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itf joegun

Erfahrungsbericht Drive & Fun Perfektionstraining Bosch Testcenter Boxberg

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itf joegun   
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Hallo Ihr Lieben,

ich war gestern (24.06.2006) den ganzen Tag in Boxberg beim Fahrertraining der Event-Firma "Drive&Fun" und wollte euch mal berichten, wie es mir so ergangen ist.

Gebucht habe ich wie immer direkt übers Internet unter "drive-and-fun.de". Dort kann man online buchen und sieht auch den Status des Termins (Frei, belegt), den Zahlungseingang usw…das Ganze kostete 340 Euro. Eine Vollkaskoversicherung konnte man für 40 Euro für diesen Tag auch noch mal extra abschließen, falls man nicht sowieso eine hat. Fand ich eigentlich ganz gut, habe ich so auch noch nicht bei andern Anbietern gesehen…aber das muss ja nichts heißen.

Heute Morgen um 6:00 Uhr klingelte mein Wecker. Ich muss dazusagen, dass ich seit einer Woche Sommerurlaub habe und es mir daher nicht mehr so ganz leicht fällt früh aufzustehen, aber ich hab es ja doch geschafft irgendwie. Die Fahrt war problemlos, die AB recht leer. Ich fuhr etwa eineinhalb Stunden für die 170 km auf der A61/A6/A81.

Boxberg Testcenter (Rot markiert die Locations der Übungen):

boxberg1.jpg

Im Bosch Testcenter angekommen, erwartete mich im dortigen Verwaltungsgebäude das Empfangskomitee mit Kaffee und Knabbereien...genau das habe ich gebraucht um die Zeit…Nach der Unterzeichnung des Haftungsausschlussformulars, für den Anbieter des Events, ging es dann auch um 9:00 Uhr schon los. Kurzes Briefing "do‚s" and "don’ts" wurden kurz angesprochen. „Anständig bleiben während der Übungen“ war der Kern der Einführung. Jeder von uns bekam wie immer ein Funkgerät, welches man an den Gurt oder in die Tür rein stecken konnte. Wie auch schon im Fahrsicherheitszentrum des Nürburgringes konnte man nur hören, aber nicht sprechen. In meiner Gruppe fuhren 9 Autos mit, ein E46 Diesel Coupe, ein E46 320i, ein 996 4S, ein BMW 850i, ein BMW E39 M5, eine neue S-Klasse (anscheinend ein Bosch Testwagen), noch ein 996, ein Smart Roadster (Hammerteil, über 110 Turbo PS) und ich im 330i E46. Der Instruktor hatte zu Anfang einen E46 330d…

Wir fuhren dann alle hinter dem Instruktor her, direkt in das Herz des Bosch Zentrums in Boxberg, quasi in das Infield des Highspeed Ovals. Dort angekommen fingen wir mit der Slalom Übung an (1). Hier bemerkte ich das erste Mal, den Unterschied zwischen dem "normalen" Sicherheitstraining im FSZ Nürburgring und diesem Event. Die Hütchen waren viel weiter auseinander, das bedeutete, man konnte schneller Fahren. Der Instruktor ermutigte uns auch dazu, die Fahrhilfen abzuschalten um zu spüren, wie das Auto reagierte. Das passiert bei "normalen" Sicherheitstrainings nicht.

Wie Ihr in dem Video sehen könnte, war das ne lustige Sache. Genau das richtige zum warm werden und Auto ausprobieren. Ich schaltete da schon mal das DSC komplett aus. Die Übung machte einfach mehr Spaß ohne, wie überraschend! :D

Noch kurz etwas zum Video: Ich habe eigentlich immer nur die ersten (langsameren) Durchgänge aufgenommen. Bei den späteren habe ich die Cam abgeschaltet um Zeit zu sparen…im Bericht hier erwähne ich aber wie schnell die Übungen absolviert wurden.

Danach ging es zum Elch-Test (2). Diese Ausweichübung wurde zu Beginn mit etwa 80 km/h gefahren, das steigerte sich bis etwa 100 km/h. Mehr hätte ich bei dem kurzen Anlauf eh nicht geschafft! :wink: Die Übung war nicht sehr schwer, vor allem hatte ich solche Dinge ja schon in anderen Kursen gemacht. Mit Feuer in die Gasse und kurz vor den Pylonen schnell nach rechts rüberlenken und dann das Fahrzeug durch schnelles Gegenlenken wieder fangen…Gebremst wurde übrigens erst nach dem erfolgreichen Ausweichen.

Danach kam wir zur kombinierten Ausweich- und Bremsübung (3). Wie im Video zu sehen fährt man in die Gasse (Range lag etwa zwischen 100 und 145 km/h) und die Ampel zeigt an, wann gebremst werden muss. Unter vollem Bremsen muss man dann nach rechts ausweichen und das Auto vor dem Hindernis zum stehen bringen. Schön zu sehen hierbei war, dass schon bei einer geringen Erhöhung der Geschwindigkeit der Bremsweg extrem länger wurde…

Zum Kühlen der Bremsen ging es dann noch mal ins Aquaplaning Becken (4). Der Wasserstand war vielleicht 10 cm, also etwas weniger als beim Sicherheitstraining auf dem Nürburgring (dort waren es 20cm). Aber das Ganze war auch mehr oder weniger nur dazu da, um die Bremsen wieder mit der Temperatur runter zu bringen…das klappte auch problemlos, da knackte nix mehr...

