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Warum entscheidet ihr euch für eine Keramikversiegelung?


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Am 23.1.2022 um 19:44 schrieb Sarah-Timo:

Was sind eure Hauptgründe euren Lack keramisch zu versiegeln

...auftragen - polieren...nix Keramik...

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Geschrieben

Bin bisher auch nicht überzeugt - weder von Keramik noch von Folie.

 

 

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vor 6 Stunden schrieb nero_daytona:

Bin bisher auch nicht überzeugt - weder von Keramik noch von Folie.

...bei einem Neufahrzeug wäre das eher eine Option für mich persönlich...auch wenn dies natürlich kein Ausschlussgrund ist...

Geschrieben

Ich habe seit Frühjahr 2023 eine Gummimembranbeschichtung im Langzeittest. Bisher sehr beeindruckend. Von der Verarbeitung etwas tricky und vielleicht nicht jedermanns Sache. Für etwas geübtere Hände aber kein Problem (ggf. durch den Aufbereiter des Vertrauens auftragen lassen). Vorteil: die Schicht bleibt elastisch. Wasserflecken können auch keine mehr entstehen wie es zum Beispiel bei einer Keramikbeschichtung der Fall ist, weil die mineralischen Bestandteile von Wasser/Regen hier diffundieren und abgetragen werden können. Mein Test läuft noch bis Sommer 2025, dann sind 2,5 Jahre rum und ich kann das Produkt nachvollziehbar einschätzen. 

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Ich habe vor 3 Jahren auf meinen X3 eine Keramikbeschichtung von Car Pro drauf gemacht, die Vorbereitung war viel Arbeit, ca. 20 Stunden polieren, hat sich aber gelohnt, nach der Wäsche einfach mit dem Laubbläser die Perlen runter blasen und der Lack ist trocken.

Wollte meinen Roten auch noch machen, bin aber doch bei meinem guten Zaino geblieben, ist doch nicht so viel Arbeit.🙂

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Hydrophobie spielt für mich persönlich keine so wichtige Rolle. Das ist für mich eher Standard, den heutzutage jeder bessere Quick-Detailer für EUR 10 erfüllt. Viel mehr sind der UV-Schutz und die Materialverträglichkeit einer Versiegelung für mich wichtige Eigenschaften. Auch spielen für mich die Chemieresistenz und insbesondere die leichte Reaktivierung einer Versiegelung eine große Rolle. Am Markt existieren einzelne Produkte, unabhängig von der Versiegelungsart welche erst durch ein aufwendiges Prozedere wieder annährend ihre Performance erlangen, nachdem sie schnell "zu machen". Sowas ist anstrengend und nervt. Autopflege ist am Tagesende eben immer ein sehr kompromissbehaftetes Thema, denn es gibt einfach kein Produkt das alle Eigenschaften schafft perfekt umzusetzen. Man muss bei der Gesamtperformance eines Produkts (hier: Versiegelung/Beschichtung) immer irgendwo gewisse Abstriche in Kauf nehmen, um andere Vorteile generieren zu können. Und dann die Produkteigenschaften mit seinen persönlichen Präferenzen in Einklang bringen.

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Ich habe mir für ein neues Fahrzeug wieder das Sonax CC36 Set bestellt. Ich habe damit auf einem Schönwetterfahrzeug gute Erfahrung bezüglich Verarbeitung und Haltbarkeit gemacht. Auf dem draußen parkenden Alltagsauto wird es natürlich nicht so lange halten, ich gehe von einer jährlichen Auffrischung aus. Für mich ist ausschlaggebend, dass das Fahrzeug schon aufbereitet ist, dh Polieren ist nicht mehr nötig. Andernfalls würde ich wohl einfach Standardhartwachs verwenden, wie zuletzt bei meinem Alltagsfahrzeug. Ist 2-3 Mal im Jahr auch schnell gemacht und schützt ebenfalls ausreichend. Ist nur evtl. nicht ganz schlierenfrei bzw neigt dazu, wie eine Speckschwarte zu glänzen, aber auf dabei kommt es mir nicht auf die 100% Optik an.

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vor 1 Stunde schrieb emuman:

Ist nur evtl. nicht ganz schlierenfrei bzw neigt dazu, wie eine Speckschwarte zu glänzen, aber auf dabei kommt es mir nicht auf die 100% Optik an.

Ja stimmt. Das kann schon mal passieren z.B. falls man etwas zu viel Wachs aufträgt und/oder es nicht 100% auspoliert bekommt. Nach 1x Waschen ist das Problem aber erledigt, die überschüssige Speckschicht vom Wachs (auch bei vollsynthetischen Wachsen) wäscht sich direkt runter und dann sieht der Lack in der Regel schön klar aus. Das CC36 ist schon klasse, das muss man ehrlich sagen.

