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itf joegun

Bericht Fahrsicherheitstraining im FSZ Nürburgring

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itf joegun
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Hallo Ihr Lieben,

ich hatte am 30./31.05.05 ein Fahrsicherheitstraining im Fahrsicherheitszentrum Nürburgring. Nachdem ich unbeschadet und überglücklich dort raus gekommen bin, wollte ich euch hiermit mal meine Erfahrungen bei diesem Training berichten.

Meine Intention für das Training war ganz einfach: Ich will mein Auto besser kennen lernen, so das ich es im Strassenverkehr in Grenz- und Gefahrensituationen besser im Griff habe. Ich denke das was ich hier lerne, kommt mit Sicherheit auch meinen Ausflügen auf die Nordschleife zu Gute.

Die Buchung erfolgte via Internet auf fsznuerburgring.de. Gebucht habe ich das 2 Tage PKW Perfektionstraining vor etwa 8 Wochen. Die Bestätigung kam 3 Tage später an. Die Kosten liegen in der Hauptsaison bei 275,- Euro inkl. Steuer. Als kleines Schmankerl gibt’s dazu noch 2 Gutscheine für eine VLN Veranstaltung auf dem Nürburgring die 2 Jahre gültig sind.

Hier mal eine Luftaufnahme vom Fahrsicherheitszentrum I:

FSZ%20I.jpg

1. Tag

Anreise über die A61, morgens gegen 7:00 Uhr ging es los. Anderthalb Stunden später hatte ich das FSZ I (=Fahrsicherheitszentrum I) gefunden (war vorher aus versehen rechts Richtung NS-Zufahrt abgebogen, mein Auto kennt halt den Weg :) ). Erst mal Anmelden, dann Kaffee (1,50 Euro pro Tasse). Um 9:00 Uhr wurden wir dann zusammen in den Schulungsraum gebeten.

Wir waren insgesamt 18 Leute (17 Autos). Davon etwa 5 relativ neue Porsche, 1 VW T4 in grün (kein Scherz), 3 Ford Mondeo Kombi, ein A4 Kombi, ein Nissan 300ZX TwinTurbo (stand da wie aus dem Laden), eine A4 Limousine, ein Golf IV R32 DSG (doppelt besetzt, Vater und Sohn), ein neuer Alfa Romeo 156, ein E36 Compact, eine E36 Limousine und ein absolut geiler schwarzer 330i BMW SMG :D.

Das Alter der Fahrer war bunt gemischt, vom Fahranfänger bis zum Rentner war alles dabei.

Nach der Vorstellung der Instruktoren, gab es eine kurze Einführung in die Theorie der Fahrphysik. Solche Dinge wie übersteuern und untersteuern wurden erklärt und was man im Falle eines Falles tun sollte und was nicht. Dann erfolgte noch eine Einführung in die Technik der Reifen und die Dinge auf die man achten sollte (Profiltiefe, Luftdruck usw.).

Nach etwa 2 Stunden war das dann vorbei und jeder bekam ein Funkgerät, welches auf einen Kanal fest eingestellt wurde. Man hatte aber nur die Möglichkeit zu hören und nicht zu sprechen. Das war aber eigentlich ganz gut so und stellte sich nicht als Nachteil heraus.

Die Gruppe wurde bei der Ausgabe der Funkgeräte geteilt (9 Stück hatten Kanal 1 und der Rest hatte Kanal 2). Witzigerweise waren ALLE Porsche Fahrer in einer Gruppe. Ich hatte nicht mitbekommen das die sich abgesprochen hatten. Das muss also irgendwie am Geruch oder so gelegen haben, dass die wussten wer einen Porsche fährt… echt der Hammer.

In meiner Gruppe waren folgende Autos:

2 Ford Mondeo Kombi

1 Audi A4 Kombi 2.0 RS-look

1 Audi A4 Limousine

1 E36 Compact

1 Golf IV R32 DSG (doppelt besetzt)

1 Nissan 300 ZX Twin Turbo

1 BMW 330i SMG (meiner)

Praxis 1. Tag:

Wir sind dann alle in die Autos und fuhren gemeinsam ins FSZ II nebenan. Die Fahrt vom Parkplatz runter war schon recht spannend. Die Unfallgefahr war um ein vielfaches höher als beim Training selbst…

Hier findet Ihr die Übersicht über die Zentren (das ist übrigens eine aktive Webseite, Ihr könnt dort mit der Maus über die Verschiedenen Punkte gehen und es werden Fotos der Abschnitte angezeigt).:

Homepage Fahrsicherheitszentrum Nürburgring hier --> fsznuerburgring.de/site-gt/gelae_hf.htm

Hier fanden die Übungen des ersten Tages statt (FSZ II):

FSZII.gif

Der Instruktor fuhr mit einer Oktavia Limousine voraus, immer im Funkkontakt mit uns. Wir fuhren erst mal eine kurze Tour über das FSZ II und hielten in Abschnitt 2 (südwestlich) zum Slalomfahren an.

Der Instruktor fuhr voraus, zeigte uns wie es geht und auf was man achten sollte. Vor allem ging es da um die richtige Lenkradhaltung (3 Uhr / 9 Uhr) und darum ein gewisses Gefühl für das Auto zu bekommen. Im ersten Moment denkst Du das die Gummistangen viel zu nah bei einander sind, aber wenn man es richtig macht dann ist das kein Problem. Geht dann sogar recht zügig… Der Instruktor sagt immer an wann der nächste starten kann und kommentiert auch immer die Leistung wenn jemand durch ist. Bei den komplizierteren Übungen später sagt er Dir auch direkt IN der Übung was du machen sollst.

Nach der Aktion ging es zum Abschnitt 1 (westlich) um dort auf den Gleitbelägen ein paar Bremsübungen und Ausweichübungen zu machen. Das war ganz gut, man lernst hier das erste mal, dass das Auto Dinge macht die man nicht haben möchte und wie man die korrigieren kann.

Das Ganze wird dann noch durch Ausweichübungen um die Wasserhindernisse gewürzt. Das macht alles noch richtig Spaß und man sieht hier sofort die ersten Erfolge. Was sich aber auch gleich einstellt ist die Erkenntnis, dass innerhalb von einem oder zwei Kilometern der Grenzbereich des Fahrzeugs liegt. Mit 36 km/h machst du die Übung noch ohne sehr große Probleme und bei 38 km/h ist schon Ende, da geht die Kiste sofort ab und du kannst nur noch versuchen das Auto abzufangen. An Ausweichen vor dem Hindernis ist dann aber nicht mehr zu denken. Hier fing ich langsam an die Aussicht der schönen Eifel zu genießen. Vor allem immer dann, wenn es mich mal wieder um die eigene Achse gehauen hat. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt zeichnete sich folgendes ab: mein Auto ist eine verdammte Heckschleuder :D Wie überraschend…

Nachdem der Teil fertig war (dauerte etwa eine Stunde) geht’s zum nächsten Abschnitt (Nummer 5) der Übungen. Die Kreisbahn. Dort fährst Du in die Rechtskurve und versuchst dann das Auto auf Kurs zu halten. Zumeist schiebt das Auto über die Vorderachse, Du lernst also hier Gas wegnehmen und die Lenkung ganz saaaaaaaaaaaaanft zu bedienen. Wenn das einigermaßen klappt kommen dann noch mal die Wasserhindernisse dazu, die das Ganze wieder etwas schwieriger machten.

Im nächsten Abschnitt (wieder 2 südwestlich) ging es dann ums Bremsen. Eine ABS Bremsung auf nasser Fahrbahn schloss diesen Teil ab. Das war einfach, weil man ja eigentlich nur volles Programm in die Bremse springen musste…

Danach gab es vom Instruktor noch eine kurze Lehreinheit über die richtige Sitzhaltung und wie man Spiegel, Lenkrad und Kopfstützen richtig einstellt, damit man es später leichter bei den folgenden Übungen hat. Natürlich auch, weil man mit der richtigen Sitzposition das Auto besser im Griff hat. Dabei hab ich eines Festgestellt: Sitz runter, damit man eher ein Gefühl dafür hat was das Auto gerade tut…

Danach war es Zeit für die Mittagspause. Das Essen war als Buffet angerichtet, es war sehr gut, aber auch recht teuer (12 Euro, 1,5 Euro das 0,2er Cola).

Nach der Pause ging es als nächstes wieder zurück ins FSZ II zum Abschnitt 4 auf die Gefällstrecke. Geübt wurde dort das Ausweichen auf glatter Fahrbahn im Gefälle. Nachdem dies erledigt war schaltete der Instruktor die Wasserhindernisse ein und der Punkt Ausweichen wurde nochmals intensiv trainiert.

Die andere Gruppe war zu dem Zeitpunkt ebenso im FSZ II und wir wechselten immer mit ihr die Locations. Das Ganze war so getimed das wir uns auch beim warten selten in die Quere gekommen sind. Da fiel mir beim zurückfahren zum ersten mal der absolut hammerharte Sound der Porsche Fraktion auf. Wenn die nach der Übung wieder auf dem Weg zurück in die Schlange waren, dann war das ein akustischer Hochgenuss! :D.

