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Sind den alle Fachwerkstätten Gangster?

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kkswiss
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Ich möchte einmal hier die Lanze brechen für die Fachhändler und deren Werkstätten

Egal ob Ferrari, Lamborghini, Porsche (alphabetisch sortiert) oder sogar die „normalen“ Vertragshändler wie VAG oder Opel.

Es kann sich heute kein Händler mehr erlauben seine Kunden über den Tisch zu ziehen. Auch keine Ferrari oder Lamborghini-Händler.

Leider werden hier im Forum sehr oft die Fachhändler als moderne Raubritter dargestellt.

Nur die Händlermagen sind derart klein, das jeder Händler um jeden Kunden kämpfen muss, sogar sehr grosse Händler wie z. B. Tamsen.

Wenn ich mich bei uns im Ferrari-Club umhöre werden immer nur gute Sachen über die Händler erzählt. Der Service ist allererste Klasse. Die Preise sind für Inspektionen oder Reparaturen meiner Meinung nach absolut angemessen.

Wenn jemand sich ein Fahrzeug kauft, bei dem die Stückzahlen sehr gering sind, muss er damit rechnen das die Teile teurer sind.

Ich komme aus dem Autoteile Aftermarktbereich, ich weiss wie teuer eine VW Golf Bremsscheibe ist. Das bewegt sich im tiefen einstelligen Eurobereich.

Als Gegenstück nur der Bremsscheibenpreis vom Ford Fokus, oder Opel Astra. Hier liegt die Scheibe schon im zweistelligen Bereich. Es macht die Stückzahl.

Warum ist dann wohl eine Ferrari-Bremsscheibe so teuer? Überlegt einmal wie viele Bremsscheiben für ein Ferrarimodell wohl gegossen werden? Im Gegensatz zum Golf ist das noch nicht mal im Promillebereich anzusiedeln. Die Kosten müssen aber auf die Stückzahl runtergebrochen werden.

Hey Jungs, das sind Geschäftsleute, die müssen Geld verdienen.

Und mal ehrlich, wer geht schon gerne zum Looser, oder einer zu einer kränkelnden Firma.

Man erzählt doch gerne, "ich habe beim Leader oder Marktführer gekauft."

Dann gibt es auch noch die Fehlerdiagnose:

Wie viele Rückrufe gibt es bei grossen Herstellern? Und vor allem wann kommen die Rückrufe von den Werken? Meistens doch nach zig-tausend verkauften Fahrzeugen.

So viele Fahrzeuge bauen kleine Hersteller gar nicht, noch nicht mal alle Modelle zusammengenommen.

Es ist schwer für ein Werk und/oder Händler Fehler zu definieren wenn nur geringe Stückzahlen von dem Modell verkauft wurden.

Und zu allem Übel sollen die Händler dann noch Ferndiagnosen für Owner abgeben die nicht genau wissen was der Fehler ist. In die Werkstatt wird aber nicht gegangen, könnte ja Geld kosten, oder noch schlimmer, der Händler nimmt mir mein ganzes Geld ab.

Ich für mich kann nur sagen:

Es gibt sicher gute freie Werkstätten, meistens mit Personal welches vorher bei einem Vertragshändler arbeitete (nur warum arbeiten Sie nicht mehr da?). Solche Werkstätten gibt es aber nicht viele. Die meisten wollen gut sein, schaffen es aber nicht ganz da z. B. Testgeräte fehlen die nur ein offizieller hat.

Es gibt sicher auch offizielle Händler die mal nicht so gut arbeiten, so etwas gibt es aber auch bei VAG, BWM und wie sie alle heissen.

Nur Ihre Kunden über den Tisch ziehen, die Zeiten sind vorbei.

Das Internet und die Gespräche in den Clubs sind zu erbarmungslos.

Nur ein Beispiel für Service:

An meinem CS ist die Batterie wohl defekt, mein Ladegerät zeigt es auf jeden Fall an.

Am Sonntag gehe ich mit dem Auto auf ein Meeting. Was sagte wohl der Händler, nachdem ich Ihn heute anrief?

"Selbstverständlich bekommen Sie eine neue Batterie, ist es Recht wenn wir sie heute Abend noch vorbeibringen?"

Nur zur Info, der Händler ist ca. 80 KM (ein Weg) von mir entfernt.

Da steht nicht auf der Rechnung: Batterie vorbeigebracht!

Für mich steht fest: Wer sich ein Fahrzeug kauft, von dem es nur geringe Stückzahlen gibt, muss halt bereit sein ein wenig mehr zu zahlen als bei einem Massenfahrzeug.

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AStrauß
Geschrieben

Ja so weit so gut .

Meine Fahrzeuge ob neu oder Alt wurden immer bei Offiziellen Händlern gewartet .

Aber wenn ich Dinge höre wie z.B

Wie bitte du hast 5000€ für die Kupplung bezahlt, bist du nicht ganz dicht, die Kostet doch nur 1800€ und die ist Original von Ferrari.

