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tap333

Türkische Verkäufer bei Mercedes ?

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tap333
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag: (bearbeitet)

Gucke mir gerade die neue C Klasse an und entdecke dabei einen Link "Türkische Verkäufer"

http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/passengercars_world/news_and_events/turkish_salesman.html

lol. Es fahren zwar viele Türken mit dicken Mercedes herum aber was soll der Link ?

Ist das jetzt deren Hauptzielgruppe ? :-o

bearbeitet von tap333
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Hadez
Geschrieben

Warum nicht?

Glaube bei einem Berliner BMW/Mini Autohaus gibt/gab es einen homosexuellen Verkäufer.

Wenn ich mich nicht täusche sind die damit auch in die Werbung gegangen - zielgruppenorientiert halt. :wink:

Nugmen
Geschrieben

Also ich würd nie einen Wagen bei nem homosexuellen Verkäufer kaufen............bei ner lesbe aber schon :D

  • Gefällt mir 1
Appokalyps
Geschrieben
Also ich würd nie einen Wagen bei nem homosexuellen Verkäufer kaufen............bei ner lesbe aber schon :D

:dafuer::geil: Sachen gibts...

EZB
Geschrieben

Wo käme man denn da hin, wenn man seinen Mercedes in Deutschland bei deutschen Verkäufern kaufen müsste. :crazy:

Felix
Geschrieben

Ist doch ein prima Service in Muttersprache! :wink: Ich glaube kaum eine große Aktiengesellschaft (Bank, Versicherung usw.) in Deutschland kommt ohne Personal aus, welches seine Kunden auch auf Englisch, Polnisch, Russisch oder Spanisch beraten kann. Wenn es jetzt in ganz Köln zwei Mercedes Verkäufer gibt, die einen Neuwagen auch auf türkisch beraten können...so what?!

Marc W.
Geschrieben

Eben, wenn die Nachfrage da ist (wovon ich ganz sicher ausgehe), sollte man diese auch befriedigen, denn ansonsten nimmt man möglicher Weise nur einen sehr geringen Teil der Nachfrage als Umsatz mit.

Wenn wir 20% französische Gäste hätten, müßte bei mir an der Rezeption auch ein Mitarbeiter stehen, der Französisch kann, zum Glück ist dem nicht so... :D

master_p
Geschrieben

Fragt mal am Neuen Wall in Hamburg (eine der größten Nobel-Einkaufsstraßen) nach, ob ein Verkäufer russisch spricht. Nahezu jeder Laden hat dort mindestens einen Mitarbeiter, der russisch spricht. Man muss sich eben auf sein Klientel einstellen. Und ganz ehrlich, wenn ich in Afrika oder Asien arbeiten würde, dann würde ich sicherlich auch zu einem Autohaus gehen, wo mich jemand auf deutsch berät. Zumindest testweise. Wenn das dann ein ***** ist, kann man ja immer noch wechseln. Aber gerade bei der Beratung kann man ohne absolut gute Kenntnisse teilweise gar nicht einschätzen, was der gegenüber will. Bei einem deutschsprachigen geht das dann viel leichter. Zumal auch beim handeln etwas ländertypische Mentalität gefragt ist.

janimaxx
Geschrieben
Eben, wenn die Nachfrage da ist (wovon ich ganz sicher ausgehe), sollte man diese auch befriedigen, denn ansonsten nimmt man möglicher Weise nur einen sehr geringen Teil der Nachfrage als Umsatz mit.

Wenn wir 20% französische Gäste hätten, müßte bei mir an der Rezeption auch ein Mitarbeiter stehen, der Französisch kann, zum Glück ist dem nicht so... :D

...ich würde mir eine Mitarbeiterin mit Französisch Kenntnissen einstellen - ein Mitarbeiter, ich weiß nicht 8) :DO:-)

Marc W.
Geschrieben

Du verwechselst da etwas in der Art meines Betriebes, die Mindestaufenthaltsdauer beträgt im Minimum eine Nacht und nicht eine Stunde. :D

mASTER_T
Geschrieben
Ist das jetzt deren Hauptzielgruppe ? :-o

Ist das nicht schon länger so. Renter und "internationales Publikum"?

Glaube bei einem Berliner BMW/Mini Autohaus gibt/gab es einen homosexuellen Verkäufer.

Und die homosexuellen Verkäufer sind dann auch expliziet auf der Website verlinkt (Gaybutton)?

Hadez
Geschrieben

Nein aber die haben wohl in einschlägigen Scenemagazinen damit geworben!

