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michi0536

Eau Rouge

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michi0536
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Letzter Beitrag: (bearbeitet)

bei 3:15......

 

 

 

bearbeitet von matelko
Video-Link korrigiert
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AronCanario
Geschrieben

was ist bei 3:15 ?

Cavallino Rampante
Geschrieben

Michi meinte eigentlich bei 3:24.......;)

Need 4 Speed
Geschrieben

Ich bin mal an einem Morgen ausgangs der Eau Rouge auf die Curbs gekommen und die waren noch feucht (die Straße war bereits furztrocken). Da stand die Kiste deutlich mehr quer als der Radical und es ging auch rechts über die Curbs, gefangen habe ich ihn dann auf dem schmalen Aspahltband rechts daneben, ist eine recht gefährliche Ecke. Leider gibt es davon kein Filmchen, sonst hätte ich es jetzt gepostet.

planktom
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb michi0536:

bei 3:15......

beginnt er den fehler wie mir mal gesagt wurde ! ! ! ? ? ? einfahrt boxengasse ganz an die wand ran und dann aber von der boxenmauer weg richtung fahrbahnmitte (mauer bremst !) um dann nach links raustragen zu lassen wo man den curb(da muss er schon korrigieren) voll mitnimmt um stabil in die eau rouge zu kommen...

jedenfalls ist der deutlich schneller als ich jemals sein werde :-))!...von meiner reaktionsschnelligkeit ganz zu schweigen :wacko:

ich meine es gibt irgendwo im netz sogar ein video wie man da optimiert durchkommt...muss mal schauen

Andreas.
Geschrieben

Radical fahren ist radikales fahren ... top gelöst, das Adrenalin danach ist unbezahlbar!

 

@planktom warum bremst die Mauer? weniger Luftstrom bedeutet doch weniger Luftwiderstand bedeutet doch das Gegenteil von Bremswirkung ... oder?

Jamarico
Geschrieben
vor 45 Minuten schrieb Andreas.:

warum bremst die Mauer? weniger Luftstrom bedeutet doch weniger Luftwiderstand bedeutet doch das Gegenteil von Bremswirkung ... oder?

...weil die vom Fahrzeug verdrängte Luft auf der Seite nicht genügend Platz findet, um laminar entweichen zu können?

Andreas.
Geschrieben

... wenn da Luft ist, welche verdrängt wird? Ich hatte an der Mauer immer das Gefühl, schneller zu sein als in der Mitte der Strecke, deshalb frage ich da nach ... 

Luimex
Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Andreas.:

Ich hatte an der Mauer immer das Gefühl, schneller zu sein als in der Mitte der Strecke

ich denke das sieht nur viel schneller aus ........

tollewurst
Geschrieben

Ja der Alex, da gibts viele nette Videos mit Ihm im Radical.

 

planktom
Geschrieben

ich hab da mal ein bisschen drin gelesen...scheint recht fundiert und mbm sind die einzelnen punkte gut erklärt... ich meine @Thorsten0815 hatte bei seinem tracktraining auch so eine box zum verbessern seiner fahrkünste genutzt ...die moderne technik scheint ziemlich effektiv...

tollewurst
Geschrieben (bearbeitet)

Scott Mansell ist auch sehr engagiert beim bloggen und erklären. Schnell fahren reicht heute nicht mehr alleine um vorne dabei zu sein.

https://driver61.com/uni/

Bei der Eau Rouge ist das Geheimnis eigentlich sehr einfach: Flat durch! In vielen Aero Autos ist es nur das erste mal schwer ?

 

 

bearbeitet von tollewurst
Andreas.
Geschrieben (bearbeitet)

Racelogic-Produkte nutze ich seit über 10 Jahren, von dem her bekanntes Terrain. Aber ich muss mal beim nächsten Trackausflug die Topspeed messen, inwiefern sich nahe oder weiter entfernt von der Boxenmauer auswirkt ... wobei sich ggf. Salzburgring etwas besser als Spa dafür eignet ?

Danke für die Infos!

bearbeitet von Andreas.

