Azrael1965

Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Roadster offizielle Bilder

74 Beiträge in diesem Thema

Das Targa-Dach wird man wohl nicht im Veyron transportieren können, also muß der Buttler immer mit einem Renn-Kombi (z.B. M5) hinterher, um das Dach im Falle eines Falles schnellstmöglich liefern zu können.

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Erinnert irgendwie an ein Powerboot, das Dickschiff.:???::D

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feines Spielzeug fuer grosse Kinder :-))! Hat der Veyron denn jetzt auch LED Tagfahrlicht spendiert bekommen, das gab's vorher noch nicht oder?

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So, die Auto Zeitschriften hatten kein Interesse der Bilder oder gingen nicht ans Telefon, hier also das Foto vom Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Roadster auf Korsika (vom Photoshooting):

dscf3874ew0.jpg

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Nicht böse gemeint, aber ich kann verstehen, dass die Auto Bild das Bild nicht wollte.

Durch die Plane ist der interessante Teil, das Dach, verdeckt und die neuen Felgen kann man auch nicht sehen, da leider der nette Mann davor steht.

Hast einfach in einem schlechten Zeitpunkt abgedrückt.

Aber trotzdem finde ich es immer toll, wenn man selber so einen Erlkönig entdeckt.

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Der Wagen wird nicht nur in Pebble Beach das erste Mal gezeigt, der erste Wagen dieses neuen Modells wird dort auch direkt versteigert.

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Ob das Auto jetzt gut aussieht oder nicht, ich bin gegen die zweite Variante vom Bugatti.

Mit dem Veyron hat sich Bugatti mehr oder weniger ein Denkmal gesetzt, das es so schnell nicht mehr geben wird. Dabei hätte man es belassen sollen.

Der Roadster erreicht für mich nicht ansatzweise die Faszination, wie die geschlossene Variante.

Es ist eben ein Veyron, bei dem man das Dach abgeschnitten hat.

In dem Wagen steckt weitaus weniger Herzblut und Schweiß als im Coupé, welches man über viele schwierige Jahre entwickeln musste, fahrbar machen musste und gegen all die viele Kritiker durchsetzen musste.

Außderdem knackt der Roadster nicht die 400er- Marke.

Das einzige, was die beiden verbindet ist der Preis von +1Mio€.

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Ob das Auto jetzt gut aussieht oder nicht, ich bin gegen die zweite Variante vom Bugatti.

Mit dem Veyron hat sich Bugatti mehr oder weniger ein Denkmal gesetzt, das es so schnell nicht mehr geben wird. Dabei hätte man es belassen sollen.

Der Roadster erreicht für mich nicht ansatzweise die Faszination, wie die geschlossene Variante.

Es ist eben ein Veyron, bei dem man das Dach abgeschnitten hat.

In dem Wagen steckt weitaus weniger Herzblut und Schweiß als im Coupé, welches man über viele schwierige Jahre entwickeln musste, fahrbar machen musste und gegen all die viele Kritiker durchsetzen musste.

Außderdem knackt der Roadster nicht die 400er- Marke.

Das einzige, was die beiden verbindet ist der Preis von +1Mio€.

Hi

erreicht der Grand Sport defintiv nicht die 400 km/h, denn ich denke mit geschlossenem Dach sollte er die nötige Leistung und auch ein vergleichbares Gewicht zum Coupe bringen? Ich glaube nicht, dass der Tarag wirklich abgeriegelt sein wird

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@rodemarc: 100% meine Meinung.

Der Veyron ist ein fahrendes Stück Zeitgeschichte, das noch in Jahren zeigt was damals im Automobilbau möglich war. Der ist mit nichts vergleichbar, kein 959 und schon gar keine Ferrari Sonderauflage kommt da heran. Auch Roadster die über 200km/h fahren braucht die Welt nicht, die müssen klein und leicht sein und auf kurvenreichen Strecken Spaß bereiten. Auf Zehntelsekunden beim Fahrerwechsel, was ja der Vorteil z. B. beim offenen Le Mans Audi R10 sein soll, kommt es beim Veyron mit 1001 PS auch nicht an, das fehlende Dach kostet ihn nur Alltagstauglichkeit.

Gruß

rentnerdiesel

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Was der Markt braucht, entscheidet auch der Markt selber.

