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Argumente gegen CO2-Panikmache


Marc W.

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Geschrieben
Ich habe das Gefühl, dass wir - um im Bild zu bleiben - auf eine Punktwolke mit hunderten von Messergebnissen schauen. Und einige - auf beiden Seiten - greifen sich immer nur die 10 oder 20 Messpunkte ´raus, die ihre Sicht der Dinge unterstützen.

Da wäre es ja wünschenswert, wenn man sich auf einen Vermittler einigt, welcher unabhängig/professionell beiden Seiten die Augen öffnet und somit die Realität im Sinne unserer Zukunft fördert. Unglücklicher Weise habe ich nur das Gefühl, daß dabei eine äußerst ungeeignete Gruppierung als Schiedsrichter dient, nämlich die Presse.

Nun muß man sich nur vor Augen führen, wie die Presse in den letzten 50 Jahren funktioniert. Sie lebt vom Absatz ihres Produkts, sie vermarktet Katastrophen und Dramatik, die langweilige Realität/Wahrheit verkauft sich längst nicht so gut. Nun haben wir also einen parteiischen Schiedsrichter und die Politik muß gute Miene zum bösen Spiel machen, weil das Volk der Presse glauben schenkt...

Perfekte Vorraussetzungen also, um sich ganz bequem fallen zu lassen und einfach an den menschgemachten Klimawandel zu glauben. :evil:

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Geschrieben
eine äußerst ungeeignete Gruppierung als Schiedsrichter dient, nämlich die Presse.

Einige Teile der Presse haben diese Kritik sicherlich verdient. Aber mal ehrlich .. .. wer solche Dully-Blätter wie bspw. den Focus ernsthaft als Informationsquelle verwendet, ist selbst schuld bzw. nicht ernst zu nehmen.

Ich bin übrigens in dem Gedanken, dass der Klimawandel vielleicht gar nicht flächendeckend schlecht ist, wie es in der öffentlichen Diskussion gerne vorausgesetzt wird, durch einen Artikel bestärkt worden. Ich weiß jetzt allerdings nicht, ob das Dein Urteil über die Presse widerlegt oder bestätigt .. .. das war nämlich ein US-Magazin .. :D

Geschrieben

Ich wäre ja schon glücklich, wenn sich der durchschnittliche Bürger auf dem Niveau eines Focus überhaupt informieren würde. Tatsächlich dürfte das Massen-Bildungsniveau eher zwischen "gar nicht" und Bildzeitung liegen, also ein gefundenes und naives Fresse für die Klimawandel-Beschwörer...

Geschrieben

hallo!

eines muss ich zunächst mal loswerden: ihr pflückt laufend zitate aus meinen posts heraus und interpretiert sie - mehr oder weniger zusammenhanglos -, wie sie euch in den kram passen. eine großzahl eurer interpretationen spiegelt aber meine meinung nicht wieder. die folge: ich muss mich häufig wiederholen. die diskussion dreht sich im kreis. die diskussion ist für mich sehr mühselig und anstrengend - vor allem wenn man bedenkt, dass ich hier mit meiner position auf verlorenem posten stehe.

ich versuche mal trotzdem auf einige von euch genannten punkte einzugehen:

Da sind wir zumindest teilweise auf einer Linie. Ich sagte ja, es macht durchaus Sinn zu reagieren, dann aber bitte zielgerichtet und nicht chaotisch. Effizienzsteigerung macht nur dann Sinn, wenn die dadurch entstehenden Mehrkosten sich kaufmännisch tragen. Nur hier verfehlen viele Schwarzmaler ihr Ziel.

Nehmen wir z.B. das Thema Hybrid-Fahrzeug, wenn man da in die Ökobilanz den Transport aus Japan, die Erstellung, sowie Entsorgung der Batterie mit einbezieht, ist so ein Prius kein Umwelt-Engel mehr...

da gebe ich dir vollkommen recht. man muss immer die gesamtökobilanz betrachten und richtung wirtschaftlichkeit streben. leider wird die breite masse an dieser stelle häufig für dumm verkauft.

beispiele: biosprit, hybridfahrzeuge (bremsstrom wird durch sehr hohes fahrzeuggewicht erkauft ==> nur für die stadt halbwegs sinnvoll), rußpartikelfilter (weniger rußpartikel, dafür höherer verbrauch durch großen abgasgegendruck), ...

über kurz oder lang ist der "regenerative weg" aufgrund der ressourcenknappheit auf jeden fall auch ökonomisch sinnvoll. viele schrecken vor den hohen anfangsinvestitionen zurück. darum propagiere ich auch einen langsamen und stetigen wechsel, damit jeder auf den zug aufspringen kann.

Zja, und wie sind dann die Kurzwarmzeiten (Mittelalter) und auch Kurzeiszeiten (16. Jahrhundert) zu erklären? Außerdem lassen sich solche Kurzzeiteinflüsse (maximal 2 Jahrhunderte) auch in den Letzten 100.000 Jahren regelmäßig nachweisen. Damals war die Einflußgröße Mensch noch definitiv zu vernachlässigen.

da muss ich dir widersprechen! meiner kenntnis nach sind die temperatur- und co2-schwankungen in der nahen und weiten vergangenheit nicht annähernd so gravierend (man muss nur mal die steigungen der graphen betrachten!) wie zuletzt.

und überhaupt: zuvor wird über die verlässlichkeit von messungen aus der ferneren vergangenheit gezweifelt, aber für die argumentation bezüglich eurer meinung taugen sie auf einmal wieder?

Du benutzt hier die Theorie zur Begründung von sich selbst.

Schön, dass die Theorie des menschgemachten Klimawandels in einem Schulbuch steht.

Ja und?

Ich "nagle mich" auch nicht an Klimamodellen fest. Aber diese sind Dreh- und Angelpunkt der öffentlichen sowie auch dieser Diskussion hier im Forum.

Denn genau die Klimamodelle versuchen die von dir genannten "globalen Trends" ja zu erfassen, zu erklären und weiterzuführen.

so, hier sind wir bei meiner eingangs erwähnten kritik:

1)

die PHYSIK, mit der man den menschengemachten klimawandel erklärt, steht in jedem naturwissenschaftlichen schulbuch. sprich das absorptionsverhalten von treibhausgasen gegenüber infrarot- bzw. wärmestrahlung, das momentane (durch den menschen verursachte) missverhältnis an organisch gebundenem und in der atmosphäre als co2 vorliegendem kohlenstoff anhand des kohlenstoffkreislaufs, usw.

es ist ja nicht so, dass man nur irgendwelche werte misst und die dann als unantastbare wahrheit verkauft. man kann vieles mit gesicherten physikalischen vorgängen begründen.