(Zahlen sind geschätzt)

Da bekomme ich manchmal Bauchweh und frage mich wie kann das sein ?

Kannst du mir die Frage beantworten?

Wieso kostet das gleiche Ersatzteil bei einem Ferrari Händler das Doppelte wie z.B bei Capristo?

Wenn es Haargenau die gleichen Teile sind .

Also ich bin überglücklich mit meinem Händler und würde einen Ferrari nur dort kaufen.

Aber auf deine Antwort bin ich wirklich gespannt .

Hier geht es nicht um Arm oder Geiz, sondern ganz einfach darum, wieso Zahle ich immer das Doppelte wie meine ganzen Freunde?

Im Geschäftsleben fälscht man bei den EK Preisen um jeden „Pfenig“ aber hier soll man nichts hinterfragen und schön alles in Kauf nehmen?

Gruß

Alex

TaKeTeN
Geschrieben

Beim meiner Fachwerkstatt kosten 5,5l Motoröl 125EUR. Ich frage den Werkstattmeister warum hier Preise wie in der Apotheke sind. Dann wurde mir erklärt, dass er am Öl nichts verdient.

Seitdem bringe ich das Öl (das gleiche Öl!!) selbst mit und zahle für die 5,5l nur noch nen 20er...

625% Marge ist einfach zu hart.

Dass Service seinen Preis hat sehe ich ein und zahle ich auch gerne wenn ich danach zufrieden bin. Aber Unfreundlichkeit, Inkompetenz und schlampige Arbeit will ich nicht bezahlen, und schon garnicht für das Geld!

Gast Anonym16
Geschrieben

Gangster vielleicht nicht, aber meine Lamborghinivertetung kann man komplett vergessen :evil:

Wer mich nachmittags gegen 13.30 auf der Strasse wegen einer defekten Zündspule stehen lässt,obwohl die Vertretung gerade mal 20 km von mir entfernt ist, der braucht mir auch keine Einladung zu irgendeiner Presentation schicken!!

Mittlerweile geh ich dahin, wo fähige Leute an meinem Auto arbeiten und ich sicher sein kann, nicht über den Tisch gezogen zu werden.

Ob da draussen vor der Werkstatt ein Lamborghinischild hängt,

ist mir piepegal.

Deshalb gehe ich nur noch zu Robert Fehr, erstklassige Arbeit, erstklassiger Service!!

Auto wird abgeholt, Auto wird gebracht und Freundlichkeit und Zuverlässigkeit wird bei ihm noch gross geschrieben!

Genau so eine Lanze möchte ich aber für meine Mercedesvetretung brechen,

egal zu welcher Tages-oder Nachtzeit, Samstags oder Sonn-und Feiertags, es ist immer jemand kompetenter zu erreichen.

Klar bezahlt man solch guten Service, aber der ist das Geld dann auch wert.

taunus
Geschrieben
Meistens doch nach zig-tausend verkauften Fahrzeugen.

So viele Fahrzeuge bauen kleine Hersteller gar nicht, noch nicht mal alle Modelle zusammengenommen.

Es ist schwer für ein Werk und/oder Händler Fehler zu definieren wenn nur geringe Stückzahlen von dem Modell verkauft wurden...

Nur zur Info, so grob geschätzt baut VW täglich so viele Autos wie z.B. Ferrari in drei Jahren.

kkswiss
Geschrieben
Wie bitte du hast 5000€ für die Kupplung bezahlt, bist du nicht ganz dicht, die Kostet doch nur 1800€ und die ist Original von Ferrari.

(Zahlen sind geschätzt)

Da bekomme ich manchmal Bauchweh und frage mich wie kann das sein ?

Alex, lass Dich nicht ins Boxhorn jagen. Du bekommst keine Original-Kupplung auf dem Aftermarkt. Keine.

Bei meinem TR war auch die Kupplung fällig, obwohl ich Valeo (Hersteller der Originalkupplung) Haupthändler war, hatte ich keinerlei Möglichkeit die Kupplung zu erhalten.

Was immer geht ist das man die alte Kupplung aufarbeiten lässt. Da gibt es im Ruhrgebiet eine erstklassige Firma. Aber nie Original.

Und zu den Preisen den "Freunde" dir nennen, wenige geben gerne zu das man viel zahlt.

Der König ist immer der, der am wenigsten zahlt, ist so typisch Deutsch.

Überleg Dir das mal. Ich glaube nur was ich sehe und eine Rechnung von einem Freund habe ich mir noch nie zeigen lassen.

Wieso kostet das gleiche Ersatzteil bei einem Ferrari Händler das Doppelte wie z.B bei Capristo?

Wenn es Haargenau die gleichen Teile sind .]

Wer hat hier letztens Fett für das Schwungrad geholt?

Ich glaube Dinokart war es. Das Fett kostete beim Freundlichen genau so viel wie beim Capristo.

