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Der Neid!


racer3000m

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Gast pitstopper
Geschrieben

An einer Tankstelle am Gardasee rief mir ein italienischer F430 Spider Fahrer mal "Bella Macchina" zu und zeigte daumen hoch, obwohl er i

Ja, der Spruch ist bekannt. Das war auch mal der Brüller in Grip dem Automagazin, als die den California vorgestellt haben...

Ich kann nur von Deutschland sprechen, ist es nicht so dass es völlig egal is ob man einen Ferrari für 20.000 EUR oder für 250.000 EUR fährt ? Durch die Jahrzehntelange Hochpreispolitik und damit verbundenen Exklusivität hat man sich ein unverrückbares Image geschaffen. Dem Ferraristi scheints wohl so zu gefallen. Von außen betrachtet siehts leider so aus, dass man wird sofort in eine Schublade gesteckt:

a) Geld spielt keine Rolle

B) Man hat im Leben alles erreicht - der rote ist sozuagen die Krönung des Ganzen, danach kommt nix mehr

c) Völlige schmerzbefreitheit und gleichgültigkeit gebenüber Mitarbeitern, Kunden und Nachbarn

Es soll Ferraristi angeben, die sich extern eine Garage anmieten und nur mit dunkler Sonnenbrille fahren, nur dass keiner vom Besitz desselben was mitbekommt!

Dass dies nicht zwingend so sein muß kapiert Otto-Normal nicht!!!!

Ich weiss, jetzt kommen wieder Buh-Rufe. Aber es ist doch so. Auf dem Land wo jeder jeden kennt, sicher noch wesentlich stärker ausgeprägt als in Großstädten wie z.B. München oder Frankfurt. Aber so ist das eben mit der Exklusivität.

Wobei ich sagen muß, ich empfinde schon etwas Wehmut wenn mich alle heligen Zeiten mal so ein neuerer Ferrari oder Lambo überholt. Etwas Neid ist da leider auch dabei ...

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Geschrieben

Ich erlebe häufiger Begeisterung für das Fahrzeug als negative Äußerungen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich in der Stadt betont rücksichtsvoll fahre, was immer wohlwollend zur Kenntnis genommen wird. Am Landstraßenrand wird vereinzelt mit dem Kopf geschüttelt oder mit dem Stock gedroht. Aber das sehe ich immer nur kurz aus dem Augenwinkel.:D

Auf der Autobahn werde ich ebenfalls meist zügig vorbei gelassen, was wohl daran liegt, dass ich Abstand zu den vor mir fahrenden Fahrzeugen halte. Selbst, wenn mir einer mehr oder weiniger vor die Nase fährt, weil er meine Geschwindigkeit falsch eingeschätzt hat, bremse ich mich nicht bis kurz vor seinen Kofferraum heran, evt. noch unter Betätigung der Lichthupe o.ä. (die setze ich nur aus weiter Entfernung ein, wenn ich einen Linksschläfer vor mir sehe). Meine Erfahrung ist, dass genau solches Verhalten Widerstand erzeugt und der ein oder andere dann zum Oberlehrer mutiert.

Als ich noch einen GT3 mit Klappenauspuffanlage hatte, hätte ich vielleicht vieles getan, jedoch wäre ich niemals mit offenen Klappen durch ein Wohngebiet gefahren, um meinen Mitbürgern zu zeigen, wer den Größten hat usw. Ihr versteht, was sich meine.

Was das Zerkratzen betrifft, so passiert das allen möglichen Leuten mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen aus den verschiedensten Motiven. Ich parke daher jegliche wertvolleren Fahrzeuge nur an sicheren Plätzen. Für Fahrten ins städtische Kino etc. dürfte jeder von uns geeignetere Fahrzeuge als seinen Lambo, Porsche, Ferri o.ä. haben.

Unsere Fahrzeuge sind nun mal auffälliger, so dass nicht nur jeder darauf achtet, was wir fahren, sondern auch wie wir fahren.