2)

ich definiere klimamodelle für mich selbst so: man versucht das klima für einen ort A (z.b. skandinavien) zu einem zeitpunkt B (z.b. in 50 jahren) mehr oder weniger genau zu prognostizieren. das ist verdammt schwierig und bis jetzt noch nicht gelöst (z.b. weil die physik & der einfluss der meeresströmungen noch kaum geklärt sind).

ein globaler trend gibt mir nur eine ungefähre richtung der klimaentwicklung auf der ganzen welt zu einer unbestimmten zeit an. also, dass es im nächsten jahrhundert statistisch betrachtet (ausreißerjahre wird es immer wieder geben) auf der ganzen welt wärmer wird, dass trockene gebiete noch trockener werden und dass feuchte gebiete noch niederschlagsreicher werden. und DAS ist mit hoher wahrscheinlichkeit der fall.

Neue Ökotechniken sollen viele neue Arbeitsplätze schaffen. Vor ca. 10 Jahren war es die Biotechnik, die viele neue Arbeitsplätze schaffen sollte. Allerdings sollte man vollständig bilanzieren: Denn wo neue Arbeitsplätze entstehen, fallen andere Arbeitsplätze weg. Die Biotechnik hat's gezeigt: es entstanden in der Tat Tausende neuer und hochqualifizierter Arbeitsplätze. Aber in der "klassischen" Pharmazeutik sind unterm Strich mindestens genauso viele qualifizierte Arbeitsplätze weggefallen, als neue entstanden sind. Weil die neuen Biotechniken alte Verfahren ersetzt und nicht einfach ergänzt haben. Ein anderes Beispiel war vor ca. 25 Jahren die Computerindustrie. Was hatte IBM den Unternehmern nicht alles vesprochen, um ihre Mainframes zu verkaufen. Es wurden Studien vorgelegt, was die Unternehmen alles an Personal einsparen könnten, z.B. an Technischen Zeichnern. Und was war? Stattdessen wurden völlig neue IT-Abteilungen aufgebaut, denn die Mainframes mußten bedient, gewartet und programmiert werden. Unterm Strich war's bezüglich Arbeitsplätze ein glattes Nullsummenspiel.

Wer in Zeiten enger Märkte vollmundig neue Arbeitsplätze verspricht, streut mächtig Sand in die Augen. Denn niemand kann voraussagen, wieviele Arbeitsplätze an anderer Stelle dadurch verloren gehen, d.h. wie die Gesamtbilanz aussehen wird. Dasselbe gilt freilich auch für diejenigen, die ständig nur von drohenden Arbeitsplatzverlusten durch neue Techniken reden.

einerseits geb ich dir insofern recht, dass man keine genauen prognosen für die arbeitsmarktentwicklung abgenen kann.

aber wo sollen bei einem neuen eher dezentralen energiesystem arbeitsplätze wegfallen?

ich war als praktikant viel in großen feuerungskraftwerken unterwegs. ich war wirklich erstaunt, wie wenig arbeitskräfte ich angetroffen habe. ein rießiges, 500MW-produzierendes Teil und ca. 50 Arbeitskräfte (ich hab mal nachgefragt, weiß aber leider nicht mehr, ob die zahl stimmt).

neben den qualifizierten arbeitsplätzen aus forschung, entwicklung, vertrieb, usw. steigen meiner meinung nach auch die einfacheren arbeitsplätze aus den bereichen montage, wartung, produktion, usw.. und das aufgrund der großen zahl kleinerer anlagen.

übrigens danke, dass du die sache mit den treibhausgasen erklärt hast. noch viel drastischer ist die sache mit den FCKWs: die sind in der atmosphäre nur in kleinsten spuren vertreten, haben aber eine 10.000 mal effektivere absorbanz hinsichtlich der IR-strahlung als co2. dazu kommen extrem langsame abbaumechanismen in der atmosphäre (die bleiben länger als 1000 jahre stabil in der atmosphäre bestehen).

und die amerikaner haben das zeugs immer noch nicht verboten...

noch etwas zum abschluss:

ich kann eure sicherheit in der leugnung des anthropogen verursachten klimawandels nicht ganz verstehen. ich meine, was letztendlich momentan mit unserem klima passiert entzieht sich auch eurer kenntnis. ihr argumentiert immer gegen die richtigkeit diverser thesen aus den ipcc-berichten. was aber letztendlich richtig ist und unser klima maßgeblich beeinflusst, könnt ihr genausowenig beweisen. euer standpunkt der argumentation ist für euch also ein viel einfacherer, weil ihr (angeblich) nicht in der beweispflicht seid.

von mir aus kann man so denken, wenn nichts auf dem spiel stünde.

aber in diesem zusammenhang finde ich diese einstellung recht billig und egoistisch.

angenommen ihr habt recht: in 50 jahren ist alles noch genauso toll wie jetzt. ich kann mit dieser persönlichen niederlage leben.

angenommen ich behalte recht: in 50 jahren spürt man die ersten drastischen klimafolgen: es finden aufgrund von immer wiederkehrenden überschwenmmungen erste völkerwanderungen statt, in trockenen gebieten verdursten und verhungern millionen von menschen, usw.

ganz ehrlich: ein reines gewissen hätte ich an euerer stelle dabei nicht.

klar, das ist jetzt ziemlich überspitzt, aber letztendlich ist es nunmal so: einen BEWEIS gegen den anthropogen verursachten klimawandel könnt ihr ebenfalls nicht erbringen, weil ihr das klima und dessen einflüsse wohl auch nicht besser versteht und voraussagen könnt, wie die wissenschaftler, die sich momentan damit beschäftigen.

schöne grüße

Geschrieben

Stimmt, wir alle wissen nicht wirklich was. Inklusive der Forscher und Wissenschaftler (auch wenn diese das natürlich anders sehen mögen - einzig Al Gore scheint diesbezüglich nach eigenen Aussagen alles zu wissen).

Wir wissen also alle nichts - aber handeln sollen wir schon. Frei nach dem Motte: Wir wissen zwar nicht, wer der Täter ist - aber verhaften sollten wir schon mal jemanden. Zur Vorsorge, damit wir später kein schlechtes Gewissen haben müssen.

Die grundsätzlichen physikalischen und chemischen Prozesse sind freilich hinlänglich bekannt, wie Du richtig sagst. Aber das sind nur qualitative Aussagen zu Funktionsmechanismen. Und keine quantitativen Aussagen. Denn ob der seit Bestehen der Erde permanent(!) stattfindende Klimawandel überhaupt vom Menschen beeinflußbar ist, wissen wir nicht. Siehe Anfang dieses Beitrags.

EDIT:

Ein Wissenschaftler hatte mir vor Jahren mal folgendes gesagt:

"Wir forschen, um mehr zu wissen. Tatsächlich aber ist es so, daß je mehr wir wissen, desto mehr Fragen entstehen und schließlich merken wir, daß wir eigentlich immer weniger wissen, je mehr wir wissen."

