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Potens

Englische Autos

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Potens
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Letzter Beitrag:

Hi,

beschäftige mich in letzter Zeit mit dem Thema englische Sportwagen.

Der Import ist ja eigentlich kein Problem. Bis auf die Frontscheinwerfer muss nichts getauscht werden. Jetzt habe ich aber noch zwei Fragen.

Habt ihr Erfahrungen mit dem Lenker auf der falschen Seite?

Wart ihr schon mal mit einem deutschen Auto in England oder vorallem andersherum?

Meine andere Frage wäre, sollte man sich in England ein Auto kaufen, kann man sich die Mehrwertsteuer zurückholen (da Geschäftswagen), aber woran kann man, bei englischen Inseraten, sehen ob die Mehrwertsteuer ausweißbar ist? Bei mobile kann man ja direkt sehen ob es möglich ist oder nicht?

Also muss man die Händler in england anschreiben?!

Danke, hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

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Streetfighter
Geschrieben
Bis auf die Frontscheinwerfer muss nichts getauscht werden.

Das ist so nicht ganz korrekt. Du musst dazu noch Rückfahrscheinwerfer und Nebelschlussleuchte miteinander vertauschen falls möglich.

Ich habe mir erst vor 5 Wochen einen TVR Tuscan S importiert und habe nicht das geringste Problem mit RHD. Einzig bei Ein- und Ausfahrten ist es etwas schwieriger, aber sonst während der eigentlichen Fahrt gewöhnt man sich recht schnell daran.

Was soll es denn werden??

(P.s.: 4 Beiträge in fast 3 Jahren.... nicht schlecht, wenn du jetzt noch 2 mal in diesem Thread antwortest dann brauchst du dich ja erst Mitte 2012 wieder zu melden.) :D

806
Geschrieben

Lenker auf der falschen Seite:

Inzwischen dürfte ich so um die 10tkm auf englischen Straßen hinter mir haben - mit dt. Autos und engl. Leihwagen. "Falsch" zu sitzen, hat einige Nachteile, die auch mit Gewöhnung bleiben: Parkscheinausgabe/-einstecken im Parkhaus erfordert Athletik oder Aussteigen oder Beifahrer. Überholen auf engen Landstraßen stark erschwert, da kaum Blick auf Gegenverkehr möglich, solange nicht ein das Überholen erschwerender großer Abstand eingehalten wird. Sonst ist es reine Gewohnheitssache, ob man rechts oder links sitzt. Das Schalten mit der linken Hand ist anfangs etwas schwierig für Rechtshänder, das legt sich aber alsbald.

Einparken ist ja letzten Endes auch nicht anders - reine Übungssache und nach kurzer Zeit geht das völlig problemlos.

Sinnvoll (und bei neuen Autos eh dabei): zweiter Außenspiegel, der dann in "Verkehrsüberwchungsstellung" und nicht als Einparkhilfe genutzt werden muß.

Umsatzsteuer:

"VAT" ist das Stichwort - "Value Added Tax". Derzeit sind die Engländer noch bei 17,5 %, wird sich aber wohl auf 20 % in 2011 ändern. Unsere Einfuhr-USt. muß dann entrichtet und ggf. als Vorsteuer wieder geltend gemacht werden.

allgemein:

Die Engländer nehmen es mit den Fahrzeugbeschreibungen und den Zuständen nicht so genau wie wir - was sich gar nicht sooo schlecht anhört, ist deutlich hinter den Erwartungen. "Mint" kann durchaus Dellen/Kratzer/angeschabberte Polster beinhalten. "Pristine" kann so sein, kann aber auch einen aufgehübschten Blender beschreiben. Bei Klassikern warne ich vor "collectible" - das meint eher den Wagentyp, gerade nicht das einzelne Fahrzeug ...

Bei "ONO" in den Anzeigen: Das ist kein Seufzer, sondern das deutsche VHB ("or near offer").

Markus

- "Der Herr bewahre uns vor Regen, Schnee und Wind und Autos, die aus England sind!" -

PoxiPower
Geschrieben
Ich habe mir erst vor 5 Wochen einen TVR Tuscan S importiert und habe nicht das geringste Problem mit RHD. Einzig bei Ein- und Ausfahrten ist es etwas schwieriger, aber sonst während der eigentlichen Fahrt gewöhnt man sich recht schnell daran.