Preise, Kosten, oder wie geschrieben "Alltagstauglichkeit" sind bei Fahrzeugen dieser Klasse völlig obsolet. Das sich auch die Hermes-Sonderserie für 1,7 Mio verkauft hat, wird sich auch dieser Veyron-Targa verkaufen. Dieses Auto ist dann Teil einer großzügigen Sammlung und steht in einer schönen, beheizten Garage und wird nur ab und zu bewegt.

Adios

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Nun ist es offiziell...

Bugatti Veyron 16.4 zeigt seine offene Seite

Neuer Bugatti wird erstmals in Pebble Beach/Kalifornien gezeigt

Molsheim, Frankreich/Wolfsburg, 1.August 2008 – die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. In zwei Wochen ist es so weit: am 16. August 2008 stellt Bugatti Automobiles den Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor.

Es handelt sich um einen Roadster mit exklusiv gestaltetem, abnehmbarem Dach. Der Grand Sport gestattet seinem Insassen noch mehr Nähe zu den Kräften der Fahrphysik. Wer gern Frischluft auf der Haut und den dezidierten Sound hochkarätiger Antriebstechnik im Ohr als sinnliches Beiwerk engagierter Fortbewegung schätzt, erkennt den neuen Bugatti als seelen-verwandten Partner im selbstbestimmten Lebensraum. Auch in geschlossenem Zustand verliert der Grand Sport nichts von seiner Faszination und vermittelt Fahrer und Beifahrer einen neuen, aufregenden Rundumblick.

In Verbindung mit zahlreichen neuen Ausstattungsdetails weist der Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport innovative Lösungen im Bereich der Fahrzeugstruktur auf, um die extrem hohe passive Sicherheit des Coupés auch auf den Roadster zu übertragen.

Der erste Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport, den Bugatti am 16. August vor der „Lodge at Pebble Beach“ in Monterey der Öffentlichkeit vorstellen wird, wird tags darauf in der renommierten Pebble Beach Auktion präsentiert von Gooding & Company, versteigert.

GrandSport_02.jpg

GrandSport_01.jpg

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Also auch wenn ich den normalen Veyron irgendwie hässlich fand, finde ich den Grand Sport in dieser Farbkombination richtig gelungen. Gefällt mir richtig gut. Nur noch andere Felgen und es passt.

Auch die Idee mit dem Notverdeck aus Stoff und dem HardTop finde ich sehr gelungen. So steht man bei einer längeren Ausfahrt dann auch bei einem Schauer nicht im Nassen:-))!

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Hallo,

für mich hat der Veyron etwas von Meilenstein. Es ist einfach die metallgewordene Darstellung von dem, was geht. Bekanntermaßen verdient VW mit dem Auto nicht sehr viel, jedoch ist es ein Auto, das jedes Kind freuen dürfte... eben auch das Kind im Mann. Die technischen Daten wirken einfach nur unnormal, genau wie jeglicher Vergleich zu normalen Straßenautos. Die Grand Sport Variante finde ich sehr gelungen, Gott sei Dank hat man sich damit Zeit gelassen.

Gruß

Stefan

bearbeitet von F40org
Sig. entfernt da nicht CP-konform.

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KLICK MICH

Sagt mal... dieser Schlitz vorne zwischen Haube und Kotflügel, muss das so sein, ist das ne Kühlluftöffnung? :???: ... oder bloss nur fertigungsbedingt! :wink:

Versteh ich dann aber auch nicht so ganz, sonst ist/war der Herr Piech doch so spaltmassgeil und dann dass!? Vorallem dann auch noch am Paradestück! :-o

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Das habe ich mich auch schon gefragt, aber Fehler kann das gar keiner sein, denn sowas wäre aufgefallen, außerdem wird so ein Millionenauto sicher genau kontrolliert :wink:

Wird wohl ein Lüftungsschlitz sein

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NEIN. die haube ist einfach nicht komplett geschlossen - sondern nur 'zugelehnt'

der grund: es wurde kurz danach die haube richtig geöffnet und der schirm (softtop) für das dach entnommen - man wollte sich wohl das entriegeln aus dem innenraum sparen für die pressevorstellung ;-)

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NEIN. die haube ist einfach nicht komplett geschlossen - sondern nur 'zugelehnt'

Nun der Winkel aus dem das Photo aufgenommen wurde ist schon ungünstig, aber wenn ich mir die ganzen anderen Pressebilder (auch die in Bewegung) so anschau dann ist dieser Schlitz dank der hellen Farbe immer gut zusehen, und ich glaub kaum das da immer die Haube nicht richtig geschloßen war.