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      Irgendwie gelang es uns dann doch 3 Fahrzeuge der Gruppe abzuhängen. Hm, es lag wohl an der Kombination Mittelmotorzicken und Semislicks auf nasser Fahrbahn. Alle wieder eingesammelt ging es direkt auf die 2. Runde.
      Kenne ich die Strecke jetzt? Nein! 20,8 Kilometer lernt man nicht in einer Runde, nicht in 10 Runden und auch nicht in 20 Runden! Also weiter mit absoluter Konzentration hinter dem CGT her. Welch eine Strecke! Welch ein Erlebnis!
      Auch die 2. Runde beendet mein kleiner “Brenner“ ohne Schaden, daher hat er sich seine Pause wirklich verdient!
      Leider wurde das Wetter nicht besser, sodass die meisten Autos nicht auf der Strecke fuhren, sondern auf dem Parkplatz warteten.
      Tina hatte mittlerweile beschlossen den Mini für diesen Tag stehen zu lassen, da die Semislicks auf der nassen Strasse wirklich unfahrbar waren.
      Beim zweiten geführten Fahren am frühen Nachmittag, hatte ich das Vergnügen bei IronMichl im Boxster mit zu fahren.
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      Der Sound des Boxsters war etwas ganz besonderes – irgendwie nahm ich ihm nicht ab, dass es sich bei der Abgasanlage um die serienmäßige handelt.


      Als nächstes durfte ich bei Olli im gelben Mini mitfahren. Wieder eines dieser kleinen aber sehr feinen Fahrgeräte von RMS-Tuning. In weiser Voraussicht hatte man diesem Wagen aber Renn-Regenreifen verpasst, sodass der Mini zu dem Schnellsten gehörte was an diesem Tag auf der Nordschleife unterwegs war. Welch ein Erlebnis! Noch nie war ich auf nasser Strasse so schnell unterwegs. Olli hatte den Wagen perfekt im Griff.
      Mittlerweile wurde die Strecke an einigen Stellen trockener und das Gripniveau stieg weiter, sodass wir uns auf der Döttinger Höhe kurzfristig zu einer weiteren Runde entschlossen.
      Meine letzte Mitfahrgelegenheit war zugleich das Highlight des Tages – Ich hatte einen Platz neben Michael Düchting im Donkervoort D8 ergattert! Mein Gott – Welch eine Fahrzeugbeherrschung – es ging direkt los – keinen Zentimeter über dem Asphalt sitzend, fuhren wir durch die mittlerweile fast trockene Grüne Hölle. Bis zu diesem Tag hatte ich noch nie annähernd solche Querbeschleunigungen erlebt! Michael Düchting hatte immer den richtigen Blick für die trockene Spur, und so konnte den Donkey nichts aufhalten.
      Doch halt – was war das? Ein Streckenposten schwenkt die rote Flagge – Was war passiert?
      Nach einer halben Runde Schleichfahrt sahen wir die Ursache – ein Fahrer hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war mit der Leitplanke kollidiert. Als wir sahen, dass die Fahrzeuginsassen wohlbehalten neben dem Fahrzeug standen, fiel uns ein riesen Stein vom Herzen! Mit diesem Unfall war die Strecke für diesen Tag dann allerdings geschlossen! Insgesamt sind an diesem Tag 3 Fahrzeuge leicht beschädigt worden! Zum Glück gab es keine Verletzten! Diese 3 Unfälle sollten uns ein warnendes Zeichen sein, die Nordschleife nie zu unterschätzen, selbst routinierten Fahrern passieren auf dieser Strecke Fehler!
      Nach einer herzlichen Verabschiedung machte ich mich dann wieder auf den Weg durch mein geliebtes Ahrtal gen Bonn.
      Bleibt mir eigentlich nur noch eines zu sagen:
      Vielen Dank an Klaus für diesen Tag, an dem ich mich mehrfach kneifen musste, um sicher zu gehen dass ich nicht Träume! Vielen Dank an alle mit denen ich einen so tollen Tag verlebt habe!
      Viele Grüsse an:
      KLM, Tina, MikeMuc, Spideristi, Olli, Ironmichl, Harry, Flugelch, Mater, Botzelmann, Erator und an alle anderen die dabei waren!

