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Kazuya

Warum bauen nicht alle Hersteller so flache & breite Autos wie Ferrari usw. ?

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Kazuya
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Besser konnte ich das Thema nicht verbal fassen.

Aus einem anderen Thread...

Eben!! Meine Rede!

Was ich nie verstanden hab, aber... ich trau mich fast garnicht nen neuen Thread aufzumachen... :cry:

auch auf die Gefahr hin das der Thread der "Serieusitäts-Schere" zum Opfer fällt.

Ich frage mich schon lang warum eigentlich von den "grösseren" Herstellern, wie Ferrari und Lamborghini die einzigen sind die Sportwage in den Dimensionen/Masse bauen und nicht andere (BMW, Audi, Japanische Hersteller). Zum Vergleich:

Ein schöner Sportwagen mit gut Dampf wie der Nissan 350 Z (300 PS) ist 1,81 m breit und 1,31 m hoch.

Ein 360 Modena z.B. dagegen: 1,92 m breit und 1,23 m hoch 8)

Ein 997 kommt auf: 1,80 m Breite und 1,30 m Höhe. Also identisch mit dem 350 Z.

Warum "trauen" sich die anderen Hersteller nicht sportwagen in der Optik (Ausmasse) wie Ferrari und Lamborghini zu bauen. Es müssen ja nicht gleich 400 oder 500 PS sein. Ein nettes Wägelchen mit 200-300 wär doch auch fein, und sollte auch nicht sooo teuer sein.

Ein Murcie ist noch extremer: 2,04 m breit und 1,13 m hoch bzw. flach :wink:

Der R8 ist ein erster Schritt, aber ich persönlich würd mir gern was im Leistungsbereich eines 350Z wünschen, vorallem in Hinblick auf Gebrauchtwagenpreise. :wink:

Es geht mir also hier nicht um die Leistung sondern um die Optik eines Wagens. Die kann mit Tunningteilen auch nicht grundlegend geändert werden ohne das es prollig und hässlich aussieht.

Die Länge der Karroserie ist ja meist "gleich"

Gruss,

Harry

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Telekoma
Geschrieben

Warum produzieren nicht alle Hersteller Schuhe mit Ledersohle und Schnürriemen anstatt Turnschuhe wie z.B. Nike ?

Es gibt nun mal Schwerpunkte bestimmter Hersteller. Und der Markt ist komplex. Ein flaches und breites Auto ist ja auch wesentlich unpraktischer. Da werden halt andere Zielgruppen angesprochen.

Ein Porsche erfüllt ja auch in schmalerer und höherer Bauweise den Anspruch.

m zetti
Geschrieben

Genau. Stell Dir vor Du hast Frau + zwei Kinder, willst 14 Tage in den Urlaub fahren und sollst dann mit nem "Ferrariformat", der gerade man so hoch wie der Kinderwagen ist, inkl. Gepäck verreisen?

LittlePorker-Fan
Geschrieben

ein gut mit mir befreundeter 911 Turbo-fahrer würde z.B. inzwischen gar nicht mehr aus einem 360/430 kommen :D von einem Countach oder Murci erst gar nicht zu reden. Er jammert jetzt schon beim aussteigen. die von mir empfohlene A-Klasse will er aber nicht :wink:

Außerdem könnte er die rücksitzbank nicht bis obenhin mit Aktenordnern vollstopfen oder irgendwie zwei abgemagerte Golfbags reinstopfen. flucht beim 996 schon wie ein rohrspatz bis er die dinger drinnen hat :D

desweiteren sind flache, niedrige sportwagen furchtbar rückwärts einzuparken ... :???:

kurzum ... würde porsche ihren 911er so bauen würde mein bekannter bestimmt keinen fahren - und das wirklich nicht wegen des geldes :wink:

F40org
Geschrieben
Genau. Stell Dir vor Du hast Frau + zwei Kinder, willst 14 Tage in den Urlaub fahren und sollst dann mit nem "Ferrariformat", der gerade man so hoch wie der Kinderwagen ist, inkl. Gepäck verreisen?
Ich glaube es ist nicht die Rede davon, dass die Hersteller dann nur solche Fahrzeuge produzieren.

