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Der Neid!


racer3000m

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Geschrieben
Man könnte auch mit altem Gelumpe zum Supermarkt fahren (z. B. Bristol, o.ä.).

Mitleid ist einem Gewiss, da der Wert eines solchen Wagens vom Pöbel im allgemeinen unterhalb der Abwrackprämie angesiedelt wird. X-)

...Und die meisten denken: "Was ist das denn für eine gräßliche Bastelkarre?? War beim Opel- oder Ford-Händler Teileausverkauf??"

Geschrieben
Man könnte auch mit altem Gelumpe zum Supermarkt fahren (z. B. Bristol, o.ä.).

Mitleid ist einem Gewiss, da der Wert eines solchen Wagens vom Pöbel im allgemeinen unterhalb der Abwrackprämie angesiedelt wird. X-)

Elegant genommen, diese Kurve hin zum Bristol :???:

Und kurz zu dieser seltsamen und zum 67.030 Mal geführten Neiddiskussion:

Dieses ganze Ereifern führt zu nichts außer bei manchem zu erhöhtem Blutdruck.

Denn es bleibt wie es immer war und immer sein wird: es gibt nette Menschen und weniger nette. Und das hat rein gar nichts mit Vermögen, nicht mal mit Bildung, auch nicht mit Nationalität und schon gar nicht mit den Autos zu tun, die man fährt.

Wer einen Sportwagen fährt, exponiert sich damit automatisch. "Exponieren" lt. Duden = "sich oder jemand anderes erhöhter Aufmerksamkeit aussetzen". Dies wiederum provoziert Reaktionen der Umwelt - ob den gehobenen Daumen von netten Menschen oder Farbkübel über die Motorhaube von weniger netten.

Damit ist doch eigentlich alles erklärt und alles gesagt?!

Geschrieben

Was man sich als 18-Jähriger alles anhören muss wenn man mal mit einem Sportwagen unterwegs ist.

Gegen Neid hilft nur eins ignorieren und sich über sein Auto freuen und nen Scheiß drauf geben was die Neider sagen oder denken :D

Geschrieben
Was man sich als 18-Jähriger alles anhören muss wenn man mal mit einem Sportwagen unterwegs ist.

Gegen Neid hilft nur eins ignorieren und sich über sein Auto freuen und nen Scheiß drauf geben was die Neider sagen oder denken :D

Was willst du mit diesem hier gefühlt schon millionenfach hinterlassenen Zweizeiler sagen?

a) Nochmals jedem hier ins Gedächtnis rufen, dass man alle doofen Neider am besten doch ignorieren sollte

B) Betonen, dass du ein toller Typ bist und dir bereits mit 18 Jahren einen Sportwagen leisten kannst

Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Profilierung der eigenen Person schon häufig im Vordergrund steht. Wie Need 4 Speed schon sagte: Ein wenig mehr Understatement, etwas weniger Selbstdarstellung, schon dürfte sich das Neid-Problem deutlich reduzieren. Ich zumindest freue mich eigentlich über jeden schönen Wagen und gönne es jedem Besitzer, verhält sich dieser allerdings für mein bzw. für vieler anderer Verständnis lächerlich, dann muss man zwangsläufig auch mit negativen Reaktionen rechnen (ich amüsiere mich dann lieber im Stillen). Eigentlich hat das ganze ja auch gar nichts mit dem Auto zu tun, sondern vielmehr mit dem Gesamtpaket, das jemand ausstrahlt.

Geschrieben

Mit 18 kam ich täglich mit meinem Benz zur Schule, vorher top Noten, danach mit enorm mehr Aufwand, gerade so halbwegs passable Noten ergattert.

Freunde mit denen ich aufwuchs meldeten sich kaum mehr, über zwanzig Ecken bekommt man das Gelaber "Er is voll der Angeber", mit.

Als ich nen V8 Benz hatte, war sowieso alles aus. Nachbarn legten mir diverse Beleidigungen an die Windschutzscheibe, Menschen auf der Straße zeigten mir den Vogel als ich normal an der Ampel losfuhr und jeder zweite gepimpte ATU Flitzer hat provoziert. Und das nur, weil's ein etwas lauterer V8 war.

Neid beginnt schon weeit vor einem Lambo, kann mir vorstellen wie es erst mit so einem Exoten sein muss. Aber so ist die heutige Gesellschaft, verdorben durch und durch. Ich für meinen Teil freue mich jedes Mal, wenn ich schon von weitem einen Gallardo oder GT3 höre :-))!

