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CRothe

Restaurations-Geschichte der #006

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rehfra74 CO   
rehfra74

sag hat dein tag mehr als 24h?:D:D

Grüsse Franz

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CRothe CO   
CRothe

Nein, das nicht, aber ein anderes Raum-Zeit-Kontinuum!

Grüße: Christof

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CRothe CO   
CRothe

Ich habe noch mal schnell überlegt, wie man den Bowdenzug der Belüftungsklappe am Bedienteil befestigen kann. Herausgekommen ist die folgende Konstruktion (siehe Bild). Gebogen ist die Alulasche um einen 4,5mm Bohrer. Da der Zug außen 4,8mm hat sollte er also schon schwer rein gehen. Die Schraube nahe am Zug dient dann zur Festklemmung, ohne daß er platt gedrückt werden kann. Auf der Rückseite habe ich eine M3er Stopmutter mit Haftstahl fest geklebt, damit sie sich nicht mitdrehen kann.

Haftstahl ist ein unglaublichen Epoxyd-Kleber, in den man sogar Gewinde schneiden kann.

Der eigentliche Innenzug wird morgen in die Löthülse gelötet (vorher anrauhen). Dann habe ich ein einstellbare Verbindung über den Kugelkopf, zum Hebel und nichts kann klemmen!

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CRothe CO   
CRothe

Hallo,

ich habe nochmal Veränderungen am Bedienteil vorgenommen. Der Hebel war etwas zu filigran und hatte ein federndes Gefühl hinterlassen, wenn man die Luftklappe betätigt hat. Also Zeichnung ändern, neu fräsen und wieder montieren. Den Zug habe ich dann auch mal gründlich geölt, er lag ja ca. 6 Jahre tot. Jetzt hat man nicht mehr das Gefühl, das man etwas abbrechen Könnte. Ich hatte dann noch die Idee Endanschläge zu bauen, damit man nicht versucht ist, den Verstellknopf zu überdrehen. Auf dem Plotter habe ich dann noch Abdeckaufkleber gemacht, die den Bereich abdecken, der nicht mehr gebraucht wird!

In der Zwischenzeit ist auch die neue Form für den Kühlergrill fertig geworden. Ich konnte heute polieren und wachsen. So kann ich Montag schon mal einen in GfK bauen (Silber). Leider muß ich noch den Preßstempel bauen, um das Teil auch in Carbon bauen zu können. Na ja, Hauptsache ist, das ich das Loch in der Motorhaube überhaupt zu bekommen. Der immense Aufwand wurde allein deswegen schon notwendig, weil der Grill der #006 schon Risse hatte. Den Einstiegsbereich habe ich heute zwischendurch vermessen, eine CAD-Zeichnung erstellt und Carboneinstiegsleisten ausgefräst. Den alten Verstärker konnte ich heute wieder anschließen und montieren, incl. einem neuen Radio. Weitere 4 Stunden Lötarbeiten gingen ins Land. Leider hat der Funktionstest ergeben, das der Verstärker sich nicht zu schaltet. Das Remotekabel hatte ich auf Durchgang geprüft, aber......?.......Nach 5 Stunden war ich aber weder Willens, noch in der Lage den Fehler zu finden............MORGEN!

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GT101 CO   
GT101

Hallo Christof,

Also da ziehe ich wirklich den Hut, angesichts deines Mutes die Restauration deiner 006

selbst in die Hand zu nehmen. Besonders die hohe Fachkompetenz, mit der du den

nicht verzinkten Rahmen der Nachwelt für die nächsten 70 Jahre sicherst, den

Perfektionswillen, der Ströme und Wärme in deinem Wiesel für den gleichen Zeitraum

geschmeidig werden fließen lassen , ist aller Ehren wert .:-))!:-))!:-))!

