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Umweltzonen

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Gast
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Letzter Beitrag: (bearbeitet)

Mir macht eine Sache grad ein bissl Sorgen.

 

Für Diesel will man ja neue und strengere Kriterien für die Einfahrt in Umweltzonen einführen, damit sich alle einen Diesel allerneuster Bauart kaufen müssen.

 

Für Benziner laufen ja auch schon die Diskussionen. Moderne Direkteinspritzer emittieren ja auch Feinpartikel. Die Besitzer (also beispielsweise Leute, die heute sich einen Benziner neu kaufen und meinen damit auf der sicheren Seite zu sein) von solchen werden vermutlich in wenigen Jahren genauso doof aus der Wäsche gucken, wie heutige Besitzer von Euro4 oder Euro5 Dieseln. Und gezwungen werden, sich die allerneuesten Benziner zu kaufen, damit sie wieder in die Umweltzonen einfahren können.

 

Die Leute mit historischen Autos können vermutlich sich das alles entspannt anschauen.

 

Aber die Leute mit Euro1 oder Euro 2 Benzinern, wie beispielsweise dem Maranello, bekommen möglicherweise Probleme. Auch wenn ältere Saugrohreinspritzer im Gegensatz zu hochmodernen Direkteinspritzern praktisch keine Feinpartikel emittieren. Denn sie sind noch einige Zeit von der 30-Jahresgrenze weg, werden aber vermutlich kaum von einer dann vielleicht eingeführten Euro7 ausgenommen werden. Auch wenn sie sauberer als ein Euro6 Benziner sind ....

 

Sind die Gedanke Quatsch? Wenn nein, sollte die Fragestellung nicht in die Politik hinein getragen werden?

 

 

bearbeitet von Gast
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matelko
Geschrieben

In welche Politik willst Du das hinein tragen?

 

Es gibt ideologische Verfechter, die mit allen Mitteln versuchen, den Individualverkehr auszumerzen. Damit meine ich nicht die nötigen Schritte, welche die Folgen des Individualverkehrs eindämmen soll(t)en, wobei mir durchaus bewusst ist, daß die Grenze zwischen diesen beiden Ansätzen fließend verläuft.

 

Zurück zu den Ideologen: Solche Gruppen sind dadurch gekennzeichnet, daß sie keine demokratische Entscheidung akzeptieren, vielmehr meinen, sie müssten ihre Vorstellungen mit aller Macht durchsetzen. Koste es, was es wolle. Und wenn in Deutschland ein Konsens hergestellt werden kann, dann muß man auf der nächst höheren Instanz  -Europa-  den Druck entsprechend erhöhen. Anders ausgedrückt: Was sich in Deutschland nicht durchsetzen läßt, muß über Europa erzwungen werden. Deshalb die Frage: Welche Politik soll das lösen? National, Europa?

 

 

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Kai360
Geschrieben (bearbeitet)

Alles interessante Fragestellungen, und an sich auch wichtig für Jedermann dort eine verlässliche Basis für Entscheidungen zu haben.

 

Nur, was hilft es, auch ein hinein tragen in die Politik, - diese mit der Wirtschaft und dem Lobbyismus verbandelten selbsternannten (den mir auf der Zunge liegenden Begriff schreib ich nun lieber nicht), was soll es nützen?

 

Gesetze werden doch flugs geändert, gerne auch mal rückwirkend, eine neue Regierung sieht das dann wieder anders.

Planungssicherheit wird es nicht geben, und schon gar nicht für "alte Schlurren". Wo bitte ist da die Lobby in Berlin?

 

 

 

Das war nun die eine Seite der Medaille, aber es gibt ja auch die andere, und ganz ehrlich, der kann ich immer mehr abgewinnen.

 

Wir müssen endlich etwas tun um die fortschreitende Umweltverschmutzung zu stoppen, den Dreck in der Luft, dem allgegenwärtigen Lärm (nein ich habe kein Verständnis für offene Auspuffanlagen), den Müll in den Weltmeeren, der fortschreitenden Überbevölkerung,

und, und, und. Es ist doch an sich schon 5 nach 12, was wir unseren Kindern und Enkel hinterlassen stinkt doch im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel.

 

Sind wir nicht die erste Generation die klar erkannt hat was passieren wird, aber trotzdem NICHTS tut?