Was die Umwelt angeht, so viele regen sich wegen Sportautos auf, fliegen aber brav mit dem Flugzeug in den Urlaub. Mal nen Monat kein Touristen-Flugverkehr, Umweltzone und Co, adé..

Unter'm Strich kann man sagen, leben und leben lassen. Man kann niemanden ändern außer sich selbst. Einfach sein Ding durchziehn, irgendwem wird das ja eh nie passen. Von dem her.. :)

Geschrieben

Ich hatte zu Gymnasialzeiten auch einen Freund mit (von zu Hause) besonderen Autos. Der war aber so gescheit, wenn er mal damit fuhr, die nicht direkt vor der Schule zu parken.

Nun kann man natürlich sagen, wie furchtbar, wenn man auf so etwas Rücksicht nehmen muss und sich als Schüler nicht in teuren Autos zeigen kann.

Ich nenne es aber einfach Common Sense.

Man muss nicht unnötig andere provozieren und seinen Wohlstand raushängen lassen, weil man sich damit bewusst außerhalb einer Gruppe stellt, zu der man andererseits gehören will oder gehören muss (Jahrgangsstufe in der Schule z.B.).

Wenn ich irgendwo eingeladen werde zu einem Umtrunk und jeder soll etwas mitbringen, komme ich auch nicht als einziger mit einer Bordeaux-Flasche für mehr als 200 Euro an, wenn ich mir von dem Treffen einen harmonischen gemütlichen Abend verspreche.

Es sei denn, es handelt sich von vornherein um ein Treffen entsprechender Leute.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Das deine Noten schlechter werden weil du mit dem Benz zur Schule fährst...so gezielt geht es ja garnicht. Oder hat die ganze Klasse wegen dir auf einmal auch Probleme bekommen?

Geschrieben

Hi:wink2:

Es gibt m.M.n. in Deutschland sehr viele Menschen, die ein Sendungsbewußtsein haben. diese Leute sind für sich der Ansicht die Weisheit mit Löffeln zu sich genommen zu haben. Diese " Weisheiten" tlw. aus Boulevardmedien etc. berechtigen diese Menschen dazu, andere, dumme, unwissende, "falsch" handelnde Leute zu belehren. ( Am Deutschen Umweltwesen wird die Welt genesen")

Diese Leute halten sich selbst meist für intelligent, aufgeklärt und tolerant. Die Toleranz hört aber meist schnell auf, wenn die eigenen Kreise "gestört" werden.

Dann kommt es zu verbalen oder tätlichen Ausbrüchen gegenüber dem vermeintlich sich im Unrecht befindlichen. In diesem Fall böse, umweltverschmutzende Sportwagenfahrer.

Wahrscheinlich wird es mal ein Terrorregime der Gutmenschen geben, die halt "Umweltschweine" ( Wer das genau ist, wird von der Presse und bestimmten politischen Parteien von Fall zu Fall entschieden.) in Umerziehungslager stecken, bis diese zum Wohle der Gesellschaft und der Umwelt geläutert sind.

Gruss

Wheelspin

Gast pitstopper
Geschrieben

als ich 18 war, das ist lange her, hatte mein Vater einen 500S Mercedes und einen SL. Mit V8 Motor, die haben richtig angeschoben... und gesoffen. Ich durfte beide mitbenutzen, meist bin ich damit in der Disco vorgefahren, allerdings musst ich mir oft dumme Bemerkungen anhören wie "aha, da hat sich einer das Auto vom Papa ausgeliehen.." und so ähnlich. War mir damals eingentlich wurst. Die so dachten hatten ja recht. Als junger Mensch steckt man das ja leicht weg.

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo racer3000m,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
als ich 18 war, das ist lange her, hatte mein Vater einen 500S Mercedes und einen SL. Mit V8 Motor, die haben richtig angeschoben... und gesoffen. Ich durfte beide mitbenutzen, meist bin ich damit in der Disco vorgefahren, allerdings musst ich mir oft dumme Bemerkungen anhören wie "aha, da hat sich einer das Auto vom Papa ausgeliehen.." und so ähnlich. War mir damals eingentlich wurst. Die so dachten hatten ja recht. Als junger Mensch steckt man das ja leicht weg.

Naja, hast die schwere Zeit ja überstanden.

Geschrieben

Ich weiß ja nicht auf was für Schulen ihr gegangen seid, bei uns gab es diesbezüglich nie Anfeindungen.