Felix
Geschrieben

Und die homosexuellen Verkäufer sind dann auch expliziet auf der Website verlinkt (Gaybutton)?

BMW ist doch inzwischen ziemlich out, aber du als Audi-Fahrer solltest es doch eigentlich besser wissen:

...toy chest full ...features makes the 2009 Audi A4 the ideal travel companion for the gay professional who works hard and plays hard.

http://gaylife.about.com/od/gayproductreviews/ss/gaycarsmen2009_2.htm ;)

Grüße,

Felix

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mASTER_T
Geschrieben
BMW ist doch inzwischen ziemlich out, aber du als Audi-Fahrer solltest es doch eigentlich besser wissen:

Du bist da ja top informiert X-) .

Felix
Geschrieben

Mir schien du legtest Wert auf die homosexuellen Verkäufer, da ist Audi anscheinend deutlich besser aufgestellt, siehe Award "Top Gay Car". Da hab ich dich wohl missverstanden, ach gottchen, wie ungeschickt von mir... O:-)

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Spyderman
Geschrieben

Als Rheinländer (rund um Köln) erkenne ich natürlich am Auto sofort des Fahrers Migrationshintergrund und dessen sexuellen Neigungen: :wink:

BMW (gerne 3er mit M-Paket) grundsätzlich Türke!

Mini und Smart gerne Schwule!

Dass Mercedes beim 3er-BMW-Bazar gerne mitmischen würde, ist doch klar. Da müssen halt auch "kompetente" Verkäufer herangezogen werden. :D

hugoservatius
Geschrieben
Gucke mir gerade die neue C Klasse an und entdecke dabei einen Link "Türkische Verkäufer"

http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/passengercars_world/news_and_events/turkish_salesman.html

lol. Es fahren zwar viele Türken mit dicken Mercedes herum aber was soll der Link ?

Ist das jetzt deren Hauptzielgruppe ? :-o

Was für eine unglaublich doofe Frage.

Anzahl der in Deutschland lebenden Türken?

Anzahl der Besserverdiener unter der türkischen Bevölkerungsgruppe in Deutschland?

Alles klar?

Oder Nachhilfe notwendig?

Dann:

Mal zu H.R. Owen am Berkley Square gehen, mindestens ein Verkäufer spricht arabisch und ein zweiter russisch. Bei Hermès in der Maximilianstraße oder am Kurfürstendamm übrigens auch.

Ach so, noch 'was:

Mal abgesehen von Deiner Signatur, die ich echt grenzwertig finde - mein linksliberaler Geschichtslehrer sprach sozialneidzerfressen auch immer vom "dicken" Mercedes, im Zusammenhang mit türkischstämmigen Mitbürgern sind mir das ein paar Vorurteile zu viel.

Kopfschüttelnde Grüße, Hugo.

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Roaddog
Geschrieben

Wahnsinn worüber man sich "aufregen" kann?!?:-o Es gibt wenn schon nur einen einzigen Kritikpunkt und zwar sollte es meiner Meinung nach heißen "Türkischsprachige Mercedes-Benz Verkäufer" - aber das ist vielleicht auch zu spitzfindig.

Zudem geht es nicht nur um die reinen Sprachkenntnisse des Verkäufers, weitere Punkte die sich durch die Nationalität bzw. Herkunft sowie durch den allgemeinen kulturellen Hintergrund unterscheiden sind:

  • Markenwarnehmung
  • Alternativen beim Autokauf
  • Wichtigkeit und Interpretation der verschiedenen Austattungsdetails
  • Angebot von zusätzlichen "Deals" (Service, Zulassung, etc.)
  • usw.

Es ist bzw. wäre also grob fahrlässig würde Mercedes-Benz sich genau dieser Verhandlungs- und Verkaufschance selbst berauben. Die Kaufkraft der türkischen Mitbewohner in Deutschland kenne ich nicht, denke aber das genügend sich einen Mercedes-Benz leisten koennen so sie denn wollen.

Die generelle Pauschalisierung des VW Kritikers ist mir nun schon öfters aufgefallen und kommt mir meist zu einfach daher. :???:

LittlePorker-Fan
Geschrieben

Nur keine politische Diskussion daraus werden lassen ;-)

Lieber etwas Geschichte, z.B. die AMS 4/73 vom Februar 1973, eine Reportage über "Der Gastarbeiter und sein Auto":

"Autos: Viertürer bevorzugt": "Von Gastarbeitern besonders geschätzt: die alten und inzwischen preiswerten Modelle von Opel, Ford und Mercedes".