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Nun der Winkel aus dem das Photo aufgenommen wurde ist schon ungünstig, aber wenn ich mir die ganzen anderen Pressebilder (auch die in Bewegung) so anschau dann ist dieser Schlitz dank der hellen Farbe immer gut zusehen, und ich glaub kaum das da immer die Haube nicht richtig geschloßen war.

Der dunkelblaue Veyron, den ich beim OGP am Ring gesehen habe, hatte auch diesen breiten Schlitz. Mein Vater, der neben mir stand, fragte auch direkt, ob die Haube offen seie, sah aber absolut nicht danach aus, denn rund um den Bogen-Grill stimmten die Spaltmaße optimal.

Der erste Grand Sport ist im Übrigen für 3.190.000,- US Dollar (ca 2.169.478,- EUR) versteigert worden in Pebble Beach.

bearbeitet von netburner

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Der dunkelblaue Veyron, den ich beim OGP am Ring gesehen habe, hatte auch diesen breiten Schlitz. Mein Vater, der neben mir stand, fragte auch direkt, ob die Haube offen seie, sah aber absolut nicht danach aus, denn rund um den Bogen-Grill stimmten die Spaltmaße optimal.

Das mag ja sein, aber gu glaubst doch nicht ernsthaft das die das Auto mit nicht richtig geschloßener Haube für Pressephotos bewegen, bei dem Aufwand der da betrieben wird.

Außerdem werden diese Photos vor Veröffentlichung geprüft und die große Masse fliegt da raus, und da sollten plötzlich nur Bilder mit nicht richtig geschloßener Haube druchrutschen?

Das glaub ich nicht, ich vermute eher das man die Haube vom Coupe ändern musste um das sogenannte Verdeck im sogenannten Kofferraum unterbringen zukönnen.

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Hast du meinen Beitrag nicht korrekt gelesen???

Der dunkelblaue Veyron (ein Coupe, der Grand Sport ist erst jetzt am Wochenende präsentiert worden) war komplett geschlossen (stand am Straßenrand, der Besitzer wird wohl kaum sein Auto offen herumstehen lassen) und hatte diesen breiten Schlitz seitlich an der vorderen Haube, während der Spalt unten herum überm Grill minimal war (so wie man es bei einer geschlossenen Haube erwartet).

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Hast du meinen Beitrag nicht korrekt gelesen???

Eher nicht richtig verstanden..... :oops:

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Eher nicht richtig verstanden..... :oops:

OK, kein Problem :wink:

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      Nach Zustimmung des Autors, der auf seine Nennung keinen gesteigerten Wert legt, stellen wir einen im September 2009 geschriebenen Bericht über den Besuch des Bugatti Atelier sowie der Mitfahrt in einem Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport nun im öffentlichen Forum online.
       
      Viel Spaß.
      ***
      Gerne lasse ich euch an meinem Besuch des Bugatti Atelier (also der Manufaktur) kurz vor dem 100jährigen Firmenjubiläum sowie der sich dabei ergebenden kurzen Mitfahrt in einem Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Anfang September (2009; d. Autor) teilhaben. Aufgrund der Vorbereitungen zu vorgenanntem Event war das Fotografieren im Atelier leider nicht erlaubt.
       
      In Molsheim bei so lalalem Wetter auf dem Werksgelände angekommen, erklärte uns der 14fache Le Mans Teilnehmer und Bugatti-Testfahrer Pierre-Henri Raphanel im Kundencenter zunächst die technischen Unterschiede zwischen dem Veyron 16.4 und dem Veyron 16.4 Grand Sport. Nicht weniger als neun Prototypen wurden gebaut, bis dem Veyron 16.4 Grand Sport die Serienreife zugestanden wurde. Bevor die ersten Veyron 16.4 Coupé an die Kunden ausgeliefert wurden, entstanden im Übrigen 27 (siebenundzwanzig) Prototypen – ein erster Fingerzeig, dass bei der Entwicklung und der Fertigung der Bugatti Geld eine zumindest untergeordnetere Rolle als bei anderen, nicht einem Weltkonzern zugehörigen Kleinserien-Herstellern spielt.
       
