsicht warnt aber nun vor dem Crash in Europa. Wir haben das genauso prognostiziert. Viele unserer Leser haben den Wirtschaftsbestseller Europa vor dem Crash gekauft und sich vorbereitet. Wer sich nicht vorbereitet hat, der könnte nun in der Tat wohl bald schon erleben, was es bedeutet, wenn aus einer »Verschwörungstheorie« ein reales Armageddon wird.

Jetzt beginnt das letzte Gefecht. Europa wirft die Notenpresse an und befeuert damit zugleich die Inflation. Wegen der abzusehenden totalen Staatspleite Griechenlands müssen die Euro-Notenbanken mit zusätzlichem Kapital ausgestattet werden, finanziert vom Steuerzahler. Gigantische 400 Milliarden Euro müssen die deutschen Steuerzahler schon jetzt für die Rettungsschirme finanzieren – das ist die Summe der kompletten Hartz-IV-Sätze für das Heer deutscher Sozialhilfeempfänger über einen Zeitraum von acht Jahren. Und mit jedem Tag wird die Summe gewaltiger. Auch die Mainstream-Medien müssen nun erkennen, dass der Supergau wohl keine Verschwörungstheorie ist. Inzwischen empfiehlt ja sogar die FDP den Bürgern, noch schnell ihre Sparguthaben bei den Banken abzuheben.

Jeder weitere Euro für ein bankrottes EU-Land wird sich im Tränengasrauch bei Demonstrationen vor den Parlamenten bankrotter Staaten buchstäblich im Nichts auflösen. Die Bankenpleite ist offenbar nicht mehr aufzuhalten. Man druckt jetzt Geld, um den Crash zeitlich noch ein wenig hinauszuzögern. Schließlich ist es egal, ob man beim Sturz aus dem Fenster ums Leben kommt, weil man aus dem 30. oder dem 50. Stock fällt.

Nach immer häufigeren brutalen Zusammenstößen bereitet die griechische Regierung nun nach Angaben aus der Umgebung des Ministerpräsidenten Papandreou den Einsatz der Armee in Athen vor. EU-Kommissionspräsident Barroso hat auf den Tag genau vor einem Jahr vor der Rückkehr von Kriegen und dem Rückfall Europas in Diktaturen gewarnt. Wir haben das längst vergessen. Oder vielleicht nur verdrängt.

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hatte Mitte Juni 2010 bei einem Treffen mit Gewerkschaftsführern vor apokalyptischen Zuständen in Europa gewarnt. Wenn die durch Rettungsschirme bereitgestellten Finanzmittel für bankrotte EU-Staaten nicht ausreichten (was absehbar sei), werde es schon bald Bürgerkriege und möglicherweise auch Militärputsche in der EU geben. Barroso erklärte vor den damals sichtlich geschockten Gewerkschaftsführern, in Staaten wie Griechenland, Spanien und Portugal werde die Demokratie dann sehr schnell der Vergangenheit angehören. Die Diktatur werde zurückkehren. Es drohe in mehreren bankrotten EU-Staaten ein Militärputsch. Auch die Gefahr von Bürgerkriegen in vielen EU-Staaten werde immer wahrscheinlicher, weil die Kassen leer seien, die Bürger aber ihre gewohnten sozialen Leistungen auch weiterhin einfordern wollten.

Die Ausführungen des EU-Regierungschefs werden weltweit von allen führenden Medien zitiert (etwa von der Londoner Daily Mail), nur nicht in Deutschland. Grund: Die Bundesregierung hatte die führenden deutschen Medienchefs bei mehreren Treffen im Kanzleramt dazu aufgefordert, die wahre

Lage innerhalb der EU aus Gründen der politischen Korrektheit zu beschönigen. Denn erst wenige Tage zuvor hatte die EU-Führung damals intern mitgeteilt, dass in fast allen EU-Staaten die Sozialsysteme vor dem finanziellen Kollaps stehen.