Außerdem gab es ja von den Japsen z.B. den NSX

Ferner probieren es die Großserienhersteller ja immer mal wieder, z.B. BMW mit dem M1. Außerdem tauchen z.B. von Mercedes immer wieder Studien ähnlich einem R8 auf. VW hatte auch schon ganz nette Studien.

Da ein Großkonzern nur selten durch Bauchentscheidungen geführt wird sehe ich auch in Zukunft keine große Chance für Fahrzeuge wie im Eingangspost erwähnt.

Kazuya
Geschrieben
Ich glaube es ist nicht die Rede davon, dass die Hersteller dann nur solche Fahrzeuge produzieren.

Außerdem gab es ja von den Japsen z.B. den NSX

Ferner probieren es die Großserienhersteller ja immer mal wieder, z.B. BMW mit dem M1. Außerdem tauchen z.B. von Mercedes immer wieder Studien ähnlich einem R8 auf. VW hatte auch schon ganz nette Studien.

Da ein Großkonzern nur selten durch Bauchentscheidungen geführt wird sehe ich auch in Zukunft keine große Chance für Fahrzeuge wie im Eingangspost erwähnt.

Ihr vergleicht Äpfel mit Birnen! Ich habe ja auch als Beispiel den 350 Z genommen und keine Familien Limousine. :wink: Ja der NSX, ... aber die Studien erreichen leider selten die Marktreife. :(

Wenn ein Opel Speedster noch mehr an breite zugelegt hätte wäre die Ähnlichkeit zum Lotus Elise nicht so stark und so mancher hätte eher zum Opel gegriffen. Aber wie gesagt, es geht ja um alle Grosserienhersteller.

Mater
Geschrieben

Na ja, allgemein würde ich jetzt mal sagen: "Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden!"

Ich persönlich stehe mehr auf kleine sportliche Autos. Ein F430 (so schön er auch sein mag) ist mir zu groß und globig. Nicht mein Ding. Ich mag es eher kleiner und handlig.

Wenn es so einfach wäre, jeder steht auf breit und flach, dann würden wir ja kein anderes Fahrzeug auf den Strassen sehen.

chip
Geschrieben

Mögliche Antworten:

--Motor passt vom Layout her nur ab einer bestimmten Höhe.

--Crashsicherheit ggf. bei zu flachem Auto nicht gegeben.

--Modellpolitik und Kundenstruktur läßt das nicht zu.

--Absatzchancen sind insgesamt zu gering wenn man sich zu weit vom

etablierten Vorgänger entfernt.

--zu wenig Mut

--generell falsche Modellpolitik bzw. falsche Führung/Chefetage

zum letzten Punkt:

Nimm nur mal VW. Todlangweilig und bis auf ein paar Ausnahmen R32 etc. null Sportlichkeit. Dafür Golf Plus und andere Kombiverschnitte. :(

Ich frag mich schon seit Jahren warum der Konzern mit seinem Know How keinen tollen Roadster oder bezahlbaren flachen Zweisitzer mit um die 200- 250 PS im Angebot hat.

Was hat man nicht alles der Konkurrenz überlassen ? Wie lang hat es gedauert um überhaupt mal wieder ein Cabrio anzubieten ? Hier war ganz klar die falsche Führungsperson im Sattel.

Sgt.Moritz
Geschrieben

---edit---

Nein,ich will doch keine schlechte Bewertung riskieren.

Markus Berzborn
Geschrieben

Das ist ein uralter Designer-Trick: je niedriger bei gleicher Außenlänge ein Wagen ist, desto gestreckter und fließender wirkt er, und je breiter er bei gleicher Höhe ist, desto flacher und sportlicher wirkt er.

Bei Exoten, die ohnehin kaum im Alltag bewegt werden, kann man das bis zum Exzess treiben, bei eher für den tatsächlichen Straßengebrauch vorgesehenen Autos steht dem die mangelnde Praktikabilität entgegen.

Gruß,

Markus

Kazuya
Geschrieben
---edit---

Nein,ich will doch keine schlechte Bewertung riskieren.