Was mir ebenso auffiel war, dass die lieben Porschefahrer, mittlerweile bei der Übung „Schleudersimulator“ mit Abstand jeden Baum und jeden Strauch der Eifel kannten. So oft wie die sich im Kreis gedreht haben… sah auch echt lustig aus. Keiner hatte auch nur annähernd Tendenzen das Auto beim Schleudersimulator zu fangen… Ich denke im vergleich zu meiner Heckschleuder ist das beim Porsche vermutlich trotz PSM noch mal um eins schlimmer…

Nach dieser Übung entfernte sich die erste Gruppe wieder von uns (schade) und wir gingen dorthin wo die erste Gruppe eben war. Zum Schleudersimulator (Abschnitt 3). Dieser sollte sich für mich als schier unüberwindbare Aufgabe herausstellen. Zumindest an diesem Tage…

Damit wir unsere Bedenken verlieren, hat der Instruktor jeweils drei von uns ins Auto gepackt und wir sind den Simulator bei 100% Leistung gefahren. 1. Fehler meinerseits: Ich saß hinten rechts. 2. Fehler: Ich war nicht vorbereitet. Der ist so mit 45 km/h auf diesen Simulator rauf gefahren. Auf einmal tut es einen Schlag und den Skoda haut es volles Rohr nach rechts. Ich dachte mir tritt jemand ins Kreuz. Der Instruktor steuerte also gegen und das Auto fing sich wieder… Puh!

Nachdem alle neune durch waren ging es dann ans Eingemachte. Der wollte doch tatsächlich, dass ICH da runter fahre…

Ich hatte hier wirklich Probleme. Die Kombis waren hier absolut gutmütig, aber meine Karrre war wirklich nicht mehr zu halten. Und immer wieder das Kommando „schneller Lenken“. Nach etwa 15 Drehern und einem Zufallserfolg in der Mitte war ich doch sehr gefrustet. Nachdem die Übung fertig war hielt mir der gute Instruktor aber den Kopf und meinte, dass bis jetzt jeder die Kurve gekriegt hätte am zweiten Tag. Ich war mir da nicht sehr sicher, aber gut…

Als nächstes ging es dann noch mal zu Abschnitt 2 (südwestlich) um die Bremserei zu testen. Dort sollten wir auf unterschiedlichen Belägen bremsen. Links war nasser Asphalt, rechts ein rutschiger Belag. Das Auto hat nur minimal verzogen, von daher war das recht easy. Da sah man dann auch das erste mal wie sehr sich der Fahrbahnbelag auf den Bremsweg bemerkbar macht. Auf trockenem Asphalt war der Bremsweg viel kürzer als auf Nassem Asphalt oder auf dem Gleitbelag.

Dann kam der tollen Hinweis vom Instruktor wir könnten ja mal testen wie das Bremsen ohne ABS funktioniert. „Ach das kann man abschalten?“ ging uns wohl allen gleichzeitig durch den Kopf. „Nein, das kann man nicht abschalten“ kam fast gleichzeitig aus dem Funkgerät. Wie also sollte das gehen…

Ganz einfach. Einfach Motor ausmachen vor dem Bremsen!!! Dann geht kein ABS mehr. „Der Hydraulische Druck im Bremskraftverstärker reicht vollkommen, probiert es doch mal aus…“. Gesagt, getan. Mit Schwung und Anlauf (ca. 60km/h) Richtung Bremspunkt fahren, kurz vorher beim SMG in N und dann Motor aus. Danach voll in die Bremsen springen. Was macht die Kiste bei unterschiedlichem Belag? Genau die dreht sich im Kreis :D Genau das ist dann auch passiert… Lustig, hatte ich ja heute noch gar nicht so oft…

Witzigerweise funktionierte beim 300ZX obwohl der Motor ausgeschaltet, war trotzdem auf der HINTERACHSE das ABS. Auf er Vorderachse nicht… das soll mir mal einer erklären…

Damit war dann auch dieser Tag vorbei, nach kurzer Abschlussbesprechung ging es dann zurück ins FSZ I. Eigentlich wollte ich noch mal ein paar Runden auf die NS, aber erstens war es saukalt, zweitens regnerisch und drittens war es nebelig wies Schwein… Dann bin ich doch lieber heimgefahren…natürlich nicht ohne mir in einer Autobahnbaustelle noch ein Andenken einzufangen…20 zu schnell, wie immer…

Praxis 2. Tag:

Am 2. Tag war ich wieder rechtzeitig im FSZ I. Es war tolles Wetter. Sonnenschein, strahlend blauer Himmel. Wenn ich nicht an dem Tag abends noch einen geschäftlichen Termin hätte, wäre das der beste Tag für die NS gewesen…

Wir blieben heute mit der 1. Gruppe im FSZ I. Dies gefiel mir einfach besser, das war nicht ganz so abgeschottet. Dann ist es passiert: kurz bevor es mit dem Training los ging kam er rein, der Gott! Christian Danner himself! Dreharbeiten zu AMS TV wie sich rausstellte. Ein grimmig dreinschauender Christian Danner ist einfach genial am frühen morgen :D

Hier fanden die Übungen des zweiten Tages statt (FSZ I):

FSZI.gif

Nachdem wir alle wieder Atmen konnten, ging es dann los. Der erste Abschnitt 1 (nördlich) war ziemlich lustig. Slalomfahren auf unterschiedlichen Belägen. Das war wirklich genial meine Karre schleuderte das Heck nur so von sich. Vor allem wenn Du beherzt aufs Gas trittst während das Auto auf der rutschigen Seite ist, dann geht’s schon zur Sache O:-)

Dann ging es weiter beim Abschnitt 5 im Westen. Dort ging es um „Bremsen in der Kurve“. Du fährst mit 50 auf ne Kurve zu, die nur mit 40 geht und knallst die Bremsen zu. Es ging darum, das untersteuernde Fahrzeug sicher in der Kurve zu halten. Das war einer der lehrreichsten Abschnitte überhaupt. Ich hätte mich vorher nicht getraut in die Kurve mit 50 rein zu fahren und ne Vollbremsung zu machen. Später ging die dann sogar mit 60 ohne irgendwelchen Ärger…

Nach der Besprechung dieses Abschnitts kam er wieder, der Schleudersimulator (Abschnitt 3). Ich habe es wirklich gehasst. Aber was will man machen…

Wieder Anfahren mit etwa 45 und die Karre haut es total nach rechts. Beim ersten mal klappte es erstaunlich gut, habe zumindest nur ne halbe Schraube und keine Ganze gedreht. Beim zweiten mal durchfahren dachte ich schon, Mensch irgendwie fühlt sich das anders an als gestern… und tatsächlich. Ab diesem Zeitpunkt klappte es plötzlich wie am Schnürchen… jedes mal, ob links oder rechts angeschoben das Auto stand irgendwann gerade da… genial, ab dann machte das richtig Spaß X-)

Um das alles noch etwas lustiger zu machen wurden jetzt Wasserhindernisse eingebaut die es während des Abfangens zu umfahren galt. Schwer zwar aber nicht unlösbar… Ab dem Zeitpunkt hatte ich Oberwasser… Das Ganze machte nun viel mehr Spaß und ich hatte kein blödes Gefühl mehr dabei…

Nach der Besprechung dieses Abschnitts ging es als nächstens zum Absoluten Sahnestück der Übungen, dem Handlingparcour. Das machte richtig Spaß. Alle Übungen in einer großen Fahrt zusammen. Die Strecke war 2km lang und hatte folgenden Verlauf (hier blau markiert, Start beim roten Kreuz):

Verlauf des Handling Parcour im FSZ I:

handlingp.gif

Wir hatten also zuerst die Gefällstrecke mit Slalom und unterschiedlichen Bodenbelägen. Dann bremsen in der Kurve bzw. schnelles Kurvenfahren (jeder wie er wollte). Beim Weg zum Schleudersimulator dann den sehr rutschigen Belag in der Kurve (alles was schneller war als 15 km/h untersteuert ohne Ende). Am Ende Stand dann der Schleudersimulator, wahlweise mit und ohne Wasserhindernisse zum umfahren (Zufallsgenerator). Das war auf jeden Fall genial und man sieht hier sofort Erfolge.

Im Anschluss gab es wieder die Mittagspause mit Buffet wie gehabt. Das essen war wieder sehr gut und wieder recht teuer. Die Getränken sind seid gestern auch nicht im Preis gefallen. Aber egal, habe trotzdem 2 Cola bestellt :wink:

Nach der Mittagspause kamen wir zum ungebremsten Ausweichmanöver (Abschnitt 1 nördlich). Wieder so eine Übung von der ich überzeugt war sie nicht zu fahren. Aber nach einer Demo vom Instruktor ging es dann doch irgendwie.

Man fährt also mit ca. 70-80 auf ein Hindernis (kleine Hütchen) zu. Links, kurz vor dem Hindernis, hat man die Möglichkeit (3m) links raus auf einen Gleitbelag auszuweichen. Und was soll ich sagen, eine beherzte halbe Drehung nach links mit dem Lenkrad zum richtigen Zeitpunkt und natürlich anschließendes heftiges Gegenlenken des nach links ausbrechenden Autos und schon ist der Käse gegessen. Alles halb so wild …

…dachte ich. Dann kam er, der Instruktor, wieder:

Stellt euch vor jemand sagt zu euch ihr solltet bitte mit ca. 80 km/h in eine 12cm hohe 4m breite und 100 m lange Wasserpfütze fahren (mit Gummi Außen herum, damit das Wasser drin bleibt) und dort ne Vollbremsung machen… ich hätte es nicht gemacht.

Also hat der Instruktor uns wieder ins Auto gepackt und schon ging es los. Beschleunigung auf 80 Sachen, rein in die Pfütze und Du meinst der macht ne Vollbremsung. Das Auto bleibt 100% in der Spur und rührt sich kein bisschen nach links oder rechts. Wahnsinn. Beim 2. Run ist er dann nur halb und halb gefahren (links Asphalt, rechts Wasser), da musste er minimal korrigieren… Beim dritten Run latschte er bei ca. 50 m volles Programm in die Eisen. Erst tut sich nichts, dann fängt das Auto an zu verzögern… Beim vierten mal hat er uns gezeigt was man wirklich unter keinen Umständen machen soll, nämlich lenken.

