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erictrav

Auch Ferrari bald eine Volkswagen Marke?

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Peter G.
Geschrieben

Igitt!

Solange McLaren unabhängig bleibt^^

Frankegruppe
Geschrieben

Im Radio heißt es, dass Ferrari in den Händen der Eigentümer von Fiat verbleibt und diese sich dann ausschließlich um Ferrari als Kernmarke kümmern wollen.

Der Imageverlust der Marke Ferrari wäre m. M. n. gigantisch....

emuman
Geschrieben

Dann wird der Fiat 500 als Ferrari 500 weitergebaut, um den Flottenverbrauch sicherzustellen.

CarJack83
Geschrieben
Der Imageverlust der Marke Ferrari wäre m. M. n. gigantisch....

Die Gleichteilestrategie mit Lamborghini wäre doch spannend!

strikeforce
Geschrieben

Und das alles weil VW in den USA floppt.

MischiMischi
Geschrieben

VW will Fiat und Chrysler übernehmen - Ferrari ist aber außen vor!

Wolltenurwasrichtigstelle
Geschrieben

Das ist eine schwachsinnige Zeitungsente. Das ist auf dem gleichen Level wie vor einiger Zeit das Alfa Romeo Gerücht als eine Delegation von VW beim Fiat Werk Giambattista Vico bei Pomigliano d'Arco, in der Nähe von Neapel, vorbeigeschaut hat.

Ja ne, is klar, Fiat investiert 800 Millionen Euro in das Werk, in dem der aktuelle Panda gebaut wird, und verhökert das Werk für ein Appel und ein Ei VW zusammen mit der Marke AR. Das ist sowas von schwachsinnig.

Die VW Delegation wollte sich damals nur die Umsetzung des WCM (World Class Manufacturing) Standards anschauen.

Der Kauf von FCA ergibt noch keinen Sinn, egal, wie man es dreht und wendet.

Verkauft FCA nur Chrysler, dann muss man sich fragen, was die ganzen Integrationsarbeiten und der geplante Börsengang von FCA für einen Sinn

hatten. Vor allem, Chrysler ist derzeit der profitablere Bereich. Wenn FCA den verkauft, dann hat man vielleicht kurzfristig Geld, aber was danach? So kurzfristig und dumm ist man in Turin schon lange nicht mehr. Vor allem, was wird dann aus dem Werk Melfi? Melfi ergibt nur Sinn mit dem neuen Jeep Renegade und dem

neuen 500X. Dort hat man vor kurzem auch ein Schulungszentrum für WCM eröffnet. Außerdem sind die ganzen Stückzahlgeschichten für Fiat dann Makulator, da man ja mit Chrysler pro Fahrzeugplattform auf größere Stückzahlen kommen wollte. Verkauft FCA Chrysler, dann ist man da, wo man 2009 vor der Übernahme

stand.

Würde VW den ganzen FCA Konzern exklusive Ferrari kaufen, dann wäre das

ebenfalls problematisch: Die Wettbewerbshüter in Europa und in Lateinamerika

würden das ganze nicht erlauben. Vor allem in Brasilien würde VW mit einer Übernahme von FCA einen Marktanteil von ca. 45% erhalten.

FCA ist im Moment knapp 10 Mrd. Euro wert. Das ist wenig, aber den größten Wert steuern hierbei Ferrari und Chrysler bzw. Jeep bei. Hinzu kommt, FCA

trägt auch einen großen Berg an Schulden mit sich rum. Mit der Übernahme von FCA müssten die Schulden mit übernommen werden. Und hier reden wir auch von

einem zweistelligen Milliardenbetrag. VW mag 18 Mrd. Cash haben, aber das wäre

nicht genug, um die Übernahme zu wuppen. Vor allem, weil es eben nicht nur Kaufpreis und Übernahme der Schulden sind, sondern auch wieder Integrationskosten entstehen.

Mal von alle dem abgesehen, allein die Quelle für dieses Gerücht ist fragwürdig.

Die einzigen, die davon berichtet haben, sind die vom Manager Magazin. Das ist

ein Wirtschaftsblatt auf dem Niveau der Bunten oder Gala, also ein People Magazin für Leute, die sich gar nicht für Wirtschaft interessieren. Da geht es mehr um Geschichten und Geschichtchen rund um Leute aus der Wirtschaft, garniert

mit allerlei Gerüchten für die man keine glaubhafte Quelle nennen kann (Ja, ja, wie heißt es so schön "informierte Kreise", "Manager, die nicht namentlich genannt werden wollen". Wie soll man so einen Scheiß auch nachprüfen? Kann ja jeder behaupten, dass einem "informierte Kreise" einem das Gerücht zugetragen haben.)

erictrav
Geschrieben

Etwas seriöser, heute im Handelsblatt Morning Briefing

Spekulationen um Fiat: Die Agnelli-Familie sondiert offenbar einen Teilverkauf ihrer Aktien von 30 Prozent am italienischen Autobauer. Gespräche habe die Familie unter anderem mit VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch geführt, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. Volkswagen könnte auf einen Schlag die Nummer 1 unter den Autobauern werden. Dieser Gedanke scheint in Wolfsburg einige Verantwortliche sinnlich zu machen.