Der Capristo hat bei einigen Sachen gute Preise, habe auch schon dort gekauft, aber ein Vergleich lohnt sich immer.

Im Geschäftsleben fälscht man bei den EK Preisen um jeden „Pfenig“ aber hier soll man nichts hinterfragen und schön alles in Kauf nehmen?

Das ist ja auch eine Spinnerei.

Eine kleine Geschichte.

Als ich in D Geschäftsführer war, betreute ich einige Aussendienstler, die an Garagen Werkstattbedarf verkauften. Bei einem Händler wollte ein Aussendienstler ein Fass (208 L) Scheibenfrostschutz verkaufen. Das war als ich eine Mitreise mit dem Aussendienstler machte.

Da sagte der Händler zu uns "Aber die Firma Würth hat den Liter für XXX". Das war genau ein (1) Eurocent über unsern Preis.

Das wir ein ortsansässiger Händler waren fiehl nicht ins Gewicht. Also, öffnete ich mein Portmonai und legte ein zwei Eurostück auf den Tisch. Nun sagte ich, das wir um diesen Betrag bei dem 200 Literfass reden.

Danach wurde Ihm klar wie blöd seine Ansicht war.

Er bestellte über den Winter drei Fässer.:wink:

Beim meiner Fachwerkstatt kosten 5,5l Motoröl 125EUR. Ich frage den Werkstattmeister warum hier Preise wie in der Apotheke sind. Dann wurde mir erklärt, dass er am Öl nichts verdient.

Seitdem bringe ich das Öl (das gleiche Öl!!) selbst mit und zahle für die 5,5l nur noch nen 20er...

625% Marge ist einfach zu hart.

Da hat Deine Werrkstatt Dich angelogen.

Am Öl sind noch heute die besten Magen dran. Darum machen Garagen gerne einen Ölservice.

Dass Service seinen Preis hat sehe ich ein und zahle ich auch gerne wenn ich danach zufrieden bin. Aber Unfreundlichkeit, Inkompetenz und schlampige Arbeit will ich nicht bezahlen, und schon garnicht für das Geld!

Sehe ich genau wie Du, vielleicht solltest Du mal mit dem Chef sprechen.

Gangster vielleicht nicht, aber meine Lamborghinivertetung kann man komplett vergessen

Wer mich nachmittags gegen 13.30 auf der Strasse wegen einer defekten Zündspule stehen lässt,obwohl die Vertretung gerade mal 20 km von mir entfernt ist, der braucht mir auch keine Einladung zu irgendeiner Presentation schicken!!

Mittlerweile geh ich dahin, wo fähige Leute an meinem Auto arbeiten und ich sicher sein kann, nicht über den Tisch gezogen zu werden.

Auch bei Lamborghini kommt noch Schwung rein. Schau mal was sich die letzten Jahre bei Ferrari getan hat. Das Händlernetz wurde komplett überarbeitet und ausgesiebt. Der Standart ist heute extrem hoch um Händler zu sein. Das kommt auch noch bei Lambo.

Im übrigen ist Deine "freie Werkstatt" eine von denen die wirklich gut ist. Nur deckt diese Werkstatt nicht alle Owner von diesen Fahrzeugen ab, und so müssen doch einige zum Freundlichen gehen.

whatzmyid
Geschrieben
Beim meiner Fachwerkstatt kosten 5,5l Motoröl 125EUR. Ich frage den Werkstattmeister warum hier Preise wie in der Apotheke sind. Dann wurde mir erklärt, dass er am Öl nichts verdient.

Die teuersten Öle bekommst du doch im Internet schon für max 10€ den Liter. Stell dir vor der kauft das Zeug auch noch fassweise ein und hat ein großen Umschlag, dann bekommt der die Öle noch viel billiger. Nur an dem Rest verdienen die Werkstätten kaum noch was. Die Personalkosten sind viel zu hoch.

CountachQV
Geschrieben
Alex, lass Dich nicht ins Boxhorn jagen. Du bekommst keine Original-Kupplung auf dem Aftermarkt. Keine.

Bei meinem TR war auch die Kupplung fällig, obwohl ich Valeo (Hersteller der Originalkupplung) Haupthändler war, hatte ich keinerlei Möglichkeit die Kupplung zu erhalten.

Was immer geht ist das man die alte Kupplung aufarbeiten lässt. Da gibt es im Ruhrgebiet eine erstklassige Firma. Aber nie Original.

Stimmt man kann die aufarbeiten, z.b. in der Schweiz bei Derendinger. Und weisst du was, du bekommst sogar noch die besseren Kupplungsbeläge als die originalen...

Beim Diablo ist es auch unmöglich die Kuplung von Valeo zu bekommen, die Nummern sind gesperrt, nur meistens gibt es die gleiche Kupplung unter einer anderen Nummer für ein anderes Auto und die ist problemlos bestellbar...

