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Ferrari: "Was soll man schon da erwarten?"


andre@carpassion

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Liebe Community und Ferrari-Fans,

bitte erdolcht mich nicht für die Headline meines Berichts, denn diese stammt wahrhaftig und wortwörtlich vom technischen Leiter Ferrari Deutschlands, Herrn Müller!

Doch wie kam es zu dieser spektakulären Selbsteinschätzung von Ferrari Deutschland, welche mich noch immer erregt? Anfang 2001 bestellte ich beim Ferrari Autohaus Satzer in Hamburg zwei PKWs (einen 360 Modena und einen 360 Spider). Der Händler war trotz meines anfangs nicht geäußerten Kaufwillens und relativen sportlichen Auftretens äußerst freundlich und kundenorientiert. Dies war leider aber der letzte professionelle Eindruck von Ferrari, welchen ich auf den Weg mitbekommen habe.

Vor kurzem erhielt ich nun meinen 360 Modena, welcher optisch und von den Fahreigenschaften sicherlich zu einer der besten und schönsten Sportwagen zählt. Ich bin schon mehrere schnellere Autos gefahren, doch dieses Modell ist kein Sportwagen, sondern ein Rennwagen für die Straße. Solange man die elektronischen Fahrhilfen nicht komplett ausstellt und maximal die Einstellung auf Sport lässt, hat man immer das Gefühl eins mit dem Wagen zu sein und kommt niemals in die Situation die Beherrschung über den Wagen zu verlieren. Dennoch ist die Sitzposition und Haltung im Gegensatz zu alten Ferrarimodellen auch für längere Strecken geeignet und laut Aussage meiner Freundin "überraschend komfortabel".

Doch der gesamte Fahrspaß wird noch einmal aufgrund des genialen Sounds potenziert. Dieses Renngefühl kann man mit keinem vergleichbaren Wagen erreichen und jede Tunnelfahrt wird zu einem echten Erlebnis. Ich würde jedoch jedem interessierten Käufer vom Erwerb eines Sportauspuffes abraten, da der Klang bereits perfekt ist und trotz seines lauten und kernigen Sounds zum Wagen passt. Noch mehr ist für meine Begriffe in diesem Fall eher weniger, da die zusätzlichen Dezibel für eine bewusste "hallo hier komme ich" Atmosphäre beim Betrachter sorgen würde, welche zumindest mir eher fern liegt.

Zudem kann ich nur jedem raten eine (fast unsichtbare) Steinschlagfolie vom Vertragshändler am lackierten Stoßfänger und unteren seitlichen Luftschlitzen anbringen zu lassen, da erfahrungsgemäß schnell kleinere Einschläge die optische Freude minimiert.

Aber nun zum eigentlichen Hammer, welcher mich bereits überlegen lässt den zweiten Wagen abzubestellen und mich mit meinem Geld lieber an einen kundenfreundlicheren Hersteller zu wenden.

Mit Freude auf die von mir verbundenen Werte Professionalität und Qualität mit der Marke Ferrari fieberte ich schon bisschen dem Liefertermin entgegen, welchen es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Ferrari behält sich vor Quartale anzugeben und laut Aussage meines Händlers musste mancher Kunde bereits ein halbes länger warten und ständige Lieferzusagen verstreichen lassen. Dies hätte mir schon eine Warnung sein sollen!

Nach unangenehmen und zeitaufwendigen Problemen bezüglich der so genannten Ferrarirahmenversicherung (mein Auto sollte quasi als Höhepunkt vorsichtshalber aufgrund ungeklärter Deckungszusagen erst einmal nicht bewegt werden), was dem Bild der oben angedeuteten Professionalität entgegensteht, kommen des weiteren nun herbe Qualitätsmängel zum Vorschein. Der immer wieder geäußerten großen Qualitätschecks im Werk, die Liebe beim Fahrzeugbau, die aufwendige Endkontrolle wurde bei meinem Wagen vermutlicher Weise nicht vollzogen:

Verbeulung im vorderen, oberen Radkasten, welche ein vor Ort nahes Autohaus gerichtet hat (ich wohne ca. 250 km vom Vertragshändler entfernt). Diese konnten sich den Schaden aufgrund der Position und Verbeulung nur soweit erklären, dass dieser bereits bei der Fabrikation entstanden sein muss. Dass diese stark sichtbare Verbeulung jedoch nicht auffiel, scheint der Werkstatt und mir ein völliges Rätsel zu sein.

Handschuhfach hängt sichtbar schief (ca. 1 cm Höhenunterschied im Vergleich zur linken und rechten Abschlusskante).

