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UncleRobb

Würdet ihr einem 20-jährigen Tuningteile für seine Corvette verkaufen?

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UncleRobb
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Ein junger Mann, der angibt 20 Jahre alt zu sein, will von mir Tuningteile kaufen, die ich noch von meiner alten 2001er C5 übrig habe. Er behauptet, seine erste Corvette mit 17 gekauft und mit 18 dann gefahren zu sein. Seit dem Frühjahr besitze er ein 2002 C5 Coupé Schalter. Er habe bereits überlegt, sich einen Kompressor einbauen zu lassen, da er so erheblich mehr Leistung für weniger Geld erhalte, als durch reines Saugertuning.

Letzten Sommer wurde, wie sicherlich viele hier wissen, ein anderer 20-jähriger aus Düsseldorf in einem Unfall auf der A57 in der Nähe von Meerbusch bei Krefeld getötet. Aus ungeklärten Gründen verlor der Fahrer die Kontrolle über seine C5 Z06, unterfuhr die Leitplanke, überschlug sich auf dem angrenzenden Maisfeld und kam nach 200 Metern zu stehen. Sein19-jähriger Beifahrer wurde aus dem Auto geschleudert und überlebte schwer verletzt. Details und weitere Bilder finden sich hier.

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Der Verstorbene war sehr aktiv in der Corvetteszene und in www.corvetteforum.de. Bevor er die C5 Z06 für nicht einmal ein Jahr gefahren ist, besaß er angeblich verschiedene kleinere Sportwagen: einen VW Gold 4V5 Highline, einen Ford Fokus ST mit 285 PS und einen 2000er BMW Z3 M mit 320 PS. Angesichts des tödlichen Unfalls wirken seine beiden letzten Threads im Corvetteforum recht makaber: In einem berichtete er, dass bei Geschwindigkeiten über 260 km/h sein Getriebe zu heiß würde, so dass er sich auf 200 km/h beschränken müsste. Im anderen beklagt er sich darüber, dass sein Active Handling gelegentlich ohne jeden Grund zwischen 180 und 240 km/h einsetze, was zu heftigem Schlingern führe.

Vor einigen Jahren wurden in Deutschland bekanntlich Gesetze erlassen, um zu verhindern, dass Fahranfänger mit übermotorisierten Motorrädern sich und andere gefährden. So sind entweder 3 Jahre Fahrpraxis nachzuweisen oder der Fahrer muss das 25. Lebensjahr vollendet haben. Im Gegensatz zu Motorrädern sind stark motorisierte Autos bekanntlich relativ teuer und junge Leute haben meist nicht viel Geld, so dass diese Problematik auf natürliche Weise entschärft wird. Aber es gibt offenbar dennoch Ausnahmen.

Die Frage ist nun: Würdet ihr einem 20-jährigen Tuningteile für seine Corvette verkaufen?

Ich denke, ich habe die Frage für mich selbst bereits beantwortet: Es ist nicht klar, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass der junge Mann sich ebenfalls mit dem Auto umbringt. Wenn er aber in seiner Corvette ums Leben kommt bevor er 25 Jahre alt wurde, dann möchte ich nicht zu denen gehören die ihn auf diesem Weg unterstützt haben.

Was denkt ihr?

Und nun steinigt mich…

Gruß, Robert

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double-p
Geschrieben

Mit 26 waer's aber ok? Seltsame Frage.

Es gibt 20 Jaehrige, die mit sowas umgehen koennen, und welche, die es nicht koennen. Und nu?

Die "spinnerten" fahren sich auch mit 100PS (oder weniger) tot.

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cschaetzle
Geschrieben

ich seh das pragmatisch

a) totfahren kann man sich auch mit 55 PS

B) wenn er will bekommt er die Teile überall her, bzw tunt halt anders.

c) auch ohne Tuning ist das Auto schon ein Geschoss

d) es gibt reife 20 jährige und hirnverbrannte 30, 40, 50 jährige und es gibt 70 jährige die 50 Jahre unfallfrei gefahren sind und trotzdem aus dem verkehr gezogen gehören.

ich weiss wie ich selbst mit 18, 19, 20 Auto gefahren bin und würde es rückblickend, mit heute 35, begrüßen, wenn Fahranfänger ein PS Obergrenze hätten.

