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[VLN] Saison 2011

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double-p
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Hilft nix, der Thread muss her O:-)

Es gibt schon vor der Motorshow die Termine fuer 2011:

26.03.2011 - Einstellfahrt

02.04.2011 - 1. Lauf

30.04.2011 - 2. Lauf

14.05.2011 - 3. Lauf

28.05.2011 - 4. Lauf

11.06.2011 - 5. Lauf

(24h Rennen: 23-26.06.)

30.07.2011 - 6. Lauf

10.09.2011 - 7. Lauf

24.09.2011 - 8. Lauf

15.10.2011 - 9. Lauf

29.10.2011 - 10. Lauf

10.12.2011 - Siegerehrung

http://www.vln.de/newsausgabe.de.php?id=2440

Es wird noch geruechtet, welcher davon ein 6h Lauf wird - 3. oder 4. Lauf.

Ausserdem koennte der 7. Lauf ein 12h Rennen werden.

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double-p
Geschrieben

Im Rahmen des Eifelrennens werden wir am 9./10. September das 12h-ADAC Ruhr-Pokal-Rennen durchführen.

:-))!

double-p
Geschrieben

Lucas Luhr bei Manthey

Sein Partner wird Arno Klasen sein, dazu kommen je nach Verfügbarkeit Timo Bernhard, Romain Dumas oder Marc Lieb. Die drei Porsche-Werksfahrer werden mit Luhr auch die 24 Stunden am Nürburgring am 25./26. Juni in Angriff nehmen.

Luhr wird damit Nachfolger von Manthey-Stammpilot Marcel Tiemann, der nach seinem schweren Unfall bei den GT Open weiter gesundheitliche Fortschritte macht, an Renneinsätze ist aber noch nicht zu denken.

http://www.speedweek.de/art_17182.html

double-p
Geschrieben

Noch zwei mehr AMG SLS GT3

http://www.ring1.de/news/single-news/article/2011/01/26/rowe-racing-startet-mit-zwei-sls-amg-gt3/

Als Fahrer konnten neben Alexander Roloff und Marco Schelp (beide Berlin) - den Stammfahrern aus der 2010er Saison – auch der Ex-DTM-Pilot (Audi / Opel) und Sieger beim 24 H Rennen in Daytona, Hubert Haupt, sowie Klaus Rader (beide München) verpflichtet werden. Mit weiteren erfahrenen Langstreckenprofis laufen derzeit noch Gespräche.

double-p
Geschrieben

Et geit loooos! - Morgen O:-)

Insgesamt sechs SLS GT3 :-o aber auch sonst echte Schaetzchen wieder mit dabei.

Lexus LFA, die G50 Ginettas, natuerlich der P4/5 und auch ein Porsche dp 935 :D

Morgen ab 8:30 gibt's bei mir wieder Liveticker unter:

http://www.sportwarte-nuerburgring.de/liveticker/

double-p
Geschrieben

207424_1650540512093_1494396910_31339414_7164990_n.jpg

aaaaaah :D

double-p
Geschrieben

Zieleinlauf Gesamtwertung:

Mueller Farfus Alzen - BMW M3 GT - E1XP

Priaulx Mueller Werner - BMW M3 GT - E1XP

Heyer Jaeger Seyffarth Bleekermolen - AMG SLS GT3 - SP9

Horn Bert - AMG SLS GT3 - SP9

Schmitz Kentenich Basseng - Porsche 911 GT3 R - SP9

Menzel Stursberg - Porsche 911 GT3 R - SP9

Lebed Schall Plesse - AMG SLS GT3 - SP9

Haase Simonsen Bronzel - Audi R8 LMS - SP9

Weiss Kainz Jacobs - Porsche 911 GT3 - SP7

Illbruck Lauck - Porsche 911 GT3 R - SP9

double-p
Geschrieben

Fuer alle, die das leider nicht vor Ort geniessen konnten - ein bischen Impressionen und Onboard:

M-LP-y1K8dI

Saphir
Geschrieben

Da hab ich noch was nettes für Dich:

1. & 2. Runde vom unfassbar schnellen Lauck GT3... :-))!

double-p
Geschrieben

Sehr geil mit Aussenansicht reingeschnitten :-))!

