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joolza

Härtere Strafen für Verkehrssünder

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joolza
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Moin!

Ich habe gerade auf spiegel.de gelesen, dass der Auto Club Europa eine Erhöhung der Bußgelder plant.

Beispiele :

- Bei fahrlässigem Verhalten verdoppelt sich das Bußgeld auf 1000€, mit nachgewiesenem Vorsatz auf 3000€

- Bei Halte- und Parkverstößen sind dann 65€ anstatt 35€ fällig und es soll mindestens einen Punkt (!) dafür geben.

- Innerorts mehr als 20km/h zu schnell --> 80 - 680€

Allerdings steht im ganzen Text nichts von einer richtigen Strafe gegen Mittelspurschleicher und "Rechts-und-Mitte-ist-frei-aber-ich-fahr-trotzdem-links-mit-120km/h"-Fahrer. :???:

Link zur Quelle : http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,508590,00.html

Grüße joolza

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joolza
Geschrieben

ich finds ja auch vollkommen ok, wenn die strafen für sachen wie alkohol, drogen etc. hinterm steuer höher werden. oder wer mit 80kmh durch die stadt knallt, der kann auch mehr bezahlen.

aber punkte fürs falschparken? das find ich übertrieben ... :???:

tomato
Geschrieben
oder wer mit 80kmh durch die stadt knallt, der kann auch mehr bezahlen.

Trotzdem halte ich eine Erhöhung der Geldbußen für den falschen Weg, da das ohnehin nur die Leute trifft, die finanziell weniger gut ausgestattet sind.

Wer viel Geld hat, dem tut das doch kaum wirklich weh, der kann sich das Ticket zum Rasen dann erkaufen.

Wenn´s nach mir ginge, würde es viel mehr Fahrverbote geben, DAS ist die einzige Abschreckung, die wirklich zieht. Es gibt wohl kaum etwas Schlimmeres, als einem Deutschen das Autofahren zu verbieten.

Das gilt für rücksichtsloses Rasen und sinnloses "Linksschleichen" natürlich gleichermaßen, ich muss allerdings sagen, dass mir die erstere Spezies deutlich öfter auffällt.

Telekoma
Geschrieben

Die wollen halt ihre Regeln durchsetzen und Ordnung schaffen.

Die erhöhten Einnahmen sind dabei ein positiver Nebeneffekt.

Ich bin nur der Meinung, dass diese auch wirklich zweckgebunden eingesetzt werden, um die Qualität des Strassennetzes zu verbessern.

Aber mal ehrlich: Wieviele Leute kennt ihr, die Bußen einfach einkalkulieren und sich an nichts halten?

Ich muss zugeben, als ich seinerzeit auf das Geld nicht so achten musste, haben mich doch Strafzettel relativ wenig interessiert.

Das einzig sinnvolle wäre, die Höhe der Bußgelder an den Vermögensverhältnissen zu orientieren.

Ein Grossverdiener, der dann einmal im mittleren bis oberen vierstelligen Bereich, Euros für einmal Halteverbot abgeben musste, wird sicherlich schnell geläutert.:D

Aber ganz tief in mir drin, wünsche ich mir doch mehr Anarchie im StrassenverkehrX-)

Gerade bin ich von Zürich zurück nach Innsbruck durch den Arlbergtunnel und die ganzen anderen gefahren:bored:

knappe 3 Stunden 80, 100, 120, 100, 80, 60 wieder 100.

Das ist Psychoterror für einen ambitionierten Autofahrer.:-(((°

Ich habe jedes mal das Gefühl, ich wäre ein bisschen blöder geworden, wenn ich ankomme :-)

Da wünsche ich mir die Möglichkeit zu haben, diese gottverdammte Strecke mal einen Tag zu sperren und mit einem Murciélago hin und zurück in der gleichen Zeit, die man sonst für einen Weg braucht, zu fahren :-))!

14km am Stück durch den Arlbergtunnel im LP640 mit Sportauspuff .

Das wäre doch die Krönung.X-):-o

matelko
Geschrieben
Das einzig sinnvolle wäre, die Höhe der Bußgelder an den Vermögensverhältnissen zu orientieren.

Ein Grossverdiener, der dann einmal im mittleren bis oberen vierstelligen Bereich, Euros für einmal Halteverbot abgeben musste, wird sicherlich schnell geläutert.

Hoppla, wie ist denn ein Vermögen an das Einkommen gebunden bzw. was haben beide miteinander zu tun?

Was ich meine: Es gibt genügend Beispiele, bei denen ein vom Finanzamt akzeptiertes, sehr niedriges zu versteuerndes Einkommen besteht und trotzdem enorme Vermögenszuwächse erreicht werden, die nicht als Einkommen versteuert werden müssen. Es gibt auch genügend absolut legale Wege, dies zu erreichen.

Deshalb sind Forderungen, die Geldbußen wegen Ordnungswidrigkeiten an Einkommens- oder Vermögenswerte zu koppeln, nur Augenwischerei. Sie führen ebenso zu Ungereimtheiten bis zu dem Punkt, daß ein Vermögens-Milliardär mit 10 teuren Autos in der Garage eine geringere Geldbuße für die gleiche Ordnungswidrigkeit zahlen muß als ein Gehaltsempfänger mit z.B. 1000 EUR Einkommen im Monat. Man kann es drehen und wenden, wie man will, es gibt keine absolute "Gerechtigkeit".

Übrigens, sobald ein Straftatbestand erfüllt ist, wird eine Geldstrafe in Tagessätzen ausgedrückt und die tatsächliche Höhe einer Geldstrafe richtet sich dann nach dem Einkommen (welches u.U. sogar mit einem Steuerbescheid nachgewiesen werden muß). Eine Strafe in Abhängigkeit des Vermögens gibt es bei uns in Deutschland nicht, dies wäre auch ungleich schwerer bis garnicht nachzuweisen.

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