Range Rover Sport – Moderner, leichter, schneller

Auf der New York Auto Show stellte Land Rover den neuen Range Rover Sport vor, der gegenüber dem Vorgängermodell um bis zu 420 Kilogramm leichter und dadurch sparsamer ausfällt. Als Topmotorisierung kommt der bekannte, 510 PS starke V8-Kompressormotor zum Einsatz. Daneben wird es drei Dieselmotoren und einen Diesel-Hybrid als Antriebsquellen für den Range Rover Sport geben.

Range Rover Sport

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Der neue Range Rover Sport erlebte gerade auf der New York Auto Show seine Weltpremiere.

Zur Komplettierung des Modellprogramms wurde auf der New York Auto Show der neue Range Rover Sport präsentiert. Somit kann der noble Land Rover-Ableger nun wieder drei eigenständige Modelle zur Auswahl anbieten. Wie schon beim Vorgänger standen auch beim neuen Range Rover Sport die Alltagseigenschaften auf der Straße ebenso im Fokus der Entwicklung, wie die Offroadfähigkeiten, für die man den Ur-Range Rover bis heute kennt. Hierzu trägt auch das geringere Leergewicht bei, das je nach Motorisierung und Ausstattung um bis zu 420 Kilogramm unter dem des Vorgängermodells liegt.

Bereits beim ersten Blick auf den neuen Range Rover Sport kann man ihn zweifelsfrei seiner Marke zuordnen, ist doch das Design deutlich an seinen Modellgeschwistern angelehnt, ohne dabei zu sehr kopiert zu wirken. In der Länge ist er um 62 Millimeter gewachsen, wobei gleichzeitig jedoch der Radstand um 178 Millimeter zugelegt hat. Dies kommt vor allem dem Innenraum im Fond zugute. Durch einen flacheren Frontscheibenwinkel, eine nach hinten abfallende Dachlinie und ein insgesamt runderes Profil ist der neue Sport um 8% aerodynamischer als sein Vorgänger. Neben den charakteristischen Scheinwerfern zeigen sich auch die LED-Rückleuchten im einzigartigen Range Rover-Design. Die Radhäuser werden wahlweise mit Leichtmetallfelgen in 19, 20, 21 oder sogar 22 Zoll Größe ausgefüllt.

Dank einer neu entwickelten Leichtmetall-Radaufhängung mit doppelten Querlenkern vorn und einer Multilenkerkonfiguration am Heck wurde die Fahrdynamik auf Asphalt deutlich verbessert. Dank der ebenfalls überarbeiteten Luftfederung stehen bis zu 278 Millimeter Bodenfreiheit zur Verfügung. Ein Plus von 51 Millimetern gegenüber dem Vorgänger, das klar den Offroadfähigkeiten zugute kommt. Je nach Ansprüchen des Käufers stehen zwei verschiedene Allradantriebe zur Auswahl. Für die Interessenten, deren Range Rover Sport später eher selten wirkliche Gelände-Einsätze vor sich haben werden, ist das System mit Torsen-Differenzial und einer Kräfteverteilung von 42:58 zwischen Front und Heck absolut zu empfehlen, zumal es 18 Kilogramm leichter ist als das zweite System mit Low Range Funktion, 100% sperrbarem Differenzial und einer Kräfteverteilung von 50:50.

Zum Verkaufsstart stehen zwei Motorisierungen zur Auswahl. Der 3 Liter große SDV6-Dieselmotor bringt es auf 215 kW/292 PS, während es das 5 Liter große V8-Kompressor-Triebwerk mit seinen 375 kW/510 PS erwartungsgemäß ordentlich fliegen lässt. Eine Achtgang-Automatik sorgt für die Kraftübertragung zum permanenten Allradantrieb und für Beschleunigungszeiten von knapp über 5 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h. Im kommenden Jahr werden ein TDV6-Diesel mit 3 Litern Hubraum und 190 kW/258 PS, sowie ein 4,4 Liter SDV8-Diesel mit 249 kW/339 PS folgen. Noch später sind ein Diesel-Hybrid und möglicherweise turboaufgeladene Vierzylinder-Motoren angedacht.

Im Interieur können sich bis zu sieben Personen in Leder und Aluminium wohlfühlen. Hierzu gibt es im Kofferraum eine komplett im Boden versenkbare dritte Sitzreihe, die bei Bedarf hervorgeholt wird und ansonsten den Laderaum in keinster Weise einschränkt und eingeklappt einen glatten Ladeboden erzeugt. Beim Armaturenbrett wurde Wert auf klare, glatte Linien gelegt, um eine hohe Wertigkeit zu erzeugen. Dazu gibt es mit der neuen „Connected Car“-Technik die Möglichkeit, über eine App auf dem Smartphone jederzeit den Fahrzeugstatus abzurufen. Integriert sind dabei sowohl die Möglichkeit, das Fahrzeug per GPS aufzuspüren, wenn es gestohlen wurde, als auch einen Notruf abzusetzen, wenn ein Unfall passiert ist und die Land Rover Hotline zu erreichen, um beispielsweise einen Werkstatt-Termin in der nächstliegenden Werkstatt auszumachen. Optional kann der Range Rover Sport auch mit einem Hochleistungs-WiFi-Hotspot ausgestattet werden, durch den die Insassen während der Fahrt auf Smartphones und Tablet-PCs das Internet nutzen können. Der Fahrer kann sich derweil über ein optionales Multicolor-Head-Up-Display verschiedene Fahrzeugwerte und die Navigations-Informationen in Blickrichtung in der Windschutzscheibe anzeigen lassen.

Zu den Assistenzsystemen, die beim Range Rover Sport serienmäßig mit an Bord sind, zählen ein Spurverlassenswarner, eine Verkehrsschilderkennung und ein Fernlichtassistent. Diese Systeme sind kameragestützt und helfen dem Fahrer auf der Straße. Für den Offroadeinsatz wurde eine Tiefenerkennung für Flußdurchfahrten entwickelt, die die Wassertiefe angibt und davor warnt, wenn die auf 850 Millimeter vergrößerte Wat-Tiefe überschritten werden könnte.

Der neue Range Rover Sport wird ab dem dritten Quartal 2013 ausgeliefert. Wo sich die Preise im Vergleich zum Vorgänger einsortieren werden, gab man bislang noch nicht bekannt.

Quelle: Range Rover

Autor: Matthias Kierse

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Kategorie: Magazin

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