 

Also weg mit den ganzen Stinkern, Autos aus den Städten verbannen, Individualverkehr einschränken, neue attraktive Verkehrskonzepte erstellen, Schiffsmotoren restriktiv behandeln, Abkehr vom angeblich ewig währendem Wachstum.

(Wie soll ewiges Wachstum bei beschränkten Ressourcen funktionieren?)

 

Tja ,es gäbe viel zu tun, und auch restriktive Einschnitte die auf erste Sicht unbequem für das Individuum sind wären gegenbenfalls vorzunehmen.

Aber ich glaube kaum das großartig etwas passieren wird, und die Mühlen mahlen langsam, sehr langsam in D, insofern wirst du Deine alten Schlurren noch lange fahren können, vielleicht nicht in Stuttgart City oder München Zentrum, aber willst du da überhaupt hin?

 

Nur, wie immer, meine unmaßgebliche (vor allem auch weil es um Politik geht) Meinung.

bearbeitet von Kai360
  • Gefällt mir 2
Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Ich frage mich ja eigentlich auch eher, ob das nicht zumindest zum Teil ein Ergebnis von Hersteller-Lobbyarbeit ist.

 

So wie man dort ja jetzt plötzlich auch für Autobahnlimit 120 km/h ist. Warum? Weil die autonomen System nicht damit fertig würden, wenn jemand mit 200 km/h + angedüst kommt.

 

Natürlich kann man Einfluß auf Politik nehmen. Die meisten Abgeordneten schreiben Technik mit "ck" am Ende. Was der Unterschied zwischen einer Saugrohreinspritzung und einer Direkteinspritzung ist, werden wohl kaum 5% beantworten können. Sensibilisieren könnte man da schon. Warum eigentlich nicht ausch von Seiten einer Website, wie Carpassion. Es könnten Verbände ebenso angesprochen werden, wie Ministerien, die User dasselbe auf lokaler Ebene (Abgeordnete). Von nix Tun passiert garantiert nix.

 

In mir reift gerade ein perfider Plan. Ich trete der AfD bei und propagiere Umweltzonenverbot für Euro 1 und Euro 2 Benziner. Das wird dann so als Antrag eingebracht. Könnte klappen, mein Plan ... B)

 

 

 

Kai: Jaein.

 

Plastik ist ein wichtiges Thema. Anstatt über Obsttüten im Supermarkt nachzudenken sollte es verboten werden, Güter mit zig Metern PE Folie zu umwickeln zwecks Fixierung und Transport. Letztens den Abbau von Veranstaltungsequipement hier in der Classic Remise gesehen. Was die an Plastikfolie da für das Verpacken verballert haben, allein davon hätte ein Supermarkt wohl Obsttüten für ein Jahr herstellen können.

 

Feinstaub. Silvesterfeuerwerk in Berlin erzeugt den Feinstaub von 5 Monaten Autoverkehr. Wird von niemandem angezweifelt. Weshalb jetzt mal kurz ein Verbot angedacht wurde. Aber das ist wieder in der Versenkung verschwunden. Ach ja, was meinst Du wie oft es Riesenfeuerwerke im Berlin pro Jahr gibt? Mit einem generellen Verbot von Pyrotechnik würde derselbe Effekt erzielt, wie die komplette Sperrung Berlin für jeglichen Verbrennungsmotor, egal welcher Art und "Sauberkeit".

 

Und "fortschreitender Dreck", jedenfalls auf die Luft bezogen, wo nimmst Du das her? Soooo viel jünger als ich bist Du vermutlich auch nicht, dass Du nicht daran erinnerst wie die Luft vor dem einen oder anderen Jahrzehnt in Städten war .... :P.

 

Re Wachstum: sehe ich auch so. Allerdings liegt das wohl daran, dass Stagnation oder gar Schrumpfen mir nicht allzu weh tun würde. Mir würde es immer noch recht gut gehen, kein Anlaß für Traurigkeit. Wäre ich Paketfahrer sähe ich das aber vermutlich anders ...

 

 

bearbeitet von Gast
E12
Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb Jarama:

Warum eigentlich nicht ausch von Seiten einer Website, wie Carpassion. Es könnten Verbände ebenso angesprochen werden, wie Ministerien, die User dasselbe auf lokaler Ebene (Abgeordnete). Von nix Tun passiert garantiert nix.

Und von etwas tun leider auch nicht.  M.M. nach handelt es sich dabei zu 90% um ein Politikum.

