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F1 Saison 2026


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Geschrieben

Das sehe ich auch so. Die heutige Situation rund um das Reifenmanagement in der F1 hat mir ehrlich gesagt noch nie wirklich gefallen. Ich fand es am Schönsten als es nur einen Reifenhersteller gab, der eine einheitliche Mischung zur Verfügung gestellt hat. Dadurch war das Racing klar und für mich als Zuschauer leicht nachvollziehbar. Das aktuelle System mit sechs unterschiedlichen Mischungen empfinde ich als viel zu kompliziert. Wer nicht regelmäßig Rennen schaut verliert  hier schnell den Überblick. Die Sache mit den strategischen Undercuts oder vorgeschriebenen Reifenwechsel machen es für Gelegenheitszuschauer dann um so schwerer dem Renngeschehen ohne Hintergrundwissen noch folgen zu können. Das erlebe ich immer wieder, wenn Freunde bei uns zuhause zu Besuch sind und die F1 nebenher am TV läuft.

Spannend fand ich hingegen die Phase ab der Saison 2001, als mit Michelin + Bridgestone gleich zweiter Hersteller die Teams belieferten. Je nach Rennstrecke hatte mal der Eine und mal der Andere seine Vorteile. Auf manchen Kursen waren die Michelin-Reifen überlegen, auf anderen spielte Bridgestone seine Stärken aus. Ja klar, natürlich hatte dieser Reifenkrieg damals auch seine Schattenseiten (hohe Entwicklungskosten und teils große Leistungsunterschiede). Trotzdem war dieser Wettbewerb zwischen zwei Herstellern für mich authentisch, weil die Performance-Unterschiede nicht durch vorgeschriebene Mischungswechsel sondern durch echte technische Entwicklung entstanden. Und Entwickeln bzw. Optimieren ist für mich Teil der DNA der Königsklasse.

Insgesamt würde ich mir aber ein einfacheres, transparenteres Reifenreglement in der F1 wünschen. Ein Regelwerk, bei dem der sportliche Vergleich der Fahrer wieder stärker im Mittelpunkt steht. Und das komplexe Reifenmanagement oder der Ladezustand der Batterie in den Hintergrund rücken. Ich will wieder Helden sehen, die man sich am liebsten als Poster an die Wand hängen würde. So ein Pirelli-Pneu oder eine Autobatterie schauen auf nem´ Heldenposter irgendwie blöd aus...

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Geschrieben

Eigentlich wie es die meisten F1 Fans fordern, Elektromüll raus und V10 rein...

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vor 3 Stunden schrieb Sarah-Timo:

Insgesamt würde ich mir aber ein einfacheres, transparenteres Reifenreglement in der F1 wünschen. Ein Regelwerk, bei dem der sportliche Vergleich der Fahrer wieder stärker im Mittelpunkt steht. Und das komplexe Reifenmanagement oder der Ladezustand der Batterie in den Hintergrund rücken. Ich will wieder Helden sehen, die man sich am liebsten als Poster an die Wand hängen würde. So ein Pirelli-Pneu oder eine Autobatterie schauen auf nem´ Heldenposter irgendwie blöd aus..

Nennt sich IndyCar oder Nascar 🤭

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vor 10 Minuten schrieb Andreas.:

Nennt sich IndyCar

Die Rennen im „Nudeltopf“-Oval wecken jetzt nicht unbedingt mein Interesse. Die IndyCar-Rennen auf den Stadtkursen, zum Beispiel Long Beach oder Detroit, finde ich hingegen äußerst spannend und schaue ich mir auch sehr gerne an. IndyCar hat eben ein deutlich weniger komplexes Reglement mit vielen Einheitsteilen. Die Serie bietet für mein Dafürhalten weniger Hightech, ist dafür aber puristischer. Dort steht der Fahrer deutlich mehr im Vordergrund als in der F1. Irgendwie gefällt mir der US-Motorsport. Simple aber spannend.

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...schauen wir mal, wie sich Mick Schumacher dort schlägt.:-))!

Gruß, Georg

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vor 14 Stunden schrieb Hermann F:

Der Knackpunkt war immer das Verbot nachzutanken, damit wurde das Racing gegen das Taktieren getauscht.