Es war da so etwa 11:30 Uhr und wir waren irgendwie alle recht durstig und die Blase drückte heftig. Daher gab es eine kurze Pause wieder im Verwaltungsgebäude, wo wir auch unser Briefing hatten. Es gab hier endlich etwas kaltes zu Trinken und man könnte wieder einigermaßen entspannen. Um 12:00 Uhr ging es dann weiter zum Handling Parcours (5).

Dort angekommen wurde die Gruppe geteilt und wir fuhren als Vierergruppe hinter dem Instruktor her. Die Strecke war nur etwa so breit, dass ein Auto drauf passte. Es gab KEINE Auslaufzonen. Nur Abhänge oder Hügel mit Gras. Wir sollten etwa 2-3 Meter Abstand halten und versuchen genau hinter dem Instruktor zu bleiben und die gleiche Linie zu fahren. Das ganze dann immer unter Erhöhung der Geschwindigkeit. :???:

Damit hatte ich ein Problem. Ich bin zwar normalerweise zu allem bereit und wenn ich als letzter Gefahren wäre, dann wäre es auch ok gewesen, aber in der Mitte, mit 3 m Abstand zum Vordermann und Hintermann…also entspannend war dies nicht…

Aber vermutlich war es ok für Leute, die noch nie auf einer Rennstrecke waren und hier etwas von Kurvenscheitelpunkten usw. erlernen konnten…ich war froh wie es fertig war, vor allem weil das dumme gelbe Öllämpchen beim ausmachen des Motors zum Schluss angegangen ist. BMW Fahrer wissen was das bedeutet: "Bei der nächsten Gelegenheit mal Öl nachfüllen". Nur zu dumm, dass ich die 1 Liter Ölflasche, die ich normalerweise IMMER im Auto habe, vor dem Training rausgeräumt habe, damit nichts im Kofferraum rumfliegt. Das wäre an sich ja auch schlau gewesen, wenn ich den Ölstand nur VORHER kontrolliert hätte (das letzte mal hatte ich das VOR AdR gemacht :D)…aber naja…man lernt ja aus seinen Fehlern…:wink:

Aber eine Lösung musste her, da wir als nächstes ja noch das Highspeed Oval auf dem Plan hatten und dann das Driften kommen sollte, bei dem man sicher recht hohe Drehzahlen benötigen würde. (Ach. wie ich mich täuschen sollte…!!!!). Auf jeden Fall gings jetzt erst mal in die Mittagspause. Ich redete mit dem Instruktor und der sagte mir, dass nach der Pause ein Servicemensch kommen würde, der nach mir und meinem Problem sehen würde…fein!

Dann fuhren wir wieder runter zum Verwaltungsgebäude und der Run auf das Mittagessen ging los! :D Es gab sowohl eine Salatbar mit 4 verschiedenen Sorten Salat, als auch zwei Sorten Fleisch und Beilagen. Das Essen war ok, etwa auf Niveau einer Großküche…

Danach habe ich erst einmal meine Kamera mit einer neuen Kassette bestückt, da schon 60 Minuten Film aufgenommen worden waren. Ein neuer Akku (gerade erst bei EBay geschossen, hohe Kapazität) wurde ebenfalls eingesetzt…geniales Teil 240 Minuten Restzeit für die Cam!

Danach sollte es zum High-Speed Oval (6) weitergehen. Der Instruktor meinte, der Servicemensch wäre eh dort unterwegs, der würde vorbeikommen und nachfüllen. Also bin ich mit der Gruppe zum Oval gefahren. Dort angekommen warte ich auf den Servicemenschen. Der kam zwar gleich, durfte mir aber kein Öl aus dem Fundus geben, sollte mich aber zu einer Tankstelle lotsen, die das richtige Öl hatte. Also wieder zurück zum Verwaltungsgebäude und dann auf die Landstrasse…

Die Übung startete derweil ohne mich. Allerdings in zwei Gruppen, so dass ich später noch dazu stoßen konnte. Ich fuhr also in den Nachbarort, habe mir dort das gute Vollsynthetische gekauft, einen Liter nachgekippt und im Eiltempo wieder zurück…die zweite Gruppe war gerade fertig, also habe ich mich wieder an die erste angehängt…

Die Steilstrecke war, naja, nicht sehr beeindruckend. Mir erschloss sich der Sinn für das tägliche Leben nicht so sehr, ich kenne nur eine Landstrasse in Deutschland die eine ähnliche Strecke hat wie diese, vielleicht nur etwas kleiner! :D

Es ging also los, mit 140 km/h (Lichtschranke mit Anzeige links im Video auf der Gegengeraden) haben wir angefangen, die nachfolgende, sehr weite Kurve, konnte man mit voller Geschwindigkeit fahren, die Gerade dann auch, nur bei der kleineren Kurve musste man etwas mit dem Speed runter (ca. 160 km/h). Das Steigerte sich dann auf 160 km/h durch die Lichtschranke und anschließende Kurve bis auf 180 km/h. Dann fuhren wir eine Auslaufrunde und die Übung war damit fertig…

Danach ging es zum Highlight des Tages (dachte ich!) der Drift-Kurve (7). Nunja, Ihr seht es ja im Video. Es klappte nicht. Ich habe nicht einmal einen Dreher um die eigene Achse hinbekommen. Das dumme Auto wollte einfach nicht mit dem Popo kommen. Es war zum Mäusemelken. „Stärker Anpendeln!“, ich konnte es nicht mehr hören. :cry: So sollte es ablaufen: Man fuhr auf einen Bewässerten Bereich drauf zu, ging vom dritten in den 2. Gang, damit das Heck leichter wird (oder tritt kurz die Bremse, bei SMG Fahrzeugen :D) lenkt wie ein Stier nach rechts, dann gleich wieder nach links. So wie das Heck kommt, tritt man aufs Gas um den Drift zu halten. Klingt einfach, oder? War es aber nicht, zumindest nicht mit meinem Auto. Das Setup war immer noch seit AdR unverändert 4/1 (alles für die GLP am 15.07.2006 :wink:), das bedeutete hinten die härteste Stufe beim PSS9.