Erator
Geschrieben

ja - Manu ist schon ne coole Socke ...

Da hab ich noch was nettes für Dich:

1. & 2. Runde vom unfassbar schnellen Lauck GT3... :-))!

Saphir
Geschrieben

Ich kannte Ihn vorher gar nicht...wo ist er denn die letzten Jahre gefahren???

double-p
Geschrieben

2007 Supercopa, dann GT-Masters und seit 2009 regelmaessig VLN

snatsch
Geschrieben

Hat jemand vielleicht Kontakte zu "kleineren" Teams die Mitfahrten während der Trainingsläufe anbieten?

Über Tips wäre ich sehr dankbar!

double-p
Geschrieben

Im Prinzip ja (also bei den Einstellfahrten am Freitag). Wobei gerade die kleinen sich teilweise

aus den Taxifahrten verabschiedet haben, da die Anmelde-Gebuehren fuer Mitfahrten deutlich

nach oben gegangen sind.

Suchst Du was bestimmtes (Auto/Team)?

double-p
Geschrieben (bearbeitet)

Samstag ist wieder soweit :-))!

Farnbacher bringt den F458 nun "endlich", der Heinrich BMW M1 ist wieder dabei.

Kult-Gruppe Livestrip-Racing.

Rowe tauscht einen 911 gegen einen SLS - damit nun acht GT3-"Taxis" im Feld

Die Stuck Family bringt den GT-Lambo in die VLN und Manthey mottet den 911-Hybrid aus.

LFA dieses mal nicht, dafuer ein BMW 840i :-o und einen V12 Vantage.

(... und der Manta :D )

Noch ein Bericht zu dem 840: http://www.ring1.de/news/single-news/article/2011/03/17/der-weg-in-das-museum-wird-sich-verzoegern/

bearbeitet von double-p
snatsch
Geschrieben

Es wird echt Zeit das ich auch mal wieder zur VLN fahre. Die Autos werden ja immer interessanter :-) Ich hoffe das ich im kommenden Monat am Ring bin.

Was die Mitfahrt angeht wäre der Manta tatsächlich im idealsten :-))!

Aber wie schon als PN geschrieben kann es ruhig ein kleines Team sein. Ein SLS , GT3 usw sprengt den Rahmen recht deutlich und als Geschenk kommt auch ein schneller Kompakter oder ein Mittelklassewagen sicher gut an.

double-p
Geschrieben

Am Samstag duerfte es wohl "Eifelwetter" geben ..

Soweit ich weiss, gibt es beim Kissling-Manta keine Taxifahrten - aber ich denke, fuer einen GT3 hab ich schonmal ein vertretbares Angebot gefunden O:-)

snatsch
Geschrieben

Das Geschenk geht an einen langjährige Opelfan....daher wäre der Manta schon passend :wink:

Das Angebot für den GT3 ist sehr fair :-))!

Vielleicht sollte ich das mal auf meinen eigenen Wunschzettel setzen 8)

double-p
Geschrieben

Peter Kox wird durch Frank Kechele ersetzt - auf dem Stuck-Lambo.

Wobei mir auffaellt, dass das eigentlich nicht das gleiche Fahrzeug wie bei den GT Masters sein kann?

Wird zumindest als LP560 gefuehrt und nicht als LP600+ :???:

double-p
Geschrieben
index.php?view=image&format=raw&type=img&id=3214&option=com_joomgallery&Itemid=92
double-p
Geschrieben

Polezeit: 8:13,730.

Grid: #7 #25 #19 #28 #2 #8 #14 #11 #56 #48.

double-p
Geschrieben

Ziel:

#7 Mamerow Hahne - AMG SLS GT3 - SP9

#11 Bernhard Luhr Dumas - Porsche 911 GT3 R - SP9

#43 Adorf Mueller Werner - BMW M3 GT - E1XP

#19 Arnold Brueck Frankenhout - AMG SLS GT3 - SP9

#42 Mueller Farfus Lamy - BMW M3 GT - E1XP

#28 Faessler Basseng Stippler - Audi R8 LMS - SP9

#48 Weiss Kainz Jacobs - Porsche 911 GT3 - SP7

#25 Abt Ludwig Mies - Audi R8 LMS - SP9

#10 Krumbach Gindorf Wlazik - Porsche 911 GT3 R - SP9

#27 Faessler Winkelhock Bronzel Haase - Audi R8 LMS - SP9

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    • jo.e
      Das ist schon ziemlich beeindruckend. Vor allem wenn man bedenkt das der GT2 RS auf den Cup 2 R unterwegs war und der Pista auf den normalen Semis oder?
       