Sobald das Auto nämlich wieder Gripp hat, fährt es sofort in die Richtung in der das Lenkrad steht. Und zwar sehr unberechenbar. Also Hände ans Lenkrad und Gerade aus fahren wenn es irgendwie geht…

Nach der Demo waren wir dann dran. Ich hatte schon ein bissel Herzklopfen. Das legte sich aber recht schnell wieder nachdem ich das erste mal durch war. Alles halb so schlimm, zumindest nicht in diesem kontrollierten Umfeld, mit mächtig viel Auslaufzonen zwischen drin…

Nach der Besprechung dieser Erlebnisse (nebenan schleuderten die Porsche wieder im Kreis rum) ging es zur Gefällstrecke mit Wasserhindernissen und der Kurve mit Gleitbelag. Abschnitt 4, 2 und 1 im Süden vom FSZ I. Das war noch mal ganz nett, vor allem weil man hier wieder sehen konnte wie schmal der Grad zwischen abfliegen und durchkommen ist. Mit 28 kommst Du durch und mit 30 fliegst Du ab. Das Schwierige hier war es, das Auto auf dem glatten Belag zu lenken. Sobald man voll auf der Bremse stand blieb einem nichts anderes übrig als ganz saaaaaanft zu lenken. Einmal zuviel gedreht und weg bist Du…

Das war dann auch der letzte Punkt auf der ToDo Liste. Danach ging es wieder auf den Parkplatz und im Anschluss zur Abschlussbesprechung. Dort hat jeder dann auch dein Diplom erhalten das er am Training teilgenommen hat. Danach ging es auseinander und alle verabschiedeten sich von einander…

Noch einmal als Abschluss verschiedene Erkenntnisse, die sich so ergeben haben:

Alle Porsche Fahrer hatten zwar den perfekten Rundumblick um die Eifel, dafür aber die Autos mit dem absolut besten Sound.

Langer Radstand von Kombis ist genial. Die hatten in Verbindung mit ESP keinerlei Probleme bei den Übungen. Es war vor allem verdammt schwer den Mondeo Komib’s eine Reaktion zu entlocken. Damit bei denen überhaupt eine Reaktion zu sehen und spüren war, haben die immer das ESP abgeschaltet. Übrigens konnte jeder selbst entscheiden ob er mal ausprobiert wie das Auto OHNE ESP reagiert. Für mich war es interessant zusehen das in manchen Situationen die Kontrolle über das Auto OHNE ESP (bei mir DSC) einfacher war als mit. Am ersten Tag hätte ich das nie behauptet, aber am 2. Tag, sobald man die Reaktionen des Autos besser kennt, dann kommt man schon zu der Erkenntnis. Witzigerweise, bei allen "normalen" Alltagssituationen war ein eingeschaltetes ESP eindeutig besser.

Die A4 Limousine ist im Handling und der Stabilität unschlagbar. Bei der Gefällstrecke mit Wasserhindernissen, konnte der mit der nahezu doppelten Geschwindigkeit fahren als ich und war damit schneller als alle anderen (war übrigens der einzige Rentner im Team). Das hatte natürlich auch etwas mit der relativ kleinen Bereifung zu tun… war aber trotzdem Eindrucksvoll.

Kalkhaltiges Wasser sieht komisch aus auf schwarzem Auto. Die Wasserhindernisse werden mit recht kalkhaltigem Wasser betrieben. Den Kalk bekommt man aber einfach mit etwas Essig im Waschwasser wieder runter…

Meine Karre ist eine verdammte Heckschleuder. ICH zumindest war mir dessen SO nicht bewusst.

Du kannst das Training wirklich mit jedem Auto machen. Wichtig ist, es sollte Dein eigenes sein. Alle Autos reagieren anders, von daher bringt es nichts im geliehenen Porsche das Training zu machen (da geht’s nämlich immer rund :D ) wenn Du nur den Fiesta zuhause hast.

Es bringt auf jeden Fall Sicherheit beim täglichen Umgang mit dem Auto auf der Strasse und teilweise auch auf der Rennstrecke.

Die Organisation des Fahrsicherheitstrainings war sehr gut. Man merkte dem doch an das es sich hier nicht um das 40 Euro Sparpaket gehandelt hat.

Alle Übungen haben nur ein Ziel: zu zeigen das der Grenzbereich SEHR schmal ist und man lieber etwas langsamer fährt, da eine Überschreitung dieses Bereiches ein unkontrolliertes Auto zur Folge hat.

Dem Auto passiert rein gar nichts, nicht mal auf den Reifen ist sehr viel zu sehen (bei mir sicher mehr als bei den andern). Wobei der Nissan einmal das Kiesbett bemüht hat und wir dann auf dem Parkplatz das Auto von Steinen befreit haben. Das war aber VOR dem Aquaplaning Parcours. Von daher waren alle Autos zum Schluss sehr sauber…

So, ich hoffe Ihr konntet mit diesem Bericht etwas anfangen. Vielleicht ist für den einen oder anderen die Entscheidung nun leichter doch mal an so einem Training teil zunehmen. Mir hat es auf jeden Fall viel gebracht. Danke das Ihr bis hierher gelesen habt.

Es gibt noch ein Video vom Golf IV R32 Team (da die zu zweit waren hatten die auch keine Problem zu filmen). Das ist aber noch beim Schneiden. Ich werde den Link hier posten sobald ich es bekommen habe...

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bmw_320i_touring
Geschrieben

Schöner Bericht, Jochen.

Du hast Dir wirklich viel Mühe damit gemacht!

Ist nett zu lesen.

Ferrarifan2002
Geschrieben

Klasse Bericht :-))!

Sehr informativ u. umfangreich, einfach super :-))!

Viele Grüße ff02

alpinab846
Geschrieben

Ich habe sowas vor etwa 8 Jahren auch schon mal gemacht, damals auch nur im FSZ 1-das 2. gabs noch garnicht.

Damals hatte ich einen unschätzbaren Vorteil-Winterreifen. Wo alle mit ihren Sommerpneus abgeflogen sind bin ich noch munter weitergefahrten. Das hat damals für viel Verwirrung beim Instruktor gesorgt-mein Bruder hatte ein sehr ähnliches Auto-auf Sommerreifen. Der typ hats nicht verstanden....

am interessantesten fand ich die Schleuderplatte. Wenn man nicht weiß, in welche Richtung der Schlag geht ist es schon sehr schwer, das Auto zu fangen.

Zum Thema "kommt bös mit dem Heck": Du hast nur die Grundsätze der Fahrphysik kennengelernt. Wenn man über die Haftgrenze geht und die Haftung schlagartig abreißt übersteuert der Hecktriebler....ganz normal. Aber nachher hats ja Spaß gemacht....

Ich kann dieses Fahrertraining nur jedem ans HErz legen-mir hat es viel gebracht.

@itf: Vielen Dank für den wirklich schönen und ausführlichen Bericht! Top gemacht.

itf joegun
Geschrieben
Damals hatte ich einen unschätzbaren Vorteil-Winterreifen. Wo alle mit ihren Sommerpneus abgeflogen sind bin ich noch munter weitergefahrten. Das hat damals für viel Verwirrung beim Instruktor gesorgt-mein Bruder hatte ein sehr ähnliches Auto-auf Sommerreifen. Der typ hats nicht verstanden....

Das ist ja lustig. Als wir ganz am Anfang waren wurde nochmal kurz auf die Autos der Teilnehmer eingegangen. Da meinte dann der Instruktor, das man hier mit Winterreifen einfach am besten aufgehoben wäre. Bei den Fahrsituationen die hier geübt werden, wären Reifen am besten, die sich richtig in den Belag reinkrallen würden und recht schmal sind (siehe Audi A4 wie im Bericht, der einzige mit kleinen Reifen (195er))...

SirRichi
Geschrieben

Hi Jochen

Klasse Bericht :-))!

Allzeit gute Fahrt

Gruss

Richi

bmw_320i_touring
Geschrieben
Damals hatte ich einen unschätzbaren Vorteil-Winterreifen. Wo alle mit ihren Sommerpneus abgeflogen sind bin ich noch munter weitergefahrten.

Das Phänomen habe ich vor zwei Jahren bei einem Fahrsicherheitstraining in Linthe beim ADAC auch bemerkt. Ein Teilnehmer hatte WR drauf und hat viele Übungen auf den Gleitflächen besser absolviert. Das Gegensatz war ein Mitsubishi Galant mit Sommerreifen in 18" (Niederquerschnitt). Für ihn gab es kein Halten mehr auf den Gleitflächen.

Da sieht man wiedr mal wieviel an den Reifen hängt.

eleijah
Geschrieben

Vielen Dank für den tollen Bericht,

da möchte man sich direkt ins Auto setzen und auch mal mitmachen. Muss echt ein schönes Erlebnis sein und der Preis ist nicht so hoch wie erwartet.

Danke

--AngryAngel--
Geschrieben

Vielen Dank für den Bericht.

Ich habe mir vor zwei Wochen noch überlegt, das 2-Tagestraining nach den Sommerferien mal zu machen, wollte dann aber erst gucken, ob ich jemanden finde, der dieses Training schonmal mitgemacht hat, da ich vom ADAC-Training etwas enttäuscht war.

Aber nach diesem Bericht habe ich mich endgültig dafür entschieden, werde mir das wohl zum Geburtstag wünschen - sowas wird sogar sehr gerne verschenkt.

