Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé Waterspeed Collection

Bereits im Februar kündigte die Bespoke-Abteilung die bislang aufwändigste Sonderserie an. Nun ist das erste Exemplar des Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé Waterspeed Collection fertig. Lediglich 34 weitere Fahrzeuge werden folgen. Sie dienen als Würdigung der Wasser-Geschwindigkeitsrekorde, die Sir Malcolm Campbell in den 1930er Jahrenmit Rolls-Royce-Motoren in den Booten Bluebird K3 und Bluebird K4 herausfuhr.

Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé Waterspeed Collection

Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé Waterspeed Collection
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Mit dem Phantom Drophead Coupé Waterspeed Collection erinnert Rolls-Royce an die Geschwindigkeitsrekorde zu Wasser von Sir Malcolm Campbell.

Als wir im Februar erstmals über den Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé Waterspeed Collection berichteten, gingen wir noch von einer Vorstellung auf dem Genfer Autosalon aus. Dort stand jedoch der Ghost Series II im Rampenlicht, das offene Phantom Sondermodell war noch nicht bereit. Jetzt ist es soweit, das erste von lediglich 35 Exemplaren verließ kürzlich die Manufaktur in Goodwood.

Bei diesem Sondermodell kann die Bespoke Abteilung deutlich zeigen, was in Sachen Individualisierung alles möglich ist. Mehrere Umfänge wurden erstmals an einem Rolls-Royce verwirklicht und können zukünftig auch von anderen Interessenten geordert werden. So wurde beispielsweise die Optik der bürstenpolierten Motorhaube entlang der Türoberkanten bis zum Verdeckdeckel verlängert. Allein in die Herstellung dieser Bauteile werden pro Fahrzeug 80 Arbeitsstunden gesteckt.

Da Malcolm Campbell einige seiner Geschwindigkeitsrekorde auf dem Lago Maggiore erzielte, erhält die Waterspeed Collection eine Lackierung in Maggiore Blau mit handgezogenen Pinstripes, in die auf dem vorderen Kotflügel ein stilisierter Bluebird integriert wird. Auch in den Speichenzwischenräumen der hochglanzpolierten Elf-Speichen-Felgen findet sich Maggiore Blau.

Auch das 6,75 Liter große V12-Triebwerk trägt im oberen Bereich den Maggiore blauen Lack – wieder eine Premiere im Autobau bei Rolls-Royce. Am Motor selbst wurde nichts verändert, er bringt also die bekannten 338 kW/460 PS und 719 Newtonmeter Drehmoment auf die Straße. Das Phantom Drophead Coupé erreicht damit nach 5,6 Sekunden Tempo 100 und wird maximal 241 km/h schnell.

Das Interieur ist hauptsächlich mit weißem und schwarzem Leder ausgekleidet. Am Lenkrad gibt es als weitere Neuheit den Außenkranz in schwarz, während der innere Bereich blaues Leder trägt. Auf der Leistungsanzeige dahinter gibt es durch einen gelben und einen blauen Streifen eine Erinnerung an Campbells Boote, bei denen der oberste Bereich im Drehzahlmesser genauso gekennzeichnet war, wodurch sich bei den Rekordversuchen der Spruch „Going into the blue“ verfestigte.

An den vorderen Enden der Armlehnen an der Türverkleidung sind Bluebird-Reliefs eingraviert worden. Auch dieser Arbeitsschritt erfordert hohe Präzision und dauert für ein perfektes Ergebnis rund acht Stunden. Auf der Innenseite des Handschuhfachdeckels wird an alle vier Geschwindigkeitsrekorde erinnert, die Sir Malcolm Campbell zwischen 1937 und 1939 mit seinen Rolls-Royce-betriebenen Schnellbooten Bluebird K3 und Bluebird K4 erreicht hat.

In Großbritannien kosten die 35 Exemplare der Phantom Drophead Coupé Waterspeed Collection jeweils ab 435.000,- GBP (rund 534.500,- €). Jedes Exemplar wird von Donald und Joe Wales, Enkel und Urenkel von Sir Malcolm Campbell, handsigniert. Bei Fragen zu Verfügbarkeit und Preisen in Deutschland kann Ihnen Ihr nächstgelegener Rolls-Royce-Händler weiterhelfen.

Quelle: Rolls-Royce

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Kategorie: Magazin

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