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w.a.steiner

Sportwagen heute, gestern, morgen ......

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w.a.steiner
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Hab eine Frage an Euch:

Was macht für Euch ein Auto zu einem Sportwagen?

Ist es die Marke (BMW, Porsche usw.)

...das Leistungsgewicht?

... oder doch einfach die schiere PS Zahl, die uns glauben machen will wir hätten ein schnelles Auto....??

Bin gespannt auf Eure Antworten.

Grüße

Wolfgang

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Z3Silver
Geschrieben

...das Leistungsgewicht :-))!

Anonymous1
Geschrieben

Da hat glaub jeder seine eigene Definition.

Für mich ist ein Sportwagen ein Wagen der von Anfang bis ende auf sportlichkeit getrimmt wurde,und kein Komfort Schnickschnack drin hat.

Sprich ein F40 oder F50 kommt dem schon sehr nahe.

Die Autos sind leicht,haben viel PS und praktisch kein Komfort.

Halbe Rennwagen eben.So gehört es sich :-))!

w.a.steiner
Geschrieben
...das Leistungsgewicht :-))!

Gut, was würdest du dann zu 4,11 sagen?

Gut oder schlecht...?

Ein M3 E46 hat ja bekanntlich 4,6!

Ciao

Wolfgang

GT-Concept
Geschrieben

-laut Mercedes: Drehmoment, Elektronik

-laut BMW: Drehzahl, Sechszylinder

-laut Audi: Allrad

-laut VW: guter Ruf, vor 30 Jahren ein Erfolg

-laut Opel(-fahrern): Goldkettchen, Cowboy-Stiefel :D

-laut Porsche: NS-Zeit, Querbeschleunigung, POWER, Bremsen, Fahrverhalten, Gummiband-Kraftentfaltung, Schwerpunkt, Boxermotor, Heck/Mittel-Motor

-laut leider immer mehr Deppen: 2.5t Gewicht, 50 Stabilitätsprogramme, 30 cm Bodenfreiheit, cw-Wert einer Kühltruhe, Pseudo-Macho-Geländeoptik, 30 L/100 km Verbrauch, erhöhte Sitzposition X-) ,

im Ernst:

Nur mit "Index-Werten" (Leistungsgewicht, Hubraum, ...) ist es nicht getan. Was zählt ist DAS ERGEBNISS.

Rundenzeiten, Beschleunigung, Querdynamik, Topspeed, Bremsweg, ... --> Das Ergebniss

w.a.steiner
Geschrieben
-laut Mercedes: Drehmoment, Elektronik

-laut BMW: Drehzahl, Sechszylinder

-laut Audi: Allrad

-laut VW: guter Ruf, vor 30 Jahren ein Erfolg

-laut Opel(-fahrern): Goldkettchen, Cowboy-Stiefel :D

-laut Porsche: NS-Zeit, Querbeschleunigung, POWER, Bremsen, Fahrverhalten, Gummiband-Kraftentfaltung, Schwerpunkt, Boxermotor, Heck/Mittel-Motor

-laut leider immer mehr Deppen: 2.5t Gewicht, 50 Stabilitätsprogramme, 30 cm Bodenfreiheit, cw-Wert einer Kühltruhe, Pseudo-Macho-Geländeoptik, 30 L/100 km Verbrauch, erhöhte Sitzposition X-) ,

im Ernst:

Nur mit "Index-Werten" (Leistungsgewicht, Hubraum, ...) ist es nicht getan. Was zählt ist DAS ERGEBNISS.

Rundenzeiten, Beschleunigung, Querdynamik, Topspeed, Bremsweg, ... --> Das Ergebniss

eine sehr Interessante These wie ich zugeben muss, aber auch sehr radikal.

Wolfgang

Gast gsx1300r
Geschrieben

Ein sportliches Auto verfügt sowohl längs als auch quer über eine sehr hohe Dynamik.

Ein niedriges Leistungsgewicht und ein gutes Fahrverhalten sind hierfür das A&O...

Es sollte beides da sein und das in einem entsprechenden Verhältnis. Ein DB S600 mit 500PS ist geradeaus sicherlich nicht schlecht, aber das war es dann auch.

Wenn ich an ein Lotus Exige denke, geht da quer doch um einiges mehr bei beachtlichen Fahrleistungen.

Was dieses Beispiel aber auch zeigt, ist dass für sehr hohe Geschwindigkeiten, nur Brachialgewalt, sprich Leistung notwendig ist. Hier könnte der Lotus gegen den Benz keinen Stich machen.

JackFlash
Geschrieben

Wie schon gepostet wurde definiert das wohl jeder anders. Leistungsgewicht ist eine feine Sache, aber das alleine kann kein sportliches Auto definieren, oder würdet ihr einen leeren Golf 2 mit einem Leistungsgewicht von ca. 2,4 KG/PS als Sportwagen bezeichnen?

tomato
Geschrieben
Was macht für Euch ein Auto zu einem Sportwagen?

