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Mercedes CLS 55 AMG vs. Mercedes CLS 63 AMG


AS 777

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Geschrieben
Wenn du nur nach dem Schulabschluss richtest, bist du wirklich arm. :???:

Genau aus diesem Grund "beendete" ich meine Schulausbildung nach der 7. Klasse um etwas kreatives zu machen damit richtiges Geld in die Kasse kommt :wink:

btw. erkläre lieber mal deine These mit dem Drehmoment und der Beschleunigung!

damit ich dich richtig verstehe, hier 2 Kontrahenten mit exakt den selben Grundvorraussetzungen ,"gleiches" Getriebe, ähnliches Leergewicht,gleicher Rad- und Luftwiderstand etc. etc.

Civic 2.2 i-CDTi mit 340NM ist laut deiner Logik schneller von 0 auf 100 wie ein civic Type-R mit lachhaften 193 NM ???

richtig??

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Geschrieben
Genau aus diesem Grund "beendete" ich meine Schulausbildung nach der 7. Klasse um etwas kreatives zu machen damit richtiges Geld in die Kasse kommt :wink:

genau...und deswegen dann zu den US Streitkräften wenn ich mich recht erinnere :wink:

Wenn du soviel Ahnung hast, dann erklär doch mal einfach wie die Physik aussieht und gut. Und es kommt schließlich auf das Drehmoment an beim Beschleunigen, denn die Leistung (die du für alleinverantwortlich für die Beschleunigung erklärst) berechnet sich direkt nach obig genanntem physikalischen Gesetz aus dem Drehmoment. Der Type-R dreht geschätzt doppelt so hoch wie der CDTi, und bei hohen Drehzahlen hat der Diesel auch kein so gutes Drehmoment mehr. Insgesamt wird also der Type-R übers Drehzahlband gesehen eine höhere Leistung haben was ihn schneller Beschleunigen lässt und ihm eine höhere vmax beschert.

Geschrieben

Es spielen da auch noch viele andere Faktoren eine Rolle. Massenträgheit des gesammten Antriebsstranges, das sind auch noch Kräfte die der Motor zu überwinden hat. Das macht so in der Praxis zwar nichts aus, aber wenn man genau mißt, vlt kommt man da doch auf ein paar zehntel Sekunden.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube der Civic "hängt" recht gut am Gas während ein CDI dann doch etwas träger hochdreht.

An sich merkt man das vor allem wie schnell der Motor wieder seine Ursprungsdrehzahl erreicht.

Geschrieben

Diese Faktoren wäre praktisch bei einer Messung der Radleistung schon berücksichtigt. Die Radleistung ist insofern für einen Vergleich besser geeignet als die Motorleistung.

Geschrieben

Um mal wieder zum Thema zurückzukommen, einige Gedanken:

1. Ein direkter Vergleich der beiden Motor-/Getriebekombinationen (z.B. in der E-Klasse, ML-Klasse oder CLS – und wahrscheinlich noch weiteren Modellen denkbar) ist mir aus keiner Zeitschrift bekannt.

2. Der E63 AMG hat im ersten AMS-Test meines Wissens schlechtere Werte produziert als der E55 AMG.

3. Andererseits hat der C63 AMG (mit eigentlich "gedrosselter" Maschine) in der Sport Auto kürzlich geradezu überirdische Werte hingelegt (0-100 in 14 sec)

4. Das Getriebe dürfte meiner Meinung nach wenig Unterschiede machen, da der 6. und 7. Gang beim 63er meines Wissens recht lang übersetzt ist. Das 5 Gang Getriebe ist auch sehr gut (wird – abgewandelt – in McLaren SLR und Porsche Turbo (glaube ich jedenfalls) eingesetzt). Ist eines der besten 5Gang-Automaten. Das Speed-Shift-Teil hat die 63er Maschine nur im SL (jdf. meines Wissens).