Da gibt es auch Stories von einem langjährigen Händler der einer unwissenden Kundin 700CHF für einen Alfa-Kupplungszylinder für den Countach abnimmt den man bei Derendinger für 65.- bekommt. Das ist dann in meinen Augen schon bald Betrug.

chip
Geschrieben
Die teuersten Öle bekommst du doch im Internet schon für max 10€ den Liter. Stell dir vor der kauft das Zeug auch noch fassweise ein und hat ein großen Umschlag, dann bekommt der die Öle noch viel billiger. Nur an dem Rest verdienen die Werkstätten kaum noch was. Die Personalkosten sind viel zu hoch.

Nun ja, obwohl ich eure Verärgerung voll und Ganz teile.

So funktioniert die freie Marktwirtschaft. Fast jeder Handwerker verdient für ein Gewerk am Lohn und i.d.R auch am Material. Warum soll das beim Auto bzw. der Werkstatt anders sein ?

kkswiss
Geschrieben
Stimmt man kann die aufarbeiten, z.b. in der Schweiz bei Derendinger. Und weisst du was, du bekommst sogar noch die besseren Kupplungsbeläge als die originalen...

Beim Diablo ist es auch unmöglich die Kuplung von Valeo zu bekommen, die Nummern sind gesperrt, nur meistens gibt es die gleiche Kupplung unter einer anderen Nummer für ein anderes Auto und die ist problemlos bestellbar...

Da gibt es auch Stories von einem langjährigen Händler der einer unwissenden Kundin 700CHF für einen Alfa-Kupplungszylinder für den Countach abnimmt den man bei Derendinger für 65.- bekommt. Das ist dann in meinen Augen schon bald Betrug.

Die Beläge sind auch meisst besser als die Originalen, aber es sind halt nur die Beläge.

Wenn der Händler die Kupplung tausch, dann bekommst Du aber eine neue Scheibe und einen neuen Automat. Und jetzt sag nicht, das sind Austauschteile, dafür sind die Mengen zu gering. Es gibt nur Neuteile bei diesen geringen Mengen, da das Aussortieren zu teuer wäre.

Eine ähnliche Kupplung gibt es vielleicht, aber nicht die gleiche, zumindest bei Ferrari, ich habe alles versucht.

CountachQV
Geschrieben

Die Frage ist doch, ob man beim Kupplungswechsel auch die Druckplatte wechseln muss, muss man nämlich meistens nicht, sondern es wird einfach gemacht, so gibt es mehr Umsatz und der Kunde hat eine neue Kupplung, dabei sind meistens nur die Beläge der Mitnehmerscheibe abgeschliffen.

Bei gewissen Autos brechen auch die Federn auf der Scheibe so dass diese eiert und nicht mehr sauber trennt, dann muss ne neue Scheibe her.

Beim Countach haben wir nur die Beläge getauscht, Druckplatte wurde geprüft und alles zusammen gewuchtet und die Oberfläche auf die Standardreibwerte abgedreht.

Beim offiziellen Händler hätte es einfach noch ein neues Schwungrad und ne Druckplatte gegeben und schon sind 3000€ für nichts weg.

P1020173.jpg

P1020199.jpg

Die roten Markierungen sind für den Zusammenbau, damit man Schwungrad und Druckplatte so zusammenschraubt wie sie gewuchtet wurden.

P1020200.jpg

alpinab846
Geschrieben

Das Argument für die komplette Kupplung bei normalen Autos ist ja immer, daß der Arbeitslohn eines erneuten Versuchs, weil ein nicht getauschtes Teil versagt den Teilepreis bei weitem übersteigt. Wenn man sowas selber machen kann (Hut ab, Raymond) hat man andere Möglichkeiten. Zumal man ja dann auch mal auf Teile ein paar Tage muß, wenn sie aufgearbeitet werden.

Zum Öl: pure Abzocke. Habe mein TWS auch bei BMW Kohl abgegeben-7,50 € statt 26,50€ pro Liter sind auch mir zu viel Differenz.

Eine andere Sache: Ihr erwartet alle, daß ihr geschulte Mechaniker, eine top ausgerüstete Werkstatt und optimale Teile kriegt. Von Leihwagen, gefliesten Verkaufsräumen, kostenlosem Hol- und Bringservice mal abgesehen. Schon bei den "normalen" Autos werden die Margen für die Händler kleiner, die Inspektionsintervalle immer länger und die Reparaturen immer seltener. Wie soll das erst bei Exoten sein? Wie soll sich solch ein Betrieb tragen?

Die Leute in der Szene haben eh ihre Spezies-wie ich G. So kriegt man bisweilen eben auch den ein oder anderen Tip zur Optimierung oder zu Alternativen, den man sonst nicht kriegt.

Ich denke alles hat sein für und wieder. Natürlich ist der Liter Öl nicht 30 Euro wert-aber Euer Händler hat schon die Computer zum Steuergeräte auslesen gekauft, Spezialwerkzeuge angeschafft und sein Personal geschult. Das geht mit in den Preis ein.