 

Hatte über ein anderes, aber ähnliches, Thema vor rund 15 Jahren ein Gespräch mit dem (damaligen?) Chefredakteur und hatte angedacht dass von Seiten der Autoleute ein energischeres Auftreten die Politik (nur ein wenig) zu Gunsten der Oldifahrer beeinflussen könnte. Gibt ja einige fachliche Stimmen die die Thematik und den politischen und medialen Umgang damit anprangern. Leider werden diese Stimmen abgewürgt.

 

Kennst Du das Buch "Der gekaufte Journalismus"?

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Es gibt doch beispielsweise eine überparteiliche parlamentarische Gruppe von Abgeordneten, welche selbst alte Autos haben und lieben. Ob die sich schon dazu Gedanken gemacht haben?

 

Wer sagt, dass Lottospielen nix bringt, weil man da sowieso nie gewinne, und deshalb gar nicht erst spielt, der kann auch keinen Lottogewinn machen :D. Was ich damit sagen will, wer die Auffassung hat, dass irgendein Engagement sowieso nix bringt, darf nachher nicht meckern, wenns so blöd kommt, wie befürchtet. Worst case eines Engagements ist bissl verschwendete Zeit.

bearbeitet von Gast
E12
Geschrieben

 

Schon von seiner Sicht der Dinge irgendwo öffentlichkeitswirksam gehört oder gelesen?

 

Heute im Radio gehört: Betrifft zumindest München, Messtellen (keine Ahnung ob wenige oder alle) stehen mit zu geringem Abstand zu den Verkehrswegen. Würde bedeuten dass alle Messergebnisse bis heute ungültig sind.

  • Gefällt mir 1
chip
Geschrieben

Mensch Leute ich war vor ein paar Jahren in Marokko, da fahren im großen Stil unser Mercedes von vor 20 Jahre das ist in vielen Ländern so und damit meine ich nicht nur die dritte Welt. Es gibt viel Länder,  die dass nachholen wollen was wir vor 30 oder 40 Jahren als Boom erlebt haben z.b. China egal was wir daher hier in Deutschland veranstalten es wird auf das gesamte Weltbild gesehen  keinen Sinn machen.  

 

Zurück nach Deutschland  vor gut 30 Jahren hatte ich mein erstes Auto ich fuhr in ca. 30  Minuten durch ganz  Düsseldorf und auf der Hauptstraße in der Nähe unseres Hauses war jedes zweite Haus eine Baulücke. Heute ist alles zugebaut kein Platz mehr mittlerweile werden Hinterhöfe mit Mehrfamilienhäusern bebaut dazu das Franziskanermönch Kloster neben meiner früheren Schule abgerissen da wird ein Riesen Wohnpark gebaut. Der ehamilge Güterbahnhof? Komplett bebaut mit tausenden Einheiten. Das ist fast in jeder Stadt so oder ähnlich. Konsequenz heute braucht man drei mal so lange durch die Stadt. 

 

Fazit, der  deutsche soll jedes Jahr ein neues Auto kaufen  damit es steuern in die Staatskasse spült zweimal die Woche voll tanken, ist auch gut für,die Steuern aber bloß keinen Kilometer fahren. Das geht nicht ! Und wenn ich als Stadt zig tausend neue Bürger anlocke habe ich mir gefälligst vorher Gedanken über die Auswirkungen zu machen anstatt hinterher die Leute zu bestrafen. In unserem Land fehlt es an allen Ecken und enden regional  und bundesweit an langfristigen Konzepten uns das schon seit Jahren.

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355GTS
Geschrieben

besser kann man es nicht auf den Punkt bringen?

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Ich dachte eigentlich eher nicht daran einen Jammerthread auf zu machen :D, sondern zu eruieren, ob die eingangs genannte spezielle Problematik für relevant gehalten wird, und wenn ja, ob nicht wir als Forum beispielsweise einen Brief an besagte Abgeordnetengruppe verschicken könnten, um die dafür zu sensibilisieren.

 

Ziel könnte beispielsweise sein, dass Benzin-Saugroheinspritzer, die Euro 1 oder höher haben, ggf. die dunkelblaue Plakette bekommen. Weil beispielsweise ein Euro 2 Maranello weder nennenswert Stickoxide emittiert, noch Feinpartikel.

 

Ggf. betroffen wäre ja viele auch hier vertetene Fahrzeugtypen, wobei ich lediglich beispielsweise Maranello oder Diablo nenne.