Meiner Meinung nach ist es die Ansammlung vieler Faktoren, die einen Sportwagen ausmachen:

Das Gesamtgewicht muss möglichst gering sein und es muss entlang der Längs- und Querachse möglichst gleichmässig verteilt sein (wobei mehr Gewicht hinten besser ist als zu viel davon vorne).

Desweiteren muss er über einen sehr tiefen Schwerpunkt verfügen.

Er braucht einen breitbandig agierenden direkt am Gas hängenden Motor, eine leicht und präzise schaltbare Schaltung, eine direkte feedbackreiche Lenkung und eine der Leistung angemessene Bremse.

Anders ausgedrückt muss er in der Lage sein, dem Wunsch des Fahrers nach Änderung des Fahrzustandes in jeglicher Richtung möglichst direkt, willig und verzugfrei nachzukommen.

Ausserdem muss es in der Lage sein, dem Fahrer das Erlebnis Fahren so intensiv wie es gerade geht darstellen zu können, was nichts anderes heisst, dass man sich durchaus gerne mal schneller fühlen darf, als man in Wahrheit ist.

Ein gutes Beispiel hierfür ist für mich der Mazda MX-5, der auch ohne wirklich viel Leistung das Gefühl eines leichtfüssigen Sportwagens verströmt.

Man fährt schnell, ohne wirklich schnell zu fahren. :wink:

Für gewaltige PS-Zahlen bei ausuferndem Gewicht kann ich mich schon lange nicht mehr begeistern.

Gast gsx1300r
Geschrieben

:-))! @ tomato Sehe ich genauso! Besonders das folgende finde ich wichtig:

Für gewaltige PS-Zahlen bei ausuferndem Gewicht kann ich mich schon lange nicht mehr begeistern.

Die immer schwerer werdenen "Ungetümer" die wieder pseudoagil gemacht werden, in dem man die Auswüchse an Luxus durch noch mehr Leistung auszugleichen versucht, haben ihren Reiz auf mich verloren.

In meinen Augen ist bei spätestens 1,5t genügend Gewicht erreicht. Leider wird dieses Gewicht heute mitunter schon in der Kompaktklasse erreicht. Ein M3 hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 2000kg.

Azrael1965
Geschrieben

Ich denke der neue 911er oder auch der Boxster S kommt dem ideal des Sportwagens von heute schon ziemlich nah.

Gute Beschleunigung, hohe Kurvengeschwindigkeit, präzise Lenkung, knackige Schaltung und nicht zuletzt Komfort und Luxus als Tribut an die Zeit.

Ein Rennwagen (nicht Sportwagen) für ´Privatpersonen wäre wohl ein Super Go Kart wie der Radical SR8. Da braucht man auch keinen Carrera GT oder Enzo mehr. Ist aber nur in England strassenzugelassen. Naja die ideale Umgebung für den ist auch die Rennstrecke.

Der SR8 hat bei Maximalgeschwindigkeit mehr Downforce als sein Eigengewicht. Man könnte theoretisch auf der Tunneldecke fahren.

http://www.autoexpress.co.uk/news/ae_news_story.php?id=53001

http://www.gt-eins.de/CMS/index.php?option=com_content&task=view&id=61&Itemid=2

JackFlash
Geschrieben

Also ICH würde nen Boxster nicht als Sportwagen bezeichnen. Und auch der 911 ... naja ...

Also dafür fehlt denen dann doch noch etwas Leistung. Aber das ist alles Geschmackssache.

Gast gsx1300r
Geschrieben

Ein Mercedes SLR, oftmals als Supersportwagen dargestellt, verkörpert für mich gar nicht das, was mein Ideal eines Supersportwagens darstellt.

Da ist von Leichtbau die Rede. Gut, OK, es kommt ja auch Carbon zum Einsatz, und das nicht zu knapp. Aber ein Dodge Viper ist leichter und da kommt kein Carbon zum Einsatz. Weil nicht jeder Schnickschnack verbaut wird, auf den ich in einem Sportwagen gerne verzichten kann.

Nur damit eines klar ist, ich würde mir weder die Viper noch den SLR kaufen. Der SLR ist sicherlich ein Auto, das vielen Leuten Spaß macht. Das, was ich unter einem Sportwagen oder gar einem Supersportwagen verstehe, verkörpert der SLR aber für mich nicht.

Azrael1965
Geschrieben
Also ICH würde nen Boxster nicht als Sportwagen bezeichnen. Und auch der 911 ... naja ...

Also dafür fehlt denen dann doch noch etwas Leistung. Aber das ist alles Geschmackssache.

Jeder hat bestimmt andere Ansprüche. Aber ich unterscheide zwischen Sport und Rennwagen und ich wage zu behaupten, dass es nicht viele Nicht-Profis gibt, die es schaffen den Boxster S an seine Grenzen zu bringen.

JackFlash
Geschrieben

Ich könnte den Porsche Boxster S sicher nicht am Limit bewegen auf einer Rennstrecke. Aber für mich ist auch die Längsbeschleunigung deutlich wichtiger und interessanter wie die Querbeschleunigung. So hat jeder andere Ansprüche so wie ich auch auf einen gewissen Luxus nicht verzichten möchte und der Porsche Boxster S hat für mich einfach bei weitem nicht genug längsbeschleunigung um ihn als Sportwagen zu bezeichnen. Aber wie oben schon geschrieben, auch ein Wagen mit mehr als genug längsbeschleunigung ist nicht gleich ein Sportwagen.