Geschrieben
Stimmt, wir alle wissen nicht wirklich was. Inklusive der Forscher und Wissenschaftler (auch wenn diese das natürlich anders sehen mögen - einzig Al Gore scheint diesbezüglich nach eigenen Aussagen alles zu wissen).

Wir wissen also alle nichts - aber handeln sollen wir schon. Frei nach dem Motte: Wir wissen zwar nicht, wer der Täter ist - aber verhaften sollten wir schon mal jemanden. Zur Vorsorge, damit wir später kein schlechtes Gewissen haben müssen.

Die grundsätzlichen physikalischen und chemischen Prozesse sind freilich hinlänglich bekannt, wie Du richtig sagst. Aber das sind nur qualitative Aussagen zu Funktionsmechanismen. Und keine quantitativen Aussagen. Denn ob der seit Bestehen der Erde permanent(!) stattfindende Klimawandel überhaupt vom Menschen beeinflußbar ist, wissen wir nicht. Siehe Anfang dieses Beitrags.

EDIT:

Ein Wissenschaftler hatte mir vor Jahren mal folgendes gesagt:

"Wir forschen, um mehr zu wissen. Tatsächlich aber ist es so, daß je mehr wir wissen, desto mehr Fragen entstehen und schließlich merken wir, daß wir eigentlich immer weniger wissen, je mehr wir wissen."

ich würde es anders formulieren:

wir haben zwar noch keinen nachgewiesenen täter, aber zumindest einen verdächtigen, den man lieber nicht frei rumlaufen lassen sollte. also verwahren wir ihn lieber in untersuchungshaft, bevor er weiterhin böse dinge tut.

die aussage, dass man nichts weiß, ist nämlich deutlich überzogen. wie du richtig sagst gibt es schon mehrere qualitativ nachgewiesene anthropogene einflüsse auf das weltklima. über die quantität kann man in der tat noch nichts GENAUES sagen. aber größenordnungsmäßig schätzen.

vergleichende temperatur- und treibhausgasmessungen in der atmosphäre belegen zumindest den zusammenhang zwischen treibhausgaskonzentrationen und strahlungsantrieb (oder einfacher: die mittlere atmosphärentemperatur).

und die menge der vom menschen verbrannten fossilen kohlenstoffverbindungen, die die balance des kohlenstoffkreislaufs nicht unerheblich stören, sind ebenfalls größenordnungsmäßig bekannt (rote anteile im bildchen).

kohlenstoffkreislauf.JPG

ich finde das reicht für einen verdacht aus, dass der mensch am momentan stark wandelnden klima zumindest nicht unbeteiligt ist.

meine persönliche einschätzung geht da noch weiter: ich kann mir gut vorstellen, dass die menschlichen einflüsse zu einem großen teil dazu beitragen.

grüße

Geschrieben
ich meine, was letztendlich momentan mit unserem klima passiert entzieht sich auch eurer kenntnis.

dito

was aber letztendlich richtig ist und unser klima maßgeblich beeinflusst, könnt ihr genausowenig beweisen.

dito

aber in diesem zusammenhang finde ich diese einstellung recht billig und egoistisch.

dito...

Genauso müßtest Du folgende Frage akzeptieren, woher Du Dir das Recht nimmst, davon auszugehen, daß Dein Wissen, Deine Informationen richtiger sind?

Deine Grafik aus Deinem letzte Posting ist so ein Beispiel. Genau wie matelko schon sagte, sie zeigt die qualitativen Zusammenhänge, wenn es aber um die Quantität geht, wird es sehr unrealistisch. In der Grafik werden mit fiktiven hunderter Größen jongliert, um ein einstelliges Komma-Ergebnis zu beweisen. Sorry, aber das ist lächerlich.

Würde man diese Grafik quantitativ minimal verändern (Rundungsgrößen), würden wir auf die nächste Eiszeit zusteuern und es wäre auch qualitativ beweisbar. :wink:

Wie ich mal ganz zu Beginn des Threads geschrieben habe, bin ich ja gar nicht dagegen "das Klima" zu schonen. Ich sehe den Ansatzpunkt aber definitiv nicht in der ersten Welt, sondern zum gegenwärtigen Zeitpunkt in den Schwellenländern. Wir müßten mit unserer Technologie und unseren Möglichkeiten auf diese Länder viel mehr Einfluß nehmen, die dort erreichbaren Quantitäten sind um ein vielfaches größer, als wenn wir heute noch einen maximalen CO2-Ausstoß von 100g feststetzen würden. Das was wir diesbezüglich in Mitteleuropa machen ist nur Augenwischerei.

Geschrieben

Hallo,

immer ruhig Blut! :)

Verzeihe es mir, dass ich in meinem Beitrag wieder zitiere.

Ich versuche möglichst alles im dem von dir gedachten Kontext zu sehen.

Ich beginne mal bei der Stelle, die du aus meinem Beitrag zitiert hast.

so, hier sind wir bei meiner eingangs erwähnten kritik:

1)

die PHYSIK, mit der man den menschengemachten klimawandel erklärt, steht in jedem naturwissenschaftlichen schulbuch. sprich das absorptionsverhalten von treibhausgasen gegenüber infrarot- bzw. wärmestrahlung, das momentane (durch den menschen verursachte) missverhältnis an organisch gebundenem und in der atmosphäre als co2 vorliegendem kohlenstoff anhand des kohlenstoffkreislaufs, usw.

es ist ja nicht so, dass man nur irgendwelche werte misst und die dann als unantastbare wahrheit verkauft. man kann vieles mit gesicherten physikalischen vorgängen begründen.

2)

ich definiere klimamodelle für mich selbst so: man versucht das klima für einen ort A (z.b. skandinavien) zu einem zeitpunkt B (z.b. in 50 jahren) mehr oder weniger genau zu prognostizieren. das ist verdammt schwierig und bis jetzt noch nicht gelöst (z.b. weil die physik & der einfluss der meeresströmungen noch kaum geklärt sind).

ein globaler trend gibt mir nur eine ungefähre richtung der klimaentwicklung auf der ganzen welt zu einer unbestimmten zeit an. also, dass es im nächsten jahrhundert statistisch betrachtet (ausreißerjahre wird es immer wieder geben) auf der ganzen welt wärmer wird, dass trockene gebiete noch trockener werden und dass feuchte gebiete noch niederschlagsreicher werden. und DAS ist mit hoher wahrscheinlichkeit der fall.

Du erklärst mit dem Absorptionsverhalten von CO2 einen Punkt aus einer Theorie, aber NICHT den "Klimawandel". Da sind wir ja beim Punkt, den ich auch so oft wiederhole.

Wenn das Absorptionsverhalten der einzige Faktor ist, der zu betrachten ist, und er hinsichtlich des Klimawandels verlässlich quantifiziert werden kann (kann man das denn?) dann wäre das "Problem" ja gelöst. So ist es aber nun mal nicht. Wir reden von einem System, dass sehr viele Einflussgrößen hat.

