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  1. #51

    Import eines Oldtimers nach Deutschland

    Hallo,

    ich berichte hier über meine Erfahrung, einen Oldtimer aus der Schweiz nach Deutschland zu importieren.

    Da die Schweiz nicht zur EU gehört, treffen die Aussagen meines Wissens nach aber grundsätzlich auch auf alle anderen Nicht-EU-Länder zu, sofern das Land vergleichbare Zollrechtsabkommen mit Deutschland hat.

    Bei der Einfuhr von Fahrzeugen nach Deutschland sind grundsätzlich zwei Dinge zu beachten:

    1) Zollabgabe

    2) Einfuhrumsatzssteuer


    Die Zollabgabe (i.d.R. 10% des Kaufpreises ggf. inkl. Transportaufschläge) entfällt, wenn es sich nachweislich um ein Fahrzeug handelt, welches in der EU hergestellt wurde.
    Der Nachweis dafür ist die sogenannte EUR.1-Bescheinigung.

    Die Einfuhrumsatzssteuer (in Deutschland derzeit 19%) fällt praktisch immer an, ist jedoch deutlich reduzierbar, wenn man das Fahrzeug über ein EU-Land nach Deutschland importiert.
    Sofern das Fahrzeug mindestens 30 Jahre (monatsgenau) alt ist und hier gilt meines Wissens nach entweder das Datum der Erstzulassung oder der nachweisbaren Erstauslieferung, kann das Fahrzeug über
    Holland für den reduzierten Einfuhrumsatzsteuersatz in Höhe von 6% importiert werden. Das Fahrzeug ist damit in die EU eingeführt und kann steuerfrei von Holland nach Deutschland importiert werden.


    Nun zum Ablauf:

    Bei Kauf des Fahrzeugs ist darauf zu achten, daß man einen Kaufvertrag und/oder eine Rechnung erhält, aus der der Kaufpreis eindeutig zu entnehmen ist. Der Nettowert des Kaufpreises/Rechnungsbetrags
    ist die Grundlage für die Zoll- bzw. Steuerbemessung. Es ist jedoch darauf zu achten, daß das Fahrzeug ein nicht allzu unrealistisches Schnäppchen bzw. eine Teilschenkung ist, denn dann kann
    der Zoll durchaus den Marktwert schätzen und den Schätzwert als Bemessungsgrundlage heranziehen.

    Ebenfalls benötigt man vom Verkäufer die Warenverkehrsbescheinigung EUR.1 und die Ausfuhrzollerklärung. Die EUR.1 kann man sich aber auch über eine Spedition besorgen. Am besten exportiert der Verkäufer das Fahrzeug selbst, ansonsten kann das auch der Käufer machen, dann ist jedoch darauf zu achten, daß eine entsprechende schriftliche Vollmacht vom Verkäufer erteilt wird.

    Für den Transit und Import benötigt man dann noch den NCTS-T1-Versandschein mit entsprechender Zollbürgschaft. Dies wickelt man am besten über eine Zollspedition ab, unabhängig, ob man das Fahrzeug auf eigener Achse (mit Kurzzeitkennzeichen), mit einem eigenen Transporter oder durch einen Dritten transportieren läßt. Die Zollspedition eröffnet dann bei den vorab ausgesuchten Zollstationen (z.B. Weil am Rhein und Maastricht) elektronisch das Versandverfahren, garantiert die Zollbürgschaft und erteilt für Transit und Import die MRN-Arbeitsnummer. Ohne einer Zollspedition als Bürgen muß nämlich die Einfuhrumsatzsteuer (und ggf. Zoll) beim deutschen Zoll als Kaution hinterlegt werden und nach erfolgten Import
    zurückgefordert werden. Die Kosten für die Zollspeditionen belaufen sich je nach Fahrzeugwert auf 150 bis 400 EUR, ausgenommen enorm teure KFZ-Schätze. Für die Eröffnung des Versandverfahrens benötigt man bereits
    Fahrgestellnummer, Gewicht und Kaufpreis. Wichtig ist es auch die Öffnungszeiten der 3 beiteiligten Zollämter (Schweiz, Deutschland, Niederlande) vorab in Erfahrung zu bringen, damit man nicht vor verschlossenen Türen steht.