      P.s.:
      Wenn jemand von euch Fotos gemacht hat kann er diese gerne hier Posten:wink:
    • Hallo. Ich würde gerne mal auf einer Rennstrecke fahren, es sollte jedoch so wenig wie möglich kosten und nicht zu viel Zeit zur Anreise benötigen.
      Ich wohne in der Nähe von Baden im Aargau, also im Norden der Schweiz.
      Welche Strecken sind "in der Nähe"? Mir fällt nur Anneau du Rhin ein.

      Danke im Voraus.
    • Die früheren Bilder des Circuit de Reims-Gueux machten auf mich immer einen etwas nostalgisch-mystisches Eindruck. Es schien als könnte jedes Stück Asphalt, jede ausgeblichene Mauer, jeder Stein mindestens eine Geschichte erzählen.

      Ein kleiner Auszug aus einer Historie zu dieser automobilen Kultstätte.

      One of the most famous of the road circuits of the Twenties, the Reims track was first used in 1925 and was the home of the Grand Prix de la Marne. Close to the village of Gueux, to the west of the champagne city, it consisted of a triangle of public roads. It was a track where slipstreaming was vital and the long back straight rivaled the Mulsanne at Le Mans. In 1932 the circuit hosted the French Grand Prix for the first time and this was won by the Alfa Romeo of Tazio Nuvolari. In the 1930s it hosted the Grand Prix de la Marne and gradually permanent structures grew up. The Grand Prix cars did not return to Reims for a French GP again until 1938 when the Mercedes-Benz of Manfred von Brauchitsch was victorious. The following year an AutoUnion won but then war broke out.

      The track was revived after the war, the first event being the Grand Prix de Reims in July 1947 which was won by Christian Kautz in a Maserati. The following year Jean-Pierre Wimille won for Alfa Romeo and in 1949 it was the turn of Louis Chiron in a Talbot-Lago.

      In 1950 Reims was chosen to host the French Grand Prix, a round of the new FIA Formula 1 World Championship. The first race was won by Fangio. The race returned in 1951 and Fangio won again but in 1952 the event moved to Rouen although Reims ran its own non-championship GP de la Marne a week before the Rouen race. This witnessed a famous victory for Jean Behra's Gordini. The following year the French GP returned with Mike Hawthorn scoring his first World Championship victory. Fangio won again in 1954. The 1955 event was cancelled after the Le Mans disaster, but returned in 1956 with a win by Peter Collins.

      In 1958 Hawthorn won again but the race was marred by the accident which claimed the life of his Ferrari team mate Luigi Musso. Ferrari's success at the track continued in 1959 with victory going to Tony Brooks while Jack Brabham won for Cooper in 1960 and a year later Giancarlo Baghetti achieved a remarkable result by winning for Ferrari on his F1 World Championship debut. In 1963 there was another French GP at Reims with Jimmy Clark winning for Lotus but by the mid Sixties competition for the race was intense and it was not until 1966 that the World Championship returned. Jack Brabham won his first victory with a Repco engine. Thereafter Reims faded from the international scene as more modern facilities such as Paul Ricard took over.

      Inspiriert wurde ich zu diesem Thread eigentlich durch diesen Videoclip und ich dachte mir, dass es hier bestimmt einige CPler gibt, die zum Thema etwas einbringen können.





      Ein paar Bilder aus der Zeit bevor Menschen mit Farbeimern wieder etwas Glanz in die verfallene "Hütte" brachten.


















      Heute wird die ehemalige Boxenanlage wieder für Veranstaltungen genutzt und dient gleichzeitig für viele automobilbegeisterte Mitmenschen als Ausflugsziel. Sei es für Fotoshootings, Clubausfahrten oder sonstigen Treffen.
