 

Je früher man versucht einzuwirken, umso höher sind die Erfolgschancen. Wenigstens versuchen könnte man es ja, was gibts bei einem Versuch zu verlieren? Nix, finde ich!

 

P.S.: Was hält die Administration denn davon? Ich weiss, es soll hier im Wesentlichen unpolitisch zugehen, aber betrifft das auch Verkehrspolitik?

bearbeitet von Gast
Eno
Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb Jarama:

In mir reift gerade ein perfider Plan. Ich trete der AfD bei und propagiere Umweltzonenverbot für Euro 1 und Euro 2 Benziner. Das wird dann so als Antrag eingebracht. Könnte klappen, mein Plan ... B)

:D
Und bitte auch gleich die Limitierung auf 120 km/h auf Autobahnen beantragen.

Ich kann Deine Argumente nachvollziehen - war es bis vor ein paar Jahren noch das böse CO2, sind es jetzt Stickoxide und Feinstaub.
Die Industrie tat jedoch nur, wie ihr politisch geheissen: CO2 einsparen. Dass sich durch Einsparung von CO2 eine gewaltige Feinstaubproblematik entwickelt, konnte ja niemand ahnen...

Ich bezweifle ebenfalls, dass die Verantwortlichen den Unterschied zwischen Saugrohreinspritzung und Direkteinspritzung kennen - alles in allem sind die Entscheidungen aus meiner Sicht geprägt von Aktionismus - vollkommen ohne Weitsicht.

Um auf die drohenden Fahrverbote zurückzukommen:

Glücklicher Weise zeichnet sich ja ab, dass die Städte hier nicht allzu restriktiv vorgehen werden. Ich würde Deine Bedenken bezüglich eines Maranello also (noch) nicht teilen.

Ich kann mich auch noch erinnern, wie die Luft in den Städten war, als im Winter noch mit Kohle geheizt wurde. Das kann man mit heutiger Luft nicht mehr vergleichen.

Am wichtigsten wäre aus meiner Sicht heraus erst einmal, die Schummel - Abschalteinrichtungen zu entfernen und den Diesel Hype etwas abflauen zu lassen. (ggf. durch Abbau der Vorteile an der Tankstelle.) Zusätzlich müssen für Direkteinspritzende Benziner Feinstaubfilter her - wie auch immer die umsetzbar sind.
Nach diesen Maßnahmen sieht man dann, wie sich die Luftqualität in den Städten entwickelt. Auch wenn es wahrscheinlich stagnieren wird, weil die Bevölkerungsdichte und damit die Emission zunimmt.

Wie auch immer - ein Herantragen an die Politik könnte z.b. durch Kontaktaufnahme des für den Wahlkreis zuständigen Politikers erfolgen. Direktes "vordringen" in Entscheidungsgremien ist wohl unmöglich, aber wenn man sich von unten die Ebenen hindurchwurstelt bzw. irgendwo ein offenes Ohr findet... warum nicht.

Gruß,
Eno.

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Luimex
Geschrieben

Vielleicht sollte ich Politiker werden...... O:-)

 

aber nein, besser doch nicht...... hab gehört, dass die so schlecht bezahlt werden..... X-)

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E12
Geschrieben

Werner for Präsident :-))!

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gynny.m
Geschrieben

Soviel lügen, daß du dafür geeignet wärst, kannst du hoffentlich nicht :mellow:

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Luimex
Geschrieben

Wieso lügen? :wink: ich hätte auch Alternativfakten ....  X-)

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hema
Geschrieben

selbst mit dem Elektrofahrzeug ist man nicht sicher. Die EU arbeitet bestimmt schon an neuen Grenzwerten zum Elektrosmog :huh:

Vielleicht erleben wir ja bald die Renaissance des Pferdes. Welche Plakette würde wohl ein Pferd mittlerweile bekommen? Immerhin - autonom kann es schon :D

 

  • Haha 1
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Gast
Geschrieben

Hema, Du scherzt, aber das ist keine Satire. Es wird derzeit an Richtlinien zur Lärmemission von Kfz gearbeitet. Erste Ansätze zeigen, dass insbesondere die Abrollgeräusche von typischen E-Fahrzeug-Reifen angedachte Grenzwerte überschreiten würden ... B).