Italien ist da auch kein wirklicher Vergleich. Fahrt mal in die Niederlande, Belgien, Großbritannien oder nach Dänemark (Mitteleuropa halt). Da ist es eher schlimmer als bei uns mit den negativen Äußerungen, Zerkratzungen etc.

Just my two cents

Need 4 Speed

Geschrieben

In Deutschland wird der Neid und die Mißgunst durch bestimmte Medien und politische Kreise geschürt. Die Berichterstattung ist seit Jahren extrem einseitig geworden z.B. " Der Sportwagenfahrer raste..." Wie oft fängt so eine Meldung über einen Unfall an, die sich bei näherem hinsehen und ausführlichen Ermittlungen in die Schuld eines anderen umkehrt worüber später natürlich nicht mehr berichtet wird.

Paradoxerweise meckert kein Mensch über meine x Mio Euro Villa rum wenn ich meine 400 m² Wohnfläche mit 20.000 Liter Heizöl im Jahr befeure. wenn ich aber 5000 km mit meinem Sportzweitwagen im Lande pro Jahr fahre, dann ist der Aufschrei groß was die ach so schlimme "Umweltverschmutzung" angeht. Viele Menschen haben mitlerweile eine so einseitige und unkritische Sichtweise zu bestimmten Dingen bekommen, dass es einem Angst und Bange um die Zukunft werden kann.

Heute kam im Radio, dass man seitens der Rewgierung (ist schon im Bundesrat zur Abstimmung) darüber nachdenkt eine Art Öko Label für Autos einzuführen ähnlich wie bei Elektrogeräten, damit jeder Käufer sieht was das Auto so verbraucht, es würde mich nicht wundern wenn man damit dann irgendwann in den nächsten Jahren, ähnlich wie bei der völlig unnötigen Umweltplakette, noch öffentlich rumfahren muß, damit bloß jeder sieht was das Auto verbraucht und sich noch mehr in seiner öffenlichen Mißgunst steigern kann.

Geschrieben
Entspann dich, bei uns im Lande ist Neid und Missgunst die höchste Form der Anerkennung.

Neid ist völlig ok, da steckt doch "auch haben will" drin. :-))!

Ein Riesenproblem ist Missgunst, gepaart mit Aggression & drugs. :oops:

Ob P*nner, Trunkenbold, Hooligan, Junkie oder einfach nur doof inne Birne,

am besten den Wagen woanders parken und nicht in eine miese Gegend fahren.

Geschrieben

Chip, Du sollst halt mit dem Fahrrad von Sonnenblumenfeld zu Sonnenblumenfeld fahren.:D:D

Kraftfahrzeuge dürfen dann nur noch von Polizei, Bundeswehr, Krankenhäusern und natürlich Politikern gefahren werden.:wink:

Geschrieben

Paradoxerweise meckert kein Mensch über meine x Mio Euro Villa rum wenn ich meine 400 m² Wohnfläche mit 20.000 Liter Heizöl im Jahr befeure. wenn ich aber 5000 km mit meinem Sportzweitwagen im Lande pro Jahr fahre, dann ist der Aufschrei groß was die ach so schlimme "Umweltverschmutzung" angeht. Viele Menschen haben mitlerweile eine so einseitige und unkritische Sichtweise zu bestimmten Dingen bekommen, dass es einem Angst und Bange um die Zukunft werden kann.

Ja, so ist es.

Es wird ja in den Medien auch nicht angeregt, darüber nachzudenken, wieviel Schadstoffe die täglichen Urlaubsflüge ausstoßen. Da wird umgerechnet ein Ibiza-Flieger wahrscheinlich soviel Schadstoffe produzieren, wie ein Ferrari-Owner auf drei- oder viertausen Kilometern......