 

Als kleinen Tipp am Rande kann ich alternativ auch das CC One empfehlen. Es bietet in der Realität die gleiche Standzeit, ist leichter zu verarbeiten und dabei noch etwas materialverträglicher. Eventuell wird Sonax das CC36 mittelfristig auslaufen lassen. Man kann mit dem CC One einfach mehr Fläche pro Auftrag mit dem Produkt benetzen. Und damit ein ganzes Bauteil beschichten ohne Zeitstress oder Bedenken es nicht schnell genug auspoliert zu bekommen. Zudem reagiert das CC One auf umgebende Verhältnissen beim Auftrag (Temperatur + Luftfeuchtigkeit) weniger zickig. Als kleine "Revolution" sehe ich bei den leichten Coatings für Privatanwender ein Produkt aus dem Hause Nanolex. Das Coating "Si3D APX" von Nanolex ist die für mich mit Abstand die am einfachsten zu verarbeitende Beschichtung am Markt derzeit. Die Beschichtung reagiert extrem gutmütig was die umgebenden Verhältnisse beim Auftrag anbelangt (anwendbar bei 5° bis 30° Celsius Raumtemperatur/30-70% Luftfeuchtigkeit) und kann ohne Probleme 20-25 Minuten auf dem Lack bleiben ehe es anzieht. Damit kann ich ganz easy das halbe Fahrzeug benetzen und ohne Zeitdruck geschmeidig das Produkt auspolieren. Das Si3D APX bildet einen extrem klaren sowie robusten keramischen Schild auf dem Lack. In puncto Anwendungsfreundlichkeit und Performance ist das derzeit mein persönlicher Favorit unter den Coachings für Privatanwender. Nanoloex ist übrigens der erste Hersteller (Anm.: deutscher Hersteller mit Sitz in Saarbrücken) der die Standzeit seiner Versiegelungen mitunter in der Anzahl von Autowäschen angibt. Ich tue mir mit reinen Zeitangaben (X-Jahre) oder Laufleistungen (Y-Kilometer) zur Beurteilung der Standzeit von Versiegelungen immer sehr schwer. Deswegen rechne ich schon länger in der Anzahl von Autowäschen. Und Nanolex macht das jetzt auch so, was ich sehr glaubwürdig + transparent finde. 

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Gibt es eigentlich irgendeine Versiegelung oder Politur für meinen Mattlack ?

 

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Versiegelung ja, Politur nein. Kann man nicht polieren, wird sonst glänzend.

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Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo Sarah-Timo,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Pflege und Aufbereitung (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb F430Scuderia:

Gibt es eigentlich irgendeine Versiegelung oder Politur für meinen Mattlack ?

 

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Hi du,

wenn man beginnt auf Mattlack abrassiv einzuwirken (zum Beispiel durch eine Politur) beginnt der Lack definitiv zu glänzen, weil sein Relief geglättet wird. Bereits die Abrassivität von Mikrofaserprodukten kann ausreichen um bei zu geringer Gleitwirkung  (zum Beispiel durch Fehlen des Gleitfilms eines Shampoos oder einer Versiegelung) Glanz zu erzeugen. Da wird aus Mattlack recht schnell Satinmatt. Und auf Satinmatt folgt Glanz. Für einen originalen matten Designolack von Mercedes nutze ich sehr gerne die Sprühversiegelung von Scholl Concepts "NoGloss Spray Wax" (Vgl. Glanzfibel Pos. 4.8), womit ich besonders gute Erfahrungen gemacht habe.

 

LG an dich,

Sarah

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Vielen Dank für den Tipp das werde ich ausprobieren, da dies mein Alltagsesel ist fahre ich damit eigentlich nur durch die Waschanlage aber dort nehme ich immer das Cabrio Programm da ohne Glanzverstärker sein soll , der Lack ist noch matt bis jetzt wobei die Haube eine Steinschlag Schutzfolie hat die zwar matt sein soll aber trotzdem etwas glänzender ist ,

ich wollte halt einfach mal was gutes dem Lack tuen wenn’s vielleicht auch nur für gewissen ist 💁🏻‍♂️aber natürlich auf keinen Fall was kontraproduktives 

 

danke für dein professionellen Tipp wieder 

 

das mit dm Leder habe ich noch nicht ausprobiert ist aber schon zuhaus angekommen das Produkt und werde berichten 👍

Gruß Jörg 

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Das Sonax CC36 ist jetzt für 37€ im Angebot bei A. im Angebot.

