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Mercedes Mythos 600er W100


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hugoservatius schrieb:
... das sehe ich genauso, der 6.3 hat alleine durch seine zeitlos schöne karosserie eine absolute sonderstellung, im vergleich dazu war der 6.9 schon arg aufgeblasen, erst der 560 hatte wieder ein vergleichbar gutes design, im gegensatz zum 600 sel.

ein anthrazit-metallicfarbener 6.3 mit congnacfarbenem leder, radkappen und doppelscheinwerfern mit gelben gläsern stellt alle seine nachfolger (und vorgänger) in den schatten, ist nur noch durch einen kurzen 600er zu toppen.

Ja, das ist wunderschön, auch wenn ich dunkelblau noch schöner finde, aber es ist halt auch meine Lieblingsfarbe, und meine Großeltern hatten ein 220 SE Coupé in diesen Farben (lang, lang ist's her), an das ich noch heute oft denke.

Toll war es, daß AMG aus dem 6.3-Motor noch 70 zusaetzliche PS rausholte, ohne den Hubraum zu vergroeßern (wenn ich mich recht erinnere), was darauf hindeutet, das der Serienmotor nur wenig ausgereizt war. Der Wagen muß damals, vor ca. 40 Jahren, ja konkurrenzlos schnell gewesen sein. Wahnsinn!:-o

P. S.: Das war damals wie ein Bentley Turbo R später (Pardon für OT).

 

 

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FrankWo

Hallo an Dich, (bin gegenwärtig nur alle 5>10 Tage im Forum, deshalb erst jetzt die Antwort/en) bitte taste Dich vorab durch nachfolgende Netzanschrift: http://barchetta.mediacenter.studioline.

Markus Berzborn

Sehr viele Jahre schon habe ich außerhalb von Ausstellungen, speziellen Händlern und sonstigen Oldtimer-Veranstaltungen keinen 600/W100 mehr gesehen - sprich auf freier Straße. Gestern abend auf

FrankWo

... um den 1973er-Preisen einen Bezug zur Gegenwart zu geben: 01,00DM/1973 ---> 02,33€/2009 Die 34TDM/1973 für den W100 der End-60er (1968>70) entspricht somit den ~80T€, welche heute für

... dunkelblau wäre sicher genauso schön wie anthrazit, aber ich komme aus hamburg, und dort sind (fast) alle mercedesse und jaguare dunkelblau, selbst die käfer-cabrios und später die golf cabrios, auch die 911 wurden in den besseren vierteln mit vorliebe passend zum clubblazer bestellt, deshalb habe ich da gewisse vorbehalte...

allerdings muß ich zugeben, daß diese farbe dem alten mercedes besonders gut steht, insbesondere in verbindung mit der grünen colorverglasung.

gruß, hs.

p.s. habe sogar selber ein dunkelblaues auto, allerdings vor 20 jahren gekauft, damals fand ich das extrem schick und trug auch häufiger blazer mit goldknöpfen...

Ach sooo. :lol: Dann kann ich es gut verstehen, daß Du der hanseatisch-dunkelblauen Farbe etwas überdrüssig geworden bist.:wink: Meine Großeltern lebten halt bei Heidelberg, nicht in der großen Hansestadt, die schon im 18. Jahrhundert von einem Reisenden als die englischste Stadt außerhalb Englands bezeichnet wurde.:)

Anthrazit finde ich aber für den Wagen auch ganz toll, vor allem mit Leder in Cognac, wobei ich persönlich den 300 SEL 6.3 sogar noch etwas sympathischer finde als den 600er (W 100), weil ersterer etwas anonymer ist (und bessere Fahrleistungen hatte:)). Das gefällt mir eigentlich sehr gut.

Nichtsdestotrotz halte ich den 600er für das (vor allem damals) eigentlich technisch bahnbrechende Auto. Hätte ich aber damals gelebt (mit der entsprechenden wirtschaftlichen Sicherheit) und mich zwischen dem Mercedes 600 und dem Rolls-Royce Silver Cloud/Shadow entscheiden müssen, hätte ich wohl eher mit dem großen Engländer geliebäugelt (wenngleich auch eher als Bentley S/T).