Auf das Auto, weil des Deutschen liebstes Kind, wird als das Neidprojekt als projeziert. Und das ganz bewußt. So kann nämlich jeder -wirklich- jeder mitreden und rummeckern. Eine Sunseeker Predator sagt nämlich dem Horst aus Kassel nichts.... Und ist so weit aus dem täglichen Leben entfernt, daß hier der polarisierende Bezug fehlt. Da ist das Auto einfach ein allgemein bekanntes Gegenstück.

Bei all diesen Anfeindungen, Neiddebatten usw. ist es im Ergebnis doch nur so, das die Äußerungen der Gegenseite auf einer eigenen Schwäche basieren. Hier wird also von der eigenen "Unzulänglichkeit" abgelenkt. Normal ist es doch, daß wenn ich mit mir im reinen bin, diese Dinge völlig egal sind. Ist es nicht so, daß jeder Mensch das machen, tragen oder fahren möge, was ihn glücklich macht?

Wenn eine Person für sich entscheidet, aus subjektiven Umweltgründen einen Prius Hybrid zu fahren, dann ist das seine Entscheidung. Und wenn der andere eben einen Lambo fährt, ist das auch seine Entscheidung. Jeder hat hier seinen Standpunkt. Warum meint also nun ein Pruis-Fahrer mir/uns den erhobenen zeigefinger zeigen zu müssen? Er hat eine Entscheidung für sich getroffen und ist damit glücklich. Ich einen für mich. Er muß sich ja keinen Lambo kaufen....

Bei diesem Thema werden immer eigene Meinungen als allgemeinverbindlich oder eigene Versäumnisse auf andere Menschen übertragen. Es sind dann immer die anderen Schuld. Wenn jeder dafür sorgen würde, daß bei ihm alles im, Lot ist, hätten wir diese Thematik garnicht. Aber es ist eben viel einfacher anderen Menschen zu sagen, was sie angeblich falsch machen, als das man es selbst gesagt bekommt.

"Warum sieht`s Du den Splitter im Auge Deines Feindes, aber den ganzen Balken im eigenen Auge nicht?"

Jeder möge doch die Sachen machen oder fahren, die ihm gefallen. Und am Ende produziert eben ein Aventador sicherlich p.a. in Summe weniger Co2 als ein täglich für die Arbeitsfahrt genutzter A3..... Aber auf dem Aventador läßt sich eben von Politik und Medien sehr pauschal und Aufmerksamkeitsgeil "Stimmung" machen.

Alte schlecht gedämmte Häuser, Gartenabfallverbrennungen, Verschmutzung der Meere sind da nicht so effektheischend!

Aber wehe, wenn das immer so verteufelte Auto eines Tages nicht mehr gekauft wird, Mitarbeiter entlassen werden müssen, Steuereinnhamen wegbrechen..... - dann kommt mal schnell `ne Abwrackprämie.

Das Ganze ist von vorne bis hinten verlogen.

Es ist doch noch nie vorgekommen, daß ein solcher "Ferrari-Gegener" mal ganz nüchtern und sachlich mit dem Owner über die Thematik gepsrochen hat. Eben doch alles nur Schwätzer und Feiglinge....

Adios und immer die Fahrt genießen

Geschrieben
Ja, so ist es.

Alte schlecht gedämmte Häuser, Gartenabfallverbrennungen, Verschmutzung der Meere sind da nicht so effektheischend!

Wenn das mal so wäre. In Hamburg gibt es seit Jahresbeginn eine exzessive Verpflichtung der Bürger zur Mülltrennung. Danach muss man, wenn keine besonderen Ausschlussgründe vorliegen, neben der normalen Mülltonne und der gelben Tonne (Kunststoffe) auch noch eine Biotone und eine Papiertonne aufstellen. Bezgl. der schlecht gedämmten Häuser gibt es bereits die für gewerbliche Vermieter verbindliche Energergiesparverordnung. Für den Rest der Bürger ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis alte Dächer/Häuser saniert werden müssen. Bzgl. der Verschmutzung der Meere ist ebenfalls viel getan worden (geschlossene Systeme auf Kreuzfahrtschiffen, Zurückführung der Nordseeverklappung der Anrainerstaaten etc.). Ich glaube schon, dass die Politik das Thema Klimabilanz ganzheitlich angeht. Irgendwelche Umweltplaketten, CO2-Richtwerte etc. gibt es ja nicht nur für Sportwagen, sondern für alle Pkw (bei Lkw kenne ich mich nicht aus). Der Energieverbrauch privater Haushalte wird angegangen, Mülltrennung, s.o., ebenfalls etc.

