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Andreas.

IAA 2019 - Schattenseiten

Empfohlene Beiträge

Andreas.
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag: (bearbeitet)

Bin über diesen Bericht hier gestolpert, wenn auch kein journalistischer Hochsprung, aber dennoch ein paar ernüchternde Worte zur empfundenen Automobilität der Gegenwart.

https://www.focus.de/auto/automessen/iaa-2019-deutsche-autoindustrie-bald-geschichte-bittere-abrechnung-mit-einer-abbruch-messe_id_11123637.html

Zitat

Die Deutsche Umwelthilfe, ein führendes industrielles Abbruch-Unternehmen, lange Zeit von Autoherstellern gehätschelt und fortlaufend mit Staatsknete am Leben gehalten, kündigt Demonstrationen an. Vermummte, deren militante Brüder im Geiste, haben bereits mit dem Abfackeln und Zerstören Frankfurter Autohäuser begonnen. Der Gedanke, dass man bei dieser Veranstaltung nicht unbedingt dabei sein muss, spart den Herstellern also nicht nur viel Geld, sondern auch viel Ärger.

Dieser Abschluß des Kurzberichtes und die letzten Ereignisse über die anderen zerstörten Fahrzeuge zeigen, welche Art von Passion vorherrscht. Natürlich kann man der (deutschen) Automobilindustrie ein Teilversagen unterstellen, aber wenn Gewalt und Vandalismus ins Spiel kommt und die DUH / linksgrünen Gesinnungsgenossen dies durch Ihre (Falsch-)Presse noch unterstützen, zuckt es bei mir kurz. Nicht nur der systematische Unfug mit dem Automobil als Klimakiller Nummer Eins in der Öffentlichkeitsarbeit und  geschürte Wahrnehmung in den Medien, dann auch noch der Unsinn der "Weltenrettung durch e-Mobilität" und jeder einigermaßen solvente Autohersteller wirft sich sogleich in die Bresche und macht sein "Tadaa zur IAA".

 

Ich weiß nicht, aber gefühlt das ist ja schlimmer als der Hype zur Systems 2000 in München damals und der vorangegangenen Millennium-Hysterie. Es ist mittlerweile schon soweit, dass mir heute jemand an die Seitenscheibe klopfte und signalisierte, ich sollte doch den Motor an der (gleich umschaltenden) roten Ampel ausmachen. Da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

 

Gefühlt wird man nun schon negativ beäugt, steigt man in ein "normales" Auto, wo mehr als nur "Säusel Säusel" als Geräusch entwickelt wird. Je näher ich im städtischen Bereich unterwegs bin, umso schlimmer empfinde ich es. Am Land ist die Hysterie scheinbar noch nicht so weit fortgeschritten.

bearbeitet von Andreas.
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nero_daytona
Geschrieben

Passend dazu:

 

 

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buggycity
Geschrieben

Solche Themen wie den Klimairrsinn, den Dieselskandal, Fleischverbot usw. werden doch hauptsächlich geschürt um von den Schweinereien abzulenken welche die Regierung hinterrücks durchdrücken will. Von den ganzen anderen Problemen im Land wird zudem sauber abgelenkt. Und wenn Otto Normalbürger vor Aufregung von der Couch gefallen ist, mal so richtig abgelästert hat, kriecht er wieder auf selbige zurück und läßt weiter BlödTV auf sich einprasseln.

F400_MUC
Geschrieben

Ja krass, stimmt. Über die Chemtrails wird kaum mehr berichtet, und trotzdem habe ich häufig Kopfschmerzen. Gerade während des Oktoberfests sprühen die wieder andauernd und mir gehts schlecht ?

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Kurt_Kroemer
Geschrieben

Ganz schlimm sind auch Lederpflegemittel, obwohl darüber nicht berichtet wird.

Jedes mal, wenn ich wach werde, und meine Schuhe über Nacht an hatte, dann fühle ich mich den ganzen Tag total schlecht. 

Chief-Master
Geschrieben

Ich kann mich in der heutigen Zeit, wenn ich so manche vogelwilden Ideen dieser Leute sehe, nur noch an den Kopf fassen.

 

Siehe auch:

 

Kor1987
Geschrieben (bearbeitet)

Die Schattenseite hat nicht nur mit Klimaunsinn zu tun, sondern auch mit einem radikalen Wandel der Automobilindustrie.

 

Autos an sich sind längst nicht mehr interessant. Das nächste "Big Thing" wird Interieur sein. 

 

Längst wollen immer mehr Kunden Entertainment im Innenraum. Allein schon mit der jetzigen E-Klasse und S-Klasse hat es begonnen (zwei Displays als ein einheitliches "Surfbrett").

 

Selbst die nächste S-Klasse wird mehr als zwei Displays vorne haben. Bei der nächten E-Klasse wird es nicht anders sein. 

 

In diesem Jahr fehlen Ferrari, Bugatti, Bentley, Rolls Royce, Lexus, Aston Martin und weitere Luxuskarosserien. 

 

Ich vermute, dass die IAA Messe in der Zukunft eher ähnlich veranstaltet und geführt wird wie die IFA Messe in Berlin.

 

Mehr Entertainments mit schicken Interieurdesigns - Was können Autos anbieten? Netflix? Mehr Displays, mehr Ambiente etc. 

Dadurch machen Autobauer Weg frei für Apple oder Alphabet. 

Software wird wichtiger und wichtiger. Mal schauen, ob deutsche Autobauer ähnliche bzw. kompetente Eco-Systeme anbieten können wie iOS oder Android. 

