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Werkslackierung Ferrari - Never ending Story


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Geschrieben

gemessen werden Lacke mit einem Farbmessgerät oder speziell mit einem Farbmessgerät für metallic Lacke . Metallic zu lackieren ist schon nicht einfach mit den Hydro Lacksystemen . Und Lack besteht ja auch aus verschiedenen Rohstoffen, die auch einer gewissen Toleranz in der Produktion unterliegen 

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb F40org:

War das nicht ein matt-roter 599?

Korrekt, ja 😅

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Geschrieben

Ein Ferrari mit perfekter Lackierung ist ein vollständig lackierter reparierter Totalschaden, soviel steht fest 😁

 

Aber mal Spaß beiseite, auch andere Hersteller sind da teils überfordert. Wenn ich mir nur die Orangenhaut an den vorderen Kotflügeln bei meinem SRS anschaue ... O-Ton Händler bei der Übergabe: Klar, können wir lackieren lassen, ob es dann besser wird, keine Garantie, aber dann hat er eben nicht mehr Originallack. Und, die sehen fast alle so aus, das liegt an den CFK Korflügeln ....

Und ja, das System funktioniert - einen nachlackierten wollte ich nicht 

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Geschrieben

Lackierung ohne Orangenhaut bekommt heutzutage kein Hersteller mehr hin. Auch nicht die "high end" Hersteller. Liegt angeblich an den "Öko"-Lacken.

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Geschrieben

@coolbeans Den Farbunterschied an den Kotflügeln kann ich bestätigen. Sind bei mir am Black Series aus Carbon und der Farbunterschied ist beim Übergang vom Kotflügel zur Tür, je nach Lichteinfall, ziemlich krass. Gerade bei silbermetallic wirkt das Auto bereits ab Werk wie nachlackiert. Obwohl die P1 Edition, wegen ihrer sehr geringen Stückzahl, alle extern von Hand lackiert wurden, ist dieses Phänomen bei nahezu jedem BS dieser Edition vorhanden. 
 

28482.jpeg

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Geschrieben

=> substratbedingte Farbtondifferenz

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Geschrieben

Das ist dasselbe wie bei den ersten Audi A6. Da sahen die Stossstangen ab Werk aus wie nachlackiert. Es wurde alles mit ein und derselben Farbe lackiert, aber auf den verschiedenen Untergründen (Substrat, hier Stahl/Kunststoff) wirkte die Farbe anders.

Das kann ein sehr guter Lackierer mit angepasster Grundierung und abgestimmter Base ganz gut hinbekommen.

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Geschrieben

die Lackierung mit "Orangenhaut" ist teilweise gewollt , da brechen sich die Kratzer in der unruhigen Oberfläche besser ,

bei manchen Modellen sieht man teilweise 4 Farben durch die unterschiedlich verbauten Materialien 

Geschrieben

Ich habe seither bei jedem von meinen Ferraris den Lack mit der Poliermaschine nachbehandeln müssen, das ist schon immer so.

Eine Nachlackierung musste ich nie machen lassen, nochmal Glück gehabt.🙂

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Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo Porto2020,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Ferrari (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Porto2020:

Ich frage mich, wie man da in Amerika mit den Kunden umgeht? Genauso besc.....? Soetwas wie hier beschrieben, kann ich mir dort garnicht vorstellen. Ein mangelhaftes Fahrzeug an einen zahlungskräftigen Kuden auliefern - da steht doch gleich der Anwalt daneben?

Bei dem von mir beschriebenen Fall des 12C, handelt es sich um ein US-Fahrzeug. Bis jetzt wird nur geschrieben und gesprochen - noch sind keine Gerichte bemüht worden.

  • Gefällt mir 3
Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb california:

Da frage ich mich, wie sowohl das Werk selbst, als auch der Frankfurter Händler das Auto so überhaupt an den Kunden rausgeben konnte?? War in seiner Aufbereitungshalle an dem Tag das Licht ausgefallen?

Sehe ich genau so, wie Du. Ich selbst habe mit dem "Frankfurter Händler" AUSSCHLIESSLICH schlechte Erfahrungen gemacht.