       
    • S.Schnuse
      Es gibt Dinge, die kann man verdrängen, aber nicht vergessen. So könnte man mein Verhältnis zur Nordschleife beschreiben, deren Anziehungskraft ich in den letzten 3 Jahren mit Abstinenz begegnet bin. Nun war es also an der Zeit, die alte Bekannte mal wieder zu treffen. Freitagmittag ging es über eine mit Baustellen, Regenschauern und Unfällen übersäte A3 von Passau nach Nürburg. Für das obligatorische Abendessen in der Pistenklause war ein Tisch zu 20.15 Uhr reserviert, der übrigens auf die Minute genau von meinen zwei Mitfahrern und mir besetzt wurde.
       
      Ohne große Umwege ging es dann ab in unsere Pension, schließlich gehört ein gesunder Schlaf zu den wichtigsten Grundausstattungen eines richtigen Rennfahrers. Unweit der Nürburg befindet sich die kleine Privatpension von Hedwig Merten, die im beachtlichen Alter von 80 Jahren noch immer allein ihre Gäste versorgt. Bereits als Kind in das Gewerbe hineingewachsen, hat sie Zeit ihres Lebens Gäste am Nürburgring beherbergt, und dementsprechend groß war ihr Schatz an Anekdoten und Erzählungen, die sich rund um die Geschichte der Rennstrecke ranken. Nach Kriegsende 1947, beim Eröffnungsrennen, war es für die aus den Städten kommenden Ringtouristen noch eine Besonderheit, an den Imbissbuden Kartoffelsalat essen zu können, wofür Frau Merten nächtelang Kartoffeln pellen musste. Ein bemerkenswerter Kontrast zum heutigen gastronomischen Überflussangebot. Aber sie sieht es ganz trocken und realistisch wenn sie sagt "wenn wir den Ring nicht hätten, dann wären wir hier ganz arm dran". Ob auch mal berühmte Rennfahrer bei ihr übernachteten, wusste sie mit ja zu beantworten, "da war einer im Zimmer 1, der ist jedoch schon lange tot (verunglückt), aber sein Sohn fährt noch immer Rennen". Der Name war ihr leider grad entfallen, nur dass es ein Deutscher war wusste sie noch.
       
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      Nach dem ausschweifenden Blick in die Vergangenheit und einem ausgiebigen Frühstück, sollte sich der Rest des Tages nur noch mit Motorsport beschäftigen, und der hieß erstmal Rundstrecken Challenge Nürburgring, kurz RCN. Dieses Breitensportprogramm beanspruchte die Nordschleife bis 13.30 Uhr für sich, wobei die Strecke anscheinend so strapaziert wurde, dass sich die Touristenfahrer noch bis nach 14 Uhr gedulden mussten.


      Während der Wartezeit bis zur Öffnung der Strecke, parkte ein weißer Wiesmann an der Zufahrt zur Nordschleife, dessen Fahrer den Motorsportfans kein unbekannter sein dürfte: Jörg van Ommen.

