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Wie realistisch ist die Zukunft des Elektro-Autos?

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brobox
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Letzter Beitrag: (bearbeitet)

Wie schon angedeutet, immerhin darf der jeder kleine Steuerzahler die politische Vision, den Werbebotschafter der Hersteller und die krass innovativen lautlosen Renner einiger weniger mitfinanzieren. Das ist doch besser als garnichts (Ironie off).

edit by mod:

Split aus http://www.carpassion.com/mercedes-amg/51458-mercedes-sls-amg-e-cell-fahrbericht.html#post1026748

bearbeitet von Marc W.
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strikeforce
Geschrieben

Elektroautos braucht kein Mensch und so einen Ressourcenverschwender wie der SLS Ecell ist mehr als fraglich.

Aber momentan lässt sich jeder Mist unter dem Label ECO,Grün,etc verkaufen.

Die Menschen sind halt leicht manipulierbar.

Gast
Geschrieben

Es hat auch mal jemand gesagt, das Automobil werde sich nicht gegen das Pferd durchsetzen können... mit der Dampflok und dem Flugzeug war es ähnlich.

mASTER_T
Geschrieben
Es hat auch mal jemand gesagt, das Automobil werde sich nicht gegen das Pferd durchsetzen können... mit der Dampflok und dem Flugzeug war es ähnlich.

Dieses "Zitat" ist im Zusammenhang mit E-Autos vollkommen deplaziert. Da der Elektromotor älter als der Verbrennungsmotor ist, sich aber bis heute null in der individuellen Mobilität hat etablieren können.

Gast
Geschrieben

Weil es bislang auch keine Technik gab, die halbwegs ausreichend Energie für elektrische Antriebe bereistellen konnte. Das ändert sich. Auf der Schiene z.B. sind Lokomotiven überwiegend elektrisch angetrieben weil die Stomspeicherung dort nicht in dem Maße relevant ist. Das E-Auto wird kommen.

mASTER_T
Geschrieben
Weil es bislang auch keine Technik gab, die halbwegs ausreichend Energie für elektrische Antriebe bereistellen konnte. Das ändert sich.

Wenn ich korrigieren darf, GIBT.

Ein normaler VW Golf hat etwa 500 kWh Energie dabei. Ein Akku der netto nur ansatzweise soviel Energie speichert, wiegt etwa soviel wie 5 bis 10 komplette Autos. Insofern haben die bislang etwa 130 bis 140 Jahre Elektromobolität noch nicht wirklich viel Kaufbares zustande gebracht.

Reden wir noch einmal in 100 weiteren Jahren darüber, womöglich haben wir bis dahin das Niveau eines konventionellen Autos aus der heutigen Zeit erreicht :D ....

JoeFerrari
Geschrieben

@master. Sei sicher, dass dies schneller gehen wird! In spätestens 15-20 Jahren (3-4 PKW Generationen) werden klassische Verbrennungsmotoren (nicht H2) so antiquiert wirken wie heute analoge Kameras. Dennoch wird es dafür Liebhaber geben.

Es gibt noch eine Reihe anderer Ansätze, denn der klassische Li-Ionen Akku.

mASTER_T
Geschrieben

Derzeit sind weltweit ca. 1.000.000.000 PKWs im Einsatz.

Hmm was ist wahrscheinlicher? Das ein alternativer Treibstoff sich etablieren wird oder die weltweite PKW Flotte in 15 bis 20 Jahren durch etwas was es noch nicht gibt ersetzt werden wird.... ?

Wie auch immer. Das was es per heute zu kaufen gibt macht technisch, wirtschaftlich und auch sonstwie nicht den geringsten Sinn.

JoeFerrari
Geschrieben

Ich sprach nicht davon dass die gesamte Flotte bis dahin ersetzt sei. Das wird sicher in Märkten mit geringeren Einkommen noch länger nicht der Fall sein.

Spätestens wenn der CO2-"Null" Grenzwert kommt, wird es schwer werden für die Verbrenner klassicher Bauart. Und den erwarte ich z.b. für Kalifornien sicherlich Anfang des kommenden Jahrzehnts.

