Pick Of The Day
Usergarage
De Tomaso Pantera

Kürzlich bedankte Beiträge

Espada Motorrevision
Danke gesamt: 3
Espada Motorrevision
Danke gesamt: 3
Espada Motorrevision
Danke gesamt: 3
360 Modena Farben
Danke gesamt: 1

+ Antworten
Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1

    Mitglied seit
    13.11.2004
    Beiträge
    1.958

    Bremsen "Einbremsen"

    Bremsscheiben müssen, wie jeder Motor eingefahren werden muss, auch eingebremst werden.

    So lautet zumindest die Aussage von einem Rennfahrer. Die Laufzeit der Bremsscheibe soll dadurch ernorm erhöht werden.

    Kennt ihr bestimmte Methoden um Bremsscheiben einzubremsen??

    Postet mal eure Meinung zu dem Thema

  2. #2

    Mitglied seit
    20.11.2002
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    1.511
    also ein spezielles Programm habe ich beim "Einbremsen" nicht...
    Man muss nur darauf achten, dass man nicht zu stark bremst sonst ist die Scheibe nach kürzester Zeit im Eimer...wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Bremsscheibe auch nach dieser Einsfahrphase bei starken Bremsmanövern z.b. von 200km/h auf 100km/h auf der AB verzieht und somit eine Unwucht erzeugt. Allerdings legt sich das dann nach einigen Kilometern wieder.

    Size Matters!

  3. #3

    Mitglied seit
    10.06.2004
    Ort
    Göttingen/Dortmund
    Beiträge
    616
    Was das Einfahren der Beläge (zumindest auf der Rennstrecke angeht), hab ich eine Empfehlung parat:


    1. 3 bis 4 Bremsungen mit leichten bis mittleren Pedaldruck
    2. Kühlphase zwischen den Bremsungen ca. 300 bis 400m
    3. Die Beläge sollen nicht übermäßig erhitzt werden.
    4. Danach nochmal 2 bis 3 Bremsungen mit mittleren bis starken Bremsdruck, von ca. 170 km/h bis 100 km/h
    5. In der gesamten Einbremsphase sollte man vermeiden in ABS Regelung (Max. Bremskraft) zu kommen.
    6. Nach Punkt 1 bis 5 eine Kühlphase von 500 bis 800m einlegen.


    Wie gesagt, ist halt auf die Rennstrecke bezogen. daher weiß ich nicht in wie fern dieses auch für die Strasse zu übernehmen ist. Ich hoffe es hilft trotzdem.

  4. #4
    Moderator Avatar von kkswiss
    Mitglied seit
    07.08.2004
    Ort
    Schweiz AG, Nähe ZH
    Beiträge
    7.326
    Im Grunde hat Conti Recht, aber das gilt nur wenn auch die Bremsscheiben mit erneuert wurden. Sollten die „alten“ Scheiben verbaut bleiben ist der geometrische Einlauf (siehe unten) viel länger.

    Einbremsen
    Darunter versteht man die schonende Behandlung von neuen Bremsbelägen. Sie sollten sich nämlich den Gegenreibflächen langsam anpassen können und dazu brauchen sie eine ruhige Einfahrperiode. Erst nach Beendigung eines gewissen Einschleifvorganges ist die volle Bremswirkung vorhanden. Unsorgfältiges Einbremsen der Beläge kann deren gute Eigenschaften zunichte machen. Während der ersten 500 km sollte daher unnötiges Überhitzen der Beläge durch Bremsversuche und Bremsungen aus hohen Geschwindigkeiten vermieden werden.

    Das einbremsen wird in zwei Bereiche untergliedert.

    1.) Der geometrische Einlauf: Geometrische Anpassung der Belagoberfläche an die Bremsscheibe (mind. 80% der Reibfläche) durch mehrere Bremsungen mit leichtem bis mittleren Pedaldruck sowie Kühlphasen zwischen den einzelnen Bremsungen. Entscheidend ist, dass die Scheibentemperatur während dieser Anpassung 350°C nicht übersteigt.

    2.)Thermischer Einlauf: Zwei bis drei Bremsungen mit mittlerem bis stärkerem Pedaldruck aus ca. 180km/h bis 100km/h, wobei Blockierdrücke bzw. ABS-Regelungen vermieden werden sollen. Während des thermischen Einlaufs sollen Temperaturen über 350° bewußt überschritten werden.

    Die meisten Bremsscheiben werden wellig wenn der Fahrer eine recht starke Bremsung vornimmt und nach dem Stillstand den Bremsdruck nicht entfernt. So bleiben die Beläge in Kontakt mit der Scheibe und hier hat die Scheibe die Möglichkeit die Hitzeenergie schneller abzuführen.
    Oder mit einer warmen Bremse zum Autowaschen fahren und kaltes Wasser auf die noch warme Bremsscheibe zu geben.

