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Ferrari-Fahren ist teuer: Mega-Busse für Raser

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kkswiss
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ST. GALLEN – 22 Millionen schwer und ein übler Raser: Damit die Busse den rücksichtslosen Ferrari-Fahrer so richtig schmerzt, muss sie astronomisch hoch sein!

Wenn die Testarossa-Rösser mit ihm durchgehen, kennt der St. Galler Krösus keine Tempo-Grenzen mehr: Im letzten Jahr erwischte die Polizei ihn innerorts mit knapp 100 km/h und ausserorts im Tempo-80-Bereich mit über 130 km/h. Um ihm das Rasen auszutreiben, verlangt die Staatsanwaltschaft eine empfindliche Geldstrafe.

Der Fall ist zurzeit beim Kantonsgericht hängig. Staatsanwalt Thomas Hansjakob fordert für den Raser eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu 3000 Franken, total also total 150´000 Franken. Der Höchstsatz von 3000 Franken sei gerechtfertigt – bei einem Vermögen von 22 Millionen.

Der mehrfach vorbestrafte Raser hatte Ende 2007 vor dem Kreisgericht Rorschach antraben müssen, das ihn wegen «grober Verkehrsregelverletzung» zu einer Geldbusse von 30 Tagessätzen zu 3000 Franken verurteilt hatte.

Vor Gericht bezeichnete sich der Millionär damals als Diplomat der Republik Guinea-Bissau. Er berief sich deswegen auf Immunität und forderte einen Freispruch. Das Gericht anerkannte den Diplomatenstatus des Angeklagten jedoch nicht, da er keine Akkreditierung des Bundes vorweisen konnte.

Der Verurteilte zog den Fall darauf ans Kantonsgericht weiter, wo noch kein Verhandlungstermin angesetzt ist. Doch selbst wenn es ein Urteil gesprochen haben wird, dürfte es nicht das letzte Wort sein: Staatsanwalt Hansjakob rechnet damit, dass erst die Bundesrichter in Lausanne den abschliessenden Entscheid fällen werden.

Beim 150’000-Franken-Strafantrag stützt sich die St. Galler Staatsanwaltschaft auf interne Richtlinien. Diese sehen bei Übeltätern mit sehr hohem Jahreseinkommen oder bei Multimillionären den Maximal-Tagessatz von 3000 Franken vor. Hansjakob möchte, dass sich das oberste Gericht zum Geldstrafen-Tarif äussert. (SDA/hhs)

Quelle Bick Zeitung

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chris22
Geschrieben

Tja, da er ein Wiederholungstäter ist, fehlt mir das Mitgefühl gänzlich.

Telekoma
Geschrieben

Zumal die 150.000 ja nur 0,7 Prozent seines Vermögens ausmachen.

Das muss ihm die Sache schon wert sein :D

TR-512
Geschrieben
Zumal die 150.000 ja nur 0,7 Prozent seines Vermögens ausmachen.

Das muss ihm die Sache schon wert sein :D

hi, sogesehen ist die Strafe ja eigentlich wirklich als banal zu erachten. :lol::lol:

Aber lies mal meine Antwort in einem anderen Fred:

....ja sicher wird im Interesse der Staatsgewalt und deren Einkommen ein "Exempel" statuiert. Ist doch klar.

Und meine Frau ist wohl auch bald ein "vorbestrafter Raser", fährt sie doch schon zweimal auf einer gutausgebauten aber wegen oben genannter Gründe, auf 30 km/h reglementierter Kreisstrasse mit 48 km/h. Und einmal auf einer Bundestrasse die 12 KM (kannst hier auch locker 180 fahren) fast gerade verläuft und mit 70 reglementiert, sogar schon mit sagenhaften 100 Sachen erwischt wurde. ...auf jeder popeligen Landstrasse kann man aber mit 100 rumfahren, merkwürdig.

Ohne den vorliegenden Fall zu kennen, finde ich das oftmals doch nur bewusst an gewissen optimalen Stellen (für die Radarfallen) extra zum "Abzocken" hier Geschwindigkeitsbegrenzungen erstellt werden. !!!

Das alles nutzt nur dem Staat und hilft niemandem, auch nicht dem, der jüngst hier bei uns in Hessen, von einem (nicht zu schnell fahrenden) unaufmerksamen Überholer mit 100 frontal erwischt wurde und beide auf der Stelle tot waren.

