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URicken

Chiptuning bei Dieselfahrzeug

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URicken
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Hallo zusammen,

ein Arbeitskollege hat mich auf die folgenden Produkte aufmerksam gemacht! http://www.racechip.de

Die bieten für "Peanuts" Chiptuning mit einer Leistungssteigerung von über 20% an. Ich würde das schon recht gerne bei unserem Mercedes ML 270 CDI machen aber ich habe doch einige Bedenken. Die Dinger haben keine TÜV-Zulassung und das wäre schon mal das erste Problem in Bezug auf die Versicherung. Wenn ich dieses Thema aber mal beiseite lasse, bleiben immer noch ein paar Zweifel!

Kennt jemand die offerierten Produkte?

Kann man wirklich "nur" duch Auswechseln eines "Steckers" so elementare Zuwächse (insbesondere im Drehmoment) erreichen?

Der ML ist 5 Jahre alt und hat 90.000 km drauf. Vor 3 Monaten wurde der Turbo gewechselt, da meine Frau das Auto "vergewaltigt" hat.

Unter der Voraussetzung, dass die Produkte tatsächlich o.k. wären...

- würde der Leistungszuwachs den Motor (Zylinderkopf/...) zu stark beanspruchen?

- kann das Getriebe unter dem Zuwachs von Drehmoment "leiden"?

Herzlichen Dank an alle Helfer...

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LittlePorker-Fan
Geschrieben

Mein BMW 320 Cd Coupé hatte ein Chip-Tuning ab BMW-Händler/Neufahrzeug. Ich glaub das war von AC-Schnitzer und brachte gute 20 PS Mehrleistung und etwas mehr Drehmoment. War ebenfalls nur ein Kästchen.

54.000 Kilometer ohne irgendwelche Probleme und der Wagen ging für seine handvoll PS auch relativ gut und war recht sparsam.

Aber ich würde nur ein Produkt einbauen dem ich auch Vertraue. Auch wenns evtl. nur ein psychologischer Aspekt ist. Noch dazu gibt es ja eine große Auswahl an Mercedes-Benz Tuning-Firmen mit viel Erfahrung, guter Beratung und üppigen Sortiment (Carlsson, Brabus usw.)

Streetfighter
Geschrieben

Zwei Worte: FINGER WEG!

Jeder Motor hat ein schwächstes Glied in der Kette und seriöse Chiptuner überlegen sich ganz genau wo sie welche Schraube verstellen um langfristig irgendwelche Folgeschäden zu verhindern.

Konkretes Beispiel: Ein Bekannter von mir hat so ne Box in seinen E39 530d eingebaut und war Anfangs begeistert, jedoch nicht mehr ganz so sehr als er nach einigen zehntausend Kilometern mehrere Einspritzdüsen tauschen musste weil diese wegen dem erhöhten Druck undicht geworden sind.

Es ist halt so beim aufgeladenen Turbodieselmotor: Jeder Schimpanse kann einfach mal hier und da irgendwelche Einspritzdrücke oder Ladedrücke erhöhen und wirbt mit massiver Leistungssteigerung, nur wenige wissen jedoch genau was sie da machen. Das größte Problem ist halt der Sauerstoffmangel, wenn einfach mehr Kraftstoff eingespritzt wird. Trotz Ladedruckerhöhung ist bauteilbedingt nur ein begrenzter Volumenstrom im System möglich. Die einzige Möglichkeit wäre ein effizienterer LLK oder/und ein größerer Turbo. Denn sonst kommst du ganz leicht an die Rußgrenze und das bedeutet, dass du bei jedem Gasgeben eine schwarze Wolke hinter dir herziehst und somit unvollständig verbrannter Dieselkraftstoff ausgeworfen wird.

Der Motor kann auf Dauer natürlich leiden wenn man es übertreibt. Jede Leistungssteigerung bedeutet natürlich auch größere Belastung auf die Bauteile. Beim Getriebe weiß ich, dass diese auf ca. 30% Mehrbelastung ausgelegt werden.

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