ASCARI
Geschrieben

Die Idee mit der PS-Obergrenze für Fahranfänger ist ein ganz guter Ansatz. Natürlich kann man sich auch mit einem alten 100 PS Golf totfahren. Keine Frage! Nur ein stark motorisiertes Fahrzeug (Papi`s Porsche, Corvette ...) verführt einem jungen Fahrer mehr die Grenzen seines fahrerischen könnens und die des Fahrzeuges auszutesten, als ein alter 100 PS Golf. Wobei man diese Regelung erweitern könnte. Wenn zum Beispiel ein unter 25-jährige/r darauf besteht einen 500 PS Porsche fahren zu dürfen, dann muss er/sie ein spezielles Fahrsicherheitstraining absolvieren, um nach bestanden Sonderprüfungen eine Beischeinigung zu erhalten (die er immer mitführen muss) um diesen "Porsche" fahren zu dürfen. Was haltet ihr davon?

Kai360
Geschrieben

Interessante Frage die ein jeder wohl für sich beantworten muss.

Einerseits

1. kann er die benötigten Teil jederzeit überall legitim erwerben schließlich ist er volljährig und sollte selbst für sein handeln verantwortlich sein.

2. Es handelt sich um ein legales Geschäft (ich gehe davon einfach einmal aus dass die Teile auch in D legal verbaut werden dürfen).

3. Nach mir die Sinnflut....

Andererseits

1. trägt ein jeder auch eine Mitverantwortung, nur leider gerät diese in unserer Gesellschaft immer mehr in Vergessenheit wie viele andere Werte auch.

2. wie ist es denn wenn er tatsächlich verunglückt?? Eigenvorwürfe? Schuldgefühle?

Also für mich wäre die Frage schnell beantwortet, so wie mir scheint der Threadersteller es auch bereits für sich getan hat.

Was ist ein ruhiges Gewissen gegen ein paar Euro mehr auf dem Konto.

  • Gefällt mir 1
Gast
Geschrieben

Eine 100PS Grenze würde viele Fahranfanger ohne eigenes Auto vom Familienauto ausschließen. Damit bekommen die Fahranfänger keine Praxis, ohne diese keine Sicherheit.

Auch wenn's viele für Geldmacherei halten: Verpflichtend ein ordentliches Fahrertraining nach 6 Monaten und nach 18 Monaten.

Zum Thema:

Ich würde nicht verkaufen. Argumente siehe vorherige Beiträge. Nur weil Dinge legal sind muss ich sie nicht machen.

Dr4g0n
Geschrieben

Ich sehe das wie die anderen. Zu tode fahren kann man sich mit 50PS genauso schnell wie mit 500PS.

Der einzige Unterschied ist dass ein Sportwagen mehr dazu animiert schneller zu fahren.

Hier ist halt immer die Frage wie der einzelne sich verhält und auch wenn die meisten mit dem Alter klüger oder zumindest reifer werden kann man hier nichts pauschalisieren.

Wenn der Interessent im Corvetteforum unterwegs ist dann denke ich weiß ich wen du meinst und auch wenn ich ihn nur aus dem Forum kenne wirkt und wirkte er immer sehr reif für sein Alter.

Nachdem du hier aber einen Thread eröffnet hast denke ich du machst dir auf jeden Fall viele Gedanken und würdest auch nach dem Verkauf noch öfter darüber nachdenken.

Ich würde also die Teile nicht an ihn verkaufen denn ein ruhiges Gewissen ist nicht mit Geld abzuwiegen.

lg Chris

Ach ja und bei dem Beitrag von Darwinpreis stößt es mir heute noch sauer auf.