Zu deinem zweiten Punkt. Ich werde mal rein auf die von dir besprochenen Trends eingehen und Klimawandelmodelle + menschlicher Einfluss außen vorlassen:

Ich gehe jetzt davon aus, dass es einen Ort oder eine bestimmte Menge an Orten gibt, wo es in den vergangenen 20 Jahren jährlich im Schnitt um 0,02°C wärmer geworden ist (konstruierter Fall).

Wieso soll es dann in den nächsten 20 jahren in einer stetig ansteigenden Funktion so weitergehen?

Hier wird suggeriert, dass wenn es über einen Zeitraum von 20 Jahrenwärmer wird, es auch in den folgenden Jahren einfach weiter wärmer wird.

Aus einer winzigen Stichprobenmenge einer Kurve wird hier eine (steigende) Funktion für die Zukunft abgeleitet.

Ich vermag bei keiner Temperaturkurve eine solche Systematik auszumachen.

Die Kurve kann doch genausogut wieder nach unten gehen.

Dann will ich jetzt auf den letzten Abschnitt eingehen:

noch etwas zum abschluss:

ich kann eure sicherheit in der leugnung des anthropogen verursachten klimawandels nicht ganz verstehen. ich meine, was letztendlich momentan mit unserem klima passiert entzieht sich auch eurer kenntnis. ihr argumentiert immer gegen die richtigkeit diverser thesen aus den ipcc-berichten. was aber letztendlich richtig ist und unser klima maßgeblich beeinflusst, könnt ihr genausowenig beweisen. euer standpunkt der argumentation ist für euch also ein viel einfacherer, weil ihr (angeblich) nicht in der beweispflicht seid.

von mir aus kann man so denken, wenn nichts auf dem spiel stünde.

aber in diesem zusammenhang finde ich diese einstellung recht billig und egoistisch.

angenommen ihr habt recht: in 50 jahren ist alles noch genauso toll wie jetzt. ich kann mit dieser persönlichen niederlage leben.

angenommen ich behalte recht: in 50 jahren spürt man die ersten drastischen klimafolgen: es finden aufgrund von immer wiederkehrenden überschwenmmungen erste völkerwanderungen statt, in trockenen gebieten verdursten und verhungern millionen von menschen, usw.

ganz ehrlich: ein reines gewissen hätte ich an euerer stelle dabei nicht.

klar, das ist jetzt ziemlich überspitzt, aber letztendlich ist es nunmal so: einen BEWEIS gegen den anthropogen verursachten klimawandel könnt ihr ebenfalls nicht erbringen, weil ihr das klima und dessen einflüsse wohl auch nicht besser versteht und voraussagen könnt, wie die wissenschaftler, die sich momentan damit beschäftigen.

schöne grüße

Du schreibst es am Anfang selbst: Was das Klima beeinflusst wissen wir nicht, weiß das IPCC nicht.

Und es ist verdammt nochmal richtig: Derjenige, der eine Behauptung aufstellt (IPCC), muss auch den Beweis führen und nicht dessen Kritiker.

Das ist allgemein anerkannt. In Rechtsprechung wie in Wissenschaft.

Ich möchte dir an dieser Stelle sogar noch entgegenkommen und sagen: Sobald mal eine Studie rauskommt, die sich nicht schon nach ein paar Jahren als Nonsens erweist, dann kann man nochmal diskutieren.

Aber selbst das gelingt ja nicht.

Die "Maßnahmen gegen den Klimawandel" existieren unabhängig davon aber trotzdem schon. Komisch, nicht?

Hier gab auch matelko schon die sehr passende Erwiderung:

Stimmt, wir alle wissen nicht wirklich was. Inklusive der Forscher und Wissenschaftler (auch wenn diese das natürlich anders sehen mögen - einzig Al Gore scheint diesbezüglich nach eigenen Aussagen alles zu wissen).

Wir wissen also alle nichts - aber handeln sollen wir schon. Frei nach dem Motte: Wir wissen zwar nicht, wer der Täter ist - aber verhaften sollten wir schon mal jemanden. Zur Vorsorge, damit wir später kein schlechtes Gewissen haben müssen.

...

Trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn eine Bank ausgeraubt wurde, dann kann man in einem funktionierenden Rechtstaat auch nicht einfach jemanden verhaften damit halt "was getan wurde" und der Volkszorn beruhigt ist.

In unserem Fall hieß der Angeklagte: "Menschgemachtes C02"

Zu Last gelegte Tat: "Klimawandel"

Vor jedem funktionierenden Gericht wäre er freigesprochen worden.

Nur leider funktioniert das grad nicht, weil Kläger und Richter ein und derselbe sind.

Und Untersuchungshaft ist das auch nicht mehr, er wurde schon verurteilt. :evil:

Zur Diskussion hier allgemein:

da muss ich dir widersprechen! meiner kenntnis nach sind die temperatur- und co2-schwankungen in der nahen und weiten vergangenheit nicht annähernd so gravierend (man muss nur mal die steigungen der graphen betrachten!) wie zuletzt.

und überhaupt: zuvor wird über die verlässlichkeit von messungen aus der ferneren vergangenheit gezweifelt, aber für die argumentation bezüglich eurer meinung taugen sie auf einmal wieder?

Du wirfst hier alle Diskussionsteilnehmer in einen Topf und differenzierst nicht.

Nicht alle haben diese Messergebnisse zu ihrer Argumentation benutzt.

Auch ich sehe Messungen aus der ferneren Vergangenheit eher kritisch.

Auch das IPCC benutzt diese eher zweifelhaften Messverfahren zur Rekonstruierung vergangener Werte wenn es ihnen in den Kram passt.

Dann muß das aber auch für die Ergebnisse aus diesen Messverfahren gelten, die Ergebnisse produzieren, die der IPCC Argumenation entgegenlaufen.

Allgemein zu den Maßnahmen:

einerseits geb ich dir insofern recht, dass man keine genauen prognosen für die arbeitsmarktentwicklung abgenen kann.

aber wo sollen bei einem neuen eher dezentralen energiesystem arbeitsplätze wegfallen?

ich war als praktikant viel in großen feuerungskraftwerken unterwegs. ich war wirklich erstaunt, wie wenig arbeitskräfte ich angetroffen habe. ein rießiges, 500MW-produzierendes Teil und ca. 50 Arbeitskräfte (ich hab mal nachgefragt, weiß aber leider nicht mehr, ob die zahl stimmt).

neben den qualifizierten arbeitsplätzen aus forschung, entwicklung, vertrieb, usw. steigen meiner meinung nach auch die einfacheren arbeitsplätze aus den bereichen montage, wartung, produktion, usw.. und das aufgrund der großen zahl kleinerer anlagen.