5. Ich schätze mal, dass der 63er im Serientrimm aufgrund der höheren Leistung die Nase vorn hat – allerdings waren viele 55er (jedenfalls beim SL) werksgedopt. Ob´s für den 63er Werksdoping gibt, weiß ich nicht,.

6. Der 63er hat einen deutlich geileren Sound

Geschrieben

Also ich denke das beide ziemlich gleich auf sind!

Angeblich wurden die 55er mit jedem Test Richtung neuem 63er langsamer und letztendlich war dann der neue schneller?! Kann das leider aufgrund fehlender Zeitungen nicht nachvollziehen! aber ich denke spätestens wenn beide nicht im optimalen Drehzahlbereich/Gang sind wird der 55er wohl immer gewinnen!

Soundmäßig fehlt mir bisher noch der Vergleich, doch bisher ziehe ich vor dem 55er noch den Hut! Einfach Hammer das Donnerwetter was da raus kommt!

Geschrieben
doch bisher ziehe ich vor dem 55er noch den Hut! Einfach Hammer das Donnerwetter was da raus kommt!

Der facegliftete CLS 63 hat eine ähnliche Abgasanlage wie der C63.

Den konnte ich Düsseldorf bei der DTM Eröffnung mal hören.

Alle aber auch wirklich alle anderen modernen Autos (auch die Rennwagen) waren irgendwie brav gegen dieses Monster. Der klang einfach nur hässlich/gewaltbereit/richtig dreckig.:D

Marcus

  • 1 Monat später...
Geschrieben
aber im Grunde stimmt die Aussage. Für die Beschleunigung ist Drehmoment ausschlaggebender als die reine PS-Zahl.

Habe hier im Forum etwas gefunden was der User "Cessna340" am 08.07.2003 verfasst hatte und hier vollzüglichst reinpasst

Les es dir mal durch, und dann entscheide welcher der beiden Faktoren für die Beschleunigung ausschlaggebend ist :wink:

Um es kurz zu fassen und verständlich, die NM prägen die Charakteristik des Motors umso mehr Drehmoment du hast und umso früher sie anstehen, umso Bulliger wirkt der Motor bzw. um so Kräftiger ist er!

Für die reine Beschleunigung ist jedoch nicht die NM Zahl das Maß der Dinge sondern die PS Zahl :)

Beste Beispiel ist aus dem Hause BMW bei den 2008er Modellen 535d/M5, der 535d hat über 10% mehr an Drehmoment und er liegt auch noch im "Vorteil" da sein Maximales Drehmoment viel früher anliegt! Beschleunigt er aber auch 10 % schneller als der M5? :P

nun...eine Frage an dich Rabbit911, welcher der Beiden beschleunigt besser ? :lol: und vorallem warum ? was ist wichtiger für die Beschleunigung, PS oder NM ?? O:-)

so und bevor du antworstest, eine kleine Lesehilfe wie versprochen ein Zitat aus Cessnas Post, "Drehmoment"

Hatte folgendes schon mal irgendwo gepostet, aber find's nicht mehr:

Ich versuch's mal:

Das Drehmoment ist die Kraft des Motors.

Drehmoment * Drehzahl = Leistung;

Zugkraft = Leistung / Geschwindigkeit

Hierbei: Kräfte in Newton, Geschwindigkeit in Meter/Sekunde, Drehzahl in Radiant/Sekunde = (Drehzahl in U/min) / 9,55

Die Zugkraft kann für

Beschleunigung = (Zugkraft - Fahrwiderstände) / Masse

verwendet werden. Fahrwiderstand ist oberhalb 100 km/h hauptsächlich der Luftwiderstand.

Das Drehmoment an sich sagt also gar nichts. Leider. Nur zusammen mit der zugehörigen Drehzahl (die sich ja bei einer bestimmten Geschwindigkeit aus der Übersetzung ergibt), läßt sich daraus eine Zugkraft des Fahrzeugs Berechnen.