Ich finde es eine Frechheit wie sich hier jemand über das Leid anderer lustig macht... alleine schon der Facebook "gefällt mir" Button... :crazy:

Aber das ist ein anderes Thema.

au0n0m
Geschrieben

Es sollte ein Stufenführerschein eingeführt werden, der es erst ab einer gewissen nachgewiesenen Fahrpraxis gestattet einen PS Boliden zu steuern = Die 100 PS Grenze bis 21. Solche Unfälle sind immer sehr tragisch. Wenn ich Corvette Unfall höre muss ich immer an den Schlagzeuger von Def Leppard denken. Der ist in jungen Jahren mit einer Corvette verunglückt und hat dabei seinen rechten Arm verloren.

LittlePorker-Fan
Geschrieben

... man könnte auch alles so richtig Reglementieren ... Höchstgeschwindigkeit max. 120 km/h elektronisch abgeriegelt ... für alle.

Also mit 18 darf ich legal: rauchen, saufen, mein Geld in Casino´s verzocken, in den Krieg nach Afghanistan ziehen, ... heiraten : D

aber keinen BMW 318i fahren?

... eigentlich überhaupt keinen moderneren BMW mehr fahren, weil ich glaube selbst der 114i hat über 100 PS?

Ich will nur sagen - mein VR6 Passat und ich leben noch und den hatte ich mit 20.

Nicht jeder 18, 19, 20 jähriger ist ein Todfahrer - man sollte die Kirche etwas im Dorf lassen - oder nicht?

  • Gefällt mir 7
Chrischi09
Geschrieben

Moinsen!

Ich halte nichts von einer PS-Beschränkung für Fahranfänger oder irgendwelchen gesetzlich vorgeschrieben Fahrsicherheitstrainings. Wir müssen uns mal vor Augen halten, dass wir hier in Deutschland meiner Meinung nach die beste Fahrausbildung haben die es wohl gibt. Ich sehe hier eher potenzial, den Beruf des Fahrausbilders als richtigen Lehrberuf zu etablieren um die Fahrausbildung Deutschlandweit auf das gleiche hohe Niveau zu heben...

Aber auch das wird keinem 18 Jährigen nicht vorhandenes Verantwortungsbewusstsein für sein Handeln beibringen. Man könnte das Thema Fahrsicherheitstraining auch umkehren, in dem der oder die Jugendliche jetzt mit verstärktem Selbstbewusstsein rangeht und das persönliche Fazit des Tages ist, dass man ja nun weiß was passiert und wie man sich verhalten muss.

Es mag vielleicht sehr hart klingen, aber wir alle müssen irgendwann mal sterben. Einige sterben leider viel zu früh, andere leider erst viel zu spät. Es ist nun mal so, dass vieles lange nicht so sicher ist wie es einem erscheint.

Beste Grüße

Christian

chip
Geschrieben

Warum nicht, mit 20 kann er sich auch einen 80 Zoll Mega TV kaufen und der kann ihn erschlagen wenn er umkippt. Das Leben ist voller Risiken und gefahren. Um diese einzugrenzen gibt es Gesetze und Regeln welche nicht immer sinnvoll sind aber in Deutschland im großen und ganzen funktionieren. Aus eben diesen Gesetzen beziehen viele Selbständige die Grundlage für Ihre Geschäfte. (Alkohol Ab x Jahren Tabak ab y Jahren etc.) Wenn ich nun selbst für mich als Händler Gesetze und Regeln aufstelle, dann ist das mein Gutes Recht solange sie die bisherigen Gesetze nicht unterwandern sondern nur verschärfen. Ich bin ja nicht gezwungen jedem etwas zu verkaufen wenn ich nicht will.

Soweit so gut.

ABER: Wenn es z.B. um Autotuning geht und ich als Fachhändler hier 1A Felgen und Reifen verkaufen kann, dann tue ich das auch. Andernfalls könnte ich es ja ggf. auch nicht mit meinem Gewissen verantworten wenn der Kunde dann bei Ebay was minderwertiges kauft und ihm bei 200 km/H die völlig ungeeignete Felge bricht. So kann ich mir eben jede Situatuion so schön reden dass es passt.