      Selbiger ist hier im Forum unter dem Synonym JvO angemeldet, und so kamen wir ins Gespräch. Da steht mir also der Jörg van Ommen gegenüber, der mich in meiner Jugend zusammen mit Kurt Thiim, Klaus Ludwig, Roland Asch und Ellen Lohr jedes Jahr (bis 1995) an die AVUS gelockt hatte, um die DTM zu sehen.
      Eine Erfahrung die ich in all den Jahren bei carpassion gemacht habe, ist dass die Begeisterung für Autos und Motorsport die unterschiedlichsten Menschen aus allen Altersgruppen und Schichten auf eine Verständnisebene bringt, die auf Anhieb einen lockeren Umgang miteinander ermöglicht. So war JvO dort also nicht als zweifacher DTM Vizemeister und Rennstallbesitzer aufgetreten, sondern war gesprächig und interessiert, kurzum ein sympathischer Typ ohne Allüren. Nach allerlei Benzingesprächen, wo er auch von seiner heutigen Tätigkeit als Instruktor für Fahrerlehrgänge erzählte, tönte es aus dem Lautsprecher "Achtung Achtung, die Nordschleife ist ab sofort für Touristenfahrten geöffnet". Aufgrund der schlechten Wetterprognose hatte sein "Fahrschüler" kurzfristig den Nachmittagstermin für ein Training abgesagt, was zur Folge hatte, dass JvO den Nachmittag nun komplett frei hatte. Welch ein Glück, denn es dauerte nicht lange, und wir befanden uns hinter dem Steuer meines Autos auf der Nordschleife.
      Vom Beifahrersitz aus gab JvO nun Instruktionen, wobei man hier sagen muss, dass ich erstmal einige Probleme hatte, seine Ansagen gleich in die Tat umzusetzen. Die letzte Runde lag doch ein paar Jährchen zurück.
      In der zweiten Runde wechselten wir die Sitzplätze, so dass ich mich nun voll und ganz auf die Erläuterungen zu den einzelnen Streckenabschnitten konzentrieren konnte. Leider zog sich nun der Himmel zu, und Petrus änderte die Rennstrategie erheblich. Auch hier bot sich die Gelegenheit, aus der Not eine Tugend zu machen, und JvO erklärte gleich mal, wie man eine Regenlinie fährt. Wer die Aktion in Full-HD sehen möchte:
      kAXPgYIPGdY
      Die nächsten zwei Runden sind wir dann trotz Regen ganz stumpf weiter gefahren, das heißt, ich durfte wieder hinters Steuer. Wir hatten nicht mehr damit gerechnet, dass es wieder trocken wird, weshalb wir die leere Strecke genutzt haben um Theorie zu pauken, praktisch schnell fahren ging ja leider nicht.

      Das war nicht mein erstes Instruktorentraining, denn in Spa Francorchamp saß schon mal Kurt Thiim dort, wo JvO nun saß. Das Instruktorentraining damals hatte mir schon viel gebracht und so bin ich schlussendlich doch positiv überrascht, dass ich hier noch etliche andere Grundlagen gelernt hab. Das war natürlich nicht nur die Regenlinie, sondern z.B. auch wie man in den Kurven Ruhe ins Auto bringt, wie man aus zwei hintereinander liegenden Kurven eine macht, die schnellste Linie am Adenauer Forst, wie man in das Karussell richtig rein und auch wieder hinausfährt, wo der Blickhorizont beim Rennfahren liegen sollte, welche Rolle der Kammsche Kreis spielt und warum man im Regen die Curbs tunlichst meiden sollte, um nur ein paar "lessons learned" zu nennen.

      Tja, nun sind wir vier Runden gefahren und obwohl JvO seinen Samstag auch hätte anders verbringen können, hat er sich noch die Zeit genommen, ausgiebig Anekdoten aus der alten DTM zu erzählen. Wusstet Ihr, dass JvO bei der Kartweltmeisterschaft gegen Leute wie Ayrton Senna und Stefan Bellof angetreten ist, und das teilweise auch mit Erfolg? Der Exkurs in die Historie des JvO war wie Balsam für die Motorsportseele. Die Zeit verging also wie im Flug, es war mittlerweile 18 Uhr durch, und so trennten sich unsere Wege nach diesem wunderschönen Samstagnachmittag, der mir wahrscheinlich für immer im Gedächtnis bleiben wird.

      DANKE JÖRG!
      Wie klein die CP-Welt ist, zeigte sich, als ich mit meinen zwei Freunden Johannes und Sebastian noch mal zur Zufahrt bin, um noch eine Runde Ringtaxi zu spielen. Da waren bekannte User wie quado mit Tina, jokker, R-U-F war wohl grad tanken, und den Bruder vom ZFreak hatte ich auch noch getroffen.