Spachtelmasse gegenüber der rechten Türkante überlackiert und somit erhebliche optische Unregelmäßigkeit. Sticht in Form einer kleinen Rasierklinge Richtung Tür hervor.

Spachtelmasse im Bereich des rechten Radkasten ebenfalls nicht abpoliert, überlackiert und somit mangelhaft (leichte Hügellandschaft).

Fahrerfenster fuhr nach Türschließung bereits zweimal nicht in die Ausgangsstellung.

Extreme Lackfehler in den "Lüftungsschlitzen" des Motors (ebenfalls laienhaft gespachtelt, "löchrig" und überlackiert). Hierbei ist zudem an dieser Stelle die Qualität des Lackes weniger als mangelhaft (unebenes und poröses Gefühl bei der Tastprüfung).

Zu guter Letzt ist einer der beiden Fahrzeugschlüssel verbogen, ob dieser überhaupt noch in Tür passt habe ich gar nicht mehr ausprobiert. Mir bleibt es ein unerschließbares Rätsel, wie solche Fehler im Werk übersehen werden konnten.

Doch bis jetzt war ich ziemlich ruhig und gelassen und war mir sicher, dass Ferrari schnell, kompetent und nett die Angelegenheit klären wird. Das Autohaus aus Hamburg reagierte auf meine Beschwerde und holte den Wagen per LKW aus meinem Heimatort ab.

Laut Aussage des Verkäufers hätte so ein Auto "auf keinem Fall zur Auslieferung kommen dürfen" und man würde den technischen Leiter Ferrari Deutschlands, Herrn Müller einschalten, welche mich umgehend zurückrufen sollte.

Zu den nächsten Sätzen möchte ich noch eingehens erwähnen, dass ich der Kunde bin und immerhin gleich für mehrere 100.000 Euro zwei Fahrzeuge bestellt habe (bei unter 4.000 Einheiten im Jahr weltweit würde ich zumindest versuchen nett zu meinen Kunden zu sein).

Herr Müller war jetzt am Telefon und ich größter Hoffnung, dass nun eine schnelle und einvernehmliche Klärung meiner begründeten Mängel vereinbart wird. Zuerst verwunderte mich, dass er gar nicht wusste, dass sich mein Wagen bereits seit zwei Tagen in Hamburg befindet, da dieser meiner Info nach öfters mit dem Herrn bereits sprach und auf seinen Wunsch hin der Ferrari nach Hamburg gebracht wurde.

Der zweite Satz war dann die Aussage, dass "ich mir hoffentlich bewusst bin, dass ich einen italienischen Wagen gekauft habe und dass diese keinen so großen Wert wie die deutschen Hersteller auf Qualität setzen würden." Mein Vergleich, dass ein 15.000 Euro Opel somit größeren Qualitätsansprüchen unterliegt als ein nagelneuer Ferrari entgegnete der technische Leiter von Ferrari so, dass man es im Werk nicht so genau nehmen würde und schon aufgrund der Abstände der "Bleche" jeder Ferrari bei einer deutschen Herstellerprüfung durchfallen würde.

Beim krummen Schlüssel wurde mir zudem ins Gewissen geredet, ob ich nicht selbst an der Verkrümmung schuld sei! Auf meine Intervention wurde dann Widerwillig zugesagt, dass der Wagen in Hamburg repariert werden würde und das dies nun nur doch die Angelegenheit des Händlers wäre; dieser habe ja schließlich den Wagen verkauft (wer den Wagen baut ist wohl egal? ist ja sinngemäß "sowieso nur ein italienischer Hersteller mit mangelnden Qualitätsmerkmalen") :sad:

Am Ende gab es KEINE Entschuldigung für jegliche Umstände, KEINE Zusage eines Leihwagens ("dies wäre nicht seine Sache") oder ähnliches.

Fazit: Für mich persönlich hat die Marke vielfach an den von mir verbundenen Werten verloren und ich überlege den zweiten Wagen wieder abzubestellen. Wie man in der heutigen Zeit noch so mit Kunden umgehen kann bleibt mir ein absolutes Rätsel!

Aber viele verschwundene Markenhersteller dachten, dass Ihr Glanz unendlich sei, aber 60 Jahre Ferrari sind noch keine Unendlichkeit ...

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Das ist ja die Härte!

Für so viel Kohle kann man wohl eine gute Verarbeitung erwarten.

Auf Kundenerhaltung wird anscheinend auch kein allzu großer Wert gelegt.

Das überrascht mich wirklich sehr!