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  • 1 Jahr später...
Geschrieben

Ich finde eine Keramikversiegelung ist schon eine feine Sache, zumal das Fahrzeug natürlich auch dementsprechend von Hand gepflegt wird. Viele Entscheiden sich für eine Keramikversiegelung fahren ihr Auto dennoch in die Waschschtraße und wundern sich weshalb sie nicht so lange hält wie versprochen. Eine Keramikversiegelung lohnt sich in meinen Augen nur wenn

 

- Von Hand mit den richtigen Produkten gewaschen wird

- Das Fahrzeug überwiegend bei Schönwetter bewegt wird

- Und natürlich die Versiegelung Professionell angewendet worden ist

 

Es gibt mittlerweile so viele Versiegelungen auf dem Markt und nur eine Handvoll davon ist brauchbar.

Natürlich ist es denke ich ganz wichtig den Lack richtig zu bearbeiten mit den richtigen Polituren bevor überhaupt ans Versiegeln gedacht wird.

 

Ist das selbe wie wenn der Lackierer schlechte Vorarbeit vor dem Lackieren leistet.

 

Bitte korrigiert mich falls ich irgenwie falsch liege.

 

Liebe Grüße

Geschrieben

Meine Keramikversieglung auf meinem BMW X3 ist jetzt über 4 Jahre drauf und noch immer super wie am ersten Tag, kann sowas nur empfehlen. Ich würde es immer noch so machen.🙂

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Cantelli:

- Von Hand mit den richtigen Produkten gewaschen wird

- Das Fahrzeug überwiegend bei Schönwetter bewegt wird

- Und natürlich die Versiegelung Professionell angewendet worden ist

Hi Cantelli und an der Stelle ein herzliches Willkommen im CP-Forum.:wink2:

Bei Punkt 1, der Handwäsche, bin ich zu 100% bei dir. Hin und Wieder sollte die Keramikbeschichtung "freigewaschen" werden. Das bedeutet z.B. mittels eines sauren Shampoos entmineralisert werden.

Aufgrund der chemischen Reaktion eines Coatings auf dem Lack und der einhergehenden Molekularbasis der Schutzschicht entsteht eine starke Hydrophobie, welche es ermöglicht (und sehenswert macht) ein keramisch beschichtetes Fahrzeug auch bei schlechtem Wetter zu fahren. Regen, Salz oder starke UV-Strahlung sind längst keine K.O.-Kriterien mehr für eine echte Keramik. Deswegen sehe ich Punkt 2 ein klein wenig anders.

Was deinen Punkt 3 anbelangt, da hat sich in den vergangenen 12-Monaten sehr viel getan. Klar, es sollte eigentlich immer vorher der Lack dekontaminiert/geknetet/poliert werden. Das Handling moderner Keramikbeschichtungen (nicht -versiegelung) hat sich mittlerweile im Privatkundensektor, sprich öffentlich beziehbarer Produkte, massiv verbessert. Teilweise kann man Coatings auf das ganze Fahrzeug applizieren ohne Angst vor Highspots oder Schäden haben zu müssen, weil die Beschichtung zu schnell angezogen hat. Es gibt Keramikcoatings, die kannst du über eine Stunde, je nach Luftfeuchtigkeit, auf dem Lack liegen lassen bevor du sie auspolieren musst. Das hat die Verarbeitung solcher Produkte in der privaten Autopflege deutlich erleichtert und setzt nicht mehr zwingend einen professionellen Aufbereiter voraus. Als gutes Beispiel kann ich hier von Nanolex das Si3D APX benennen, welches ich gerade in der Testphase habe.

 

Wobei es -und so ehrlich muss man sein- auch bei den Keramikcoatings qualitative Unterschiede gibt. So dürfen manche Keramikbeschichtungen nur nach voriger Schulung + Zertifizierung von einem professionellen Aufbereiter verarbeitet werden, da deren Anwendung heikel sein kann. Diese Coatings sind dann die absolute Speerspitze unter den Keramikbeschichtungen in Hinblick auf Glanzsteigerung, Hydrophobie und Schichtdicke. Sie stehen m.E. zurecht nochmals eine Stufe über den öffentlich zugänglichen Coatings. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Gtechniq Crystal Serum Ultra, welches in Kombination mit einem darauf abgestimmten Topping (z.B. EXOv5) den in meinen Augen maximal möglichen Lackschutz bietet - mehr geht derzeit nicht. Ich meine Forumskollege @Eno hat seinem Sportwagen so eine schöne Komplettkur gegönnt und scheint äußerst zufrieden damit zu sein. Falls du einen für dieses Keramikcoating zertifizierten und zugleich empfehlenswerten Detailer suchst, wende dich mal an @jo.e. Er hat die notwendige Expertise und ist zertifizierter Detailer für das Crystal Serum Ultra. Wenn dir das einer optimal verarbeiten kann, dann er.