Bei uns in der Oberstufe hatten einige Schüler etwas größere, bzw. teurere Autos (Audi A6, S6, S3, Golf R32, BMW 5er, der Freund der Tochter des örtlichen Porschehändlers kam des öfteren mal mit dem ein oder anderen 11er ). Ich hatte in der 13ten auch schon den X5. Deswegen ist aber niemand von uns auf einmal mit schlechteren Noten nach Hause gekommen, es wurde auch niemand von Lehrern deswegen gemobbt. Wenn es mal etwas Gemaule von einem Lehrer gab dann lag das daran, dass wir aus Bequemlichkeit immer verbotenerweise auf dem Pausenhof parkten :D

Auch unter den Mitschülern (normales staatliches Gymnasium, also alle sozialen "Schichten" querbeet gemischt) gabs keine Probleme, nie ein blöder Spruch, keine zerstochenen Reifen, zerkratzten Türen oder faule Eier auf der Scheibe X-) - im Gegenteil, es kam ehr mal ein "coole Karre :-))!".

Wir hatten eine sehr gute Klassengemeinschaft, es kam fast jeder mit jedem aus - ich denke hier liegt auch der Schlüssel: Wenn jemand beliebt und in der Gemeinschaft integriert ist (ich behaupte mal, dass ich das war) dann stört das auch niemanden wenn er sich ein schönes Auto gönnt. Wenn jetzt jemand seit jeher ein Außenseiter, Querulant, oder einfach unbeliebt ist, dann wird sich an dieser Situation auch mit einem dicken Auto nichts ändern, im Gegenteil.

Geschrieben
Wenn jemand beliebt und in der Gemeinschaft integriert ist (ich behaupte mal, dass ich das war) dann stört das auch niemanden wenn er sich ein schönes Auto gönnt. Wenn jetzt jemand seit jeher ein Außenseiter, Querulant, oder einfach unbeliebt ist, dann wird sich an dieser Situation auch mit einem dicken Auto nichts ändern, im Gegenteil.

Wo ist hier nur der "Danke" Button? :-))!:-))!

Zum Fred: es ist alles schon tausendmal gesagt worden, scheinbar noch nicht von jedem.......

Geschrieben
Dreht den Spieß doch einfach um.

Habe schon des öfteren einen Ferrari hier bei uns in Wiesbaden gesehen mit folgendem

Aufkleber:

" Eure Armut kotzt mich an "

Damit lässt Du dich auf das Niveau derer herunter, über die Du dich aufregst.

Überdies zeugt der Spruch nicht eben von Empathie und Sozialkompetenz (tolles Neudeutsch....).

Nein, das Niveau ist noch Tiefer!

Was würde mir sogar als Sportwagenfan die Galle hochkommen.

Ich gönne jedem Sportwagenfahrer sein Auto, jedem Bootsbesitzer seine Yacht.

Man darf das Geld auch ruhig Zeiten, da gibt es kein Problem damit.

Aber anderen die Armut "reinzudrücken" ist sehr charakterschwach.

Es gibt Menschen die Arbeiten 10 Stunden am Tag und bekommen mit Müh und Not ihre Familie über die Runden.....

Geschrieben

Es gibt Menschen die Arbeiten 10 Stunden am Tag und bekommen mit Müh und Not ihre Familie über die Runden.....

Das sind aber auch zu 99,9% nicht die, die Sportwagenfahrer anpöbeln!

Nach meiner Erfahrung sind es genau diejenigen die nichts für ihren Wohlstand tun wollen und keine Ahnung haben wie viel Arbeit hinter so einem Auto steckt. Dennoch wundern sie sich warum sie es nicht geschafft haben und alle anderen hatten nur Glück und haben Puderzucker in den Allerwertesten geblasen bekommen.

Im Gegenteil die Leute die 10 Stunden am Tag arbeiten um sich den Lebensunterhalt leisten zu können die haben Respekt vor dem erreichten. Das fällt einem vor allem auf wenn man des öfteren in den östlichen Nachbarländern von Österreich ist.

Geschrieben

Interessant finde ich an der ganzen Diskussion, das reale Preise oft gar keine Rolle spielen.

An meiner Uni finden es viele Dozenten (Geisteswissenschaften) nicht korrekt das ich als Student jeden Morgen mit einem dezenten 300er Mercedes Coupe (Bj' 87) vorfahre. Das neue Mini Cooper Cabrio der Kommilitonin ist aber angemessen. Find ich komisch; hab ich doch nur 1/10 des Mini für meinen alten Wagen bezahlt.

Aber das müssten die meisten hier eigentlich kennen? Wenn man sich seinen ersten z.B. Ferrari, Porsche oder Jaguar gekauft hat, meinen selbst Freunde/Familie man hätte irgendwie im Lotto gewonnen. Das es aus günstige Gebrauchte gibt, wir scheinbar oft ignoriert. Nur die Marke zählt. Gefällt mir nicht.