:lol: ui! so schlimm?? Schicks mir doch als PN, dann stell ichs ein. Ruf-technisch hab ich nicht viel zu verlieren. 8) :wink:

Señor Piech... ist ja auch einem Bugatti-Thread grad Thema. Ich denk das es technisch kein Problem sein sollte ein 250-300 PS Aggregat in ein breites Heck als Mittelmotor einzubauen. Porsche hätte meiner Meinung nach ruhig den Cayman um min einiges mehr an breite und "Fläche" X-) zulegen lassen könen. So wäre auch die optische Ähnlichkeit zum 911 nicht so gross.

Am liebsten würde ich es wie einige andere machen:" Ich fand kein Auto das meinen Ansprüchen entsprach, also baute ich es mir selbst."

LittlePorker-Fan
Geschrieben

zu den günstigen Mittelmotorsportlern: da gabs ja schon eine ganze Reihe ... vom VW-Porsche 914 über MR2 und Pontiac Fiero bis zum MGF. Zumeist mit nicht ganz so tollen Verkaufszahlen.

--generell falsche Modellpolitik bzw. falsche Führung/Chefetage

zum letzten Punkt:

Nimm nur mal VW. Todlangweilig und bis auf ein paar Ausnahmen R32 etc. null Sportlichkeit. Dafür Golf Plus und andere Kombiverschnitte. :(

alle "Volkswagen-Hersteller" die in letzter Zeit flotte Autos hergestellt haben, konnten auf Know-How von Schwesterfirmen zurückgreifen. Z.B. Opel Speedster auf die Lotus Elise oder Kia mit ihrer 1:1 Lotus Elan-Wiederauflage ... ansonsten wären die Autos wahrscheinlich nie gekommen. Da wird sich ein x-ter "Zwischen-Nischen-Van" besser rentieren als was sportliches. Der Tod von den Autos sind wahrscheinlich gebrauchte BMW-, Mercedes-, Audi-Modelle ... Die meisten die sportliche Autos suchen gehen gleich zu den gebrauchten "Premium"-Marken. Schon alleine wegen dem Image...

Dennoch traurig dass derzeit nur Opel Initiative dagegen zeigt.

Ford, VW, Fiat haben anscheinend schon resigniert. Wobei die sportlichen Focus und der neue Golf GTI samt "R"-Reihe zumindest etwas Hoffnung geben.

Autos á la Ford Sierra Cosworth, Golf GTI 1, Opel Calibra Turbo 4x4 usw. sucht man allerdings vergeblich. Da hat man zu lange geschlafen und sich vom Van-Hype zu sehr einlullen lassen. Während ein Sierra XR4i auch von der Sportlichkeit direkt mit 323i E30 und Audi 80 quattro verglichen wurde, sind solche Vergleiche heutzutage nicht mehr zu finden. Oder Anfang der 90´er der VW Corrado VR6 gegen den Porsche 968...

master_p
Geschrieben

Naja ein Grund wird wohl auch sein, dass Ferrari etc. meist Mittel- oder Heckmotorsportwagen bauen. Hier ist es natürlich rein designtechnisch schonmal möglich das Fahrzeug vorne flach ansteigen zu lassen und dann den Motor direkt hinter die Passagiere zu verpflanzen. Wenn man jetzt noch eine Rückbank einbauen will, dann sieht das ganze aus, wie ein flachgeklopfter Kuchenteig.

PS: Mazda MX-5: Breite:1675mm - Höhe: 1235mm ;) - und scheiße ein- und auszusteigen bei meinem Männer-Bauch :D

Kazuya
Geschrieben
Naja ein Grund wird wohl auch sein, dass Ferrari etc. meist Mittel- oder Heckmotorsportwagen bauen. Hier ist es natürlich rein designtechnisch schonmal möglich das Fahrzeug vorne flach ansteigen zu lassen und dann den Motor direkt hinter die Passagiere zu verpflanzen. Wenn man jetzt noch eine Rückbank einbauen will, dann sieht das ganze aus, wie ein flachgeklopfter Kuchenteig.

