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Abschluss Approved - 1 kleine Inspektion fehlt


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Hallöchen an alle,

habe folgendes Problem festgestellt...

Cayenne S - Bj. 04/2008 - 65.000 km. Habe ich im März von privat gekauft.

- Keine Approved (bzw. lief 2011 aus)

- kleine Wartung bei 28.000 in 2010

- große Wartung bei 45.000 in 2012

Letzter Ölwechsel war bei 58.000 (allerdings nicht in einem PZ)

Der Vorgänger hat demnach die Kleine in 2014 verpasst...

Auch die Bremsflüssigkeit ist 1 Jahr überfällig (auch wenn die km nicht erreicht waren).

Ich wollte dies jetzt schnellst möglich nachholen und den 111-Punkte-Check für eine Approved machen lassen und diese abschließen.

Jetzt meine Frage:

Habe ich überhaupt die Chance, noch die Approved noch zu erhalten, wo doch eine Kleine Wartung seit einem Jahr überfällig ist?

Der Wagen ist tip top und ich denke nicht, dass es irgendwas zu beanstanden gibt. Aber wie verhält sich das grundsätzlich?

Ich weiß, ich könnte auch im PZ nachfragen. Aber ich dachte, ich erst mal die "Insider" hier... 8-)

Besten Dank im Voraus und Grüße,

Stocki

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biggi512tr

Bei meinem habe ich die Approved im 4. Jahr erstmals abgeschlossen - nach bestandenem 111 Punkte Check. Hatte sie 2 Jahre und letzte Woche meinte mein PZ ich könne diese jederzeit nach einem erneuten Check wieder bekommen :lol: Muss also nicht durchgängig sein.

Mir wurde gesagt, um die Approved zu erhalten, muss diese durchgängig bestanden haben. Eine Approved im 7. Jahr das erste Mal abzuschließen wird nicht funktionieren.....

Aber vielleicht hast du Glück...

Ich darf nochmal aus dem von mir geposteten Link zitieren

Unser Extra seit dem 01. Januar 2008: die Porsche Individualgarantie. Mit ihr bieten wir unsere Leistungen gegen Aufpreis auch für solche Porsche Fahrzeuge an, deren Gewährleistung oder Garantie bereits erloschen ist. Oder die von privat - und nicht über ein Porsche Zentrum - bezogen wurden.

Ihr Fahrzeug muss nach allen Kriterien der Porsche-Checkliste geprüft und garantierelevante Beanstandungen müssen behoben sein. Für diese 111 Punkte-Überprüfung fallen Kosten an, zuzüglich eventuell anfallender Instandsetzungsarbeiten.

Die Approved heißt dann eben individual Garantie daher muss man die Bergriffe

Unterscheidenden im Ergebnis ist es aber quasi das gleiche.

Habt schon mal Dank. Das heißt, es kann so laufen, wie ich mir das vorstelle:

- Inspektion nachholen - Bremsflüssigkeit wechseln - 111 Punkte-Check...

Und wenn das alles o.k. ist, kann ich die Garantie bekommen... verstehe ich so richtig?

Wäre ja prima :-)

Du musst Dir halt nochmal überlegen ob Du das wirklich willst. Knapp 1600 Euro für ein Jahr sind nicht wenig, wenn man bedenkt daß alles was mit Alterung und Verschleiß zu tun hat nicht abgedeckt ist. Und die Kosten für den 111-Punkte-Check kommen noch dazu.

Wenn Du das zweimal hintereinander abschliesst (dann dürfte Schluss sein wg. Alter) hast Du über 3000 Euro ausgegeben. Bei einem Fahrzeug bei dem die ersten Überraschungen überstanden sind 3000 Euro auf 2 Jahre für reine Sachmängel-Reparaturen ist aber selbst bei Porsche Geld. Je nachdem welche Laufleistung Du planst würde ich das einmal in Ruhe überdenken und.

Habt schon mal Dank. Das heißt, es kann so laufen, wie ich mir das vorstelle:

- Inspektion nachholen - Bremsflüssigkeit wechseln - 111 Punkte-Check...

Und wenn das alles o.k. ist, kann ich die Garantie bekommen... verstehe ich so richtig?