Hierbei muß ich allerdings zugeben, daß ich keinen der drei bzw. vier genannten Wagen je gefahren habe. Letztendlich hätte ich dann meine Wahl doch nach dem Fahrgefühl getroffen.

... wobei ich persönlich den 300 SEL 6.3 sogar noch etwas sympathischer finde als den 600er (W 100), weil ersterer etwas anonymer ist (und bessere Fahrleistungen hatte:)). Das gefällt mir eigentlich sehr gut.

Nichtsdestotrotz halte ich den 600er für das (vor allem damals) eigentlich technisch bahnbrechende Auto. Hätte ich aber damals gelebt (mit der entsprechenden wirtschaftlichen Sicherheit) und mich zwischen dem Mercedes 600 und dem Rolls-Royce Silver Cloud/Shadow entscheiden müssen, hätte ich wohl eher mit dem großen Engländer geliebäugelt (wenngleich auch eher als Bentley S/T).

bin in beiden punkten 100 % deiner meinung, der 600 hatte immer etwas zu ostentatives, max grundig und herbert v. karajan waren damals 600er-fahrer.

ich hätte auch sicher den bentley sIII bzw. t1 gewählt (da kommt meine stark anglophile ader durch), auch wenn sie wohl im vergleich das weitaus weniger fortschrittliche und gute auto waren.

alan clark, der skandalumwitterte minister unter mrs. thatcher, fuhr sehr lange den 600er, bis er dann aus patriotismus auf rolls-royce bzw. bentley umstieg, zuletzt hatte er einen tiefdunkelroten continental r mit werkstuning, mattschwarzen felgen und "west-of-england"-cloth polsterung, schon ein bißchen exzentrisch.

er sagte, daß man mit dem 600er kreise um die bentleys fahren konnte und ist diverse male mit familie nonstop von saltwood-castle nach zermatt in sein chalet gefahren und hat die fahrt immer sehr genossen.

also, besser sicher, schöner sicher nicht...

Markus Berzborn

Der 6.3 lässt sich mit einem 600er gar nicht vergleichen. Das ist trotz gleichem Motor ein ganz anderes Auto.

Der 600 ist damals wie heute ein unglaubliches Fahrzeug. Alleine schon die ganze aufwendige Hydraulik. Hydraulische Fensterheber, hydraulisches Schiebedach - faszinierend.

Gruß,

Markus

So um 1983 war unser 450SE für eine größere Reparatur in der Werksatt. Der Händler (war im Ausland) wollte meinem Vater was Gutes tun und hat ihm für die 2 Wochen einen kurzen W100 gegeben. Ich habe mich damals als 8-jähriger mit diesem Auto standesgemäß zu Schule fahren lassen und war in erster Linie von dem ganzen "hydraulischen Kram" extrem fasziniert. Die Fensterheber, die Einzelsitze im Fond, alles wurde mit einem leisen Zischen bedient und nicht mit einem schnöden elektrischen Summen.

Mein Vater hat sich schon damals lange darüber ausgelassen, was wohl so ein Fensterheber-Schalter kosten möge. X-)

Der Wagen war übrigens dunkel-braun-metallic (heute würde man sattel-braun sagen) mit Cognac-farbenem Leder. Auch eine sehr geile Kombination.

Ja, der W 100 muß toll gewesen sein.

Aber warum war er dann doch kein so großer Erfolg? :(

Hatte der englische Rivale bei der internationalen Hautevolant doch die Image-Nase vorn oder war es die Karosserieform, die umstritten war (und die auch ich persönlich mir etwas eleganter gewünscht hätte)?

Nach meinem Gefühl war der W100 damals in der Position, die heute der Maybach inne hat. Sprich dieses Auto war damals von einem anderen Stern und in einer Liga, die insgesamt keine großen Stückzahlen zuließ.

Es wäre mal interessant die damaligen Stückzahlen des W100 mit den wichtigsten Mitbewerbern während der Bau-Phase des W100 zu vergleichen. Ich glaube der 600er lag da in den Stückzahlen gar nicht so schlecht...

Man hat knapp 2.700 Stück vom 600er ausgeliefert. Vom Rolls Royce Silver Shadow wurden im nahezu gleichen Zeitraum über 29.000 Stück ausgeliefert (Quelle Wikipedia). Ob frühe Modelle vom Lincoln Continental "Mark II" als Wettbewerber in Europa anzusehen ist, wage ich zu bezweifeln.