Nur meine 0,02 DM

whatzmyid
Geschrieben
Nun ja, obwohl ich eure Verärgerung voll und Ganz teile.

So funktioniert die freie Marktwirtschaft. Fast jeder Handwerker verdient für ein Gewerk am Lohn und i.d.R auch am Material. Warum soll das beim Auto bzw. der Werkstatt anders sein ?

Bin nicht verärgert über deren Kalkulation.

Bin oft verärgert über die Leistung die abgeliefert wird.

Gelegentlich erlebt, sozusagen der Klassiker: "Den Fehler haben wir noch nie gehabt.....wir können ja mal den Fehlerspeicher auslesen..." Wohlwissend, dass der Fehler nicht abgelegt ist, wird ausgelesen und anschließend wird dir triumphierend mitgeteilt, dass man sich alles eingebildet hat, weil der Fehlerspeicher nichts hergibt.

alpinab846
Geschrieben

Da lobe ich mir Leute, die schon Jahrzehnte im Geschäft sind. Mein Freund braucht äußerst selten einen Fehlerspeicher-er weiß, wo es klemmt.

Aber es gibt kaum noch junge Mechaniker, die mehr können als austauschen. Es heißt ja schon "Mechatroniker"...

Ich habe mit den Händlern, die ich in den letzten 4 Jahren kennengelernt habe viel Glück gehabt-immer ein offenes Ohr für meine Wünsche und zu 99% eine zufriedenstellende Lösung.

chip
Geschrieben
"Den Fehler haben wir noch nie gehabt.....wir können ja mal den Fehlerspeicher auslesen..." Wohlwissend, dass der Fehler nicht abgelegt ist, wird ausgelesen und anschließend wird dir triumphierend mitgeteilt, dass man sich alles eingebildet hat, weil der Fehlerspeicher nichts hergibt.

Ka wirklich der Klassiker! Das Problem diverser Elektronikfehler ist ja leider, dass diese nicht immer auftreten sondern nur dann wenn man sie nicht braucht. In der Werkstatt funktioniert das dann ohne Fehl und Tadel und man steht da wie der Depp. :D

Ich habe das Gefühl, dass bei vielen Autos der Entwickler bzw. Ingenieuer oder besser gesagt das Werk einfach drei vier Level höher ist als die banale Werkstatt vor Ort. Trotz Schulung und Handbücher etc. sieht es manchmal so aus, dass etliche Mitarbeiter in der Werkstatt vor Ort lieber noch der klassischen Schrauberfraktion angehören würden und durch die Entwicklung der Elektronik noch nicht so ganz in der aktuellen KFZ Welt angekommen sind.

Nichts gegen die klassichen Qualitäten aber ich denke, der Vergleich zu einem etwas älteren kaufmännischen Mitarbeiter, dem man plötzlich einen PC hinstellt und der mit Word, Excel und Co nicht klar kommt, der ist bei manchen Mitarbeitern im Kfz Bereich nicht falsch.

stefschu
Geschrieben
Dann wurde mir erklärt, dass er am Öl nichts verdient.

Ich kenne jemanden, der hat einen Internet-Shop für Autoteile und -zubehör (hauptsächlich für VW). Der hat richtig gute Öl-Preise. Und weißt Du wo der sein Öl her hat? Vom VW-Händler!! Durch die Abnahmemenge hat der ihm einen so guten Preis gemacht, dass er das Öl zu einem richtig guten Preis anbieten kann. Und da soll dann nichts dran verdient sein? :???:

Das beste an der Geschichte ist, dass beim Ölhersteller (Lieferant) die große Abnahmemenge beim VW-Händler auffiel und die dann dort nachgeforscht haben. Als dann rauskam zu welchen Preisen der VW-Händler sein Öl an den Internetshop abgegeben hat, hat es kurzfristig Ärger gegeben. Das war dem Händler dann aber relativ egal, denn seit dem kauft er sein Öl eben bei einem anderen Hersteller.

Ansonsten braucht man doch nur die Werkstätten-Test wie z.B. in der AMS zu lesen. In der aktuellen Ausgabe hat Ford glaube ich eine Erfüllungsquote von 49 %. Bei der Rechnung sind es dann natürlich 100 % oder sogar mehr, wenn versucht wird mit unberechtigten Aufschlägen die Kunden abzuzocken.

whatzmyid
Geschrieben
.... und durch die Entwicklung der Elektronik noch nicht so ganz in der aktuellen KFZ Welt angekommen sind.

Da ist was dran. Allerdings hatte ich unlängst mit dem F360CS ein Elektronikproblem, was der Werkstattleiter dort glänzend gelöst hat. Diese Mühe, die er dort investiert hat kann sich aber auch nur eine Ferrari Werkstatt leisten.