Wäre ja prima :-)

Ja genau so ist es

Die bedenken von amc kann ich nachvollziehen jedoch ist grade der Cayenne sehr kostenintensiv.

Fehler am Luftfahrwerk oder Probleme am Motor gehen schnell in die tausender...

@ amc und chip

Ihr habt beide recht. Beide Argumente sind nachvollziehbar. Ist schwierig, hier eine Entscheidung zu treffen. Allerdings, wenn man so hört, was Macken an Luftfahrwerk, Motor oder Getriebe so kosten können, sind 3000 mal nix dagegen. Und bei meinem Pech, tritt der erste Schaden auf, wenn der Wagen 10 Jahre und 1 Monat alt ist... :-(((°:D:-o

Ich werd's noch mal überdenken... :???:

Fehler am Luftfahrwerk oder Probleme am Motor gehen schnell in die tausender...

Hoffentlich kann man dann nachweisen daß die Fahrwerksprobleme ein Sachmangel und kein Verschleiss sind. Beim Motor - ist der V8 Sauger so ein Problembär?

Hallo,

Ich würde eine derartige Hersteller-/Folge-/Anschlussgarantie immer abschließen, wenn die Möglichkeit dazu besteht. Wir hatten das Pendant von Mercedes bei unserem (damals) sechs Jahre alten W211 E500 und es hat sich bezahlt gemacht. Es ist klar, dass es möglicherweise rausgeworfenes Geld ist - genauso ist es aber nicht unwahrscheinlich, dass bei einem sieben Jahre alten Auto kostenintensive Teile kaputt gehen - insbesondere in den Bereichen Motor, Getriebe und Fahrwerk. Bspw. bei einem Getriebeschaden, der von der Garantie gedeckt ist, macht sich diese schon automatisch bezahlt...

Grüße

Max

Sagen wir es mal so:

Die Hersteller bieten diese Garantien an, weil sie sich unterm Strich lohnen, für die Hersteller. Der einzelne Kunde gewinnt Schutz vor bestimmten Risiken, die Summe der Kunden legt drauf - insbesondere wenn man bedenkt daß man bei älteren Wagen so manche Reparatur günstiger machen lassen könnte wenn man die Garantie nicht hätte.

Jetzt muss man für sich selber entscheiden ob man das langfristig betrachtet oder lieber Liquiditätsrisiken ausschließt. Und darauf schauen wo man sozusagen mit seinem Risikoprofil liegt - wer in 2 Jahren 60 TKM runterfährt, für den ist eine Versicherung vermutlich richtiger als für den der im gleichen Zeitraum 15 TKM absolviert. Und wenn man auf einem Cayenne mit 150 TKM loslegt ist es vielleicht auch nochmal was anderes als auf einem der 65 TKM auf der Uhr hat.

Wenn man völlig ausschließen will bei 80 TKM mit einem Motorschaden dazustehen den man selbst bezahlen muss, dann führt an der Garantie freilich kein Weg vorbei. Allerdings sollte man dann auch so ehrlich zu sich selbst sein, daß der Wagen weg muss sobald die Garantie nicht mehr verlängert werden kann.

Es kommt eines hinzu: der Zeitwert eines 2008er Cayenne S ist ja nicht mehr so so utopisch. Vergleichbare Exemplare selbst mit der Laufleistung sind unter 30.000 zu haben, mit etwas mehr Laufleistung auch schon um die 20.000. Die Porsche-Garantie deckt Reparaturen nur bis zum Zeitwert.

Wenn der Cayenne in einem Jahr nun noch 15 TKM z.B. draufbekommt und dann noch einen Zeitwert von 20.000 hat, gibt's im Fall eines Motorplatzers halt auch "nur" noch 20.000. Mit einem Porsche ATM ist man da doch schnell drüber. Andererseits gibt's auf dem freien Markt im Bereich 6000-7500 Euro ATMs für den Cayenne S (freilich ohne Arbeit), und die Garantie kostet 3200 für 2x 1 Jahr.

Will sagen: ja, es ist ein gutes Gefühl im Extremfall nicht die ganz dicken Brocken tragen zu müssen. Aber bei nüchterner Betrachtung bezahlt man dafür auch ganz ordentlich.