Ich hoffe, du findest noch einige klitzekleine Baustellen, die deine fast täglichen

Berichterstattungen nicht abreißen lassen....:wink: Im Ernst, ich wünsche dir noch

mehr Spaß bei der artgerechten Fortbewegung der 006, als der Freude an der

Restauration . :lol::)

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CRothe CO   
CRothe

Heute hatte ich 2 Arbeitseinsätze. Im erste heute Vormittag, verklebte ich den Radio-DIN-Schacht auf der Oberseite mit der Mittelkonsole, nachdem ich die seitlichen Laschen eingebogen hatte. Das mußte dann länger Aushärten, so daß es erst am Abend weiter gehen konnte. Um das Radio nach unten hin abstützen zu können war es erforderlich einen Carbonplattenstreifen darunter zu kleben, der die Verbindung seitlich zur Mittelkonsole schafft................Hmm die berühmten Siemens-Lufthaken, sollten erfunden werden8-)! Das Alles härtet nun bis morgen aus.....

Die Verschaltung des alten Soundsystems mit dem neuen Radio, wollte nicht so recht funktionieren. Es kam nur ein laues Tönchen aus den Boxen.....Ich muß zugeben, das mir Systeme sowieso nicht gefallen, bei denen ich den Radioausgang ins Heckabteil schicke, um ihn dann wieder nach vorne zu legen, damit er bei den Boxen ankommt.......

Nach einem kurzen Test, flog der Verstärker raus, was mindestens 4m Kabel überflüssig macht. Die hab ich jetzt erstmal tot gelegt, aber irgendwann fliegen sie raus. Die 2 Frequenzweichen werden jetzt direkt vom Radioverstärker aus versorgt!

und........

Siehe da der Sound war da und läßt soweit keine Wünsche offen, die durch 4 kg Verstärker befriedigt werden könnten! Ein bischen Grundbass fehlt noch....Den bekomme ich aber mit den vorhandenen Boxen sowieso nicht.....Also werde ich noch irgendwo einen Supwoofer verbauen (unsichtbar, wenn möglich)!

Die Anzahl der Kabel hat, in der Mittelkonsol,e auf jeden Fall dramatisch abgenommen!

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seifertp CO   
seifertp

Hallo Christof,

auf Deinen unsichtbaren Subwoofer bin ich schon gespannt und melde Interesse an. Ich habe vor ein paar Jahren die vorhandenen LS gegen Audio X-ION 165 getauscht. Ebenso ist das Becker Radio rausgeflogen, das Kenwood KDC-414UA ist zwar nicht schön und passt m.e. nicht wirklich zum Wiesi aber ich habe das perfekte Radio noch nicht gefunden. Der Klang ist nun ok aber für eine Verbesserung kommt man um den Subwoofer nicht herum...

VG

Peter

PS: Bei mir (#020) sieht die Verkabelung auch nicht besser aus und hat schon beim Tacho zum Ausfall geführt, wobei ich das nur auf die Schnelle beseitigt habe und das "Aufräumen" noch zu erledigen wäre. Leider ist es so wie immer, hat man erst mal zugemacht, dauert's bis man wieder ran geht.

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CRothe CO   
CRothe

Suppi,

die Mittelkonsolenbaustelle ist fertig! Radio ist drin und das Heizungsbedienteil auch! Die Schalter der Sitzheizung haben nach 20 jahren auch endlich einen richtigen Sitz! Ich mußte doch tatsächlich noch etwas GfK wegfräsen, damit die Kabel des Schalters nicht mehr am Rand scheuern:(! Die Löcher, die O.H. in den Teppich geschnitten hatte, um seine Heizungsregler durchstecken zu können, habe ich auch einigermaßen elegant verschleiert.

@ Peter: Das Stichwort ist aktiver Subwoofer, für Untersitzmontage! Die Dinger sehen unscheinbar aus, haben eine Membran von 20, manchmal auch 25cm und sind bestenfalls in einem Aludruckgußgehäuse untergebracht. Ich hätte den Dingern nichts zugetraut, wenn ich nicht vor Jahren auf einem Smart Roadster-Treffen, einen erlebt hätte. Für den Spottpreis ein echt beachtenswerter Klang, gerade bei offenen Autos. Habe dann selbst einen in den Smart Roadster meiner Frau eingebaut und bin begeistert. Vorraussetztung ist natürlich, das Du nicht die lauteste Anlage bein GTI-Treffen am Wörthersee haben willst! Preis Leistung 1000%ig!!!!