Da war nix mit pendeln. Ich hab es einfach nicht hinbekommen. Ich hatte nur permanentes Übersteuern, nicht einen Ansatz von Untersteuern. Etwa 10 Versuche hat jeder gemacht, keiner war auch nur annähernd so im Drift, wie es der Instruktor vorgemacht hat. Ich war gefrustet, Müde und demotiviert. Mir geht’s aber heute schon besser. Ich schiebe es einfach auf das Auto :D

Die Rettung des Tages erfolgte dann aber auf der Blaubasalt Drift Strecke (8 ). Da fuhren wir dann nach der Driftübung hin. Wir mussten auf der Bewässerten Strecke dann einfach eine S-Kurve um Pylone fahren. Das war nicht schwer, das Auto ließ sich problemlos abfangen. Diese Übung kannte ich auch schon aus anderen Trainings. Das alles war sehr entspannend und lief recht locker ab. Man merkte auch jedem an, dass es langsam Zeit für das Ende war. Der Instruktor stand schon seit 9:00 Uhr morgens auf dem heißen Asphalt, der muss wirklich durchgekocht worden sein...es waren 31 Grad an dem Tag...

Wie gesagt, jeder hatte das Ende des Tages vor Augen. Vor allem: Die Deutsche Nationalmannschaft hatte um 17:00 Uhr gegen Schweden das Achtelfinalspiel!!!! Ich wollte auf jeden Fall noch etwas davon mitbekommen. Wir sind also dann um, 16:30 Uhr wieder zurück zum Verwaltungsgebäude gefahren, dort fand anscheinend am Wochenende ein Oldtimer Event statt, auf jeden Fall standen dort ein Haufen schöner alter Porsche usw. rum und es gab plötzlich einen Haufen Stände. Das alles war bei unserer Abfahrt noch nicht da…:-o

Im Verwaltungsgebäude gab es dann erstmal eine Erfrischung und dann noch eine Abschlussbesprechung zum Tag und ein hübsches Zertifikat für die Teilnahme an der Veranstaltung. Um etwa 17:00 Uhr war die Veranstaltung dann fertig. Ich ging raus zum Auto um meinen Gurt und die Cruiscam Halterung abzubauen und das Navi wieder einzubauen. Plötzlich war Leben auf dem Platz, verrückte Menschen liefen mit hocherhobenen Armen durch die Gegen und brüllten was von 1:0 !!!!! Ich war begeistert!!!!

Nachdem alles eingebaut war, habe ich noch einen Sender gesucht, der das Spiel Live übertragen hat (SWR1) und dann gings schon auf den Nachhauseweg. Nach ein paar Kilometern dann das 2:0 !!! Ich war noch nicht mal auf der Autobahn und dann schon so was...:D

Naja, ich folg dann schnell nach Hause und konnte zumindest die letzte halbe Stunde noch zuhause mit der Familie schauen…(etwa 10 Minuten am Stück 250+ km/h…die AB war total leer!) :D

Abschließend kann ich sagen, dass mir die Veranstaltung recht gut gefallen hat. Die Organisation war recht gut, der Instruktor war engagiert und hat keinen im Regen stehen lassen. Außer im Drift vielleicht, aber da standen irgendwie alle im Wolkenbruch! :D

Nachdem dies nun mein zweiter Kurs dieser Kategorie Fahrsicherheitstraining war, würde ich so einen aber nicht noch einmal machen. Zumindest nicht in der nächsten Zeit. Ich überlege, ob ich mir ein Drift-Training mal antun sollte (wir ebenso von Drive & Fun angeboten). Aber dann will ich vorher den Instruktor in MEINEM Auto driften sehen :D

Noch eine Anmerkung: Das was sich im Video des öfteren anhört wie ein Flugzeug, welches über das Testgelände fliegt, ist ein GT3 RS. Das war ein Instruktorauto einer anderen Gruppe. Der Sound war der Hammer. Egal wie weit man weg war, innerhalb des Testgeländes war der Kerle immer zu hören. Und er hatte vor allem im Drift mächtig Spaß bei der Arbeit :D

Ich hoffe der Bericht hat euch gefallen und war einigermaßen informativ für euch. Ich habe zwei Versionen des Videos angehängt. Eine High-Res Variante (150 MB) und eine Low-Res Version (70 MB). Der Inhalt ist identisch, nur anders gerendert.

High Res – Variante (150MB):

boxberg1_tn.jpg

Low Res – Variante (70MB):

boxberg1_tn.jpg

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bmw_320i_touring   
bmw_320i_touring
Geschrieben

Hi Jochen,

mal wieder ein schön zu lesender Bericht von Dir. Es hat Spaß gemacht ihn durchzuarbeiten...

Dein erlerntes Können kannst Du mir ja in Spa live zeigen :D ...

Edit: Schade, Bewertung leider nicht möglich...da erst andere User bewertet werden müssen...hole es bei Gelegenheit nach!