Es wäre interessant zu sehen, wie sich das ganze denn ohne Subventionen hält. :D

Gruß

RacR

Geschrieben

Es wäre interessant zu sehen, wie sich das ganze denn ohne Subventionen hält. :D

nur kurz zu diesem punkt:

halten können sich kleine und dezentrale anlagen auf jeden fall.

bedingung dazu wäre eine verstaatlichung der großkraftwerke. das sind nämlich reine gelddruckmaschinen sobald sich die anfangsinvestitionen amortisiert haben. mit staatlichen großkraftwerken wäre zudem eine stabile strompreisgestaltung möglich, die den kleinen und verwundbaren anlagen eine gewisse sicherheit garantieren würden.

Geschrieben
halten können sich kleine und dezentrale anlagen auf jeden fall.

bedingung dazu wäre eine verstaatlichung der großkraftwerke.

Die VERSTAATLICHUNG kann und darf niemals die Bedingung für irgendetwas sein! Ich persönlich kenne nichts was der Staat wirtschaftlicher lösen kann als die freie Industrie und Wirtschaft.

Das Wort Verstaatlichung löst bei mir Schüttelfrost und Durchfall aus. Vorallem wenn es als Lösung für Probleme ins Feld geführt wird. Nein, Nein und nochmal NEIN!

Wenn sich kleine und dezentrale Anlagen nur durch die Subvention (in Form deiner angesprochenen Verstaatlichung und Preispolitik) halten können dann sind sie offensichtlich nicht konkurrenzfähig am Markt.

Der Staat darf gerne die Rahmenbedingungen aufstellen, jeglichen direkten Eingriff in den Markt durch etwa Verstaatlichung lehne ich strikt ab.

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Marc W.,

 

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Geschrieben
Das ist auch IMO der entscheidende Punkt.

Den Klimawandel müssen wir wohl als Faktum akzeptieren und ebenso einen hohen Beitrag durch den CO2-Anstieg in Folge Verbrennung fossiler Brennstoffe.

NEIN !

Warum soll man die Urheber dieser Lügenpropaganda noch ernstnehmen?

Weder der Klimawandel ist bewiesen, noch die Ursache CO2, und erst recht nicht, dass der Mensch damit etwas zu tun hat.

Hast Du die letzten Seiten nicht gelesen?

Geschrieben

1)

die PHYSIK, mit der man den menschengemachten klimawandel erklärt, steht in jedem naturwissenschaftlichen schulbuch. sprich das absorptionsverhalten von treibhausgasen gegenüber infrarot- bzw. wärmestrahlung, das momentane (durch den menschen verursachte) missverhältnis an organisch gebundenem und in der atmosphäre als co2 vorliegendem kohlenstoff anhand des kohlenstoffkreislaufs, usw.

es ist ja nicht so, dass man nur irgendwelche werte misst und die dann als unantastbare wahrheit verkauft. man kann vieles mit gesicherten physikalischen vorgängen begründen.

die Physik, mit der man das GLEICHZEITIGE Ansteigen der Temparaturen auf Erde, Mars und Jupitermonden erklärt ist noch viel einfacher.

Der gemeinsame Nenner dieser Himmelskörper ist nämlich die steigende Sonnenaktivität.

Warum kümmert sich Al Gore nicht um den Klimawandel auf dem Mars?

Geschrieben
ich finde das reicht für einen verdacht aus, dass der mensch am momentan stark wandelnden klima zumindest nicht unbeteiligt ist.

meine persönliche einschätzung geht da noch weiter: ich kann mir gut vorstellen, dass die menschlichen einflüsse zu einem großen teil dazu beitragen.

grüße

und wer trägt zum Klimawandel auf Mars und Jupitermonden bei? Dort schmelzen die Polkappen.

ich finde, es reicht für einen verdacht aus, dass der mensch am momentan stark wandelnden klima auf Mars und Jupitermonden zumindest nicht unbedingt beteiligt ist.

Geschrieben
Weder der Klimawandel ist bewiesen, noch die Ursache CO2, und erst recht nicht, dass der Mensch damit etwas zu tun hat.
Also das solltest Du etwas präzisieren. Oder bist Du der Ansicht, daß die Erde seit Bestehens noch nie einen Klimawandel durchlaufen hat? Sind Eis- und Warmzeiten für Dich keine permanenten Wandlungen des Klimas?
Geschrieben
nur kurz zu diesem punkt:

halten können sich kleine und dezentrale anlagen auf jeden fall.

bedingung dazu wäre eine verstaatlichung der großkraftwerke. das sind nämlich reine gelddruckmaschinen sobald sich die anfangsinvestitionen amortisiert haben. mit staatlichen großkraftwerken wäre zudem eine stabile strompreisgestaltung möglich, die den kleinen und verwundbaren anlagen eine gewisse sicherheit garantieren würden.

US-Firma bietet Mini-Kernkraftwerke an

Kernkraftwerke, nicht größer als ein Schuppen im Garten, sollen in wenigen Jahren Rechenzentren oder ganze Kleinstädte mit Energie versorgen können. Die Miniatur-Reaktoren sind im Labor der US-Regierung in Los Alamos entwickelt worden und werden innerhalb der nächsten fünf Jahre in Massenproduktion gehen.

http://www.silicon.de/analysen/auch-das-noch/0,39038900,39198760,00/us_firma+bietet+mini_kernkraftwerke+an.htm

http://www.google.de/search?hl=de&rlz=1B2RNFA_enDE210DE210&q=mini+kernkraftwerke&btnG=Suche&meta=

Geschrieben
Also das solltest Du etwas präzisieren. Oder bist Du der Ansicht, daß die Erde seit Bestehens noch nie einen Klimawandel durchlaufen hat? Sind Eis- und Warmzeiten für Dich keine permanenten Wandlungen des Klimas?

Wenn ich die Unterschiede aller Maxima und Minima von grossen und kleinen Zyklen jedesmal als Klimawandel definiere, um ihnen allen eine eigene Ursache zuzuschreiben, befinde ich mittendrin im rat race maze.

Einzig Sinn ergibt doch, die grossen Ursachen zueerst einzukreisen, um dann im Detail fortzufahren.

Was viele hier vergessen ist doch das social engineering, weöches hinter der ganzen Klimahysterie verborgen ist, also sich mit der Tätergruppe auseinanderzusetzen, die mit dieser Klimahysterie politischen Profit ausschlachten will.

Da sind Hochleitstungskriminelle, deren Agenda die Reduzierung der Menschheit ist.

Ich empfehel einfach einmal den Film ENDGAME, um die Agenda der Umweltaktivisten überhaupt im Ansatz zu verstehen

ENDGAME -der FIlm

http://video.google.de/videoplay?docid=4903213692683646064

Ihre Ursprünge sind die Eugenik-Bewegung des ausgehenden 19.Jh , welche dann aus dem angelsächsischen Raum zu den Nazis überschwappte.