Wenn ich Du wäre, würde ich den zweiten 360 wieder abbestellen, sonst denken die noch, sie könnten mit ihrer Kundschaft alles machen.

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Ohoh, da hast du wohl ein "Montagsauto" erwischt, welches bei einem solchen Hersteller eigentlich gar nicht geben darf!

Obwohl ich selbst Ferraristi bin, werde ich meinen 550 bald verkaufen und ev. auf einen anderen Hersteller umsteigen.

Ich weiss allerdings nicht, ob ich an deiner Stelle den 360 Spider abbestellen täte oder nicht. Ich glaube schon, aus Trotz!

Was mich sehr "traurig" stimmt bei deinem Bericht, ist das Gespräch, welches du mit Herrn Müller geführt hast - das darf definitiv NICHT vorkommen, so zu reagieren (und das bei einem Betrag von mehreren 100000€)

Ich finde das echt sche**** und wünsche dir demnach, dass in Zukunft das ganze so hinhaut, wie du es dir wünscht!

Aufjeden Fall noch viel Spass im Forum von carpassion! :smile:

Ciao

Steff

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Hallo,

ich kann mich den Meinungen der anderen nur anschließen.

Was Ferrari sich da erlaubt hat ist wirklich das aller letzte, sowas ist doch wirklich kein Kundenservice und schon gar nicht bei Autos dieser Preisklasse, da kann man wirklich beim nächsten Opel Händler mehr erwarten.

Ich vertstehe nicht was sich dieser Herr Müller dabei gedacht hat.

Nur weil Ferrari einer der renomiertesten Sportwagen Hersteller ist, heißt es nicht gleich das man mit dem Kunden machen kann was man will. Wie heißt es doch so schön..."Der Kunde ist König" aber hinsichtlich deiner Geschichte bist du wohl nur der Bauer gewesen.

Ich würde aufjedenfall noch versuchen den Preis zu drücken und den 360 Spider auch noch nehmen, denn wo bekommt man schon ein so fantastisches Cabrio.

Halte uns doch einfach mal auf dem laufendem.

MFG

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Das ist echt nicht schön wie man als Kunde behandelt wird, wenn man so viel Geld ausgibt und eigentlich eine sehr persönliche zuvorkommende Regelung angebracht sei. Meines Erachtens scheint der bisherige Erfolg einigen zu Kopf gestiegen sein.

Mit einer Aussage hat der Herr Müller allerdings Recht.

"ich mir hoffentlich bewusst bin, dass ich einen italienischen Wagen gekauft habe und dass diese keinen so großen Wert wie die deutschen Hersteller auf Qualität setzen würden."

Ich möchte jetzt mal aus der Sicht des Beobachters ein wenig urteilen. Ich gehe davon aus das Ferrari in den letzten Jahren einen enormen Qualitätsanstieg zu verzeichenen hat aber trotzdem wird man das nie mit einem deutschen Wagen vergleichen können. Man muß einfach die unterschiedlichen Mentalitäten sehen und denen liegen andere Vorstellungen zugrunde, die man mit gewissen Dingen, wie z.B. Spaltmaßen verbindet. Die genannten Mängel machen einen Ferrari nicht wirklich langsamer und sicherheitsrelevante Sachen waren auch nicht defekt. Die "Deutschen" sind qualitätsmäßig sehr penibel und stellen mit die höhsten Anforderungen, die einzigen die da noch schlimmer sind, sind die "Japaner", die aber anscheinend nur so sind wenn die Autos aus Deutschland kommen, bei den eigenen scheinen Sie es auch nicht so genau zu nehmen.

Weiterhin möchte ich darauf hinweisen man sollte keinen Kleinserienhersteller und das ist Ferrari immer noch, nicht mit einem Hersteller vergleichen der in Großserie produziert.

Trotz alledem ist es schade, wenn man sieht welch "geringe" Gegenleistung man für das hart erarbeitete Geld bekommt und wie man bei Problemen behandelt wird. Ich würde mir überlegen ob ich dann nicht zu einem Hersteller wechseln sollte der "meinen" Anforderungen gerecht wird.

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Pahahahaha,

Das ist ja köstlich! Aber leider ist es überhaupt kein Einzelfall. Die Geschichte meines Vaters ist nicht unähnlich.

Mein werter Dad hatte sich nämlich auch einen 360 Modena bestellt und zwar schon vor vielen Jahren was dann auch dazu führte,dass wir einen der allerersten Exemplare erhielten.