      Die Heimfahrt war übrigens eine Wohltat, Samstagnacht, eine staufreie und leere A3, ein glücklicher M3 und 3 Nordschleifenfreunde darin, die den Tag noch mal ausgewertet haben. Das Leben kann schon schön sein.

    • planktom
      mbm ist die wichtigste zeit immernoch BTG an der sich jeder persönlich messen kann...
    • FutureBreeze
      Höre auf die Engel!
      oder
      Ein spontaner Tag auf der Nordschleife

      Relativ spontan machte ich mich am Sonntag Abend auf den kurzen Weg nach Nürburg, um einige der Leute wieder zu treffen, mit denen ich Anfang September das Vergnügen hatte, ein unvergessliches Wochenende im Allgäu zu verleben.
      Normalerweise brauche ich für die Strecke knapp unter einer Stunde, an diesem Tag war daran aber nicht zu denken! Irgendwie schien alles auf dem Weg in die Eifel zu sein, sodass ich meinem kleinen “Brenner“ nicht wirklich die Sporen geben konnte.
      Meine Stimmung wurde schlagartig besser, als ich um 17 Uhr am Hotel ankam. Ein kleiner Teil der süddeutschen Abordnung war bereits eingetroffen.
      Meine Augen fielen auf:
      CGT, Erator, Imperator, Speedster, Renault Spider, 911 Turbo, 911 Carrera, Boxster…
      …und natürlich Tinas sagenumwobenes neues Spielzeug, den stärksten Mini Deutschlands ohne Dach! Ein Traum in Azur Mint – ähh ich meine natürlich Cool Blue ;-)
      Bisher wusste ich bloß, dass der Wagen Tina und ihren Nachbarn schlaflose Nächte bereitet, da sie schlafwandlerisch mitten in der Nacht zum Mini schleicht, um das „leise“ Pfeifen des Axial-Motorsportkompressors zu hören.
      Dass dieses Pfeifen natürlich von einem infernalen Bollern der Edelstahlabgasanlage begleitet wird, welches halb München weckt, nimmt man mit einem leichten Schmunzeln hin.
      Nun durfte ich diese “Rakete“ live, in Farbe und Stereo erleben!
      Die Jungs von RMS-Tuning in Österreich haben ganze Arbeit geleistet!
      Größere Bremsen passen nicht in die Räder! Größere Räder passen nicht in die Radhäuser!
      Man sieht dem Wagen an, dass er verdammt schnell ist!
      Also schnell parken und „Hallo“ sagen!
      Woher kommt denn dieses Strahlen in den Gesichtern? Alle wirkten so fröhlich, aber doch irgendwie erschöpft. Ich war leicht irritiert, bis Michael mich aufklärte warum die Fahrzeuge alle samt etwas schmutzig waren. Alle hatten bereits einen ganzen Tag Fahrsicherheitstraining im Hunsrück hinter sich. So sieht also ein Siegerlächeln nach einem Tag im Grenzbereich und darüber hinaus aus! Welch eine Augenweide! All diese Sportwagen, belegt mit diesem goldenen Bremsstaub, der nur bei vollem Bremseneinsatz entsteht.