Um Unruhen zu vermeiden, durften deutsche Qualitätsmedien schon lange beispielsweise nicht mehr wahrheitsgemäß darüber berichten, dass Bürger bei Lebensversicherungen demnächst mindestens 15 Prozent weniger Kapital zurückbekommen werden, als sie in diese einbezahlt haben. Deutsche Qualitätsjournalisten mussten lügen und den Bürgern die Wahrheit vorenthalten. Dazu hatte sie die Kanzlerin aufgefordert. Man kann allerdings nicht auf Dauer lügen. Und irgendwann wird abgerechnet.

Die EU-Staaten haben kein Geld mehr, um mit weiteren Bankenrettungs- und Konjunkturpaketen gegen die Rezession anzukämpfen. Ein EU-internes Dokument, das einige wenige Beobachter schon Anfang 2009 in Brüssel einsehen durften, sprach damals schon von 18,1 Billionen Euro (!) an faulen oder unverkäuflichen Wertpapieren und Vermögenswerten (»assets«) bei westlichen Banken. 44 Prozent der Vermögenswerte europäischer Banken waren zu jenem Zeitpunkt »faul«. Zur Finanzierung des Rettungspaketes musste also seit jenem Zeitpunkt immer wieder neues Geld bereitgestellt werden. Auch der britische Daily Telegraph durfte damals das Dokument in Brüssel einsehen, verzichtete aber in späteren Ausgaben auf die Nennung der konkreten Zahlen, zu groß war der Schock für die Öffentlichkeit – die Lage war demnach mehr als desaströs. Dabei hatte der Telegraph offenkundig beim Löschen der Einzelheiten des Brüsseler Geheimpapiers nicht freiwillig gehandelt. In den ersten Ausgaben stand am 11. Februar 2009 noch: »The figures, contained in a secret European Commission paper, are startling. The dodgy financial packages are estimated to total £16.3 trillion in banks across the EU. The impaired assets may amount to an astonishing 44 per cent of EU bank balance sheets. It is a deep ditch the bankers, regulators and their friends in government have dug us into.«

16,3 Billionen Pfund – das sind 18,1 Billionen (!) Euro. Offenkundig hat man damals großen Druck auf den Telegraph ausgeübt, die veröffentlichten Zitate aus dem Geheimpapier mit den konkreten Zahlen ganz schnell wieder zu löschen. Allerdings hat man dabei etwas übersehen: Ganz oben auf der entsprechenden Seite des Daily Telegraph steht im Browserfenster noch immer die ursprüngliche Überschrift des Artikels – »European banks may need 16.3 trillion bail-out, EC document warns«. Klicken Sie auf den Link und schauen Sie ganz oben links auf den oberen Rand Ihres Browsers.

Die Staaten der Europäischen Union haben mit Hilfspaketen und Garantien lange Zeit ihre Volkswirtschaften vor dem endgültigen Kollaps bewahrt – bislang. Nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis viele Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vor dem Hintergrund der gewaltigen Bestände an faulen oder unverkäuflichen Wertpapieren und Vermögenswerten ihren Bürgern mitteilen müssen, dass sie faktisch pleite sind. Der britische Telegraph nennt es britisch vornehm »Estimates of total expected asset write-downs suggest that the budgetary costs – actual and contingent – of asset relief could be very large both in absolute terms and relative to GDP in member states«.