Endlich konnte ich auch meinen Schaltknauf einbauen.

Danach war noch Zeit, etwas mit der Lederüberarbeitung weiter zu machen.

Schwierig ist das, wenn Nähte und Leder nicht die gleiche Farbe haben. Da hat das Lederzentrum aber einen passenden Stift, mit dem man den Zwirn tränkt, damit dieser dann die Farbe nicht annimmt. Habe damit alle Nähte am oberen Armaturenbrett und an der Mittelkonsole impägniert. Lederfarbe, die da drauf kommt, kann man einfach abrubbeln. Morgen wird gefärbt!

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CRothe CO   
CRothe

Heute ging's voran!

Der umgebaute Tacho ist angekommen und mußte natürlich sofort eingebaut werden! Aber da ich ja bekanntermaßen, kein Freund von Lüsterklemmen im Auto bin, habe ich zuerst die Tachokabel in Ordnung gebracht! Der Tacho-Umbau ist sehr schön gemacht und ich kann Ritter-Instrumente nur empfehlen!

Dann habe ich noch etwas Zeit ins Leder investiert. Leder-Fresch + Protekt und schon siehen ein paar Teile wieder richtig gut aus............

Der erste GfK-Kühlergrill ist auch soweit, daß ich ihn morgen silber lackieren kann. Carbonversionen brauchen noch etwas Zeit.............

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CRothe CO   
CRothe

So, der vorläufige Höhepunkt der Restaurationsgeschichte ist vollbracht! Erste Ausfahrt durch kurviges Geläuf! Alles OK, alles funktioniert! Meine Frau ist auch begeistert, also was will ich mehr. Habe heute Morgen, eigentlich noch geflasht von dem Kurzurlaub in den Alpen, den neuen Kühlergrill silber und dann klar-lackiert und eingebaut. Eine Motorwäsche, die den ganzen Staub vertrieben hat, kam danach, gefolgt von einer Maschinenpolitur. Danach habe ich nochmal die ganze #006 per Hand gewachst. Morgen ist die Verdeckreinigung und Impregnierung dran....Ich glaube die #006 kann sich dann erstmal auf demn Fühlingsfest bei D&mMsehen lassen!

Geplant habe ich noch, das Fahrwerk zu vermessen und einen Subwoofer ein zu bauen. Die Details werde ich berichten!

Saisonkennzeichen ab April..............Punktlandung!

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rehfra74 CO   
rehfra74

sieht top aus

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Wiesel546 CO   
Wiesel546

Herzliche Gratulation - Topleistung

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806 CO   
806

Wo ist denn die Gummileiste unter Türe und Motorhaube hin? Gab es die bei der 006 (noch) nicht?

Markus

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CRothe CO   
CRothe

Hey Marcus,

sowas hat die #006 nicht! Dafür hat sich heute der Einstiegsbereich geändert! Da dieser doch etwas mitgenommen aussah, habe ich mal was gefräst, beklebt und lackiert8-)!

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15wiesmann12 CO   
15wiesmann12

Hallo Christof,

nun hast du ja den Frühjahrsputz(Arbeiten) in Rekordzeit vollendet und deinen Wiesel für das Frühlingsfest am Samstag toll in Schuss gebracht. Kompliment nochmals für die tolle Leistung, die wir ja übermorgen bestaunen können.

Viel Spass beim rumwieseln bei dem Superwetter und eine gute Anfahrt nach Münster-Nienberge

Lg

Michael

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CRothe CO   
CRothe

Noch immer völlig überwältigt, von den Eindrücken des Frühlingsfestes, möchte ich noch etwas nachreichen..........