Wenn nachgetankt werden dürfte und es nicht dieses lächerliche Einschränkung der Reifensätze gäbe,

würde die Sache wieder daraus hinauslaufen welcher Fahrer das Auto am längsten fehlerfrei am absoluten Limit bewegen kann.

Das war eine absolute stärke vom MS, der deshalb in den 90er sehr oft gegen die eigentlich unschlagbaren Williams gewinnen konnte.

Bzw. das immer schneller werden der Pitstops. Ich finde Taktik und Material sparen gehört im Motorsport ebenfalls dazu. Spannend wäre es wenn Fahrer den Boxenstop selbst machen müssten. Vielleicht gäbe es dann ein ausreichendes Delta um mit verschiedenen Strategien Chancen auf den Sieg zu haben. Also entweder stoppen dafür Vollgas die ganze Zeit, oder eben taktieren und ohne - oder wenig Stops ins Ziel zu kommen. 
Wird zwar aus Sicherheitsgründen nicht umsetzbar sein, aber geil wäre es. 😂

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vor 10 Stunden schrieb Sarah-Timo:

Die Rennen im „Nudeltopf“-Oval wecken jetzt nicht unbedingt mein Interesse.

Du solltest so ein Rennen unbedingt einmal live erleben, ich habe kaum etwas spannenderes als die 2 Indycar Renen auf dem Lausitzring gesehen. Keiner von uns ist während dem Renn dazu gekommen ein paar Bierchen nachzukaufen weil es in keinem Moment langweilig wurde. 

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Geschrieben

Wenn du das sagst Hermann, dann nehme ich mir das wirklich zu Herzen. Ich werde mir das auf jeden Fall mal auf meine Wish-List schreiben mit den Dingen, die ich im Leben noch machen möchte. Vielen Dank für deinen Hinweis, der mich jetzt wirklich neugierig gemacht hat.✌️ Ich mag die IndyCars ja.

 

Eine Nachricht die mich etwas traurig stimmt habe ich eben erfahren. Die deutsche Nachwuchshoffnung und Red Bull Nachwuchsfahrer Tim Tramnitz hat leider aus finanziellen Gründen im Formel-Sport hingeschmissen. Er sollte eigentlich diese Saison in der F2 starten. Allerdings sind seine Sponsorengelder zu gering um eine ganze Saison bestreiten zu können. Tim Tramnitz ist nun zu dem GT-Sportwagen gewechselt und geht dort zukünftig für BMW an den Start. Das finde ich wirklich schade, denn ich hätte dem jungen Burschen noch einiges zugetraut. Vielleicht sogar den ganz großen Sprung in die F1, was mich aus deutscher Sicht sehr gefreut hätte. Schade.

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vor 8 Stunden schrieb Sarah-Timo:

Allerdings sind seine Sponsorengelder zu gering um eine ganze Saison bestreiten zu können.

...Motorsport ist nun einmal sehr teuer. Das war schon immer so, und selbst im Kartsport war man schon zu DM-Zeiten mit einem 5-stellig Budget dabei, wenn man nicht hoffnungslos hinterherfahren wollte. Und billiger geworden ist es leider auch nicht. Nur absolute Ausnahmetalente schaffen es auch ohne eigenes Geld, wie z.B. ein gewisser Michael Schumacher, der z.B. die gebrauchten Reifen seiner Mitstreiter auf sein Kart aufgezogen hatte.

Gruß, Georg

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Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo F40org,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Motorsport (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
Am 16.2.2026 um 01:25 schrieb Sarah-Timo:

Tim Tramnitz ist nun zu dem GT-Sportwagen gewechselt

Wahrscheinlich ist das eh besser für ihn.

 

Es geht überall ums Geld im Motorsport, aber die Formel 1 E+ ist doch leider nicht mehr anstrebenswert,

als Deutscher schon garnicht. Wir haben ja nicht mal mehr ein Rennen.

Wenn Leute wie ein Max Verstappen schon sagen, dass die neuen Autos Blödsinn sind, was wird als Nächstes kommen ?

Die echten Racer, sind eh wenig genug,  suchen sich ein neues Umfeld und die Poser werden bleiben.