    Die Lebensdauer der Bremsscheibe kann aber nicht mit einem einbremsen verlängert werden. Bei den hochwertigen Bremsscheiben (und das heisst so ab 20-25 Euro pro Stück) sind die BS von der Industrie schon ausreichend wärmebehandelt.
    Es ist nicht möglich durch Bremsungen die Temperatur so genau hinzubekommen das man per Eigeninitiative die Scheiben härtet.
    Geändert von CountachQV (18.11.2006 um 19:59 Uhr)
    Gruss kkswiss

    Die deutsche Sprache ist Freeware, du kannst sie benutzen, ohne dafür zu bezahlen. Sie ist aber nicht Open Source, also darfst du sie nicht verändern, wie es dir gerade passt.

  5. #5

    Mitglied seit
    13.11.2004
    Beiträge
    1.958
    Hab noch mal einen Tipp bekommen:

    1. Bremsen leicht warm fahren, abkühlen lassen

    2. Bremsen leicht warm fahren, abkühlen lassen

    3. Bremsen warm fahren, abkühlen lassen

    4. Bremsen warm fahren, abkühlen lassen

    5. Bremsen heiß fahren, abkühlen lassen


    Fertig .
    Gruß,
    Team AMG

  6. #6

    Mitglied seit
    10.02.2003
    Ort
    Oberhausen
    Beiträge
    1.597
    Zitat Zitat von Team AMG
    Hab noch mal einen Tipp bekommen:

    1. Bremsen leicht warm fahren, abkühlen lassen

    2. Bremsen leicht warm fahren, abkühlen lassen

    3. Bremsen warm fahren, abkühlen lassen

    4. Bremsen warm fahren, abkühlen lassen

    5. Bremsen heiß fahren, abkühlen lassen


    Fertig .
    Nur bei neuen Belägen oder neuen Belägen und Scheiben?


    Habe es im Frühjahr mit meinen neuen Ferodo DS P + ATE Scheiben so gemacht wie von Conti erklärt (auf der Autobahn auf dem Weg zum Ring ) und jetzt gerade bei meinen neuen Serienbelägen (ist ja eh Winter) ungefähr so wie kkswiss. Ergab sich eh so, da ich erst eine Weile in der Stadt rumgefahren bin und dann auf die BAB musste.

    Hat in beiden Fällen den gewünschten Effekt gebracht.

    Gruß

    Christian

  7. #7
    Avatar von itf joegun
    Mitglied seit
    25.02.2004
    Ort
    Rheinland Pfalz
    Beiträge
    3.133
    Status
    Freude am Fahren!
    Bei meinen Movit (322x32 4 Kolben) steht folgendes in der Bedienungsanleitung:

    nutzung
    beim einsatz von neuen bremsscheiben und bremsbelägen oder nach dem
    erneuern von bremsbelägen ist es zwingend erforderlich, die
    reibflächen schonend aufeinander einzufahren.
    dieser vorgang kann je nach fahrweise und bremshäufigkeit ca. 500-
    1000 km erfordern. erst wenn der belag mit seiner ganzen fläche an
    der bremsscheibe anliegt, d.h. ein gleichmäßiges tragbild an der
    reibfläche der bremsscheibe vorhanden ist, wird eine optimale
    verzögerung und wärmeübertragung erreicht. der einfahrvorgang wird
    unter dem punkt „einfahr- und pflegehinweise“ detailliert
    beschrieben. nach korrekt eingefahrener bremse verfügt ihr fahrzeug
    gegenüber der serienbremsanlage über eine spürbar bessere verzögerung
    und auch beim häufigen bremsen über einen konstanten reibwert.
    die funktion des oben beschriebenen belüftungssystems zur
    wärmeableitung setzt grundsätzlich ein drehen der bremsscheibe
    voraus. deshalb sollte keinesfalls das fahrzeug mit heißen
    bremsscheiben abgestellt werden.
    wichtig: bei geschwindigkeiten unter ca. 80 km/h kann eine optimale
    funktion des belüftungssystems nicht gewährleistet werden. sollten
    die bremsscheiben nach einer starken erhitzung heiß abgestellt und
    nicht ausreichend gekühlt werden, kann dies zu vibrationen durch
    temperaturbedingten verzug und verringerter lebensdauer, sowie
    erhöhter rissbildung führen.
    eine hohe lebensdauer der bremsanlage setzt entsprechende umsicht,
    einfühlungsvermögen und verantwortungsbewusstsein bei dem gebrauch
    ihres fahrzeuges voraus. ihre bremsanlage wird es ihnen durch eine
    langjährige zuverlässige funktion danken.
    und