Am Vortag habe ich es noch geschafft, den Schwellerbereich der #006 zu verschönern, der beim Öffnen der Motorhaube sichtbar wird. Jetzt habe ich einen sauberen Abschluß zu den Innenkotflügeln!..........Die #006 zeichnet sich auch hier dadurch aus, das Links und Rechts nicht gleich lang sind :wink:!

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hobbeshh   
hobbeshh

Purer Wahnsinn! Ich bin platt und WIRKLICH BEGEISTERT.

Klasse Arbeit und echtes Fachwissen.

Toll.

:-))!:-))!:-))!

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CRothe CO   
CRothe

Hallo Wieselaner,

bevor das Forum hier einschläft möchte ich noch etwas nachreiche, was ich ganz zu Anfang an der #006 verändert hatte.

Der Vorbesitzen gestand mir einen Wassereinbruch bei Regenfahrten, auf der Beifahrerseite, ein. Konnte ja nicht viel sein, hatte ich mir gleich gesagt! Also war die erste Untersuchung mit dem Ausbau des Beifahrersitzes verbunden..........Ihr müßt wissen, das die #006 an der Stelle, wo ihr euren Verstärker habt, die Batterie sitzen hat......Im Freien und vor der Hinterachse. Um an die Batterie heran zu kommen, muß der Sitz weg und hinter dem Teppich gibt es einen Deckel. Dieser sollte fest geschraubt sein..........8-)In meinem Fall stand er nur hinten dem Teppich, so war die Leckstelle sogleich enttarnt!

Jetzt bin ich nun kein übermäßiger Freund von Batterien, die im Spritzwasser der Reifen ihr Dasein fristen müssen. Folglich mußte eine Kiste her, die den Energiespender schützt.

Es war eine anstrengende Puzzelarbeit, bis Deckel mit Rückwand paßte. Dann habe ich Blindnietmuttern in den Rahmen gezogen, um das Neuteil zu befestigen. Jetzt kame die Seitenwände dran, was nochmal den gleichen Aufwand bedeutete. Aber zum Schluß hatte ich ein molliges Häuschen für die Batterie! Da die #006 noch einen Unterboden aus Alublech hat, habe ich für den Kasten ebenfalls Alublech verwendet!

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Pinin1970 CO   
Pinin1970

Zunächst mal ein dickes Lob wie schnell und wie gut du deinen Wiesel auf Vordermann bekommst!

Ich restauriere meinen Healey schon eine Ewigkeit.

Apropos Healey: Im Freien und vor der Hinterachse ist genau die Stelle wo beim 100/4 die Batterie sitzt.:wink:

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806 CO   
806

Christoph im Freien sitzt sie im 3er immer. Bei den moderneren hinter dem rechten Hinterrad. Ist mein nächstes Projekt: "Unterboden schließen und Batterie schützen". Wird im Sommer in Angriff genommen. Genauen Umfang muß ich noch ergrübeln ... X-)X-)

Markus

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CRothe CO   
CRothe
Christoph im Freien sitzt sie im 3er immer. Bei den moderneren hinter dem rechten Hinterrad. Ist mein nächstes Projekt: "Unterboden schließen und Batterie schützen". Wird im Sommer in Angriff genommen. Genauen Umfang muß ich noch ergrübeln ... X-)X-)

Markus

Na dann viel Spaß beim dengeln! Wenn ich mal helfen kann, melde Dich! Vielleicht könnte man ja auch ein GFK-Gehäuse bauen, das mehr Wieselanern helfen kann.

Gruss:Christof

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Jensgates CO   
Jensgates
Heute ging's voran!

Der erste GfK-Kühlergrill ist auch soweit, daß ich ihn morgen silber lackieren kann. Carbonversionen brauchen noch etwas Zeit.............

Hi Christoph, wie jetzt, GFK-Kühlergrill, Carbon in Arbeit? Meiner an der #151 ist noch aus Alu und ziemlich "zerschossen". Hast du da eine Alternative erschaffen? Lass es mich bitte wissen!

Und ansonsten: Respekt!!!

