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JoeFerrari

Chris Bangle zurück nach Fiat ?

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JoeFerrari
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Oh Schreck lass nach...

Wenn das stimmt schwant mir Böses für das Design der kommenden Fiat, Lancia und Alfa Generationen

http://www.fiatblog.nl/?p=6388#more-6388

Mir fiele keine Bangle Kreation ein, die mir wirklich gefiele. Weder die alten Fiat/Alfas aus den 90ern noch das was er bei BMW zustande gebracht hat. Allerdings kann er polarisieren mit seinem Stil.

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fiat5cento
Geschrieben

ich finde er hat schon einige schöne Sachen abgeliefert. Fiat Coupe, auch die barchetta dürfte noch unter seinem Einfluss gestanden haben.

Den 145er Alfa find ich auch schick.

Ebenso gefallen mir Z4, sowie der aktuelle 3er und 5er.

bmw_320i_touring
Geschrieben
Ebenso gefallen mir Z4, sowie der aktuelle 3er und 5er.
Aber sind denn der neue Z4, 3er (E90-93) und 5er (F10) überhaupt aus seiner Feder entstanden?
JK
Geschrieben

Laut Wiki: Unter Federführung von Chris Bangle entstanden folgende Automobile:

250px-Fiat_Coup%C3%A9_front_20090604.jpg

250px-BMW_Z3_black_vl.jpg

250px-BMW_E39_front_20081125.jpg

250px-BMW_E46_front_20080328.jpg

250px-Rover_75_front_20080102.jpg

250px-BMW_E53_front_20080524.jpg

250px-BMW_E65_front_20080121.jpg

250px-Mini_Cooper_blue.JPG

250px-The_Third_R.R._001.jpg

250px-BMW_Z4_front_20080530.jpg

250px-SC06_2006_Rolls-Royce_Phantom.jpg

250px-BMW_X3_front_20080524.jpg

250px-BMW_E60_front_20080417.jpg

250px-BMW_E63_front_20080417.jpg

250px-BMW_E81_front_20080719.jpg

250px-BMW_3er_Limousine07.jpg

250px-BMW_X5_II_20090913_front.jpg

250px-Mini_Cooper_Facelift_front.JPG

250px-Rolls-Royce_Blue_Convertible_Palm_Beach_FL-1.jpg

250px-BMW_X6_front_20081002.jpg

  • Gefällt mir 1
JK
Geschrieben

180px-Rolls-Royce_Phantom-Coup%C3%A9_Front-view.JPG

250px-BMW_F01_front_20081213.jpg

250px-BMW_Z4_II_sDrive23i_front_20100420.jpg

250px-BMW_5er_GT_%28F07%29_front_20100508.jpg

Hätte mich jemand gefragt welche Autos von Bangle sind wäre ich spontan auf 2 gekommen: 7er und 6er....

  • Gefällt mir 2
matelko
Geschrieben
Laut Wiki: Unter Federführung von Chris Bangle entstanden folgende Automobile:

Der Begriff "Federführung" ist bei Leuten wie Herrn Bangle eher irreführend. Denn sie führen in ihrer Position schon lange keine Feder mehr... Es sind Manager, bei denen die Fäden zusammenlaufen, um Entscheidungen zu treffen. Ihre Aufgabe ist es, die Entscheidungen vorzubereiten, d.h. Entscheidungskriterien aus dem jeweiligen Lastenheft zu erarbeiten, um Entwürfe unabhängig ihrer Herkunft beurteilen zu können. So beanspruchen beispielsweise bei diesem Auto aus dem oben wiedergegebenen Portfolio

250px-Mini_Cooper_Facelift_front.JPG

gleich mehrere namhafte Personen und Institutionen (hierunter fällt auch ein externer Dienstleister) die Komplettentwicklung am Mini II vorgenommen zu haben.

Insofern kann ich die Sorge von JoeFerrari nicht teilen.

  • Gefällt mir 2
JoeFerrari
Geschrieben

Klar arbeitet das ein großes Team dran. Aber letztendlich muss einer ja die Gesamtrichtung vorgeben und zeichnet auch dafür verantwortlich.

Und von den gezeigten Autos gefällt mir designtechnisch allenfalls der Range Rover, mit Abstrichen noch der 3er und der alte Z3.

matelko
Geschrieben

Das hat nicht alleine was mit Teamarbeit zu tun. Ein Beispiel: Harm Lagaaij hat bereits seit Anfang der 1970er Jahre bei Porsche als Designer gearbeitet und zeichnete im wahrsten Wortsinne für die Gestaltung der Frontmotor-Modelle verantwortlich. Chef der "Style Porsche" genannten Abteilung war seit 1969 der von GM/Opel kommende Anatole Lapine, also ein externer "Zukauf". Deshalb gab es nie eine "typische Lapine-Linie" bei Porsche, nur eine "typische Lagaaij-Linie". Harm Lagaaij hat bei Porsche (bis auf wenige und kurze Abstecher, z.B. zu BMW) alle Stufen der Abteilung bei Porsche durchlaufen, bis er schließlich selbst die Position seines früheren Chefs Lapine innehatte. Insofern ist seine typische Linienführung bis in die Baureihen 986/7 und 996/7 zu sehen. Sein Nachfolger, Michael Maurer, ist hingegen wieder ein reiner "Zukauf", ähnlich wie bei Anatole Lapine, weshalb wir wohl nie ein typisches "Maurer-Design" sehen werden. Genauso wird es sich mit Chris Bangle bei Fiat verhalten. Er wird als externer Zukauf zur Besetzung einer führenden Management-Position keinen großen Einfluß auf die explizite Linienführung haben. Seine Aufgaben werden ganz anders ausfallen, es sei denn, er macht einen gewaltigen Rückschritt in seiner Karriere und stellt sich wieder ans Zeichenbrett. Und die Vorgaben, von denen Du sprichst, sind sehr abstrakter Natur und nicht als Vorgabe einer Linienführung zu verstehen. Das wäre nämlich die Aufgabe eines "Chef-Stylisten", aber nicht die eines gehobenen Managers.