All das hat die frühere Berliner Regierung schon im Februar 2003 – also vor acht Jahren – geahnt. Im Februar 2003 gab es im Kanzleramt ein Spitzengespräch zwischen Bankenvertretern und der Bundesregierung über die wachsende Zahl fauler Kredite und über die künftig zu erwartenden angeschlagenen Banken. Die Idee zur Gründung einer »bad bank« zur Rettung der Finanzwelt hatten damals Bundeskanzler Gerhard Schröder, Bundesfinanzminister Hans Eichel und führende Vertreter der deutschen Kreditwirtschaft angeschnitten. Nochmals – das war vor genau acht Jahren. Nur bekannt werden sollte das auf keinen Fall. Sie glauben das nicht? Das Handelsblatt berichtete darüber. Immer mehr Führungskräfte erwarteten schon 2003 künftige Zusammenbrüche von Banken – das war für informierte Wirtschaftsfachleute schlicht abzusehen, allerdings in kleineren Dimensionen als heute tatsächlich eingetreten. Man blieb damals jedoch untätig. Es gab noch ein weiteres Treffen von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) im Frühjahr 2003 mit Banken-Vertretern. Wieder sprach man hinter geschlossenen Türen über Auffanggesellschaften für faule Bankenkredite. Die damalige Bundesregierung hat die Idee dann wieder verworfen, weil die Bevölkerung nicht die Wahrheit erfahren sollte. Das hätte ja Wählerstimmen gekostet. Man dachte in Berlin, es werde schon nicht so schlimm kommen. Man wusste, dass die Spekulations- und Immobilienblasen an den Finanzmärkten eines Tages platzen würden. Es war eine reine Frage der Zeit. Und dann könnte man sich ja immer noch völlig überrascht zeigen.

Deutsche Qualitätsjournalisten berichten bislang nicht darüber, dass die Bundesregierung vor Jahren schon um die sich abzeichnenden Gefahren der vielen faulen Kredite wusste. Die Untätigkeit der Journalisten hat einen ganz einfachen Grund – vor acht Jahren sorgte die Indiskretion über die faulen Kredite für gewaltigen Ärger und für helle Aufregung im Kanzleramt. Wer heute Informationen aus der Umgebung der Bundesregierung will, der darf es sich mit den dort Herrschenden nicht verderben. Also schauen die Journalisten lieber weg. Denn sonst bekommt man möglicherweise keine vorformulierten Presseerklärungen mehr aus Berlin. Und das wäre für deutsche Qualitätsjournalisten einfach schrecklich. Man bleibt lieber an der Seite jener Politiker, die seichte Waschmittelparolen verbreiten – bis zum Untergang. Und zeigt sich dann völlig überrascht. So ist das eben, wenn aus angeblichen »Verschwörungstheorien« irgendwann die Wahrheit hervorbricht …

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Jonny
Geschrieben (bearbeitet)

Habs mir nicht komplett durch gelesen weil ich mich sonst nur aufrege...wenn sowas passiert, dann geht halt wieder alles den Bach runter wie immer. Das einzige was mich tröstet ist, das ich kein Geld verlieren kann, weil alles in Materiellen Gütern steckt.

(Habs jetzt gelesen, da ich nicht den Einblick habe weiss ich nicht ob es stimmt. Klingt etwas nach Verschwörungstheorien...allerdings bin ich mir sicher, dass eine zweite Finanzkrise kommen wird da keine wirklich tiefgreifenden Regeln getroffen wurden nach allem was ich mitbekommen habe...das Casino läuft weiter)

bearbeitet von jonnychoceur
Markus Berzborn
Geschrieben

Nonstop Nonsens.

Und das hier ist einfach gelogen:

Selbst die US-Finanzaufsicht warnt aber nun vor dem Crash in Europa.

Inzwischen empfiehlt ja sogar die FDP den Bürgern, noch schnell ihre Sparguthaben bei den Banken abzuheben.

Um Unruhen zu vermeiden, durften deutsche Qualitätsmedien schon lange beispielsweise nicht mehr wahrheitsgemäß darüber berichten, dass Bürger bei Lebensversicherungen demnächst mindestens 15 Prozent weniger Kapital zurückbekommen werden, als sie in diese einbezahlt haben. Deutsche Qualitätsjournalisten mussten lügen und den Bürgern die Wahrheit vorenthalten. Dazu hatte sie die Kanzlerin aufgefordert.