Die meisten dieser Maßnahmen sind auch zu befürworten. Wir haben schließlich diese Welt nur von unseren Kindern geliehen. Der Sportwagen allerdings ist für die Reduzierung der Treibhausgase wirklich das falsche Ziel. Nur können wir auch nicht erwarten, von den Regelungen, die für alle gelten, wegen der geringen Anzahl an exklusiven Sportwagen oder der geringen Fahrleistung ausgenommen zu werden. Die Richtwerte könnte man vielleicht wegen der geringen Auswirkungen etwas höher festlegen, doch dem Grunde nach sind Umweltschutzregelungen zu befürworten.

Aber ich wiederhole auch das, was ich mal in einem anderen Thread geschrieben hatte: Diejenigen von uns, die viel im außereuropäischen Ausland reisen und dabei auch Schwellenländer besuchen, können erzählen, wo der Hebel von Umweltmaßnahmen viel größer ist. Bei meinem ersten Anflug auf Mumbai (Bombay) war ich entsetzt über die Dunstglocke, die über der Stadt hing und den Dreck, der sich ungeklärt ins Meer ergoß. Das hatte (und hat noch immer) gigantische Ausmaße. In China spielen sich ähnliche Szenen ab. In den USA ist der Rohstoff- und Energieverbrauch gigantisch im Vergleich zu unserem, so dass wir, wenn wir wirklich etwas für diese Welt bewegen wollen, diese Staaten helfen müssen, ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Ansonsten wird die EU ihre Bürger bis in den kleinsten Bereich hinein drangsalieren mit dem Effekt von Wohlstandsverringerung, Wettbewerbsbenachteiligung etc., während anderswo unsere Umwelt hemmungslos konsumiert wird.

Trotzdem genieße auch ich jede Fahrt, dies auch, weil ein schlecht gewarteter Studentengolf mit Greenpeace-Aufkleber wesentlich mehr emittiert als mein Auto.;o)

Need 4 Speed

Geschrieben

Vielleicht ist es in manchen Fällen auch kein Neid, sondern Mitleid.

Könnte ich jedenfalls nachvollziehen.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Mitleid wird häufig vorgeschoben, um Neid zu kaschieren.

Geschrieben
Diejenigen von uns, die viel im außereuropäischen Ausland reisen und dabei auch Schwellenländer besuchen, können erzählen, wo der Hebel von Umweltmaßnahmen viel größer ist. Bei meinem ersten Anflug auf Mumbai (Bombay) war ich entsetzt über die Dunstglocke, die über der Stadt hing und den Dreck, der sich ungeklärt ins Meer ergoß. Das hatte (und hat noch immer) gigantische Ausmaße. In China spielen sich ähnliche Szenen ab. In den USA ist der Rohstoff- und Energieverbrauch gigantisch im Vergleich zu unserem, so dass wir, wenn wir wirklich etwas für diese Welt bewegen wollen, diese Staaten helfen müssen, ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Ansonsten wird die EU ihre Bürger bis in den kleinsten Bereich hinein drangsalieren mit dem Effekt von Wohlstandsverringerung, Wettbewerbsbenachteiligung etc., während anderswo unsere Umwelt hemmungslos konsumiert wird.

Schlicht nicht zu machen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Enercon zum Beispiel ist in Indien quasi enteignet worden. Kein funktionierendes Rechtssystem, folglich keine Durchsetzungsmöglichkeit.

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo racer3000m,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Dreht den Spieß doch einfach um.