Will sagen: ja, es ist ein gutes Gefühl im Extremfall nicht die ganz dicken Brocken tragen zu müssen. Aber bei nüchterner Betrachtung bezahlt man dafür auch ganz ordentlich.

Dazu kommt noch, dass der Hersteller sich natürlich vor jeglicher Kulanz drücken kann weil ja immer auf die Garantie verwiesen werden kann.

Ich hatte ja auch einen 2008er Cayenne S

Der hatte grade mal 68 TKM bei Verkauf

ständig nervende Probleme in der Elektrik aufgrund defekter Sensoren des PDCC Fahrwerks.

Dazu war die Kurbelgehäuseentlüftung undicht und der Wagen verlor hier Öl.

Alleine die beiden Schäden gingen schnell in den vierstelligen Bereich.

Ganz ehrlich auch wenn es OT ist ich habe drei Kreuze gemacht als die Kieste verkauft war und die abgeschmackte Garantie nicht mehr nötig war. Zu der Zeit hatte ich noch den Carrera und mal eben 3000 Euro pro Jahr für zwei Autos an Garantieverlängerung zu zahlen ist schon eine Hausnummer zumal man ja da noch keine KM gefahren ist und die anderen Fixkosten wie Steuer Inspektion Versicherung etc. auch noch an der Backe hat.

Für mich war die Politik von Porsche bezüglich der hohen Garantiekosten sowie der total restriktiven Handhabung von Zubehör des freien Marktes am Ende auch der Grund der Marke vorerst mal auf Wiedersehen zu sagen.

Es ist doch ganz einfach!

Versicherungen sind einmal grundsätzlich kommerzielle Unternehmen mit Gewinnabsichten. Zu den Kosten bei Schadenseintritt kommen dann noch die Kosten der Versicherungsgesellschaft selbst (Mitarbeiter, Glaspaläste usw.) und obendrauf Steuern und Gewinn.

Wer in seinem Leben NIE eine derartige Versicherung abschließt (und dazu gehört auch die auch so beliebte Vollkaskoversicherung) wird langfristig einen nicht unerklecklichen Gewinn machen. Kurzfristig kann es auch mal heißen, selbst zu bezahlen, aber langfristig, und ein Autofahrerleben geht so bummelig 62 Jahre, zahlt es sich zwingend aus...

Vorausgesetzt er ist nicht ein überdurchschnittlicher Pechhase, oder ein unterdurchschnittlicher Autofahrer. O:-)

ACHTUNG: Wir reden hier lediglich von Vermögensbedrohenden Ereignissen, bei Existenzbedrohenden Ereignissen wäre die Betrachtungsweise eine andere. Da ist eine Versicherung Pflicht. Aber da gibt es nur zwei diesbezügliche Versicherungen!

Hoffe dem Threadstarter in seiner Entscheidungsfindung ein kleines Stück weitergeholfen zu haben!

  • Gefällt mir 1

Auch ich war anfangs sehr skeptisch bez. der Garantieverlängerung, will diese aber inzwischen nicht missen. 3 Hauptgründe.

  1. Sind die Ersatzteile immer teuer. D.h. wenn es ein Sachmangel ist, ist jede Reparatur teuer und die Garantieverlängerung rechnet sich.
  2. "Erleichtert" es die Beweislast etwas. Ich als Laie kann nicht nachweisen, ob es ein Sachmangel oder Verschleiss ist und was genau die Ursache ist. Ich kann auch nie ausschliessen, dass nicht doch etwas Verschleiss immer mit der Grund für den Mangel ist. Heisst, bei einer Garantierverlängerung ist man gewillter - so mein Eindruck - die Last zugunsten des Sachmangels zu verschieben.
  3. Aber 3. und das war für mich entscheidend, hat sich die Approved Garantie für mich schon mehr als bezahlt gemacht.

Nach 3-4 Jahren hatten ich auf einmal an meinem 997 einen Getriebeschaden (mit der Tiptronic) ???? Den hätte ich ohne Garantieverlängerung zahlen müssen. So wurde es gemacht.