Gruß,

Christian

itf joegun
Geschrieben

Beim dem Training auf dem Nürburgring waren auch zwei Leute in meiner Gruppe die schon mehrere Trainings hinter sich hatten. Die waren alle der Meinung das dieses Training eines der Besten gewesen wäre.

Witzigerweise scheint es auch verschiedene Philosohphien zu geben wie man was beibringt. Der ADAC lehrt anscheinend einige Dinge anders als der TÜV (Nürburgring FSZ = TÜV). Haben zumindest die Leute erzählt die schon mal beim ADAC Training waren...ich glaube es ging irgendwie um auskuppeln beim Bremsen oder so...hab da nicht so genau hingehört (SMG :D )...

Ich bin am überlegen ob ich mir nächstes Jahr vielleicht das Training auf der Nordschleife schenken lasse. Mit Sektionstraining... leider ist das für dieses Jahr schon ausgebucht. Bis vor kurzem war es noch auf der Webseite zu sehen...

Road Trip 4ever
Geschrieben

durch diesen superinformativen Erfahrungsbericht hast du mich derart auf das Thema scharf gemacht, dass ich heute auch gebucht habe. Ist zwar noch ein bisschen hin (31.8/1.9.), aber ich freue mich jetzt schon riesig. Ich konnte auch noch einen Kumpel überreden, auch teilzunehmen. Ich hatte zwar die ganze Zeit schon vor, so ein Training zu machen (ist halt doch nochmal was anderes, als auf dem Festplatz im Winter O:-) ), aber irgendwie haben sich die meisten Kurse, von denen ich bisher gelesen habe, eher nach Kindergeburtstag angehört. Aber das hier ist wohl mal ein richtiger Kurs, wo man tiefer einsteigt und was los ist und man (hoffentlich) nicht mit irgendwelchen Muddis in der Gruppe ist, die 3 Stunden brauchen, bis sie sich endlich zu einer Vollbremsung überwunden haben, sondern mit einer gut motivierten Guppe trainiert, wo man ordentlich gefordert wird.

Nur dumm, dass es noch so lange hin ist. :-(((° Aber die anderen Termine waren alle schon aufgebucht oder hatten nur noch einen freien Platz.

itf joegun
Geschrieben
Aber das hier ist wohl mal ein richtiger Kurs, wo man tiefer einsteigt und was los ist und man (hoffentlich) nicht mit irgendwelchen Muddis in der Gruppe ist, die 3 Stunden brauchen, bis sie sich endlich zu einer Vollbremsung überwunden haben, sondern mit einer gut motivierten Guppe trainiert, wo man ordentlich gefordert wird.

Also der Gruppenzwang ist absolut nicht zu unterschätzen. Immer das gleiche: "mmmh, wenns der da vorne hinbekommen hat, dann muss ich das ja auch schaffen...". Da gabs niemanden der sich ewig geziert hat... mach Dir deswegen keine Gedanken. Außerdem machen die Instruktoren die heftigeren Sachen ja immer vor, von daher sieht man ja immer auf was man sich einläßt.

Viel Spass für Ende August...

Road Trip 4ever
Geschrieben

Ich will jetzt keinen neuen Thread eröffnen, deswegen stelle ich die Frage hier:

Hat jemand einen Tipp, wo man in Nürburg übernachten kann. Ich will nichts überrexes (will nur da pennen, sonst nichts ;-) ), aber sollte sauber sein und solides Essen haben - wobei das nicht so sehr wichtig ist. Notfalls gehe ich woanders etwas essen. Also gutes Preis-Leistungsverhältnis. Wo kann man da hingehen? Ich muss nicht unbedingt in so ein Tourihotel, was stinkteuer und schlecht ist - ich hoffe hier auf Empfehlungen. :)

Vielen Dank schonmal...

itf joegun
Geschrieben

Also ich hatte eine geniale Pension ausgegraben. Das Zimmmer hatte ich dann einem Mit-Teilnehmer überlassen, da ich unplanmäßig doch nach hause gefahren bin. Hier die Adresse:

Pension Schmitz

Kirchweg 3, 53520 Nürburg

Tel: 02691/7125

Fax: 02691/2652

getraenke.schmitz@t-online.de

Der Mensch dem ich das überlassen habe war sehr zufrieden. Zimmer für 30 Euro die Nacht, TV, Dusche und Frühstück.

An sonsten findest Du auf nuerburg.de noch tonnenweise Pensionen wenn die voll sein sollte.

Road Trip 4ever
Geschrieben

Bin heute abend wieder nach Hause gekommen und es war einfach nur der Hammer.

Der Ablauf war ziemlich genau der, den du beschrieben hast, wobei man den Spass- und vor Allem Lerneffekt nicht beschreiben kann.

Wir waren ein recht kleines Grüppchen von ingesamt 10 Autos.

Abgesehen von den Erkenntnissen die du hattest, habe ich noch folgende.

a) ein alter Porsche ohne ABS ist wohl verdammt schwierig zu handeln, mit Übung (er hatte dieses Training wohl schon zum 3. oder 4. man gemacht) jedoch möglich und dann verdammt schnell. Der Fahrer hatte es jedenfalls schon richtig gut raus. Es macht also durchaus Sinn, dieses Training in Abständen zu wiederholen.

B) Ein ABS ist ein Segen, wenn man sich das Gerudere des Porsches bei den Brems-/Hindernisübungen anschaut, wärend man mit ABS recht lässig die Situation meistern kann und das System eine ganze Menge Dinge rausfiltert. (Bremsen auf unterschiedlichen Belägen, Vollbremsung mit Ausweichen, Ausweichen in der Kurve etc. recht locker mit ABS)

c) ein Audi A4 ist ohne ESP auch eine ziemliche Heckschleuder

d) ein gutmütigeres Auto als den Golf IV kann man sich kaum vorstellen (in dieser Situation allerdings auch kein langweiligeres)

e) meinen genialsten Abflug habe ich beim Spurwechseltest gemacht.

f)Skodas sind wasserscheu. (nach der Demonstration des Aquaplanings hat der Motor des Instruktors gestottert)

Die Aquaplaningexperimente, wie du sie beschrieben hast, sind mittlerweile stark beschnitten. Wir sind nur durchgefahren und mit Vollbremsung. Späßchen wie Links Becken, rechts Aspalt oder geschweige denn Lenken, gab es nicht.

Aber dass da viel Auslaufzone sein soll, halte ich für ein Gerücht. 2 Meter rechts von dem Becken sind Büsche und Laternen. Am Anfang war mir auch nicht ganz wohl bei der Sache, aber nachdem ich gesehen habe, wie stabil das Auto liegt, wenn man nicht lenkt, hatte ich keine Bedenken mehr.

Ich kann jedem Empfehlen, auch mal an so einem Training teilzunehmen.

Dadurch, dass ich eigentlich seit Urzeiten jeden Schneeflocken mit den Autos meiner Eltern ausgenutzt habe und auf einem Parkplatz die Fetzen habe fliegen lassen, bin ich offen gesagt mit der arroganten Vorstellung zu dem Training gefahren, dass ich ein rutschendes Auto gut beherrschen und wieder einfangen kann. Auf dem Training wurde ich eines besseren belehrt.

Wie gesagt, nehmt auch mal an einem solchen Training teil. Der vordergründig hohe Preis von ~300 Euro sollte euch nicht abschrecken. Wenn ihr nur einen Unfall dadurch verhindern könnt, hat sich die Investition locker ausgezahlt.

Apropos: Eine Cola kostet 1,80 Euro (0,2(!!!)Liter). Der Kaffee 1,50 Euro. Und das Essen war lange nicht so gut, als dass es 12 Euro kosten dürfte. Aber mit 30-45 min war die Pause natürlich so angelegt, dass man nicht die Zeit hat, nach Nürburg in den Schnitzelbude zu fahren.

Wobei das schon der einzige Kritikpunkt ist.

flexwheeler
Geschrieben

Hallo,

ich habe am 10./11. August am zweitägigen Fahrertraining im Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring teilgenommen.

Das Training war super lehrreich und spassig, aber auch anspruchsvoll. Aber so wollte ich das auch, unsere Gruppe war sehr gut gemischt. Alle Altersgruppen, aber alle durch die Bank Autoverstrahlt. Am Start waren neben meinem GTI Edition 30 unter anderem: BMW 328i, 335i, SL55 AMG, Cayman, Focus ST. Gefahren wurde mit eigenem Fahrzeug, was für mich auch den meisten Sinn ergibt. So weiss ich jetzt dass meine Conti Sport Contact 2 für solche Nässeübungen garnicht taugen, ich bin da teilweise gerutscht das glaubt man gar nicht.

Alle relevanten Übungen wurden auf nasser Fahrbahn durchgeführt was wohl am schonensten fürs Material ist, auch das Tempo muss natürlich weit gedrosselt werden was die Sicherheit im allgemeinen erhöht.

Es wurden Slalomübungen mit abwechselnder Asphaltgriffigkeit durchgeführt, Ausweichtest mit/ohne Vollbremsung, Rüttelplatte aus stetig steigender Geschwindigkeit, Bremsen in nassen Kurven, Aquaplaning (voll oder nur eine Seite) etc. pp. Zum Abschluss des zweiten Tages war "freies Fahren" angesagt.

Überraschend war neben meinen bei Nässe beschissenen Reifen die Neutralität des Cayman (bei weitem am schnellsten ohne Dreher) und das schwierige Fahrverhalten des SL und des 335i. Die Teile kamen super schnell beim Bremsen mit dem Heck und waren kaum einfangbar.