    Nachdem obiges vorbereitet ist, kann man das Auto abholen und muß zollrechtlich folgende Schritte durchlaufen:

    1) Ausfuhr aus der Schweiz
    2) Transit durch Deutschland
    3) Import nach Holland
    4) Import nach Deutschland

    Für die Ausfuhr benötigt man Fahrzeugbrief, EUR.1 und die Ausfuhrzollbescheinigung. Letztere kann man jedoch auch, mit entsprechender Vollmacht des Verkäufers selbst im Ausfuhrzollamt ausfüllen.
    Man nimmt alle drei Dokumente mit, sollte letzteres jedoch dem Verkäufer zukommen lassen, da es dessen Nachweis ist, daß der Wagen exportiert wurde und nicht mehr in der Schweiz steuerpflichtig ist.

    Sofern man über eine Zollspeditionen die MRN-Nummer zugeteilt bekommen hat, geht es mit dem Transit beim deutschen Zoll papierlos und unkompliziert weiter. Man darf jetzt mit dem Fahrzeug in Deutschland einfahren, jedoch nur zum Transit nach Holland.
    Die Zuteilung der Transitdauer kann sich zwischen 3 und 7 Tagen belaufen, es mag jedoch auch die Möglichkeit für Ausnahmen bestehen. Das EUR.1 wird als Herkunftsnachweis benötigt, daß der Wagen in einem heutigen EU-Land produziert wurde. So entsteht bei Import in die EU kein Zoll.

    Jetzt fährt man oder transportiert das Fahrzeug durch Deutschland zur Zollstation in die Niederlande. Dort werden wieder EUR.1, MRN-Nummer, Kaufvertrag und Altersnachweis des Fahrzeugs vorgelegt. Nach ein wenig Bürokratie sind die 6% Einfuhrumsatzsteuer zu entrichten. Dafür
    erhält man eine Quittung und das EU-Einfuhrpapier. Jetzt kann es zurück nach Deutschland gehen

    Mit obigen Papieren geht man in Deutschland zu einer beliebigen Zollstation und läßt sich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen, Diese benötigt man, je nach Flexibilität des Mitarbeiters bei der Zulassungsstelle für die noch ausstehende Zulassung. Es soll aber auch Mitarbeiter geben,
    die das holländische Dokument anerkennen.

    Bezüglich aller obigen Stationen kann es notwendig sein, das Fahrzeug im Original vorzustellen. Je nach Lust und Laune der Mitarbeiter des Zolls muß dies jedoch nicht erfolgen, man sollte jedoch darauf vorbereitet sein.

    Für die Zulassung als Oldtimer in Deutschland (H-Kennzeichen) benötigt man neben der Zollunbedenklichkeitserklärung, des Schweizer Fahrzeugbriefs und des Kaufvertrags noch die Prüfbescheinigung zur Abgasuntersuchung nach §47 StVZO, den technischen Prüfbericht nach §21 StVZO, das Oldtimer-Gutachten nach §23 StVZO und die Erteilung einer Betriebserlaubnis nach §19 StVZO.

    Die Dokumente nach §47, §21 und §23 erhält man bei einer zugelassenen technischen Prüfstelle (z.B. TÜV). Die Betriebserlaubnis nach §19 kann von der Zulassungsstelle erteilt werden. Hier ist jedoch darauf zu achten, daß in einigen Bundesländern nicht mehr alle Zulassungsstellen dazu berechtigt sind, sondern nur noch ausgewählte, die manchmal außerhalb des eigenen Wohnortes liegen. Alle Gutachten kosten zusammen ca. 200 EUR.

    Jetzt sollte einer üblich gewohnten Zulassung mit H-Kennzeichen nichts mehr im Wege stehen. Der Schweizer Fahrzeugbrief wird eingezogen und die Europäische Variante wird erstellt.