Alles Andere spielt aus meiner Sicht nicht in dieser Liga.

PS. Hydraulische Zentralverriegelung gabs bis zum 126er. Wenn man da ein paar Mal ohne laufenden Motor auf- und wieder zuschließt, passier gar nichts mehr 8)

Ja, der W 100 muß toll gewesen sein.

Aber warum war er dann doch kein so großer Erfolg? :(

Hatte der englische Rivale bei der internationalen Hautevolant doch die Image-Nase vorn oder war es die Karosserieform, die umstritten war (und die auch ich persönlich mir etwas eleganter gewünscht hätte)?

Nun ja:

Stückzahl 600er: 2677 (1964–1981)

Stückzahl Phantom V: 516 (1959–1968 )

Stückzahl Phantom VI: 374 (1968–1991)

Man hat knapp 2.700 Stück vom 600er ausgeliefert. Vom Rolls Royce Silver Shadow wurden im nahezu gleichen Zeitraum über 29.000 Stück ausgeliefert (Quelle Wikipedia). Ob frühe Modelle vom Lincoln Continental "Mark II" als Wettbewerber in Europa anzusehen ist, wage ich zu bezweifeln.

Alles Andere spielt aus meiner Sicht nicht in dieser Liga.

Der Silver Shadow war wohl nicht der Wettbewerber des grossen Mercedes.

der phantom spielte sicherlich nochmal in einer ganz anderen liga als der kurze 600er und der silver shadow, er war eine reine repräsentations- bzw. state-limousine, den man auch im londoner stadtbild der siebziger jahre kaum sah, ich weiß nicht wie viele überhaupt auf dem kontinent verkauft wurden, vergleichbar vielleicht mit dem 600er landaulet.

die produktionszahlen des 600er im vergleich zum silver shadow dürften in einem ähnlichen verhältnis zueinander stehen wie heutzutage die des maybach zu denen des phantom.

daß in deutschland nicht sonderlich viele 600er verkauft wurden, hat sicher mit der deutschen nivellierten mittelstandsgesellschaft zu tun, ein deutscher unternehmer konnte nicht wirklich einen 600er fahren, während er beim 6.3 die typenbezeichnung weglassen konnte.

in england und den usa war es kein problem, mit einem rolls royce zum geschäftstermin zu fahren.

mein vater hatte in der zeit nur einen einzigen geschäftsfreund, der in deutschland rolls royce fuhr, einen sauerländischen leuchtenhersteller, aber eine ganze reihe englischer freunde, die rolls oder bentley fuhren.

Ja, ich glaube, das ist wirklich ein Problem unserer Gesellschaft...Ich sage lieber nichts mehr, bevor es gleich politisch wird. Ich habe mich mit einem Kommentar dazu auch schon mal im Spiegel-Forum kräftig in die Nesseln gesetzt:wink:

P. S. auch@taunus:

Ich denke schon, daß der kurze Mercedes 600 und der RR Silver Shadow schon Rivalen waren, preislich waren sie jedenfalls auf Augenhöhe, zumindest in den sechziger Jahren.

...der phantom spielte sicherlich nochmal in einer ganz anderen liga als der kurze 600er und der silver shadow, er war eine reine repräsentations- bzw. state-limousine, den man auch im londoner stadtbild der siebziger jahre kaum sah, ich weiß nicht wie viele überhaupt auf dem kontinent verkauft wurden, vergleichbar vielleicht mit dem 600er landaulet.

Seh ich genau so, wobei der Phantom in den 60er/70er Jahren schon erheblich technischen Rückstand zeigte (Kastenrahmen, Trommelbremsen). Der 600er war damals ein Technologieträger mit vielen technischen Neuerungen.

..die produktionszahlen des 600er im vergleich zum silver shadow dürften in einem ähnlichen verhältnis zueinander stehen wie heutzutage die des maybach zu denen des phantom...

Ohen jetzt genaue Zahlen zu wissen, ich bezweifle allerdings, daß vom aktuellen Phantom 10x so viele Autos wie vom Maybach gebaut werden/wurden.

