RUF Rt 35 Roadster – Offenes Karomuster

Nachdem im vergangenen Jahr der Rt 35 als Coupé in Genf vorgestellt wurde, stand nun an gleicher Stelle der RUF Rt 35 Roadster. Der Name bezieht sich auf das 35. Jubiläum von RUF-Fahrzeugen mit Turboaufladung. Aus diesem Anlass ist auch der Roadster auf 35 Exemplare limitiert. Die 630 PS des Sechszylinder-Boxers werden wahlweise manuell oder per PDK auf die Hinterachse oder alle vier Räder übertragen.

RUF Rt 35 Roadster

RUF Rt 35 Roadster
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Mit dem RUF Rt 35 Roadster bringt der deutsche Kleinserienhersteller eine offene Variante des im letzten Jahr präsentierten Rt 35 heraus.

Seit mittlerweile 36 Jahren veredelt RUF seine Fahrzeuge auf Kundenwunsch mit Turboladern und erzeugt somit ordentlich Leistung. Vergangenes Jahr wurde das runde Jubiläum von 35 Jahren mit dem auf 35 Exemplare limitierten Rt 35 Coupé gefeiert. Die 35 Fahrzeuge wurden im Null-Komma-Nix verkauft und so ist in der Manufaktur wieder Platz für neue Modelle. Passend zum Coupé wurde daher dieses Jahr in Genf der RUF Rt 35 Roadster präsentiert. Auch die offene Variante ist erneut auf 35 Fahrzeuge limitiert.

Der RUF Rt 35 Roadster wird von einem Turbo-aufgeladenen Sechszylinder-Boxermotor mit 3,8 Litern Hubraum angetrieben, der es auf 463 kW/630 PS und ein maximales Drehmoment von 825 Newtonmetern bringt. Dabei werden die Gänge wahlweise über ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe mit Wippen am Lenkrad gewechselt. So spurtet das offene Fahrzeug bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h. Interessenten können zwischen Heck- und Allradantrieb wählen. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 11,5 Litern pro 100 Kilometern.

Der erste Turbo-aufgeladene offene Wagen auf Porsche 991-Basis erhält ein elektrisch betriebenes Stoffverdeck und neu gestaltete Front- und Heckschürzen. In den hinteren Kotflügeln befinden sich Lufteinlässe zur Versorgung der Ladeluftkühler. Hinten findet sich ein Heckspoiler in Anlehnung an den legendären Entenbürzel. Das Messefahrzeug in Genf trägt dunkelblauen Lack. Dazu gibt es im Interieur Sitze mit hellbeiger Leder-Ausstattung, die mit blauem Stoff kombiniert wurde, wobei der Stoff in alter Tradition ein Karomuster trägt.

Quelle: RUF

Autor: Matthias Kierse

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Kategorie: Magazin

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