      Kaum angekommen ging es schon wieder los – als Beifahrer im Mini ging es, natürlich offen, zum Pflanzgarten, um noch ein wenig bei den Touristenfahrten zuzusehen. Wir stellten den Mini direkt neben einem CGT ab – insgesamt standen 3 CGT auf diesem Parklatz – welch inflationäres Auftreten dieser prachtvollen Schöpfungen Zuffenhausener Automobilkunst!
      Gehören die CGT’s etwa auch zu unserer Gruppe? Natürlich!
      Zuschauen ist ja schön und gut, aber Fahren ist viel besser. Die Eifel ruft!
      Endlich den Mini mal ein wenig unter Feuer erleben. Der Mini hält was er von außen verspricht! Die Straßenlage ist natürlich hart, aber nicht zu hart – auf den etwas welligen Strassen rund um den Nürburgring fühlte sich der Wagen auf Anhieb in seinem Element – Tina steuerte den Wagen souverän durch die nur selten feuchten Waldgebiete, immer begleitet von diesem Sound der einem die Nackenhaare aufrichtet. Dank der gut abgestimmten Differentialsperre bringt der Wagen seine 270 PS besser auf die Strasse als man es von einem Fronttriebler erwarten würde! Leider bekamen wir die Semislicks wegen der niedrigen Temperaturen auf der öffentlichen Strasse nicht auf Temperatur, sodass wir nicht das volle Potential des Wagens nutzen konnten.
      Zurück im Hotel trafen wir uns alle in der Pistenklause – grade noch pünktlich um den Start des Formel 1 Rennens zu sehen. Der Parkplatz war mittlerweile mit ca. 50 Sportwagen sehr gut gefüllt. Fast jeder von uns hatte zu diesem Zeitpunkt den Autoschlüssel für diesen Abend in die Hosentasche verbannt, und im Restaurant Platz genommen.
      Nach einem sehr guten Abendessen ging es zum Einschreiben für den nächsten Tag. Eigentlich wollte ich mich grade verabschieden, da ich nur den Sonntagabend eingeplant hatte, als Klaus mich fragte ob ich nicht doch mitfahren möchte – zuerst verneinte ich dankend mit Blick auf den Schlüssel meines 65 PS Corsa. Irgendwie konnte mich Tina doch überzeugen, das Angebot anzunehmen, mich von meiner Vorlesung auszuschreiben und für einen Tag Nordschleife einzuschreiben. Ein wenig mulmig war mir schon! Aber ich hatte mich eingeschrieben und da musste ich jetzt durch. Also ab nach Hause – ich hatte ja weder ein Bett, noch einen Helm am Ring. Ich liebe das Ahrtal bei Nacht!

      Montagmorgen – gut geschlafen – gut geträumt – mulmiges Gefühl? Ja!
      Heute sollte ich also meine Feuertaufe auf dem Ring haben!
      Die Nordschleife ringt mir einiges an Respekt ab! Werde ich heile ankommen?
      Werde ich den Wagen beherrschen? Werde ich den anderen immer rechtzeitig Platz machen?
      Die Fahrt zum Ring fing ganz gemütlich mit dem obligatorischen Berufsverkehr rund um Bonn an und ging mit der schlechtesten Nachricht, für einen Tag auf einer Rennstrecke, weiter – Regen! Nun gut – weiter ging’s – das Ahrtal kenne ich auch im Regen.
      An der Nordschleife angekommen legte ich für mich fest, nur 2 geführte Runden selber zu fahren, um die anderen nicht aufzuhalten, oder zu viel zu riskieren, nur um die fehlende Leistung in den Kurven wieder wett zu machen.
      Um 10 Uhr ging es nach einem weiteren Briefing dann endlich auf die Strecke!
      Schon in der ersten Kurve konnte ich das Gripniveau der Strecke erahnen.
      Alles in allem scheint Grip extrem Mangelware zu sein!
      Mein Corsa untersteuerte in den engen Ecken gnadenlos! Gut, dass der CGT vor mir auch nicht wirklich schnell fährt! Hinter Hatzenbach hatte ich mich ein wenig auf den Untergrund eingestellt und hatte wieder vertrauen in mein Auto, und konnte mich ein wenig auf die Linie konzentrieren. Hinauf zum Kesselchen durfte ich dann direkt hinter dem Instruktor fahren. Hier machte sich mein Leistungsmangel eklatant bemerkbar – Wolfgang Kaufmann sagte liebevoll: „Jetzt habe ich unserem “Brenner“ leider den Schwung genommen, den er gerade bergauf wirklich braucht.“ Also ging es im 3. Gang kurz vorm Begrenzer Richtung Klostertal.
      Irgendwie gelang es uns dann doch 3 Fahrzeuge der Gruppe abzuhängen. Hm, es lag wohl an der Kombination Mittelmotorzicken und Semislicks auf nasser Fahrbahn. Alle wieder eingesammelt ging es direkt auf die 2. Runde.
      Kenne ich die Strecke jetzt? Nein! 20,8 Kilometer lernt man nicht in einer Runde, nicht in 10 Runden und auch nicht in 20 Runden! Also weiter mit absoluter Konzentration hinter dem CGT her. Welch eine Strecke! Welch ein Erlebnis!
      Auch die 2. Runde beendet mein kleiner “Brenner“ ohne Schaden, daher hat er sich seine Pause wirklich verdient!
      Leider wurde das Wetter nicht besser, sodass die meisten Autos nicht auf der Strecke fuhren, sondern auf dem Parkplatz warteten.
      Tina hatte mittlerweile beschlossen den Mini für diesen Tag stehen zu lassen, da die Semislicks auf der nassen Strasse wirklich unfahrbar waren.
      Beim zweiten geführten Fahren am frühen Nachmittag, hatte ich das Vergnügen bei IronMichl im Boxster mit zu fahren.
      Das erste Mal Nordschleife mit einem richtigen Sportwagen und einem Fahrer der die Ideallinie annähernd findet, war schon Klasse – der Boxster zog gelassen seine Kreise und es machte wirklich Spaß. Zum ersten Mal fielen mir die Markierungen der Einlenk- und Scheitelpunkte auf der Strecke auf. IronMichel traf diese wirklich sehr gut.
      Der Sound des Boxsters war etwas ganz besonderes – irgendwie nahm ich ihm nicht ab, dass es sich bei der Abgasanlage um die serienmäßige handelt.