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dudemeister
Geschrieben

bin beim recherchieren auf diese seite gestossen;

es bedarf etwas einsicht

harm war ebenfalls ein "zukauf"

er ist damals von Simca gekommen. also unterscheidet er sich nicht im geringsten von denen die als "zukauf" betitelt werden.

seine arbeit am 924 wurde aus mehreren vorschlaegen von lapine gefoerdert. aber ohne die hilfe von richard soderberg wuerden wir den 924iger, wie wir ihn kennen nicht geben. soderberg hat viel geleistet. was lagaay und soderberg am 924 waren, war moebius fuer den 928.

lapine hat beinflusst, gefeilt, gefoerdert und entschieden was gut oder schlecht war. design ist immer team arbeit, aber es gibt immer einen "frontman" der bestimmt wie es am ende aussieht. damals lapine, danach lagaay, jetzt maurer!

matelko
Geschrieben

Mir scheint, Du hast entweder nicht ganz verstanden, was ich zum Ausdruck bringen wollte. Oder mir war es nicht gelungen, es verständlicher darzustellen.

Fangen wir mit dem aktuellen Typ 991 an. Herr Maurer ist der "oberste Chef" im Bereich Design. Projektleiter bzgl. des Designs am Typs 991 war Tony Hatter, der Koordinator in Sachen 991-Gesamtdesign sozusagen. Der Exterieur-Entwurf, also die eigentliche Zeichnung, stammt von Peter Varga, einem sehr jungen Talent bei Porsche, das vor etwa 6 Jahren frisch von der Uni Pforzheim kam. Sein Entwurf wurde aus mehreren Entwürfen verschiedener Mitarbeiter gewählt und mit dieser Wahl wurde Herr Varga als der Verantwortliche für die Umsetzung seines Entwurfs erkoren. Natürlich wurde sein Entwurf sowohl von Herrn Hatter als auch von Herrn Maurer mit beeinflußt, das steht ausser Zweifel und das bestreitet auch niemand - aber es ist dennoch sein Entwurf, seine kreative Leistung (für das Interieur zeichnete übrigens Martin Pohanka verantwortlich).

Nun zurück zu Anatole (Tony) Lapine. Seinerzeit von GM/Opel kommend, hat er damals eine Position bei Porsche eingenommen, die in etwa mit der des Herrn Maurer heute vergleichbar ist. Also eher oberster Design-Manager, nicht Zeichner oder kreativer Entwerfer. Harm Lagaaij hingegen hat in seiner Anfangszeit als sehr junger Mensch bei Porsche selbst gezeichnet und entworfen und konnte im Laufe seiner Karriere eine ganz typische Linienführung der Fugenverläufe bei Porsche etablieren, die er zunächst am Typ 924 verwirklichte, dann bei den Typen 944/968 und den Typen 964/993/996 sowie beim Ur-Boxster fortführte und bis zuletzt (den Typen 997/987) immer wieder variierte und weiter entwickelt hatte. Zum Schluß natürlich auch "nur" noch als Design-Manager und nicht mehr als Zeichner.

Und genau darin liegt der Unterschied: Harm Lagaaij hat als junges Talent sämtliche Stufen des Entwerfens vom Einsteiger bis zur Top-Position des Design-Managers durchlaufen. Deshalb können wir eine typische "Lagaaij-Linie" bei Porsche wie zuvor beschrieben ausmachen. Tony Lapine und Michael Maurer sind hingegen als "fertige" Manager bei Porsche eingestiegen. Sie koordinieren nur noch und geben den "sparring partner", aber sie leisten zu keiner Zeit wirkliche Entwurfsarbeit, wie es heute Peter Varga und ganz früher Harm Lagaaij getan hatten.

  • Gefällt mir 1
dudemeister
Geschrieben

vielleicht reden wir doch aneinander vorbei,

ich glaube zu verstehen was du meinst.

harm war erst bei Simca, dann porsche als "jungdesigner", ford (dort erarbeitete er sich in seine erste position) dann bmw technik gmbh als chief designer wo er ulrich bez kennenlernte, dann hat er 89 porsche style uebernommen.

also unten eingestiegen aber dann gewechselt bis er in die position des director of style zurueck gekommen ist.

tony dagegen hat seine ersten geh versuche bei GM in detroit gemacht wo er in einigen grossartigen projekten des studio x involviert war bis er zu opel geschickt wurde um sich letztendlich durch die "schwarze witwe" bei porsche bemerkbar machte. sein strategie denken gefiel wohl damals dem ferry porsche, butzi und dem ferdinand piech.

michael maurer ist ueber mercedes, smart, saab zu porsche gestossen. auch er hat sich von unten nach oben gearbeitet. seine visionen gefielen wohl dem w.wiedeking.

zu bemerken waere aber das nicht nur u.bez den harm damals zu porsche holen wollte. sondern auch tony ihn als nachfolger vorschlug.

ich glaube ich hatte nur ein durcheinander mit dem begriff "zukauf". mir erschien es nur etwas negativ, "nix fuer ungut" wie der bayer sagt. es soll nicht als angriff zu verstehen sein.

wie gesagt, alle haben sich den posten durch kreativitaet erarbeitet, den stellenwert bei beitraege den die herren geleistet haben ist jedem selbst ueberlassen,

aber ein interresantes thema allemal

gruss:-))!

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