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Porsche 993 GT2 RSR

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F40org CO   
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Ich bin jetzt mehrmals über den Porsche 993 GT2 RSR gestolpert. 

 

Gab es so angeblich ab Werk und es wurden nur 30 Stück produziert. Stimmt das so?

Waren das reine Trackfahrzeuge oder hatten die auch eine Straßenzulassung?

 

Vielen Dank fürs kurze Feedback.

 

 

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netburner   
netburner

Ich kenne wahlweise den 993 GT2 R/993 GT2 Evolution, die Rennversion des 993 GT2, von der zwischen 1995 und 1998 21 Autos entstanden sind sowie den 993 Cup 3.8 RSR in ähnlicher Optik aber mit Saugmotor (quasi der Vorläufer des heutigen GT3 R). Straßenzulassung gab es für keine der beiden Versionen ab Werk.

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LittlePorker-Fan VIP   
LittlePorker-Fan

einen porsche "993 gt2 rsr" gab es nicht ab werk.

die rennsport-modelle gab es recht individuell nach kundenwunsch, diverse motoren, getriebe, länderversionen, rennserien, z.b. beim cup 3.8 rsr den m64/70, die sanfteste version für private clubsportveranstaltungen, der auch in den cup und supercup-fahrzeugen zu finden war, den m64/75 für langstrecke und den hochgezüchteten m64/80 für zb imsa.

 

je nach setup waren auch straßenzulassungen möglich, diese sind aber als original ab werk sehr selten. der überwiegende teil wurde nach ihrer karriere erst umgerüstet (falls sie zulassungen nesitzen)

 

stückzahlen würde ich bei diesen fahrzeugen mit vorsicht genießen. die 21 stück kommen zb von den späten 993 gt2 450 ps straßenversionen. noch unübersichtlicher wird es, da rennställe wie roock noch selbstständig fahrzeuge aufbauten oder umrüsteten. da wurde aus einem cup auch mal ein biturbo etc

 

es dürften 100-120 stck gt2 motorsport-fahrzeuge aller ausbaustufen direkt als ferigfahrzeuge entstanden sein (gt2r rennen, gt2 evolution).

das doppelte an cupfahrzeugen.

und rund 50 cup rsr.

da ich noch keine fahrgestellauflistung gefunden habe und porsche selbst nur im detail kommuniziert alles ohne gewähr.

 

sorry wg der schrift etc , leider nur handy

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Des Rätsels Lösung. Das ist er. 

 

Sind hiervon produzierte Stückzahlen bekannt?

IMG_9531.JPG

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LittlePorker-Fan VIP   
LittlePorker-Fan

es wird oft von 45 Stück gesprochen. recht gleichmäßig verteilt mit 15 pro Jahr wo er angeboten wurde. Ich würde mit ersatzkarosserien mit ca 50 fahrzeugen rechnen, welche für sammler als originale gelten.

 

dazu noch fahrzeuge die zu cup rsr umgebaut wurden.

 

bei diesen rennwägen wird in der regel per rückwärtssuche geprüft ob und wie original er ist - also fahrgestellnummer und dann die historie.

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F40org CO   
F40org

Gibt es von Porsche eine detaillierte Quelle welche VIN zu was verwendet wurden.

 

Dieses Modell hat wohl sogar Strassenzulassung. 

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matelko CO   
matelko

Die VIN-Bereiche sind durchaus bekannt. Bei der Recherche, welche VIN exakt zu welchem Fahrzeug verwendet wurde, wirst Du Dich jedoch direkt ans Porsche-Archiv wenden müssen und dort möglicherweise selbst recherchieren. Denn die Nummern des echten 993 Cup 3,8 RSR wurden mit jenen des 993 Carrera Cup aus dem Jahr 1997 und jenen des 996 Cup aus dem Jahr 1998 zusammen gewürfelt...  So enthalten die "offiziellen" 45 Stück, die LittlePorker angesprochen hat, bereits die ersten 996 Cup Fahrzeuge des Jahres 1998, es sind also nicht ausschließlich 993 Cup 3,8 RSR Fahrzeuge.

 

Übrigens, der Grund, warum die 993 Cup 3,8 RSR Fahrzeuge gerne als GT2-Abkömmlinge angesehen werden, sind die angenieteten Kotflügelverbreiterungen und Schweller, die der 993 Cup 3,8 RSR vom GT2 übernommen hat. Die Unterschiede am Heckspoiler zwischen 993 Cup 3,8 RSR und 993 GT2 fallen hingegen kaum auf und werden deshalb gerne übersehen.