      Allgemein beeindrucken viele Zahlen, die im Zusammenhang mit dem Bugatti Veyron 16.4 genannt werden können. Bisher sind nur zwei durch Kunden ausgelöste Unfälle bekannt, obwohl sich mittlerweile rund 230 Fahrzeuge in Kundenhand befinden, darunter rund 25 Fahrzeuge derzeit in Deutschland. Noch mal rund zehn Fahrzeuge mehr sind allein nach London verkauft worden, England ist der wichtigste europäische Markt für Bugatti. Die meisten Fahrzeuge als Einzelperson besitzt ein Prinz von 26 Jahren aus dem Mittleren Osten, er nennt sechs Bugatti Veyron 16.4 sein Eigen .
       
      Muntere Zahlenspiele brachten uns – inzwischen stieß der zuständige Market Manager dazu – auf das Thema Fahr- und Testberichte. Die Frage, warum ein Bugatti Veyron 16.4 noch nicht über die Nordschleife gejagt wurde, interessierte mich im besonderen. Tests in Le Mans hätten gezeigt, dass die Bremsanlage ob des hohen Fahrzeuggewichtes und der auch auf kürzesten geraden oder kurvigen Streckenabschnitten erreichbaren abnormen Geschwindigkeiten nur bedingt die daraus resultierenden extremen Belastungen mehrerer Runden Nordschleife überstehen würde. Man hat Angst, dass die Leistungsfähigkeit des Fahrzeuges so verzerrt dargestellt werden könnte. Denn es sei nie der Plan gewesen, den Bugatti Veyron 16.4 für die Rennstrecke zu konzipieren. Daher stört man sich bei Bugatti auch nicht an dem sehr hohen Gewicht des Fahrzeuges. Welches der Tatsache zu schulden sei, dass die Entwicklung aller Teile des Fahrzeuges dem Ziel einer sicher zu erfahrenden Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h untergeordnet wurde. Bei werksinternen Testfahrten seien im Übrigen Geschwindigkeiten bis knapp über 420 km/h erreicht worden.
      Das Erlebnis dieser Geschwindigkeit und der Weg dort hin würden also auch mit das Hauptfaszinosum darstellen, wie ich später auch selber feststellen durfte. Das Erlebnis eines Bugatti bei 400 km/h sowohl im Fahrzeug als auch von außen – beispielsweise bei den Kundenevents in Ehra-Lessien – mitzuerleben sei unbeschreiblich, die Druckwelle beispielsweise eines vorbeischießenden Bugatti nahe der Höchstgeschwindigkeit sei mit jener startender Flugzeuge zu vergleichen.
       
      In einem Nebenraum (siehe Bild oben) standen zwei Bugatti zur Auslieferung bereit, der Veyron 16.4 Grand Sport „Sang Bleu“ sowie der rote Veyron 16.4 L’Edition Centenaire „Achille Varzi“. Beeindruckend gearbeitete Einzelstücke, die letztendlich aufzeigten, dass im Grunde jedes Fahrzeug ein Unikat, wenn mitunter nicht mehr oder weniger als ein Kunstwerk darstellt. Die auch bei anderen Herstellern gerne gescholtene Sondermodellpolitik ist auch hier in sich schlüssig, alle Sondermodelle verkauften sich mitunter nur Stunden oder Tage nach der Präsentation, von den vier L’Edition Centenaire war Anfang September nur noch das grüne, zu Ehren Malcom Campbell gefertigte Modell zu haben.
      Wir begaben uns auf eine kurze Führung über das Firmengelände, mittlerweile hatte es angefangen Hunde und Katzen zu regnen. Da die Profiltiefe der Reifen eines Bugatti Veyron 16.4 nur rund 5 mm ab Werk beträgt, und die Reifen mit 265 mm an der Vorderachse und 365 mm an der Hinterachse unfassbar breit sind, sei das Fahrzeug laut Pierre bei Regen praktisch unfahrbar ..., was der Vorfreude auf die Probefahrten keinen Abbruch tat.
       