Die Standard-Modelle von BMW, NSU, DKW und VW war den Leuten meist zu klein. Man griff eben lieber auf gebrauchte Limousinen von Opel, Ford und Mercedes-Benz zurück, damit man nach Portugal, Griechenland, Jugoslawien, Türkei zum Heimatbesuch reisen und den Daheimgebliebenen Nützliches mitnehmen konnte.

Und Markentreue ist international.

-

Zu den ehemaligen Gastarbeitern; die stehen in der letzten Zeit ja wieder in vielen (politischen) Diskussionen:

Die Gastarbeiter wurden von der BRD angeworben.

Nachdem die Gastarbeiter anfangs von Österreich und Italien gekommen sind, musste Deutschland von immer weiter fremde Arbeiter anwerben (bekannt als "Gastarbeiter" - "Fremdarbeiter" wurde wg. den Zwangsarbeitern im nationalsozialistischen Deutschland tunlichst vermieden), da Österreich und Italien ebenfalls einen Wirtschaftsaufschwung bekamen und diese Gastarbeiter deshalb verstärkt in ihre Länder zurückkehrten. Besonders Italien warb in späteren Jahren auch gezielt zurück, da nicht nur Leute aus dem strukturschwachen italienischen Süden nach Deutschland abgewandert waren, sondern auch viele Facharbeiter aus dem Norden, die wieder dringend in ihrer ursprünglichen Heimat benötigt wurden.

Der deutsche Mangel an Arbeitskräften verschlimmerte sich noch weiter, als die DDR ihre Grenzen zunehmend abriegelte und der Strom von Flüchtlingen zunehmend versiegte.

Anwerbeabkommen wurden am 29.3.1960 mit Griechenland und Spanien geschlossen, am 30.10.1961 mit der Türkei, am 17.3.1964 mit Portugal und am 12.10.1968 mit Jugoslawien (es gab weitere Abkommen mit z.B. Marokko und Tunesien, die aber weitgehend fruchtlos blieben).

Nachdem auch diese Länder -mit Ausnahme weite Teile der Türkei- einen Wirtschaftsaufschwung erhielten, kehrten auch hier viele Gastarbeiter wieder zurück. Vor allem nachdem der dt. Wirtschaftsaufschwung abbrach und 1973 zu einem Anwerbe-Stopp führte.

Von 72.900 Gastarbeitern im Jahr 1954 (überwiegend Österreicher) war der Höchststand Ende 1973 mit 2.595.000 Gastarbeitern gestiegen.

Während andere Nationen recht schnell zurück kehrten (z.B. Italiener 1973: 450.000 - 1975: 266.500 / Jugoslawen 1973: 535.000 - 1975: 390.000), blieben sehr viele türkische Gastarbeiter in Deutschland, da die wirtschaftliche Entwicklung vieler Gebiete in der Türkei nicht gewachsen sind (1972: 511.100 ; 1973: 605.000 ; 1974: 574.800 ; 1975: 522.700).

Eine tiefere Integration von Gastarbeitern war in diesen Jahren meist gar nicht erwünscht, es wurden weder Arbeitszeiten, Schichtpläne, Unterkünfte noch sonst irgendwas nach Deutschkursen,Schulbesuchen und den Orten wo diese stattfanden o.ä. ausgelegt - ´Sei fleißig und nichts anderes´. Es gab auch keinerlei Absprachen, große Hilfen o.ä. die diesen Leuten geholfen hätten. Wer keine Eigeninitiative an den Tag legte und selbstständig lernte, der konnte nur gebrochen Deutsch.

Selbstredend dass Sprachkurse und Schulbesuche in der Freizeit stattfanden. Dazu oft der Wunsch der Gastarbeiter selbst, irgendwann wieder in die Heimat zurück zu kehren, was aber die schlechte Arbeitsentwicklung in den Heimatländern meist verhinderte.

Diese Hintergründe sollte man alle berücksichtigen. Dieser Service auf der Webseite von Mercedes-Benz wird bestimmt dankbare Interessenten haben.

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assmann
Geschrieben

Ist doch irgendwie auch eine logische Entwicklung.

Hängt ja nicht von der Nationalität ab, ob man sich für Autos interessiert oder nicht. Das es dort dann junge Leute gibt, die eine Ausbildung zum Automobilkaufmann machen ist ja nichts ungewöhnliches. Und wenn man Verkäufer hat, die unterschiedliche Sprachen können, sollte man damit auch Werbung machen.

Gast
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