 

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netburner   
netburner

Kurz aus Interesse: wie kann es sein, dass die ersten 996 Cup-Fahrzeuge im selben VIN-Kreis laufen? Normalerweise steht bei Porsche doch die jeweilige Grundbaureihe verschlüsselt mit in den 17 Stellen und da unterscheiden sich 993 und 996 doch ebenso wie in der Bodengruppe?

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      Den Darmstädter Speedster habe ich Anfang Juli lange inspiziert, die Qualität entspricht einem Neuwagen, der Umbau ist in allen ersichtlichen Details perfekt und mögliche Mängel reduzierten sich auf ein Minimum. Die Fahrgestellnummer und Erstzulassung (wegen der Abgasnorm) stammen von einem 95er 993 Cabrio. Das Auto verfügte außerdem über sehr viele Wunschdetails, die ich ansonsten später so oder so nachgerüstet hätte (3,8er Motor, kurzes Getriebe mit Sperre, turbo-Look, große turbo Bremse, 3-Speichen-Lenkrad). Der Verkäufer war sich dieser Details durchaus bewußt, außerdem war er ein Liebhaber, der seine Fahrzeuge mehr streichelt, als bewegt, entsprechen zäh waren die mehrwöchigen Verhandlungen, die zum Glück dann aber Ende Juli doch von Erfolg gekrönt wurden.
       
      Ich belasse es vorerst bei einem einzigen Bild, da in den nächsten 4 Wochen noch einige Veränderungen (Felgen/Sitze/Türverkleidungen) geplant sind. Sobald das geschehen ist, werde ich das Fahrzeug auch im Detail noch ausführlicher vorstellen.
      Nachfolgend werde ich in den nächsten Tagen/Wochen zum Thema 993 Speedster noch zusätzlich folgende Threads eröffnen:
      Registry, alle mir bekannten 993 Speedster im Detail erklärt -> Link:
      Umbau vom 993 Cabrio zum 993 Speedster mit allen relevanten Details -> Link:
       

    • Marc W.
      Wie aus den anderen Threads zu erkennen war, hat mich dieses Thema schon sehr lange beschäftigt. Mein ursprüngliches Vorhaben war, ein gutes 993 Cabrio zu erwerben, die Teile für den Speedster-Umbau nach und nach einzusammeln und im dritten Schritt den Umbau zum Teil in Eigenleistung zu realisieren. Der Zeitrahmen sollte dafür insgesamt drei Jahre betragen.

      Die Auswahl an guten 993 Cabrios als Basis ist in Deutschland sehr beschränkt bzw. eigentlich nicht mehr vorhanden. Aus diesem Grund habe ich mich schon lange mit dem US-Markt beschäftigt. Auf der anderen Seite "vom großen Teich" ist die grundsätzliche Auswahl an guten 993 Cabrios deutlich größer, die Preise sind sogar ca. 30% günstiger. Probleme sind hier, daß es einige Ausstattungsmerkmale fast gar nicht gibt (Bordcomputer, Sportsitze), daß 10% Zoll, 19% Einfuhrumsatzsteuer und die Transportkosten noch oben drauf kommen und daß das Schlechtwegefahrwerk, sowie die Stoßfänger schon alleine aus optischen Gründen getauscht werden müssen. Somit ist man mindestens wieder auf dem deutschen Preisniveau, hat aber dafür den Vorteil der größeren Auswahl. Egal wie, aktuell (Stand Sommer 2011) muß man für die Basis ca. EUR 40.000 kalkulieren.

      In der Anfangsphase bin ich von Teilekosten i.H.v. EUR 20.000 bis 25.000 inkl. turbo-Look (Breitbau) ausgegangen. Seit 2007 beobachte ich den Teilemarkt sehr intensiv, ohne Kontakte oder großes Glück ist da gar nichts zu machen, mein veranschlagtes Budget ist schnell nach oben gegangen. Zudem gibt es Unterschiede in den Teilen zwischen G-Modell Speedster (bis 1989) und 964 Speedster (bis 1994). Theoretisch kann man auch die G-Teile verwenden, allerdings gibt es viele Details, woran ein Insider erkennen würde, daß es "alte" Speedster-Teile sind. Aus diesem Grund habe ich nur nach 964-Speedster-Teilen gesucht, das diese seltener, gesuchter und somit teurer sind, war irgendwie klar. Es gibt einen relativ bekannten Porsche-Verwerter in L.A., der viele Speedster-Teile anbietet, das Grundpaket kostet $ 19.000 (findet man bei ebay), besteht aber größten Teils aus G-Modell-Teilen, für $ 5.000 mehr könnte er wohl auch 964er Teile liefern. Bis die Teile verzollt in Deutschland sind, dürfte der Paketpreis bei EUR 25.000 für das Grundpaket liegen.
      Und jetzt wird es spannend, was die Ersatzteilfilme und die aktuellen Preise angeht, ist Porsche sehr kundenorientiert und fortschrittlich, es gibt einen öffentlichen Internetzugang:

      PET - Porsche Originalteile Katalog
      Porsche Originalteile Preisliste

      Die Teile dieses gebrauchten US-Pakets (Windschutzscheibe, Türen, Verdeck und Verdeckabdeckhaube) haben einen Neuwert von EUR 47.000, also schon mal kein ganz schlechter Deal.
      In Folge dessen habe ich an vielen Abenden den kompletten Teilefilm des 964 Speedsters, des 993 Cabrios und des 993 CarreraS (wegen turbo-Look) nebeneinander liegen gehabt und alle relevanten Teile herausgefiltert. Diese Liste umfasst ca. 360 Teilenummern, welche man benötigt um den Umbau zu realisieren. Nicht darin enthalten sind die turbo-Stoßfänger inkl. Unterbau vorne und hinten, sowie die turbo-Bremse. Diese Teile bekommt man definitiv gebraucht.
      Mit den oben genannten Links kann man nicht nur die Kosten (auf Basis von Neuteilen) ermitteln, sondern auch gleich deren Verfügbarkeit prüfen. Tatsächlich gibt es schon einige wichtige Teile gar nicht mehr. Mein Fazit in Bezug auf die Teilekosten sah dann so aus, 25 TEUR für die US-Teile, zzgl. 25 TEUR für die noch fehlenden Teile zzgl. 10 TEUR für den turbo-Look, macht 60 TEUR für die Teile, vorausgesetzt, man findet ca. die Hälfte gebraucht. Würde man alles neu bei Porsche bestellen (soweit das noch möglich ist) wären es 85 TEUR.
      Ein günstigerer Weg wäre einen verunfallten 964 Speedster zu finden, wo die relevanten Speedster-Teile noch heil sind. In den letzten Jahren habe ich von keinem Fahrzeug weltweit gehört, welches gepaßt hätte. Theoretisch wäre das ein Glücksgriff, allerdings befürchte ich, daß der Verkäufer das einschätzen kann und ein solcher Unfallwagen auch schnell noch 40-50 TEUR kosten wird.

      Womit wir beim dritten Step meines ursprünglichen Masterplans wären, dem Umbau selbst. Sowohl RUF, als auch Motorsport Freisinger und 9m-ninemeister sprechen unisono von 600 Arbeiststunden zzgl. Lackierung. Dieser Zeitaufwand macht je nach Anbieter und Umfang der Eigenleistung ein Volumen 35 TEUR bis 85 TEUR aus.

      Wer jetzt sauber mitgerechnet hat, kommt auf Erstellungskosten zwischen EUR 115.000 mit viel Glück und EUR 210.000 wenn man aus dem Vollen schöpfen würde (nur Neuteile und RUF als "Umbauer").

      Diese Erkenntnis hat dann endgültig meinen Rahmen gesprengt, der Traum vom eigenen Umbau war somit gestorben, das positive Resultat findet Ihr in diesem Thread: -> .

      Als Quelle meiner Bilder in diesem Thread möchte ich ausdrücklich drei Links nennen:

      993 SpeedsterS Umbau durch 9m - ninemeister im Rennlist-Forum
      9m - ninemeister in England hat zwei Fahrzeuge erstellt
      Freisinger Motorsport ins Karlsruhe hat mindestens zwei Fahrzeuge erstellt

      In diesem Thread werde ich in der kommenden Zeit die Details, Teilenummern und Kosten für den Umbau von einem 993 Cabrio zu einem 993 Speedster aufschlüsseln und mit Bildern darlegen. Dabei werde ich mich nicht an einem einzigen Fahrzeug orientieren sondern die Bilder vom 2010er 9m, dem 2011er 9m und dem 2011er Freinsinger nutzen, auf der Basis aller drei Umbauten kann man eigentlich alles erklären.

      Ein Bild gibt es als Vorschau:


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