Datloke
Geschrieben

Das Thema mal wieder, wenns dein Gewissen beruhigt verkaufs ihm nicht, die Teile wird er sich dann woanders besorgen.

Ein Auto ist immer eine Waffe, mit der man sich selbst richten kann oder dazu noch andere.

Wenn jemand kein Verantwortungs Gefühl hat und Nachts bei Regen mit 150 über eine schlecht ausgebaute Landstraße heizt, muss man sich einfach nicht wundern wenn man einen Unfall baut und auch als Beifahrer muss ich soviel Verantwortung für sich selbst haben, das man sich sagt, bei dem fahr ich nicht mit und zahl lieber die 20€ fürs Taxi oder nehm den nächsten Bus, das sollte mir mein Leben wert sein.

Diese Kandidaten sind ja nun auch meisten hinlänglich bekannt und meistens auch nicht zu heilen.

  • Gefällt mir 1
amc
Geschrieben

Das hier:

Nachdem du hier aber einen Thread eröffnet hast denke ich du machst dir auf jeden Fall viele Gedanken und würdest auch nach dem Verkauf noch öfter darüber nachdenken.

Ich würde also die Teile nicht an ihn verkaufen denn ein ruhiges Gewissen ist nicht mit Geld abzuwiegen.

ist denke ich das entscheidende Argument.

Man kann die Entscheidung in beide Richtungen fällen ohne objektiv etwas Unmoralisches zu tun. Ich würde vermutlich versuchen mit ihm ein sachliches Gespräch zu führen, eventuell im Hinblick auf den anderen Corvette-Fahrer und abhängig von der Reaktion entscheiden. Im persönlichen Gespräch merkt man doch recht schnell wie jemand tickt.

Wenn der Interessent im Corvetteforum unterwegs ist dann denke ich weiß ich wen du meinst und auch wenn ich ihn nur aus dem Forum kenne wirkt und wirkte er immer sehr reif für sein Alter.

Hm, ich bin mir ziemlich sicher daß ich damals auch recht reif auf die Leute gewirkt habe, mit denen ich Geschäfte gemacht habe. Das Problem ist daß man erst mit Erfahrung zu einer realistischen Selbsteinschätzung kommt. 20 TKM und 2 Jahre Führerschein auf den Rippen ist klar der Status "Fahranfänger", wenn da nicht noch Karterfahrung, Sicherheitstrainings oder ähnliche Dinge dazu kommen. Ein Gefühl für den eigenen Tellerrand hat man nicht automatisch.

JK
Geschrieben
Die Idee mit der PS-Obergrenze für Fahranfänger ist ein ganz guter Ansatz. Natürlich kann man sich auch mit einem alten 100 PS Golf totfahren. Keine Frage! Nur ein stark motorisiertes Fahrzeug (Papi`s Porsche, Corvette ...) verführt einem jungen Fahrer mehr die Grenzen seines fahrerischen könnens und die des Fahrzeuges auszutesten, als ein alter 100 PS Golf. Wobei man diese Regelung erweitern könnte. Wenn zum Beispiel ein unter 25-jährige/r darauf besteht einen 500 PS Porsche fahren zu dürfen, dann muss er/sie ein spezielles Fahrsicherheitstraining absolvieren, um nach bestanden Sonderprüfungen eine Beischeinigung zu erhalten (die er immer mitführen muss) um diesen "Porsche" fahren zu dürfen. Was haltet ihr davon?

So ein Quark.

Als Fahranfänger hatte ich einen 82PS Smart Roadster.

Papa hatte einen 996 und S 320, später dann CLS 500, nun CLS 55.

Mit dem Smart hatte ich einen schweren Unfall, ich war alleine im Auto und weit und breit kein anderes Auto - nur ein Baum :)

Mir ist zum Glück absolut nichts passiert.

Die schnellen Autos von meinem Papa fahre ich auch schnell aber weiß Gott nie nicht am Limit. Vermutlich eher mit 70% des Machbaren.