Am Abend des ersten Tages gab es eine Führung durch die Boxengasse, Mediencenter, Siegertribüne etc. die super interessant war und so nicht für jedermann möglich ist.

Zum Abschluss bekam jeder einen Gutschein für zwei Personen zu einem VLN-Lauf und ein Diplom dass ich versuchen werde bei meinem Versicherer in günstigere Raten umzusetzen.

Alles in allem eine super gelungene Sache an der ich vielleicht nächstes Jahr wieder teilnehmen werde.

Achja: das der Nürburgring was besonderes ist merkt man schnell. M3 und 911er zählt man gar nicht mehr, nur Exoten wie Gumpert Apollo oder den Erlkönig des AMG SLS (beide tatsächlich gesehen).

Hallo, ich habe am 10./11. August am zweitägigen Fahrertraining im Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring teilgenommen. Das Training war super lehrreich und spassig, aber auch anspruchsvoll. Aber so wollte ich das auch, unsere Gruppe war sehr gut gemischt. Alle Altersgruppen, aber alle durch die Bank Autoverstrahlt. Am Start waren unter anderem: BMW 328i, 335i, SL55 AMG, Cayman, Focus ST. Gefahren wurde mit eigenem Fahrzeug, was für mich auch den meisten Sinn ergibt. So weiss ich jetzt dass meine Conti Sport Contact 2 für solche Nässeübungen garnicht taugen, ich bin da teilweise gerutscht das glaubt man gar nicht. Alle relevanten Übungen wurden auf nasser Fahrbahn durchgeführt was wohl am schonensten fürs Material ist, auch das Tempo muss natürlich weit gedrosselt werden was die Sicherheit im allgemeinen erhöht. Es wurden Slalomübungen mit abwechselnder Asphaltgriffigkeit durchgeführt, Ausweichtest mit/ohne Vollbremsung, Rüttelplatte aus stetig steigender Geschwindigkeit, Bremsen in nassen Kurven, Aquaplaning (voll oder nur eine Seite) etc. pp. Zum Abschluss des zweiten Tages war "freies Fahren" angesagt. Überraschend war neben meinen bei Nässe beschissenen Reifen die Neutralität des Cayman (bei weitem am schnellsten ohne Dreher) und das schwierige Fahrverhalten des SL und des 335i. Die Teile kamen super schnell beim Bremsen mit dem Heck und waren kaum einfangbar. Am Abend des ersten Tages gab es eine Führung durch die Boxengasse, Mediencenter, Siegertribüne etc. die super interessant war und so nicht für jedermann möglich ist. Zum Abschluss bekam jeder einen Gutschein für zwei Personen zu einem VLN-Lauf und ein Diplom dass ich versuchen werde bei meinem Versicherer in günstigere Raten umzusetzen. Alles in allem eine super gelungene Sache an der ich vielleicht nächstes Jahr wieder teilnehmen werde. Achja: das der Nürburgring was besonderes ist merkt man schnell. M3 und 911er zählt man gar nicht mehr, nur Exoten wie Gumpert Apollo oder den Erlkönig des AMG SLS (beide tatsächlich gesehen).Hallo, ich habe am 10./11. August am zweitägigen Fahrertraining im Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring teilgenommen. Das Training war super lehrreich und spassig, aber auch anspruchsvoll. Aber so wollte ich das auch, unsere Gruppe war sehr gut gemischt. Alle Altersgruppen, aber alle durch die Bank Autoverstrahlt. Am Start waren unter anderem: BMW 328i, 335i, SL55 AMG, Cayman, Focus ST. Gefahren wurde mit eigenem Fahrzeug, was für mich auch den meisten Sinn ergibt. So weiss ich jetzt dass meine Conti Sport Contact 2 für solche Nässeübungen garnicht taugen, ich bin da teilweise gerutscht das glaubt man gar nicht. Alle relevanten Übungen wurden auf nasser Fahrbahn durchgeführt was wohl am schonensten fürs Material ist, auch das Tempo muss natürlich weit gedrosselt werden was die Sicherheit im allgemeinen erhöht. Es wurden Slalomübungen mit abwechselnder Asphaltgriffigkeit durchgeführt, Ausweichtest mit/ohne Vollbremsung, Rüttelplatte aus stetig steigender Geschwindigkeit, Bremsen in nassen Kurven, Aquaplaning (voll oder nur eine Seite) etc. pp. Zum Abschluss des zweiten Tages war "freies Fahren" angesagt. Überraschend war neben meinen bei Nässe beschissenen Reifen die Neutralität des Cayman (bei weitem am schnellsten ohne Dreher) und das schwierige Fahrverhalten des SL und des 335i. Die Teile kamen super schnell beim Bremsen mit dem Heck und waren kaum einfangbar. Am Abend des ersten Tages gab es eine Führung durch die Boxengasse, Mediencenter, Siegertribüne etc. die super interessant war und so nicht für jedermann möglich ist. Zum Abschluss bekam jeder einen Gutschein für zwei Personen zu einem VLN-Lauf und ein Diplom dass ich versuchen werde bei meinem Versicherer in günstigere Raten umzusetzen. Alles in allem eine super gelungene Sache an der ich vielleicht nächstes Jahr wieder teilnehmen werde. Achja: das der Nürburgring was besonderes ist merkt man schnell. M3 und 911er zählt man gar nicht mehr, nur Exoten wie Gumpert Apollo oder den Erlkönig des AMG SLS (beide tatsächlich gesehen).

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vanav
Geschrieben

War das das Safety + Fun 2 Days-Training?

flexwheeler
Geschrieben
War das das Safety + Fun 2 Days-Training?

Ja richtig, war das Safety+Fun 2 Tages-Training

Sehe gerade dass beim reinkopieren des Textes dieser versehentlich zwei Mal abgelegt wurde. Anscheinend kann ich das jetzt auch nicht mehr editieren, bitte diesen Fauxpas zu entschuldigen.

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  • Ähnliche Themen

    • F40org
      Basierend und anknüpfend an das traumhafte Event des letzten Jahres

      http://www.carpassion.com/de/forum/carpassion-com-events/29126-vip-treffen-engadin-st-moritz.html

      machten es kkswisslight und kkswiss letztes Wocheende wieder wahr und vereinten den schon eingeschworenen Kreis zum Treffen. Diesmal war unseres Ausgangspunkt das wunderschöne Alpenhotel Bitschnau in Schruns in Vorarlberg (www.bitschnau.at). Die alte Runde wurde noch durch sehr nette und liebenswürdige - teils sehr ess- und trinkfesten - Usern ergänzt. Kompliment schon hier an die Veranstalter: Perfekte Runde - Ihr habt ein sehr glückliches Händchen dafür.

      Diese User nahmen teil:

      kkswisslight
      kkswiss

      ACD/C mit Frau
      CountachQV mit Frau
      F40org mit Frau
      Kai360
      K-L-M
      Loni mit Bängeli
      matelko
      Max S.
      mecki
      MikeMuc mit Frau
      skr mit Frau

      sowie noch ein befreundetes - nicht CP - Päarchen des Veranstalters

      Achso - und natürlich Rudi, der doch etwas mehr war als nur der der uns die Zimmer vermietete und fürs Essen sorgte.


      Ich zitiere jetzt einfach mal einen Teilnehmer:

      ......Also dann ich. Was soll man zu diesem Wochenende im Montafon großartig schreiben?

      Okay, ihr vermutet es alle: es war mal wieder PERFEKT.


      Und das, obwohl es eigentlich die ganze Zeit geregnet hat.

      Oder vielleicht WEIL es die ganze Zeit geregnet hat?


      Unser herzlicher Dank gilt kkswisslight und kkswiss, die uns dieses wunderbare Wochenende beschert haben. Natürlich auch Rudi, der unser Profi-Organisationsteam in idealer Weise ergänzt hat. Das Hotel war spitze, das Essen noch besser, die Wanderung zur Hütte, der Hüttenabend und die anschließende "Abfahrt" nicht zu toppen und die CP-Runde - wie erwartet - die Harmonie pur und selbst das "Ersatzprogramm" hat uns restlos begeistert. Kurz, es wird uns lange in Erinnerung bleiben.

      Einziger Kritikpunkt: mein Wellness-Marathon wurde am Samstag unschön durch so eine blöde Autofahrerei unterbrochen. ......


      Bilder gibt es von meiner Seite leider nicht sehr viele - ABER - unsere beiden Profipaparazzis hatten beim Rahmen- und Ersatzprogramm neben den in der Garage stehenden Autos genug zu fotografieren und zu filmen was sicherlich im Laufe der Woche auch hier erscheinen wird.

      Wie letztes Jahr gab es auch diesmal wieder ein paar nette Überraschung schon beim Betreten des Hotelzimmers.

      Schöne Grüße aus der Schweiz wurden uns da präsentiert.




      Hier noch die große Bilderausbeute meinerseits während der Ausfahrt am Samstag. Unschwer zu erkennen - es war NASS. Für die Semi-Slick-Fahrer und die Fahrer von Fahrzeugen mit sehr viel Drehmoment nicht wirklich ein Vergnüngen.








      Am Abreisetag fiel mir dieses emsig arbeitende Team auf. Mein Fazit: Das Falten eines Cobraverdecks in Kofferraumverträgliche Abmessungen will wohl überlegt sein.






      Bei Traumwetter genossen - je nach Routenplanung - noch einige Teilnehmer eine wunderschöne Fahrt durch die Alpen.

      ...und immer dem Schnee entgegen.