Daran erkennt man schon den Grad an Seriosität des Schreibers.

Der wie üblich wahrscheinlich nur irgendwelche Bücher und Kurse (oder Gold und ähnliches) verkaufen will.

Gruß,

Markus

Markus Berzborn
Geschrieben

Habe jetzt mal gegoogelt: Der Artikel stammt von Udo Ulfkotte. Und ist beim Kopp-Verlag erschienen.

Damit ist alles gesagt.

Gruß,

Markus

janimaxx
Geschrieben

Ganz wichtig ist, das man sich nicht immer nur den Nachrichten aus den Mainstream-Medien bedient. Ansonsten soll und muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Übrigens habe ich vor nicht einmal 12 Monaten genauso wie Markus gedacht, bis ich mich dann mal näher damit befasst habe. Das der Euro crasht, ist mittlerweile so sicher wie das Amen in der Kirche :D:D:D die Frage ist nur, ob er es vor oder nach dem Dollar macht 8)

Nachdem mich meine Gier beim Wetten auf den Dax zurück zur Realität gebracht hat, fließt sämtliches Barvermögen von mir in Edelmetall - man kann ja nie wissen :D:D:D

JoeFerrari
Geschrieben

Wie sagte schon J. M. Keynes... "In the long run we are all dead"...

Markus Berzborn
Geschrieben
Ganz wichtig ist, das man sich nicht immer nur den Nachrichten aus den Mainstream-Medien bedient. Ansonsten soll und muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Das stimmt schon.

Aber Nachrichten von Rechtsradikalen und Lügnern sollte man vielleicht dann trotzdem nur rezipieren, wenn man zuviel Langeweile hat.

Oder wenn man selber zu ihnen gehört.

Gruß,

Markus

JoeFerrari
Geschrieben

Da brauchts keine Qualitätsjournalisten dazu, nur etwas gesunder Menschenverstand, aber solange alle glauben "et hätt noch immer joot jejange" gehts auch gut, bis der Krug bricht und alle nur noch raus, raus, raus aus dem Markt wollen.

Egal ob Tulpenzwiebel, alte Meister, Aktien, Edelmetalle oder was auch immer. Solange immer noch ein Dummer aufsteht, um es Dir zum höheren Preis abzukaufen gehts nach oben. Und irgendwann sind alle aufgestanden, kurz davor wars Zeit sich schlafen zu legen.

Markus Berzborn
Geschrieben

Wer gesunden Menschenverstand hat, kauft sicher keine Bücher vom Kopp-Verlag oder geht zu Kursen von irgendwelchen Crash-Propheten.

Die wollen auch nur euer Bestes: das Geld. Und Euro nehmen sie durchaus an, obwohl der crasht.

Wirklich putzig, wie naiv manchmal selbst vermeintlich erwachsene Leute sein können.

Gruß,

Markus

Nugmen
Geschrieben

naja aber irgendwas ist wieder im Busch, oder besser gesagt ein Gewitter zieht am Euro Himmel auf. Ich merke das immer an den Leasing /Finanzierungsanfragen, was vor 4 Monaten noch genehmigt worden wäre, wird derzeit abgelehnt.

Wir haben auch einige Banker im Golfclub. Eigentlich sehr bodenständige Leute, auch die raten derweilen zu grosser Vorsicht, man soll sich in besonderem Masse überlegen wo man investiert. Auf meine Frage, ob sie der Meinung sind, dass der Euro massiv an Wert verliert, nickten sie :(

So ganz wohl ist mir nicht, wenn ich den Blick in die Zukunft richte 8)

Markus Berzborn
Geschrieben

Es wäre vor allem für die Exportwirtschaft prinzipiell nicht schlecht, wenn der Euro an Wert verlieren würde. Ursprünglich war ja eigentlich ungefähr ein Euro-Dollar-Verhältnis 1:1 vorgesehen.