Habe schon des öfteren einen Ferrari hier bei uns in Wiesbaden gesehen mit folgendem

Aufkleber:

" Eure Armut kotzt mich an "

Ist genau die richtige Antwort auf die Neider.

Einer hatte einen mit:

" Anfänger " fand ich auch gut.

Mir hat man übrigens schon auf dem Parkplatz beim aussteigen Prügel angedroht.

Und eine Alte Oma mit 80 hat zu mir mal gesagt.

Wenn ich noch 50 Jahre jünger wäre würde ich gerne mal mit ihnen mitfahren.

Ich habe sie dann sogar mit 80 noch eingepackt und mal eine Runde um das Haus gedreht.

Fand ich richtig lieb von der alten Dame

Geschrieben

Mir fällt bei solchen und ähnlichen Diskussionen immer wieder der Satz eines Freundes ein, den er im Zuge eines Smalltalks über die Fanproblemlösung bei den Wiener Derbys einwarf:

Bildung für die Proleten!

Ich habe mir schon öfters überlegt mir Sticker und ähnliche Sachen von diesem Spruch fertigen zu lassen.

Edit: zwei dumme ein Gedanke!

Gast Peter_Pan_
Geschrieben
Dreht den Spieß doch einfach um.

Habe schon des öfteren einen Ferrari hier bei uns in Wiesbaden gesehen mit folgendem

Aufkleber:

" Eure Armut kotzt mich an "

Ist genau die richtige Antwort auf die Neider.

Damit lässt Du dich auf das Niveau derer herunter, über die Du dich aufregst.

Überdies zeugt der Spruch nicht eben von Empathie und Sozialkompetenz (tolles Neudeutsch....).

Und ganz nebenbei ziehst Du leider pauschal alle Sportwagenfahrer ins "Assilager", da diejenigen, welche Du treffen willst, keine Differenzierung anstellen.

Über diese "Neidangriffe" muss man weg hören und weg sehen.

Am Anfang sticht das schon mal, und es wurmt einen auch, aber nach einer Weile geht es einem links rein und rechts unverarbeitet wieder heraus.

Wenn man sich nach einem Jahr Ferrari, Lambo und Co. noch immer darüber aufregt, hat man das falsche Auto, resp. zu wenig Selbstbewusstsein dafür.

Aufregung ist das letzte, was ich will; und wenn es so wäre, dass ich mich weiterhin darüber aufregte, dann würde ich mir etwas unauffälligeres kaufen.

Liebe Grüße

Wolfgang

Geschrieben

Sind ja nicht nur die Proleten. Sind genauso kleine arme Würstchen in z.b. Bürojobs die mit sich, ihrem Leben und ihrem armseeligen Dasein als Wurm nicht klar kommen aber auch nicht den Mut haben auszubrechen. Solche Leute machen gerne anderen das Leben schwer die das geschafft haben was sie nie schaffen werden, egal wie. Und solche Leute sind auch die kleinen, charakterlosen und feigen Autoverkratzer...

Geschrieben

zum Thema CO2 hier ein "must have seen " Beitrag :

http://videos.arte.tv/de/videos/abg....klima_killen-3994904.html

Abgefackelt - Wie Ölkonzerne unser Klima killen

Mit der Erdölproduktion werden gleichzeitig riesige Mengen Erdgas an die Oberfläche befördert. Aber anstatt dieses Gas zu nutzen, verbrennen Ölförderkonzerne den wertvollen Rohstoff, obwohl Erdgas als ein Energieträger der Zukunft gilt und fossile Brennstoffe immer knapper werden. Das Ausmaß der Energieverschwendung ist enorm. Durch das sogenannte "Gas Flaring" verpufft jährlich ein Drittel des gesamten europäischen Erdgasbedarfes.

Dabei entstehen 400 Millionen Tonnen Treibhausgase, das entspricht dem CO2-Ausstoß von rund 500 Millionen Autos.