 

https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/iaa/iaa-internationale-absage-ausstellung-16373415.html

 

https://www.cnbc.com/2019/09/11/ibms-ginni-rometty-says-automobile-brands-are-becoming-less-important.html

bearbeitet von Kor1987
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Thorsten0815
Geschrieben

Ja, leider, brauchen wir doch mehr Aufmerksamkeit auf das Fahren, die Strasse. 

Zumindest bis echte, autonome Autos Realität sind.

BMWUser5
Geschrieben
Am 10.9.2019 um 15:15 schrieb buggycity:

Fleischverbot

Ich sag nur Bünderfleisch?

ab: 2.22min

 

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Kurt_Kroemer
Geschrieben

Wirklich autonomes Fahren - im Sinne von ein Auto kann im Verkehr agieren wie ein Mensch - wird es in hundert Jahren noch nicht geben.

Es wird immer Bereiche und Situationen geben, wo der Mensch unverzichtbar ist.

Autonomes Fahren unter standardisierten Bedingungen, z.B. auf der Autobahn auf separaten Spuren, wäre schnell realisierbar.

Momentan wird das ganze nur gehyped; man schaukelt sich mit seinen Visionen gegenseitig hoch.

Das was in absehbarer Zeit wirklich möglich ist, hinkt den den lancierten Vorstellungen jahrzehnte hinterher.

Das Thema "Infotainment" sehe ich persönlich mit äusserstem Unbehagen.

Da macht mir mein Auto in Zukunft die gleichen Probleme, die ich schon von meinen Rechnern und Smartphones kenne?

Alleine der Gedanke treibt mir Schweissperlen auf die Stirn.

 

Kor1987
Geschrieben

Es muss kein voll autonomes Fahren sein. Selbst mit Level 4 haben Apple und Co. so viele Möglichkeiten, ans Geld zu kommen. 

 

Infotainments und co. werden nicht nur für Fahrer interessant, sondern auch für Beifahrer - sogar interessanter. 

 

In absehbarer Zeit werden wir mehr Elektrokomponenten in einem Auto erleben.

 

Ich kann Dir sagen: Es interessiert mittlerweile gar nicht mehr, was wir (Europäer) wollen/vermissen/beklagen.

 

Autobauer bedienen sich lieber den asiatischen Markt, wo die Musik spielt. Daimler hat nicht umsonst gleich aussehende C-Klasse/E-Klasse/S-Klasse von asiatischen Designern kreieren lassen. 

 

Ich will nicht weiter verraten, aber es wird sich zeigen, dass wir bald mehr Unterhaltungen erleben werden - Mit oder ohne Lenkrad. 

Kurt_Kroemer
Geschrieben

@Kor1987  Das sehe ich leider genauso.

Mich stimmt insbesondere dein erster Satz sehr nachdenklich.

Die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, das die Gier und falsche Einschätzung des sicher Machbaren dazu führen kann, den wichtgsten Aspekt - die Sicherheit der Nutzer - nicht an erster Stelle rangieren zu lassen.

Die beiden schlimmen Flugunfälle mit der Boeing 737 Neo zeigen, wohin das letzendlich führt.

Die Software-Auswirkungen hinsichtlich des Eingriffs in die Autonomie der Piloten waren schon vor dem Erstflug bekannt.

Und selbst nach dem ersten Absturz hat man das Geld noch obenan gestellt, obwohl man sich da der massiven Probleme sehr bewusst war.

Wenn ich nun den Bogen von diesem Verkehrssystem zum autonomen Fahren spanne, dann meine ich zu sehen, das dieses Verkehrssystem unendlich viel schwerer zu beherrschen sein wird.

Wir sprechen nicht mehr von einigen tausend Flugzeugen, welche noch nicht einmal autonom mit anderen Flugzeugen kommunizieren und interagieren.

Wir sprechen dann von Millionen vernetzter Subsysteme, welche ein gemeinsames System mit ständig wechselnden Teilnehmern bilden sollen.

Das ist in absehbarer Zeit nicht zu verwirklichen; hier bedürfte es wirklicher Intelligenz.

Der aktuelle Stand der KI wird schön geredet und es werden pseudo-intelligente Maschinen, Roboter und Computer vorgestellt.

Alle diese in den Medien zu findenden Fortschritts-Nachrichten dienen der Selbstdarstellung und dem Einsammeln von Geldern.

Wenn taumelnd laufende Roboter mehrere Sekunden vor einem Hindernis verbringen, um dann doch noch falsch zu reagieren, dann erkenne ich den Stand der KI.

Da ist absolut noch nichts vorhanden, was auf nur annähernd verlässliche Interaktion mit der Aussenwelt schliessen lässt.

Wobei der Begriff "Aussenwelt" falsch gewählt ist, denn diese bedingt eine "Innenwelt".

Eine Innenwelt ist jedoch zwingend mit dem verbunden, was wir Bewusstsein nennen.

Somit meine ich, das Max Headroom auf sehr lange Sicht das bleibt, was es ist: Science fiction.

 

 

 

 

tollewurst
Geschrieben

Ich fände es schön wenn die es erstmal schaffen das Software und Hardware zuverlässig funktionieren.

Stattdessen gibt man sich der Illusion hin die Fehler nicht im aktuellen System auszumerzen sonder bei der Entwicklung eines noch komplexeren Systems bei der Entwicklung zu berichtigen. Nur funktioniert das doch seit Jahren nicht mehr.

Die nächste Generation Autos hat nicht mal mehr eine Lenksäule sondern wird drive by wire.

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