Es war die Rockefeller-Stiftung,welche die Eugenik-Abteilung des Kaiser-Wilhelm-Institus in Berlin-Dahlem finanzierte, welche dann von den Nazis so pervertiert wurde.

Die USA setzten in den 30er Jahren Eugenik-Gesetze in 26 Bundesstaaten um (Zwangssterilisationen von alleinerziehenden Frauen, von Indianerfrauen sogar bis in die 80er Jahre !). In Schweden wurde Eugenik (Zwangssterilisation von Behinderten und Asozialen) bis weit in die 70er Jahre betrieben.

Hinter all dem stecken eben jene Leute, die seit eh und je die Umweltbewegung finanzieren.

Das grosse Ziel: Reduktion der Menschheit auf 500 Millionen

(siehe Georgia Guidestones:

http://www.google.de/search?hl=de&rlz=1B2RNFA_enDE210DE210&q=georgia+guidestones&btnG=Suche&meta= )

Kissinger legte 1974 in seinem Security Memorandum NSSM 200 fest, wie man die Zahl der Menschen gezielt reduzieren konnte.

http://www.google.de/search?hl=de&rlz=1B2RNFA_enDE210DE210&q=nssm+200&btnG=Suche&meta=

Er wählte drei Prinzipien:

- Kontrolle über die Nahrung

- Kontrolle über das Wasser

- Kontrolle über das Öl

Die Klimaschutzbewegung ist ein kleiner Nebenzweig, deer jedoch der New World Order die Einführung der ersten weltwiten Steuer ermöglicht.

Das ist der ganze Kernpunkt der Hysterie.

Denn die carbon tax, die direkt von den Zentralbanken eingetrieben werden soll, und damit der alleinigen Kontrolle der FED unterliegt, umspannt dann nicht nur den gesamten Globus, sondern man kann mit ihr auch noch ALLE, aber auch sämtlich ALLE Lebensprozesse besteuern. Denn CO2 fällt auser bei Archaebakterien überall im Leben an.

Das Steuraufkommen der Archaebakterien ist für diese Leute eher nicht von Belang, sodass sie sie sich damit begnügen die gesamte Menschheit zu kontrollieren.

DIES ist die Agenda hinter der Klimahysterie, die wie oben erwähnt neben den ganzen anderen totalitären Weltbeherrschungsprogrammen (codex alimentarius, forcierte Bevölkerungsverschiebungen etc etc) mithilfe von UNO, WTO etc den gesamten Globus zur Neuen Weltordnung hinführen: zu einem totalitären zentralistischen Weltstaat.

Die derzeitige "Finanzkrise" ist lediglich ein Instrumentarium, das Weltfinanzsystem in New York zu zentralisieren, um über die FED die Zenralisierung der Weltfinanzpolitik weiter zu monopolisieren.

Jeder kann die einzelnen Punkte im Netz recherchieren. Auf Wunsch liefere ich gern Tonnen an Links und Quellen.

Die meisten Grundlagen bietet der oben verlinkte Film ENDGAME. Alles andere ergibt sich daraus.

Ich halte es wie Cicero im römischen Senat: wenn man die Täter finden will, stellt man einfach die Frage CUI BONO ?

Geschrieben
Wenn ich die Unterschiede aller Maxima und Minima von grossen und kleinen Zyklen jedesmal als Klimawandel definiere, um ihnen allen eine eigene Ursache zuzuschreiben, befinde ich mittendrin im rat race maze.
Nun, akzeptable Definitionen sollten aber der Anfang aller Diskussionen sein. Und die von Dir genannten "Unterschiede aller Maxima und Minima von grossen und kleinen Zyklen" hat man schon als "Klimaänderungen" definiert(!), Jahrzehnte bevor auch nur einer auf die Idee kam, der Mensch und seine CO2-Produktion könnten einen Einfluß darauf haben. Diese (grobe) Definition von "Klimawandel" sollten wir deshalb schon als Basis jeglicher Diskussionen akzeptieren.

Einzig Sinn ergibt doch, die grossen Ursachen zueerst einzukreisen, um dann im Detail fortzufahren.
Dann fange doch mal an, die grossen Ursachen einzukreisen. Leider haben Deine nachfolgenden, epischen Ausführungen rein garnichts damit zu tun. Es sind ausschließlich(!) Zitate, die in mir den Verdacht wecken, da wird nur Unverdautes aneinandergereiht und präsentiert.
Geschrieben

Wie ich mal ganz zu Beginn des Threads geschrieben habe, bin ich ja gar nicht dagegen "das Klima" zu schonen. Ich sehe den Ansatzpunkt aber definitiv nicht in der ersten Welt, sondern zum gegenwärtigen Zeitpunkt in den Schwellenländern. Wir müßten mit unserer Technologie und unseren Möglichkeiten auf diese Länder viel mehr Einfluß nehmen, die dort erreichbaren Quantitäten sind um ein vielfaches größer, als wenn wir heute noch einen maximalen CO2-Ausstoß von 100g feststetzen würden. Das was wir diesbezüglich in Mitteleuropa machen ist nur Augenwischerei.

das ist ein sehr richtiger und wichtiger punkt!

in ansätzen geschieht das bereits auch. ein professor unserer hochschule leistet beispielsweise in ärmeren regionen der welt viel aufklärungsarbeit in sachen umweltschonende technologie. er hat mit seinem unternehmen dort auch schon einige projekte realisieren können.

folgende bedingungen sind allerdings an diese umweltfreundlichen technologien geknüpft:

sie müssen einfach sein (qualifiziertes personal ist in den angesprochenen ländern rar; z.b. personal für die wartung)

sie müssen zuverlässig laufen und gegenüber den konventionellen technologien keine signifikanten nachteile aufweisen

sie müssen von anfang an wirtschaftlich tragbar sein

ein gutes beispiel:

für länder mit tropischem klima (==> biomasse in massen!) sind pflanzenöl-BHKWs wie geschaffen. einfachste technik: anpflanzung der biomasse (ölpalmen, jatropha, ...), einfachste ölgewinnung durch pressung, einfachste ölreinigung durch sedimentationsanlagen, bewährte und wirkungsgradstarke verfeuerung in einem BHKW.

vor allem für biomassereiche länder, die erdöl importieren müssen, ist diese lösung in allen belangen unschlagbar. oft mangelt es nur an der aufklärungsarbeit...

Geschrieben

Wir reden von einem System, dass sehr viele Einflussgrößen hat.

das stimmt ja auch. nur bin ich eben der meinung, dass die größenanteile der verantwortlichen einflussgrößen zumindest ungefähr - aber durchaus verlässlich - schon geklärt sind. aber anscheinend ist dieses thema eine glaubensfrage, die wir in dieser diskussion wohl nicht mehr klären können.

Ich gehe jetzt davon aus, dass es einen Ort oder eine bestimmte Menge an Orten gibt, wo es in den vergangenen 20 Jahren jährlich im Schnitt um 0,02°C wärmer geworden ist (konstruierter Fall).