      Zunächst ging es in die Werkstatt für Kunden- und Pressefahrzeuge (auf dem Bild oben im Hintergrund), daraufhin in’s Château Saint-Jean, in welchem die kaufmännischen Büros und eine kleine Galerie voller Fotografien aus der Vergangenheit der Marke untergebracht sind. Dann weiter in das Atelier, also die Manufaktur, der definitiv interessanteste Teil der Werksführung (diesmal auf dem Bild unten im Hintergrund). Hier entstehen die Bugatti komplett in Handarbeit, es ist mehr Maschinen- denn Fahrzeugbau, die „Amtsprache“ innerhalb der Manufaktur vielleicht auch deshalb interessanterweise Deutsch.
       
      Der beeindruckende Motor mit angeflanschtem Getriebe ist riesengroß und wiegt allein 600 Kilogramm. Neben der Antriebseinheit besteht ein Bugatti aus zwei weiteren Teilen, dem Monocoque komplett aus Karbon sowie der Crashbox vorne. Die drei Teile werden zusammengesetzt und anschließend auf Funktion getestet. Danach werden die noch unlackierten Karosserieteile montiert, auf Sitz und Spaltmaß geprüft, wieder demontiert und erst dann lackiert. Abschließend geht es zur Endprüfung und auf ausführliche Testfahrten, im Übrigen auf Werksreifen, die Reifen der Kunden werden zuletzt montiert und nur kurz eingefahren.
       
      Viele Kundenfahrzeuge, vorwiegend Veyron 16.4 Grand Sport – im Übrigen auch einer in der Farbkombination der "Pegaso-Edition“ – waren zu sehen, aber auch noch das eine oder andere Coupé. Eines wurde in dunkelblau metallic mit silbergrauen Flanken gerade für den Libanon fertig gestellt. Ein Veyron 16.4 Grand Sport in mattem weiß mit schwarzen Flanken und schwarzem Heckflügel – ebenfalls kurz vor der Fertigstellung – gesellt sich in den USA zu zwei weiteren Veyron 16.4. Wobei allerdings der komplette Fuhrpark des Besitzers insgesamt nur fünf Fahrzeuge umfasst .
      Nach Beendigung der Werksführung nahmen wir im Kundencenter ein Mittagessen zu uns, der kräftige Wind hatte die Regenwolken inzwischen vertrieben, ein Geschäftspartner von mir trat zusammen mit Pierre die Probefahrt an. Unterdessen unterhielten wir uns mit dem Market Manager weiter über die Pläne Bugattis. Inzwischen seien rund 250 Veyron 16.4 und rund 25 Veyron 16.4 Grand Sport fest verkauft, ähnlich wie Porsche beim Carrera GT habe man auch bei Bugatti kein Problem damit, bei merkbar sinkender Nachfrage die Produktion noch vor den geplanten 300 und 150 Exemplaren zu beenden. Derzeit würde pro Woche ein Fahrzeug fertig gestellt, die Manufaktur sei auf maximal zwei Fahrzeuge pro Woche ausgelegt. Grundsätzlich sei zunächst kein Nachfolger des Veyron 16.4 geplant, man stelle derzeit den Kunden diverse Konzepte – wie den 16 C Galibier – vor, um von den Reaktionen auf die Marktchancen derselben zu schließen. Auf jeden Fall müsse mit dem nächsten Modell aus dem Hause Bugatti Geld verdient werden, der Veyron 16.4 sei in der Tat mehr Technologie- und Imageträger gewesen, habe als solcher seinen „Job“ aber ausgezeichnet erfüllt und die Marke Bugatti zu altem Glanz verholfen. Und in der Tat verbindet man ja nach nur vier Jahren der Produktion – sie startete im September 2005 – dem Namen Bugatti wieder mit den teuersten und technisch aufwendigsten Automobilen überhaupt, angesiedelt meiner Meinung nach noch über ebenfalls geschichtsträchtigen Herstellern wie Rolls-Royce, Maybach, Bentley, McLaren oder Ferrari.
      Nachdem mein Geschäftspartner durchaus beeindruckt von zwei Probefahrten mit dem Veyron 16.4 Grand Sport – geschlossen und offen – zurückkehrte, fing es wieder an zu regnen, so dass wir uns den Farben und Innenausstattungen widmen konnten. Im Vergleich zum Veyron 16.4 Coupé – Leder und Alcantara – verfügt der Veyron 16.4 Grand Sport über eine Volllederausstattung. Inzwischen sind vier Sitztypen zu haben: Der Seriensitz, zwei Sportsitze in unterschiedlichen Größen sowie neu ein hochgelegter Komfortsitz für kleingewachsene Kunden. Deren Frauen / Freundinnen im Übrigen fast durchweg größer als dieselben sind, wie mir der Market Manager verriet. Bei kurzfristiger Bestellung ist ein Veyron 16.4 Grand Sport derzeit in rund sechs Monaten lieferbar.
       