... stimmt, zehnmal so viele sicher nicht, aber ich habe gehört, daß es sehr deutlich mehr sein sollen, was sich auch im straßenbild niederschlägt, jedenfalls hier in berlin sieht man deutlich mehr phantome als maybäche, davon habe ich bisher höchstens drei stück "in freier wildbahn" gesehen.

allerdings muß man auch sagen, daß der maybach im gegensatz zum 600er ja nun nicht gerade gelungen ist, während der phantom ein jedenfalls eindrucksvolles auto ist...

...was sich auch im straßenbild niederschlägt, jedenfalls hier in berlin sieht man deutlich mehr phantome als maybäche, davon habe ich bisher höchstens drei stück "in freier wildbahn" gesehen.

Hm, hier ist die Quote ziemlich ausgeglichen, ich sehe pro Jahr auf der Insel in etwa 10 Phantom, aber auch 10 Maybachs.

allerdings muß man auch sagen, daß der maybach im gegensatz zum 600er ja nun nicht gerade gelungen ist, während der phantom ein jedenfalls eindrucksvolles auto ist...

Das mit dem "gelungen" ist sehr relativ, eigentlich eine reine Geschmacksfrage. Dennoch finde ich die heutige Situation sehr vergleichbar mit der damaligen. Der Maybach ist definitiv auch heute wieder der Technologie-Träger und um Welten mehr "up-to-date" als der monumentale Phantom. Und der Maybach ist auch heute einfach die "Über-S-Klasse" wie damals der W100.

PS: ich habe die Threads mal getrennt, weil das Thema sehr interessant ist, aber nichts mehr mit dem Titel zu tun hat. :wink:

Hm, hier ist die Quote ziemlich ausgeglichen, ich sehe pro Jahr auf der Insel in etwa 10 Phantom, aber auch 10 Maybachs.

Das mit dem "gelungen" ist sehr relativ, eigentlich eine reine Geschmacksfrage. Dennoch finde ich die heutige Situation sehr vergleichbar mit der damaligen. Der Maybach ist definitiv auch heute wieder der Technologie-Träger und um Welten mehr "up-to-date" als der monumentale Phantom. Und der Maybach ist auch heute einfach die "Über-S-Klasse" wie damals der W100.

PS: ich habe die Threads mal getrennt, weil das Thema sehr interessant ist, aber nichts mehr mit dem Titel zu tun hat. :wink:

zu pkt. 1:

eigentlich herrscht doch auf der insel ein besserer geschmack als in berlin...

zu pkt. 2:

ist der maybach wirklich fortschrittlicher als der phantom?

ich kann's nicht beurteilen, insofern halt' ich mich zurück - verglichen mit dem 600er zu seiner zeit scheint mir der maybach jedoch nicht mehr den vorsprung zu haben.

zu pkt. 3:

stimmt, sorry.

zu pkt. 1:

eigentlich herrscht doch auf der insel ein besserer geschmack als in berlin...

Stimmt, dann müßten wir eigentlich aber noch mehr Maybäche haben. :D

zu pkt. 2:

ist der maybach wirklich fortschrittlicher als der phantom?

ich kann's nicht beurteilen, insofern halt' ich mich zurück - verglichen mit dem 600er zu seiner zeit scheint mir der maybach jedoch nicht mehr den vorsprung zu haben.

Ich würde den Maybach jeder Zeit bevorzugen, optisch sind sie zwar sehr unterschiedlich, dennoch für mich beide auf dem selben Geschmacks-Level, aus dem Aspekt könnte ich also nicht dem einen oder dem anderen meinen Vorzug geben.

Technisch ist der Phantom sehr viel barocker, wohin gegen beim Maybach doch relativ viele technische Spielereien Einzug gehalten haben. Die Liegesitze im langen Maybach, das tönbare Glasdach, das Innenraum-Lichtkonzept sind alles absolute Alleinstellungsmerkmale. Zudem ist der Maybach eindeutig schneller und auch sportlicher (wenn man das in der Kategorie so nennen darf) zu bewegen.