    • NOS_VIPER
      Hallo,

      ich bin von meinem Italienurlaub zurück und habe da meinen schönsten Tag in meinem Leben erleben dürfen. Eigentlich waren
      wir in Rimini untergebracht, nur war da tote Hose, also suchten wir uns Ausflüge die man mit den öffentlichen ohne große
      Umstände erreichen konnte. An einem Tag fuhren wir nach Bologna und da fiel mir ein, das doch Lamborghini nicht so weit ent-
      fernt ist. Nach dem wir einen Taschendieb enttarnt hatten und unser Gepäck vollständig bei uns blieb fanden wir den örtlichen
      Busbahnhof und lösten einen Fahrschein nach S. Agata.

      Da angekommen standen wir auch recht schnell vor dem Werk. Es war ein Anblick den man eigentlich nur aus Prospekten,
      Zeitschriften oder ähnlichem kannte. Nun schlug mein Herz höher und schon entdeckte ich einen Diablo Roadster. Herrlich.
      Und direkt vor dem Hauptgebäude parkte noch ein weißer Gallardo Spyder.

      Leider erwischten wir bei unserem spontanen Besuch die Mittagspause und so setzen wir uns halt die verbleibende Stunde auf
      eine Wiese nahe dem Werk und genossen die Sonne. Doch bevor wir das taten musste ich erst mal die Emotionen verarbeiten
      die der weiße LP640 in mir auslöste als er uns entgegen kam und auf das Werksgelände fuhr. A new Lamborghini was born

      Während der Zeit, die wir die Stunde auf der Wiese verbrachten, genoss ich die Soundkulisse der LP560-4 und LP640 die an
      uns vorbeifuhren und auf Testfahrt geschickt wurden. Es waren insgesamt 6 Stiere die an uns vorbei dröhnten. Meine Nacken-
      haare wollten nicht so recht zur Ruhe kommen. Es war so gigantisch so viele Lambos zu sehen. Es war für mich etwas ganz
      besonderes.

      Als es dann endlich kurz vor halb 3 war gingen wir wieder zu dem Museum. Der weiße Gallardo Spyder wurde gerade mit Kamera-
      equipment beladen und wurde anschließend angelassen. Herrlich. Einfach schön. Als er hinter dem Werk verschwand löste
      ich nun also 2 Tickets für das Museum. Es war mir eine Ehre eine Reise durch die Zeit von Lamborghini zu machen. Es war schön
      die Formen zu bestaunen. Wie schön doch so ein 400 GT, Miura oder Countach ist. Auch all die anderen Modelle. Nach
      dem ich die untere Etage ausgiebig genossen hatte sind wir eine Etage höher und hier wurde alles noch mal „schlimmer“. Da
      waren also die Lambos die mir am besten gefallen. Ich wusste nicht wo man hingucken sollte. Meine Ohren sagten mir „Guck
      aus dem Fenster und sieh Dir die LP560-4 an. Oder da den gelben Murciélago!“ Meine Augen schrieen danach das Miura Concept,
      Den GT, den RGT, den SVR, den LP640 und den Reventón auf einmal ansehen zu wollen. Als ich wieder Herr meiner Sinne war,
      fing ich an, ein Auto nach dem anderen anzusehen. Zu erkunden und zu genießen. Wie imposant doch der RGT ist. Ohne
      Sponsoren gefällt er mir am besten. Er ist wirklich einfach nur Schwarz, Flach, Breit und Respekteinflössend.

      An dem Tag sah ich zum ersten mal einen Reventón und kann ihm beim besten willen nichts schlechtes abgewinnen. Er ist toll

      Dann drängte leider die Uhr. Doch wir entschieden uns einen Bus später zu nehmen und noch paar Lambos beim fahren zu zu
      sehen. Es war doch überwältigend wenn sich mal 2 LP560-4 aus dem Werk jagten... Also wieder runter und.... alles um mich
      herum setzte aus... Da stand Valentino Balboni. Der Mann der für mich für Lamborghini steht. Also schnell die Kamera an und
      ein Foto. Als er mit dem Gespräch fertig war, war im Begriff das Museum zu verlassen. Ich war wie in Trance, also musste
      meine Freundin ihn ansprechen und fragen ob er sich mit mir fotografieren lassen würde. Er bejahte das sehr freundlich. Als
      ich nun wieder Herr über mein Gehirn und Zunge war, fing ich an mit ihm englisch zu sprechen, und als ich ihm erzählte, das
      ich ihn vor 3 Jahren in Oschersleben bei der GTR Supertrophy traf, redete er deutsch mit mir weiter. Ich redete noch ein
      bisschen mit ihm und stellte wieder fest, dass er immer noch so fest auf dem Boden steht und sich über jeden Besuch freut wie
      vor 3 Jahren. Er erfreut sich an jeder Begeisterung anderer Lamborghinifans.

      Dann fragte er mich ob ich mir denn schon das Werk angesehen habe. Ich verneinte es, denn ich hatte keine Gelegenheit mich
      vorher anzumelden. Da fragte er am Empfang ob noch eine Führung ist und sagte mir dann das nur noch eine auf italienisch ist.
      Ob ich sie mir jedoch trotzdem das Werk ansehen möchte. Klar! Ich war hin und weg. Auch wenn ich nix verstehe, einen Blick
      in die heiligen Hallen werfen zu dürfen, das wäre doch was. Also bejahte ich und da fragte die Empfangsdame ob ich dafür schon
      gezahlt habe und da winkt Valentino ab und sagt was auf italienisch zu ihr. Wie sich herausstellte, sagte er, wir gehören zu ihm
      und es geht schon klar. Ich war sprachlos.

      Es war ein Tag der Steigerungen und der Superlative. Erst der spontane Entschluss das Werk zu besuchen, dann die Lambos
      zu sehen die getestet wurden. Und dann noch das Museum und das „i“-Tüpfelchen auf dem „i“-Tüpfelchen war ja dann
      die Einladung von Valentino Balboni das Werk zu besuchen.

      Jetzt musste ich mich nur noch etwas mehr als 30 Minuten gedulden bis die Führung los ging. Das war bei all der vielen Eindrücke
      kein Problem für mich.

      Ich sah mir gerade die im Museum ausgestellten Motoren an, als Motorenlärm mich aus meinen Gedanken riss. Da stand vor dem
      Museum, halb unter der Schranke ein Mattschwarzer LP640 und wollte raus. Am Steuer, Valentino. Ich bin so schnell wie es ging
      raus aus dem Museum.

      Valentino stellte, den LP vor dem Werk ab und lies den Motor laufen. Dann nahm er sich einen aus der Gruppe der Engländer und
      fuhr mit ihm weg. Und als er das Werksgelände verlies, verliesen auch die aus England angereisten Z06 und Diablo Roadster das Ge-
      lände. Der Diablo war um einiges lauter als der LP640. Das Nummernschild besagte auch „LOUD“ (Nur etwas anders geschrieben *wink*)
      Ein kurzer Gasstoß und die Nackehaare standen senkrecht. Auch als er beim losfahren kurz beschleunigte war der Sound infernalisch.

      Meine Sinne wurden überrannt und es war wie ein Traum für mich. Doch ich wusste da noch nicht, was noch auf mich zukommt.

      Dann war unsere Führung und zum Glück in englisch statt in italienisch. So verstanden wir doch was gesagt wurde. Es war sehr
      schön, faszinierend und etwas ganz besonderes da zu sein, wo die Traumautos gebaut werden. So viele Lambos in so
      vielen Farben. Es stand sogar ein Reventón da, bei dem gerade Hydraulik und Co auf Dichtigkeit geprüft wurde. Dann wurden wir aus
      dem Werk seitlich heraus geführt und da standen so viele Lambos herum die getestet wurden oder zum testen bereit waren. Alle in
      verschiedenen Farbkombinationen und alle wunderschön. Egal ob LP640, Gallardo SL, LP560-4, Murcielago, LP640 Roadster,
      Gallardo oder Gallardo Spyder. Wir wurden um das erste Gebäude herum zur Sattlerei geführt und da standen in einem anderen Ge-
      bäude weitere Murciélagos und sogar ein Diablo GTR. In der Sattlerei angekommen war es beeindruckend all die Farb-
      variationen sehen zu können. Es ist toll was Lamborghini für Farben anbietet.

      Als die Führung vorbei war, kamen wir gerade noch pünktlich zum Museum um Valentino mit einem Burnout das Werksgelände ver-
      lassen zu sehen. Er liebt es halt einen Lambo zu fahren...

      Dann war auch leider schon die Zeit vorbei die uns blieb. Nun hieß es Abschied nehmen um unseren Bus und Anschlusszug zu erwischen...

      An dieser Stelle möchte ich mich bei Valentino Balboni für die tolle Geste bedanken und auch bei meiner Freundin die auf einen
      Ausflug verzichtet und mir somit die Möglichkeit gegeben hat einen großen Traum zu erfüllen.

      Das war DER Tag in meinem Leben.















    • S.Schnuse
      In aller Früh sind Matthias und ich um 4.00 Uhr morgens von Osterhofen nach Most (CZ) gestartet. Nach 260km auf tschechischen Landstraßen waren wir pünktlich zum Briefing an der Rennstrecke. Der Veranstalter war ein Online-Rennreifenshop. Mit dem Wetter hatten wir viel Glück, denn während es in unserer Heimat regnete, war es in Most die ganze Zeit trocken.



      Unser Renngefährt, ein BMW M3 compact mit 321 PS.


      Ein Porsche 997 GT3 aus Berlin.


      Porsche 944 turbo und 993 Carrera 2.


      Meine Helmkamera wurde mit Panzertape befestigt.


      Dann haben wir die Serienreifen gegen Rennreifen getauscht.


      Eine nette E36 Armada aus Brandenburg.