Warum? Vermutlich aus dem Respekt vor dem Eigentum meines Vaters.

Wenn es Jugendliche oder junge Erwachsene gibt, die mit Papas schnellen Autos das Limit ausreizen, dann stimmt doch schon von vorneherein etwas nicht, sei es Erziehung oder Verstand.

Und dann verstehe ich nicht, wieso das Kind dann mit solchen Autos überhaupt fahren darf.

schirmi
Geschrieben

Das Thema Leistungsbeschränkung für Fahranfänger haben wir hier ja schon öfter durchgekaut und ich bin immer noch der Meinung, dass es Blödsinn ist. Wie schon geschrieben wurde gibt es natürlich überall Deppen aber es gibt auch junge Fahrer die starke Fahrzeuge fahren oder auch besitzen und mit den Dingern vernünftig und respektvoll umgehen. Ich bin auch erst knapp 22 und bin schon einige schnelle Spielzeuge (Ferrari, Maserati, BMW Ms, Motorräder >150PS,...) gefahren, habe die alle wieder heil abgestellt.

Wenn jetzt jemand mit 20 seine Corvette tunen will soll er es doch tun. Wenn er Sportwagenerfahrung hat und nicht leichtsinnig ist wird wohl alles gut gehen, wenn nicht macht es auch keinen Unterschied ob er sich mit einer getunten oder ungetunten Corvette ablegt. Und ob du ihm jetzt die Teile verkaufst oder irgend ein Onlineshop ist sowieso egal, bekommen wird er sie in jedem Fall wenn er sie will. Ich glaube da an die Eigenverantwortlichkeit eines jeden.

C6-Baby
Geschrieben

Hi Robert,

ich kenne den 20-jährigen gut - er ist bei unserem Stammtisch regelmäßig dabei - und er ist meiner Meinung nach recht reif für sein Alter. Zumindest weiß er ganz genau, auf was er sich da einlässt und umgehen mit seiner Vette kann er. Ich denke schon, daß Du ihm die Teile verkaufen kannst - und wie schon gesagt, wenn nicht Du, dann tut's ein anderer.....

:wink2: Manu

GeorgW
Geschrieben
... wenn nicht Du, dann tut's ein anderer.....

damit läßt sich doch eigentlich alles rechtfertigen, einschließlich Waffen- und Drogenhandel. Wenn Robert Bedenken hat, dann soll er auf das Geschäft verzichten, ich finde seine Einstellung dazu höchst respektabel.

Gruß, Georg

Gast Peter_Pan_
Geschrieben
damit läßt sich doch eigentlich alles rechtfertigen, einschließlich Waffen- und Drogenhandel. Wenn Robert Bedenken hat, dann soll er auf das Geschäft verzichten, ich finde seine Einstellung dazu höchst respektabel.

Gruß, Georg

Na ja, so kann man das aber jetzt wieder nicht sehen.

Wir sprechen ja immer noch von legalen Geschäften, die man sich vielleicht selbst trotzdem aus ethischen/moralischen Gründen versagt.

tollewurst
Geschrieben

Moral wird scheinbar immer häufiger mit legal gleichgesetzt, und da liegt der Hund begraben.

Atombender
Geschrieben

Jo ist 'ne pure Gewissensfrage. Mir wär's im Prinzip egal, wenn der junge Mann irgendwas kauft, womit er keine andere Person normalerweise gefährden kann, nur leider fährt man auf der Straße nicht allein. Der Kauf an sich wäre ja legal, mit der Nutzung ist das eine andere Sache. Wir reden hier aber immer noch von einem Auto und nicht von einer Handfeuerwaffe.

Ich würd's denk ich nicht machen.

LittlePorker-Fan
Geschrieben

Ich weiß jetzt nicht, was an einem Waffenhandel/-Waffenverkauf zwischen zwei Jägern oder zwei Sportschützen so schlimm ist.

Dito wenn der Tabakhändler seinem süchtigen Kunden eine Schachtel Kippen verkauft.