Davon abgesehen haben wir in Europa keine Währungskrise. Wir haben eine Schuldenkrise. Das ist nicht unbedingt das gleiche.

Gruß,

Markus

Nugmen
Geschrieben

damit hast du natürlich recht Markus :-))!

Was wäre eigentlich wenn wir diese Schuldenländer wie Griechenland, Portugal, Irland usw aus der Euroregion ausschliessen würden? Also diese Länder wieder zu ihrer alten Währung zurückkehren würden?

Felix
Geschrieben

Markus, ich teile deine Meinung, denn gegenüber anderen Währungen und Volkswirtschaften stehen wir (mit dem Euro) immer noch sehr gut da.

Wenn ich meinen VWL-Professoren an der Uni glauben darf, haben die USA generell und speziell mit Kalifornien ein viel größeres und ernsthafteres Problem als wir "Euro-Land" mit den Griechen. Auch nicht viel besser ist die Lage im ach so unabhängigen Empire... England. Irgendwo dazwischen müsste sich auch Japan einfinden, welches schon vor den großen Naturkatastrophen extrem überschuldet war, aber in ganz anderen Größenordnungen als z.b. Griechenland oder Portugal.

Worauf ich hinaus will, es ist keine Euro-Kriese! Im Gegenteil, ich würde aktuell und in Zukunft meine Nationalität oder Währung mit keinem Land der Erde tauschen wollen. Ihr? Gegen was?

Auch wenn ich als 1982 geborener meine, wir steuern auf eine ungewisse Zeit zu, entgegnen mir Eltern und Großeltern das es noch nie so eine sichere und friedliche Zeit gegeben hätte.

Grüße, Felix

Markus Berzborn
Geschrieben
Also diese Länder wieder zu ihrer alten Währung zurückkehren würden?

Das wäre ein ziemlicher logistischer Aufwand.

Die Frage ist, ob sich das unter dem Strich lohnt bzw. was teurer kommt.

Aber vielleicht kommt es ja wirklich so weit, mal sehen.

Natürlich müssen wir uns in Deutschland auch an die eigene Nase fassen, wir haben ja auch jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt. Es geht halt weder im Kleinen noch im Großen einfach nicht, dass man dauerhaft mehr ausgibt als einnimmt. Und man kann Leute auch nicht mehr mit 60 in Rente gehen lassen, wenn sie irgendwann mal alle 85 Jahre alt werden oder das bisherige Sozialleistungsniveau halten, wenn die Bevölkerungspyramide auf dem Kopf steht.

Aber in Deutschland steht den Staatsschulden zumindest ein gigantisches Vermögen der Privathaushalte gegenüber (das noch nie so hoch war wie heute).

Gruß,

Markus

Gast
Geschrieben

Nachdem mich meine Gier beim Wetten auf den Dax zurück zur Realität gebracht hat, fließt sämtliches Barvermögen von mir in Edelmetall - man kann ja nie wissen :D:D:D

Dann hoffe ich hast du dein Edelmetall auch physisch in der Hand. Alles andere nützt dir bei der Flucht oder dem Tausch gegen Milch und Kartoffeln nämlich auch nichts.

Sehr interessant finde ich übrigens die Theorie von Chimerica und Eurafrica. Zwei große, verflochtene Wirtschaftsmächte auf dieser Erde in Zukunft. Europa wird sich nicht von Afrika trennen (man schaue sich nur an was momentan in Südeuropa so an Flüchtlingen ankommt, sowohl politische als auch wirtschaftliche Flüchtlinge, die bisher von nordafrikanischen Diktatoren zurückgehalten wurden) und dann die Verflechtung der USA und China. Einerseits Absatzmarkt andererseits Geldgeber und Hautpschuldner.

Markus Berzborn
Geschrieben

Genau, sowieso sollte eigentlich jeder seine eigene Kuh und sein eigenes Spinnrad haben.