Eine Sache ist mir auch sehr wichtig, und zwar der persönliche Kontakt zum Mechaniker. Wenn man sich gegenseitig kennt bzw. der Fahrzeughalter nicht anonym ist, dann hat der Mechaniker auch eine andere Motivation. In einem persönlichen Gespräch kann man den Mechaniker auch noch mal auf bestimmte Dinge hinweisen oder auch anderes hinterfragen. Das gelingt mir aber auch nur bei Porsche und Ferrari.

Mit anderen Werkstätten von "normalen" Autos habe ich andere Erfahrungen gemacht. Da ist der persönliche Kontakt nicht möglich, weil die Mechaniker von den Meistern abgeschottet werden.

Wenn man allerdings die ams Werkstättentests liest muss man eigentlich zu dem Ergebnis kommen, dass fast alle Werkstätten Gangster sind.

chip
Geschrieben
Wenn man allerdings die ams Werkstättentests liest muss man eigentlich zu dem Ergebnis kommen, dass fast alle Werkstätten Gangster sind.

Sehe ich auch so. Das ganze kann man aber leider nicht nur auf die KFZ Branche münzen. Wir hatten ja schon diverse Threads mit unzuverlässigen Dienstleistern. Im Land ist halt ein Trend zu verspüren, der in vielen Bereichen weg geht von Qualität und hin zu "wegwerfen" anstatt "in Stand setzen". In etlichen Bereichen der klassischen Dienstleistung wird heute nur noch sehr oberflächlich gearbeitet. Und sei es nur den Kunden mal eben anzurufen und über den Stand der Dinge aufzuklären. manchmal sind die einfachsten Kleinigkeiten nicht möglich.

Mir fallen auf Anhieb drei Dienstleister ein, mit denen ich in den letzten drei Wochen direkt oder indirekt zu tun hatte, die immer irgend ein Werkzeug oder Teil nicht dabei hatten obwohl sie genau den Auftrag kannten oder sonst wie nachlässig und oberflächlich waren.

Das Argument mit dem persönlichen Kontakt ist übrigens sehr gut.

Leider, wie Du beschreibst kaum noch möglich. :(

WiWa
Geschrieben

Moinsen

Schönes Thema und kkswiss, schön das es Kunden auch mal von der Seite sehen - aber das liegt wohl am geschäftlichen und kaufmännischem Verständnis aus der Vergangenheit.

Für mich gibt es zwei Punkte zu diesem Thema:

1. So wie man in den Wald hereinruft, so kommt es auch zurück.

2. Leben und Leben lassen.

dazu:

- Für mich steht fest: Wer sich ein Fahrzeug kauft, von dem es nur geringe Stückzahlen gibt, muss halt bereit sein ein wenig mehr zu zahlen als bei einem Massenfahrzeug.

- Wenn jemand sich ein Fahrzeug kauft, bei dem die Stückzahlen sehr gering sind, muss er damit rechnen das die Teile teurer sind.

Eben. Ich hätte auch gerne viele schöne Dinge, die aber nicht erreichbar sind. Selbst wenn die Anschaffung möglich ist, können die weiteren Kosten und Aufwendungen schnell einen Strich durch die Rechnung machen.

... und viele leben über ihre Verhältnisse.

Zu den Teilepreisen.

Die Teilepreise sind in der Regel vom Hersteller vorgegeben.

Nicht selten prüft der Hersteller die ET-Preise vor Ort durch Mystery-Shopping oder durch Telefonate oder oder oder.

Wenn jemand das Mehfache eines Normalpreises bezahlt hat, dann muß wohl eine nicht so schöne Sache in der Vergangenheit passiert sein - evtl. hat der Kunde ********* zum Händler gesagt... Muß nicht, kann aber.

Gast Anonym16
Geschrieben

Habe ich in meinem ersten Beitrag versäumt:oops:

Ausnahmen bei den Lamborghinivertretungen gibts natürlich auch!!!

Deshalb nochmal ein grosses Dankeschön an

Tamsen Hamburg/Bremen

für die schnelle und unbürokratische Hilfe,

als ich in Oldenburg den vorderen Spoiler zusammengerissen hatte!

Leider ist Tamsen von mir zu weit weg, aber empfehlen kann ich dieses Haus auf jeden Fall!!

Siehe auch

http://www.carpassion.com/de/forum/lamborghini-diablo/22620-1650-km-diablo-vt.html

chip
Geschrieben

Grundsätzlich ein Problem wenn wir über Werkstätten reden ist in diesem Fall auch die Tatsache, dass sich ein vermeintlich schlechtes Erlebnis in der Vergangenheit beim nächsten Besuch (sofern man nochmal hingeht) als positiv herausstellen kann weil eine oder einige wichtige Schlüßelperson (en)ausgewechselt wurde (n) .

Insofern kann jede Werkstattkritik ja nur einen Momentaufnahme sein.