Was gemeinhin unter Drehmoment verstanden wird, ist eigentlich der Drehmomentverlauf. Entscheidend ist nämlich nicht, wieviel Nm das max. Drehmoment beträgt, sondern ab welcher Drehzahl ein hohes Drehmoment anliegt und ob dieses in einem Bereich liegt, in dem sich der Fahrer gerne aufhält.

Beispiele:

1. gegeben:

- maximales Moment 300 Nm bei 2000/min;

- bei 1.500/min liegen 250 Nm an;

- bei 1.700/min liegen 270 Nm an;

- bei 5000/min liegen immernoch 160 Nm an;

danach fällt das Drehmoment noch schneller ab

=> Nenndrehzahl (bei der Nennleist. erreicht) = 5000/min

Ergebnis: bei 5000/min leistet das Triebwerk 5000/9,55*160 W = 84 k; bei 2000/min leistet es aber auch schon 63 kW

=> extrem bullige Charakteristik; egal in welchem Gang, es steht immer genügend Leistung zur Verfügung;

2000/min ist auch akustisch tief - in diesem Bereich fährt man gerne.

Ergebnis:

charakteristische Größe: 90 % des max. Drehmoments liegen schon bei 34 % der Nenndrehzahl an. Extrem durchzugsstark!

Egal in welchem Gang, die Beschleunigung ist quasi immer gleich.

2. gegeben:

- bei 1500/min liegen 180 Nm an;

- 270 Nm bei 4200/min

- maximales Drehmoment 300 Nm bei 4500/min;

- bei 6.000/min liegen 250 Nm an

danach fällt das Drehmoment schnell ab, und damit etwas

langsamer die Leistung = Drehmoment * Drehzahl

=> Nenndrehzahl = 6000 / min

Ergebnis:

charakteristische Größe: 90 % des max. Drehmoments liegen erst bei 70 % der Nenndrehzahl an. Durchzugsschwach!

Aufgrund der max. Leistung von 6000/min * 250 Nm = 157 kW ist aber beim Ausdrehen der Gänge die Beschleunigung viel besser. Es muß aber mehr geschaltet werden, um den Motor im Bereich seiner Maximalleistung zu halten.

Eine einfache Beurteilung der Fahrbarkeit ergibt die Größe:

Bei wieviel Prozent der Nenndrehzahl liegen 90 % des max. Drehmoments an.

(90 % deswegen, um den Beginn eines Drehmomentplateaus zu berücksichtigen).

Etwas schlechter, aber in der Regel auch aussagekräftig: bei wieviel Prozent der Nenndrehzahl liegt das maximale Drehmoment an.

Sportmotoren haben meist eine eher geringe Durchzugsstärke, da hohes Drehmoment ein hohes Gewicht bringt, denn das Drehmoment hat einen maßgeblichen Einfluß auf die Bauteildimensionierung von Wellen, Zahnrädern, Lagern, etc. Daher sind Dieselmotore relativ schwer.

Die Kunst liegt also darin, ein für den Zweck akzeptablen Kompromiß aus Durchzugsstärke und Gewicht einerseits und Drehfreudigkeit andererseits zu realisieren. Dabei ist Gewicht auch schlecht für die Drehfreude und die Maximaldrehzahl.

Hervorragend gelungen ist dies z.B. beim 3,0 Liter Benzin-Motor des BMW:

90 % des Drehmoment liegen unterhalb 50% der Nenndrehzahl an, die Drehfreude ist exzellent und man hat ein sehr breites, nutzbares Drehzahlband.

In einem CLK 500 ist der Motor sehr durchzugsstark (90 % des Maximalmoments ab ca. 40 % der Nenndrehzahl; das komplette Drehzahlband liegt mit bis zu 6000/min im geräuschgünstigen Bereich). Das Motorgewicht ist dafür aber nicht gerade gering, ebenso jenes der Automatik.

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