    einfahrhinweise
    nichtbefolgen bzw. mangelndes verständnis dieser hinweise werden
    dauerhafte probleme und ein nicht optimal funktionierendes
    bremssystem zur folge haben! lesen sie unbedingt diese
    einfahrhinweise konzentriert durch, um schäden zu vermeiden!
    fast alle probleme mit dem bremssystem sind auf fehlerhaften einbau
    oder falsches/fehlendes einfahren der bremsscheiben/bremsbeläge
    zurückzuführen. wenn sie diese einfahrhinweise nicht lesen, verstehen
    und befolgen, werden ihre neuen bremsscheiben nicht optimal
    funktionieren und dauerhafte fehler/beschädigungen auftreten.

    beim einfahrvorgang wird die bremsscheibe nicht nur thermisch
    behandelt, sondern es wird auch eine belagabriebschicht auf die
    bremsscheibe übertragen. sollte diese schicht durch falsches
    einbremsen nicht homogen aufgetragen werden, kommt es zwangsläufig zu
    vibrationen bzw. lenkrad-drehschwingungen!
    die bremsanlage muss ca. 500-1000 km eingefahren werden!
    um den belag an die scheibe anzulegen, sollten ca. 10 bremsungen mit
    leichtem pedaldruck aus ca. 60-80 km/h gemacht werden. sobald beim
    abbremsen ca. 5 km/h erreicht wurde, wieder auf 60-80 km/h
    beschleunigen und wiederum mit leichtem pedaldruck abbremsen. auf
    keinen fall komplett zum stillstand kommen, sonst würde belagmaterial
    auf die beim stillstand erreichte position der bremsscheibe
    übertragen, was später zwangsläufig zu vibrationen führt. nach der 7.
    oder 8. bremsung kann es zu einer leichten rauch-entwicklung kommen,
    welche aber bedenkenlos ist. hierbei können öl-/schmiermittelrückstände
    in dem belüftungssystem verdampfen. wenn ein renn- oder
    sportbelag benutzt wird, abschließend weitere 5 bremsungen aus ca.
    120–140 km/h mit mittlerem pedaldruck vornehmen. danach das fahrzeug
    auf keinen fall mit heißen bremsscheiben abstellen! nach dem oben
    beschriebenen ersten einfahrvorgang so lange wie möglich fahren ohne
    zu bremsen (ca. 10 min.) bis die bremsscheiben auf die
    umgebungstemperatur abgekühlt sind. der belag ist nun zu ca. 20% an
    die bremsscheibe angelegt. erst wenn der belag mit seiner ganzen
    fläche an der scheibe anliegt, die oberfläche der bremsscheibe eine
    homogene farbe hat und keine bearbeitungsspuren mehr zu erkennen
    sind, kann die volle bremskraft und fadingresistenz der bremsscheibe
    genützt werden. nach ca. 500-1000 km (je nach häufigkeit und stärke
    der bremsungen) wird eine optimale verzögerung und wärmeabfuhr
    erreicht. während der einfahrphase (500-1000 km) sollten harte
    bremsungen aus hohen geschwindigkeiten z.b. auf der autobahn
    unbedingt vermieden werden. dadurch könnten bremsbelag und
    bremsscheibe beschädigt und die optimale funktion des bremssystems
    beeinträchtig werden. es ist nicht empfehlenswert, die bremse bei
    nasser fahrbahn oder bei regen einzufahren.
    Die Schreibweise ist übrigens original, bei Movit gibt es aus Kostengründen vermutlich keine Shift Taste bei den PC's

    Edit:
    Ich habe das tatsächlich so gemacht, danach war aber keine großartige Verbesserung spürbar. Nach den 7 Runden NS am 5. allerdings, da waren die Bremsen eingebremst. Also das mit dem heiß fahren hat sicher was...
    Gruß
    Jochen


Ähnliche Themen

  1. Diablo: Armaturenbrett, Bremsen, Servo, usw.....
    Von ducaticorse im Forum Lamborghini Diablo
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 08.01.2005, 20:05
  2. Bremsen von Movit / Porsche
    Von 9852147 im Forum BMW M
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 07.12.2004, 15:22
  3. Antworten: 41
    Letzter Beitrag: 07.09.2003, 20:43
  4. Antworten: 39
    Letzter Beitrag: 13.02.2003, 00:43

Besucher gelangten auf diese Seite bei der Suche nach:

Bremsscheiben einfahren

einbremsen

Bremsscheiben einbremsen

bremsen einfahren e46