Für den Anfang würde es schon helfen wenn das Auto sowohl von einer kompenteten Person angenommen als auch wieder abgegeben wird. Hier kann die Rechnung und die Arbeit erklärt und das ganze mit ein paar Tips und Infos abgerundet werden. Leider muß man seine Unterlagen und die Rechnung ja in etlichen Werkstätten nur bei irgend einer Kassentussi abholen und bezahlen, die von der eigentlichen Materie keine Ahnung hat..:-o

Habe ich z.B. im PZ Düsseldorf das ein oder andere Mal so erlebt. :cry:

itf joegun
Geschrieben

Ich habe mit meinen beiden Autos die letzten 12 Monate drei verschiedene BMW Authäuser getestet. Eines 10km, eines 30km und eines 50km von mir weg.

Das nächste Autohaus, bei welchem ich seit Jahren mit zwei Autos in die Inspektion gehe, versucht mich regelmäßig bei den Ersatzteilpreisen über den Tisch zu ziehen. Doch die letzte Aktion nötigte mich zu Konsequenzen.

Beispiel gefällig? Gerne:

Beim 3er Touring meiner Frau war hinten dieses Platiskteil über dem Nummernschild an zwei Stellen lose. Das ist wohl nur so eine Plastiknase, die leider aber direkt mit dem Teil verbunden ist. Das führt dazu, dass das komplette Teil getauscht werden musste. Also meine Frau geht dann dahin, frägt den Preis inkl. Lackierung und Montage an. 240 Euro! :-o Argh! Nach den üblichen "Nur Ersatzteil, nicht den Laden kaufen... usw." gingen die Jungs auf 200 Euro runter. meine Frau hat den Auftrag nicht erteilt, sondern sich einen Tag Bedenkzeit erbeten.

Abends habe ich dem Bayreuther BMW Autohaus, bei dem ich auch das Bodykit gekauft hatte (325km von mir weg), eine Mail mit Teilenummer und Farbcode usw. geschickt. Am nächsten morgen um 8:00 Uhr lag die Antwort in der Mailbox. 130 Euro inkl. Lackierung und Versand zu uns. Arbeitszeit vom Freundlichen geschätzt: 10 Minuten ("Bei uns würden Sie nichts dafür zahlen..."). Meine Frau nochmal zu unserem Händler, Ihn damit konfrontiert...plötzlich kostete uns das Teil dann 129 Euro. :-o Ich dachte ich versteh die Welt nicht mehr. Meine Frau hat dann einige Bemerkungen fallen lassen, das hat wohl auch der Cheffe mitbekommen.

Teil wurde geliefert und lackiert und dann wurde ein Termin ausgemacht. Der Monteur hat ca. 10 Minuten gebraucht und dann war er fertig. Auf der Rechnung standen: 98 Euro! Meine Frau hat nachgefragt warum das so ist und die Antwort war, es wäre ein Sonderpreis wegen dem "ersten Preis und weil das ein Mißverständnis war".

Jungs ich war fassungslos. Ich habe das zum Anlaß genommen mir einen neuen Vertragshändler für meine zwei Autos zu suchen. Erster Test war bei dem 30km entfernten Händler, der war nicht schlecht, hat mir mein Eibach Antirollkit auch gut eingebaut, leider aber vergessen mir zu sagen, dass ich für das Ding TÜV brauche und mich so wegfahren lassen. Der scheidet also erstmal aus.

Meine Frau wurde vor kurzem vor der Bank beim Geld holen von einem ehemaligen Mitarbeiter des 10km entfernten Autohauses angesprochen. Der hat uns folgende Offerte gemacht: Er arbeitet nun bei einem neuen BMW Autohaus. Allerdings 50km weg. Er wohnt im gleichen Ort wie wir. Also hat er uns angeboten uns ein Leihauto hinzustellen und mit unserem Auto zur Inspektion zu fahren und uns das abends wieder hinzustellen. Gesagt getan, letzte Woche wurde das mit dem Kombi genauso gemacht. Wir hatten einen 120i als Leihauto, alles lief problemlos, der Preis war günstiger als bei den beiden andern Autohäusern und die Lieferung erfolgte direkt gegen Rechnung auf Vertrauensbasis.

Was ich damit sagen will? Man muss nur suchen dann findet man die Werkstatt mit der richtigen Einstellung ganz sicher. Die schlechten Erlebnisse die ich mittlerweile in Werkstätten hatte haben mich nicht einschüchtern können, man muss nur hartnäckig bleiben...:D

TaKeTeN
Geschrieben

Wie würdet Ihr eigentlich reagieren wenn ihr euer Auto zurück bekommt und es läuft nicht mehr so wie vorher.

Mein A4 vibriert seit dem letzten Service. Je nach Drehzahl unterschiedlich stark.

Ich habe das natürlich dem Meister gemeldet, der hat das auch eingesehen und bot mir an das Auto nochmal einen Tag lange durchzuchecken.