TaKeTeN   
TaKeTeN
Geschrieben

Netter Bericht! Hatte mir auch überlegt zu dem Event zu fahren, allerdings war ich im Februar schon bei Snow & Fun (www.fahrspass.biz) und ein Nordschleifenbesuch im August ist auch schon fix. Deswegen nicht alles auf einmal :)

Wenn du richtig abdriften willst dann kann ich dir das Snow & Fun Event nur empfehlen. Allerdings muss ich dich warnen, denn du wirst danach zu 95%er Wahrscheinlichkeit deine Vollkasko bemühen müssen! Ich bin damals mit meinem BMW e28 vor Ort gewesen, den hatte ich mir extra für dieses Event zugelegt, deswegen war es dann nicht weiter tragisch, dass ich bei der Heimreise nur noch einen Scheinwerfer und einiges an deformiertem Blech hatte. Manche mögen jetzt sagen, dass ich mich zu dumm angestellt hätte, aber ich habe den Abschlepptraktor nur zwei mal gebraucht!

Evtl bin ich nächstes Jahr wieder dabei, dann aber garantiert mit einem Leihwagen. Denn dazu gelernt habe ich fahrerisch relativ wenig. Das einzig anspruchsvolle war der Gegenpendler im Oval, der allerdings für keinen machbar war, da der Untergrund zu dem Zeitpunkt das blanke Eis war und es überhaupt keinen Grip mehr gab. Diese übung habe ich dann auch bald aufgegeben nachdem ich zwei mal recht heftig in die Bande einschlug.

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben
Wenn du richtig abdriften willst dann kann ich dir das Snow & Fun Event nur empfehlen. Allerdings muss ich dich warnen, denn du wirst danach zu 95%er Wahrscheinlichkeit deine Vollkasko bemühen müssen!

Neeee, das wäre nichts für mich. Ich will das gute Auto ja nicht schrotten! :wink:

Es gibt ja von Drive&Fun auch das Drifttraining. Ebenfalls in Boxberg. Es war da auch eine Gruppe gestern dabei die das gemacht haben. Das sah wirklich spassig aus...

bmw_320i_touring   
bmw_320i_touring
Geschrieben
Es gibt ja von Drive&Fun auch das Drifttraining.

Ein Drifttraining wird auch am Sachsenring angeboten in einem gestellten, umgebauten E36: http://www.sachsenring.de/index.php?id=117 .

User m zetti nimmt demnächst daran teil, wenn das noch aktuell ist.

TaKeTeN   
TaKeTeN
Geschrieben
Neeee, das wäre nichts für mich. Ich will das gute Auto ja nicht schrotten! :wink:

dann nimm nen Leihwagen, der wird dir vor Ort gestellt und kostet lächerliche 100eur. Damit kannst du dann richtig die Sau rauslassen. Ein bekannter der im Februar mit dabei war hat einen A6 3.0 quattro bekommen.

Im Nachhinein wäre mir der Leihwagen fast billiger gekommen als der eigene, da ich für die 800km Strecke hin und zurück schon ca 100eur für benzin gebraucht habe die ich mir hätte sparen können wäre ich bei CP User Sepp im Auto mitgefahren. Die Kosten um den e28 wieder flott zu machen noch nicht eingerechnet...

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben
Damit kannst du dann richtig die Sau rauslassen.

Für mich liegt aber der Sinn einer Veranstaltung eher nicht im Sau raus lassen. Sicher, das macht Spass und man sollte es vielleicht wirklich mal gemacht haben, aber in erster Linie möchte ich was lernen...

Da ich im Moment mit meinem Auto auf Trackdays gehe und NS fahre, ist es mir wichtig zu lernen wie genau mein Auto in Extremsituationen reagiert. Aus den Kursen die ich bisher gemacht habe, war eines ganz klar zu erkennen: Jedes Auto fährt sich anders. Wenn man alles blind beherscht, macht das sicher keinen Unterschied, aber im Moment schon noch...

Erator CO   
Erator
Geschrieben
Für mich liegt aber der Sinn einer Veranstaltung eher nicht im Sau raus lassen. Sicher, das macht Spass und man sollte es vielleicht wirklich mal gemacht haben, aber in erster Linie möchte ich was lernen...

Da ich im Moment mit meinem Auto auf Trackdays gehe und NS fahre, ist es mir wichtig zu lernen wie genau mein Auto in Extremsituationen reagiert. Aus den Kursen die ich bisher gemacht habe, war eines ganz klar zu erkennen: Jedes Auto fährt sich anders. Wenn man alles blind beherscht, macht das sicher keinen Unterschied, aber im Moment schon noch...

Und wo hast Du bis jetzt am meisten gelernt?

alpinab846   
alpinab846
Geschrieben

Zakspeed?

Nein im Ernst-er wird am meisten von mir lernen am 15.7.....O:-)

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben
Und wo hast Du bis jetzt am meisten gelernt?

Das kann man so nicht genau festlegen. Die Summe aller Kurse führt zu einem Lernerfolg.

Das Sicherheitstraining im FSZ hat mich erst mal auf alles weitere im Bezug auf Fahrdynamik vorbereitet. Die NS Fahrten im Touristenverkehr bereiten einen auf das Geschehen auf Rennstrecken vor, z.B. den Rückspiegel zu nutzen usw. Das Zakspeed Training war im Bezug auf die NS sehr gut, allerdings habe ich dort nichts im Bezug auf Ideallinie im Allgemeinen gelernt.

Die Instruktorfahrt mit Dir hat mir die richtige Sitzposition, das Bremsen auf der Strecke gezeigt und mich im Bezug auf Kurventechnik viel weiter gebracht.