PS: Mazda MX-5: Breite:1675mm - Höhe: 1235mm ;) - und scheiße ein- und auszusteigen bei meinem Männer-Bauch :D

Na also bitte... 1,67 m ist je jetzt alles andere als breit!!? :-o

Naja und am Männerbauch... ja Mens-Health lesen ;)

Ein kleiner (kurzer) 1,80 breiter, 1,20 hoher 2-Sitzer mit Flügeltüren (!), rassig-frechem Sound (kein dumpfes Tunning-gebrumme) und einem feinen kurzhubigen V6 250-300 PS Motor möglichst auch in einer Cabrioversion... sowas könnte sich doch bei gefälligem Design, Vermarktung und weglassen von Ballast (elektrische Fenster, Sitze, Klima, etc.) doch nicht schlecht an den Mann zu bringen sein? In der Grundausstattung unter 40.000 €. Man dürfte natürlich nicht den Fehler begehen dem Wagen einen "praktischen" Nutzen auferlegen zu wollen, Nein, das Ding ist einfach ein bezahlbares Männerspielzeug, nicht mehr und nicht weniger! Oder?

Die Tatsache das es einen solchen Wagen nicht gibt, spräche zudem dafür, man hätte ein Nischenprodukt!

So, woher krieg ich jetzt meine 10-Mio. Risikokapital für dieses Projekt zam! :D

Diablo6.0
Geschrieben

Selbst Ferrari entwickelt seine Autos schon in Richtung Alltagstauglichkeit.

Es wird also Gründe geben, weshalb keine leichten, flachen und breiten Sportler im Preisbereich bis 40.000€ auf den Markt kommen (von einigen ganz wenigen mal abgesehen).

Mich persönlich stört viel mehr die Gewichtsentwicklung. Mit einem Auto von 1.000kg und 150PS hat man mindestens genau so viel Spaß wie mit einem 1,5Tonner mit 250PS.

Kazuya
Geschrieben
Selbst Ferrari entwickelt seine Autos schon in Richtung Alltagstauglichkeit.

Es wird also Gründe geben, weshalb keine leichten, flachen und breiten Sportler im Preisbereich bis 40.000€ auf den Markt kommen (von einigen ganz wenigen mal abgesehen).

Mich persönlich stört viel mehr die Gewichtsentwicklung. Mit einem Auto von 1.000kg und 150PS hat man mindestens genau so viel Spaß wie mit einem 1,5Tonner mit 250PS.

Den Aspekt hatte ich vergessen. Also ein Leichtgewicht sollte es schon sein. Ich beispielsweise einen alten 2. Golf mit 90 PS ohne Servo gefahren. Mein Lieblingsziviwagen! :-))!

Ganz wenigen?? Welche, ich kenn keinen. :???:

matelko
Geschrieben

Dieser Thread von Dir ist mal ein wirklich gutes Thema.

Ansätze für Deine Idee eines Sportwagens mit kompakten Abmessungen, welches sich sogar besser situierte Studenten leisten könnten, gibt es in den Köpfen von Entwicklern seit jeher. Die Konzept-Schubladen der Ingenieure sind voll davon. Und die Vorstellung, alleine durch Weglassen von Komfort-Merkmalen die Preise niedrig zu halten, ist ebenso alt. Schließlich scheint es schlüssig, einen echten Sportwagen spartanisch zu halten.

Es gibt allerdings zwei Kern-Probleme, welche zudem von Jahr zu Jahr immer mehr an Gewicht gewinnen:

1. Die Entwicklungskosten

Grundsätzlich gilt: ein Auto kann nur in großen Stückzahlen günstig hergestellt werden. Dies hat automatisch zur Folge, daß es weltweit angeboten werden muß. Und hier liegt der erste Hase begraben: Die nationalen Zulassungsvorschriften erfordern immer mehr zusätzliche Entwicklungen, besonders in Sachen Sicherheit. Das treibt die Entwicklungskosten eines vermeintlich kostengünstigen Projekts wieder in schwindelnde Höhen - sie unterscheiden sich heute nicht mehr von einem sog. Premium-Projekt. Bei letzterem ist allerdings die Marge höher. Aus genau diesem Grund versuchen viele Hersteller, im Premium-Segment Fuß zu fassen. Und sei es durch den Zukauf entsprechender Marken. Ein anderer Weg, die Stückzahlen einer einmal homologierten Fahrzeug-Entwicklung signifikant zu steigern, ist das Gleichteile-Konzept, das mittlerweile sogar Hersteller-übergreifend praktiziert wird.