Gruß,

Felix

Geschrieben

Nun ja, das ist eher das typische Verhalten von Linksintellektuellen.

Als solcher muss man auch dann noch über bestimmte böse Firmen und die Verdorbenheit des Kapitalismus wettern, wenn man schon längst fünfstellig im Monat verdient und 200 Euro beim Abendessen dalässt.

Gruß,

Markus

Geschrieben
Als solcher muss man auch dann noch über bestimmte böse Firmen und die Verdorbenheit des Kapitalismus wettern, wenn man schon längst fünfstellig im Monat verdient und 200 Euro beim Abendessen dalässt.

:sensation:goodposti

Alles Scheinheilig, auch ein Oskar Lafontain oder Claudia Roth lassen sich im A8,7er etc. rumfahren....was ja auch ok ist.

Ein Herr Kretschman ist ja auch kein Fan von MB und Porsche, das die, unter anderem, dafür sorgen das es seinem BuLa vergleichsweise gut geht, da hat er aber auch nichts dagegen. Und irgendeiner der Linken fährt sogar 911 *böse,böse* *Kapitalistenschwein*

Ich denke jeder mit ein bisschen Grips, kann zwischen pathetischer Propaganda und dem waren Hintergrund Unterscheiden!

Letztendlich ist der Neid sowie seine Auswüchse nichts anderes als Politik, man versucht mit teilweise grausamen Methoden seine Meinung bzw. seinen Standpunkt als den "einzig Richtigen" hinzustellen und alle andersgläubigen zu "bekehren"... und wenn das nicht funktioniert dan werden sie eben denunziert!

Das Schlimmste daran ist aber das die "Neidhamml" es geschaft haben, eine Gruppe von Sportwagenfahrern anzustiften sich in einem Sportwagenforum einen siebenseitigen Beitrag darüber zu schreiben.....

Das wars von mir zu diesem Thema...

Gruß

mdw95

Geschrieben
Ich hatte zu Gymnasialzeiten auch einen Freund mit (von zu Hause) besonderen Autos. Der war aber so gescheit, wenn er mal damit fuhr, die nicht direkt vor der Schule zu parken.

Nun kann man natürlich sagen, wie furchtbar, wenn man auf so etwas Rücksicht nehmen muss und sich als Schüler nicht in teuren Autos zeigen kann.

Ich nenne es aber einfach Common Sense.

Man muss nicht unnötig andere provozieren und seinen Wohlstand raushängen lassen, weil man sich damit bewusst außerhalb einer Gruppe stellt, zu der man andererseits gehören will oder gehören muss (Jahrgangsstufe in der Schule z.B.).

Wenn ich irgendwo eingeladen werde zu einem Umtrunk und jeder soll etwas mitbringen, komme ich auch nicht als einziger mit einer Bordeaux-Flasche für mehr als 200 Euro an, wenn ich mir von dem Treffen einen harmonischen gemütlichen Abend verspreche.

Es sei denn, es handelt sich von vornherein um ein Treffen entsprechender Leute.

Das ist ein sehr guter Beitrag. :-))!

Genauso wie Deine vorherige Bemerkung, daß man im dem Status der Fahrzeuge entsprechenden Einzelhandel einkaufen sollte. Ein Ferrari oder dergleichen hat auf dem Baumarktparkplatz nichts zu suchen und ich verstehe die Leute auch nicht, die mit solchen Fahrzeugen dort vorfahren. Was wollen sie damit erreichen? Oder haben sie es so nötig allen anderen zu zeigen, daß sie sich eine (unzuverlässige, miserabel verarbeitete und in der Anschaffung auf dem Niveau eines neuen Golf liegende) Schlurre italienischer Provenienz leisten können? :???:

Ich vermisse bei manchen Sportwagenbesitzern bisweilen das Gespür für die Verhältnismäßigkeit.

Geschrieben

@ schirmi

War bei uns ganz ähnlich: Klasse Gymnasium (staatlich), klasse Mitschüler und klasse Lehrer. Null Neid.

Und wird durften nachmittags erlaubterweise auf dem Schulhof parken. Auch mit dem Benz O:-).

Das liegt aber natürlich auch an der Gegend. Ist die Umgebung wirtschaftlich sehr stark mit sehr niedriger Arbeitslosigkeit, dann fehlen glücklicherweise weitgehend die sozialen Spannungen und ein ganzer Haufen Probleme taucht erst gar nicht auf.

Geschrieben
Nun ja, das ist eher das typische Verhalten von Linksintellektuellen.