Und am Samstag, naja, sagen wir mal ich konnte das bereits Erlernte weiter vertiefen. Mehr war es nicht...

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben
Zakspeed?

Nein im Ernst-er wird am meisten von mir lernen am 15.7.....O:-)

Meine Migräne kehrt gerade wieder...Aua...O:-)

alpinab846   
alpinab846
Geschrieben

Zumindest habe ich ein gesundes Selbstbewußtsein...O:-)

Ich denke man kann garnicht sagen, bei welchem Training man mehr ader am meisten gelernt hat, da man ja doch sehr verschiedene Schwerpunkte hat.

Ich für meinen Teil werde das Uhrenlesen lernen bei der GLP.

Aber nach dem, was ich gehört habe soll Zakspeed schon sehr gut sein, oder Jochen?

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben
Ich für meinen Teil werde das Uhrenlesen lernen bei der GLP.

Wie, Du kannst Die Uhr nicht? O:-) Ein Glück habe ich eine Digitale Stopuhr! :D

Aber nach dem, was ich gehört habe soll Zakspeed schon sehr gut sein, oder Jochen?

Der Instruktor war 24h und VLN erfahren. Also wirklich eine sehr gute Veranstaltung. Wenn ich damals schon das Setup für den 330i und die Runden mit Olaf hinter mir gehabt hätte, wäre es das Beste Training bisher gewesen.

Daher werde ich es nächstes Jahr nochmal machen. Das ist fest in Planung.

Ich muss jetzt mit Wauwau Gassi gehen...bis nachher in dem Chat hier...:D

Erator CO   
Erator
Geschrieben

Jetzt hast Du einen Punkt erreicht wo nur noch die Mutgrenze hoch gesetzt werden muss. Das ganze machst Du mit viel Training am GLP-Lauf.

Ich würde jetzt keine Kurse mehr besuchen, sondern fahren fahren fahren.

Zum NS richtig auswendig mit den Ecken und Kanten kennen zu lernen, würde ich Dir am Ende dieses Jahres noch den Kurs der Scuderia Hanseat empfehlen.

Die zeigen Dir welche Grasnarbe Du anzielen mußt und welche Du überfahren mußt.

Dann kannst in 2007 auch an den 24h NS teilnehmen X-):-))!

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben

Herrjeh Olaf, ich habe Dich übersehen! :D

Ich würde jetzt keine Kurse mehr besuchen, sondern fahren fahren fahren.

Du hast sicher recht, ich werde mir aber nächstes Jahr auf jeden Fall nochmal was theoretisches antun. Kurventechnik usw. Kannst Du da was empfehlen?

Zum NS richtig auswendig mit den Ecken und Kanten kennen zu lernen, würde ich Dir am Ende dieses Jahres noch den Kurs der Scuderia Hanseat empfehlen.

Die zeigen Dir welche Grasnarbe Du anzielen mußt und welche Du überfahren mußt.

Dieses Jahr wird das nichts mehr, aber die Scuderia Hanseat steht auch auf meiner Wunschliste, ja.

Dann kannst in 2007 auch an den 24h NS teilnehmen X-):-))!

Lieber nicht so schnell! Ich warte bis wir von CP das Team zusammen haben...:D

alpinab846   
alpinab846
Geschrieben

Ganz ruhig....Eure Pillen kommen gleich....:D

Erator CO   
Erator
Geschrieben
Herrjeh Olaf, ich habe Dich übersehen! :D

ach...das macht doch nix, hauptsache Du übersiehst die 96 cm hohe Flunder in Spa nicht wenn ich von hinten angeschoßen komme 8)

Du hast sicher recht, ich werde mir aber nächstes Jahr auf jeden Fall nochmal was theoretisches antun. Kurventechnik usw. Kannst Du da was empfehlen?

Ja mich :D

Spaß bei Seite, hier solltest Du etwas über die Physik des Autos lernen.

a) an einem Drifttraining teilnehmen, z.B. am Sachsenring, dort wird Dir ein Wagen zur Verfügung gestellt, wo Du ganz langsame Geschwindigkeiten fährst auf rutschiger und nasser Fläche / Strecke. Da kannst Du einiges über Massen-Beschleunigung lernen.

B) Übung macht den Meister, also fahrer fahren fahren

c) auch mal über Deine Mutgrenze gehen. Das geht allerdings nur mit Instruktoren, Dir die Hütchen dort hinstellt wo Du noch auf der sicheren Seite bist, allerdings Deine Mutgrenze überschreitest.

Fazit: GLP mit Peter!

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben
Ja mich :D

hehe, mir würde da ein Termin im Oktober einfallen...aber da bist Du sicher viiiiiiiiiiiiel zu beschäftig! :D Ich häng mich einfach an Dich ran, das wär doch was...ich überhole auch nicht! Versprochen! :D

c) auch mal über Deine Mutgrenze gehen. Das geht allerdings nur mit Instruktoren, Dir die Hütchen dort hinstellt wo Du noch auf der sicheren Seite bist, allerdings Deine Mutgrenze überschreitest.

mmmh, alleine, dass ich Peter mitnehme, überschreitet meine Mutgrenze um ein vielfaches...:D Zählt das auch schon? O:-)

Nein, im Ernst. Ich glaube genau der Schritt unterscheidet den Racer vom Hobbypiloten...warten wir mal ab...ich bin nicht sicher...