      Wenn es mich nicht täuscht, dann gibt es sogar einen Interessensverein, der die alte Streckenführung über die Landstraße wenigstens wieder teilweise als Rennstrecke nutzen möchte. Da bin ich aber nicht so laufend.
    • Ich möchte hier einen Thread über vergessene Rennstrecken beginnen. Also Rennstrecken, die vor langer Zeit einmal Austragungsort großer Rennsportereignisse mit glorreichen Fahrern waren, aber heute nicht mehr benutzt werden und deshalb in Vergessenheit geraten sind.




      Zunächst die Nürburgring Südschleife:

      Bericht von pro-steilstrecke.de

      Die Südschleife wurde zusammen mit der Nordschleife und der Start- und Zielschleife zwischen 1925 und 1927 erbaut. Die Streckenlänge betrug 7,747 km. Die Südschleife nutzte wie auch die anderen Streckenvarianten die Boxeneinrichtungen, die Start- und Zielgerade und die Gegengerade. Verfügte die Südschleife auch nicht über die Sprunghügel und den nicht einsehbaren Kurven der Nordschleife, so berichteten die Fahrer doch voll Respekt von der Südschleife. Die Südschleife hatte 25 Kurve. Wobei nicht eine Kurve als leicht zu bezeichnen war. Einige Kurven fielen ein wenig nach außen ab, andere wurden zum Kurvenausgang enger. Eine Gemeinsamkeit hatten die Kurven der Südschleife: Nicht zu früh anschneiden, sonst ging dem Fahrer die Fahrbahn am Kurvenausgang aus und er durfte den Eifelginster näher kennen lernen. Die Siegerlorbeeren mussten auf der Südschleife hart erkämpft werden. Die beiden Rechtskurven im Streckenabschnitt „Bocksberg“ und „Müllenbach“ erlebten viele Ausritte von Renn- und Motorradfahrern. Hinzu kam, dass der Streckenbelag alles andere als eben war.

      Obwohl die Südschleife wie auch die Nordschleife über eine durchschnittliche Fahrbahnbreite von 8 Metern verfügte, fühlten sich die Fahrer in der 60er Jahre insbesondere in der Bergabpassage durch die sehr nah am Streckenrand aufgestellten Fangzäune eingeengt. Bei den Fangzäunen hatte die Nürburgring GmbH vor allem an die Sicherheit der Zuschauer gedacht. Der fehlende Sturzraum für die Motorsportakrobaten wurde u.a. Dickie Dale zum Verhängnis.

      Die gefährlichen Schlängelkurven bergab nach Müllenbach luden zu einer überhöhten Kurvengeschwindigkeit ein. Das Gefälle betrug bis zu 11 %. Die Steigungen von Müllenbach bis hoch zur Nordkehre betrugen zwischen 5 und 16 %. Die 16 % Steigung musste unmittelbar vor der scharfen Rechtskurve „Scharfer Kopf“ besiegt werden. Der Höhenunterschied vom Start- und Zielplatz bis zum tiefsten Punkt der Südschleife bei Müllenbach betrug 153 m. Der größte Teil der Strecke führte durch Eifelwald. Der Wald war auch ein Auslöser für die Unfälle in den so genannten Hexenkurven runter nach Müllenbach. Die Fahrer kamen von der abgetrockneten Start- und Zielgeraden in die noch feuchte Bergab-Passage, da die Strecke durch den Waldschatten nicht vollständig abgetrocknet war.

      Durch die kurvenreiche Streckenführung der Südschleife gab es für die Autorennfahrer nur wenige echte Überholmöglichkeiten, bei denen der Gegner ausgebremst werden konnte. Neben den klassischen Stellen „Nordkehre“ und „Südkehre“ waren dies die Müllenbachkurve und der „Scharfe Kopf“.