Als solcher muss man auch dann noch über bestimmte böse Firmen und die Verdorbenheit des Kapitalismus wettern, wenn man schon längst fünfstellig im Monat verdient und 200 Euro beim Abendessen dalässt.

Gruß,

Markus

Nun ja, Intellektuelle...da zitiere ich immer Lenin (den ich allerdings ansonsten nicht so sehr mag):

"Intellektuelle sind nicht das Gehirn der Nation, sondern ihre Sche*ße"

Da hatte der Vater der Sowjetunion doch einmal einen klugen Spruch getan :wink:

Was das hier ebenfalls erwähnte Luxusleben von führenden Linken angeht, halte ich es dagegen mit einem Spruch eines amerikanischen Bekannten, den ich hier lieber unübersetzt lasse: "If it were not for double standards, leftists would have no standards at all" :)

Viele Grüße,

Philipp alias Ferrarinarr

Geschrieben
Nein, das Niveau ist noch Tiefer!

Was würde mir sogar als Sportwagenfan die Galle hochkommen.

Ich gönne jedem Sportwagenfahrer sein Auto, jedem Bootsbesitzer seine Yacht.

Man darf das Geld auch ruhig Zeiten, da gibt es kein Problem damit.

Aber anderen die Armut "reinzudrücken" ist sehr charakterschwach.

Es gibt Menschen die Arbeiten 10 Stunden am Tag und bekommen mit Müh und Not ihre Familie über die Runden.....

Ich muß gestehen, wenn ich "Eure Armut..." auf einem Auto (welcher Preisklasse auch immer) kleben sähe, würde ich mir nur "öfter mal was Neues" denken und dabei ein Gähnen unterdrücken - dieser Spruch stand doch schon vor zwanzig Jahren auf so manchem Auto...

Ich würde als Aufkleber auf einem tollen Wagen - so ich denn einen hätte :wink: - allerhöchstens den alten alemannischen Spruch spazierenfahren, der von den Giebeln einiger alter Häuser in Baden und dem Elsaß prangt:

"Der eine acht's,

der ander (sic!) betracht's,

der dritte verlacht's,

was macht's" :wink:

Am liebsten ist mir aber jedes Auto, egal in welcher Preisklasse, ganz ohne Aufkleber :)

Viele Grüße,

Philipp

Gast Peter_Pan_
Geschrieben

Ich hab' das vor längerer Zeit schon einmal in einem anderen Thread geschrieben:

Bei uns wurde mal ein Luxuswagen (keine alte Schlurre), welcher genau diesen "eure Armut....." - Spruch auf dem Heck stehen hatte, total bis auf 's blanke Blech zerkratzt.

Lediglich der Spruchaufkleber wurde säuberlich ausgespart.

Es war das bisher einzige mal, wo ich nicht über die Vandalen gemeckert habe.

Geschrieben

Ja, ich erinnere mich noch:)

Ich muß gestehen, daß ich meine Meinung zu diesem Fall bis heute beibehalten habe:) - ich fand den Aufkleber einerseits daneben, aber andererseits die Reaktion der Leute, die den Wagen dann zerkratzt haben, auch nicht besser:(

Viele Grüße,

Philipp alias Ferrarinarr

Geschrieben
Interessant finde ich an der ganzen Diskussion, das reale Preise oft gar keine Rolle spielen.

An meiner Uni finden es viele Dozenten (Geisteswissenschaften) nicht korrekt das ich als Student jeden Morgen mit einem dezenten 300er Mercedes Coupe (Bj' 87) vorfahre. Das neue Mini Cooper Cabrio der Kommilitonin ist aber angemessen. Find ich komisch; hab ich doch nur 1/10 des Mini für meinen alten Wagen bezahlt.

Aber das müssten die meisten hier eigentlich kennen? Wenn man sich seinen ersten z.B. Ferrari, Porsche oder Jaguar gekauft hat, meinen selbst Freunde/Familie man hätte irgendwie im Lotto gewonnen. Das es aus günstige Gebrauchte gibt, wir scheinbar oft ignoriert. Nur die Marke zählt. Gefällt mir nicht.

Gruß,

Felix

Das mit den Marken zieht sich aber immer weiter durch. Fährt man geschäftlich mit einem S600 (all Options) für 180.000 vor, ist das ok. Kommt man mit einem gebrauchten Boxster für 40.000 dreht man am Rad und es geht einem scheinbar zu gut, bzw. die Kunden meinen sie würden zu hohe Preise bezahlen.

Völlig bescheuert, aber so ist es in Deutschland halt

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