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CountachQV VIP CO   
CountachQV
Na dann viel Spaß beim dengeln! Wenn ich mal helfen kann, melde Dich! Vielleicht könnte man ja auch ein GFK-Gehäuse bauen, das mehr Wieselanern helfen kann.
Ich würde schauen dass auch genügend Frischluft dazu kommt, die Ausgasung der Batterie bei Ladung sollte man nicht unterschätzen.

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806 CO   
806

Kastengewichtskompensierend (X-)X-)) eine LiFePO-Batterie rein (oder zwei ...). Da gast nix mehr aus.

Markus

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CRothe CO   
CRothe

Würd ich die Batterie aus meinem Seven nehmen, könnte der Kasten aus 8mm Edelstahl sein!!!

1300g.........Allerding nur 10Ah........20-25Ah sollten es im Wiesel schon sein.....wg. dem HiFi-Gedöns. Die 10er hat einen Starterstrom von fast 200A...........

Christof

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    • awek
      Hallo zusammen,
      wie in meinem Vorstellungstext schon angekündigt, ist der F456 GT jetzt auf der Bühne und ich habe die erste Bestandsaufnahme durchgeführt.
      Hier also dann die ersten Bilder:

      Stoßdämpfer Motorhaube defekt und wie erwartet, überall Staub und Dreck
       

      Überall lose und schlampig verlegte Kabel.
      Elektrisch wird das eine ziemliche Aufgabe...
       

      Das Interieur ist in erstaunlich gutem Zustand, verglichen mit dem Rest ;-)
      Hinten dreckig, aber sonst ok... (die Farbe ist im Original eher wie in Bild 1)
       

      Das ist dann wohl ein Fall für "Stickynomore"
       

      Beim Lackiern über alles drüber, incl. Schlösser :-(
      Die Farbe ist nicht die ursprüngliche, wie hier sehen kann...
       

      Die Schweller sind auf beiden Seiten gespachtelt und haben wohl öfter aufgesetzt...?
       

      Der Motor ist trocken.
       

      Das Getriebe nicht ganz.
       
       

      Die Stoßdämpfer hinten undicht und mit einer dicken Öl-Sand Schicht überzogen.
       

      Die Fahrwerkgummis sind alle defekt.
       
       

      Der Spoiler hinten ist mit Kabelbinder befestigt...
       
       
       
       

      Das die Fenster nicht schließen, versteht sich von selbst... ;-)
       
       

      Der Auspuff ist dicht und bis auf ein paar "Kleinigkeiten" ganz ok.
       
      Außerdem sind die Reifen pörös, ebenso wie die Dichtungen an der Frontscheibe, den Heckleuchten, den Türen und dem Kofferraum.
      Die Schläuche im Motorraum sind erstaunlich gut. Ebenso die Bremsen. Hier fehlen allerdings auch ein paar Kabel für die Verschleißanzeige.
      Sämtlich Belüftungsschläuche zu Bremsen etc. sind defekt oder unvollständig.
       
      Der rund und ich konnte den Wagen in die Garage fahren ;-))
      Geiler Sound :-)))))
       
      Da mein Budget für das nächste halbe Jahr nur gut 10TSD Euro beträgt, ist mein Plan ist nun zunächst folgender:
      1. Motor
      - Kompression messen
      - Flüssigkeiten wechseln
      - Zahnriemen wechseln
      2. Elektrik
      - Alle Elektrischen Funktionen wieder herstellen und die Kabel korrekt verlegen
      - defekte Kabel ersetzen oder Reparieren
      3. Fahrwerk
      - neue Reifen
      - Fahrwerkgummis rundum ersetzten
      - Stoßdämpfer hinten ersetzen
      - Elektrische Fahrwerkkomponenten instandsetzen (Stoßdämpfer, Spoiler, ??)
        (siehe Elektrik)
       
      Eventuell wäre danach bereits eine TÜV-Abnahme möglich, um eine deutsche Zulassung zu bekommen.
      Wenn diese Hürde genommen ist, würde ich gerne in Ruhe überlegen, wie es weitergehen kann.
      Ich denke, dass ich eigentlich gerne wieder die Originalfarbe haben würde, da das Blau Metallic mit den Hellen Sitzen sowie die schönste Farbkombi ist ;-)
       