      Die Südschleife konnte auch separat - also ohne Start und Zielschleife - befahren werden. Dazu wurde schon 1938 die Stichstraße erbaut. Für offizielle Rennen wurde die Stichstraße nicht genutzt. Dies schon deshalb nicht, da die Boxenanlagen und die Start- und Zieleinrichtungen fehlten. Die Streckenlänge der Südschleife mit der Streckenvariante Stichstraße betrug 5,72 km. Für Clubveranstaltungen wurde häufig die Südschleife mit der Stichstraße als separate Rennstrecke zur Nordschleife gemietet. Insbesondere im Jahr 1974 wurden viele Clubveranstaltungen auf dieser Streckenvariante durchgeführt.

      Mit der Eröffnungsfeier des Nürburgrings und dem Eifelrennen am 18. und 19. Juli 1927 wurden die ersten Rennen auf der Kombination aus Nord- und Südschleife ausgetragen. In den Jahren 1927 bis 1931 wurden das Eifelrennen, der Großer Preis für Motorräder und der Große Preis von Deutschland auf der Kombination aus Nord- und Südschleife gefahren. Die Südschleife erlebte ihre Premiere als eigenständige Rennstrecke am 28. Mai 1928 mit dem Eifelrennen. Nach dem Großen Preis von Europa für Motorräder 1931 wurde es ruhig auf der Südschleife. Erst nach 16 Jahren fand am 17. August 1947 mit dem Eifel-Pokalrennen wieder ein größeres Rennen auf der Südschleife statt. Das Eifel-Pokalrennen war gleichzeitig auch die erste Motorsportveranstaltung auf dem Nürburgring nach dem II. Weltkrieg. Im Jahr 1948 wurde die Nordschleife instandgesetzt. Dadurch stand die Südschleife erneut im Schatten des „großen Bruders“ Nordschleife.

      Nach der Motorsportveranstaltung „Rund um das Bayerkreuz“ im Jahr 1953 wurde es sehr still auf der Südschleife. Erst im Oktober 1958 wurde dann wieder das Eifelrennen auf der Südschleife ausgetragen. Diese Veranstaltung etablierte sich hier bis einschließlich 1968. Eine weitere bedeutende Rennveranstaltung von 1959 bis 1970 war das ADAC Eifelpokal-Rennen. Nach dem Umbau der Nordschleife 1970/71 wurden dann aus Sicherheitsgründen fast alle Rennen auf der Nordschleife ausgetragen.

      Ausführliche Informationen zu und über Rennen auf der Südschleife gibt es über unseren Zeitstrahl. Die Liste der genannten Rennen kann - wie auch zu den anderen Streckenvarianten - nicht vollständig sein.

      Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall in unsere Rubrik Rundenrekorde. Auch auf der Südschleife wurden von 1927 bis Oktober 1971 Rundenrekorde aufgestellt. Der Bekannteste ist natürlich der ewige Rundenrekord von Helmut Kelleners 1970 beim AvD-SCM-Rundstrecken-Rennen. Unsere einzigartige Sammlung der Rundenrekorde auf der Südschleife spiegelt die technische Entwicklung im Motorsport wider ( Rundenrekorde ) und hat ein paar Überraschungen parat.

      Neben den Zuschauerplätzen auf der Start- und Zielgeraden und der Gegengerade gab es offizielle Zuschauerplätze in den Streckenabschnitten Bränke Kopf, Seifgen, Bocksberg bis zur Müllenbachkurve und im Streckenabschnitt Rassrück. Im Streckenabschnitt Müllenbach befand sich seit Eröffnung des Nürburgrings eine kleinere Zuschauertribüne, die jedoch die unrühmlichen Zeiten des II. Weltkrieges nicht überstanden hat. Die nur relativ geringen offiziellen Zuschauerplätze entlang der Südschleife lassen Zweifel an den offiziellen Zuschauerzahlen der Veranstalter zu den Eifelrennen 1967 + 1968 aufkommen. Wo sollten die Motorsportfans überall gestanden haben? Der Nürburgringexperte und Buchautor Richard von Frankenberg zweifelte schon früher diese Zahlen an. Auch Bildmaterial aus den 60er Jahren zeigt keine hoffnungslos überfüllte Südschleife.