Aus dem einen Tag wurden zwei, das Problem aber blieb!

Diese Werkstatt ist scheinbar am Ende ihrer Kenntnisse, gehe ich zu einer anderen muss ich jede Arbeitsstunde bezahlen, worauf ich natürlich keinen Bock habe.

Außer fressen oder sterben bleibt mir also keine andere Wahl...

btw: Der Rechnungsbetrag dieses Services, nach dem das Problem auftrat, ist 2000EUR (Material/Arbeitszeit ca. 50/50)! So viel zum Thema Preis/Leistung

master_p
Geschrieben

Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen (zu faul ;) ), wollte aber nochmal anmerken, dass ich mich sicherlich nicht von hohen Preisen verschaukelt fühle beim Händler. Wenn ich aber (zum testen) meinen Scheibenwaschmittelbehänlter komplett Oberkante-Unterlippe voll mache und das hinterher mit 5€ auf der Rechnung steht, dann fühle ich mich abgezockt. Und genau das ist es auch. Das wird dann einfach angeklickt und schon 5€ verdient. Sowas ist ja nunmal auch per Gesetz Betrug und könnte sogar zur Strafanzeige reichen. Aber sowas erlebt man leider immer häufiger. Da zahle ich aber lieber für die Arbeitsstunde 5€ mehr pro Stunde, wenn dafür am Ende mein Wagen frisch geputzt wurde. Oder ich zahle auch gerne 10€ mehr für ein Ersatzteil, wenn ich merke, dass die Werkstatt mein Auto pfleglich behandelt. Bei meinem BMW-Händler wird z.B. immer ein Plastiküberzug auf die Sitze und eine Papp"matte" in den Fußraum gelegt. So weiß ich einfach, dass ölige Hosen oder nasse Schuhe meinem Auto nicht passieren können. Ein kleiner Punkt, der mir aber einfach die Sicherheit gibt, dass die Leute mein Auto gut behandeln. So auch z.B., wenn sofort beim Reparaturannahme gefragt wird, ob ich die ersetzten Teil und die Kartons der neuen Ersatzteile haben möchte. Sollte ich jemals "Ja" sagen, dann kann ich wenigstens sehen, dass es Originalteile waren und kein "Refurbished"-Kram.

Aber dann irgendwelche "Kleinteile" mit 7,80€ zu berechnen finde ich kleinkariert. Das mache ich bei meinen Kunden ja auch nicht. Sowas wie "2 Minuten gewartet für hochfahren eines Rechners" oder "5 Minuten 20 Sekunden allgemeine Wartezeit" würde mir jeder Kunde um die Ohren hauen. Ein einfaches "2 Stunden Wartungsaufwand" würde jeder Kunde sofort und ohne Nachfragen bezahlen.

Es sind halt häufig die kleinen Dinge die zählen und die aus einem gut arbeitenden Händler einen guten Händler machen. Und da gehe ich dann auch gerne wieder hin.

Lamberko
Geschrieben
Die Teilepreise sind in der Regel vom Hersteller vorgegeben.

Nicht selten prüft der Hersteller die ET-Preise vor Ort durch Mystery-Shopping oder durch Telefonate oder oder oder.[...]

Hmm, ich dachte immer, dass eine Preisbindung nicht mehr rechtens ist und nur noch bei Büchern existiert... - Wäre ja glatt eine Behinderung des freien Wettbewerbes. :wink:

Bei Werkstätten gibt es solche und solche:

Mein über 330'000km alter Audi ist nur noch maximal 30 Meter gefahren und dann plötzlich ausgegangen. Fachmännisches Urteil von einem Ferrari-Schrauber: Einspritzpumpe im A...sch! - Alter 5-Zylinder Audi 100...Schrottplatzersatzteile aussichtslos, da alles schon in Richtung Osten oder tiefstem Süden exportiert. Nur als Neuteil bei VAG. Pumpe, Dichtungen, Düsen,.... alles zusammen inkl. Montage runde 500 Euro. Lohnt bei meiner Alltagsgrotte nicht mehr. :-(((°

Okay, kurz mal eben den Mechaniker an der Aral-Tanke angerufen: "Kannste die Kiste bitte mal abholen und auf den Schrott packen?" - Am nächsten Morgen ein Anruf: "Hi Berko, habe mal unter Deinen Audi geschaut. Die Benzinpumpe war nicht exakt an die Spritleitung angeschlossen. Nach Druckaufbau spritzte alles seitlich heraus. Die transportierte Benzinmenge reichte darum gerade mal für runde 30 Meter Fahrt. Habe innerhalb von 5 Minuten alles noch mal nachgezogen. Läuft wieder einwandfrei!" - Stimmt: Alles wieder i.O.! :-))!

Ach so: Die Benzinpumpe wurde übrigens 2 Wochen zuvor von dem begnadeten Ferrari-Schrauber montiert....

Gruß,

Berko

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