2. Die avisierte Klientel

Es ist leider ein absoluter Trugschluß, daß sich ein spartanisch ausgestatteter Sportwagen gut verkaufen sollte. Die Mehrzahl der Käufer will halt letztlich doch nicht auf gewisse Komfort-Merkmale verzichten. Klima-Automatik? Ist doch heute selbstverständlich. Navi? Sollte zumindest als Option angeboten werden. Elektronische Helferlein, die das Auto auf der Straße halten? Ein Muß ohne Wenn und Aber. Es ist nunmal Tatsache, daß die Mehrheit der Käufer auf solche Features nicht verzichten möchte - und wie oben bereits beschrieben, brauchen wir sehr viele Käufer, um den Preis halbwegs im Griff zu behalten.

Anschauliches Beispiel: Porsche

Letztlich ist Porsche ein Volks-Sportwagen, den es vergleichsweise günstig zu kaufen gibt. Das aber ist nur möglich, weil er in entsprechend hoher Stückzahl verkauft werden kann. Auch hier sorgt die Gleichteile-Strategie für halbwegs bezahlbare Preise. Aber ein Billig-Auto wird das nie. Desweiteren sind "ausgerechnet" die besonders sportlich ausgelegten Modelle gleichzeitig Komfort-reduziert (GT3 etc.). Sie finden trotzdem in nur sehr begrenzter Stückzahl ihre Käufer und dadurch sind sie wiederum deutlich teurer als die Volumen-Modelle, nicht etwa umgekehrt.

Der Punkt "Alltagstauglichkeit" wurde in den vorherigen Beiträgen ja schon mehrfach angesprochen. Ein Sportwagen, wie er Dir vorschwebt, wird von einer Familie höchstens als Zweitwagen gekauft werden. Und schon befinden wir uns erneut in der Preisdiskussion. Auf der anderen Seite steht der Edel-Student. Wieviele gibt es wohl davon? Die Antwort lautet: zu wenig, um auf die nötigen Stückzahlen zu kommen.

Fazit:

Es rechnet sich einfach nicht. Leider wird es das in Zukunft eher noch weniger. Traurig, aber wahr.

Jan69
Geschrieben

Und genau deswegen habe ich mit einem Smart Roadster soviel Spass!

Einlenkverhalten vom feinsten(das definiert für mich Sportlichkeit),überschaubare Kosten,kein Neid oder blöde Sprüche,

Kurvengeschwindigkeit auf (echtem) Sportwagenniveau,

und als nächstes Elli,Speedy o. Exige,nichts anderes,

Gruss, Jan

Kazuya
Geschrieben

Danke erstmal fürs Lob. :)

Allerdings bin ich alles andere als ein gut situierter Student... Die Studiengebühren von pro Semester fast 600,- € werden ein enormes Problem! Aber das ist echt OT.

Deine Ausführungen klingen logisch, leider. :(

Allerdings, du hast von den EU Richtlinien gesprochen.. was ist mit dem Rest der Welt, Osteuropa z.B. Russland... So einen Wagen mit recht günstigen Löhnen in Ungarn beispielsweise zu produzieren und dort und woanders zu vertreiben. Wenn dann erstmal nach einiger Zeit das ganze rentabel wird, könnte eine EU-Version auch hier vielleicht Fuß fassen.

Und was die Käufer angeht.

Machen wir doch mal den Praxistest: Hand hoch, wer würde sich theoretisch die Anschaffung eines Wagens mit den folgenden Eckdaten zumindest mal überlegen... jaja ein Kaufprozeß dauert schon länger.

- Mittelmotorsportwagen (2 Sitze)

- Heckantrieb

- Abmessungen Länge 4-4,20 m, Breite 1,70-1,80 m, Höhe unter 1,20 m

- Flügeltüren

- 250-300 PS V6 (sehr Hoch drehend)

- möglichst Leichtbau, d. H. Verzicht auf viele eletkronische Helfer

- höchstens ABS

- Motorsound zwischen 355, 360 und M3

- Preis in der Basis unter 40.000,- €

- Cabrio, Targa auch möglich

So wer will kaufen!

Und wenn garnix hilft, lach ich mir irgendwann ne Elise MK2 an und hau da nen 350Z Motor rein und Flügeltüren. X-)

master_p
Geschrieben

Es gibt noch ein zusätzliches Problem mit diesen Wagen. Als Student und Single kann man sich solche Spielzeuge sicherlich locker vor die Mietwohnung stellen.