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    • F40org
      Basierend und anknüpfend an das traumhafte Event des letzten Jahres

      http://www.carpassion.com/de/forum/carpassion-com-events/29126-vip-treffen-engadin-st-moritz.html

      machten es kkswisslight und kkswiss letztes Wocheende wieder wahr und vereinten den schon eingeschworenen Kreis zum Treffen. Diesmal war unseres Ausgangspunkt das wunderschöne Alpenhotel Bitschnau in Schruns in Vorarlberg (www.bitschnau.at). Die alte Runde wurde noch durch sehr nette und liebenswürdige - teils sehr ess- und trinkfesten - Usern ergänzt. Kompliment schon hier an die Veranstalter: Perfekte Runde - Ihr habt ein sehr glückliches Händchen dafür.

      Diese User nahmen teil:

      kkswisslight
      kkswiss

      ACD/C mit Frau
      CountachQV mit Frau
      F40org mit Frau
      Kai360
      K-L-M
      Loni mit Bängeli
      matelko
      Max S.
      mecki
      MikeMuc mit Frau
      skr mit Frau

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      Achso - und natürlich Rudi, der doch etwas mehr war als nur der der uns die Zimmer vermietete und fürs Essen sorgte.


      Ich zitiere jetzt einfach mal einen Teilnehmer:

      ......Also dann ich. Was soll man zu diesem Wochenende im Montafon großartig schreiben?

      Okay, ihr vermutet es alle: es war mal wieder PERFEKT.


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    • S.Schnuse
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      Da angekommen standen wir auch recht schnell vor dem Werk. Es war ein Anblick den man eigentlich nur aus Prospekten,
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      Und direkt vor dem Hauptgebäude parkte noch ein weißer Gallardo Spyder.

      Leider erwischten wir bei unserem spontanen Besuch die Mittagspause und so setzen wir uns halt die verbleibende Stunde auf
      eine Wiese nahe dem Werk und genossen die Sonne. Doch bevor wir das taten musste ich erst mal die Emotionen verarbeiten
      die der weiße LP640 in mir auslöste als er uns entgegen kam und auf das Werksgelände fuhr. A new Lamborghini was born

      Während der Zeit, die wir die Stunde auf der Wiese verbrachten, genoss ich die Soundkulisse der LP560-4 und LP640 die an
      uns vorbeifuhren und auf Testfahrt geschickt wurden. Es waren insgesamt 6 Stiere die an uns vorbei dröhnten. Meine Nacken-
      haare wollten nicht so recht zur Ruhe kommen. Es war so gigantisch so viele Lambos zu sehen. Es war für mich etwas ganz
      besonderes.

      Als es dann endlich kurz vor halb 3 war gingen wir wieder zu dem Museum. Der weiße Gallardo Spyder wurde gerade mit Kamera-
      equipment beladen und wurde anschließend angelassen. Herrlich. Einfach schön. Als er hinter dem Werk verschwand löste
      ich nun also 2 Tickets für das Museum. Es war mir eine Ehre eine Reise durch die Zeit von Lamborghini zu machen. Es war schön
      die Formen zu bestaunen. Wie schön doch so ein 400 GT, Miura oder Countach ist. Auch all die anderen Modelle. Nach
      dem ich die untere Etage ausgiebig genossen hatte sind wir eine Etage höher und hier wurde alles noch mal „schlimmer“. Da
      waren also die Lambos die mir am besten gefallen. Ich wusste nicht wo man hingucken sollte. Meine Ohren sagten mir „Guck
      aus dem Fenster und sieh Dir die LP560-4 an. Oder da den gelben Murciélago!“ Meine Augen schrieen danach das Miura Concept,
      Den GT, den RGT, den SVR, den LP640 und den Reventón auf einmal ansehen zu wollen. Als ich wieder Herr meiner Sinne war,
      fing ich an, ein Auto nach dem anderen anzusehen. Zu erkunden und zu genießen. Wie imposant doch der RGT ist. Ohne
      Sponsoren gefällt er mir am besten. Er ist wirklich einfach nur Schwarz, Flach, Breit und Respekteinflössend.

      An dem Tag sah ich zum ersten mal einen Reventón und kann ihm beim besten willen nichts schlechtes abgewinnen. Er ist toll

      Dann drängte leider die Uhr. Doch wir entschieden uns einen Bus später zu nehmen und noch paar Lambos beim fahren zu zu
      sehen. Es war doch überwältigend wenn sich mal 2 LP560-4 aus dem Werk jagten... Also wieder runter und.... alles um mich
      herum setzte aus... Da stand Valentino Balboni. Der Mann der für mich für Lamborghini steht. Also schnell die Kamera an und
      ein Foto. Als er mit dem Gespräch fertig war, war im Begriff das Museum zu verlassen. Ich war wie in Trance, also musste
      meine Freundin ihn ansprechen und fragen ob er sich mit mir fotografieren lassen würde. Er bejahte das sehr freundlich. Als
      ich nun wieder Herr über mein Gehirn und Zunge war, fing ich an mit ihm englisch zu sprechen, und als ich ihm erzählte, das
      ich ihn vor 3 Jahren in Oschersleben bei der GTR Supertrophy traf, redete er deutsch mit mir weiter. Ich redete noch ein
      bisschen mit ihm und stellte wieder fest, dass er immer noch so fest auf dem Boden steht und sich über jeden Besuch freut wie
      vor 3 Jahren. Er erfreut sich an jeder Begeisterung anderer Lamborghinifans.