    Sollte man ein verkürztes Nummerschild (kleiner 52 cm) benötigen, so muß man das Fahrzeug vorführen, damit der Mitarbeiter der Zulassungsstelle selbst nachmessen kann. Fotos oder Zeugenaussagen werden nicht akzeptiert. Das Fahrzeug muß man aber eh vorführen.
    Also Kurzzeitkennzeichen nicht vergessen vorab zu holen.

    Sollte man mit den Standardkennzeichen auskommen, kann man sich die endgültigen Kennzeichen ungestempelt abholen und darf mit diesen dann auf direkten Weg zur Zulassungsstelle fahren, sofern man den Zulassungsbezirk nicht verläßt, um das Fahrzeug vorzuführen.

    Nach Vorführung erhält man die Stempel und das Fahrzeug ist zugelassen. So würde man sich zumindest den Aufwand für ggf. nochmalige Kurzzeitkennzeichen sparen.


    Also, ich bin kein Jurist und obiges sind meine persönlichen Erfahrungen. Vielleicht gibt es je nach Mitarbeiter Abweichungen, aber so wie beschrieben hat es bei mir geklappt und sollte auch bei jeden anderen klappen.


    Gruß und viel Erfolg,


    Schattenfell

  2. #52
    Bierbrauer

    Kennt hier jemand Firmen, die einem beim Import eines Autos (Schweiz - Deutschland) gegen Bares helfen? Bzw. so, dass man den ganzen Papierkram nicht selber machen muss. Quasi nur Auto bezahlen und ab dafür...

    Google spuckt nichts Brauchbares aus und hier steht auch weiter nichts.

    Danke!

  3. #53

    Das macht Dir jede Spedition, das ist nichts Besonderes. Einfach mal anfragen.

  4. #54
    Bierbrauer

    Ok, vielen Dank. Das wusste ich nicht.

  5. #55

    Hi,
    hat jemand in der letzten Zeit nochmals einen Wagen aus der Schweiz (14 jahre alt/EU-Ursprung) in in die EU eingeführt?
    Ist das in etwa noch immer so wie hier beschrieben oder gibt es gravierende Änderungejm?
    Gruß
    Klaus

  6. #56
    Frohe Ostern!

    Ein Arbeitskollege von mir hat vor zwei Monaten einen Mercedes-Benz 560 SEC nach den Tipps hier aus der Schweiz geholt und hat bestätigt, dass es mit den beschriebenen Vorgaben absolut reibungslos über die Bühne gegangen ist.

  7. #57
    Hallo.

    Wer hat zuletzt ein Fahrzeug aus der Schweiz importiert?

    Würde mich über Neuigkeiten über das "Prozedere" freuen...

    Gruss aus Bayern

    Klaus

    p.s. zu mir, wohne bei Ingolstadt, bin ein absoluter Porsche - Fan und würde
    gerne einen 993, den ich in der Schweiz gesehen habe, erwerben.

  8. #58

    Geht immer noch so,

    ich habe vor zwei Wochen ein Auto aus der Schweiz geholt, dafür brauchte ich: ein deutsches Kurzzeitkennzeichen ,Je nach späterer Versicherung evt sogar kostenlos, einen Kaufvertrag, unbedingt mit realistischem Preis, und eine EUR1 Bescheinigung, sowie den schweizer "Fahrzeugausweis".
    Sinnvoll ist ebenfalls ein ausreichendes Zeitfenster, viel Gelassenheit an der Grenze und die Investition von ein paar Euros in die Hilfe eines der ortsansässigen Spediteure. Zusätzlich ist ein Verkäufer mit Telefonanschluß und Faxgerät hilfreich, um alles , was die sehr akuraten Zöllner möglicherweise stört, und das kann schon eine ungenaue Formulierung sein, zeitnah nachbessern zu können.
    Beim Tüv kommen dann die nächsten Überraschungen, die haben auch einheimische Autos nicht vollständig in der Datenbank und man muß für ca 100 Euro und einige Tage Wartezeit ein Datenblatt erstellen lassen.
    Im Ruhrgebiet muß man zusätzlich für die Tüv Abnahme einen Urlaubstag einplanen, da die für die Einbürgerung lizensierten Ingenieure nur zwische 10.00 und 14.30 Audienz halten.
    viel Spaß und good luck,
    Götz

  9. #59
    rosso granada

    Ja, ich habe inzwischen das zweite auto aus Ch importiert und kann das bestätigen. Am einfachsten ist es, für etwas Geld eine spezialisierte spedition zu beauftragen. Nach ein paar Tagen steht dein Auto zugelassen vor der Tür.