Als Händler würde ich - da ich weiß, dass meine Kunden sehr penibel sind - vor einer Auslieferung das komplette Fahrzeug checken und "präsentationsfertig" aufbereiten.

Aber sehen wir es realistisch; die Händlier haben keine echten Emotionen mehr, wenn sie die Fahrzeuge "verticken". Für den Händler, der sich tagtäglich mit den "Bella machine" beschäftigen, nichts Besonderes mehr - wie auch bei den Massenherstellern.

 

Solange der Kunde alles akzeptiert, wird sich daran auch nichts ändern. Ich dachte eigentlich, dass Ferrari seit dem F360 mehr Wert auf standardisierte Verfahren legt; aber scheinbar irre ich mich.

 

Fakt: Für den offiziellen Händler ist ein verkaufter Ferrari genauso belanglos, wie ein verkaufter VW, Opel, Ford, ...

Es ist halt einfach nur ein Auto! Sehr schade...

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Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb california:

@coolbeans Den Farbunterschied an den Kotflügeln kann ich bestätigen. Sind bei mir am Black Series aus Carbon und der Farbunterschied ist beim Übergang vom Kotflügel zur Tür, je nach Lichteinfall, ziemlich krass. Gerade bei silbermetallic wirkt das Auto bereits ab Werk wie nachlackiert. Obwohl die P1 Edition, wegen ihrer sehr geringen Stückzahl, alle extern von Hand lackiert wurden, ist dieses Phänomen bei nahezu jedem BS dieser Edition vorhanden. 
 

28482.jpeg

Das liegt aber ganz oft daran das die Anbeuteile bei den Zulieferern lackiert werden und nicht komplett alles im Werk plus die von Sarah genannten Substratunterschiede. Bei passender grundierung spielen die aber oft gar keine Rolle sondern werden vorgeschoben.

 

  • Gefällt mir 2
Geschrieben

Eine der Ursachen für den häufig enttäuschenden Lackzustand fabrikneuer Ferrari liegt für mein Dafürhalten zunächst in der verbesserungswürdigen Lackierqualität im Werk. Das Fahrzeuge allerdings letztlich in so einem teilweise schlechten Lackzustand beim Händler zur Auslieferung an den Kunden bereitstehen, ist für mich in erster Linie eine Frage der Qualitätskontrolle im italiensichen Werk. Meines Erachtens müsste bereits bei der finalen Qualitätskontrolle deutlich konsequenter geprüft werden, ob das Lackbild den Ansprüchen gerecht wird, die man an ein Fahrzeug dieser Preisklasse stellen darf. Denn zwischen einem technisch einwandfreien Lackaufbau und einem optisch wirklich überzeugenden Lackfinish liegen eben erhebliche Unterschiede.

Hinzu kommt noch, dass manche Händler zwar durchaus bemüht sind vor der Fahrzeugübergabe noch vorhandene Lackmängel zu beseitigen, dabei aber nicht immer mit der notwendigen Fachkenntnis vorgehen. Ich habe schon Verschlimmbesserungen der Meisterklasse gesehen... Da wurde dann beispielsweise mit einer rotativen Poliermaschine und einer Kombination aus abrassivem Baumwollpad und AIO-Politur partiell mal schnell nachgearbeitet, ohne das gesamte Lackbild und die erforderlichen Bearbeitungsschritte ausreichend zu berücksichtigen. Einzelne Unregelmäßigkeiten lassen sich damit vielleicht kaschieren, gleichzeitig entstehen bei unsachgemäßer Verarbeitung aber schnell neue Probleme in Form von z.B ausgeprägtem Haze (Grauschleier). Unter realen Tageslichtverhältnissen bzw. direkter Sonneneinstrahlung zeigt sich dann schnell das unschöne Ergebnis.

Gerade bei hochwertigen Lackierungen kommt es eben nicht nur darauf die sichtbaren Defekte zu entfernen, sondern ein möglichst homogenes + hologrammfreies Finish über das gesamte Fahrzeug zu erzielen. Und genau daran mangelt es nach meinem Eindruck bei den meisten Neufahrzeugen heute. Bei fast allen Herstellern. Meine persönliche Meinung lautet deshalb, einen fabrikneuen Ferrari zunächst einem wirklich versierten Fahrzeugaufbereiter anzuvertrauen. Natürlich sollte das bei einem Fahrzeug dieser Preisklasse eigentlich nicht notwendig sein, zumal hier auch Kosten (>1.500 EUR) für den Fahrzeugbesitzer entstehen. Es ist einfach bedauerlich, wenn erst eine nachträgliche professionelle Lackaufbereitung das optische Potenzial einer solchen Lackierung vollständig zur Geltung bringt.