Man soll hier mal auch nicht vergessen, dass die Radarfallen "sehr" selten zum Schutz der Verkehrsteilnehmer angeschafft werden, sondern ein staatliches Unternehmen derartige moderne Werkzeuge ausschließlich zur Gewinnoptimierung anschafft.

Gruß Klaus (0 Punkte in Flensburg) immer ein Auge hinten und die anderen Augen links und rechts.

TR-512
Geschrieben
ST. GALLEN – 22 Millionen schwer und ein übler Raser: Damit die Busse den rücksichtslosen Ferrari-Fahrer so richtig schmerzt, muss sie astronomisch hoch sein!

Quelle Bick Zeitung

Hoi Kai,

mit dem 22 Mio Gepäck im Rücken, würde ich meine Kurzstrecken mit dem Heli mit 300 quer Beet fernab aller Radarkontrollen abspulen. :lol::lol:

duck und schnell weg hier. O:-)

Gruß Klaus

TR-512
Geschrieben

das ist natürlich übel, wenn der "Falsche" denunziert wurde und von I****en belästigt wird. :-(((°

In der heutigen Zeit, kann man solche Anrufer aber doch orten und anzeigen. !! :-))!:-))! Meistens liegen aber die Mißverständnisse bei den Medien, die ihre schlecht ermittelten Daten einfach so weitergeben und veröffentlichen. !!!

Gruß Klaus

m zetti
Geschrieben

Dummheit schützt (bei Unbelehrbaren) vor Strafe nicht.

Über die Höhe kann man streiten.

Aber wenn der Fahrer so empfindlich die Geschwindigkeitsvorgaben überschreitet: Warum nimmt man Ihm nicht wie in Deutschland den Führerschein ab?

Ich denke, das es in der Schweiz auch dafür Regelungen (.z.B. bei 31 KM/H zuviel innerorts 1 Monat, und bei mehrfacher Wiederholung auch mal die MPU in Deutschland) gibt?

Gruß

Michael

ToniTanti
Geschrieben

Unabhängig davon, daß das Verhalten mehr als fragwürdig ist, zumal bei einer so drastischen Überschreitung, bin ich was die Ausrichtung von Bugeldern am Einkommen des Betroffenen, eine "gespaltene Persönlichkeit".

Es macht Sinn, um den Schmerzlevel nach oben zu setzen. Keine Frage.

Aber, wenn das überall so wäre, müßte der Vermögende (wie immer wir das dann beschreiben wollen) ja auch mehr für die Pizza, die Miete, das Auto, den Friseur usw. zahlen müssen.

Deswegen gefällt mir auch die Diskussion in Deutschland über die Vergütung von Energiekosten für "vermeindlich" Bedürftige nicht. Denn dann sollen diese Personen wohl auch in Zukunft den Ipod, oder den DVD-Player billiger bekommen, oder?

Ich weiß, daß jetzt einige wieder aufschreien werden. Es war ja nur mal als Gedankgang formuliert, da mir das ewige populistische ausspielen der sog "Reichen" auf die Nerven geht. Da brüstet man sich dann - dem "Reichen" mit seinem Ferrari es mal wieder richtig gezeigt zu haben. Und die selben, die das toll finden, regen sich dann üner ein 20-EUR-Knöllchen für dasd parken auf einem Anwohnerparkplat auf.

Strafe muß sein. Aber da wir ja überall die Gleichmacherei fordern und fördern, frag ich mich, warum diese dann da plötzlich aufhört. Sicherlich nur, weil damit die Stadt- oder Landeskasse schön gemehrt werden kann und sich die Behörde ja aufgrund des Neidfaktors der Zustimmung der breiten Masse sicher ist.

Adios

TR-512
Geschrieben
Unabhängig davon, daß das Verhalten mehr als fragwürdig ist, zumal bei einer so drastischen Überschreitung, bin ich was die Ausrichtung von Bugeldern am Einkommen des Betroffenen, eine "gespaltene Persönlichkeit".

Es macht Sinn, um den Schmerzlevel nach oben zu setzen. Keine Frage.

Aber, wenn das überall so wäre, müßte der Vermögende (wie immer wir das dann beschreiben wollen) ja auch mehr für die Pizza, die Miete, das Auto, den Friseur usw. zahlen müssen.