      Nachdem das Wetter wieder besser wurde, durfte ich endlich im Veyron 16.4 Grand Sport Platz nehmen – zwar auf der Beifahrerseite, doch angesichts der Tatsache, dass die Straßen noch feucht waren und der Überlassungsvertrag besagt, dass man das Fahrzeug kaufen muss wenn man einen Kratzer reinfährt völlig in Ordnung. Auch wusste Pierre in der kurzen Zeit trotz Feierabend-Verkehr und unter Missachtung aller geltenden Verkehrsregeln die Performance des Fahrzeuges perfekt aufzuzeigen, ich jedenfalls hätte mich deutlich langsamer zwischen verbeulten französischen Autos auf noch verbeulteren Landstraßen bewegt.
       
      Wir fuhren trotz feuchter Strassen und Gischt im Gesicht natürlich offen ..., und der Motor machte unter Last einen Lärm wie von einem anderen Stern. Es ist ein kaum zu beschreibendes, mechanischen, unfassbar lautes Gebrüll, die Wastegates zischen abnormal und beispielsweise deutlich vernehmbarer als in einem Ferrari F40. Noch nie haben ich einen Motor solche Geräusche machen hören, es passt jedoch perfekt zum schnellsten und brutalsten Automobil der Welt, weniger Lärm hätte enttäuscht. Wobei wohl die Veyron 16.4 Coupé derart gedämmt sind, dass es im Innenraum deutlich leiser vonstatten geht, während auch ein geschlossener Veyron 16.4 Grand Sport konstruktionsbedingt mehr Motorsound in den Innenraum vordringen lässt. Mein Kauftipp allein schon ob des unbeschreiblichen Endzeit-Gebrülls aus dem Heck lautet Grand Sport anstatt Coupé.
       
      Im Veyron 16.4 Grand Sport selber fühlt man sich dank des hohen Gewichts, dem massiven Mitteltunnel und der hohen Fensterlinie sicher wie in einem Panzer. Das Platzangebot im Innenraum und auch die Sitzposition entsprechen ungefähr einem Lamborghini Murciélago LP640 oder in punkto Beinfreiheit etwa auch einem Ferrari F430. Das Fahrwerk ist entgegen der Beteuerungen von Pierre doch relativ hart, auf dem Niveau eines Lamborghini Murciélago LP640 oder Aston Martin DBS ungefähr, aber angenehm, weniger Kontakt zur Straße würde Vertrauen kosten, so wie der Bugatti liegt, liegt er wie ein schwerer Stein. Über die Lenkung kann ich, da nur Beifahrer gewesen, keine Aussage treffen, die Bremsleistung war ähnlich beeindruckend wie bei anderen Supersportwagen mit Karbon-Keramik-Bremsscheiben, die Spurstabilität demonstrierte Pierre, in dem er bei Tempo 200 in die Eisen trat, die Hände vom Lenkrad nahm und klatschte..., während ich meine Hände in das Armaturenbrett geradezu hackte ...
       
      Die Beschleunigung ist so bis Tempo 100 - wenn man schon mehrere tausend Kilometer in bis zu 700 PS starken Supercars zurück gelegt hat - zunächst nicht sooo derbe beeindruckend – darüber jedoch wird es surreal..., und unvergleichbar..., man bekommt es ab Tempo 200 sogar mit der Angst zu tun... Denn bei jedem anderen Supercar verringern Gewicht, Roll- und Luftwiderstand ab Tempi über 100 km/h die Beschleunigung im Sinne des Wortes spürbar – nicht beim Bugatti Veyron 16.4 ..., es scheint genauso schnell von 100 auf 200 km/h zu gehen wie von 0 auf 100 km/h. Nachdem die 100 km/h Schallmauer nicht genommen sondern pulverisiert wurde, schaltet sich der Kopf ein und fragt panisch „Moment mal, warum beschleunigen wir nicht langsamer...!?!?!“ ..., es scheint was nicht zu stimmen, die physikalischen Grenzen außer Kraft, die Situation außer Kontrolle zu geraten, man möchte bremsen, aussteigen, aufwachen..., unfassbar ... Und der Motor brüllt, schreit, rotzt, zischt und pafft, als würde seine kurz bevor stehende Explosion das Fahrzeug endgültig in die Umlaufbahn torpedieren..., unglaublich...
       
