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Thomas W

Stilllegung und wie weiter??

Empfohlene Beiträge

Thomas W
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Hi,

am 2.10. hat man mich in München aus dem Verkehr gezogen und mein Auto still gelegt.

Bei mir war alles ordnungsgemäß eingetragen. Im Juli habe ich erst Tüv gemacht den ich ohne Anstandung bestanden habe. Nach der Stilllegung habe ich einen Gegengutachten machen lassen welches ALLE Punkte wiederlegte oder zumindest bescheinigte das ich an den Fehlern keine Schuld habe.

Bei mir fielen folgende Kostenpunkte an:

Geldbuße, Gebühr, Auslagen der Bußgeldstelle, Auslagen der Polizei/Gemeinde

Insgesamt betragen sich die Kosten auf > 800€

Zudem bekomme ich 3 Punkte.

Hättet Ihr ein paar Tipps für mich?

Besten Dank im Voraus!!

Grüsse

Thomas W

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ViperGTS
Geschrieben

anwalt.

Thomas W
Geschrieben

Welche Kosten erwarten mich da?? Habe NOCH keine Rechtsschutzversicherung.

master_p
Geschrieben

Also die Kosten sind je nach Anwalt und dessen "Einsatz" unterschiedlich. Solltest Dich vielleicht mal bei einem Anwalt beraten lassen.

Wenn Du allerdings vor Gericht gewinnst, zahlt die Gegenseite Deine Auslagen. In dem Falle eigentlich auch die Auslage für Deinen Anwalt.

Aber darf ich mal fragen, warum ein Auto stillgelegt wird, wenn es den Segen des TÜVs und so hat?

CountachQV
Geschrieben

Die würde dir auch nur in Zukunft etwas bringen, da die meist eine Karenzfrist haben, sonst würde jeder dann eine abschliessen wenn er einen Anwalt braucht...

Raymond

Thomas W
Geschrieben

Hauptgrund war das er zu laut war (87db) und zu tief. Zudem reichte die Federvorspannung hinten nicht aus, Motor war verölt (nicht lachen in München werden polierte Motoren verlangt :-) ), und Kratzer am Felgenhorn meiner Felge. Ansonsten haben die noch ne Delle im Unterboden bemängelt wo der Wagenheber mal falsch angesetzt wurde.

ALLE Veränderungen wurden vom Tüv abgenommen (auch die Kombination offener Luftfilter und Auspuff).

An Alle Münchner. Wem der Begriff "Hirschberger" was sagt möge mal her hören. Wir (BMW Club München Nord und ich) planen eine Sammelklage. Also wer mitmachen will kann sich gern bei mir melden.

Thomas W
Geschrieben

Was die Versicherung angeht bin ich mir der Sache schon bewusst das die mir jetzt nicht hilft. Aber ich habe erst vor kurzen einen Streit mit dem Zivilamt hinter mir und jetzt das...möchte nicht wissen wie es weiter geht. Zudem kann man immer nen Anwalt gebrauchen.

CountachQV
Geschrieben
Hauptgrund war das er zu laut war (87db) und zu tief. Zudem reichte die Federvorspannung hinten nicht aus, Motor war verölt (nicht lachen in München werden polierte Motoren verlangt :-) ), und Kratzer am Felgenhorn meiner Felge. Ansonsten haben die noch ne Delle im Unterboden bemängelt wo der Wagenheber mal falsch angesetzt wurde.

Wenn wegen so was Autos stillgelegt werden, dürfte ja die Hälfte der Autos nicht mehr fahren...

Delle im Unteroden :lol:

Motor verölt :lol: (ich kenne keinen Lambo bis zum Diablo die das nicht haben..)

Kratzer im Felgenhorn :lol: da bricht sie sicher gleich :wink:

Der Beitrag hilft dir nicht weiter, aber da wiehert wieder mal der Amtsschimmel ganz laut.

Raymond

Thomas W
Geschrieben

Recht haste!!!

ZivilRichter
Geschrieben

Die Polizei darf auch Autos stilllegen, die den Segen von TÜV oder DEKRA haben, wenn konkrete Verdachtsmomente vorliegen, dass nachträglich am Fahrzeug manipuliert wurde, oder der Mangel (sofern ernsthaft verkehrsgefährdent) erst nach der TÜV-Abnahme entstanden ist.

Thomas W
Geschrieben

So ein Dekra Typ meinte zu mir das der Polizist nur sagen braucht das er den Verdacht habe das ein Auto zu laut sei und das reicht zu das er ihn zur Dekra schafft und die legen alles still was rein kommt. Mir scheint das in München derzeit die Kassen leer sind und die Stadt damit Geld reinholen will. Ich fahre schon seit über 2 Jahren dieses Auto und bin sogar eine Zeitlang mit Ersatzrohren rumgefahren und auch in München hat das keinen interessiert.