Deswegen gefällt mir auch die Diskussion in Deutschland über die Vergütung von Energiekosten für "vermeindlich" Bedürftige nicht. Denn dann sollen diese Personen wohl auch in Zukunft den Ipod, oder den DVD-Player billiger bekommen, oder?

Ich weiß, daß jetzt einige wieder aufschreien werden. Es war ja nur mal als Gedankgang formuliert, da mir das ewige populistische ausspielen der sog "Reichen" auf die Nerven geht. Da brüstet man sich dann - dem "Reichen" mit seinem Ferrari es mal wieder richtig gezeigt zu haben. Und die selben, die das toll finden, regen sich dann üner ein 20-EUR-Knöllchen für dasd parken auf einem Anwohnerparkplat auf.

Strafe muß sein. Aber da wir ja überall die Gleichmacherei fordern und fördern, frag ich mich, warum diese dann da plötzlich aufhört. Sicherlich nur, weil damit die Stadt- oder Landeskasse schön gemehrt werden kann und sich die Behörde ja aufgrund des Neidfaktors der Zustimmung der breiten Masse sicher ist.

Adios

ja im Prinzip denke ich da manchmal auch so. Es ist halt für die Obrigkeit viel einfacher hohe Strafen bei sog. Besserverdienern einzufordern. :-o Hier gilt dann plötzlich nicht mehr: "jeder ist vor dem Gesetz gleich". :???:

Ich bekomme aber auch eine sehr dicke Halsschlagader, wenn bewußt und wie so oft, absichtlich extra solche "Fallen" in extra zum Abzocken und speziell dafür erstellten Straßenabschnitten, welche normalerweise als gut ausgebaut und Autobahnähnlich verlaufen hier dann auf 70 km/h reglementiert werden (am besten noch mit Überholverbot), kreiert werden um eben mal schnell die Staatskasse aufzubessern. :???::???:

Ich will damit sagen, dass z.B. eine A5 Richtung Darmstadt von der A3 kommend auf 100 begrenzt ist. Wohlgemerkt, die Strecke ist "vierspurig" !! Da wiehert der Amtsschimmel vor Freude. Und wenn hier jemand mit z.B. 131 km/h geblitzt wird, den Lappen dann wohl los ist, empfinde ich das persönlich als bewusst provoziert. !!!

Das andererseits niemand bewusstes "Rasen" unterstützt ist klar. Auch kenne ich den vorliegenden Fall nicht. !! Aber wir wissen wohl, warum hier und da geblitzt wird, nämlich leider nicht um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. :-(((° Sondern ........!!!

Gruß Klaus

kkswiss
Geschrieben
bin ich was die Ausrichtung von Bugeldern am Einkommen des Betroffenen, eine "gespaltene Persönlichkeit".

...

... müßte der Vermögende (wie immer wir das dann beschreiben wollen) ja auch mehr für die Pizza, die Miete, das Auto, den Friseur usw. zahlen müssen.

Das sind zwei paar Schuhe.

Die Bussen werden nach dem Einkommen erhoben. Also das Geld, welches über das Jahr durch Tätigkeiten auf das Konto wandert.

Nicht durch das Vermögen, welches schon auf der Bank liegt.

Deshalb stimmen die 0.7% nicht. Das kann schon im Verhältnis recht viel höher sein.

Torn Chaines
Geschrieben

Ich weiß nicht, wie es in der Schweiz ist, aber in Deutschland wurden Geschwindigkeitsbeschränkungen 1939 von den Nationalsozialisten eingeführt.

Eine Überschreitung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit ist also keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine politische Demonstration gegen Rechts!

In diesem Sinne: Kampf gegen Rechts mit dem Gaspedal!

skr
Geschrieben
Ich weiß nicht, wie es in der Schweiz ist, aber in Deutschland wurden Geschwindigkeitsbeschränkungen 1939 von den Nationalsozialisten eingeführt.

Eine Überschreitung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit ist also keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine politische Demonstration gegen Rechts!

In diesem Sinne: Kampf gegen Rechts mit dem Gaspedal!

Nun ja. Vielleicht vermisse ich auch nur ein paar Smilies in diesem Beitrag.

Ansonsten: kein Kommentar. :crazy:

Gast anonymous73
Geschrieben

@skr

dafür gibt es die ... list :wink:

bitte nicht so oft zitieren, sonst is sie für die katz O:-)

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