Wieso soll es dann in den nächsten 20 jahren in einer stetig ansteigenden Funktion so weitergehen?

Hier wird suggeriert, dass wenn es über einen Zeitraum von 20 Jahrenwärmer wird, es auch in den folgenden Jahren einfach weiter wärmer wird.

Aus einer winzigen Stichprobenmenge einer Kurve wird hier eine (steigende) Funktion für die Zukunft abgeleitet.

Ich vermag bei keiner Temperaturkurve eine solche Systematik auszumachen.

Die Kurve kann doch genausogut wieder nach unten gehen.

wenn man das klima als ungeklärtes zufallsprodukt aus diffusen einflüssen ansieht, dann mag das schon richtig sein.

wenn man allerdings die bereits häufig von mir erwähnten effekte, die - im vergleich zur weiten vergangenheit - drastisch ansteigenden treibhausgaskonzentrationen/temperaturen im 20. jh. und zu guter letzt die zeitliche einordnung dieser anstiege (die treibhausgaskonzentrationen steigen seit der industrialisierung massiv an; die temperaturen folgen analog nur kurze zeit später) zusammen betrachtet, dann glaube ich an keine 180°-wendung in die andere richtung. ich sehe vielmehr zusammenhänge, die maßgeblich die klimaentwicklung steuern.

Und es ist verdammt nochmal richtig: Derjenige, der eine Behauptung aufstellt (IPCC), muss auch den Beweis führen und nicht dessen Kritiker.

Das ist allgemein anerkannt. In Rechtsprechung wie in Wissenschaft.

Ich möchte dir an dieser Stelle sogar noch entgegenkommen und sagen: Sobald mal eine Studie rauskommt, die sich nicht schon nach ein paar Jahren als Nonsens erweist, dann kann man nochmal diskutieren.

dazu habe ich schon an anderer stelle ausführlich geantwortet. ich gehe mit deiner ansicht von beweispflicht üblicherweise auch konform. aber es gibt hier meiner meinung nach zahlreiche und teilweise auch sehr stichfeste indizien, die die ganze sache in ein anderes licht rücken. vor allem wenn man bedenkt, was auf dem spiel steht, wenn die ipcc recht behält.

...und entschuldige, dass ich dich in einen topf mit allen anderen geworfen habe, aber bei der breiten masse an widerstand verliert man leicht den überblick, wer was gesagt hat:wink:

grüße

Geschrieben
vor allem wenn man bedenkt, was auf dem spiel steht, wenn die ipcc recht behält.

Das Argument ist aber sehr gefährlich und geht eindeutig unter die Gürtellinie. Auf die Art hat mal ein Österreicher dem deutschen Volk erklärt, es sein nötig Völkermord zu begehen... :(

Geschrieben

wieso ist das unter der gürtellinie? es ist ein denkbares szenario (es muss ja nicht eintreten, aber es kann), dessen ursache wahrscheinlich menschengemacht ist. dass dabei möglicherweise viele menschen sterben werden, ist ebenfalls nicht ausgeschlossen.

mir geht es doch um die verhinderung dieses möglichen szenarios und nicht um panikmache oder gar um dessen durchsetzung (wie bei dem österreicher).

also ehrlichgesagt versteh ich deinen vergleich nicht ganz...

man kann doch das ipcc nicht mit hitler vergleichen. klar wäre es unterste schublade des ipcc, wenn mit der angst der menschen politik gemacht würde, aber ihre inhalte "werben" ja nicht für das klimabedingte massensterben, sie wollen dieses und auch weniger schwerwiegende folgen des möglichen klimawandels verhindern.

Geschrieben

Ich sehe da durchaus vergleichbare Bedingungen. Es ist immer ein Problem, wenn die bewußte Schürung von Ängsten dazu genutzt wird, andere Personen zu beeinflussen. Sind diese Ängste erstmal aktiviert, sind sie Todschlag-Argumente, rational kann man die Diskussion dann nicht mehr weiter führen. Die logische Konsequenz ist Eskalation...

Und da sind wie wieder beim Thema, IPCC hat mehr schlecht als recht zusammen gesammelte Argumente und verleiht diesen zusätzliche Kraft in ihrer Art der Interpretation. Das Ergebnis dieser Interpretation lautet Klima-Katastrophe und was soll eine prognostizierte Katastrophe anderes bewirken, außer Ängste zu schüren?

Sowas ist unseriös.

Geschrieben

Hallo,

dann will ich mal wieder.

@El Grapadura

Im Grunde steht und fällt deine Argumentation mit dem Verständnis des Systems Weltklima.

Ich möchte an dieser Stelle meine Argumentation auch nicht zu weit ins Detail führen (es sei denn, deine Antwort nötigt mich dazu. Dann zieh dich aber schon mal warm an 8) )

Nur soviel:

Du selbst hast gesagt, dass Klimamodellierung noch in den Kinderschuhen steckt.

Gleichzeitig definierst du sie für dich selbst aber als ausreichend um einen menschlichen Einfluss zu quantifizieren aufgrund von Korrelationen zwischen Messwerten.

Wie matelko schon mit seinen Leberwurst-Beispiel zeigte: man findet immer Korrelationen zwischen zwei Dingen, wenn man denn will.

Die Storchenpopulation in Deutschland korreliert mit der Geburtenrate. Wenn wir mehr Kinder wollen, muss die Storchenpopulation also angehoben werden. :wink:

Ist generell auch einer der Basics von Verschwörungstheorien.

...Wir können diesen Punkt der Diskussion aber auch erst mal ruhen lassen (wenn du willst) und uns einem anderen Teilaspekt widmen, den du mit Marc W. schon angeschnitten hast.

Nämlich die postulierten Folgen und der Umgang mit den sogenannten Klimakritikern.

In deinen Beiträgen redest du oft von den "Verheerenden Folgen", die in Zukunft drohen würden, Hungerkatastrophen, Dürren, Überschwemmungen, die zu Völkerwanderungen führen würden.

Diese Angstmacherei ist ein ziemlicher Nonsens.

So nehmen wir also mal an, dass es wärmer wird.

In einigen Gebieten wird der Niederschlag weniger, in anderen wird er mehr.

In einigen Gebieten wird der Ackerbau schwierig oder unmöglich, in anderen Gebieten wiederum möglich oder leichter.

In einigen Gebieten wird die Gebäudekühlung mehr Energie benötigen, dafür sinkt in anderen Gebieten der Bedarf an Heizenergie.

Katastrophe? Nö.

Probleme? Auch nö.

Trotzdem wird alles schlecht hingestellt. Veränderungen, die negativ besetzt sind werden hinausposaunt. Die gleichzeitig stattfindenden positiven Veränderungen werden verschwiegen. Wieso soll hier nur die eine Seite der Medaille betrachtet werden? :mad:

Womit ich dann auch zum "Umgang mit sogenannten Klimakritikern" überleiten will.