Aber darum scheren sich die Ölkonzerne offenbar nicht. Ihnen geht es allein darum, schneller an das schwarze Gold zu kommen.

In Nigeria leiden die Menschen besonders stark unter den Folgen des Gasabfackelns. Viele Dörfer liegen direkt neben einer der gigantischen Abfackelstationen im Nigerdelta. Die Menschen atmen die giftigen Gase ein, leiden an Asthmaerkrankungen und Krebs. Die Ernten sind durch Schwermetalle und sauren Regen verseucht. Aber nicht nur in Afrika wird Gas Flaring praktiziert. Russland, Europas wichtigster Öllieferant, ist Weltmeister im Verschwenden von Erdgas.

Und die europäischen Importstaaten tragen indirekt zur Klimakatastrophe bei. Dabei gibt es eine einfache Lösung: In Ecuador macht ein staatlicher Ölkonzern vor, wie man aus Erdgas Energie gewinnen und gleichzeitig das Klima schützen kann. Die packende Dokumentation geht der Frage nach, warum die Ölkonzerne rund um die Welt wertvolles Gas abfackeln und warum niemand sie daran hindert. In Allianz mit der Erdöllobby und Politikern ist es den Ölkonzernen bisher gelungen, dieses Thema von der Öffentlichkeit fernzuhalten.

Geschrieben

Ich fahre zwar keinen (Super-) Sportwagen, dafür aber des Öfteren einmal einen amerikanischen Oldtimer. Leider bleibt einem da auch so manche Anfeindung nicht erspart. Selbst eine Wurfattaken mit einem vollen Joghurtglas gab es schon. :evil:

Gleichwohl empfinde ich, dass zustimmende Worte und Bekundungen weit überwiegen. :-))! Und jeder hochgestreckte Daumen, jedes Stauen und jedes freundliche Gespräch macht allemal jede Anfeindung und Neidattacke komplett wett.

So hat es bspw. mich (und alle andere Teilnehmer der diesjährigen EAC) sehr gefreut, welch großer Zuspruch uns widerfahren und entgegengebracht wurde. Es wurden Parkplätze geräumt, spontan von anderen Autofahrern die Kreuzungen gesperrt, damit möglichst alle Teilnehmer zusammen über die Kreuzung kommen und es wurde fast durchgängig das "Bitte nicht berühren!" akzeptiert.

Dementsprechend gab es auch so manche kleine Spritztour oder Sitzprobe.

Ferner hat es mich auch sehr beeindruckt, als ein Fahrer eines alten Ferrari und ich ein kleines "V8-Rennen" gefahren sind. Beifall und :-))! von der umherstehenden Polizei anstelle des durchaus berechtigten Warnpfiffs. Einer fuhr sogar mit seinem Motorrard hinter, stoppte uns an der nächsten Kreuzung und meinte: "Jungs, bitte noch einmal beide hochtouren, dann sperr' ich euch auch die Krezung, dass ihr bei rot weiterkommt."

Was stört einen dann noch ein Kommentar, dass man ja eine "Klimasau" oder ein "reicher Schnössel" und "Ausbeuter" sein?

Geschrieben
Gleichwohl empfinde ich, dass zustimmende Worte und Bekundungen weit überwiegen. :-))!

Das ist so.

Ansonsten habe ich den Eindruck, dass es doch eine ganze Reihe von Leuten gibt nach dem Motto:

"Jetzt habe ich mir doch mit soviel Mühe einen Ferrari geleast und kaum einer guckt neidisch. Schweinerei!" :D

Gruß,

Markus

Geschrieben

Nur um das mal anzumerken, Neid muss nicht immer etwas schlechtes sein.

Beispielsweise bei mir, auch ich habe einen Gewissen Neid, allerdings würde ich sagen das er bei mir auf fruchtbaren Boden fällt. Ich habe mich schon oft ertabt, wenn ich mal wieder eine Phase hatte wo ich mir dachte für was arbeitest du eigentlich, und ich etwas gesehen habe was ich mir (noch) nicht leisten konnte, das der nicht negative Neid, mir wieder einen Motivationsschub gegeben hat, so nach dem Motto: Was der kann kann ich auch!