 

Glänzende Grüße,

Sarah

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Geschrieben

Warum ich mich für eine Keramikversiegelung entschieden habe???

 

Der Michl hats gesagt und einfach gemacht! 😁

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Geschrieben
Am 7.10.2024 um 00:39 schrieb nero_daytona:

Bin bisher auch nicht überzeugt - weder von Keramik noch von Folie.

 

 

Braucht man auch nicht wenn vernünftiger Lack verwendet wurde. Die KI bezeichnet es als zuschmieren von Lackdefekten.

Geschrieben

Da kann ich nur mit der Stirn runzeln. Eine Versiegelung oder Beschichtung dient dazu einen möglichst defektfreien Lack zu konservieren. Einen wirklich defektfreien Lack erreicht man ausschließlich nur durch Polieren. Das anschließende Applizieren einer Keramikbeschichtung, eines Wachses oder einer Sprühversiegelung –je nach individuellem Anspruch– ist für die Defektkorrektur selbst also nicht entscheidend, sondern dient in der Regel dem Schutz des erlangten Polierergebnisses. Ob der Lack zuvor gut oder schlecht verarbeitet wurde, ob es ein „vernünftiger" Lack ist oder nicht, spielt für seine grundsätzliche Anfälligkeit gegenüber Lackdefekten sowie für die Funktionsweise einer Versiegelung oder eines Coatings keine direkte Rolle.

Das „Zuschmieren“ von Lackdefekten als Aspekt einer Keramikbeschichtung aufzugreifen ist somit eine komplett aus dem Sinnzusammenhang gerissene Aussage ohne Substanz. Manche Dinge sollte man besser auf Basis von gesammelten eigenen Erfahrungen bewerten und nicht ausschließlich auf Grundlage einer KI - sonst kommt am Ende unter Umständen ziemlicher Unfug dabei heraus...

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Hi Sarah,

vielen Dank dir für die ausführliche und differenzierte Antwort – sehr angenehmer Austausch 👍

Beim Thema „Freifahren“ bzw. saure Wäsche bin ich absolut bei dir. Viele verwechseln nachlassende Hydrophobie mit nachlassender Schutzwirkung. In der Praxis ist es oft schlicht eine mineralische oder organische Belegung, die den Abperleffekt maskiert. Ein gezieltes Entmineralisieren stellt die Performance dann wieder her, ohne dass das Coating selbst geschwächt wäre.

 

Bezüglich Punkt 2 wollte ich weniger sagen, dass man ein keramisch beschichtetes Fahrzeug nicht bei schlechtem Wetter bewegen sollte – im Gegenteil. Gerade Salz, UV-Strahlung und Umwelteinflüsse sind ja das Einsatzgebiet eines Coatings. Mir ging es eher um die Erwartungshaltung mancher Nutzer: Eine Keramik reduziert Anhaftungen und erleichtert die Reinigung deutlich, aber sie macht ein Fahrzeug nicht „pflegefrei“. Gerade Salzkrusten oder stark alkalische Vorreiniger können bei falscher Anwendung auch hochwertigen Beschichtungen zusetzen.

 

Was Punkt 3 betrifft, stimme ich dir ebenfalls zu: Die Verarbeitung moderner Consumer-Coatings ist deutlich entspannter geworden. Längere Offenzeit, weniger aggressive Lösemittel und tolerantere Formulierungen machen das Handling wesentlich anwenderfreundlicher. Das senkt die Einstiegshürde für ambitionierte Privatanwender definitiv.

Trotzdem sehe ich den entscheidenden Unterschied weiterhin in der Untergrundvorbereitung. Eine saubere Dekontamination, Lackkorrektur und kontrollierte Bedingungen bei Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind aus meiner Sicht der Faktor, der am Ende über Standzeit und Gesamtperformance entscheidet – weniger die reine Applikationstechnik.

 

Bei den Profi-Systemen bin ich ebenfalls bei dir. Produkte wie Gtechniq Crystal Serum Ultra in Kombination mit Gtechniq EXOv5 spielen technologisch ganz oben mit – vor allem was Schichtaufbau, chemische Resistenz und Langzeitstabilität angeht. Der Unterschied liegt hier weniger im „sichtbaren“ Effekt, sondern in der Dauerhaftigkeit und Belastbarkeit unter realen Bedingungen.