Das die Sache auch anders funktioneiren kann, zeigt für mich beispielsweise Bentley. Der Aufwand, der dort im Rahmen der Qualitätskontrolle und des endgültigen Lackfinishs betrieben wird, finde ich wirklich beeindruckend. Daran könnte sich Ferrari durchaus orientieren. Denn letztlich sollte der Anspruch eines Herstellers wie Ferrari nicht nur darin bestehen, technisch tolle Automobile zu bauen. Auch die optische Perfektion sollte diesem Anspruch gerecht werden – und zwar bereits bei der Auslieferung.

  • Gefällt mir 6
Geschrieben

Kann es sein, dass die alten lösungsmittelbasierten Lacke sich besser glatt zogen? Man hörte seit Einführung der wasserbasierten Lacke immer wieder, dass die wesentlich schlechter performen. Das ist allerdings Hörensagen eines Laien.

 

(Vortäuschen von Fachkompetenz bei vollkommener Ahnungslosigkeit hatte ich als Leistungskurs bis zum Abitur :lol:)

  • Haha 3
Geschrieben

ich habe schon neue Bentleys gesehen , da war der Untergrund mit riefen versehen wie eine Schlittschuhbahn , wahrscheinlich Montagslackierung , jeder Tag : Neues Spiel neues Glück

Geschrieben

Wie sieht das eigentlich aus der Sicht der Gewährleistung aus? Ab wann ist ein Lack gut und wann schlecht?

Ich tendiere eher dazu, den gelieferten, nicht angemeldeten Neuwagen erstmal inspizieren zu wollen bzw. mit dem Fachmann zu betrachten. Erst dann möchte ich den Wagen haben bzw. das er in meinen Besitz übergeht. Da steht nur die Anzahlung im Feuer. 

Geschrieben

Ich fahre einfach als erstes 2x durch eine billige Waschanlage dann ist das Lackbild auch gleichmäßig, Problem gelöst.

  • Haha 5
Geschrieben

Sowohl die alten lösemittelbasierten als auch die modernen wasserbasierten Autolacke haben in meinen Augen beide ihre Vor- und Nachteile. Ein pauschales -besser- oder -schlechter- kann man deswegen nur schwer sagen.

Was viele vielleicht nicht wissen ist die Tatsache, dass bei modernen Automobillackierungen der Basislack (=Basecoat bzw. die farbgebende Schicht) heute zwar überwiegend wasserbasiert ist. Die darunterliegenden Grundierungen und Füller sind dagegen aber weiterhin meistens lösemittelbasiert. Gleiches gilt für den Klarlack (=Topcoat bzw. abschließende Lackschicht obenauf), der maßgeblich für die Oberflächenstruktur und Glanz verantwortlich ist. Bis auf den Basislack ist eine Lackierung in der Serienproduktion also häufig nach wie vor auf Lösemittelbasis aufgebaut. Ich denke die Ursache für schlechte Werkslackierungen liegt heute im leider üblichen Zusammenspiel aus veränderten Lackierverfahren. Immer dünnere Schichtaufbauten, immer kürzere Prozesszeiten und zunehmend kostengetriebene Produktionsanforderungen. Alles muss schneller und günstiger hergestellt werden. Nicht selten mit einem billigen Endergebnis. Qualität auf der einen Seite und Kosteneinsparung auf der anderen Seite waren schon immer ein wirtschaftlicher Zielkonflikt. Und daraus resultiert meiner Meinung nach eine immer schlechtere Qualität der werksseitigen Autolackierungen.

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Geschrieben

je mehr reklamieren umso mehr muss in Punkto Qualität getan werden , ansonsten bleibt alles wie es ist und wird sogar schlechter, solange bis reklamiert wird , eine Abwärtsspirale 

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