      Als nächstes durfte ich bei Olli im gelben Mini mitfahren. Wieder eines dieser kleinen aber sehr feinen Fahrgeräte von RMS-Tuning. In weiser Voraussicht hatte man diesem Wagen aber Renn-Regenreifen verpasst, sodass der Mini zu dem Schnellsten gehörte was an diesem Tag auf der Nordschleife unterwegs war. Welch ein Erlebnis! Noch nie war ich auf nasser Strasse so schnell unterwegs. Olli hatte den Wagen perfekt im Griff.
      Mittlerweile wurde die Strecke an einigen Stellen trockener und das Gripniveau stieg weiter, sodass wir uns auf der Döttinger Höhe kurzfristig zu einer weiteren Runde entschlossen.
      Meine letzte Mitfahrgelegenheit war zugleich das Highlight des Tages – Ich hatte einen Platz neben Michael Düchting im Donkervoort D8 ergattert! Mein Gott – Welch eine Fahrzeugbeherrschung – es ging direkt los – keinen Zentimeter über dem Asphalt sitzend, fuhren wir durch die mittlerweile fast trockene Grüne Hölle. Bis zu diesem Tag hatte ich noch nie annähernd solche Querbeschleunigungen erlebt! Michael Düchting hatte immer den richtigen Blick für die trockene Spur, und so konnte den Donkey nichts aufhalten.
      Doch halt – was war das? Ein Streckenposten schwenkt die rote Flagge – Was war passiert?
      Nach einer halben Runde Schleichfahrt sahen wir die Ursache – ein Fahrer hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war mit der Leitplanke kollidiert. Als wir sahen, dass die Fahrzeuginsassen wohlbehalten neben dem Fahrzeug standen, fiel uns ein riesen Stein vom Herzen! Mit diesem Unfall war die Strecke für diesen Tag dann allerdings geschlossen! Insgesamt sind an diesem Tag 3 Fahrzeuge leicht beschädigt worden! Zum Glück gab es keine Verletzten! Diese 3 Unfälle sollten uns ein warnendes Zeichen sein, die Nordschleife nie zu unterschätzen, selbst routinierten Fahrern passieren auf dieser Strecke Fehler!
      Nach einer herzlichen Verabschiedung machte ich mich dann wieder auf den Weg durch mein geliebtes Ahrtal gen Bonn.
      Bleibt mir eigentlich nur noch eines zu sagen:
      Vielen Dank an Klaus für diesen Tag, an dem ich mich mehrfach kneifen musste, um sicher zu gehen dass ich nicht Träume! Vielen Dank an alle mit denen ich einen so tollen Tag verlebt habe!
      Viele Grüsse an:
      KLM, Tina, MikeMuc, Spideristi, Olli, Ironmichl, Harry, Flugelch, Mater, Botzelmann, Erator und an alle anderen die dabei waren!

      P.s.:
      Wenn jemand von euch Fotos gemacht hat kann er diese gerne hier Posten:wink:
    • Irix

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