Ich finde es eine üble art der Abzocke. Diese Meinung verstärkt sich noch mehr wenn mir auf der Autobahn einer begegnet wo hinten keine einzige Lampe leuchtet und vorn wenn überhaupt nur noch das Standlicht geht. Oder andere wo alles blinkt was eine Lampe hat soabld man dieser jemand bremst und blinkt und die gesamte Bordelektronik verrückt spielt. Ich finde die sollten sich um wichtigere Dinge kümmern als Leuten auf die Pelle zu rücken die alles rechtmässig machen und noch ein haiden Geld beim Tüv lassen damit der ganze Kram auch von der Polizei akzeptiert wird. Das Geld hätte ich mir sparen können...

staen
Geschrieben
So ein Dekra Typ meinte zu mir das der Polizist nur sagen braucht das er den Verdacht habe das ein Auto zu laut sei und das reicht zu das er ihn zur Dekra schafft und die legen alles still was rein kommt. Mir scheint das in München derzeit die Kassen leer sind und die Stadt damit Geld reinholen will.

Also, jetzt mal einen Moment, bitte.

Das Auto wurde mit einem zu hohen db-Wert gemessen, richtig?

Folglich erlischt per Gesetz (StVZO, StVG) die allgemeine Betriebserlaubnis.

Beim Verdacht auf Erlöschen der BE wird durch den Polizeibeamten eine Überprüfung veranlasst, je nach Mangel.

In München wird gemäß interner Richtlinie der Verkehrspolizei sofort eine Messung durch eine TÜV/Dekra-Stelle veranlasst (Stichworte: viele Durchreisende + Beschleunigung des Verfahrens).

Diese Überprüfung ist kostenfrei für den Fahrzeugnutzer &-halter, wenn kein Verstoß festgestellt wird.

Wenn sich ein Mangel ergibt (wie hier der zu laute Auspuff), erlischt die ABE und das Fahrzeug wird entstempelt; dies entspricht der gängigen Rechtsauslegung. Das Fahrzeug weist Mängel auf, welche VOR Wiederinbetriebnahmme beseitigt werden müssen, damit das Fahrzeug wieder zugelassen werden kann (Stichwort: ordnungsgemäßer Zustand).

Der einzige Unterschied ist, dass in München nicht der Umweg über die zuständigen Behörden der Städte gegangen wird (ist kein Muss).

Um die Mängel festzustellen, welche vor Wiederinbetriebnahme zu beseitigen sind, wird durch eine Überwachungsorganisation (TÜV; Dekra) in einem Einzelgutachten festgestellt, welche Mängel vorhanden sind. Da der Verstoß durch den Fahrzeugnutzer begangen wurde, werden diesem die Kosten auferlegt (wäre ja auch ein Witz, wenn die Polizei für die Verfolgung einer Ordnungswidrigkeit bezahlen müsste........)

Soweit dazu.

An deiner Stelle würde ich über einen Anwalt die Kosten bei dem TÜV-Betrieb einklagen, welcher dir diese Sachen eingetragen hat.

Dies wird aber ein schwieriges Unterfangen werden, da dieser behaupten wird, dass du nachträglich Veränderungen an dem Fahrzeug vorgenommen hast.

Wie willst du das Gegenteil beweisen?? Gegengutachten sind immer strittig............

Ach übrigens: jeder, der 87db normal findet, sollte mal versuchen, an einer Straße mit viel derartigem Verkehr nachts zu schlafen (habe es 2 Nächte lang in einem Hotel versucht - no way...........) :-(((°

Meiner Meinung musst du schon auf den Ohren sitzen, um noch zu glauben, dass alles sei so i.O.!

My 0.02$, mfG + was man nicht so alles weiß :wink: ,

staen

PS.: Die Tatsache, nicht erwischt zu werden, sagt noch lange nicht aus, dass man nichts falsch gemacht hat.............

PPS.: Wer ist Hirschberger?? 8)

Thomas W
Geschrieben

Ich fange mal von hinten an:

Hirschberger ist der Polizist der uns in München das Leben zur Hölle macht.

So nun zu den anderen Punkten:

Als ich bei Rieger meinen Auspuff habe eintragen lassen vergleichen die nur die Teilenummern mit der in der ABE. Stimmen die überein nehmen die an, dass auch die Luatstärke mit der in der ABE angegebenen Lautstärke übereinstimmt und man bekommt man das Teil eingetragen.

Ich weiss auch das 87db nicht gerade leise sind aber ich kann ja nichts dafür das ein Auspuff so laut wird. Da ist es schon Sache des Herstellers dafür zu Sorgen, dass der Auspuff auch nur so laut ist wie der Gesetzgeber es vorschreibt.

Grüsse

Thomas W

AxelF
Geschrieben

Ein Kunde von mir rief mich heute an, das sein Auto auch beschlagnahmt wurde....

Mängel: Felgen seien zu breit (10,5x18) für das Fahrzeug (Felgen + Reifen sind eingetragen), Eisenmann-4-Rohr-Anlage ist nicht korrekt, da beide Seiten der Anlage gleich sein müßten (sinngemäß).

Auto wurde stillgelegt (nachts um 1 auf der Landstrasse). Rückfahrt mit Polizeiauto wurde verweigert (Kunde mußte 10km in den nächsten Ort laufen!!!!!

Danach Gutachten gemacht - jede Menge Kosten.

Er wollte dann das Auto mit rotem Kennzeichen zu seiner WErkstatt fahren, hinter der nächsten Ecke warteten schon die Zivilpolizisten. Nächste Anzeige...

Ich kann da nur sagen, das man da einen Anwalt einschalten sollte.

Verstöße hin oder her - aber so ne Schikane ist nicht ok.

Christian

ITManager
Geschrieben

Mich würde interesserien um welche Autos es sich jeweils handelte?

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