Gast
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb hema:

selbst mit dem Elektrofahrzeug ist man nicht sicher. Die EU arbeitet bestimmt schon an neuen Grenzwerten zum Elektrosmog :huh:

Vielleicht erleben wir ja bald die Renaissance des Pferdes. Welche Plakette würde wohl ein Pferd mittlerweile bekommen? Immerhin - autonom kann es schon :D

 

Pferd ist auch keine Lösung. Die Methanemission ist zu hoch!:)

 

 

Gast
Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Doc Hollywood:

Pferd ist auch keine Lösung. Die Methanemission ist zu hoch!:)

Ach was. Da wird dem Pferd eine Auffangglocke am Hintern angeflanscht und das Methan aufgefangen. Zu Hause wird dann damit auf dem Gasherd gekocht :) DAS ist bio ... :D

bearbeitet von Gast
hema
Geschrieben
Am 9.3.2018 um 09:59 schrieb Jarama:

Hema, Du scherzt, aber das ist keine Satire. Es wird derzeit an Richtlinien zur Lärmemission von Kfz gearbeitet. Erste Ansätze zeigen, dass insbesondere die Abrollgeräusche von typischen E-Fahrzeug-Reifen angedachte Grenzwerte überschreiten würden ... B).

unglaublich, manches ist wirklich nur noch mit Humor zu ertragen. :huh:

  • Gefällt mir 1
planktom
Geschrieben

>> Fahrverbot Hamburg <<

Zitat

Aller Voraussicht nach werden die bundesweit ersten Dieselfahrverbote in der kommenden Woche in Hamburg eingeführt. Wie geplant wird dann ein Abschnitt der Max-Brauer-Allee für Diesel-Fahrzeuge schlechter als Euro 5 (bzw. V für Lkw) gesperrt – und ein Stück der Stresemannstraße für Lkw schlechter als Euro VI.

Zitat

Die führt durch Ausweichverkehre zu einem Anstieg der Stickoxid-Belastung an der Reeperbahn, wo der Grenzwert ohnedies überschritten wird. Die Umweltbehörde sieht aber auch hier kein Problem. Die "äußerst geringfügige temporäre Erhöhung" werde an der Reeperbahn irgendwann etwa durch den Einsatz emissionsarmer Busse ausgeglichen

facepalm.jpg.49778e8432f16c829292245cac73bd51.jpg

  • Haha 4
Thorsten0815
Geschrieben

Oh, was ist das scheinheilig. O:-) 

Verlagern von A nach B in der gleichen Stadt. Tolle Idee, was kostet uns das wieder? Dazu noch ein paar Busshaltestellen von der Seite auf die Strasse ziehen, damit immer alle Autos und LKWs bremsen, warten und wieder anfahren müssen. Viele sehr gut durchdachte Ideen.  Alles für die Umwelt.

Eno
Geschrieben

He, es ist doch nur eine äußerst geringfügige und dazu nur temporäre Erhöhung! Die irgendwann(tm) durch emissionsarme Busse wieder... :D

 

Im Rückschluss heißt das doch dann aber irgendwie auch, wenn der umgeleitete Verkehr nur zu äußerst geringfügigen Erhöhungen führt, dann können an der Ursprungsstrasse auch nur äußerst geringfügige (ja quasi kaum erwähnenswerte) Verminderungen zu verzeichnen sein.
Folglich könnte man die ganze Maßnahme in Frage stellen.

Oder wie? Oder was? Irgendwas scheine ich zu übersehen.

Ich denke, die Verkehrsschild Lobby hatte da die Hände im Spiel :P

 

 

Gruß,
Eno.

Landstreicher
Geschrieben

Und das schöne daran ist, die Natur spielt mit, der Wind weiß wo er hin blasen muss,

um eine saubere Luft auf diesem Straßenzug zu bekommen. 

 

ironisch gemeinte Grüsseimage.thumb.png.df866dcf7fdd36c72e6b074fe801fbde.png

  • Gefällt mir 1
Gast
Geschrieben

Ein grüner Stadtpolitiker in Hamburg meinte gestern bereits sinngemäß Ihnen wäre jetzt leider aufgefallen, dass der Straßenverkehr im Vergleich zum Schiffsverkehr nur geringe Effekte auslöse. Wahrscheinlich ändere sich durch die Verkehrspolitik in Bezug auf PKW und LKW kaum etwas an den Messwerten. Dieses Eingeständnis noch am gleichen Tag... großes Kino! 

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