Stimmt, dann müßten wir eigentlich aber noch mehr Maybäche haben. :D

Ich würde den Maybach jeder Zeit bevorzugen, optisch sind sie zwar sehr unterschiedlich, dennoch für mich beide auf dem selben Geschmacks-Level, aus dem Aspekt könnte ich also nicht dem einen oder dem anderen meinen Vorzug geben.

... da denkt man, der marc, der wohnt echt schön und hat einen ziemlich ordentlichen porsche, und auf dem photo sieht er auch nett aus, und dann so was. maybach! ich fasse es nicht!:-o:confused:

Markus Berzborn

Es ist eigentlich erstaunlich, wie unauffällig der Maybach ist. Vor dem Grand Hotel Europe in Sankt Petersburg parkt ab und zu schon mal einer - oder mehrere. Man läuft wirklich glatt daran vorbei oder hält es für eine S-Klasse.

Der Phantom fällt da natürlich schon deutlich mehr ins Auge, er zwingt fast zum Hinschauen.

Technisch ist der heutige Phantom im Gegensatz zu seinen Vorgängern absolut up to date. Was damit erreicht werden sollte, wurde auch perfekt umgesetzt.

Gruß,

Markus

@hugoservatius:

"ist halt Geschmacks-Sache" sagte der Affe und biß in ein Stück Seife... O:-)

Klar ist der Phantom im Gegensatz zu seinen Vorgängern "modern", es ist halt immer die Frage, welchen Maßstab man ansetzt. Wenn man das technisch mögliche zur Grundlage nimmt, ist der Maybach in jedem Fall um Welten moderner.

Und genau da schließt sich wieder der Kreis, Phantom vs. Maybach stehen sich heute im technisch möglichen genauso gegenüber, wie es damals Phantom vs. W100 getan haben.

Markus Berzborn

Wenn man ein Lichterspiel am Dachhimmel für technisch relevant hält, ist der Maybach natürlich moderner. Ansonsten kann ich keinen technischen Vorsprung erkennen.

Gruß,

Markus

Du willst sie nur nicht erkennen... :D

Den Sternenhimmel meinte ich nicht mal, mir gefällt die indirekte Beleuchtung welche in die Holz-Blenden integriert ist z.B. sehr gut. Außerdem hat auch das Panorama-Dach echte Raumgefühls-Vorzüge.

ACHRUNG, persönliche Meinung:

Für mich ist der 600 W100 der Inbegriff des "grossen Mercedes"

Die Modelle 6.3 und 6.9 faszinieren mich ebenfalls, aber an einen 600er kommen sie nicht ran.

MB hat nach dem W100 nie wieder eine Fahrzeug mit dieser Austrahlung, Würde und Authorität gebaut.

Mit dem W140 bin ich nie warm geworden.

Zu Phantom vs. Maybach:

Vielleicht ist der Maybach technisch das anspruchsvollere Fahrzeug, der Phantom das mit der grösseren Ausstrahlung.

Vor einigen Jahren hatte ich folgenede Situation:

Ich war in NY in der AP Boutique. Ein Fahrer bringt die Uhr seines Chefs vorbei und parkt den Maybach direkt vor der Tür.

Die beiden Securitymitarbeiter, durchaus mit dem Anblick von Luxusautos vertraut, schauen das Fahrzeug an und rätseln:

Security 1: What kind of car is that?

Security 2: No idea!?

Ich: It's a Maybach.

Security 1: A what??? I've never heard of this brand.

Ich erkläre ihnen kurz die Geschichte und beantworte auch die Frage nach dem Preis:

Sec 1 und 2 im Chor: I would prefer the Phantom.

Grüsse

AlexM

An der Stelle will ich mal eine Geschichte erzählen, die mir allerdings selber nicht passiert ist.

Ein (etwas älterer) Bekannter fuhr seinerzeit mit einem 911 S auf der Autobahn. Tempo 230-240. Damit war man mit Abstand der Schnellste. Käfer liefen 100 aufwärts.

Einmal aber lief er auf "den" großen 600er auf und nach langem Kampf konnte er das Auto niederringen. Nur: Während dem Duell spielten im Mercedes Fond 2kleine Kinder, die davon praktisch nichts mitgekriegt haben. Wahnsinn! Die Geschichte ist ihm bis heute nicht aus dem Kopf gegangen.

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