Azrael1965
Geschrieben

Ja weil dann wären auch M5, und die Mercedes AMG mit 55 und 65 tolle Sportwägen. Für mich bietet auch ein Boxster S auf einer Landstrasse mehr als genug 'Sport' und das bei einem relativ guten Preis Leistungsverhältnis.

JackFlash
Geschrieben

Wie gesagt, für einen Sportwagen hat er mir zu wenig Leistung. Als TTP Bi-Turbo mit 450PS finde ich ihn mehr als interessant :D

w.a.steiner
Geschrieben

für mich bietet der Porsche 911 egal in welcher Ausstattung und Motorisierung (ausser den Cabrios versteht sich) den besten Kompromiss zwischen Sportlichkeit, geringem Gewicht und ordentlicher Motorisierung. Vergleicht mal irgendeinen Lamborghini oder Ferrari mit dem GT3.

Der Porsche ist auch der einzige der nicht jedes Jahr aufgespeckt wird. Er hat ein gutes Kampfgewicht und schleppt keine unnötigen Pfunde mit. Sogar die Impreza´s und Evos sind bereits schwerer und das obwohl mir viele Leute zu so einer reisschüssel geraten haben O:-)

Grüße

Wolfgang

GT-Concept
Geschrieben

eine sehr Interessante These wie ich zugeben muss, aber auch sehr radikal.

Wolfgang

Kompromisslosigkeit ist bei Sportwagen auch sehr wichtig. :D

Der obere Teil ist auch nicht ganz ernst gemeint.

Impreza und Evo haben auch Allrad und sind Fünfsitzer.

Und sie kosten auch 60k weniger.

Es gibt leider auch sehr viele, die nur das Kriterium "Made in Germany" als allumfassendes und unbestreitbares Sport-Argument sehen.

whatzmyid
Geschrieben

Die Diskussion bezüglich des Boxster S finde ich hier interessant.

Mir fällt dabei ein, dass eine der berühmtesten Sportwagen- und Rennwagenschmieden eine Menge Erfolg hatte mit Autos, die extrem gewichtsoptimiert waren mit vergleichsweise wenig Leistung: Lotus !

Ich finde die bunte Mischung an Sportwagen interessant.

#kingkarl
Geschrieben
Die Diskussion bezüglich des Boxster S finde ich hier interessant.

Mir fällt dabei ein, dass eine der berühmtesten Sportwagen- und Rennwagenschmieden eine Menge Erfolg hatte mit Autos, die extrem gewichtsoptimiert waren mit vergleichsweise wenig Leistung: Lotus !

Ich finde die bunte Mischung an Sportwagen interessant.

Das Problem ist,das Lotus auch langsam auf den (für mich bei Sportwagen falschen) Komfort-Weg gebracht wird.Klima,elektr. Fensterheber.... .

Ein Sportwagen ist für mich ein Auto, das fast kompromisslos auf Sportlichkeit getrimmt ist (ein Radio ist noch ok ;) )und dessen rest sehr nah am Rennwagen ist.

Sogenannte Sportwagen die Komfort bieten zählen für mich nicht.

Sportliche Limousine oder Sportliches Coupe würde eher passen.

Wenn ich z.B. bei einem Marathon mitlaufe wird mir ja unterwegs auch nicht der Hinter massiert ;) .

Und wer sagt der 911er sei über die Jahre nicht fett geworden,der schau sich mal das Gewicht des ersten Elfers an.

meine Meinung

whatzmyid
Geschrieben

@ kingkarl

Von ein paar Verrückten kann kein Sportwagenhersteller leben.

Aber eine Lotus Elise müsste Deinem Ideal aber dann schon sehr nahe kommen, oder?

Wenn das nicht reicht, muss man eben alles rausreißen, was man nicht für's Fahren oder für den TÜV braucht.

Autopista
Geschrieben

Ein Sportwagen ist für mich einfach ein Auto, welches den Fahrer in den Mittelpunkt stellt. Das Leistungsgewicht sagt über den Charakter eines Autos nur sehr wenig aus. Leistung ist schliesslich relativ.

Ein Golf TDI mit 130PS hat z.B. mehr Leistung als ein Porsche 356 Carrera 1500. Er erreicht auch höhere Kurvengeschwindigkeiten und ist in jeder fahrdynamischen Disziplin überlegen. Ist er deshalb "mehr" Sportwagen ?

Sicher nicht.

Gast gsx1300r
Geschrieben

Ist es nicht so, dass beim Exige die E-Fensterheber gewichtsmäßig praktisch gleichauf mit den mechanischen liegen?

tomekkk
Geschrieben

Keine ahnung - aber laut Kingkarl - muss ein Auto leicht sein - dh schwach - weil wenn ein auto stärker ist ist es zwangsweise schwerer.

Wieso Fensterheber?

Plastikscheiben!

tztztz - is ja zum wahnsinnigwerden

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