      Im Streckenabschnitt Müllenbach befand sich eine der drei offiziellen Zufahrten auf den Nürburgring. Die Zufahrt zur Südschleife war in den 60er Jahren - wie sollte es auch anders sein - mit einer Schranke versperrt. Ringkenner und -freunde konnten sich den Schlüssel für die Schranke beim Wirt in einer Müllenbacher Kneipe abholen, um ein paar Runden auf der Südschleife zu fahren. Vorsicht war bei der Auffahrt auf die Gegengeraden geboten, denn die Touristenfahrer der Nordschleife konnten dann aus der Südkehre kommen. In der Nordkehre bog man in die Betonschleife zum Start- und Zielbereich ab und am Ende der Start-/Zielgeraden in der Südkehre einfach wieder links ab auf die Bergab-Passage der Südschleife.

      Heute sind die Rennen auf der Südschleife fast in Vergessenheit geraten.

      Quelle: http://www.pro-steilstrecke.de/suedschleifehaupt_.htm



      Heute werden lediglich noch die Rallye Köln-Ahrweiler und einige Oldtimerausfahrten abgehalten.




      Diese Oldtimer-Gondelei ist normalerweise nicht so mein Ding, aber es sind einige schöne Aufnahmen dabei:

      http://www.youtube.com/watch?v=hBAUVxZxPTQ

      http://www.clipfish.de/player.php?videoid=Mjg4NzQwfDc0MjgwMQ%3D%3D






    • Letztes Wochenende habe ich das gute Wetter genutzt und bin am Hockenheimring auf Spurensuche nach der alten Grand Prix Strecke gegangen, die ja bekanntlich Ende 2001/Anfang 2002 durch den Umbau deutlich verändert wurde.

      Auf dem Weg von der aktuellen Grand Prix Strecke zur früheren Jim-Clark-Schikane läuft man anfänglich noch sehr bequem über einen asphaltierten Radweg parallel zur ehemaligen Strecke. Ich hatte eigentlich vor wirklich über die ehemalige Strecke zu laufen, aber bei einem Blick auf dieses Foto wird vermutlich deutlich, warum das nicht mehr geht:


      Irgendwann zweigt der Fahrradweg dann leicht nach links ab und von der früheren Strecke weg. Hier hilft dann nur, durch den Wald zu stapfen. Dank eines halbwegs befestigten Feldwegs ist das aber auch kein großes Problem.


      Dort, wo früher die Jim-Clark-Schikane zu finden war, ist heute ein Feuchtbiotop mit natürlichen Teichen und viel Sand. Von Motorenlärm sehr weit entfernt, obwohl zum Zeitpunkt meiner Aufnahmen tatsächlich ein Helikopter über mir kreiste (siehe Video weiter unten).


      Knapp hinter der Bremsschikane kam 1968 Jim Clark bei einem Formel-2-Rennen ums Leben. Zu seinen Ehren wurde die später eingerichtete Schikane nach ihm benannt und ein Gedenkstein aufgestellt, der allerdings beim Umbau der Strecke umgestellt wurde. Was ich bis zu meinem Rundgang nicht wusste: An der ursprünglichen Stelle ist ein kleinerer Gedenkstein geblieben.


      Für mich ging es weiter entlang der ehemaligen Strecke bis hoch zur damaligen Ostkurve. Dort kann man noch am meisten vom ehemaligen Streckenverlauf erahnen.


      Von dort aus ging es auf dem Zubringer zum Fahrerlager, parallel zur ehemaligen Streckenführung, wieder zurück bis zur heutigen Grand Prix Strecke.


      Ich bin dann entgegen der Streckenfahrtrichtung entlang der heutigen Parabolica zum jetzigen Standort des Jim Clark Memorials gelaufen.


      Und da ich genug Zeit hatte, angenehme Temperaturen herrschten und die Kamera über die passende Funktion verfügt, gibt es den Rundgang auch als Video:


      Zum Video ein paar Anmerkungen: Völlig ohne Drehbuch, ohne Ahnung von dem, auf was ich treffen würde und mit Sicherheit kein Meisterwerk :DX-)











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