Das gelieferte Modell war allerdings in seinen Ausstattugsspezifikationen ganz anders als das Fahrzeug,dass wir ursprünglich bestellt hatten. So z.B. Challenge-Grill statt Seriengrill. Der Händler machte uns dann darauf aufmerksam,dass dies leider nicht anders ginge und wenn man nun das eigentlich bestellte Modell haben will solle man doch bitte noch 1, 2 Jährchen warten. Ja genau.

Wir haben den Wagen dann aber trotzdem genommen, obwohl er natürlich auch voller Mängel war.

Aber.....mein Vater war im Laufe der Zeit so begeistert,dass er den Wagen wieder verkauft hat und einen neuen bestellte mit den ursprünglichen Ausstattungsdetails.

Das hat er bis heute nicht bereut denn der Fahrspassfaktor des Wagens ist unermesslich. Ferrari kann es sich eben leisten so mit seinen Kunden umzugehen. Der Mythos lässt einem alles verzeihen.

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Ich kenne einen hier in der Gegend, der hat auch nen 360er. Kennen ist übertrieben, habe auch schon mal mit ihm gequatscht. Ist ein ziemlich launischer und arroganter Typ.

Na jedenfalls, als ich den Wagen mal naeher angeschaut habe, sind mir auch unregelmaessigkeiten im Lack und Verarbeitung aufgefallen.

Dann noch diese Geschichte:

Der erwaehnte Typ hat sich auf seinen Modena die Challange Felgen montiert. Die waren keinen Monat drauf, als ein Einschreiben vom Haendler auf anraten des Werkes kam. Er solle sofort diese Felgen abmontieren, da sie nicht für diesen Typ gedacht sind oder sowas, weiss nicht mehr genau was der Grund war.

Das gab ein riesen hinundher, er hat die Felgen immer moch drauf, wurde vom Haendler aber wahrscheinlich blöd angemotzt. Jedenfalls sagt er, es sei der letzte Ferrari den er gekauft hat. (Er hatte bereits mehrere, manche davon um nen Baum gewickelt oder die Leitplanken geküsst) :grin:

Ok 911

Porsche - so baut man Sportwagen!

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Ich höre das Oft das Ferrari es nicht so mit der Qualität hat. Allerdings muss ich sagen das es bei der Kundenfreundlichkeit bei Händlern wenig mit Ferrari zu tun hat. Die Händler sind ja keine "Cyberbots" die von Ferrari gebaut werden oder?

Das mit der Qulität... meiner Meinung nach können solche Schäden nur auf dem Transport Passieren. Die Lackschäden.. es gibt auch Faule Italiener und vielleicht hat dein Ferrari einen solchen oder einen neuen erwischt. Ich finde es Traurig das man nach einem solchen vorfall schon absolut den Mut an Ferrari verliert. Ich beschäftige mich nun schon 2Jahre mit Ferrari und das einzige was ich bemengeln kann ist die Qualität bei einigen Fahrzeugen (wie deinem) was aber selten vorkommt und den IAA stand (-gähn-).

Ich weis das das so klingt als wenn ich Ferrari schön reden möchte. Das möchte ich nicht, ich verteidige auch niemanden. Ich gebe nur meine Meinung wieder!

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Über die aktuelle Qualität von Ferrari kann ich nicht wirklich etwas sagen - im Showroom schauen doch alle glattpolierten Autos super aus! :grin: Aber mit einem 348er hatte ich schonmal das Vergnügen - und die Verarbeitung war wirklich nix.

Das damalige Vergleichsauto, die Porsche 911 / 964er, sind da Galaxien entfernt! Siehe allein die Lackqualität.......

Die Kundenbetreuung ist übrigens tatsächlich marken- und fahrzeugspezifisch, zumindest meistens. Audi & VW rangieren oft ziemlich weit unten (Gott sei Dank gibt´s Ausnahmen - danke ans Audi Zentrum Augsburg Ost!), BMW finde ich persönlich top :grin:

Mein Bruder hatte auch einmal ein Probelm mit seinem 996 turbo (ständiger Ausfall Radio & Freisprecheinrichtung). Ihm wurde KEIN Ersatzfahrzeug angeboten, das Auto stand drei Tage (man beachte: ein 27-jähriger mit einem 260.000.-DM Neuwagen, damals 2000 km auf dem Tacho!) :evil:

Ich hatte dann die Ehre, ihn abzuholen..... Brauche euch nicht erzählen, was er damals vom Porscheservice hielt?