Die Ideen von Gandhi waren gar nicht so dumm. :)

Gruß,

Markus

Felix
Geschrieben
...Sehr interessant finde ich übrigens die Theorie von Chimerica und Eurafrica. Zwei große, verflochtene Wirtschaftsmächte auf dieser Erde in Zukunft.../QUOTE]

Einspruch! Die haben ja alle kein echtes Geld, bzw. Vermögen. Wer wirklich die guten Grundstücke und Eigentum besitzt sind ganz andere Institutionen, aber die haben schon ein seit 2000 Jahren ihr Netzwerk.

Hier im Ort gibt es eine kleine unscheinbare Bank, welche mit 80 Mitarbeitern eine Bilanz-Summe von 3.6 Milliarden Euro durch die Gegend schiebt. Das wirft doch bestimmt ein paar Zinsen ab? http://de.wikipedia.org/wiki/Bank_f%C3%BCr_Kirche_und_Caritas

Was haben die Kirchen-Banken im eurem Ort denn auf der hohen Kante?

Markus Berzborn
Geschrieben

Ich verstehe die Bemerkung mit der Bank nicht.

Was ist an dieser Bank auszusetzen?

Gruß,

Markus

Felix
Geschrieben
Ich verstehe die Bemerkung mit der Bank nicht.

Was ist an dieser Bank auszusetzen?

Gruß,

Markus

Wir haben hier nicht so viel Geld. Sparkasse und Volksbank kommen zusammen evtl. nur auf die hälfte!

brobox
Geschrieben
damit hast du natürlich recht Markus :-))!

Was wäre eigentlich wenn wir diese Schuldenländer wie Griechenland, Portugal, Irland usw aus der Euroregion ausschliessen würden? Also diese Länder wieder zu ihrer alten Währung zurückkehren würden?

Das Problem hast du ja selbst beschrieben. Dein erster Satz besagt, was wir tun sollten, der zweite, dass es nur geht, wenn Griechenland es freiwillig macht. Griechenland zur Rückkehr zur Drachme zu zwingen wird schwer bis unmöglich.

race850i
Geschrieben
Das Problem hast du ja selbst beschrieben. Dein erster Satz besagt, was wir tun sollten, der zweite, dass es nur geht, wenn Griechenland es freiwillig macht. Griechenland zur Rückkehr zur Drachme zu zwingen wird schwer bis unmöglich.

Erstens Deutschland ist kein Hausmeister das einfach Raus schmeißt!

Ist Europäische Union das Wort sagt Alles, also ist eine Gemeinsame Entscheidung wer raus geht und wer nicht!

Wenn mehrere Länder von die EU raus fliegen sollten,Deuschland wurde in weniger Monaten Pleite gehen und dabei auch noch die USA.

Die Reiche Länder helfen nicht aus Liebe zu Portugal,Griechenland usw sondern weil das Finanzsystem so Komplex ist das sie dieser Länder brauchen.

Wenn Griechenland zu Drachme gehen wurde der Finanzwelt wurde eine Fukusima erleben!!!

Wo ich das Problem sehe ist nicht an die Schulden(man kann viel arbeiten und früh oder Später seiner Schulden bezahlen) ist an die Spekulanten ! Sie haben Alles in die Welt zestört!

Jonny
Geschrieben

Bei den Spekulanten stimme ich dir zu und ich bitte um Belehrung, ob es einen vernünftigen Grund gibt diese ganzen extrem-Spekulationen zu verbieten. Gleiches wie bei Spekulationen auf Nahrung, Rohstoffe die Wirtschaftswichtig sind etc...

Dieser Weltfremde Markt der da entsteht schadet der wirklich arbeitenden Bevölkerung und die Pfuscher die damit Milliarden/Billionen riskieren und in de Sand gesetzt haben werden nicht belangt.

Warum gibt es keine internationale Steuern auf diese Geschäfte...