      Sehr viele Porsche von Lundt Automobile waren dort.


      Matthias ist startklar!


      ... meine Kamera auch.


      Über dem Auspuff war es schön warm.


      Ein Formel 3000 (Reynard)


      Ein E36 M3, den ich von der Nordschleife her auch kenne.


      Ein schöner Manta, der den Tag leider nicht überstand.


      Keine Ahnung was das für einer ist.


      Blick vom Turm auf die Strecke.
    • MarioRoman
      Es ist schon hart, wenn man die Wahl hat. Ganz speziell wenn es sich um das Facelift des neuen 3er BMW handelt. Zur Linken kündigt sich der neue 330d mit 245 PS an. Ein komplett neuer Motor mit Option auf Euro 6. Zur Rechten das Aggregat, das Männern die freudige Effizienz zweier Aufwärts-Kurven auf die Lippen bringt, der 335i.

      Schweren Herzens geht die Wahl in Richtung des Bi-Turbo Benziners. Und natürlich nur, weil die Farbe Bluewater metallic nagelneu ist. Wer will schon mit einem 306 PS starken Twin-Turbo durch die kurvigen Bayern-Landstraßen umherziehen? Knappe Antwort: Ich!



      Effizienz − das ist das Wort, das zurzeit häufig mit BMW in Verbindung gebracht wird, genauer gesagt Efficent Dynamics. Ökologisches Ballern in Zeiten der CO₂-Verpestung ist in, zumindest soll es das Gewissen beruhigen.

      Die unweltschonende Effizienz und meiner Einer stehen allerdings ordentlich auf Kriegsfuß. Mein Gasfuß beherrscht das konkret dynamische Fahren auf höchst ineffizienten Level absolut einwandfrei. Was gut klingt, das soll auch gefordert werden, und zwar brüllend.



      Die Konkurrenz schläft nicht

      Doch kommen wir erst einmal zu den wichtigsten Fakten. Das neue Facelift lässt den Dreier frischer denn je ausschauen. Das hatte er auch bitter nötig, so wie die Konkurrenz derzeit Gas gibt. Mercedes hat mit der aktuellen C-Klasse ordentlich Bügelfalten in die Karosserie gehämmert und auch der Audi A4 lässt sich mit aggressiver Kriegsbeleuchtung und gierigem Grillschlund ungern von der linken Spur schubsen.

      Der Dreier wirkt erwachsener und durchtrainierter in seiner Linienform. Von seinem Vorgänger ist er deutlich zu unterscheiden. In der Frontalen gibt sich die neue Motohaube durch ihre pfeilförmige Linienführung (BMW-Deutsch: Charakterlinien) dynamischer denn je. Sie zieht sich durch die niedriger angesetzte Niere und endet schließlich in der sportlich breit betonten Frontschürze zum finalen Effizienz-Drang auf der linken Spur.



      Die stärker heraus modellierten dynamischen Aufwärtsschwünge, die sich von unterhalb und oberhalb des mittleren Lufteinlasses bis in die Seiten ziehen, unterstützen den besonderen Charakter.

      Der mittlere Einlass wurde nochmals vergrößert. Die neu akzentuierten Doppelrund-Scheinwerfer mit ihrem „Augenringe-Corona-Tag- Fahrlicht“ fordern Linksspur-Blocker auf, unverzüglich die Spur zu wechseln.



      Die Seitenlinie trägt einiges zur reiferen Silhouette bei. Die Designelemente wurden so gesetzt, dass der Dreier wesentlich gestreckter wirkt. Die Motorhaube erscheint länger gezogen, die Gesamtpräsentation wirkt flacher und sportlicher.

      Das Heck wird durch große zweigeteilte LED-Rückleuchten dominiert. Laut Hersteller sollen sie L-förmig sein. In diesem Fall aber bekenne ich mich gern zum Analphabeten, denn das L sieht für mich eher wie ein schick designtes V aus.



      Der visuelle Weg geht bei den Rückleuchten wieder eindeutig in Richtung des E46 und das darf als großes Lob angesehen werden. Je nach Motorisierung steht auch eine Spurverbreiterung von bis zu 24 mm an.

      Besonders im Zusammenspiel mit den Endrohren des 335i ergibt sich hier ein symmetrischer Leckerbissen, der zu einem gelungenen Abschluss führt. Wer genau hinschaut, mag sogar ein kleines hämisches „Fang mich doch“-Grinsen in der Kofferraumlinie erkennen. Bei soviel Feinarbeit sei es ihm gegönnt.



      Das I-Phone singt, das I-Drive flitzt

      Auch im Innenraum wurde noch mal aufgewertet, was aufzuwerten geht. Dass sich die Haptik bei BMW auf höchstem Level bewegt, versteht sich von selbst. Bedienelemente wurden mit mattiertem Chrom versehen.

      Die Chronoskalierung wurde verfeinert, die Mittekonsole mit mehr Stauraum versehen und „Yippie Yippie Yeah Yippie Yeah“, mein I-Phone wird jetzt auch bei BMW endlich vollständig und ohne irgendwelches Murren als Telefon und I-Pod erkannt. Dem Krawall und Remmi Demmi steht somit also nichts mehr im Weg.



      Doch das absolute Highlight beherbergt die Mittelkonsole. Das I-Drive wurde endlich überarbeitet. Wie habe ich es gehasst! Gut und gerne tausend Flüche wurden allein von mir auf dieses undurchdachte und viel zu langsame „Dreh-und-Drück-Rädchen“ übertragen.

      Irgendein Fluch muss gewirkt haben, denn nun gibt es die wichtigsten Funktionen direkt per Knopfdruck in Fingernähe des Drehknopfs. Zudem sorgt eine leistungsstärkere Hardware für eine gefühlte Warp-10-Geschwindigkeitssteigerung auf dem hochauflösenden 8,8 Zoll Display. Danke BMW, das war schon lange nötig.



      Per Flatrate zum mobilen Internet-Junkie

      Das war aber noch nicht alles. Per Edge-Geschwindigkeit geht es ab ins Internet. Der Browser lässt sich erstaunlich gut bedienen. Mit etwas technischem Geschick vergehen keine zwei Minuten bis „Mann“ das System verstanden hat. Eine 80 GB große Festplatte sorgt für einen schnellen Zugriff auf das digital aufbereitete Kartenmaterial und lässt sich zudem noch mit Musik bis zum Abwinken füllen.

      Bleibt noch zu erwähnen, dass der Spaß geschmeidige 3.970 Euro (Navi Professional mit Bluetooth Schnittstelle) kostet. Dazu kommt noch eine monatliche Gebühr für die „Flatrate“. Das ist BMW-Optimismus wie man ihn kennt. Wer zu denen gehört, die immer noch nicht verstanden haben, warum BMW den Dreier offen und direkt als Premium-Produkt präsentiert, sollte es nun auch endlich gecheckt haben.



      Kann Reihe Sünde sein?

      Über den 225 kW/306 PS starken Reihensechszylinder braucht man eigentlich nicht mehr viel zu sagen. High Precision Injektion, Aluminium-Kurbelgehäuse und Twin-Turbo-Aufladung, das hört sich schon ohne direkte Daten herrlich an.

      Die „Engine of the Year 2007“ hat nicht einmal ansatzweise ein Problem mit den 1,6 Tonnen Leergewicht der Limousine. Dafür sorgt die Kombination aus drei Liter Hubraum und zwei Turboladern, die jeweils 3 Zylinder mit komprimierter Luft versorgen. Das Trägheitsmoment, auch Turboloch genannt, löst sich quasi in Luft auf.



      Und so kommen wir wieder auf die bereits erwähnte Efficient Dynamics zurück. Auf dem Papier gibt BMW den Verbrauch mit äußerst moderaten 9,1 Litern an. Das sollte durchaus zu schaffen sein, wenn man mit Feder-Fuß unterwegs ist und sich brav und penibel an jeden vorgeschlagenen Schaltvorgang im Digitaldisplay hält.

      In der Realität gibt sich der Benziner dennoch äußert gelassen beim „Süffeln“. 12 bis 13 Liter sind die Regel und das ist ein Wert, bei dem kaum ein Hersteller in der gleichen PS-Klasse mithalten kann, schon gar nicht mit einem Twin-Turbo im Gepäck.



      Wenn das Roadbook der Presseveranstaltung eine so spaßträchtige Strecke mit engen Kurven, Steigungen und schnellen Geraden anbietet, dann muss einfach geballert werden. Dazu kommt das straffe aber dennoch sehr komfortable Fahrwerk, das sich kaum Schwächen leistet. Heckgetrieben zaubert der BMW 335i Tempo 100 in 5,6 Sekunden auf den Tacho. Schluss ist erst bei traditionell abgeriegelten 250 km/h.

      Die Gänge flutschen zackig und ohne zu murren durch das Getriebe. Die prompte Gasanahme ist ein Genuss und lässt sich präzise dirigieren. Direkt und mit viel Feedback gibt die Lenkung die Straße an den Fahrer weiter. Bei forschen Fahrmanövern oder Lenkfehlern reagiert die Elektronik prompt, aber dennoch sanft.



      Wer mehr Fahrspaß riskieren will, deaktiviert in zwei Stufen die Elektronik. Auch in diesem Zustand präsentiert sich der Dreier mit einem überaus spurfreundlichen und neutralen Fahrwerk. Es gehört schon eine gewisse Provokation dazu, den BMW bewusst zum Wedeln zu bringen.

      Insgesamt kann man es nicht anders sagen, BMW hat viel verbessert und leistet sich dabei kaum eine Schwäche. Dennoch eine kleine Kritik zum Schluss. Die Run Flat-Reifen rollen spürbar härter ab. Daran gewöhnt man sich zwar sehr schnell, aber das Abrollgeräusch ist auf älterem Asphalt nicht zu überhören.