Wir haben die Diskussion erst im Forum ja zuerst im Strang zu "Zukünftige Energieträger für Autos" begonnen und sind dann in diesen Strang gewechselt; du erinnerst dich sicher noch.

Und kaum hatte ich meinen ersten Beitrag hierzu geschrieben, kam mir der virtuelle Scheiß um die Ohren geflogen.

Du hast die "Klimakritiker" als von "Verschwörungskram und ihrer Lobby verblendete Personen" bezeichnet (welche Lobby wars denn jetzt eigentlich). Sie würden sich "ihre Wahrheit" aus "irgendwelchen Internet-Verschwörungen" zusammenbauen und sich "vermutlich nur eine halbe Stunde mit dem Thema beschäftigen".

Siehe: http://www.carpassion.com/de/forum/oko-sportwagen/33020-zukuenftige-energietraeger-fuer-autos-9.html#post673296

Genau so sieht leider auch oft die Reaktion in der Öffentlichkeit außerhalb dieses Forums aus:

Die "Klimakritiker" sind ja sowieso immer von irgendjemand gekauft und zu doof die Lage zu überblicken. Wie können die denn nur was anderes behaupten als das IPCC. Schließlich bewegen wir uns auf eine schlimme Zukunft zu, wo alles schlimmer ist, weil ... ja weil es nun mal wärmer ist und dann ist nun mal alles schlimm. Und schließlich wollen wir doch alle keine schlimme Zukunft, oder?

In dem Kursiv geschriebenen steckt weniger Ironie, als es vielleicht scheinen mag.

Sofern ein Klimakritiker überhaupt mal zu Wort kommen durfte und ihm ein öffentliches Forum geboten wurde, konnte man auf der anderen Seite den oben genannten, kursiv geschriebenen Ablauf beobachten.

MfG

RacR

P.S.: Das Totschlagargument, dass Millionen Menschen sterben könnten, wenn es wärmer wird habe ich bewußt nicht in den Text eingebaut. Wenn ich sagen würde, was ich von dieser Art von Totschlagargument und Angstmacherei halte, dann würde ich wahrscheinlich augenblicklich gesperrt werden.

Geschrieben
Nun, akzeptable Definitionen sollten aber der Anfang aller Diskussionen sein. Und die von Dir genannten "Unterschiede aller Maxima und Minima von grossen und kleinen Zyklen" hat man schon als "Klimaänderungen" definiert(!), Jahrzehnte bevor auch nur einer auf die Idee kam, der Mensch und seine CO2-Produktion könnten einen Einfluß darauf haben. Diese (grobe) Definition von "Klimawandel" sollten wir deshalb schon als Basis jeglicher Diskussionen akzeptieren.

Was ich aussagen wollte ist folgendes:

Wenn ich auf der Welle eines zyklischen Systems reite, kann ich nicht von Wandel reden.

Am meisten stört mich bei den Klimahysterikern, dass die gemessene Erwärmung unserer Nachbarplaneten immer ausgeklammert wird.

Erst wenn dieser Effekt subtrahiert wird, also der Einfluss der Sonne herausgerechnet wird, kann man sich über den verbleibenden Rest an Tempaeraturänderung unterhalten.

Dann fange doch mal an, die grossen Ursachen einzukreisen. Leider haben Deine nachfolgenden, epischen Ausführungen rein garnichts damit zu tun. Es sind ausschließlich(!) Zitate, die in mir den Verdacht wecken, da wird nur Unverdautes aneinandergereiht und präsentiert.

Sag es deutlich:

er hat FÜR DICH nichts damit zu tun. Das liegt allerdings alllein daran, dass Du Dich mit den Hintergründen der Klima-Schwindler noch nicht auseinandergesetzt hast.

Desweiteren Ich habe nicht ein einziges Zitat verwendet (wo siehst Du ausschliesslich Zitate??) , und ich habe auch keinesfalls Unverdautes aneinandergereiht, sondern in kompakter Form die Eckpunkte der New World Order präsentiert, über die der Film ENDGAME sehr gut informiert.

ENDGAME -der FIlm

http://video.google.de/videoplay?docid=4903213692683646064

Die jetzigen Klimahysteriker, die Umweltaktivisten und die Klimahysteriker und Untergangsfanatiker der 70er entspringen denselben social engineering groups, die allesamt von der Rockefeller Foundation finanziert wurden und werden: Ausgangspunkt ist die Eugenik-Bewegung der frühen 20er Jahre, wo man beschloss, die Menschheit auf unter 1 Milliarde zu reduzieren.

Wenn man sich die Mühe macht die Agenda der New World Order einmal zu recherchieren, erkennt man größere Zusammenhänge.

Hier mal ein Zitat des Club of Rome:

"In searching for a new enemy to unite us, we came up with the idea that pollution, the threat of global warming, water shortages, famine and the like would fit the bill ... All these dangers are caused by human intervention and it is only through changed attitudes and behavior that they can be overcome. The real enemy, then, is humanity itself."

http://www.financialsense.com/fsu/editorials/gnazzo/2007/nworder/0109.html

Übersetzung:

Auf der Suche nach einem neuen Feind, der uns alle einen könnte, kamen wir auf die Idee, dass Verschmutzung, die drohende globale Erwärmung, Wassermangel, Hunger und dergleichen unserem Ziel dienen könnte. Alle diese Gefahren werden durch menschliche Aktivitäten erzeugt und können einzigg durch geändertes Verhalten besiegt werden. Auf diese Weise wird die Menschheit selbst zum Feind

Ich denke, das ist wohl aussagekräftig und nicht unverdaut.

Dieses Zitat stammt vom Club of Rome 1972!

Es zeigt das abgeklärte Spiel der Umweltbewegung mit den Ängsten der Bevölkerung.

Hinter allem steht die Agenda, die Menschheit auf 500 Millionen zu reduzieren.

Der Link zeigt übrigens die Georgia Guidestones, wo dieses Ziel in acht modernen und antiken Sprachen eingemeisselt ist:

http://www.financialsense.com/fsu/editorials/gnazzo/2007/nworder/0109.html#_edn16

Geschrieben

Am meisten stört mich bei den Klimahysterikern, dass die gemessene Erwärmung unserer Nachbarplaneten immer ausgeklammert wird.

Erst wenn dieser Effekt subtrahiert wird, also der Einfluss der Sonne herausgerechnet wird, kann man sich über den verbleibenden Rest an Tempaeraturänderung unterhalten.

Blöde Frage, ist die Umlaufbahn unserer Nachbar den konstant geblieben oder haben sie sich der Sonne genähert/entfernt? Das wäre ein sicherlich nicht unerheblicher Effekt. Die Erde bleibe ja auch nicht konstant im gleichen Abstand.

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