Das neue Umfeld können eigentlich nur noch GT, Langstreckenfahrzeuge oder Rennklassen in den USA sein.

 

Deutschland und Europa ist schon lange kein Autoland mehr, hier gibt es nur noch lustige Töne, wenn man zu schnell fährt

oder Euro 7 oder einen Quatsch, den nur verblödete Politiker:innen sich ausdenken können und labern.

Für mich kommt nur noch GT oder Langstrecken Motorsport in Frage.

Und natürlich Moto GP, das ist wirklich noch spannend, viele Europäer und natürlich auch ein Ausnahmetalent...

 

Ich weiß jetzt aber nicht mehr genau, wieviele Deutsche in der Moto GP richtig gut sind ?...lol 🥳

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Das Aufgebot 2026

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Ihr müsst euch mal das Reel vom Mercedes F1 Team dazu anschauen. George ist einfach witzig! 

 

George in Richtung Hamilton: "All loved up? Or what's the latest?"

Hamilton in Richtung George: 😉😒

 

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Am 16.2.2026 um 01:25 schrieb Sarah-Timo:

Die deutsche Nachwuchshoffnung und Red Bull Nachwuchsfahrer Tim Tramnitz hat leider aus finanziellen Gründen im Formel-Sport hingeschmissen. Er sollte eigentlich diese Saison in der F2 starten. Allerdings sind seine Sponsorengelder zu gering um eine ganze Saison bestreiten zu können.

So ganz richtig ist das nicht, da sind schon noch andere Faktoren ausschlaggebend gewesen.

Man muss eben auch eine Perspektive sehenndenn es ist alles Geschäft und da ist im Letzten Jahr eben viel Politisch passiert und auch deshalb die Entscheidung.

Abgesehen davon macht Tourenwagen auch Spaß und andere Angebote hatte er auch 😉

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Geschrieben

Mercedes und die FIA haben sich im Motorenstreit hinter den Kulissen geeinigt. Demnach darf Mercedes seine Motoren mit einem variablen Verdichtungsverhältnis einsetzen. Allerdings nur befristet bis zum 1. August 2026. Ab diesem Zeitpunkt will die FIA erweiterte Prüfverfahren einführen, welche die thermische Ausdehnung nachweisen und unterbinden sollen.. Nach den neuen Kontrollen und den damit verbundenen Prüfverfahren würde die Konstruktion des Mercedes-Motors nicht mehr dem Reglement entsprechen. Durch den geschlossenen Burgfrieden darf Mercedes den Vorteil seiner Power-Unit also offiziell die erste Saisonhälfte nutzen. 

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Geschrieben

Der Vorteil ist gar nicht so groß, wir sprechen bei der Ausdehnung um ca 0,2mm beim Hub. Die Kolben werden ja alle gedruckt und durch Mutimaterial kommen die auf die Ausdehnung von 0,2mm inklusive Dehnung vom Pleul bei hohen Drehzahlen. Das machen andere Teams in abgeschwächter Form seit Jahren, daher viel Wind um nichts. 

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Wenn ein Prüfverfahren bei höherer Temperatur eingesetzt wird, bin ich sehr neugierig, was bei den anderen Teams rauskommt.

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Geschrieben

Sind es denn definitiv die Kolben, oder etwas anderes? Die Kolben wären ja problematischer als andere Komponenten, die sich nicht bewegen würden, z.B. ein Einsatz (Brennraumkalotte) im Kopf o.ä.

Gruß, Georg

Geschrieben

Eine Mischung aus thermisch expandierenden Kolben un den sich elastisch verhaltenden Pleuel, machen aber wie gesagt andere auch, Mercedes hat es halt nur perfektioniert.

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Geschrieben

...interessant, dann darf der Kolben aber nicht im Durchmesser zu stark expandieren.X-)

Geschrieben

Ja, deshalb geht das ja nur mit Drucken und verschiedenen Materialien.

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Max Verstappen schätzt den Vorteil der Mercedes-Motoren auf mindestens 30 PS. 

Geschrieben
vor 40 Minuten schrieb Sarah-Timo:

Max Verstappen schätzt den Vorteil der Mercedes-Motoren auf mindestens 30 PS. 

Ob diese Schätzung so ganz objektiv ist? 😉

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