Den Anfang werden aber auch hier sicher Flottenfahrzeuge machen.

Falls es so wenig Sinn machen sollte, fragt sich warum weltweit so intensiv daran gearbeitet wird. Nur die Kern-Autoindustrie - also die Hersteller - habe ihre Position noch nicht so richtig gefunden und die Tiefe ihrer zukünftigen Wertschöpfungskette bestimmt.

Schaun wir mal in zehn Jahren nach diesem Thread...

Man sollte das Thema nicht zu dogmatisch angehen, es wird sicher eine lange Zeit eine Nebeneinander der verschiedensten Antriebstechniken geben.

Interessanter Newsletter zum Thema

http://www.electrive.net/

strikeforce
Geschrieben
@master. Sei sicher, dass dies schneller gehen wird! In spätestens 15-20 Jahren (3-4 PKW Generationen) werden klassische Verbrennungsmotoren (nicht H2) so antiquiert wirken wie heute analoge Kameras. Dennoch wird es dafür Liebhaber geben.

Es gibt noch eine Reihe anderer Ansätze, denn der klassische Li-Ionen Akku.

Komisch, dasgleiche habe ich vor 30Jahren schonmal gehört wo das Öl knapp wurde....

Man sollte einen Minireaktor bauen der dann ordentlich Saft liefert.

JoeFerrari
Geschrieben
Komisch, dasgleiche habe ich vor 30Jahren schonmal gehört wo das Öl knapp wurde....

Man sollte einen Minireaktor bauen der dann ordentlich Saft liefert.

Brennstoffzellen? Schau mal nach Power-to-Gas. Dazu gabs gerade in den letzten Tage neue Meldungen. Haupteinsatzgebiet soll die Erzeugung von H2 für Brennstoffzellen in Fahrzeugen werden.

Nub
Geschrieben

Spätestens wenn der CO2-"Null" Grenzwert kommt, wird es schwer werden für die Verbrenner klassicher Bauart. Und den erwarte ich z.b. für Kalifornien sicherlich Anfang des kommenden Jahrzehnts.

Auf welchen Fakten basiert deine Aussage?

Gerade California ist für den amerikanischen Heimatmarkt einer der stärksten Absatzmärkte.

Durch Chapter 11 und massiven Steuergeldern wurde u.A. GM gerettet nur um sie dann ein paar Jahre später wieder gegen die Wand fahren zu lassen indem mann Ihnen den Zugang zum eigenen Heimatmarkt versperrt???

Was weißt du?

Felix
Geschrieben

So ganz leichtfertig würde ich das Thema nicht behandeln. Verbrennungsmotoren wird es bestimmt viel länger geben als es manchem Grünen lieb ist.

Als ich 1999 meinen Führerschein gemacht habe, waren Diesel-Motoren auch längst nicht so weit wie heute.

Darum bin ich ganz aufgeschlossen was die Zeit so Neues bringt. Bis dahin fahre ich aber trotzdem im Alltag gern einen Mercedes C124; der einfach nicht verrecken will.

Marc W.
Geschrieben

Bei den Autos gibt es sicherlich genug Anwendungsgebiete, wo auch heute schon die Reichweite der Akkus genügen würde. Wenn es für meinen Betrieb einen preislich konkurrenzfähigen Kleintransporter geben würde, würden mir auch 60km Reichweite ausreichen. Das trifft sicherlich auf viele Anwendungsbeispiele zu, zum Reisen kann ich ja dann immer noch den 10-Zylinder anschmeißen.

Was ich aber für deutlich schwieriger halte, sind Interkontinental-Flüge. In 20 Jahren kann ich mir noch keinen Akku mit der Energiedichte vorstellen, der uns zu einem vertretbaren Preis in 7 Stunden von Frankfurt nach New York befördert.