Irgendwann kommt dann wieder der Unmut der breiten Massen wenn es ein paar zu weit getrieben haben und dieser Unmut hat sich in der Geschichte immer in Gewalt niedergeschlagen. Man kann Menschen lange verarschen, irgendwann kommt dann der Punkt an dem es reicht. Warum das jedes mal aufs neue probiert werden muss, weiss ich auch nicht.

Ich bin für eine relativ freie Wirtschaft, das eine komplett freie Wirtschaft nicht funktioniert, hat man vor nicht all zu langer Zeit gesehen und knabbert bis heute an den Folgen. Und wieviele Nadelstreifenträger sitzen im Bau nach der schlimmsten Wirtschaftskrise nach dem zweiten Weltkrieg die durch diese Herren verursacht wurde (natürlich liegt es auch an der Gier der einzelnen...die sich danach beschweren wenn ihre 25% Rendite nicht geklappt haben, dafür aber Haus & Hof weg ist...)

Markus Berzborn
Geschrieben

Warum gibt es keine internationale Steuern auf diese Geschäfte...

Die Gewinne aus diesen Geschäften werden selbstverständlich besteuert. Das sind ja normale Kapitalertäge.

Du meinst sicher so etwas wie die aktuell in der Diskussion befindliche Transaktionssteuer. Die natürlich auch ihre Vor- und Nachteile hat.

Gruß,

Markus

brobox
Geschrieben

Diese Transaktionssteuer taucht immer nur kurz nach einem Crash auf und verschwindet dann wieder ganz stikum aus der Diskussion. Der Hinweis auf einen Wettbewerbsvorteil für Handelsplätze ohne eine solche Steuer zieht immer. Die grossen Player wollen sie einfach nicht. Es werden ja Millarden verschoben, damit vielleicht eine Millionen Gewinn übrig bleibt. Da würde eine solche Steuer ganz schön stören, auch wenn sie nur ein Promille vom Umsatz beträgt. Die Allgemeinheit stört jedoch noch viel mehr, dass einige wenige exorbitante Vermögen anhäufen und das Risiko auf alle umgelegt wird.

michi0536
Geschrieben

Eine Euro-Krise bietet für uns Autoenthusiasten doch geradezu wunderbare und erregende Möglichkeiten:

Wer sich auch nur ein klitzekleines bisschen für Sammlerautomobile interessiert kann in einer Währungskrise ganz einfach folgenden "Milchmädchenrechnungsdeal" machen:

Man kaufe ein seltenes Sammlerfahrzeug, beispielsweise einen Ferrari 500 TR für 3,0 Mio.

Der Kaufpreis wird 100% finanziert, der Testarossa dient der Bank als Sicherheit. Dann kommt die Krise und die Inflation, der Euro ist nur noch die Hälfte Wert. Somit hat man bezogen auf die Kaufkraft nur noch 1,5 Mio Schulden und man kann gutes Geld (Sachwerte) mit deutlich schlechter werdendem Geld zurückzahlen. Gleichzeitig steigt der Oldtimer als nur begrenzt verfügbarer Sachwert auf 4,5 Mio, macht ein Delta von 3,0 Mio, nur durch Ausnutzen der Währungskrise....

Wer mit hübschen Autos gar nichts anfangen kann, macht diesen Deal mit Immobilien, was zumindest den Vorteil hat, dass man sich von einer (Rendite)immobilie viel leichter wieder trennen kann als von einem Testarossa. Der Abschied von so einem Stück gelingt sicher nur vollkommen gefühlskalten Menschen.

Also her mit der Krise....

michi

post scriptum:

Werte Kommentatoren, da meine letzten drei Beiträge der Zensur zum Opfer fielen, bitte ich untertänigst mir in Zukunft die Streichung meiner Beiträge kurz zu begründen, damit ich meinen Schreibstil Eurem Geschmack entsprechend anpassen kann.

Vielen Dank für Eure Mühe.

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