      Nun werde ich also mal meine Budgetplanung mit den fälligen Teilen ergänzen und dann auf die Werkstatthandbücher warten. Die sollen in der ersten Januarwoche kommen...
      Kann mir jemend einen Tip geben, wo man Zahnriemen, Ölfilter, Stoßdämpfer?, etc. in ordentlicher Qulität bekommen kann?
      Habe bereits Händler in UK gefunden, aber vieleicht gibt es ja auch jemanden in Deutschland?
       
      Ich freue mich über eure, gerne auch kritischen Kommentare zu meinem Projekt.
      Es ist mein erster Ferrari und sicher habe ich jede Menge Enthusiasmus und technisches Know How, aber leider bisher keine Markenkenntnisse...
      Also bitte frei von der Leber weg kommentieren, was euch zu meinem Projekt so einfällt ;-))
      Ich freue mich über jeden Hiweis und jede Anregung!!!
       
      Danke, herzliche Grüße und frohe Weihnachten :-)
       


    • 806
      Heute mal wieder was Technisches. Unangenehm, aufwendig zu reparieren und leider auch noch TÜV-relevant. Die Lenkung ist es. Genauer: die Lenkungsölleitungen. Sowohl die Hochdruckleitungen von der Pumpe an die Lenkung wie die „Kühlleitung“.
       
      Ist per se eine merkwürdig gebastelte Lösung, die allerdings nicht (nur) auf dem Mist der Wiesmänner gewachsen ist, sondern mindestens für BMWs typisch. Nur haben die Dülmener sich da bei der Adaption an den MF3 mit vielem aber sicher nicht Ruhm bekleckert! Was ist schon bei der Konstruktion das Problem? Die BMW-Teile passen nicht ohne weiteres in den MF3. Man muß also basteln. Und genau so wird es dann auch - gebastelt, nicht gewußt.
       
      1. Fehler:
       
      Die Servopumpe und der zugehörige Ausgleichsbehälter werden komplett vom Ansaugstrang überdeckt. Der muß also zur simplen Niveaukontrolle ausgebaut werden. Macht keiner, also guckt auch nie einer. Ungeschickt und dauerhaft sträflich.
       
      2. Fehler:
       
      Man frickelt eine Leitungslösung zusammen, die sowohl BMW-Teile wie „selbstgedengelte“ Teile verbindet. An sich geht das - nicht schön, aber grundsätzlich nicht verkehrt. Nur wenn man ständig das Kaliber wechselt, also „dünner“ und dann wieder „dicker“ wird, ist das Mist.
       
       

       
       
      3. Fehler:
       
      Die Lenkungsölkühlschlange (liegt im druckloseren Rücklauf des Öls aus der Lenkung zur Pumpe) wie sie BMW verbaut, paßt nicht in den MF3. Also wird das BMW-Werkszeug einfach gequetscht, bis es paßt. Damit werden aber die Querschnitte in den 180°-Bögen dermaßen verengt, daß da schier gar nichts fließt. Lenkungsölkühlung also faktisch schon dadurch sinnlos.
       
       

       
       
      4. Fehler:
       
      Das Gewürge der Kühlschlange wird an der Lenkung mit zwei Haltern befestigt. Nur: Da, wo sie nun mal im MF3 sitzt, kommt schlicht keine Luft hin: Hinter dem unteren Rahmenträger, abgedeckt von der Unterkante der Motorhaube. Dafür „weht“ es aber allen Dreck dorthin. Das geht ein paar Jahre gut. Dann nicht mehr.
       
      5. Fehler:
       
      Die Lenkungsölleitungen sind hochdruckfeste Schläuche, aber die haben Anschlüsse und die Kühlschlange ist generell aus Metall. Keinerlei Schutz drauf. Knappe 100tkm und neun Jahre später ist das zusammengerosteter Kernschrott.
       