      Dass der Twin-Turbo viel Sound vom R6 schluckt sind Turbo-Fans gewohnt. Ehrlich, es fällt
      einem sehr schwer, hier echte Kritik auf den Tisch zu bringen. Der vorgestellte 335i bringt alles mit, was Spaß macht.

      Fazit: Ein Auto für ewig Junggebliebene



      BMW hat mit dem Dreier viele Kundenwünsche erhört. Er ist dynamischer denn je und gibt sich dabei gewohnt lässig im Alltag. Schwächen lassen sich kaum ausmachen. Der neue Dreier ist nach wie vor die beste Lösung für einen Mix aus Alltagstauglichkeit und Freude bringender Fahrdynamik auf höchstem Niveau.

      Das I-Drive ist endlich mal gelungen, das Fahrwerk ist ausgewogen und die Motorenpalette verspricht auch in der kleinsten Motorisierung „Freude am Fahren“. Somit sollte es BMW trotz der nicht untätigen Konkurrenz gelingen, weiterhin die Spitzenposition im Premium-Segment für sich zu beanspruchen.

      Text + Fotos: Mario-Roman Lambrecht
      Fahrfotos: BMW
    • S.Schnuse
      Wie gut kennt ihr eigentlich eure Nachbarn? Was unsere großen Nachbarn angeht hatte ich bisher irgendwann mal jedes Land bereist, außer Frankreich. Dank des Fronleichnam Feiertags und dem damit verbundenen Zwangsbrückentag in unserer Firma, war die Gelegenheit mehr als günstig. Also setzten sich meine Freundin (die übrigens als Französischlehrerin der Landessprache mächtig ist) und ich ins Auto und fuhren zuerst Richtung Metz.

      Um diesen Bericht auch ein wenig pädagogisch anzureichern, gibt es zu den jeweiligen Stationen auch die Eckdaten.

      Metz (323.000 Einwohner) ist die Hauptstadt der Region Lothringen.


      Place Saint Louis – geprägt von wunderschönen mittelalterlichen Arkaden und Handelshäusern




      Cathédrale St. Étienne – eine um 1220 errichtete gothische Kathedrale, welche berühmt für ihre von Marc Chagall gestalteten Buntglasfenster ist. Im weiteren Verlauf unserer Rundreise sahen wir noch etliche Kathedralen, bei denen eine größer und prunkvoller als die andere war. Es gibt in Frankreich Dörfer mitten im Nirgendwo, welche Kathedralen von der Größe des Regensburger Doms haben.

      Nun hat Frankreich natürlich mehr zu bieten als nur Kirchen. Die Meisten verbinden dieses Land mit gutem Essen und guten Wein. Jetzt bin ich nicht so der Freund von Schnecken und Froschschenkeln, daher haben wir uns an Käse und Baguette gehalten. Klingt ordinär, ist hier aber ein Hochgenuss. Ich frage mich, warum es solche Käsesorten wie Fourme d’ Ambert, Compté oder Chèvre, um nur einige zu nennen, nicht bei uns gibt? Und wenn dann nicht so frisch.




      Nach Metz ging es nach Reims (215.000 Einwohner), welches neben Épernay das bedeutendste Zentrum der Champagnerproduktion ist. In der Kathedrale zu Reims wurden innerhalb eines Jahrtausends 34 Herrscher zu christlichen Monarchen gekrönt.


      Die Cathédrale Notre Dame wurde 1211 erbaut. Besonders erwähnenswert ist, dass hier 1429 Kaiser Karl VII. an der Seite von Johanna von Orleans (zu der Dame kommen wir später) gekrönt wurde. Ansonsten ist noch eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert in der Kirche zu sehen. Die Kirche wurde im ersten Weltkrieg zerstört und kein geringerer als Rockefeller finanzierte 1938 den Wiederaufbau. Auch Marc Chagall hat hier wieder Buntglasfenster kreiert.





      Tapfer wie wir sind, haben wir noch das gothische Dach bestiegen. Von oben sieht man erst mal, wie hoch die Kathedrale wirklich ist. Respekt vor den Bauarbeitern der damaligen Zeit!


      Ach ja, wir sind ja ein Autoforum! Also dieser Maserati Quattroporte (nebst Chauffeur) gehörte zu einer Hochzeitsgesellschaft. Es hatte die Tochter des zweitwichtigsten Weinproduzenten Frankreichs geheiratet (3 Tage lang, 2.000 Gäste). Da habe ich mich gefragt, wie wohl die Hochzeit des wichtigsten Winzers aussehen würde.

      Weiter gings nach Paris (2.14 Mio Einwohner). Hotelkriterium Nummer 1 war ein abgeschlossenes Parkhaus. Ihr wisst ja selbst, dass die Pariser berühmt für ihren schonungslosen Umgang mit parkenden Autos sind. Wo keine Parklücken sind, werden Autos zurechtgeschoben, Türen werden einfach aufgerissen – sch...egal. Also Hotel mit Tiefgarage gebucht und 3 sorglose Tage in Paris verlebt.

      Am 17. Mai war lange Nacht der Museen, da sind wir abends noch in den Louvre gegangen.


      Der Louvre war eine alte Festung aus dem 13. Jahrhundert. Im 16.Jahrhundert wurde er zur königlichen Residenz umgebaut. Der Revolutionsversammlung von 1793 haben wir die heutige Funktion als Museum zu verdanken.


      Der Star des Louvre, die Mona Lisa. Eigentlich hieß sie Lisa Gherardini und ist auf dem Bild zarte 24 Jahre alt. Seither spekulieren die Betrachter über ihren Gemütszustand. Dank Computergesichtserkennung kann man heute aber beruhigt feststellen, dass Mona (oder Lisa) zu 83% glücklich ist. Diese Aussage macht mich froh, zumindest zu gefühlten 92%.


      Der Louvre bei Nacht.


      Am nächsten Tag (dank des tollen Parkhauses konnten wir beruhigt schlafen) fand das Standard Paris Touri Programm mit dem Eiffelturm seine Fortsetzung.


      Auf dem Eiffelturm geht es bunt her, und wenn man sich die Pariser Spatzen so anschaut wird einem auch klar, warum Paris „La ville d’amour“ genannt wird.

      Für die Allgemeinbildung: Der Eiffelturm wurde 1889 errichtet, also genau 100 Jahre nach der französischen Revolution. Die Pariser fanden den „Metallspargel“ damals so hässlich, dass man ihn 1909 wieder abreißen wollte. Hätte man nicht im richtigen Augenblick die Funktelegrafie erfunden, wäre der Eiffelturm auch abgerissen worden. So eignete er sich das 324m Hohe Bauwerk aber super als Antennenmast. Bei kaltem oder warmen Wetter beträgt die Längenausdehnung satte 15cm. Krass, oder?


      Ganz schön hoch! Die kleinen Punkte da unten sind Menschen, die bunten Rechtecke sind Autos. Das Bild muss man einfach mal auf sich wirken lassen!


      Ja was gibt’s jetzt noch zu sehen in Paris? Der Arc de Triomphe steht im größten Kreisverkehr der Welt. Napoleon hat ihn 1806 in Auftrag gegeben. Als er dummerweise ein paar Schlachten und ganze Kriege weniger triumphlos verlor, wurde das Projekt erst mal gestoppt. Im Jahr 1836 wurde er dann vollendet. Und der mit der Colaflasche bin ich.


      Nicht nur für Grufties ist der Cimetière du Père Lachaise einen Besuch wert. Schließlich ist er der meistbesuchte Friedhof der Welt, weil man hier unter den 69.000 Gräbern so berühmte Leute findet wie Edith Piaf, Jim Morrison, Chopin, Oscar Wilde oder Balzac findet.
      Besonders beliebt, wenn auch als Grab total unspektakulär, ist die Ruhestätte von Jim Morrison (1943 – 1971), weshalb dort auch immer ein Wachmann steht. Leider gab es auf Jim Morrisons Grab immer wieder Joint rauchende Fans, die dort auch Dinge getrieben haben, die definitiv nicht auf einen Friedhof gehören (siehe das Foto mit den 2 Spatzen auf dem Eiffelturm). Aber mit dem Wachmann ist da Ruhe eingekehrt.
      Oscar Wilde sein Grab ist nicht weniger beliebt, schließlich war der schwul und wurde dafür 1895 sogar zu 2 Jahren Haft verurteilt. Heute ist sein Grab mit den Lippenstiftküssen seiner Bewunderer verziert.


      Abends waren wir noch an der Basilique du Sacré Coeur, wo sich ein traumhafter Ausblick über die Dächer von Paris bietet. In der Mitte des Bildes sieht man einen jungen Pariser, der sich mit Turnübungen körperlich fit hält.


      Moulin Rouge liegt im neonlichterhellten Stadtteil Pigalle, was mehr an die Hamburger Reeperbahn erinnert. Trotzdem sollte man es zumindest mal gesehen haben.


      Richtig, es ist wieder hell und das ist Notre Dame. Nach all den Kathedralen die wir bisher gesehen hatten, war das nun auch nicht mehr so überwältigend. Dennoch bildet der Vorplatz der Kathedrale das geografische Zentrum von Paris und ist mit 10 Mio. Besuchern jährlich der meistbesuchte Ort in Paris. Dabei gibt es doch so einsame Dörfer mit so schönen Kathedralen in Frankreich...


      Im Inneren gibt es eine Orgel mit 7.800 Pfeifen und 10m große Fensterrosetten.

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