Grüße aus Sektor 001

Wolltenurwasrichtigstelle
Geschrieben

Seriöser ist diese Meldung trotzdem nicht. Schon wieder diese ominöse Umschreibung "erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen". Schwachsinn !

Um herauszufinden, woher diese Meldung wieder kommt, müsste man

italienisch können, denn genau dieses "Szenario" steht bzgl. dieses

Gerüchts bei Quattroruote.it. Nichts mit "aus Finanzkreisen", sondern

einfach abgeschrieben bei Quattroruote, bei denen dieser Gedankengang

vor allem vor dem Hintergrund, dass FCA als niederländische Aktiengesellschaft

inkorporiert werden soll, durchgespielt/durchgedacht wird. Einer der Gründe, dass

FCA eine niederländische N.V. werden soll ist auch, dass die Agnelli/Elkann Familie die Kontrolle über FCA behalten möchte. Dies ist mit dem niederländischen Aktienrecht einfacher. Was alle, inklusive den Quattroruote-Schwachköpfen, die

eigentlich sonst einen guten Draht zu Turin haben, vergessen: Exor, der Beteilungsgesellschaft der Agnelli/Elkann Familie gehören derzeit 30% an

der Fiat Spa. Welchen Sinn ergibt es "nur einen Teil" davon zu verkaufen, wenn

das Endziel von VW die Komplettübernahme von FCA sein sollte? Das hieße ja, dass VW sich "mühselig", die restlichen Anteile, die im Streubesitz sind und die dann Exor noch hält. Also entweder verkaufen Agnelli/Elkann komplett ihre 30% oder sie verkaufen keine einzige Aktie an VW. Wäre FCA eine japanische Aktiengesellschaft, würde ich das vielleicht verstehen, denn dort braucht man z.T. nur 33% der Aktien und kann das jeweilige Unternehmen "beherrschen" (das war lange Jahre bei Ford - Mazda der Fall, Ford besaß auch nie mehr als diese 33% von Mazda und konnte mit Mazda nach Belieben verfahren (vorallem auch, weil Mazda nicht Teil eines dieser riesigen Keiretsus ist, wie z.B. Mitsubishi).

Davon abgesehen: Beide Seiten haben ja bereits dementiert. Beide Unternehmen sind börsennotiert. Dies bedeutet es gibt Meldepflichten bei solch bedeutenden Veränderungen. Würde also tatsächlich eine Veränderung der Eigentümerstruktur anstehen oder aber auch nur Gespräche geführt werden darüber, müsste dies gemeldet werden. Auch die Beteiligungsgesellschaft der Agnelli/Elkann Familie, also Exor Spa, ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft. D.h. auch Exor hätte eine Meldepflicht. Und wenn man auf die Seite von Exor Spa. geht, findet man folgendes Statement:

Statement from an EXOR spokesperson, as requested by Consob: “There is no discussion with Volkswagen regarding a disposal of our participation in Fiat”

Hier zu finden: http://www.exor.com/home/Media/01_Comunicati-stampa/2014/09_CS_17072014.html

So lange kein offizielles Statement erfolgt von einer der beiden Seiten, ist das für mich eine Zeitungsente. Was auch auffällt, es steht auch nirgendwo klar um welche Gesellschaft es sich handeln soll. Um die derzeitige Fiat Spa? Oder um die dann neu entstehende FCA, deren Börsengang ja bald bevorsteht? Gut, ich hab beide Gesellschaften auch synonym verwendet, was also auch nicht richtig ist, aber in der Presse steht auch nur "will Fiat/Chrysler" kaufen. Geht es um FCA N.V., dann wird das aber "teurer", vor allem, weil, wie bereits erwähnt, man ja nicht automatisch davon ausgehen kann, dass die Börsenbewertung der FCA N.V. genauso hoch sein wird, wie die der derzeitigen Fiat Spa. Mit der Fusion und der Schaffung von FCA N.V. wird sich auch das Stimmrecht der Agnelli/Elkann Familie ändern. Genau wie bei Fiat Industrial, aus dem CNH (Case New Holland) Industrial wurde und ebenfalls eine niederländische Aktiengesellschaft wurde, und bei der

Exor/Agnelli/Elkann trotz nur eine Anteils von 27,11 % dennoch einen Stimmrechtsanteil von 40% haben. Bei der FCA N.V. ist das ebenfalls genauso geplant, dass aus den 30.04% Aktienanteilen 40% der Stimmrechtsanteile werden sollen. Es ist also auch die Frage: Warum macht man das ganze Tamtam mit neuer, fusionierter Gesellschaft in den Niederlanden, mit steuerlichem Wohnsitz in UK, mit Börsennotierung in New York und Mailand, wenn man doch eigentlich den ganzen Kram an Fugenferdi verhökern möchte? Das ist wie, wenn ich mir ein riesen Anwesen am Starnberger See kaufe, daraus erst Mal ein Gasthaus/Hotel mache, d.h. auch Umbauarbeiten, Personal einstelle etc., obwohl ich eigentlich plane das Anwesen an jemanden zu verkaufen, der das ganze als normales Wohnobjekt nutzen möchte. Das entbehrt jeder Logik (wobei ich ja gehört habe, dass die Bewohner in bester Starnberger See Lage schon ein eher "spezielles Völkchen" sind :D).

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