       

       
       
      Abhilfe: Da sowieso nix wirklich gekühlt hat - fliegt das ganze sinnlose Gewürm raus. Die Hochdruckleitungen werden ersetzt, das Gefrickel mit Ansatzstücken und -stückchen ist sinnfrei und wird ersetzt. Stattdessen gescheite Anschlüsse mit schicken Rennsportteilen und bestens geschützte Hochdruckleitungen (Betriebsdruck der Lenkung ca. 30 bar) mit Berstdruck erst bei 400bar.
       
       
       

       
       

       
       

       
       
      Paßt, sitzt, wackelt und hat Luft. gleichmäßig durchströmt, weil gleiche Durchmesser allerorten. Somit viel bessere Zirkulation und per se schon „Kühlung“. Apropos: Das Lenkungsöl ist rot, wenn es frisch ist (genauer: Automatikgetriebeöl ATF II). Bei der 806 war es schwarz. Mithin: Egal, ob das technisch fragwürdige Gebastel schon zusammengerostet ist oder nicht: Wechselt das Lenkungsöl beizeiten (Vorschlag: nach sieben Jahren spätestens), sonst wird’s teuer, wenn die Komponenten hinüber sind.

      Markus

       
       
       

      Das letzte Bild ist ungewollt - mit "ausschneiden" ist's am Bildschirm weg, sonst aber permanent ...
       
    • 806
      
Wiesmänner sind keine Briefmarken, die man ins Album steckt und nicht verwendet. Sie sind Autos und Autos wollen gefahren werden. Manchmal schnell, manchmal weit.


       
      Hier geht’s um’s „weit“ - nämlich an das Westende Kontinentaleuropas, genauer „Cabo Sao Roche“ in Portugal nahe Sintra.


       
      Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.


       
      Und es ist schön, dieses Europa!
       
      

Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada  und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.


       
       

       
       
      Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut.
       
      

Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      

Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      

Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
      

„AEG“ - Aus Erfahrung Gluch!
       
      

Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.


       
      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!


       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      

Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.


       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      

Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!


       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      

Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      

Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.


       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!


       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      

Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.


       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!


       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.


       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:


       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.


       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      

Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.


       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!


       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 




      Markus
       
    • Ulla
      Die englische Patientin.
      Hallo Zusammen,
       
      anbetracht des schlechten Wetters möchte ich die Wartezeit etwas überbrücken mit einem Beitrag wie ich zu meiner Diva gekommen bin.
      Gekauft wurde sie als totale Bauchentscheidung. Zwischen sehen, verlieben und Entscheidung verging kaum eine Stunde (wesentlich kürzer als meine Freundin zum Kauf eines Paar Schuhe benötigt:D).
       
      Gemacht habe ich es so wie alle abraten: unbesichtigt ohne weiter darüber nach zu denken in der Bucht . Was soll man machen wenn der Mann nicht erreichbar ist . Ich war einfach shoppen. Der Preis war allerdings unschlagbar und der Verkäufer versicherte glaubhaft, dass das Auto keine Kühlprobleme hat und gut läuft. So konnte ich hoffen auf eine Saison zum Ausprobieren und dann sieht man weiter.
       
      Das hatte sich auch bewahrheitet. Ich konnte einen Sommer fahren, genug um total dem Ferrari Virus zu verfallen und um der Diva eine komplette Revision in Eingeregie mit Konvertierung auf Linkslenker zukommen zu lassen.
       
      Der Rechtslenker hat sich vor allem bei Überholmanövern auf Landstraßen als sehr störend erwiesen. Ich werde allerdings die Momente vermissen wenn jemand sehr dicht auffuhr und mein Sohn (auf dem Beifahrersitz) sich als vermeintlicher Fahrer vollständig umgedreht und zurück geblickt hat . Die Gesichter waren teilweise filmreif.
       
      Hier ein paar Bilder aus der Zerlegungsphase:















       
      Bei Interesse kommen noch mehr Bilder. In der Zwischenzeit habe ich die H-Hürde geschafft und 3 500 km gefahren.
      Viele Grüße
      Ulla

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