Service ist zum Großteil wirkliche Glückssache, so ist es eben. Viel Geld auszugeben schützt nicht vor unfähigen Mitarbeitern. Traurig, aber war.

staen

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......Hm...Glück das ich nicht das Geld habe um so einen Fehlkauf zu tätigen....aber trotzdem mal ein "Herzliches Mitleid" an den geschädigten, da ich das wirklich unverschähmt finde....immer hört man vom "SUPERIMAGE" das Ferrari besitzt und dann so ein Pfusch...Dreist³

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Was für mich die absolute Oberunverschämtheit bei Andre´s Erfahrung mit Ferrari ist, ist der Umstand, dass der technische Leiter von ganz Deutschland so verhält.

Wenn man mal nen schlechten Händler erwischt, ist das Pech ( Sollte allerdings bei so wenigen und exklusiven Händlern nicht vorkommen ).

Wenn allerdings der Hauptverantwortliche absolut kein Vorbild ist, dann muss ich mich fragen nach welchen Kriterien Ferrari ihre Stellen besetzt.

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Ich glaube, das jeder der mal einen Ferrari hatte, auch mindestens einmal großen Ärger hatte. Vor meinem jetzigen 355 hatte ich schon mal einen. Der war Bj.95 und ende 2000 rostete er unterm Lack ( Einige Bilder : http://www.ferrari-fahren.de/ferrari2/355/rost/). Damals kam dann auch ein toller Mitarbeiter von Ferrari Deutschland der mir erzählen wollte das ich ja "nur" zweitbesitzer sei und sie nicht wüßten was mit dem Auto gewesen sei. Aber was muß man machen, das ein Auto unterm Lack rostet ? Ich meine sowas passiert bei einem Grundierungsfehler. Um nur eine frecheheit von vielen aus der damaligen Diskussion wiederzugeben .... Auf den Satz, Das Auto steht immer in einer Garage bekam ich die Andwort .... Jetzt hören sie auf mir so eine Blödsinn zu erzählen ...... Danach gab es noch andere "nette" erlebnisse mit Ferrari Händlern. Naja, jetzt suche ich gerade einen Lambo der meinen 355 ablösen soll.

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Der Rost kann auch durch eine Steinschlagbeschädigung aufgetreten sein, aber ein so neues Auto sollte damit kein Problem haben!

Lambo ist kein Problem, es hat genug herumstehen, musst nur den passenden zum Budget finden...

Raymond

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Steinschläge hätten sein können, aber nicht am Heck, im Motorraum ..... Es war eigentlich schon relativ eindeutig was da passiert war.

@Autopist: Da habe ich bisher nur anderes gehört!

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Kurze Info der Fairness halber: Heute gab es eine Entschuldigung von Ferrari Deutschland und Herr Müller war sichtlich bemüht die Angelegenheit zum Wohle des Kunden zu klären.

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Hallo,

auf diesem Weg möchte ich Euch noch einmal fairerweise ein Update bezüglich der bereits auf diesem Weg geschilderten Schwierigkeiten mit Ferrari Deutschland zukommen lassen.

Nach meinem Informationsschreiben hat man schnell, äußerst zuvorkommend und kompetent auf meine Mängelliste reagiert, die Schäden in Rekordzeit behoben und sogar am Karfreitag den Wagen in meine ca. 250 km entfernte Heimatstadt ausgeliefert und übergeben.

Herr Müller von Ferrari Deutschland überzeugte mich parallel in einem längeren Telefonat äußerst freundlich und zuvorkommend von dem wahren Qualitäts- und Kundenzufriedenheitsanspruch von Ferrari. Ich bin mir nunmehr sicher, dass es sich bei meinem Vorfall um eine einmalige Ausnahme gehandelt hat.

Eine außergewöhnlich nette und nicht unbedingt notwendige Aufmerksamkeit für meine Umstände habe ich ebenfalls erhalten und mich darüber gefreut.

Zusammenfassend bin ich mir wieder zweifelsfrei sicher, mit der Marke Ferrari den hochwertigen und höchsten Ansprüchen genügenden Sportwagenhersteller gefunden zu haben und freue mich weitere „Ferrarijahre“ und Modelle... :smile:

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Das ist ja einmal eine positive Nachricht aber schon komisch das es erst so Schwierigkeiten gab.

Vielleicht war Herr Müller ja mal auf Carpassion und hat sich diesen Thread durchgelesen. :lol:

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ich habe bei dem händler auch einen modena und einen spider gekauft, eigentlich auch einen barchetta, doch der händler sagte nach wenigen wochen nach vertragsunterzeichnung, dass der nicht geliefert wird.

Dafür hat er gesagt, dass der neulich bestellte 757m schon ende mai kommt. also, am händler liegt das verhalten nicht.

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