      Nur allzu gerne beklagen sich deutsche Sportwagen-Fahrer über „überfüllten Straßen“, die Geschwindigkeiten ihrer Boliden könne man „heute doch gar nicht mehr fahren“. Die Realität sieht, zu den richtigen Zeiten auf der Autobahn, natürlich völlig anders aus, an Wochenenden zu Morgen- und Abendstunden ist quasi jeden Geschwindigkeit erreichbar. Doch im Bugatti verdammt noch mal ist es so..., jede Gerade ist zu kurz, jede Kurve zu eng, jede Straße zu schmal..., und wer hat bloß die ganzen Autos auf die Autobahn gestellt...?? Alle und alles scheint zu stehen..., man wird in seinem Drang nach Beschleunigung ständig unterbrochen..., von Kurven, Kreuzungen, Ampeln, Porsche..., ein permanenter Koitus Interruptus... Ein weiterer Geschäftspartner von mir besitzt einen Bugatti Veyron 16.4 und sagte, er fahre das Fahrzeug nur Nachts zwischen 00:00 und 04:00 Uhr, ansonsten habe er ob zu viel Verkehr auf den Straßen keinen Spaß... Jetzt weiß ich was er meint... Auch vor diesem Hintergrund ist vielleicht ein Veyron 16.4 Grand Sport, gerade auch offen gefahren, die bessere Wahl als das geschlossene Projektil, da einen die in den Innenraum dringenden Naturgewalten deutlich früher bremsen als es die Leistung des Bugatti oder zunehmender Verkehr tun, und man ob des Motorsounds wie bei jedem Cabrio bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten einen Höllenspaß hat..., und sich somit nicht über permanente Unterbrechungen im Vorwärtsdrang ärgern muss... Und den hatte ich im Übrigen..., einen Höllenspaß ...
       
      Abschließend kann ich sagen, dass, nachdem was ich gesehen und erlebt habe, ein Bugatti Veyron 16.4 jeden Euro wert ist, der für das schnellste Automobil der Welt und seine Wartung aufgerufen wird. Die kompromisslos hochwertigste Technik, die besonnene Art und Weise der Fertigung, die höchsten Ansprüche an Alltagstauglichkeit bei völlig überlegenen Fahrleistungen sowie die einzigartige Auswahl an Materialien für die individuelle Außengestaltung – lackiertes oder poliertes Aluminium, Karbon lackiert oder sichtbar in den unterschiedlichsten Schattierungen, Lackierungen in uni, metallic oder matt, verschiedenste Felgentypen – machen den Bugatti 16.4 Veyron mehr zu einem Erlebnis denn einem Automobil, einem Kunstwerk auf Rädern. Hier wurde die individuelle Gestaltungsmöglichkeit und die Alltagstauglichkeit nicht einer dramatisch überlegenen Performance wie bei anderen Supercars geopfert. Bugatti brachte alles in Einklang.
      Vielleicht ist der Veyron 16.4 ob all dieser faszinierenden Eigenschaften das einzige Fahrzeug überhaupt, bei dem sich Automobilisten aus aller Welt, ohne die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen, auf den Titel „Bestes Automobil der Welt“ einigen können.
    • SManuel
      Von SManuel
      Hab ich eben gefunden.
       
       
      Rund 1500 PS, ein acht Liter großer Sechszehnzylindermotor mit Hybridmodul und 460 km/h Spitze.
       
       
      http://www.focus.de/auto/neuheiten/sportwagen/neues-bugatti-modell-kommt-2016-1500-ps-hybrid-16-zylinder-der-neue-bugatti-ist-zu-schnell-fuer-autotester_id_4042960.html
    • F40org