Aber wenn man Familie hat (und sei es nur die Frau ohne Kinder), dann will man auch mal gemütlich in den Urlaub fahren oder man muss man ein paar Sachen von hier nach dort schaffen. Spätestens hier muss ein größeres Auto her (bzw. eines, welches überhaupt einen Kofferraum hat). Deshalb werden solche Spielzeuge wahrscheinlich zu 99% als Zweit-, wenn nicht gar Drittwagen angeschafft. Und wer als Erstwagen schon einen gut ausgestatteten 3er BMW oder C-Klasse T-Modell oder ähnliches fährt, der ist locker mal 30-40.000€ los. Und dann nochmal 35.000€ für ein Spielzeug ausgeben? Das können sich nicht viele leisten. Da wird dann als Zweitwagen ein gebrauchter Polo oder ein Corsa angeschafft mit ~10.000€ Wert. Wieviele Familien kennt ihr denn, die nicht mindestens ein Familienauto fahren? Oder aber wieviele Familien kennt ihr, die sich locker drei Autos in die Garage stellen? Wenn sie nicht generell gut situiert sind, dann werden das wohl die wenigsten machen. Denn ein Autokauf ist nunmal mit die größte Ausgabe in einem Haushalt (wenn kein Haus-/Wohnungskauf ansteht, wahrscheinlich die größte) und somit ist es eben nicht so leicht mal eben 30.000€ auf den Tisch zu legen, um hinterher festzustellen, dass das Teil im Alltag eben nicht wirklich brauchbar ist. Daher werden sich viele Familien eher den Kombi hinstellen, als z.B. den "CP One". Man sieht's ja z.B. auch an Elise und Exige, wieviele sowas fahren. Die bewegen sich ja ca. im Bereich um die 40.000€.

Zudem kommen zu solchen Autos auch immer der Faktor Service hinzu. Soll ich mit dem CP One nun jedesmal zu botzelmann fahren, wenn ich ihn warten lassen will? Oder kaufe ich den Mazda, die in Hamburg wahrscheinlich 20 Händler haben? Eben ein ganz großer Punkt, wenn der Wagen im Alltag bewegt werden muss vs. ein Spielzeug, welches auch mal ein paar Wochen in der Werkstatt steht, weil man noch Ausweichfahrzeuge hat.

Diablo6.0
Geschrieben
Und genau deswegen habe ich mit einem Smart Roadster soviel Spass!

Einlenkverhalten vom feinsten(das definiert für mich Sportlichkeit),überschaubare Kosten,kein Neid oder blöde Sprüche,

Kurvengeschwindigkeit auf (echtem) Sportwagenniveau,

und als nächstes Elli,Speedy o. Exige,nichts anderes,

Gruss, Jan

Ein Smart Roadster ist ein verdammt spritziges Gerät! Glücklicherweise hatte ich eine ganze Woche lang einen zum Testen. Ich wollte gar nicht mehr aussteigen, so gut ist die Strassenlage X-)

Jetzt noch einen 600/750ccm Motorradmotor mit 130-150PS, ein 6Gang Schaltgetriebe und eine vernünftige und zackig ansprechende Bremsanlage rein und fertig wäre die absolute Spaßmaschine!

Diablo6.0
Geschrieben
Ganz wenigen?? Welche, ich kenn keinen. :???:

Caterham

Speedster Turbo

Elise

Um mal die paar Wenigen zu nennen.

Vielleicht gibts noch mehr, aber um die Uhrzeit fällt mir kein anderer Hersteller mehr ein :wink:

matelko
Geschrieben
Deine Ausführungen klingen logisch, leider.
Du meinst plausibel - nicht logisch :wink:

Allerdings, du hast von den EU Richtlinien gesprochen..
Neben EU auch USA/CDN, AUS und J, also alle zahlungskräftigen Länder...

was ist mit dem Rest der Welt, Osteuropa z.B. Russland... So einen Wagen mit recht günstigen Löhnen in Ungarn beispielsweise zu produzieren und dort und woanders zu vertreiben. Wenn dann erstmal nach einiger Zeit das ganze rentabel wird, könnte eine EU-Version auch hier vielleicht Fuß fassen.
Diejenigen in Osteuropa, die Geld für einen Sportwagen haben, greifen gleich zu den ganz teuren Exemplaren - sie können es sich leisten. Die große Mehrheit dort aber hat ganz andere Sorgen, als sich um Sportwagen auch nur entfernt Gedanken zu machen.
CountachQV
Geschrieben
Und wenn garnix hilft, lach ich mir irgendwann ne Elise MK2 an und hau da nen 350Z Motor rein und Flügeltüren. X-)

Tolle Idee...