      Dann fragte er mich ob ich mir denn schon das Werk angesehen habe. Ich verneinte es, denn ich hatte keine Gelegenheit mich
      vorher anzumelden. Da fragte er am Empfang ob noch eine Führung ist und sagte mir dann das nur noch eine auf italienisch ist.
      Ob ich sie mir jedoch trotzdem das Werk ansehen möchte. Klar! Ich war hin und weg. Auch wenn ich nix verstehe, einen Blick
      in die heiligen Hallen werfen zu dürfen, das wäre doch was. Also bejahte ich und da fragte die Empfangsdame ob ich dafür schon
      gezahlt habe und da winkt Valentino ab und sagt was auf italienisch zu ihr. Wie sich herausstellte, sagte er, wir gehören zu ihm
      und es geht schon klar. Ich war sprachlos.

      Es war ein Tag der Steigerungen und der Superlative. Erst der spontane Entschluss das Werk zu besuchen, dann die Lambos
      zu sehen die getestet wurden. Und dann noch das Museum und das „i“-Tüpfelchen auf dem „i“-Tüpfelchen war ja dann
      die Einladung von Valentino Balboni das Werk zu besuchen.

      Jetzt musste ich mich nur noch etwas mehr als 30 Minuten gedulden bis die Führung los ging. Das war bei all der vielen Eindrücke
      kein Problem für mich.

      Ich sah mir gerade die im Museum ausgestellten Motoren an, als Motorenlärm mich aus meinen Gedanken riss. Da stand vor dem
      Museum, halb unter der Schranke ein Mattschwarzer LP640 und wollte raus. Am Steuer, Valentino. Ich bin so schnell wie es ging
      raus aus dem Museum.

      Valentino stellte, den LP vor dem Werk ab und lies den Motor laufen. Dann nahm er sich einen aus der Gruppe der Engländer und
      fuhr mit ihm weg. Und als er das Werksgelände verlies, verliesen auch die aus England angereisten Z06 und Diablo Roadster das Ge-
      lände. Der Diablo war um einiges lauter als der LP640. Das Nummernschild besagte auch „LOUD“ (Nur etwas anders geschrieben *wink*)
      Ein kurzer Gasstoß und die Nackehaare standen senkrecht. Auch als er beim losfahren kurz beschleunigte war der Sound infernalisch.

      Meine Sinne wurden überrannt und es war wie ein Traum für mich. Doch ich wusste da noch nicht, was noch auf mich zukommt.

      Dann war unsere Führung und zum Glück in englisch statt in italienisch. So verstanden wir doch was gesagt wurde. Es war sehr
      schön, faszinierend und etwas ganz besonderes da zu sein, wo die Traumautos gebaut werden. So viele Lambos in so
      vielen Farben. Es stand sogar ein Reventón da, bei dem gerade Hydraulik und Co auf Dichtigkeit geprüft wurde. Dann wurden wir aus
      dem Werk seitlich heraus geführt und da standen so viele Lambos herum die getestet wurden oder zum testen bereit waren. Alle in
      verschiedenen Farbkombinationen und alle wunderschön. Egal ob LP640, Gallardo SL, LP560-4, Murcielago, LP640 Roadster,
      Gallardo oder Gallardo Spyder. Wir wurden um das erste Gebäude herum zur Sattlerei geführt und da standen in einem anderen Ge-
      bäude weitere Murciélagos und sogar ein Diablo GTR. In der Sattlerei angekommen war es beeindruckend all die Farb-
      variationen sehen zu können. Es ist toll was Lamborghini für Farben anbietet.

      Als die Führung vorbei war, kamen wir gerade noch pünktlich zum Museum um Valentino mit einem Burnout das Werksgelände ver-
      lassen zu sehen. Er liebt es halt einen Lambo zu fahren...

      Dann war auch leider schon die Zeit vorbei die uns blieb. Nun hieß es Abschied nehmen um unseren Bus und Anschlusszug zu erwischen...

      An dieser Stelle möchte ich mich bei Valentino Balboni für die tolle Geste bedanken und auch bei meiner Freundin die auf einen
      Ausflug verzichtet und mir somit die Möglichkeit gegeben hat einen großen Traum zu erfüllen.

      Das war DER Tag in meinem Leben.















    • R-U-F
      Ich freu mich jedes Mal wenn User einen Bericht über ihre Ausflüge online stellen.

      Und auch wenn dies nur ein ganz kleiner Ausflug mit nur 2 Mann war, möchte ich euch ein paar schöne Bilder (leider in schlechter Qualität, danke an Apple für die schlechte Kamera im iPhone) nicht vorenthalten.

      Wir waren zwei Mann mit zwei Wagen. Um 03:45 haben wir uns am Autobahnkreuz Memmingen getroffen und von dort ging es Richtung Schweiz.





      Unser erstes Ziel war der San Bernardino Pass.

      Die Fahrt durch die Schweiz war angenehm, es war um die Uhrzeit natürlich auch relativ wenig Verkehr und so verlief die Fahrt problemlos.



      Die Auffahrt auf den Pass war für mich wie schon so oft die größte Freude. Der Pass war leer, nicht ein Auto kam uns entgegen.

      Nach einer viel zu kürzen Auffahrt () mit einem GT3 RS im Nacken hatten wir unser erstes Ziel für heute erreicht:









      Traumhaft schöne Landschaft, allein das ist ein Ausflug wert:





      Die Abfahrt war ähnlich spitze wie der Weg nach oben, da nicht ein Auto unseren Weg kreuzte.