CP
Geschrieben (bearbeitet)
Bei den Autos gibt es sicherlich genug Anwendungsgebiete, wo auch heute schon die Reichweite der Akkus genügen würde. Wenn es für meinen Betrieb einen preislich konkurrenzfähigen Kleintransporter geben würde, würden mir auch 60km Reichweite ausreichen. Das trifft sicherlich auf viele Anwendungsbeispiele zu, zum Reisen kann ich ja dann immer noch den 10-Zylinder anschmeißen.

Steht und fällt mit Lebensdauer, Ölpreis und Zinssatz. Diese Faktoren wiederum heute für die gesamte Lebensdauer abzuschätzen dürfte schwierig bis unmöglich sein.

Bei uns fahren ein paar Versuchsfahrzeuge rum: http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/van/home/vans_world/blueefficiency/technologies/e-cell.0002.html Ich weiß aber nicht, ob man den schon kaufen kann, oder nur leasen. Im Leasing ist er garantiert teurer als herkömmliche Verbrenner.

bearbeitet von CP
brobox
Geschrieben
...Falls es so wenig Sinn machen sollte, fragt sich warum weltweit so intensiv daran gearbeitet wird...

Na weil die Hersteller dafür Subventionen in den Hintern geblasen bekommen. Das grüne, innovative Elektroauto-Mäntelchen gibt es quasi zum Nulltarif.

JoeFerrari
Geschrieben (bearbeitet)

Einen Elektrotransporter gibts aus Aachen. Demnächst auch bei der Post im Einsatz

http://www.goingelectric.de/2012/10/31/news/streetscooter-deutsche-post-test-2013/

Zudem gibts z.b. den Berlingo als e-Auto

http://www.goingelectric.de/2012/09/10/news/citron-berlingo-electrique-feiert-weltpremiere-auf-der-iaa-nutzfahrzeuge/

Gewicht wird der Markt aber erst in 2013/2014 bekommen, wenn dann auch ein paar (vor allem auch deutsche) Hersteller in den Markt mit Serienfahrzeugen einsteigen werden.

Die wirklichen Treiber sind aber nicht die Hersteller, sondern eher manche interessierte Zulieferer. So hat sich Bosch ja sehr stark dem Thema Elektromobilität (nicht nur Autos) verschrieben, sondern auch andere wie Varta versprechen sich hier sehr viel davon (http://www.format.at/articles/1243/699/344975/varta-wunder-akku-e-car-geschaeft).

Mal sehen wer die wirklich wichtigen Player dereinst sein werden.

Vllt. ist Anfang der 20er Jahre etwas zu optimistisch was Zero-CO2 Emission bei neuen Modellen angeht, aber Kalifornien hat sich einiges vorgenommen

http://www.auto.de/blog/showblog/entryId/2035/Strenge-Abgasvorschriften-in-Kalifornien-werden-noch-weiter-verschaerft

Interessant fand ich noch diese engl. Studie

http://www.goingelectric.de/2012/11/06/news/elektroauto-studie-nach-drei-monaten-nie-mehr-zurueck/

Der Smart ist für mich i.ü. das Auto, das eigentlich eh immer ein Elektroauto hätte werden sollen und nur 15 Jahre zu früh mit dem falschen "Herzen" geboren wurde.

bearbeitet von JoeFerrari
Marc W.
Geschrieben

Wenn es ein solches Auto (Kleintransporter) aus deutscher Produktion für 20-25K gibt, schlage ich zu, vorher nicht.

CP
Geschrieben

Ich glaube, da kannst Du bei den etablierten Herstellern lange warten.

JoeFerrari
Geschrieben

Was heisst schon deutsche Produktion?

Gerade im Transporterbereich, wo ja kaum ein Hersteller ein Modell alleine entwickelt und produziert. Der neuste Transporter von MB ist ein Renault, der neue von Opel ein FIAT etc.

Vielleicht gibt es ja mal einen e-Caddy von VW oder einen e-Tourneo von FORD...

Der Caddy wäre dann ja wenigstens aus dt. Produtkion

CP
Geschrieben
Der neuste Transporter von MB ist ein Renault, der neue von Opel ein FIAT etc.

Übernimmt Benz beim Citan auch die Elektroversion des Renault Kangoo?

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Gast
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