Nach 5 Jahren ist mein 997 komplett ausgelaufen und alles hat geblinkt. Alle Öle etc liefen unten aus.

Der Grund: Beim Einbau des neuen Getriebes wurden die "Versorgungsleitungen" nicht reibungsfrei verlegt. Dadurch scheuerten diese sich auf und als sie durch waren kam alles raus.

Klar ist das ein deutlicher Mangel, aber beweise das mal als Laie. Ich hätte nicht beweisen können, ob nicht doch ein Ventil verschliessen war. So ging alles über die Garantie.

 

Fazit:

  1. Für mich hat sich die Garantie mehr als bezahlt gemacht. Und ich schliesse diese ab, solange ich kann.
  2. Die Qualität von Porsche hat mich extrem enttäuscht und ich würde mir keinen Porsche mehr kaufen, So etwas darf nicht passieren.

Allerdings ist das immer - wie bei allen Versicherungen - eine Wette auf die Zukunft und das muss jeder für sich ausmachen.

  • 4 Jahre später...

Ich habe an die Runde eine Frage 

Ich möchte aus einem privat Haushalt ein 911 kaufen 

Er hat eine approved bis 02.07. 2020

Geht dieses Garantie automatisch auf mich über und oder habe ich eine Wartezeit in diesem Fall 

So Männer jetzt seid ihr dran 

Würde mich freuen wenn ich eine zeitnahe Antwort bekomme 

LG eine fast Besitzerin eines 911 

 

 

Die Garantie ist an das Fahrzeug gebunden, nicht an den Halter. 

 

Wenn Du sie verlängern willst, mach den Termin dafür rechtzeitig, also im Juni, denn dann kann sie nahtlos angeschlossen werden für 1 oder 2 Jahre.

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      Bevor ich ins PZ fahre und alle Kerzen austauschen lasse, wollte ich erst einmal hier in die Runde fragen bitte.

      Danke für Antworten oder Ideen.

      Gruss
    • Servus Ferraristi,
      eine Frage beschäftigt mich schon länger. Bei meinem F430 gibt es so zu sagen 2 Wartungsintervale.
      zum einen gibt es nach Kilometern die 10T, 30T, 50T ... Wartungen. Dies sind wohl "große" Wartungen die unbedingt gemacht werden müssen.
      Dann gibt es noch die Jahreswartungen. Und da wird es interessant. Wenn man einen 430 Kaufen will und der Vorbesitzer hat die Jahreswartung nicht gemacht, isagt der Händler, dass diese unwichtig sind und bei der geringen Laufleistung die ein Ferrari so hat irrelevant und blabal....
      Wenn du dann, nach dem du das Auto gekauft hast, zum Händler fährst hat sich die Sachlage geändert. Die Jahreswartung ist dann ein unabdingbares muss. 
      Erstens wäre Checkheft sonst nicht komplett.
      Zweites sind die extrem wichtigen Schmiersstoffe nach einem Jahre bei Ferrari hinüber (Porsche erst nach 2-3 Jahren, nur mal so zum Vergleich, von BMW etc will ich garnicht anfangen). Und jetzt wird die Argumentation sehr interessant. Wenn man viel gefahren ist ca. 10TKM dann müssen die Schmierstoffe raus weil für Ferrari sehr viel genutzt. Wenn man wenig gefahren ist ca. 3TKM muss die Jahreswartung sein, weil die Öle wegen zu wenig Nutzung schlecht werden. Die Übergänge von einem Argument zum anderen sind übrigens fließend, wie ihr euch vorstellen könnt.  
      Drittens brauch ein Ferrari unbedingt eine jährliche Durchsicht, weil die Dinger ja absolute Höchstleistungsmaschinen sind. Der vom Schumacher hat sogar nach jedem Rennen eine Wartung bekommen und man kann froh sein, dass ein 430 nur einmal im Jahr einen Check braucht. 
      Jetzt mal meine Frage:
      Wie haltet es Ihr mit der Jahreswartung
      und 
      war in Gottes Namen könnte schief gehen wenn man diese nicht macht?
       
      Freue mich auf eure Erfahrungsberichte und Meinungen
      lg Alex
       

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