      Unten angekommen bekam das Auto in Form von Super Plus noch eine kleine Stärkung (und zwar richtig günstig, danke an dieser Stelle an die Schweiz ):



      Das zweite Ziel des Tages sollte Modena bzw. Maranello heissen. Also weiter ging es Richtung Italien:



      Nach einem sensationell guten Mittagessen in der Trattoria Montana in Maranello folgten wir einer Einladung seitens Pagani und fuhren Richtung San Cesario.

      Auf dem Weg kreuzte noch ein Werksfahrer mit einem 430 unseren Weg mit dem wir dann noch ein kleines Rennen hatten, der wollte es dem GT3 zeigen, hat aber nicht so geklappt wie er es sich vorgestellt hatte



      Angekommen bei Pagani bekamen wir eine extrem freundliche und herzliche Begrüßung mit anschließender Besichtigung der Firma.



      Extrem beeindruckt war ich von der Qualität der Wagen. Da können sich andere eine Scheibe abschneiden. Interessant fand ich außerdem, da Pagani ihre Karosserien selbst herstellt.

      Im Prinzip fertigen Hausfrauen die Karosserieren. Man benötigt kleine, filigrane Hände und diese Vorraussetzungen erfüllen nur Frauen. Leider durfte ich davon keine Bilder machen.

      Im Showroom standen 3 Fahrzeuge welche alle schon verkauft waren und darauf warteten abgeholt zu werden.
    • Gast 640RP
      Vor zwei Wochen war es soweit, der Händler des Vertrauens rief an und meldete grünes Licht für eine Probefahrt im Cayenne Turbo S.
      Während ich mir auf dem Hof den wohlgeformten Sportsitz richtig einstellte, gab mir der Händler neben dem Briefing noch einen wichtigen Tipp, den ich die nächsten Stunden des öfteren befolgen sollte: "Wenn vor Ihnen frei ist...machen Sie das Radio aus...legen Sie das Gaspedal auf den Teppich...und genießen Sie."

      Doch dazu später mehr, vielleicht zuerst noch ein paar Worte über den Innenraum. Dunkles Leder - wunderschön. Lederdachhimmel - richtig geil. Aber Kohlefaserdekoreinlagen in einem "Geländewagen"? - Naja...das ist wohl dazu gedacht, dem Fahrer (und seinen Mitfahrern) jederzeit bewusst zu machen, dass sie in einem sehr sehr unvernünftigen Auto sitzen.

      Wie auch immer. Schlüssel rein, Motor an. Mit einem kurzen Aufbrodeln meldet sich der 4,8 Liter V8 zum Dienst. Alle 550 Pferde haben sich versammelt.
      Dass es sich dabei nicht um Seepferde, sondern echte Vollbluthengste handelt, merke ich, als ich von der Ampel sanft anfahren will und der Wagen mit einem Satz nach vorne den neben mir stehenden SLK verlädt.
      Und dann stellt sich dieses Grinsen im Gesicht ein, das man die ganze Zeit nicht mehr loswird und das nach ca. 20 Minuten echte Schmerzen verursachen kann. Der Sound dieses Monsters kann sich hören lassen. Viele sich drehende Köpfe am Strassenrand lassen vermuten, dass er nicht nur innen gut klingt.

      Auf der Autobahnauffahrt lasse ich dann zum ersten mal alle 550 PS los...was für ein Inferno (dieser Sound!)! Ich blinzle einmal, und die Tachonadel ist von 100 auf 140km/h und bevor ich wieder blinzeln muss sind die 200 geschafft und ich bin auf der linken Spur an einem CL 500 dran, der mich verzweifelt versucht abzuschütteln. Er kann ja nicht wissen, dass er selbst im unbegrenzten Bereich keine Chance hat, denn während sein Wagen bei 250km/h im 6. abregelt, schaltet meiner gerade aus dem oberen Drehzahlbereich des 5. in den 6. , um gemütlich die letzte Hürde Richtung 280km/h zu nehmen.
      Meine Gesichtsmuskulatur fühlt sich vom Dauergrinsen langsam taub an.
      Ein Blick auf den Durchschnittsverbrauch entlockt mir dann ein unterdrücktes Lachen, denn erstaunlicherweise liegt der nicht wirklich über dem des Turbo.

      Auf der folgenden Landstrassenetappe fühlt sich der Cayenne Turbo S ebenfalls Zuhause. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir ein 911 Turbo hier mehr Spaß machen würde. Man kommt sich vor wie der gestresste Fahrer eines Kurierunternehmens, der unbedingt einen Haufen Pakete pünktlich abliefern muss, wenn man ständig mit diesem Schiff am überholen ist. Zeit, die Sache von der gemütlichen Seite zu betrachten. Die Soundanlage ist klasse, das Panoramadach macht den Innenraum angenehm hell. Eben den Tempomat auf 100km/h eingestellt und so gleite Ich gemütlich durch den Schwarzwald und überlege mir, welches Fazit ich ziehe.

      Es könnte so aussehen: Wenn man sehr viel Geld hat und CL Fahrer mit einem Geländewagen das Fürchten lehren möchte, ist man beim Cayenne Turbo S goldrichtig. Eine Fahrmaschine, die ihresgleichen vergeblich sucht. Rennwagentechnik in einem SUV, das dazugehörige Rennwagengefühl stellt sich allerdings nicht ein, auch wenn die nackten Daten anderes vermuten lassen. Ich stehe auf das Rennwagengefühl.

      Als ich den Wagen zum Händler zurückbringe, tut es mir nicht wirklich weh, den Schlüssel aus der Hand zu geben. Aber geil war's schon!





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