 

Unterm Strich finde ich wichtig, klar zwischen Marketingversprechen, physikalischer Realität und Anwendungsbereich zu unterscheiden. Sowohl moderne Consumer-Coatings als auch zertifizierte Profi-Systeme haben absolut ihre Berechtigung – es kommt immer auf Anspruch, Nutzung und Erwartungshaltung an.

 

Glänzende Grüße zurück 😊
Cantelli

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@Cantelli 100% Zustimmung, besser kann man es wohl kaum zusammenfassen.✌️

Geschrieben

Danke dir ✌️
Ich würde sagen, das war jetzt fast schon zu harmonisch für ein Forum.
Irgendwer sollte widersprechen – nur damit es authentisch bleibt. 😉

Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Sarah-Timo:

Da kann ich nur mit der Stirn runzeln. Eine Versiegelung oder Beschichtung dient dazu einen möglichst defektfreien Lack zu konservieren. Einen wirklich defektfreien Lack erreicht man ausschließlich nur durch Polieren. Das anschließende Applizieren einer Keramikbeschichtung, eines Wachses oder einer Sprühversiegelung –je nach individuellem Anspruch– ist für die Defektkorrektur selbst also nicht entscheidend, sondern dient in der Regel dem Schutz des erlangten Polierergebnisses. Ob der Lack zuvor gut oder schlecht verarbeitet wurde, ob es ein „vernünftiger" Lack ist oder nicht, spielt für seine grundsätzliche Anfälligkeit gegenüber Lackdefekten sowie für die Funktionsweise einer Versiegelung oder eines Coatings keine direkte Rolle.

Das „Zuschmieren“ von Lackdefekten als Aspekt einer Keramikbeschichtung aufzugreifen ist somit eine komplett aus dem Sinnzusammenhang gerissene Aussage ohne Substanz. Manche Dinge sollte man besser auf Basis von gesammelten eigenen Erfahrungen bewerten und nicht ausschließlich auf Grundlage einer KI - sonst kommt am Ende unter Umständen ziemlicher Unfug dabei heraus...

Leider irrst Du dich gewaltig. Es basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung mit Beschichtungen. Es gibt etliche Bereiche der Industrie da fängt man mit solchen Mittelchen überhaupt nicht an.  Es gibt lediglich bestimmte Waschempfehlungen und es wird keine Keramikversiegelung benötigt.  Wenn Du eine KI fachlich richtig befragst liefert sie auch korrekte Antworten.  Ich denke das Problem liegt ganz woanders. 🙂 Warum sollte man etwas mit so einer Versiegelung behandeln wenn diese schlechter ist als das Substrat darunter? Solange die Industrie Qualität von gerade 105% am Rande des Versagens abliefert haben die Versiegelungen noch ihre Berechtigung. Es geht wohl eher um Schadensbegrenzung. 
Das eine Keramikbeschichtung nur mechanisch entfernt werden kann geht total unter.

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Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb mrlack:

Das eine Keramikbeschichtung nur mechanisch entfernt werden kann geht total unter.

Das ist leider erneut eine unrealistische Darstellung. Selbstverständlich lassen sich Keramikbeschichtungen nicht nur mechanisch, sondern nachweislich auch chemisch entfernen. Tatsächlich ist die chemische Belastung sogar der größere Feind einer Keramikbeschichtung, da alltäglicher. Keramikbeschichtungen sind zwar chemisch sehr widerstandsfähig, aber eben nicht chemieunempfindlich. Das ist ein Unterschied. Es existiert keine Keramikbeschichtung im Automobilsektor (zumindest wäre mir keine auf dieser Welt bekannt), welche chemieresistent ist. Ich kenne keinen Hersteller der so etwas anbietet. Daher meine Frage: Welcher Hersteller bietet denn nachweislich eine chemieresistente Beschichtung für Autolacke an?

Stark alkalische Reiniger mit pH-Werten >12 sowie stark saure Reiniger mit pH-Werten < 3 werden ein Keramikcoating bei regelmäßiger Anwendung deutlich schwächen oder sogar komplett entfernen. Ein praxisnahes Beispiel hierfür ist die regelmäßige Fahrt durch die Waschanlage, in der häufig stark alkalische Vorreiniger eingesetzt werden. Solche chemischen Belastungen führen schnell zu einer deutlichen Reduktion der Schutzwirkung und mittelfristig immer zur Eliminierung der Beschichtung.

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Sarah-Timo:

 Selbstverständlich lassen sich Keramikbeschichtungen nicht nur mechanisch, sondern nachweislich auch chemisch entfernen

Geht das auch mit Aceton?

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