Ich denke bei den meisten erfolgreichen Menschen hatt der eigene Neid überwiegend eine Solche Reaktion zu folge. Bei den schon genannten "Armen Würstchen" eher das Gegenteil.

Mann sagen das der Neid die einen zu großem beflügelt, und die anderen zerfrisst!

Und warum sollte man sich darüber ärgern. Zurücklächeln und sich Entschuldigen, in dem guten Wissen das er zufrieden von danen zieht, weil er offensichtlich "gewonnen" hat, und man selbst kan Sagen man hat einem Menschen den Tag verschönert und seiner Gesundheit etwas gutes getan, den wen er sich vor Neid und Missgunst weiter geärgert hätte dan wäre vielleicht irgendwann ein Herzinfarkt die folge gewesen.

Also alles Entspannt sehen, und sich selbst am wenigsten darüber ärgern, auch mir fällt das manchmal schwer, aber es bringt ja nichts!

Gruß

mdw95

Geschrieben

Ich bin immer sehr aufmerksam nach allen Seiten am schauen wer sich in meinem Umfeld befindet wenn ich mit "dem" Auto unterwegs bin. Was mir auffällt ist, wieviele sozial weniger privilegierte Menschen an Supermärkten "herumlungern" sodass ich schliesslich mit dem Ferrari gar nicht mehr einkaufen fahren kann, weil überall "seltsame" Leute mit Bierflaschen usw herumstehen.

Zum Glück kann ich recht grimmig gucken aber ich suche mir schon sehr wohl aus, wohin ich fahre.

Geschrieben

Grimmig schauen kann aber auch das Gegenteil bewirken (Es sei denn du hast die Statur von 2 Bauarbeitern dazu).

Am Ende fühlen sich die 4 Biertrinkenden sonst noch aufgefordert...

Gestern erst wieder ein paar solcher offenbar an Tourette leidenden Zeitgenossen (zumindest wurden Passanten mit unflätigsten Begriffen angepöbelt) beim örtlichen Supermarkt begegnet.

Ich war froh, als ich ohne fliegende Flaschen unbeschadet vom Parkplatz runter war...

Gruß

Eno.

Geschrieben

Ihr müsst halt im dem Status eurer Fahrzeuge entsprechenden Einzelhandel einkaufen, nicht im Supermarkt.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Markus, Samstags mittags hat der Metzger aber zu, was tun? Partyservice rufen, anliefern lassen ? :-)

Abgesehen davon hast Du kaum ein Geschäft, von welchem Du aus Dein Auto dauernd im Blick hast.

Chaoten gibt es überall, vielleicht verstauben deswegen soviel Schätzchen in Garagen.

Aber ich habe gerade eine Geschäftsidee gefunden, ein Partyservice für italienische Sportfahrer die sich im Supermarkt nicht sehen lassen können (hihihi). Geliefert wird natürlich alles im VW Passat (klassenloser gehts nicht), selbstverständlich im neutral verpackten Umschlagpapier, damit der Nachbar den Lambofahrer nicht noch zusätzlich als kulinarisch dekadent denunziert :-)

Geschrieben

naja, mit dem "uralt" M3 kann ich schonmal zu Netto fahren denke ich...

Gruß

Eno.

Geschrieben
Markus, Samstags mittags hat der Metzger aber zu, was tun? Partyservice rufen, anliefern lassen ? :-)

Das Hauspersonal hinschicken.

Gruß,

Markus

Gast Peter_Pan_
Geschrieben

Man könnte auch mit altem Gelumpe zum Supermarkt fahren (z. B. Bristol, o.ä.).

Mitleid ist einem Gewiss, da der Wert eines solchen Wagens vom Pöbel im allgemeinen unterhalb der Abwrackprämie angesiedelt wird. X-)

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