Dito habe ich in meiner aktiven Ebayzeit 2001-2004 genug Porsche-KrimsKrams an mehr oder minder anonyme Kunden verhökert und genauso genug Autos verkauft ...

sorry - aber ein solches Fass wie hier aufgemacht wird - da müsste dort draußen jeden Tag zwanzig jugendliche Corvette-Fahrer den Tod finden.

((Da wäre derzeit aber eher eine Diskussion über einen Eltern-Führerschein geboten. Alleine in den letzten zwei Sommerhitze-Wochen haben da etliche Elternteile sich und ihren Nachwuchs ... ... ))

So wie hier argumentiert wird, sollte man überlegen ob man die Volljährigkeit nicht wieder auf 21 Jahre anheben sollte - oder gar auf 25 ...?

Oder eben Kfz´s auf 120 beschränken sollte ... und und und

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Atombender
Geschrieben

Ich weiß jetzt nicht, was an einem Waffenhandel/-Waffenverkauf zwischen zwei Jägern oder zwei Sportschützen so schlimm ist.

Mit dem Drogen- und Waffenhandel was GeorgW angesprochen hatte, waren illegale Machenschaften gemeint. Und auch das muss man mit seinem Gewissen vereinbaren (was dann allerdings nicht sehr ausgeprägt sein dürfte).

Dito habe ich in meiner aktiven Ebayzeit 2001-2004 genug Porsche-KrimsKrams an mehr oder minder anonyme Kunden verhökert und genauso genug Autos verkauft ...

Was ich nicht weiß, etc. Hier kennt der OP seinen Kunden aber und genau deshalb spricht er's an.

  • Gefällt mir 1
LittlePorker-Fan
Geschrieben

Ich glaube nicht, dass man Tuningteile jetzt mit Heroin oder einer AK74 vergleichen kann - egal

Nur Interessehalber: um welche ´Mordwerkzeuge´ gehts denn eigentlich? Kompressor/Turbo, große Bremse, Sportfahrwerk?

Gast Wiesel348
Geschrieben

Das Fahren von leistungsstarken Autos ist Charaktersache.

Bei vielen der tödlichen Unfällen - insbesondere bei Junglenkern - haben oft übermässige Geschwindigkeiten und/oder Alkohol-/Drogenkonsum als Ursache. Dinge also, die Gesetzesverstösse sind. Das zeigt eigentlich nur, dass ein Verbot - bzw. die Beschränkung der Leistung bei Junglenkern - nicht zielführend ist.

Ich finde den Gedankengang, welcher der Thread-Schreiber aufgegriffen hat, lobenswert. Wenn einer Selbstmord machen will, ist das seine Sache. Deshalb muss ich ihm aber noch lange nicht die Waffe dazu verkaufen.

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Toni_F355
Geschrieben

sorry - aber ein solches Fass wie hier aufgemacht wird - da müsste dort draußen jeden Tag zwanzig jugendliche Corvette-Fahrer den Tod finden.

Zumindest endlich mal wieder eine Möglichkeit unserer vermeintlichen Moralapostel, sich erneut zu profilieren! :wink:

Mit der Moral ist es so eine Sache: verkauf ich die Teile nicht, no Problem!

Es macht tatsächlich ein Anderer! Und das ohne mit der Wimper zu zucken!

Der Interessent ist volljährig, somit für sein Handeln allein verantwortlich!

Es ist weder meine Aufgabe diesen Interessenten zu bekehren, zu belehren, oder gar erziehen zu wollen.

Und mit der Moral gibts keine Brötchen beim Bäcker!

(Und bitte lasst uns dabei wirklich differenzieren zwischen legalen Tuningteilen und irgendwelchen Waffenverkäufen nach sonstwohin; das ist Polemik und daher überflüssig!))

Dennoch hat sich der TE offensichtlich bereits entschieden die Teile nicht zu verkaufen!

Wenn du deswegen ruhiger schlafen kannst, o.k!

Meinen Respekt für diese Entscheidung! :-))!

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