  10. #60
    Peter_Pan_
    Zitat Zitat von Schroeder Beitrag anzeigen
    ich habe vor zwei Wochen ein Auto aus der Schweiz geholt, dafür brauchte ich: ein deutsches Kurzzeitkennzeichen ,Je nach späterer Versicherung evt sogar kostenlos, einen Kaufvertrag, unbedingt mit realistischem Preis, und eine EUR1 Bescheinigung, sowie den schweizer "Fahrzeugausweis".
    Sinnvoll ist ebenfalls ein ausreichendes Zeitfenster, viel Gelassenheit an der Grenze und die Investition von ein paar Euros in die Hilfe eines der ortsansässigen Spediteure. Zusätzlich ist ein Verkäufer mit Telefonanschluß und Faxgerät hilfreich, um alles , was die sehr akuraten Zöllner möglicherweise stört, und das kann schon eine ungenaue Formulierung sein, zeitnah nachbessern zu können.
    Beim Tüv kommen dann die nächsten Überraschungen, die haben auch einheimische Autos nicht vollständig in der Datenbank und man muß für ca 100 Euro und einige Tage Wartezeit ein Datenblatt erstellen lassen.
    Im Ruhrgebiet muß man zusätzlich für die Tüv Abnahme einen Urlaubstag einplanen, da die für die Einbürgerung lizensierten Ingenieure nur zwische 10.00 und 14.30 Audienz halten.
    viel Spaß und good luck,
    Götz
    Kann ich genau so bestätigen.
    Am besten aber einen Spediteur mit dem Formularkrieg beauftragen.
    Ich habe damals z.B. die Spedition Frederick & Stähli in Kreuzlingen beauftragt
    (nein, mit mir nicht verwandt oder verschwägert, auch nicht geschäftlich verbandelt).
    Ich habe dem Spediteur alle angeforderten Unterlagen zugefaxt, und mich sonst um nichts mehr kümmern müssen.
    Das kostete weniger als 100,--€ und ich hatte absolut keine Probleme mit dem Zoll, bis auf einen übermotivierten Beamten,
    der mich schon herunter putzte, bevor ich den Motor meiner Neuerwerbung ausmachen konnte; ich hatte wohl nicht akkurat genug geparkt.
    Die ausgefüllten Zollpapiere habe ich damals bei der Spedition abgeholt; diese sitzt mit einer Dependance 50 m von der Zolldienststelle Kreuzlingen entfernt.
    Mit den Unterlagen zum Schweizer Zoll, Stempel, Danke,
    Danach zum deutschen Zoll, Fahrzeug-Fin überprüft, Stempel, Rechnung Einfuhr-Ust, Bezahlung, Quittung, Gute Fahrt und tschüss.
    In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, daß es sehr hilfreich ist, den kompletten schriftlichen Vorgang von der Suche
    bis zum Kauf des Wagens dabei zu haben.
    Verkaufsanzeige, Schriftverkehr, Quitttungen, usw., praktisch alles, was die Glaubwürdigkeit der legalen Einfuhr belegt.
    Zollbeamte müssen immer davon ausgehen, daß es sich um ein gestohlenes Auto handelt, welches weg geschafft werden soll.
    Zweifel können so ganz leicht ausgeräumt werden, und man ist schneller durch.
    Ach ja; die deutschen Kurzzeitkennzeichen werden in der Schweiz absolut geduldet, obwohl es bis dato keinen Rechtsanspruch darauf gibt.
    Ich habe mich seinerzeit extra beim Verkehrsamt in St. Gallen erkundigt.
    Die Länder, in denen das Kennzeichen auch einen Versicherungsschutz seitens des Versicherers bietet, sind explizit in der grünen Versicherungskarte aufgelistet.
    Die Schweiz ist als Nicht-EU-Land immer dabei.
    Ja, und die §21-Abnahme KANN Nerven kosten, MUSS aber nicht.
    Am besten ist es, man klärt einige Tage vor der Abnahme mit dem Gutachter, welche Unterlagen er in den ihm zugänglichen Datenbanken hat,
    und welche er noch benötigt.
    Einen Überfall mögen nämlich auch die Gutachter nicht so gerne.
    Bitte dabei nicht auf irgend einen Hilfshansel hören, der vorzugsweise zum Kaffeeholen eingesetzt wird,
    sondern explizit mit dem später tätigen Gutachter sprechen.
    Wenn man das so vorbereitet, dann gibt es null Stress.
    Leider habe ich das damals etwas zu blauäugig gesehen, und ich hatte alle Mühe, die erforderlichen Daten für meinen 348 zusammen zu bekommen.
    Mit Fachbuch zum Fahrzeug und eines KFZ-Briefes des gleichen Fahrzeuges ging es dann aber doch recht flott von statten.