1. sind die Elisen ziemlich wertstabil

2. passt der 350Z Motor kaum in den Motorraum der Elise

3. wäre es Unsinn, besser den leichten Toyota-Motor beibehalten, vielleicht den mit Kompressor (265PS)

4. Flügeltüren ist Low Cost Tuning, nichts für ne Elise

Bei einer Elise/Exige Kompressor reden wir von einem Basispreis von 50k €. Die werden auch in 5 Jahren nicht unter 40K fallen, der Markt ist zu klein und die Fahrzeuge zu speziell.

Kai360
Geschrieben

....

Nimm nur mal VW. Todlangweilig und bis auf ein paar Ausnahmen R32 etc. null Sportlichkeit. Dafür Golf Plus und andere Kombiverschnitte. :(

Ich frag mich schon seit Jahren warum der Konzern mit seinem Know How keinen tollen Roadster oder bezahlbaren flachen Zweisitzer mit um die 200- 250 PS im Angebot hat.

Was hat man nicht alles der Konkurrenz überlassen ? Wie lang hat es gedauert um überhaupt mal wieder ein Cabrio anzubieten ? Hier war ganz klar die falsche Führungsperson im Sattel.

Nur auf VW bezogen vielleicht nicht ganz von der Hand zu weisen,

Aber .... VW besetzt im Konzern bezogen auf die Modellpolitik auch nicht den sportlichen Ast, dafür sind Audi, Seat, Lamborghini, Bugatti und z.T .Bentey zuständig.

Ergo im Konzern durchaus vorhanden (bis zu Exzess...Lambo, Bugatti).

Und als kleiner Roadster ist dann z.b. der TT da.

Insgesamt ein interessantes Thema.

Nur jeder Hersteller, Konzern macht sich natürlich zuallererst Gedanken um Absatzzahlen, Umsatz und Gewinn.

Und bei den Großserienherstellern mit ihren Strukturen die eher an Behörden denn an ein straff geführtes Wirtschaftsunternehmen erinnern, muß ein Modell schon ein gewisses Volumen erreichen (können), um überhaupt in die nähere Überlegung zur Serienfertigung (soll ja Gewinn machen) genommen werden zu können.

Und traut sich doch einer ein Projekt anzugreifen, nehmen wir das Beispiel Smart (Roadster), dann sind die Zahlen tieftiefrot...

Was lernt man also daraus :

Gebranntes Kind scheut das Feuer...

oder, Schuster bleib bei deinen Leisten (in dem Fall, C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse)

Ein wie von Kazuya angesprochenes Mittelmotorisiertes, flaches, 2 - sitziges - Spaßmobil wir per se immer nur einen sehr, sehr kleinen Käuferpreis ansprechen.

Achtung Betonung auf Käuferkreis nicht auf Interessentenkreis (der ist nämlich (leider) irrelevant).

Und der echte Käuferkreis, der auch über die notwendigen Penunsen verfügt, will auch kein derartiges Spaßmobil mehr, der kauft sich lieber einen "echten" Sportwagen, mit Image, dem richtigen Namen, ABS und Klimaanlage aus dem er auch rein- und vor allem wieder raus kommt ohne dass die gesamte Zuschauerschar vor Lachen am Boden liegt. Also wenn`s gut geht nen Ferri oder Lambo und wenn nicht mehr so gut nen Porsche (gut gehen bezogen natürlich nur auf`s Ein- und AussteigenO:-) O:-) )

Und das wissen die Bosse in den Konzernen sehr wohl, also lieber der X-te Van auf Golf-Plus-Ford-Focus-Langweiler-Basis, damit verdient man Geld und sichert im Übrigen auch Arbeitsplätze, und den Rest überläßt man den "Exotenherstellern".

Gruß

Kai

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