Ist es in der Praxis wirklich kein so großes Problem? Wie ist es bei Überlandfahrten beim Überholen? Wenn man da mal etwas nach links zieht, um nach vorne sehen zu können, hat unter Umständen ein Laster den schönen Sportwagen doch in der Mitte zerteilt X-)

Die Preise für eine RHD Elise / Vauxhall Speedster wären oft schon sehr verlockend, aber bisher hätte mich die Sitzposition davon abgehalten.

Streetfighter
Geschrieben

Nun ja, zum Einen ist keine Landstraße sooo gerade, dass man nicht entweder links oder rechts an dem vorausfahrenden Fahrzeug vorbeischauen kann. Eine oder zwei Wagenlängen mehr Abstand helfen dort ungemein.

Zum Anderen habe ich bei Landstraßentempo mit so einem Sportwagen mehr als genug Beschleunigungspotential, so dass die ein zwei Wagenlängen mehr den Braten auch nicht viel fetter machen. :wink:

Also ich bereue es keinen Tag mir den Wagen geholt zu haben, vor allem wenn ich mir den Preisunterschied zum LHD Modell anschaue.

Markus Berzborn
Geschrieben

Ich bin immer problemlos mit meinen linksgelenkten Autos in England gefahren.

Reine Gewohnheitssache.

Auf den engen Sträßchen z.B. in Devon fand ich es sogar von Vorteil, weil man sich dadurch besser am Fahrbahnrand orientieren konnte und somit mehr Platz auf der Straße hatte.

Gruß,

Markus

Potens
Geschrieben

Vielen Dank für die schnellen Antworten.

und mein 5. Beitrag.

Habe bisher nur mitgelesen, kann sich aber ja mal ändern, ....;)

Mein Interesse bezieht sich auf einen Aston Martin db9 (ersten Baujahre).

Im Moment ist der Pfund ja relativ gut, um sich in England nach einem Auto umzusehen. Wenn suche ich ein Auto (in England) mit ausweißbarer Mwst, damit der engültige Preis dann weiter fällt, da es ein Geschäftswagen werden soll und ich so die Umsatzsteuer zurückbekomme.

Wenn werde ich dann selbst nach England fliegen, und mich dort umsehen. Ich werde nicht über Vermittler oder der Gleichen gehen. Der Aufwand sollte es Wert sein, da ein deutsches Exemplar wesentlich mehr kostet.

So wie Ihr mir des beschreibt ist es nicht so des Problem "falsch" zu sitzen. Klar, die paar Parkscheine die man zieht, muss man sich zu Fuß holen oder den Beifahrer instruieren, aber das sollte nicht das Problem sein. Auch das Überholen geht mit den über 400 PS dann trotz größerem Abstand. Eine Eingewöhnungsphase muss es natürlich immer geben.

Ulla
Geschrieben

Hallo,

da mein 308 ein echter Engländer ist kann ich auch etwas Erfahrung beisteuern,

bzw. meinen Vorrednern zu stimmen.

Mind condition ist wirklich so eine Sache. Vorurteils behaftet wie der Mensch nun mal ist: der englische Volkstamm doch einen Hang zum schmuddeligen. O:-)

Wie schon erwähnt haben die Beschreibungen noch etwas mehr Überraschungspotential als bei uns.

Das Umrüsten war bei uns allerdings problemlos, nur die Scheinwerfer Gläser, aus (Nebelschlusslichte haben wir zwei :D).

Der Tacho war schon in doppelter Ausführung, aber das ist je nach Bundesland verschieden. Manche sind mit aufgeklebten Strichen zufrieden, andere wollen ein korrektes, komplettes Ziffernblatt.

Fahren ist auch nach kurzer Gewöhnung nicht anders als sonst. Mit dem Überholen ist es tatsächlich so, es hängt von der Krümmung der Straße ab, entweder ich sehe genügend oder nicht und die PS reichen oder auch nicht.

Der Verblüffungsfaktor ist stellenweise sogar sehr praktisch. Ich kann nicht nach vollziehen warum viele "Mitfahrer" bei einem exotischen Fahrzeug immer so dicht auffahren müssen. Da hilft ungemein wenn sich der vermeintliche "Fahrer " während der Fahrt bei Tempo 100 auf der Landstraße mal für eine Minute umdreht und seinen Hintermann ins Gesicht blickt.:D. Dann ist meist Ruhe.

Viele Grüße und viel Glück bei der Suche

Ulla

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