    Ein ganz wichtiger, leider schnell übersehener, Punkt ist die Schadstoffklasse in Verbindung mit der Erstzulassung.
    Es ist ohne weiteres möglich, ein Fahrzeug zu erwerben, dessen Zulassung in D rechtlich eigentlich gar nicht möglich ist.
    Man kann einen Wagen bekommen, der in der Schweiz eine Erstzulassung hatte, nach der er in D nicht mehr hätte zugelassen werden dürfen,
    da die jeweilige Schadstoffklasse zum Zulassungszeitpunkt in D schon Geschichte war.
    Es ist besonders bei Sportwagen und Exoten keine Seltenheit, daß ein Wagen von Baujahr bis Erstzulassung offiziell mehrere Jahre gestanden hat.
    Mitunter wurden diese Fahrzeuge in der ersten Jahren ausschließlich mit Händler- oder Kurzzeitkennzeichen bewegt; die Erstzulassen lag weit hinter dem Baujahr.
    Hier lohnt es sich definitiv, auch mit der Zulassungsbehörde (Landratsamt) Kontakt aufzunehmen, sofern es bei diesem Punkt mit dem Gutachter ein Problem gibt.
    Oftmals wird dieses Problem dadurch umgangen, daß als Erstzulassungsdatum das Herstellungsdatum eingesetzt wird;
    quasi der Gnadenweg auf Basis des gesunden Menschenverstandes, der auch bei Behörden vorhanden ist (man muß ihn nur herauskitzeln ).
    Das bescheinigt dem Fahrzeug zwar eine auf dem Papier existierende längere Nutzungszeit, dafür darf man es dann auch hier betreiben.
    Wichtig ist übrigens in jedem Fall auch, die Schweizer Papiere VOR der Begutachtung und Zulassung zu kopieren.
    Die Orginal-Papiere werden normalerweise eingezogen und NICHT ausgehändigt; für den Historien-Nachweis sehr ärgerlich, da nicht vollständig belegbar.

    Eine Kleinigkeit, derentwegen ich noch etwas Stress bekommen habe:
    Ich hatte für den Besichtigungstermin vorab vorsichtshalber schon mal eine Anzahlung dabei; man weiss ja nie......
    Ich hab' das damals wirklich ohne Bankbürgschaft gemacht; ein seltenes Ereignis.
    Na ja, das war wohl eine Lebensphase, in der ich sogar eine Pfandflasche kaltlächelnd in den Altglascontainer hätte werfen können.
    In meiner Blauäugigkeit hatte ich 10 K€ vorgesehen, sowie etwas Reisegeld; damit lag ich über der Grenze zur Deklarationspflicht.
    Was hab' ich natürlich NICHT gemacht? Richtig, von mir aus deklariert.
    Toll, den Stress und die Schimpfe hätte ich mir ersparen können; ich hatte aber das Glück, daß auch hier Zöllner mit Herz und Verständnis im Dienst waren.

    Alles in allem ist die Einfuhr eines Fahrzeuges aus der Schweiz keine große Aktion, wenn man sich gewissenhaft vorbereitet.


    Grüße
    Wolfgang

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